US-Inflation – Hält der Trend?

Die Aktienmärkte behielten auch am Dienstag ihre Handelsspanne bei, was teils auf die wenigen Impulse und die spärlichen Termine auf dem Wirtschaftskalender zurückzuführen ist. Das Interesse und die Zurückhaltung der Marktteilnehmer konzentriert sich deutlich auf die bedeutenden Ereignisse dieser Woche, die mit der Veröffentlichung der US-Inflationsdaten und dem Protokoll der Federal Reserve am Mittwoch ihren Anfang nehmen. Besonders die US-Inflationszahlen stehen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, da sie Aufschluss darüber geben könnten, ob der bisherige Abwärtstrend bei der Inflation anhält oder ob eine Rückkehr zu höheren Inflationsraten droht. Sollte die Inflation wieder Richtung 4% steigen, könnte dies die Aktienmärkte spürbar belasten, da eine Zinswende im Sommer, oder gar im gesamten Jahr, damit sehr unwahrscheinlich würde. Die Daten werden um 14:30 Uhr bekannt gegeben.

Der DAX, der am Montag noch eine Outperformance zeigen konnte, musste diese am Dienstag wieder abgeben und notiert ebenfalls nahe dem Wocheneinstand. Auch er wartet gespannt auf die anstehenden wichtigen Termine, insbesondere auf die EZB-Ratssitzung am Donnerstag.

Wichtige Termine:

  • 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise März
  • 20:00 Uhr USA FOMC-Protokoll

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Der Blick auf den Wochenchart, wo der DAX den Herbstanstieg Mitte Januar nur bis zum 23,6-er Fibu-Level konsolidierte und anschließend die nächste Impulsbewegung starten konnte. Eine Zwischenkonsolidierung in Form einer 4. Welle wäre zu erwarten und könnte mit der Schwäche der Vorwoche ihren Anfang genomnen haben. Entscheidend für die Bullen wäre es die Abwärtsdynamik herauszunehmen, um eine bullische Konsolidierung anzustreben. Fortgesetzter Abgabedruck würde eine größere Umkehr andeuten. Die erste neutrale Wochenrange verläuft von 18.1/18.2 zur 18.5. Oberhalb Chance auf neues Allzeithoch bei 18.670. Unterhalb wäre die Spanne zur 17.930/.900 zu nennen. Anschließend folgen 17.680/17.550.

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Impulsarmer Auftakt – Warten auf die Daten – DAX Outperformer

Zu Beginn der neuen Handelswoche zeigten sich die Börsen mangels Impulsen sehr verhaltenen, wobei der DAX erneut als Outperformer glänzen konnte. Die US-Indizes notieren zur Stunde leicht im Plus, bewegen sich jedoch ebenfalls in einer engen Handelsspanne. Die Marktteilnehmer zeigen sich zurückhaltend, da in dieser Woche wichtige wirtschaftliche Daten und geldpolitische Entscheidungen anstehen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den US-Inflationsdaten, die am Mittwoch veröffentlicht werden, sowie auf den geldpolitischen Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag. Die US-Inflationszahlen werden mit großer Spannung erwartet, insbesondere weil die jüngste Datenlage einige Widersprüche aufweist. Ein Stillstand oder gar eine Umkehr des bisherigen Abwärtstrends bei der Inflation könnte die Märkte erheblich beeinflussen, da viele Investoren weiterhin auf ein Szenario mit gleichzeitig robustem Wachstum und nachlassendem Preisdruck setzen.

Für den morgigen Dienstag stehen weniger wirtschaftliche Termine auf dem Kalender, was einen eher verhaltenen Handel erwarten lässt. In dieser Phase der Ungewissheit und des Wartens auf neue Daten ist es für Anleger wichtig, wachsam zu bleiben und auf neue Informationen flexibel zu reagieren.

Wichtige Termine:

  • Dienstag:
    • Keine nennenswerten Termine
    • Mittwoch:
    • 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise März
    • 20:00 Uhr USA FOMC-Protokoll

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Der Blick auf den Wochenchart, wo der DAX den Herbstanstieg Mitte Januar nur bis zum 23,6-er Fibu-Level konsolidierte und anschließend die nächste Impulsbewegung starten konnte. Eine Zwischenkonsolidierung in Form einer 4. Welle wäre zu erwarten und könnte mit der Schwäche der Vorwoche ihren Anfang genomnen haben. Entscheidend für die Bullen wäre es die Abwärtsdynamik herauszunehmen, um eine bullische Konsolidierung anzustreben. Fortgesetzter Abgabedruck würde eine größere Umkehr andeuten. Die erste neutrale Wochenrange verläuft von 18.1/18.2 zur 18.5. Oberhalb Chance auf neues Allzeithoch bei 18.670. Unterhalb wäre die Spanne zur 17.930/.900 zu nennen. Anschließend folgen 17.680/17.550.

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Die Zweifel sind im Markt – Inflation und EZB im Fokus

Die vergangene Handelswoche schloss schwach ab, und es kam zur Verletzung erster Unterstützungsmarken. Obwohl ein stärkerer Abgabedruck zum Wochenende vermieden wurde, kann dies noch nicht als klare Entwarnung gesehen werden. Ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor bleibt die wirtschaftliche Lage in den USA, insbesondere im Zusammenhang mit dem Abwärtstrend bei der Inflation. Der robuste Arbeitsmarkt und der Ölpreis auf Jahreshoch werfen zunehmend Zweifel auf, ob dieser Trend weiterhin Bestand hat. Mehrere Mitglieder der Federal Reserve haben bereits signalisiert, dass sie bereit sind, die Zinswende bei Bedarf weiter in den Herbst zu verschieben. Die Aktienmärkte, die bisher vorrangig ein optimistisches Goldlöckchen-Szenario (starkes Wachstum bei niedriger Inflation) eingepreist haben, könnten dadurch negativ überrascht werden.

