Die Erzeugerpreise in Deutschland sind im Mai stärker gefallen als erwartet. Der Index ging auf monatlicher Basis um 1,4% zurück, verglichen mit den prognostizierten -0,7% und einem Zuwachs von 0,3% im vorherigen Monat. Auf jährlicher Basis sanken die Erzeugerpreise auf 1,0%, weit unter den erwarteten 1,7% und deutlich niedriger als der vorherige Wert von 4,1%.
Die Erzeugerpreise geben einen Einblick in die Inflationstrends aus der Perspektive der Produzenten. Ein Rückgang der Erzeugerpreise kann auf sinkende Nachfrage, erhöhte Produktionskapazitäten oder fallende Inputkosten hinweisen. Die stärker als erwartete Abnahme der Erzeugerpreise in Deutschland könnte ein Zeichen dafür sein, dass die Inflationsdrücke nachlassen, was den Druck auf die Europäische Zentralbank verringern könnte, die Zinsen zu erhöhen. Es könnte jedoch auch Anlass zur Sorge geben, wenn die Nachfrage nicht ausreicht, um die Preise aufrechtzuerhalten.
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DAX-Schwäche ohne Wall Street
Zum Beginn der neuen Handelswoche hat der DAX schwächer eröffnet, getrieben von den negativen Vorgaben aus Asien. Durch den Feiertag an der Wall Street und die geringe Anzahl von marktbedeutenden Wirtschaftsnachrichten im Kalender blieben weitergehende Impulse aus. Daraus resultierte ein eher träger verlaufender Handelstag. Der DAX begann eine Konsolidierungsphase, die sich bisher noch innerhalb eines bullischen Rahmens bewegt. Allerdings sind nach dem heutigen Handelstag auch noch weitere Abwärtsziele möglich, die von den Investoren im Auge behalten werden sollten.
Für den kommenden Handelstag stehen besonders die Erzeugerpreise in Deutschland um 08:00 Uhr im Fokus. Sie gelten als Frühindikator für die Inflation, da Veränderungen oft an die Verbraucher weitergegeben werden. Ebenso richtet sich die Aufmerksamkeit der Anleger auf die Daten zu den Baugenehmigungen und Baubeginnen in den USA um 14:30 Uhr. Sie bieten Einblick in die Entwicklung des US-amerikanischen Immobilienmarktes und können somit einen wesentlichen Einfluss auf die Ausrichtung der Geldpolitik der US-Notenbank Fed haben.
Wichtige Termine:
08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise Mai
14:30 Uhr USA Baugenehmigungen/ Baubeginne Mai
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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX ein neues Allzeithoch erreichen konnte. Die Supportzone 15.7/15.6 wird bisher souverän verteidigt. Erst bei Bruch würde es eine erste bärische Eintrübung setzen. Die letzten schärferen Anstiege an der Wall Street konnte der DAX nicht mehr voll nachbilden. Nach Test der nächsten Widerstandszone 16.4/16.5 muss nun eine Konsolidierung in Erwägung gezogen werden. Die 16.270 stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.
Oberhalb bleibt ein erster Cluster zur .360 aktiv. Darüber folgt bei Stabilisierung ein Angriff auf ein neues AZH bei 16.510. Bei Bruch Chance auf 16.580 und .670. Anschließend 16.760 und .820.
Unterhalb stellen hingegen nach der 16.185 die 16.120 einen ersten Cluster. Darunter folgen die 16k. Bei Bruch Ausdehnung der Konsolidierung in die alte Seitwärtsrange mit der 15.870 und anschließend .700 als Anlaufmarken.
Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Tageschart: Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.
Kurzum für den Tageschart:
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