Märkte steigen trotz Warnsignale – Jackson Hole im Fokus

Die Börsen konnten in der vergangenen Handelswoche erneut zulegen, obwohl sich im Hintergrund zunehmend dunkle Wolken auftürmen. An der Wall Street wurden mehrfach neue Allzeithochs markiert, getragen von der Hoffnung auf eine sanfte Landung und baldige Zinssenkungen – ein Szenario, das zunehmend nicht mehr zum realwirtschaftlichen Bild passt.
Denn eben dieses Bild beginnt zu kippen: Die Erzeugerpreise stiegen so stark wie seit drei Jahren nicht mehr, während sich der US-Arbeitsmarkt zuletzt bedenklich schwach präsentierte. Goldlöckchen? Wohl kaum. Vielmehr erinnert das aktuelle Umfeld an die ersten Phasen einer Stagflation – und das bei steigender Kerninflation.
Dennoch klammern sich die Märkte an das Narrativ einer baldigen geldpolitischen Lockerung und das direkt in Serie. Historisch betrachtet gab es nur 1989 eine Zinssenkung bei einer Kerninflation über 3 % – damals allerdings mit fallender Tendenz. Heute steigt sie wieder an.

Wie lange kann diese Diskrepanz noch gutgehen?
Die neue Woche liefert womöglich erste Antworten: Am Montag steht die Reaktion auf das Ukraine-Treffen zwischen Putin und Trump an – Durchbruch oder reine Symbolik?
Und am Freitag folgt mit dem Jackson Hole Symposium das womöglich wichtigste Zentralbank-Event des Sommers. Die Rede von Fed-Chef Powell könnte zum Schlüsselereignis werden.
Zwischen Hoffnung und Realität – ist das der Showdown?

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Auswirkungen Putin/ Trump Treffen
    • 11:00 Uhr EU Handelsbilanzsaldo Juni
  • Dienstag:
    • 14:30 Uhr US Baugenehmigungen Juli
  • Mittwoch:
    • Auftakt Jackson Hole Symposium der Fed
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise Juli (endgültig)
    • 20:00 Uhr US Fed Protokoll
  • Donnerstag:
    • Jackson Hole Symposium der Fed
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe August (vorläufig)
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor August (vorläufig)
    • 10:00 Uhr EU Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe August (vorläufig)
    • 10:00 Uhr EU Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor August (vorläufig)
    • (!) 14:30 Uhr US Philadelphia-Fed-Index August
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 15:45 Uhr US S&P Global Einkaufsmanagerindizes
  • Freitag:
    • Jackson Hole Symposium der Fed
    • 08:00 Uhr DE BIP Q2 (2. Veröffentlichung)
    • (!) 16:00 Uhr US Rede Fed Chef Powell in Jackson Hole

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Der DAX konnte in der vergangenen Woche wieder in Richtung Allzeithoch laufen und notiert seit Mai als Underperformer und trotz Rekordjagd an der Wall Street größtenteils unverändert. Umkehrsignale werden jedoch weiter konsequent gemieden. Die kommende Woche bietet einige große Impulsgeber.
Der Bereich an der 24.2 stellt die erste relevante Zone.
Oberhalb bleibt die Spanne über die 24.360 zum AZH an der 24.6 aktiv. Darüber rückt die 24.850 in den Fokus. Anschließend 25.130/.200.
Unterhalb ist der Cluster zur 23.950 weiter aktiv. Darunter droht weiterer Abgabedruck zur 23.7/23.6. Anschließend 23.3.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX kämpft wieder an der 24.4. Ein Bereich, der in den vergangenen Wochen immer wieder zum Ausstieg genutzt wurde. Ein nachhaltiger Durchbruch würde die Tür zum neuen Allzeithoch an der 24.8 öffnen. Putin – Trump Gipfel kann nach dem Wochenende einen wichtigen Impuls liefern.
Der Bereich an der 24.400 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt der Cluster zur 24.490/.530 im Fokus. Darüber Chance AZH in der Zone 24.610 und .700. Bei Bruch 24.800/.850.
  • Unterhalb ist die Range zum Trend bei 24.280 im Fokus. Darunter folgen 24.190. Bei Bruch weitere Eintrübung zum m. Bollinger bei 24.100. Anschließend 24.070/.025.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.400 > 24.490 > 24.530 > 24.610 > 24.640 > 24.700 > 24.800 > 24.850
  • Unterstützungen: 24.280 > 24.190 > 24.100 > 24.070 > 24.025 > 23.950 > 23.850 > 23.760 > 23.720 > 23.650 > 23.570 > 23.520 > 23.420 > 23.390 > 23.250
DAX Tageschart

