Die Aktienmärkte ignorieren weiter die aufkeimenden Risiken im Markt. Die Regionalbanken in den USA stehen wieder massiv unter Druck. Die Zinswende muss wohl deutlich nach hinten verschoben werden. Und Deutschland verlängert die Rezession. Wie lange geht das noch gut?!
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Pivot-Punkte für den DAX (07.02.)
Anbei die heutigen Pivot-Punkte für den DAX (Xetra).
Die Pivot-Punkte dienen als technische Analysewerkzeuge für Händler, um potenzielle Unterstützungs- und Widerstandsniveaus für die jeweiligen Indizes zu identifizieren. Sie werden täglich berechnet und können für kurzfristige Handelsentscheidungen nützlich sein. Pivot-Punkte werden anhand der Hoch-, Tief- und Schlusskurse des Vortages berechnet und dienen dazu, mögliche Wendepunkte für die Kursbewegungen der Indizes zu prognostizieren. Wenn der Kurs eines Index über dem Pivot-Punkt liegt, kann dies als ein bullisches Signal interpretiert werden, das auf eine mögliche Fortsetzung des Aufwärtstrends hindeutet. Liegt der Kurs hingegen unter dem Pivot-Punkt, deutet dies auf eine mögliche Umkehr des Abwärtstrends hin.
Im Februar verzeichnete die deutsche Industrieproduktion einen Rückgang, der sowohl im Monats- als auch im Jahresvergleich stärker ausfiel als erwartet. Monatlich sank die Produktion um 1,6%, was deutlich unter den Erwartungen von -0,4% liegt und eine Verschlechterung gegenüber dem Rückgang von -0,7% im Vormonat darstellt. Jährlich betrachtet fiel die Produktion um 3,0%, was ebenfalls schlechter als die erwarteten -2,4% ist, aber eine Verbesserung im Vergleich zum Rückgang von -4,87% im Vormonat zeigt.
Diese Daten deuten darauf hin, dass die deutsche Industrie weiterhin mit Herausforderungen konfrontiert ist. Der stärker als erwartete Rückgang könnte auf verschiedene Faktoren wie globale wirtschaftliche Unsicherheiten, anhaltende Lieferkettenprobleme oder eine schwache Nachfrage zurückzuführen sein. Der leichte Anstieg auf Jahressicht könnte jedoch ein Zeichen für eine langsame Erholung sein, obwohl die Industrieproduktion immer noch unter Druck steht.
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Bullen ignorieren die Gefahren
Die Aktienmärkte am Dienstag waren von wenigen Terminen aus dem Wirtschaftskalender geprägt. Der DAX konnte diesmal als Outperformer fungieren und erreichte ein neues Allzeithoch. Die Wall Street tendierte zur Stunde uneinheitlich. Der US Regionalbankensektor bleibt hingegen weiter von einer Schwächephase geprägt, was vom breiten Markt jedoch noch ignoriert wird. Auch die Divergenz zum US Anleihemarkt, der zunehmend frühe Zinsenkungen auspreist, ist auffällig.
Die Industriedaten aus Deutschland, insbesondere die Auftragslage, fielen stark aus, allerdings ist zu beachten, dass diese durch Großaufträge zum Jahresende stark beeinflusst wurden, was ein verzerrtes Bild der tatsächlichen wirtschaftlichen Lage geben könnte. Morgen stehen weitere wichtige Wirtschaftsdaten an, darunter die Industrieproduktion aus Deutschland und die Handelsbilanz aus den USA. Die aktuelle Marktsituation, sowie die anhaltenden Sorgen um den US-Regionalbankensektor und die Diskrepanz zum Anleihemarkt, zeichnet weiter ein komplexes Bild der globalen Finanzmärkte.
Wichtige Termine:
08:00 Uhr BRD Industrieproduktion Februar
14:30 Uhr USA Handelsbilanz Dezember
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Der Blick auf den Wochenchart, wo der DAX seine Bullenflagge nach oben auflösen konnte. Trotz der sehr starken US-Indizes konnte der Index nur mit einem Minus als Doji schließen. Die Konsolidierung innerhalb der Flagge ist mit dem 23,6-er Fibu-Level bisher nur sehr flach verlaufen und hält die Wahrscheinlichkeit am Leben, dass der Flaggenausbruch noch zur eigentlichen Konsolidierung gehört und ein vorzeitiges Ende finden wird. Saubere Konsolidierungsziele nach der Novemberrallye sollten eigentlich bis unter die 16k führen. Bei aufkommender Dynamik über die 17.1 muss jedoch davon ausgegangen werden, dass die Konsolidierung in der Tat flach beendet wurde und ein neuer Aufwärtsimpuls bereits läuft. Ein Türöffner zur 17.4 müsste dann eingeplant werden. Die 16.850 stellen den ersten relevanten Bereich auf Wochensicht. Oberhalb bleibt die Range zum AZH und 17.080 aktiv. Anschließend 17.240. Bei Bruch 17.4. Unterhalb wäre hingegen der Cluster über die 16.5 zur 16.350 zu nennen. Darunter dürfte die Konsolidierung zur 16.050 (m. Bollinger) fortgesetzt werden.
Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Tageschart: Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.
Kurzum für den Tageschart:
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