Volatile Woche – Support hält, Zweifel wachsen, KI bleibt der Prüfstein

Die Märkte blicken auf eine volatile Handelswoche zurück, in der der Wirtschaftskalender nur wenige Impulse bot. Dennoch nimmt die Verunsicherung spürbar zu. Immer mehr Anleger stellen sich die Frage: Kann der KI-Hype mit seinen gewaltigen Investitionsausgaben (Capex) und hohen Bewertungen die hohen Erwartungen wirklich erfüllen? Wie stark ist die US-Konjunktur tatsächlich – und wie belastbar bleibt der US-Verbraucher? Wohin geht der geldpolitische Kurs wirklich?
Der DAX zeigte in dieser Woche einmal mehr seine typische Seitwärtsvolatilität. Nach dem Tief am letzten Freitag stieg er zunächst um 1.000 Punkte in Richtung Allzeithoch, nur um zur Wochenmitte wieder rund 800 Punkte abzugeben, bevor er sich zum Wochenschluss hin stabilisierte. Seine übergeordnete Mai-Seitwärtsrange bleibt damit weiterhin intakt – die Oberseite wird regelmäßig verkauft, während an der Unterseite immer wieder Käufer zugreifen.
An der Wall Street bleibt die 50-Tageslinie das zentrale Bollwerk der Bullen. Solange diese Zone verteidigt wird, behalten sie den Vorteil. Bemerkenswert in diesem Jahr ist zudem ein musterhaft bullischer Wochenauftakt: Der Montag war nun zehnmal in Folge grün – gelingt auch in der kommenden Woche die Fortsetzung dieses Trends? Der Donnerstag und Freitag tendieren 2025 hingegen gerne schwächer.

Im Fokus der neuen Handelswoche stehen die Earnings von Nvidia – ein potenzieller Richtungsweiser für den gesamten KI- und Tech-Sektor. Ihre Zahlen könnten entscheiden, ob die Zweifel an der KI-Euphorie vorerst verstummen oder sich zu einem breiteren Vertrauensbruch ausweiten.
Der traditionell starke Börsenmonat November zeigt bislang nur verhaltene Performance – doch noch bleiben zwei Wochen, um das historische Muster zu bestätigen.


Wichtige Wochentermine

  • Montag:
    • 14:30 Uhr US Empire State Manufacturing Index November
  • Dienstag:
    • 15:15 Uhr US Industrieproduktion Oktober
  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise Oktober
    • 20:00 Uhr US Fed Protokoll
    • (!) Nvidia Earnings
  • Donnerstag:
    • 11:00 Uhr EU Industrieproduktion September
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr US Philadelphia-Fed-Index November
  • Freitag:
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November (vorläufig)
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November (vorläufig)
    • 15:45 Uhr US S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November (vorläufig)
    • 15:45 Uhr US S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November (vorläufig)
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan November (endgültig)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX agiert volatil aber verteidigt weiterhin soldie seine Mai-Seitwärtsrange. Druchaus möglich, dass dieses Seitwärtsgeschieben bis in den Jahresabschluss anhalten wird.
Montage waren zuletzt gerne positive Handelstage.
Der Bereich an der 23.850 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 23.980 weiter aktiv. Darüber gibt es über die 24.040 zur 24.090 mehrere Widerstände. Bei Bruch folgt die Aufhellung über die 24.140 zur 24.210. Anschließend .340.
  • Unterhalb ist hingegen die Range zum u. Bollinger bei 23.690 wieder zu nennen. Darunter folgen 23.660 und .600. Bei Bruch die Eintrübung zur 23.500

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.980 > 24.040 > 24.090 > 24.140 > 24.210 > 24.340 > 24.420 > 24.500 > 24.540 > 24.640 > 24.750 > 24.840
  • Unterstützungen: 23.850 > 23.825 > 23.690 > 23.660 > 23.600 > 23.500 > 23.440 > 23.370 > 23.270 > 23.235 > 23.150 > 23.055

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Konsolidierung vertieft sich – Märkte suchen den positiven Impuls

Die Märkte haben ihre Konsolidierung in dieser Woche weiter ausgedehnt. Der DAX verlor seit seinem Allzeithoch inzwischen rund 5,3 % und hat damit den Großteil seiner Mai-Seitwärtsrange erneut durchlaufen. Aktuell notiert er knapp oberhalb der 200-Tageslinie – ein wichtiger Supportbereich. Auch an der Wall Street bewegen sich die großen Indizes an wichtigen Supportmarken, die seit dem Frühjahr immer wieder erfolgreich von den Dip Buyers verteidigt wurden.
Die Bullen müssen nun wieder in den Markt zurückkehren, um das Chartbild nicht ausgerechnet im historisch stärksten Börsenmonat November eintrüben zu lassen. Es fehlt derzeit nur ein positiver Funke, um die Verunsicherung aufzubrechen – etwa ein Ende des Rekord-Shutdowns, der seit Wochen anhält und die US-Konjunktur zunehmend belastet. Viele wichtige Wirtschaftsindikatoren werden derzeit gar nicht erst gemeldet, was die Orientierung weiter erschwert.
Die in dieser Woche veröffentlichten Zahlen aus der zweiten Reihe boten ebenfalls wenig Unterstützung: Sie fielen durchweg schwach aus – bei gleichzeitig hohen Preiskomponenten. Das wiederum untergräbt die Erwartungen an weitere Zinssenkungen der Fed. Auch der US-Arbeitsmarkt zeigt weitere Ermüdungserscheinungen. Gleichzeitig mehren sich die Stimmen, die die gigantischen KI-Investitionen der Big Techs kritisch hinterfragen – sowohl in Bezug auf Bewertungsniveau, Rentabilität als auch Nachhaltigkeit.
Die kommende Woche könnte damit entscheidend werden:
Kann die aktuelle Konsolidierung – die bislang noch geordnete Züge trägt – beendet werden und Platz für eine Jahresendrally schaffen? Oder entwickelt sich ausgerechnet in der stärksten Börsenphase des Jahres eine größere Korrektur? Der Markt steht an einem entscheidenden Scheideweg.