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Friedensfantasie trifft auf harte Daten – Ereignisreiche Woche voraus

Die Märkte blicken auf eine insgesamt positive Handelswoche zurück – getragen vor allem von den großen US-Techs, allen voran Apple mit der besten Wochenperformance seit 2020. Die Marktbreite blieb jedoch schwächer, und viele Werte konnten nicht in gleichem Maße zulegen. Negative Einflüsse wie stagflationäre US-Daten (Payrolls, ISM) oder die neu eingeführten Zölle wurden kurzerhand beiseitegeschoben – nun steht wieder die Geopolitik im Vordergrund.
Am kommenden Freitag wollen sich Putin und Trump in Alaska zur Ukraine-Frage treffen. Die von Trump gesetzte harte Russland-Deadline scheint damit plötzlich vergessen. Für die Märkte sind die Friedenshoffnungen groß – doch wie realistisch ist ein Durchbruch in einem Vieraugengespräch ohne Beteiligung der Ukraine? Die Gefahr: Putin könnte Zeit gewinnen, Sanktionen umgehen und dennoch einen diplomatischen Prestigeerfolg verbuchen – ein direktes Treffen mit dem US-Präsidenten, auf US-Boden, als Symbol politischer Augenhöhe.

Die kommende Woche dürfte von dieser politischen Erwartungshaltung begleitet sein, aber auch die Makrodaten rücken in den Fokus: Dienstag stehen die US-Inflationszahlen an – ein erneuter Preisdruck könnte die Märkte belasten. Freitag folgen die US-Einzelhandelsumsätze. Eine Mischung aus höheren Preisen und schwachen Konjunkturdaten würde die Stagflationssorgen neu entfachen – das klare Negativszenario.
Die Märkte werden wohl zwischen Friedensfantasie und harten Wirtschaftsdaten pendeln – eine spannende, potenziell volatile Woche steht bevor.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • %%
  • Dienstag:
    • China Deadline
    • 11:00 Uhr DE ZEW-Konjunkturerwartungen August
    • (!) 14:30 Uhr US Verbraucherpreise Juli
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr DE Verbraucherpreise Juli (endgültig)
  • Donnerstag:
    • 11:00 Uhr EU Industrieproduktion Juni
    • 11:00 Uhr EU BIP Q2 (1. Veröffentlichung)
    • (!) 14:30 Uhr US Erzeugerpreise Juli
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • Freitag:
    • Kleiner Verfallstermin
    • Treffen Putin – Trump
    • 04:00 Uhr CN Industrieproduktion Juli
    • (!) 14:30 Uhr US Einzelhandelsumsatz Juli
    • 14:30 Uhr US Empire State Manufacturing Index August
    • 15:15 Uhr US Industrieproduktion Juli
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan August (vorläufig)

