Die Inflation in Deutschland geht weiter zurück. Die Erzeugerpreise sind im Juni auf 0,1% gefallen. Der niedrigste Wert seit November 2020. Die EZB wird nochmals die Zinsen erhöhen. Der Gipfel dürfte damit jedoch sehr nah sein.
Börse in 60 Sekunden:
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Pivot-Punkte für den DAX (20.07.)
Anbei die heutigen Pivot-Punkte für den DAX (Xetra).
Die Pivot-Punkte dienen als technische Analysewerkzeuge für Händler, um potenzielle Unterstützungs- und Widerstandsniveaus für die jeweiligen Indizes zu identifizieren. Sie werden täglich berechnet und können für kurzfristige Handelsentscheidungen nützlich sein. Pivot-Punkte werden anhand der Hoch-, Tief- und Schlusskurse des Vortages berechnet und dienen dazu, mögliche Wendepunkte für die Kursbewegungen der Indizes zu prognostizieren. Wenn der Kurs eines Index über dem Pivot-Punkt liegt, kann dies als ein bullisches Signal interpretiert werden, das auf eine mögliche Fortsetzung des Aufwärtstrends hindeutet. Liegt der Kurs hingegen unter dem Pivot-Punkt, deutet dies auf eine mögliche Umkehr des Abwärtstrends hin.
Die Erzeugerpreise, auch als Produzentenpreise oder Großhandelspreise bekannt, messen die Preisveränderungen von Waren und Dienstleistungen auf Herstellerebene. Sie geben Einblicke in den Inflationsdruck in der Wirtschaft, da sie die Kosten für die Produzenten widerspiegeln.
Im Juni sind die Erzeugerpreise in Deutschland im Vergleich zum Vormonat erneut um -0,3% gesunken, was in etwa den erwarteten -0,4% entspricht. Dies zeigt, dass der Rückgang der Preise auf Produzentenebene sich auf dem gleichen Niveau wie im Vormonat fortgesetzt hat. Im Jahresvergleich stiegen die Erzeugerpreise in Deutschland im Juni um 0,1%, was leicht über den erwarteten 0,0% liegt. Es ist jedoch eine deutliche Abschwächung im Vergleich zum Vormonat, als die Preise im Jahresvergleich um 1,0% gestiegen sind. Dies deutet darauf hin, dass der Inflationsdruck auf Produzentenebene im Vergleich zum Vorjahr weiterhin gedämpft ist.
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Gier an der Wall Street, Schwäche beim DAX
Die Aktienmärkte präsentieren sich derzeit in einem zweigeteilten Bild. Während der DAX im Juli bisher keine nennenswerte Performance erzielen konnte, erreicht die Wall Street hingegen immer wieder neue Jahreshöchststände. Die Euphorie der Anleger scheint hier ungebrochen zu sein, auch wenn imme mehr Stimmen vor einer möglichen ungesunden Übertreibung warnen, die bisher jedoch von vielen Anlegern ignoriert wird. Nachbörslich stehen die ersten Quartalsberichte von wichtigen Technologieunternehmen wie Netflix und Tesla im Fokus der Investoren. Diese Berichte werden mit besonderem Interesse erwartet und könnten wichtige Impulse für die Marktentwicklung am Donnerstag geben.
Darüber hinaus sind auch einige wichtige Wirtschaftsdaten für morgen geplant. Unter anderem werden die Erzeugerpreise für den Monat Juni in Deutschland veröffentlicht. Zudem werden die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA bekannt gegeben, zusammen mit dem Philadelphia-Fed-Index für den Monat Juli und den Verkaufszahlen für bestehende Häuser im Juni. Auch die Quartalsberichte von Unternehmen wie American Airlines und Johnson & Johnson werden die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich ziehen und könnten weitere Einblicke in die wirtschaftliche Entwicklung geben.
Wichtige Termine:
08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise Juni
14:30 Uhr USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
14:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index Juli
16:00 Uhr USA Verkauf bestehender Häuser Juni
Quartalsberichte u. a. von American Airlines, JohnsonJohnson
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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX die wichtige Supportzone an der 15.7/15.6 direkt zurückerobern konnte und sich innerhalb der Vorwochenrange wieder im alten Seitwärtstrend eingefunden hat. Der DAX zeigt damit Stärke und Schwäche zugleich, denn es bleibt auffällig, dass der DAX seit Mai seine Handelsspanne hält und die Wall Street währenddessen mehrere neue Jahreshochs erreichen konnte. Oberhalb der Supportzone umfasst der Seitwärtstrend die .950, 16.1 und 16.290. Darüber ergeben sich Chancen über die .425 ein neues Allzeithoch bei 16.550/.600 zu erreichen. Unterhalb stehen hingegen wieder 15.430 und .330 im Fokus. Bei Bruch 15.210/130.
Xetra-DAX Wochenchart
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