Pivot-Punkte für den DAX (06.02.)

Anbei die heutigen Pivot-Punkte für den DAX (Xetra).


Die Pivot-Punkte dienen als technische Analysewerkzeuge für Händler, um potenzielle Unterstützungs- und Widerstandsniveaus für die jeweiligen Indizes zu identifizieren. Sie werden täglich berechnet und können für kurzfristige Handelsentscheidungen nützlich sein. Pivot-Punkte werden anhand der Hoch-, Tief- und Schlusskurse des Vortages berechnet und dienen dazu, mögliche Wendepunkte für die Kursbewegungen der Indizes zu prognostizieren. Wenn der Kurs eines Index über dem Pivot-Punkt liegt, kann dies als ein bullisches Signal interpretiert werden, das auf eine mögliche Fortsetzung des Aufwärtstrends hindeutet. Liegt der Kurs hingegen unter dem Pivot-Punkt, deutet dies auf eine mögliche Umkehr des Abwärtstrends hin.


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BRD Auftragseingang Industrie deutlich besser

BRD Auftragseingang Industrie Dezember (m/m): 8,9% – erwartet: -0,1% – Vormonat: 0,3%

BRD Auftragseingang Industrie Dezember (y/y): 2,7% – erwartet: -5,3% – Vormonat: -4,4%



Im Dezember erlebte die deutsche Industrie einen unerwartet starken Anstieg der Auftragseingänge. Monatlich stiegen die Aufträge um 8,9%, was die Erwartungen von einem Rückgang um -0,1% weit übertrifft und eine deutliche Verbesserung gegenüber dem leichten Anstieg von 0,3% im Vormonat darstellt. Auch auf Jahressicht zeigte sich eine positive Entwicklung. Die Auftragseingänge erhöhten sich um 2,7%, entgegen den erwarteten -5,3% und markieren eine signifikante Verbesserung gegenüber dem Rückgang von -4,4% im Vormonat.

Diese Daten deuten auf eine erhebliche Belebung der Nachfrage in der deutschen Industrie hin, was möglicherweise auf eine Verbesserung der globalen Wirtschaftslage, eine Zunahme der Investitionstätigkeit oder erfolgreiche Anpassungen der Unternehmen an die Marktbedingungen zurückzuführen ist. Der starke Anstieg der Auftragseingänge könnte positive Auswirkungen auf die Industrieproduktion und das Wirtschaftswachstum in den kommenden Monaten haben.


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Xetra-Schluss: Schwacher Auftakt

Xetra-DAX Schluss heute bei 16.904,06 und -0,08%. Wochenperformance: -0,08%. Performance Februar: -0,00%.

Schwächerer Auftakt. Hawkisher Fed-Chef, starker Arbeitsmarkt, hoher Preisdruck im ISM. Die Zinswende wird sich verzögern. Anleihemärkte bereits unter Druck.

Anbei der DAX im Wochenverlauf.


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Die Zinswende wird verschoben

Die neue Handelswoche beginnt für die Aktienmärkte mit Schwäche, getrieben durch mehrere Faktoren, die die Stimmung der Anleger trüben. Besonders die restriktiven Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell im Rahmen seines Fernsehinterviews, der starke US-Arbeitsmarktbericht und der erhöhte Preisdruck bei den Frühindikatoren haben zur Vorsicht der Investoren beigetragen. Diese Entwicklungen deuten darauf hin, dass eine erhoffte Zinswende der US-Notenbank sich deutlich nach hinten verzögern könnte, mit einer möglichen ersten Zinssenkung frühestens im Mai oder sogar im Juni. Zusätzlich zu den Aussagen von Powell haben enttäuschende Konjunkturdaten aus China und Deutschland die Marktstimmung weiter gedämpft. China erlebt seit Monaten einen Abverkauf, was die Sorgen um die wirtschaftliche Stabilität des Landes verstärkt. Auch Deutschland präsentiert sich schwach, was durch die erwarteten schwachen Auftragseingänge der deutschen Industrie am Dienstag unterstrichen werden könnte.

Ein weiterer Druckpunkt für die Märkte ist der Anstieg der Anleiherenditen in den USA, der insbesondere für den angeschlagenen Regionalbankensektor problematisch ist. Der US-Regionalbankenindex erlebt den größten Abverkauf seit der letzten Regionalbankenkrise, was die Sorgen um die Stabilität dieses Sektors verstärkt.

Wichtige Termine:

  • 08:00 Uhr BRD Auftragseingang Industrie Februar
  • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsatz Februar

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Der Blick auf den Wochenchart, wo der DAX seine Bullenflagge nach oben auflösen konnte. Trotz der sehr starken US-Indizes konnte der Index nur mit einem Minus als Doji schließen. Die Konsolidierung innerhalb der Flagge ist mit dem 23,6-er Fibu-Level bisher nur sehr flach verlaufen und hält die Wahrscheinlichkeit am Leben, dass der Flaggenausbruch noch zur eigentlichen Konsolidierung gehört und ein vorzeitiges Ende finden wird. Saubere Konsolidierungsziele nach der Novemberrallye sollten eigentlich bis unter die 16k führen. Bei aufkommender Dynamik über die 17.1 muss jedoch davon ausgegangen werden, dass die Konsolidierung in der Tat flach beendet wurde und ein neuer Aufwärtsimpuls bereits läuft. Ein Türöffner zur 17.4 müsste dann eingeplant werden. Die 16.850 stellen den ersten relevanten Bereich auf Wochensicht. Oberhalb bleibt die Range zum AZH und 17.080 aktiv. Anschließend 17.240. Bei Bruch 17.4. Unterhalb wäre hingegen der Cluster über die 16.5 zur 16.350 zu nennen. Darunter dürfte die Konsolidierung zur 16.050 (m. Bollinger) fortgesetzt werden.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Der Ausblick im Videoformat

Weitere interessanten Informationen

USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor – Preisdruck!

USA ISM Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen Januar: 53,4 – erwartet: 52,0- Vormonat: 50,5

USA ISM Einkaufsmanagerindex – Neue Aufträge – Januar: 55,0 – erwartet: 54,8 – Vormonat: 52,8

USA ISM Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen – Preise – Januar: 64,0 – erwartet: 56,5 – Vormonat: 57,4


Im Januar zeigte der ISM Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor in den USA eine positive Entwicklung. Der Hauptindex stieg auf 53,4, was über den Erwartungen von 52,0 liegt und eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vormonatswert von 50,5 darstellt. Dieser Anstieg signalisiert ein beschleunigtes Wachstum im Dienstleistungssektor, da Werte über 50 eine Expansion anzeigen. Die Kategorie der neuen Aufträge im Dienstleistungssektor verzeichnete ebenfalls einen Anstieg auf 55,0, was sowohl über den erwarteten 54,8 als auch über dem Vormonatswert von 52,8 liegt. Dies deutet auf eine steigende Nachfrage nach Dienstleistungen hin. Besonders bemerkenswert ist der starke Anstieg im Preisindex für Dienstleistungen, der auf 64,0 kletterte und damit deutlich über den Erwartungen von 56,5 und dem Vormonatswert von 57,4 liegt. Dies weist auf einen anhaltenden Preisdruck in diesem Sektor hin, der sich in höheren Kosten für Dienstleistungen widerspiegelt.

Insgesamt zeigen diese Daten eine Erholung und ein Wachstum im Dienstleistungssektor der USA, begleitet von einer steigenden Nachfrage und anhaltendem Preisdruck.


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