DAX prallt ab – Die Wall Street rotiert – Banken-Stresstest im Fokus

Die Aktienmärkte zeigen weiterhin deutliche Anzeichen einer Sektorenrotation, wobei sich nach einem schwachen Wochenauftakt für Wachstums- und Technologiewerte am Dienstag eine leichte Erholung abzeichnete. Demgegenüber zeigten klassische Wertaktien, vertreten durch den Dow Jones und den Russell 2000, Schwächen. Der DAX wiederum bewegt sich weiterhin in einer Bandbreite zwischen der 50-Tages- und der 100-Tages-Linie, nachdem er kürzlich die 50-Tages-Linie getestet hatte. Falls eine abwärts gerichtete Dynamik einsetzt und der DAX unter die Marke von 18.000 fällt, könnten bald die Tiefstände von April bei etwa 17.600 Punkten ins Visier der Märkte geraten. Auf der anderen Seite der Atlantik zeigt die Wall Street eine eher flache Konsolidierung, wobei auch hier tiefere Ziele durchaus im Bereich des Möglichen liegen.

Die Finanzmärkte blicken nun gespannt auf den Mittwoch, an dem nicht nur das GfK-Konsumklima aus Deutschland veröffentlicht wird, sondern auch die Ergebnisse des Banken-Stresstests der US-Notenbank Fed erwartet werden.

Wichtige Termine:

  • 08:00 Uhr BRD GfK-Konsumklima Juli
  • 16:00 Uhr USA Neubauverkäufe Mai
  • 22:30 Uhr USA Ergebnisse des Banken-Stresstests der Fed

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Der DAX bemühte sich nach Bruch der 50-Tagelinie um Stabilitität an der 100-Tagelinie bei 18k. Die übergeordnete 5. Welle (Bewegung von Oktober 2023) droht nun in die Konsolidierung zu gehen, die mehrere Wochen anhalten kann. Die Gegenbewegung bisher im bärischen Muster. Die 18k stellt weiterhin den ersten relevanten Bereich auf Wochensicht. Oberhalb bleibt die Range zur 18.130 aktiv, gefolgt mit der Chance noch die 50-TL bei 18.350 und .400 zu testen. Darüber weitere Aufhellung zur 18.550 und im Anschluss 18.800. Unterhalb wird an der 17.790 und .600 das Apriltief unter Druck gesetzt, mit Chance eine Gegenbewegung einzuleiten. Darunter weitere Eintrübung zur 17.450/.400.

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Sektorenrotation – DAX am Widerstand – Nvidia schwächelt

Die Aktienmärkte erlebten einen durchwachsenen Wochenauftakt, gekennzeichnet durch eine spürbare Rotation von Wachstumstiteln zu Value-Werten. Diese Bewegung ermöglichte dem Dow Jones und dem DAX eine bessere Performance, während der Nasdaq durch die fortgesetzte Konsolidierung von KI-Schwergewicht Nvidia belastet wurde. Der DAX näherte sich einer entscheidenden Widerstandszone, die durch das mittlere Bollinger Band und die 50-Tage-Linie markiert wird. Sollte es ihm nicht gelingen, diese Hürde zu überwinden, könnten neue Tiefstände unter der Marke von 18.000 Punkten drohen. Ein Durchbruch hingegen könnte den Bullen neuen Auftrieb verleihen und eine fortgesetzte Erholungsbewegung einleiten. Parallel dazu steht auch der S&P 500 und der Nasdaq an einem potenziellen Wendepunkt, der über den Beginn einer Marktkonsolidierung entscheiden könnte.

Der ifo-Geschäftsklimaindex aus Deutschland fiel überraschend schwach aus und setzte die Reihe enttäuschender Konjunkturdaten fort, was die Hoffnung auf weitere expansive geldpolitische Maßnahmen der EZB nährt, gleichzeitig jedoch die Sorge um eine anhaltende wirtschaftliche Stagnation in Deutschland verstärkt. In dieser Woche stehen weitere wichtige Ereignisse an, darunter die Veröffentlichung neuer Inflationsdaten aus den USA, das TV-Duell zwischen Donald Trump und Joe Biden sowie die Ergebnisse des Bankenstresstests der Fed. Diese könnten zusätzliche Unsicherheiten in den Markt bringen und die Volatilität erhöhen.