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Der DAX konnte in der vergangenen Woche wieder in seine Seitwärtsrange über die 50-Tageslinie laufen und notiert seit Mai unverändert. Bei Sprung über die 24.4 könnte nochmal ein neues knappes Allzeithoch in den Fokus rücken.
Ein erster neutraler Cluster ist zwischen 23.6 und 24.1 zu nennen.
Oberhalb bleibt die Spanne zur 24.4 aktiv. Darüber Chance auf AZH 24.640 bzw. direkt ein neues Hoch um 24.8.
Unterhalb ist der Cluster zur 23.2 aktiv. Darunter droht weiterer Abgabedruck zur 22.7.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX seit Mai unverändert, aber wieder mit Sprung in die Range oberhalb der 50-TL. Bei Bruch durch die 24.4 könnte gar nochmal ein knappes neues AZH in den Fokus rücken.
Geopolitik könnte Volatilität erhöhen. Montag vom Wirtschaftskalender her noch sehr impulsarm.
Der Bereich an der 24.100 (m. B.) wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt der Cluster über die 24.170 zur .250 aktiv. Darüber Chance auf die Widerstandszone 24.350/.370. Bei Bruch folgt nach der 24.430 die weitere Aufhellung zur 24.530 und dem AZH.
  • Unterhalb bleibt hingegen die Range über die 24k zur 50-TL bei 23.950 im Fokus. Darunter droht über die 23.910 wieder die Eintrübung zur 23.850. Bei Bruch Lauf zur 23.750 und anschließend zum unteren Bollinger bei 23.650.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.170 > 24.250 > 24.350 > 24.370 > 24.430 > 24.530 > 24.600
  • Unterstützungen: 24.100 > 24.025 > 23.950 > 23.910 > 23.850 > 23.750 > 23.650 > 23.570 > 23.520 > 23.420 > 23.390 > 23.250
DAX Tageschart

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Turbulenter Start in den August – Optimismus wird eingepreist, Realität liefert Korrekturen

Die Aktienmärkte sind mit einem kräftigen Sell-off in den August gestartet – passend zur saisonal schwächeren Phase. Ein unglücklicher Mix aus schwachen US-Konjunkturdaten, der Unsicherheit rund um die US-Zölle, einer abwartenden US-Notenbankpolitik sorgte für Druck auf breiter Front.
US-Präsident Trump verschärfte die Tonlage zudem deutlich. Er entließ die Kommissarin für die Arbeitsmarktstatistik nach enttäuschenden Zahlen und droht nun offen Fed-Chef Powell, den er erneut für die wirtschaftliche Schwäche und einer falschen Geldpolitik verantwortlich macht. Auf Social Media ließ er seiner Wut freien Lauf.
Die kommenden Tage dürften nicht ruhiger werden: Am 7. August sollen die neuen US-Zölle offiziell implementiert werden, einen Tag später folgen bereits die Sekundärsanktionen gegen Russland. Der geopolitische und wirtschaftliche Druck nimmt spürbar zu.

Die Märkte stehen damit vor einer schwierigen Phase. Zu viel Optimismus wurde zuletzt eingepreist – nun folgt die Realität, die zur Neujustierung zwingt. Sollte die Konjunkturseite weiter enttäuschen, während die Inflation auf hohem Niveau verharrt, wäre das ein toxisches Gemisch für die Börsen.
Im Fokus steht daher bereits am Dienstag der ISM-Dienstleistungsindex aus den USA, der als Gradmesser für die Konjunkturstimmung im größten Wirtschaftssektor dient. Fällt auch dieser schwach aus, dürfte die Nervosität weiter zunehmen.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 16:00 Uhr US Auftragseingang Industrie Juni
    • Quartalszahlen u. a. von Berkshire Hathaway, Palantir, Biontech
  • Dienstag:
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Juli (endgültig)
    • 14:30 Uhr US Handelsbilanzsaldo Juni
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Juli
    • Quartalszahlen u. a. von AMD, Caterpillar, Supermicro
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr DE Auftragseingang Industrie Juni
    • 11:00 Uhr EU Einzelhandelsumsatz Juni
    • Quartalszahlen u. a. von Uber, Disney, MC Donalds
  • Donnerstag:
    • 05:00 Uhr CH Handelsbilanzsaldo Juli
    • 08:00 Uhr DE Handelsbilanzsaldo Juni
    • 08:00 Uhr DE Industrieproduktion Juni
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • Freitag:
    • Zolltermin Trump

