Ruhiger Wochenauftakt mit Fokus auf Apple

Die neue Handelswoche begann zurückhaltend, wobei der DAX am Montag nach der Europawahl leicht im Minus schloss. Erneut wurde der Supportbereich an der 50-Tage-Linie erreicht und verteidigt, jedoch ohne sich deutlich davon abzusetzen. An der Wall Street gab es zu Wochenbeginn keine signifikanten wirtschaftlichen Ereignisse, die Aufmerksamkeit galt stattdessen der Entwicklerkonferenz von Apple. Hier stellte das Unternehmen seine neuesten Innovationen vor, darunter die lange erwartete Integration künstlicher Intelligenz in das Apple-Ökosystem.

Der Dienstag wird voraussichtlich ohne bedeutende wirtschaftliche Termine bleiben, was die Handelsspanne bis zum Mittwoch begrenzt halten könnte. Der Mittwoch verspricht mit der Veröffentlichung der US-Inflationsdaten und dem Zinsentscheid der US-Notenbank zum wichtigsten Tag der Woche zu werden. Interessant wird auch, dass in dieser Woche die Hälfte der Unternehmen des S&P 500 in ihre Blackout-Periode eintreten wird, während der keine Aktienrückkäufe stattfinden dürfen. Dies könnte die Marktvolatilität in den kommenden Wochen beeinflussen, da ein wichtiger Käufer am Markt temporär wegfällt.

Wichtige Termine:

  • Dienstag:
    • %%
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise Mai (endgültig)
    • 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise Mai
    • 20:00 Uhr USA Fed-Zinsentscheid/ 20:30 Uhr Pressekonferenz

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Der DAX hängt seit 4 Wochen innerhalb einer engen Range und verteidigt weiter den Support an der 50-Tagelinie. Die übergeordnete 5. Welle (Bewegung von Oktober 2023) hätte das Mindestziel bereits erreicht. Flache Konsolidierungen oberhalb der 18.250 können die Welle aber noch weiter ausdehnen (untergeordneter 5-Weller). Bisher ist die Abwärtsbewegung also noch nicht zu stark für die Bären, aber das Puffer ist nahezu aufgebraucht. Die 18.570 stellen den ersten relevanten Bereich auf Wochensicht. Oberhalb bleibt die Range zur 18.770 aktiv. Darüber Chance auf Aufhellung zum Allzeithoch 18.970/19.000. Unterhalb droht nach der .420 hingegen die Range zur .350 und .250 aktiv. Darunter Eintrübung zur 18k.

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Viele Widersprüche – Alle Augen auf Fed Chef Powell

In der vergangenen Handelswoche zeigten sich die Aktienmärkte uneinheitlich. Während der S&P 500 und der Nasdaq an der Wall Street neue Allzeithochs erreichten, zeigte der DAX nach der Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) Schwächen und beendete die Woche als Underperformer. Die Zinssenkung führte zu Gewinnmitnahmen, was die Börsenweisheit „Buy the rumor, sell the news“ mal wieder unterstrich. Die EZB signalisierte, dass vorerst keine weiteren Zinssenkungen zu erwarten sind, und möchte eine datenabhängige Politik ohne Forward guidance verfolgen. In den USA ist die Situation komplexer, insbesondere im Hinblick auf die Stärke der Konjunktur. Viele Konjunkturdaten und Frühindikatoren waren schwach, während der US-Arbeitsmarktbericht positiv überraschte, insbesondere auch bei den Stundenlöhnen. Die Interna im Bereich und die US-Haushaltsumfrage zeigten hingegen ein komplett konträres Bild. Die US-Konjunktur ist voller Widersprüche und Unsicherheiten.