Wichtige Termine:

  • 16:00 Uhr USA Verbrauchervertrauen Conference Board Juni
  • 16:00 Uhr USA Richmond Fed Manufacturing Index Juni

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Der DAX bemühte sich nach Bruch der 50-Tagelinie um Stabilitität an der 100-Tagelinie bei 18k. Die übergeordnete 5. Welle (Bewegung von Oktober 2023) droht nun in die Konsolidierung zu gehen, die mehrere Wochen anhalten kann. Die Gegenbewegung bisher im bärischen Muster. Die 18k stellt weiterhin den ersten relevanten Bereich auf Wochensicht. Oberhalb bleibt die Range zur 18.130 aktiv, gefolgt mit der Chance noch die 50-TL bei 18.350 und .400 zu testen. Darüber weitere Aufhellung zur 18.550 und im Anschluss 18.800. Unterhalb wird an der 17.790 und .600 das Apriltief unter Druck gesetzt, mit Chance eine Gegenbewegung einzuleiten. Darunter weitere Eintrübung zur 17.450/.400.

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Sommerflaute, Blackout, Neupositionierung nach dem Verfall – Gefahr von Schwäche

Die Aktienmärkte beendeten eine bemerkenswerte Handelswoche, die stark von Technologiewerten, insbesondere KI-Unternehmen wie Nvidia, dominiert wurde. Nvidia avancierte nach einem nahezu parabolischen Kursverlauf sogar zur Firma mit der höchsten Marktkapitalisierung. Jedoch zeigten sich zum Wochenende erste bärische Signale im Chartbild, was die Frage aufwirft, ob nach dem großen Verfallstermin eine Marktkonsolidierung einsetzen könnte. Dieses Szenario könnte durch die weiter ausgeweitete Blackout-Periode, während der nun ein Großteil der US-Unternehmen keine Aktienrückkäufe tätigen darf, weiter unterstützt werden.

In der kommenden Woche stehen nur wenige wichtige wirtschaftliche Termine an, die jedoch bedeutende Einblicke geben könnten. Am Montag wird der ifo-Geschäftsklimaindex veröffentlicht, der Aufschluss über die Stimmung in der deutschen Wirtschaft gibt, welche zuletzt weiter schwach ausgefallen ist. Am Dienstag folgt das US-Verbrauchervertrauen vom Conference Board, das Hinweise auf die Stimmungslage der amerikanischen Verbraucher liefern könnte. Ein weiterer wichtiger Termin ist am Donnerstag die Veröffentlichung der Ergebnisse des Banken-Stresstests durch die Fed. Den Abschluss der Woche bildet die Veröffentlichung der US PCE-Kernrate am Freitag, die wichtige Aufschlüsse über die Inflationsentwicklung in den USA geben wird.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 10:00 Uhr BRD ifo-Geschäftsklimaindex Juni
  • Dienstag:
    • 16:00 Uhr USA Verbrauchervertrauen Conference Board Juni
    • 16:00 Uhr USA Richmond Fed Manufacturing Index Juni
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD GfK-Konsumklima Juli
    • 16:00 Uhr USA Neubauverkäufe Mai
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • 14:30 Uhr USA Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Mai
    • 14:30 Uhr USA BIP Q1 (endgültig)
    • 22:30 Uhr USA Ergebnisse des Banken-Stresstests der Fed
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Einzelhandelsumsätze Mai
    • 14:30 Uhr USA PCE-Kernrate Mai
    • 14:30 Uhr USA Konsumausgaben Mai
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan Juni (endgültig)

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Konjunktur müht sich – Neue Tech-Rekorde – DAX trotz Anstieg im bärischen Muster?

