Schwacher Start in den Juni – Geopolitik bleibt dominierender Faktor
Ein schwächerer Auftakt in den neuen Börsenmonat Juni – erneut vor allem ausgelöst durch die Geopolitik rund um den Irankrieg und die weiterhin blockierte Straße von Hormus. Die in den vergangenen Wochen immer wieder gefeierten Hoffnungen auf einen Deal haben einen neuen Dämpfer erhalten, nachdem Meldungen über festgefahrene beziehungsweise vorerst auf Eis liegende Gespräche die Runde machten.
Entsprechend zog auch der Ölpreis wieder deutlich an und notiert nach den Schlagzeilen erneut nahe der 95-Dollar-Marke. Die Volatilität bleibt damit ein ständiger Begleiter und wird aktuell klar von geopolitischen Entwicklungen bestimmt.
Trotzdem fehlt bislang weiterhin ein echter Konsolidierungswille an den Märkten. Vor allem die Wall Street zeigt sich nach der langen und starken Rally erstaunlich robust, auch wenn die Marktbreite weiterhin überschaubar bleibt und viele Risiken bislang ausgeblendet werden, noch…
Im weiteren Wochenverlauf rücken nun vor allem der ISM-Index für den Dienstleistungssektor sowie der offizielle US-Arbeitsmarktbericht in den Fokus der Anleger. Die entscheidende Frage lautet dabei zunehmend: Wie tief sind die wirtschaftlichen Spuren des Irankriegs inzwischen bereits erkennbar – insbesondere mit Blick auf Inflation, Konsum und Konjunktur?
Wichtige Wochentermine
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Xetra-DAX Tagesausblick:
Der DAX startet schwächer in den Juni und bleibt damit vorerst in seiner volatilen Seitwärtsrange vom Allzeithoch zur 200-Tageslinie gefangen.
Der Bereich der 25.080 wird die erste relevante Zone darstellen.
- Oberhalb >> 25.170 > 25.230 > 25.280 > 25.380 > 25.480 > 25.540 > 25.640
- Unterhalb >> 25.080 > 24.900 > 24.830 > 24.790 > 24.710 (m. Bollinger) > 24.670 > 24.450

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