Die bevorstehende Woche wird entscheidend sein, da die US-Notenbank (Fed) am Mittwoch ihren Zinsentscheid bekannt gibt und gleichzeitig die neuen US-Inflationsdaten veröffentlicht werden. Diese Entwicklungen sind besonders relevant, da die Fed einen schwierigen Spagat bewältigen muss: Sie muss entscheiden, ob sie die Inflation weiter bekämpfen oder die Konjunktur stützen soll. Zu lange hohe Zinsen könnten die Wirtschaft belasten und möglicherweise eine Rezession auslösen. Zudem beginnt in der kommenden Woche die sogenannte Blackout-Periode für Aktienrückkäufe (Buybacks), die dann für einen Monat pausieren und somit als Stütze am Markt wegfallen. Obwohl die Aufwärtstrends am Markt intakt bleiben, wird das Marktumfeld und die Makroökonomie zunehmend hinterfragt, was die Unsicherheit unter den Investoren erhöht.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 10:30 Uhr Eurozone sentix-Konjunkturindex Juni
  • Dienstag:
    • %%
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise Mai (endgültig)
    • 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise Mai
    • 20:00 Uhr USA Fed-Zinsentscheid/ 20:30 Uhr Pressekonferenz
  • Donnerstag:
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion April
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise Mai
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Großhandelspreise Mai
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion April
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan Juni (vorläufig)

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Der DAX hängt seit 4 Wochen innerhalb einer engen Range und verteidigt weiter den Support an der 50-Tagelinie. Die übergeordnete 5. Welle (Bewegung von Oktober 2023) hätte das Mindestziel bereits erreicht. Flache Konsolidierungen oberhalb der 18.250 können die Welle aber noch weiter ausdehnen (untergeordneter 5-Weller). Bisher ist die Abwärtsbewegung also noch nicht zu stark für die Bären, aber das Puffer ist nahezu aufgebraucht. Die 18.570 stellen den ersten relevanten Bereich auf Wochensicht. Oberhalb bleibt die Range zur 18.770 aktiv. Darüber Chance auf Aufhellung zum Allzeithoch 18.970/19.000. Unterhalb droht nach der .420 hingegen die Range zur .350 und .250 aktiv. Darunter Eintrübung zur 18k.

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Zinswende verpufft – Voller Fokus auf den US-Arbeitsmarktbericht

Am Mittwoch richteten sich die Augen der Finanzwelt auf die Ratssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB), bei der die Zinsen erstmals seit acht Jahren gesenkt wurden, ein bedeutender Schritt, der den Beginn der Zinswende markiert. Diese Entscheidung entsprach vollständig den Erwartungen des Marktes. EZB-Präsidentin Christine Lagarde hielt sich jedoch zurück, was weitere unmittelbare Zinssenkungen betrifft, und betonte die Datenabhängigkeit zukünftiger geldpolitischer Entscheidungen. Der DAX konnte daraufhin seine Gewinne nur bedingt halten und schloss mit einer schwachen Tageskerze, wodurch das Allzeithoch weiterhin unerreicht bleibt. Damit zeigt sich eine fortgesetzte Divergenz im Vergleich zu den US-Indizes S&P 500 und Nasdaq, die neue Höchststände erreichten, hauptsächlich aber angetrieben durch große Technologieunternehmen wie Nvidia und Apple.

Der Fokus der Märkte richtet sich nun auf den bevorstehenden US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Ein schwächer als erwarteter Bericht könnte erneut konjunkturelle Sorgen hervorrufen, während ein überraschend starker Bericht die Angst vor anhaltender Inflation schüren könnte. Diese Daten könnten daher erhebliche Auswirkungen auf die Marktdynamik, den Wochenabschluss und die Erwartungen an die zukünftige Geldpolitik der US-Notenbank haben.

Wichtige Termine:

  • 04:00 Uhr China Handelsbilanz Mai
  • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanz April
  • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion April
  • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q1 (endgültig)
  • 14:30 Uhr USA Arbeitsmarktbericht Mai

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Der DAX erneut mit einer Verlustewoche, die nun bis an die wichtigen Supportzonen reicht. Die übergeordnete 5. Welle (Bewegung von Oktober 2023) hätte das Mindestziel bereits erreicht. Flache Konsolidierungen oberhalb der 18.250 können die Welle aber noch weiter ausdehnen (untergeordneter 5-Weller). Bisher ist die Abwärtsbewegung also noch nicht zu stark für die Bären, aber das Puffer ist nahezu aufgebraucht. Die 18.570 stellen den ersten relevanten Bereich auf Wochensicht. Oberhalb bleibt die Range zur 18.760 aktiv. Darüber Chance auf Aufhellung zum Allzeithoch 18.970/19.000. Unterhalb droht nach der .460 hingegen die Range zur .310/.250 aktiv. Darunter Druck 18.050 und 17.850.

