Die monatlichen Einzelhandelsumsätze für Mai in der Eurozone waren unverändert (0,0%), was etwas unter der Erwartung von 0,2% Wachstum liegt und dem Vormonatswert entspricht. Dies könnte darauf hindeuten, dass die Verbraucherausgaben stabil sind, aber nicht wachsen, was möglicherweise auf eine gemischte Verbraucherstimmung oder andere wirtschaftliche Faktoren zurückzuführen ist. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Einzelhandelsumsätze in der Eurozone im Mai um -2,9% gesunken, was ebenfalls etwas schlechter ist als die erwarteten -2,7% und dem Vormonatswert entspricht. Dies deutet darauf hin, dass die Verbraucherausgaben im Jahresvergleich weiterhin rückläufig sind, was auf eine allgemein schwächere Verbrauchernachfrage hindeuten könnte.
Die Einzelhandelsumsätze in der Eurozone sind ein wichtiger Indikator für das Konsumverhalten, welcher die Ausgaben der privaten Haushalte reflektiert. Sie haben großen Einfluss auf das BIP, da der Konsum einen erheblichen Teil der Wirtschaftsaktivität ausmacht.
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Market Briefing: Warnsignale im Markt
Das heutige Market Briefing im Video.
Die Aktienmärkte fangen nach einer Reihe schwächerer Konjunkturdaten spürbar an zu zweifeln, ob die Rally auf ein solides Fundament gebaut ist. Die Unterstützungszonen könnten nun wieder in den Fokus rücken.
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Pivot-Punkte für den DAX (06.07.)
Anbei die heutigen Pivot-Punkte für den DAX (Xetra).
Die Pivot-Punkte dienen als technische Analysewerkzeuge für Händler, um potenzielle Unterstützungs- und Widerstandsniveaus für die jeweiligen Indizes zu identifizieren. Sie werden täglich berechnet und können für kurzfristige Handelsentscheidungen nützlich sein. Pivot-Punkte werden anhand der Hoch-, Tief- und Schlusskurse des Vortages berechnet und dienen dazu, mögliche Wendepunkte für die Kursbewegungen der Indizes zu prognostizieren. Wenn der Kurs eines Index über dem Pivot-Punkt liegt, kann dies als ein bullisches Signal interpretiert werden, das auf eine mögliche Fortsetzung des Aufwärtstrends hindeutet. Liegt der Kurs hingegen unter dem Pivot-Punkt, deutet dies auf eine mögliche Umkehr des Abwärtstrends hin.
Die Auftragseingänge in der Industrie sind ein wichtiger Wirtschaftsindikator, der Einblicke in die künftige Produktionsleistung und die allgemeine Wirtschaftsaktivität bietet.
In Deutschland sind die Auftragseingänge in der Industrie im Mai im Vergleich zum Vormonat um beachtliche 6,4% gestiegen. Dies liegt deutlich über den erwarteten 1,2% und zeigt eine signifikante Steigerung im Vergleich zum Vormonat (0,2%). Dies könnte auf eine steigende Inlands- und/oder Auslandsnachfrage, eine positive Veränderung der industriellen Produktionskapazität oder andere wirtschaftliche Faktoren hinweisen. Jedoch zeigt der jährliche Vergleich (Jahr zu Jahr, y/y) einen Rückgang der Auftragseingänge um -4,3% im Vergleich zum Vorjahr. Auch wenn dies eine negative Zahl ist, so ist sie doch besser als die erwarteten -9,7% und zeigt eine Verbesserung im Vergleich zum Vormonat (-9,3%). Dies könnte bedeuten, dass sich die Auftragseingänge im Jahresvergleich erholen, wenn auch langsamer als auf Monatsbasis.
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DAX erneut Underperformer
Nachdem die Wall Street ihren Feiertag hinter sich gebracht hat und endlich in die Handelswoche gestartet ist, wurden jedoch vorerst keine neuen Impulse gesetzt. In Deutschland und China fielen die Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungsbereich enttäuschend aus, was den DAX weiterhin als Underperformer positioniert. Die Sorgen um die weltweite Konjunktur belasten zunehmend die deutsche Exportnation. Das FOMC-Protokoll der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) unterstrich die Wahrscheinlichkeit einer weiteren geldpolitischen Straffung, einschließlich möglicher Zinserhöhungen. Dies führt zu zusätzlicher Unsicherheit in einem ohnehin schwierigen Wirtschaftsumfeld.
Wichtige Termine:
08:00 Uhr BRD Industrieaufträge Mai
11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsätze Mai
14:15 Uhr USA ADP-Beschäftigungsänderungen Juni
16:00 Uhr USA ISM Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen Juni
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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX nach seinem Allzeithoch erneut die wichtige Supportzone an der 15.7/15.6 testet und auf Monatsschlussbasis abermals abprallte. Erst bei Bruch würde es eine erste bärische Eintrübung geben. Die letzten schärferen Anstiege an der Wall Street konnte der DAX nicht mehr voll nachbilden. Die 16k stellen im Wochenchart einen ersten relevanten Bereich.
Oberhalb bleibt ein erster Cluster über die 16.1 zur 16.180 aktiv. Darüber folgen 16.270 und .310. Bei Bruch 16.360/.420 und das neue AZH an der 16.470.
Unterhalb stellen hingegen die 15.850/.830 einen ersten Cluster. Direkt darunter das m. Bollinger bei .760. Bei Bruch Eintrübung in die große Supportzone 15.700/.600. Anschließend Türöffner .550 zur .380.
Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Tageschart: Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.
Kurzum für den Tageschart:
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