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Der DAX mit einem Abverkauf in den Monatswechsel. Die Saisonalität wird zwischen Ende August und September wieder deutlich anspruchsvoller und die notwendige Konsolidierung nach der starken April-Rally könnte damit ihren Auftakt genommen haben.
Die 23.8 stellt die erste relevante Zone.
Oberhalb kann eine erste Aufhellung in den Cluster 23.950 zum Kombiwiderstand 24.1/24.2 gelingen. Darüber Aufhellung 24.450.
Unterhalb ist der Cluster zur 23.580 und 23.4 aktiv. Darunter droht weiterer Abgabedruck zur Kombisupportzone an der 100-TL 23.230 und 23.150 (m. B. weekly). Bei Bruch droht die nächste Eintrübung über die 23.050 zur 22.7.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX mit Bruch durch die Seitwärtsrange und Abgabedruck in Richtung seiner 100-Tageslinie bei 23.230. Bei Verteidigung könnte eine Erholung zum Turnaround Tuesday angestrebt werden.
Der Bereich an der 23.550 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt ein erster Cluster zur 23.700 aktiv. Darüber rückt Ausbruchszone und Gap bei 23.8 in den Fokus. Bei Bruch kleine Aufhellung ins Gap zur 50-TL bei 23.950.
  • Unterhalb sind hingegen die 23.420 zu nennen. Darunter rückt nach der 23.270 die 100-TL bei 23.230 in den Fokus, wo mehr Gegenwehr möglich wird. Nachfolgend sind noch 23.180/ 23.110 und 23.050 in der Kombisupportzone zu nennen. Bei Bruch direkt weitere Eintrübung zur 22.850.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.550 > 23.700 > 23.800 > 23.950 > 24.060 > 24.120
  • Unterstützungen: 23.420 > 23.270 > 23.230 > 23.180 > 23.110 > 23.050 > 22.850
DAX Tageschart

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Zwischen Hoffnung und Deadline – Die Ruhe vor der ganz großen Woche

Die vergangene Handelswoche stand ganz im Zeichen des Wartens auf den EU-US-Handelsdeal. Noch ist keine endgltige Einigung erzielt, und die Frist läuft kommenden Freitag endgültig aus. Der Markt fragt sich zunehmend nicht mehr ob Zölle kommen, sondern wie hoch sie ausfallen.
Ein „milder“ Basiszoll von 10 % wäre wohl das kleinere Übel und könnte gar als Erfolg verkauft werden. Sollte sich aber das japanische Modell durchsetzen – mit Strafzahlungen und 15 % Basiszoll, wäre das für die Exportnation Deutschland ein echter Rückschlag. Kein Wunder also, dass der DAX auch in dieser Woche Underperformer zur Wall Street blieb und innerhalb seiner neutralen Range leicht nachgab.

Doch die wirkliche Spannung kommt erst: Die kommende Woche bringt eine geballte Ladung an Terminen, die das Potenzial haben, die Märkte kräftig durchzuschütteln:

  • Mittwoch: BIP-Zahlen für Deutschland, die EU und die USA sowie der Zinsentscheid der Fed. Ohne Zinssenkung dürfte Trump den Druck auf Powell massiv erhöhen.
  • Donnerstag: Neue Verbraucherpreise aus Deutschland und den USA.
  • Freitag: Der sehr wichtige US-Arbeitsmarktbericht.
  • Und obendrauf: Die wichtigste Woche der Quartalsberichtssaison mit Schwergewichten wie Meta, Microsoft, Apple und Amazon.

Dazu bleibt über allem das Thema Zölle und die Deadlinie natürlich stets aktut.
Eins ist damit sicher: Die nächste Woche verspricht Bewegung und Volaspikes – in alle Richtungen.

