Per Shortsqueeze zum Widerstand

Nach den geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank Fed erreichten die Aktienmärkte neue Allzeithochs. Fed-Chef Jerome Powell hat weitgehend den Erwartungen entsprechend agiert, doch seine Kommentare zur Inflation wurden vom Markt positiv aufgenommen. Powell signalisierte, dass trotz solider Konjunkturdaten ein Wiederaufnehmen des Abwärtstrends der Inflation erwartet wird. Diese Aussicht hat das sogenannte Goldlöckchen-Szenario, in dem die Wirtschaft stark wächst, während die Inflation niedrig bleibt, an den Märkten wiederbelebt, auch wenn die jüngsten Daten diese Annahme nicht direkt stützen.

Die Aufwärtsbewegung am Donnerstag könnte auch durch einen Short Squeeze begünstigt worden sein, eine Situation, in der Anleger, die auf fallende Kurse gewettet haben, gezwungen sind, ihre Positionen zu schließen, was den Preis weiter nach oben treibt. Es ist jedoch zu erwarten, dass dieser Effekt in den kommenden Tagen nachlassen könnte. Trotz dieser Dynamik bleibt der seit Ende Oktober des letzten Jahres bestehende Aufwärtstrend weiterhin intakt. Ein wichtiger Termin, der am Freitag im Fokus steht, ist der IFO-Geschäftsklimaindex für Deutschland. Dieser Indikator könnte Hinweise darauf liefern, ob es für die deutsche Wirtschaft, die sich derzeit in einer Rezession befindet, Anzeichen einer Erholung gibt. Ein positiver Ausblick könnte die Hoffnungen auf eine Wiederbelebung der größten Volkswirtschaft Europas stärken und die Marktstimmung weiter beeinflussen.

Wichtige Termine:

  • 10:00 Uhr BRD ifo-Geschäftsklimaindex März

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Der Blick auf den Wochenchart, wo der DAX den Herbstanstieg nur bis zum 23,6-er Fibu-Level konsolidierte. Verdächtig flach, allerdings erfolgt die Auflösung zunehmend impulsiv, wovon oberhalb der 17.4 auch mit höherer Wahrscheinlichkeit ausgegangen werden muss. Erst bei Bruch zurück muss ein Warnsignal ausgesprochen werden. Die erste neutrale Range verläuft von 17.4 über 17.650 zur 18k, wobei der Februar-Impuls vor dem Abschluss steht und ein Rückgang in Richtung 17.5/17.4 zu erwarten wäre, der dann nochmals von den Bullen genutzt werden kann. Oberhalb öffnet sich hingegen der Cluster zur 18.150 und anschließend 18.350. Unterhalb wäre die Spanne zur 17.1 zu nennen. Anschließend folgen 17k/16.850.

Xetra-DAX Wochenchart
DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tageschart:
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Der Ausblick im Videoformat

Weitere interessanten Informationen

Xetra-Schluss: Neues Rekordhoch

Xetra-DAX Schluss heute bei 18.179,25 und +0,91%. Wochenperformance: +1,32% Performance März: +2,80%.

Der DAX feiert Fed-Chef Powell und zieht mit der Wall Street in Richtung der 18.2. Sicherlich mussten hier auch einige Shorts eingedeckt werden, welche die Bewegung befeuerten.

Anbei der DAX im Wochenverlauf.


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Pivot-Punkte S&P500, Dow Jones und Nasdaq100 – 21.03.

Anbei die heutigen Pivot-Punkte für den S&P500, Dow Jones und Nasdaq100.


Die Pivot-Punkte dienen als technische Analysewerkzeuge für Händler, um potenzielle Unterstützungs- und Widerstandsniveaus für die jeweiligen Indizes zu identifizieren. Sie werden täglich berechnet und können für kurzfristige Handelsentscheidungen nützlich sein. Pivot-Punkte werden anhand der Hoch-, Tief- und Schlusskurse des Vortages berechnet und dienen dazu, mögliche Wendepunkte für die Kursbewegungen der Indizes zu prognostizieren. Wenn der Kurs eines Index über dem Pivot-Punkt liegt, kann dies als ein bullisches Signal interpretiert werden, das auf eine mögliche Fortsetzung des Aufwärtstrends hindeutet. Liegt der Kurs hingegen unter dem Pivot-Punkt, deutet dies auf eine mögliche Umkehr des Abwärtstrends hin.


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USA Philadelphia-Fed-Index

USA Philadelphia-Fed-Index März: 3,2 – erwartet: -2,6 – Vormonat: 5,2

USA Philadelphia-Fed-Index Bezahlte Preise März: 3,70 – erwartet: %% – Vormonat: 16,60

USA Philadelphia-Fed-Index Neuaufträge März: 5,4 – erwartet: %% – Vormonat: -5,2


Im März zeigte der Philadelphia-Fed-Index in den USA einen Wert von 3,2, was eine positive Überraschung darstellt, da er über den Erwartungen von -2,6 liegt, allerdings eine leichte Verringerung im Vergleich zum Vormonatswert von 5,2 darstellt. Dies deutet darauf hin, dass die Aktivität in der verarbeitenden Industrie in der Region Philadelphia weiterhin wächst, wenn auch mit einem langsameren Tempo. Der Index für bezahlte Preise fiel auf 3,70, was einen signifikanten Rückgang im Vergleich zum Vormonatswert von 16,60 zeigt. Dies könnte darauf hindeuten, dass der Preisdruck in der verarbeitenden Industrie nachgelassen hat, was für Unternehmen eine Entlastung bei den Inputkosten bedeutet. Der Index für Neuaufträge stieg auf 5,4, was eine Verbesserung gegenüber dem vorherigen Wert von -5,2 darstellt. Dies zeigt, dass die Nachfrage nach Produkten aus der Region Philadelphia gestiegen ist, was ein positives Zeichen für die zukünftige Produktion sein könnte.

Zusammengefasst deuten diese Daten darauf hin, dass die verarbeitende Industrie in der Region Philadelphia weiterhin expandiert, mit einer Verbesserung in der Nachfrage und einem nachlassenden Preisdruck.


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Eurozone Einkaufsmanagerindizes gemischt

Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor März: 51,1 – erwartet: 50,5 – Vormonat: 50,2

Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe März: 45,7 – erwartet: 47,0 – Vormonat: 46,6


Im März zeigte der Einkaufsmanagerindex (EMI) für den Dienstleistungssektor in der Eurozone eine Verbesserung. Der Index stieg auf 51,1, was über den Erwartungen von 50,5 liegt und eine Verbesserung gegenüber dem Vormonatswert von 50,2 darstellt. Dies deutet darauf hin, dass der Dienstleistungssektor in der Eurozone eine Expansion erlebt hat, da Werte über 50 Wachstum anzeigen. Der EMI für das verarbeitende Gewerbe hingegen fiel auf 45,7, was unter den prognostizierten 47,0 und dem Vormonatswert von 46,6 liegt. Dies zeigt eine anhaltende Kontraktion im verarbeitenden Gewerbe der Eurozone, die stärker ausfällt als erwartet.

Diese Entwicklungen deuten darauf hin, dass sich der Dienstleistungssektor in der Eurozone erholt und wächst, während das verarbeitende Gewerbe weiterhin mit Herausforderungen konfrontiert ist. Die positive Entwicklung im Dienstleistungssektor könnte zur gesamtwirtschaftlichen Stabilität in der Eurozone beitragen, während die Schwäche im verarbeitenden Gewerbe auf anhaltende strukturelle und nachfragebedingte Probleme hinweist.


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