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Die EZB läutet die Zinswende ein – Doch wie geht es dann weiter?

Am Mittwoch erzielten vor allem der S&P 500 und der Nasdaq als Outperformer Gewinne, wobei sie sich ihren Allzeithochs näherten bzw. sogar erreichten. Die fünfte Welle des seit April andauernden Impulses konnte damit gut aufgegriffen und durchlaufen werden. Getrieben wurde diese Entwicklung hauptsächlich durch die starken Performances von Nvidia und Apple, zwei der größte Schwergewichte am Markt. Ein zentraler Faktor des Tages war der ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor in den USA, der überraschend positiv ausfiel und somit eine Abweichung von den zuletzt eher enttäuschenden US-Konjunkturdaten darstellte. Allerdings blieb die Preiskomponente des Indexes hoch, was weiterhin Sorgen bezüglich des Inflationsdrucks schürt.

Der Donnerstag rückt nun in den Blickpunkt, mit wichtigen wirtschaftlichen Indikatoren wie den Auftragseingängen der Industrie in Deutschland und den Einzelhandelsumsätzen der Eurozone. Vor allem der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) wird mit Spannung erwartet. Es wird allgemein erwartet, dass die EZB mit einer Zinssenkung von 25 Basispunkten die lang ersehnte Zinswende einläuten wird. Entscheidend für die Marktteilnehmer wird jedoch der Ausblick sein: Stellt die EZB in Aussicht, bald weitere Zinssenkungen vorzunehmen, oder bevorzugt sie ein abwartendes Vorgehen, um die weiteren wirtschaftlichen Entwicklungen und Daten zu beobachten?

Wichtige Termine:

  • 08:00 Uhr BRD Auftragseingang Industrie April
  • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsätze April
  • 14:15 Uhr Eurozone EZB-Zinsentscheid
  • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
  • 14:45 Uhr Eurozone EZB-Pressekonferenz

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Der DAX erneut mit einer Verlustewoche, die nun bis an die wichtigen Supportzonen reicht. Die übergeordnete 5. Welle (Bewegung von Oktober 2023) hätte das Mindestziel bereits erreicht. Flache Konsolidierungen oberhalb der 18.250 können die Welle aber noch weiter ausdehnen (untergeordneter 5-Weller). Bisher ist die Abwärtsbewegung also noch nicht zu stark für die Bären, aber das Puffer ist nahezu aufgebraucht. Die 18.570 stellen den ersten relevanten Bereich auf Wochensicht. Oberhalb bleibt die Range zur 18.760 aktiv. Darüber Chance auf Aufhellung zum Allzeithoch 18.970/19.000. Unterhalb droht nach der .460 hingegen die Range zur .310/.250 aktiv. Darunter Druck 18.050 und 17.850.

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Das große Umdenken – Die Wall Street bekommt Zweifel

Die Aktienmärkte setzten ihre von Unsicherheit geprägte Handelswoche fort, geplagt von anhaltend schwachen Konjunkturdaten. Diese vermeintlich schlechten Nachrichten schüren einerseits Hoffnungen auf eine Annäherung der Inflation an die Zielzone und potenzielle Zinssenkungen durch die US-Notenbank Fed. Andererseits wächst die Sorge, dass die Konjunktur zu stark nachlassen könnte, was das Risiko einer Rezession erhöht. Noch vor einigen Wochen interpretierte Wall Street schwache Wirtschaftsdaten als positiv, da sie den Abwärtstrend der Inflation unterstützten und Zinssenkungsfantasien schürten. Doch nun wird dieser Ansatz hinterfragt: Was, wenn das angestrebte „Soft Landing“ der Wirtschaft ausbleibt und stattdessen eine Rezession droht?

Am Mittwoch rücken die ADP-Beschäftigungszahlen und der ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor in den Fokus. Sollten auch diese Daten enttäuschen, könnten Konjunktursorgen die Inflationssorgen überschatten und den Aktienmarkt weiter unter Druck setzen. Die kommenden Daten werden daher entscheidend sein, um die Stimmung und die Richtung der Märkte in den nächsten Tagen zu beeinflussen.

Wichtige Termine:

  • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Mai (endgültig)
  • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Mai (endgültig)
  • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise April
  • 14:15 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Mai
  • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Mai

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