Wichtige Wochentermine:

  • Dienstag:
    • 16:00 Uhr US Verbrauchervertrauen Conference Board Juli
    • 16:00 Uhr US JOLTS-Daten (offene Stellen) Mai
    • Quartalszahlen u. a. von VISA, PayPal, Boeing
  • Mittwoch:
    • (!) 10:00 Uhr DE BIP Q2 (1. Veröffentlichung)
    • 11:00 Uhr EU BIP Q2 (1. Veröffentlichung)
    • 14:15 Uhr US ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Juni
    • (!) 14:30 Uhr US BIP Q2 (1. Veröffentlichung)
    • (!) 20:00 Uhr US Fed-Zinsentscheid
    • (!) 20:30 Uhr US Fed-Pressekonferenz
    • Quartalszahlen u. a. von Meta, Microsoft, Qualcom, arm, Ford
  • Donnerstag:
    • Monatsabschluss Juli
    • (!) 14:00 Uhr DE Verbraucherpreise Juli (Vorabschätzung)
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr US PCE-Kernrate Juni
    • Quartalszahlen u. a. von Apple, Amazon, Coinbase
  • Freitag:
    • Monatsauftakt August
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Juli (endgültig)
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise Juli (Vorabschätzung)
    • (!) 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht Juli
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Juli
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan August (endgültig)

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Der DAX in der vergangenen Woche neutral innerhalb der Vorwochenrange. Die Saisonalität wird zwischen Ende August und September wieder anspruchsvoller und eine Konsolidierung nach der starken April-Rally bietet sich an. Viele starke Impulsgeber im Wochenverlauf.
Der DAX seit Wochen neutral zwischen 23.800 und 24.600. Die 23.920 stellt den ersten Support.
Oberhalb bleibt der Cluster 24.2 zur 24.320 aktiv. Darüber folgen wieder 24.550/.640. Bei Bruch Türöffner 24.8 und 25.1.
Unterhalb ist der Cluster zur 23.6 zu nennen. Darunter droht die weitere Eintrübung zur 23.330 und anschließend dem Kombisupport 23.150.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX mit einer nahezu unveränderten Handelswoche. Die EU-Deal-Schlagzeile muss nun jederzeit erwartet werden, welche einmalig nochmal den DAX bewegen dürfte. Oberhalb der Supportzone an seiner 50-Tageslinie (23.9) hält sich der Index die neutralen Wochenrange zur 24.6, mit Vorteil für die Bullen.
Der Bereich an der 24.120 (m. Bollinger) wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt der Cluster zur 24.180 und zum Gap 24.290 aktiv. Darüber Cluster 24.370. Bei Bruch folgt die Verbindungslinie 24.490.
  • Unterhalb bleibt hingegen der Cluster zur 24.090 (Trend) und folgend zur 24k zu nennen. Darunter weitere Bewegung zur Supportzone mit der 50-TL 23.950 und .910. Bei Bruch 23.870.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.180 > 24.290 > 24.370 > 24.490 > 24.500 > 24.520 > 24.580 > 24.640
  • Unterstützungen: 24.140 > 24.090 > 24.000 > 23.950 > 23.920 > 23.870 > 23.810
DAX Tageschart

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Zwischen FOMO und Risiko – Folgen schwierige Wochen?

Die Aktienmärkte haben die vergangene Woche ohne große Veränderungen beendet. Zwar konnten S&P 500 und Nasdaq 100 noch einmal minimale neue Allzeithochs markieren – Anschlusskäufer mühen sich jedoch zusehends. Nach dem beeindruckenden Lauf der vergangenen Wochen – allein der Nasdaq legte seit dem Apriltief rund 30 % zu, Nvidia gar über 100 % – wirken die Märkte auch reif für eine Verschnaufpause.
Diese könnte nun auch saisonal bedingt eintreten: Mit dem Übergang in die zweite Juli-Hälfte beginnt traditionell eine herausfordernde Marktphase, in der auch die Volatilität tendenziell wieder zunimmt. Eine gesunde Konsolidierung wäre in diesem Umfeld keineswegs ein Zeichen von Schwäche, sondern möglicherweise sogar eine überfällige Bereinigung.

Die neue Woche – Berichtssaison und EZB im Fokus

Im Zentrum der kommenden Handelswoche dürfte die laufende Berichtssaison stehen. Mit Schwergewichten wie Tesla, Alphabet und SAP stehen gleich mehrere marktbewegende Zahlenwerke auf dem Kalender, die entscheidend für die Fortsetzung oder Unterbrechung der Rally sein könnten.

