Anbei die heutigen Pivot-Punkte für den DAX (Xetra).
Die Pivot-Punkte dienen als technische Analysewerkzeuge für Händler, um potenzielle Unterstützungs- und Widerstandsniveaus für die jeweiligen Indizes zu identifizieren. Sie werden täglich berechnet und können für kurzfristige Handelsentscheidungen nützlich sein. Pivot-Punkte werden anhand der Hoch-, Tief- und Schlusskurse des Vortages berechnet und dienen dazu, mögliche Wendepunkte für die Kursbewegungen der Indizes zu prognostizieren. Wenn der Kurs eines Index über dem Pivot-Punkt liegt, kann dies als ein bullisches Signal interpretiert werden, das auf eine mögliche Fortsetzung des Aufwärtstrends hindeutet. Liegt der Kurs hingegen unter dem Pivot-Punkt, deutet dies auf eine mögliche Umkehr des Abwärtstrends hin.
Im Januar zeigten die Großhandelspreise in Deutschland eine leichte positive Veränderung im Monatsvergleich. Sie stiegen um 0,1%, was den Erwartungen von einem Rückgang um -0,4% widerspricht und eine Verbesserung gegenüber dem Rückgang von -0,6% im Vormonat darstellt. Jährlich betrachtet fielen die Großhandelspreise um -2,7%, was eine leichte Verschlechterung gegenüber dem Rückgang von -2,6% im Vormonat zeigt.
Diese Daten deuten darauf hin, dass sich die Großhandelspreise in Deutschland leicht erholen, obwohl die jährliche Rate weiterhin einen Rückgang zeigt. Der leichte Anstieg im Monatsvergleich könnte auf eine Stabilisierung in einigen Bereichen des Großhandelsmarktes hinweisen, während der jährliche Rückgang die anhaltenden Herausforderungen in der Preisgestaltung und Nachfrage aufzeigt.
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Bubble-Gefahr an den Märkten?
Die Aktienmärkte zeigen weiter eine beeindruckende Resilienz, wobei der Anstieg, insbesondere an der Wall Street, zunehmend von einer begrenzten Anzahl an Titeln, vor allem aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI), getragen wird. In Deutschland erreichte der DAX trotz stetig nach unten angepasster Konjunkturprognosen und der drohenden Fortsetzung der Rezession in 2024 ein neues Allzeithoch. Diese Entwicklung wirft Fragen über das globale Wachstum auf, zumal auch Japan und Großbritannien in die Rezession gerutscht sind. In den USA präsentieren sich die Wirtschaftsdaten zweigeteilt. Während Frühindikatoren auf einen weiteren Preisauftrieb hinweisen, fielen die Einzelhandelsumsätze überraschend schwach aus, was gegen einen anhaltenden Preisauftrieb sprechen könnte. Trotz dieser gemischten Signale bleiben vor allem KI-Werte an den Märkten ein wesentlicher Treiber. Ein Beispiel hierfür ist Super Micro Computer, das in den letzten sechs Wochen einen Anstieg von 250% verzeichnen konnte, was an eine Euphoriephase erinnert, die zur Blasenbildung führen könnte.
Die zunehmende Konzentration des Marktanstiegs auf eine immer kleinere Anzahl von Werten mahnt zur Vorsicht, da die Marktbreite abnimmt. Obwohl Freitage in der jüngsten Vergangenheit oft zu den stärkeren Handelstagen zählten und somit Hoffnung auf einen festen Wochenabschluss besteht, nähern wir uns saisonal betrachtet einer schwächeren Phase. Historisch gesehen gelten die letzten beiden Februarwochen als die schwächsten Wochen des Jahres, was die Märkte vor zusätzliche Herausforderungen stellen könnte.
Wichtige Termine:
Kleiner Verfallstermin
08:00 Uhr BRD Großhandelspreise Januar
14:30 Uhr USA Erzeugerpreise Januar
16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan Februar (vorläufig)
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Der Blick auf den Wochenchart, wo der DAX seine Bullenflagge nach oben auflösen konnte. Trotz der sehr starken US-Indizes konnte der Index abermals nur mit einer Nullperformance als Doji schließen. Die Konsolidierung innerhalb der Flagge ist mit dem 23,6-er Fibu-Level bisher nur sehr flach verlaufen und hält die Wahrscheinlichkeit am Leben, dass der Flaggenausbruch noch zur eigentlichen Konsolidierung gehört und ein vorzeitiges Ende finden wird. Saubere Konsolidierungsziele nach der Novemberrallye sollten eigentlich bis unter die 16k führen. Bei aufkommender Dynamik über die 17.1 muss jedoch davon ausgegangen werden, dass die Konsolidierung in der Tat flach beendet wurde und ein neuer Aufwärtsimpuls bereits läuft. Ein Türöffner zur 17.4 müsste dann eingeplant werden. Die 16.840 stellen den ersten relevanten Bereich auf Wochensicht. Oberhalb bleibt die Range zur 17.000 aktiv. Anschließend Chance auf 17.150 und .220. Unterhalb wäre hingegen der Cluster über 16.750 zur .680/.650 zu nennen. Darunter dürfte die Konsolidierung zur 16.500 fortgesetzt werden.
Xetra-DAX Wochenchart
Xetra-DAX Tageschart: Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.
Kurzum für den Tageschart:
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