An der Wall Street zeigte sich nach dem Feiertag eine lebhafte Handelstätigkeit, besonders getragen durch die anhaltende Outperformance von Nvidia, der Profiteur des KI-Booms. Die starke Anfangsdynamik verflachte allerdings im weiteren Handelsverlauf, was die Erwartungen an eine mögliche Konsolidierung nach der jüngsten Rallye bestärkt. Diese könnte insbesondere nach dem großen Verfallstermin (Freitag) in der kommenden Woche einsetzen. Zudem wird ein weiterer signifikanter Anteil der US-Unternehmen in die Blackout-Periode für Aktienrückkäufe eintreten, was zusätzlich eine Schwächephase begünstigen könnte. Der DAX konnte sich wieder über die Marke von 18.200 Punkten schieben, allerdings ist das Chartbild weiterhin von bärischen Mustern geprägt. Die heute veröffentlichten Konjunkturdaten waren erneut schwächer, ohne jedoch zu starken Abwärtsdynamiken zu führen. Seit April zeigt sich ein klarer Abwärtstrend in den US-Wirtschaftsdaten.

Am Freitag stehen die Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor auf dem Programm. Allerdings dürfte der „Hexensabbat“, der große Verfallstag an den Börsen, das Marktgeschehen wesentlich beeinflussen und könnte für zusätzliche Volatilität sorgen.

Wichtige Termine:

  • Hexensabbat – Großer Verfallstermin
  • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Juni (vorläufig)
  • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Juni (vorläufig)
  • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Juni (vorläufig)
  • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Juni (vorläufig)
  • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Juni (vorläufig)
  • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Juni (vorläufig)
  • 16:00 Uhr USA Verkauf bestehender Häuser Mai

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Der DAX verlor den Hangelmodus an der 50-Tagelinie und fiel direkt auf den Kombisupport an der 18k. Die übergeordnete 5. Welle (Bewegung von Oktober 2023) droht nun in die Konsolidierung zu gehen, die mehrere Wochen anhalten kann. Das m. Bollinger an der 18k stellt den ersten relevanten Bereich auf Wochensicht. Oberhalb bleibt die Range zur 18.250 aktiv, gefolgt von der 18.450. Darüber weitere Aufhellung zur 18.550/.770. Unterhalb wird an der 17.790/.750 das Apriltief unter Druck gesetzt, mit Chance eine Gegenbewegung einzuleiten. Darunter weitere Eintrübung zur 17.500/.400.

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Geteilte Märkte & Mangelnde Breite – Können die Big Techs weiter halten?

Die Aktienmärkte folgten auch am Dienstag dem vertrauten Muster, wobei der DAX weiterhin innerhalb einer bärischen Flagge die jüngste Abwärtsbewegung konsolidiert und sich als deutlicher Underperformer zeigt. An der Wall Street hingegen dominieren die Technologiewerte, was Nasdaq und S&P 500 nahe ihrer Allzeithochs hält. Die Marktbreite ist problematisch, aber Umkehrsignale bleiben vorerst aus. Die Handelsspannen werden typisch für den Sommerhandel enger. Die heute gemeldeten Konjunkturdaten zeigten sich ebenfalls gemischt. Die ZEW Konjunkturerwartungen in Deutschland enttäuschten und bestätigen somit die träge Erholung der deutschen Wirtschaft. In den USA waren die Einzelhandelsumsätze ebenfalls schwach, jedoch nicht so stark, dass sie unmittelbare Konjunktursorgen schüren würden; sie sind schwach genug, um Hoffnungen auf eine fortgesetzte Inflationsabnahme und damit verbundene Zinssenkungen zu nähren. Besorgniserregend ist jedoch, dass die Vormonatsdaten erheblich nach unten korrigiert wurden und deutlich unter dem historischen Durchschnitt liegen, was darauf hindeutet, dass der US-Verbraucher unter Druck steht – ein Umstand, der die US-Wirtschaft weiter belasten könnte.

Am Mittwoch bleiben die US-Börsen aufgrund eines Feiertags geschlossen, und es stehen keine wichtigen wirtschaftlichen Termine an. Am Donnerstag steht dann mit dem Philadelphia Fed Index einer der wichtigen Frühindikatoren für die Konjunktur an, dessen Ergebnisse weitere Hinweise auf die Wirtschaftslage liefern könnten.

Wichtige Termine:

  • Mittwoch:
    • Feiertag USA – Juneteenth
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise Mai
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • 14:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index Juni
    • 16:00 Uhr Eurozone Verbrauchervertrauen Juni (vorläufig)

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