Außerdem wird der Zinsentscheid der EZB mit Spannung erwartet. Nach den letzten Äußerungen und Daten rechnen die Märkte mit einer Pause – was jedoch nicht bedeutet, dass die Kommunikation der EZB nicht trotzdem für Bewegung sorgen könnte. Hinweise auf den weiteren geldpolitischen Kurs werden besonders kritisch beäugt.

Trump, Powell und der Zollstreit – politische Risiken bleiben virulent

Unverändert begleiten auch politische Risiken die Märkte. Der Dauerbrenner Zollstreit bleibt stets im Vordergrund, denn in exakt zwei Wochen läuft – so Trump – die „endgültige Frist“ ab. Sollte es bis dahin keinen Deal mit der EU geben, könnten Zölle in Höhe von 30 % folgen. Ob es erneut eine Verschiebung geben wird oder Trump Ernst macht, ist derzeit völlig offen.

Zusätzlich brisant: Die andauernden verbalen Angriffe Trumps auf Fed-Chef Powell. Eine mögliche Absetzung Powells wäre ein historisch beispielloser Vorgang und würde nicht nur die Unabhängigkeit der US-Notenbank infrage stellen, sondern auch erhebliche Turbulenzen an den Finanzmärkten auslösen – ein Risiko, das selbst Trump nicht auf die leichte Schulter nehmen dürfte.

Die Ausgangslage bleibt spannend – und zunehmend fragil. Die Märkte sind ambitioniert bewertet, der Nachrichtenfluss bleibt hochbrisant. Wer jetzt auf eine Sommerflaute setzt, könnte sich täuschen. Politische Schlagzeilen und Quartalszahlen dürften weiterhin für reichlich Bewegung sorgen.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 16:00 Uhr US Leading Index Juni
  • Dienstag:
    • 04:00 Uhr US Richmond Fed Herstellungsindex Juli
    • Quartalszahlen u. a. von SAP, Coca Cola
  • Mittwoch:
    • Quartalszahlen u. a. von Tesla, Alphabet, IBM
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr DE GfK Konsumklima August
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe August
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor August
    • 10:00 Uhr EU Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe August
    • 10:00 Uhr EU Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor August
    • (!) 14:15 Uhr EU EZB Zinsentscheid
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:45 Uhr EU EZB Pressekonferenz
    • 15:45 Uhr US Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe August
    • 15:45 Uhr US Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor August
    • Quartalszahlen u. a. von Intel, American Airlines
  • Freitag:
    • (!) 10:30 Uhr DE ifo-Geschäftklimaindex Juli
    • 14:30 Uhr US Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Juni

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Der DAX in der vergangenen Woche neutral innerhalb der Vorwochenrange. Die Saisonalität wird zwischen Ende Juli und September wieder anspruchsvoller und eine Konsolidierung nach der starken April-Rally bietet sich an.
Der DAX bleibt neutral zwischen 23.800 – 24.000 und der 24.300
Oberhalb würde sich das Bild wieder zur 24.600 aufhellen. Darüber gar Chance auf die 25k.
Unterhalb droht weiterer Abgabedruck zur 23.450. Bei Bruch Türöffner in Richtung 23.150.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX beendete die letzte Woche innerhalb seiner neutralen Range nur wenig verändert. Der Zollstreit mit den USA kann in den nächsten 2 Wochen zunehmend für Volatilität sorgen.
Der Bereich an der 24.350 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt der Cluster 24.440 und 24.500 im Fokus. Darüber Chance auf den Cluster 24.590. Bei Bruch 24.640/.680.
  • Unterhalb bleibt hingegen der Cluster zur 24.250 zu nennen. Darunter kann nach der 24.200 wieder Abgabedruck zur 24.100 erfolgen. Bei Bruch Test m. Bollinger an der 24.000/23.950.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.350 > 24.440 > 24.500 > 24.530 > 24.590 > 24.640 > 24.680
  • Unterstützungen: 24.250 > 24.200 > 24.100 > 24.000 > 23.950 > 23.900 > 23.820 > 23.680
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