Die nun bevorstehende Handelswoche verspricht aufgrund der Veröffentlichung der neuen Erzeuger- und Verbraucherpreise aus den USA besonders interessant zu werden. Sollten diese Daten höher als erwartet ausfallen, könnte dies darauf hindeuten, dass die Fed gezwungen sein könnte, die erwartete Zinswende zu verzögern. Zudem stehen am Donnerstag die geldpolitischen Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) an. Angesichts des Fortschritts der EZB im Kampf gegen die Inflation könnte diese Sitzung erste Hinweise auf eine baldige Zinssenkung liefern, um die schwächelnde Konjunktur in der Eurozone zu unterstützen. Ein weiterer wichtiger Punkt in der kommenden Woche ist der Tax Day in den USA, der Stichtag für die Einkommenssteuer. Historisch gesehen tendieren Anleger dazu, um diesen Zeitpunkt ihre Bargeldquote zu erhöhen. Zusätzlich könnten die Aktienrückkäufe (Buybacks), die sich in der sogenannten Blackout-Periode befinden, dazu führen, dass dem Markt Käufer fehlen.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanz Februar
    • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion Februar
    • 10:30 Uhr Eurozone Sentix Konjunkturindex
  • Dienstag:
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  • Mittwoch:
    • 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise März
    • 20:00 Uhr USA FOMC-Protokoll
  • Donnerstag:
    • 14:15 Uhr Eurozone EZB-Zinsentscheid
    • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise März
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • 14:45 Uhr Eurozone EZB-Pressekonferenz
  • Freitag:
    • 05:00 Uhr China Handelsbilanz März
    • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise März (endgültig)
    • 16:00 Uhr USA Uni-Michigan Verbrauchervertrauen April

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Fokus auf den US-Arbeitsmarktbericht

Die Erholungsbewegung an den Aktienmärkten setzte sich am Donnerstag fort, wodurch die Wochenverluste weiter reduziert wurden. Zu Beginn der Woche wurde eine wichtige Unterstützungszone erreicht, die bisher erfolgreich verteidigt wurde, wodurch eine charttechnische Eintrübung vorerst abgewendet werden konnte. Der letzte verbleibende Unsicherheitsfaktor dieser Woche ist der US-Arbeitsmarktbericht, der am Freitagnachmittag veröffentlicht wird. Ein unerwartet starker Bericht, insbesondere mit einer hohen Komponente der Stundenlöhne, könnte die Märkte erneut unter Druck setzen. Die Befürchtung, dass der Preisauftrieb zunehmen und die Inflation zurückkehren könnte, würde die Hoffnungen auf eine geldpolitische Wende und die erwarteten ersten Zinssenkungen weiter hinauszögern.

Die Handelswoche nach Ostern war insgesamt von relativer Ruhe geprägt, was auch auf die geringere Liquidität zurückzuführen ist. In der kommenden Woche stehen steuerliche Fälligkeiten in den USA an, eine Zeit, in der häufig etwas mehr Bargeld vorgehalten wird.

Wichtige Termine:

  • 08:00 Uhr BRD Auftragseingang Industrie Februar
  • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsatz Februar
  • 14:30 Uhr USA Arbeitsmarktbericht März

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Reicht die Gegenbewegung aus?

Nach den Verlusten zu Beginn der Woche haben die Aktienmärkte am Mittwoch eine Gegenbewegung eingeleitet, die an einer wichtigen Unterstützungszone ansetzte. Diese Erholung entspricht bisher jedoch dem, was man auch in einer bärischen Konsolidierungsphase erwarten würde. Für eine nachhaltige Erholung wäre es wichtig, dass die Bullen auch am folgenden Tag weitere Anschlusskäufer finden, um das Risiko weiterer Wochenverluste herauszunehmen. Die Wirtschaftsdaten des Tages waren gemischt. Während die Inflationsdaten in der Eurozone weiterhin einen positiven Trend hin zur Zielzone der Europäischen Zentralbank (EZB) aufzeigen, zeigten die ADP-Arbeitsmarktdaten aus den USA eine überraschende Robustheit des US-Arbeitsmarktes. Der ISM-Index für den Dienstleistungssektor in den USA wies hingegen Schwächetendenzen auf und verzeichnete auch einen Rückgang in der Preiskomponente. Dies schürte die Hoffnungen den disinflationären Trend in den USA wiederzubeleben und die Erwartungen an eine Lockerung der Geldpolitik einzuleiten.

Am Donnerstag rückt das Protokoll der letzten EZB-Sitzung in den Mittelpunkt, das möglicherweise neue Einblicke in die geldpolitische Richtung der EZB bietet. Ebenfalls von Bedeutung sind die Erzeugerpreise aus der Eurozone, die weitere Anhaltspunkte zum Inflationsgeschehen in der Region liefern könnten.

Wichtige Termine:

  • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor März (endgültig)
  • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor März (endgültig)
  • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise Februar
  • 13:30 Uhr Eurozone EZB-Protokoll
  • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche

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