Wichtige Wochentermine

  • Montag:
    • 10:30 Uhr EU sentix-Konjunkturindex November
  • Dienstag:
    • (!) 11:00 Uhr DE ZEW-Konjunkturerwartungen November
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr DE Verbraucherpreise Oktober (endgültig)
  • Donnerstag:
    • 11:00 Uhr EU Industrieproduktion September
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr US Verbraucherpreise Oktober
  • Freitag:
    • 03:00 Uhr CN Industrieproduktion Oktober
    • 11:00 Uhr EU BIP Q3 (2. Veröffentlichung)
    • 14:30 Uhr US Einzelhandelsumsatz Oktober
    • 22:00 Uhr US Fed-Finanzstabilitätsbericht

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX prallte in dieser Woche an der Widerstandszone 24k ab, durchlief in der Folge fast komplett die Mai-Seitwärtsrange und notiert nun kurz vor seiner wichtigen 200-Tageslinien. Ab hier muss der Funke der Jahresendrally ansetzen, ansonsten droht eine übergeordnete Eintrübung.
Der Bereich an der 23.600/.620 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 23.800 weiter aktiv. Darüber öffnet sich der Cluster 23.850 zur .950. Bei Bruch folgt die größere Widerstandszone 24.030/24.060.
  • Unterhalb ist hingegen die Range zur 23.500 wieder zu nennen. Darunter folgt die Supportzone mit der 200-Tageslinie bei 23.420/.370. Bei Bruch droht die weitere Eintrübung zur 23.270/.240.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.800 > 23.840 > 23.860 > 23.950 > 24.030 > 24.060 > 24.140 > 24.190 > 24.230 > 24.290 > 24.330 > 24.410 > 24.500 > 24.570 > 24.640 > 24.750 > 24.840
  • Unterstützungen: 23.620/.600 > 23.500 > 23.420 > 23.370 > 23.270 > 23.235 > 23.150 > 23.055

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Zweigeteilter Monatsabschluss – DAX schwächelt, Wall Street weiter KI-getrieben

Die Märkte verabschiedeten sich zweigeteilt aus dem Oktober. Der DAX zeigte sich auf Monatssicht kaum verändert, konnte in der vergangenen Woche nicht von der starken Wall Street profitieren. Zum Monatsende verletzte er sogar unter die wichtige Supportzone um 24.000 Punkten – ein möglicher Hinweis, dass der Start in den November noch mit etwas Schwäche begleitet werden könnte.
An der Wall Street dominierten hingegen erneut die KI-Techs, die trotz sehr schwacher Marktbreite die großen Indizes weiter nach oben trieben. Ihre Earnings überzeugten größtenteils und halten die KI-Story damit am Leben – allerdings sendet die geringe Marktteilnahme ein weiteres Warnsignal, das im aktuell euphorischen Umfeld zu gerne weiter übersehen wird.
Mit dem November startet nun der saisonal stärkste Börsenmonat des Jahres – und das, nachdem die Wall Street bereits sieben Gewinnmonate in Folge verzeichnen konnte. Die spannende Frage lautet: Kann die starke Saisonalität die ohnehin extreme KI-Rally noch weiter antreiben, oder greift die Saisonalität diesmal nicht?
Der weiterhin aktive Government Shutdown, der kurz davorsteht, der längste in der US-Geschichte zu werden, sorgt weiter dafür, dass auch in der kommenden Woche mehrere US-Daten nicht veröffentlicht werden. Dennoch stehen mit den ISM-Einkaufsmanagerindizes (wichtige Frühindikatoren), den ADP-Beschäftigungszahlen und dem US-Konsumklima der Universität Michigan gleich mehrere potenzielle Trigger im Fokus – flankiert von der laufenden Earnings Season, die weiter über den Kursverlauf entscheiden dürfte.


Wichtige Wochentermine

  • Montag:
    • Monatsauftakt November
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober (endgültig)
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober
    • Quartalsberichte u.a. von Palantir, Biontech
  • Dienstag:
    • 16:00 Uhr US Industrieproduktion August
    • 16:00 Uhr US JOLTS Stellenangebote September
    • Quartalsberichte u.a. von Uber, AMD, Supermicro, Pfizer
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr DE Auftragseingang Industrie September
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Oktober (endgültig)
    • (!) 14:15 Uhr US ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Oktober
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Oktober
    • Quartalsberichte u.a. von Robinhood, Mc Donalds, arm , Snap
  • Donnerstag:
    • 09:55 Uhr DE Industrieproduktion September
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 13:30 Uhr US Challenger Stellenstreichungen Oktober
    • Quartalsberichte u.a. von modera, airbnb
  • Freitag:
    • 14:00 Uhr CN Handelsbilanz Oktober
    • 14:00 Uhr DE Handelsbilanz Oktober
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan November (vorläufig)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX kommt seit Mai nicht von der Stelle und konnte trotz starker Wall Street bullische Formationen nicht aufgreifen. Die Supportzone an der 24k wurde in den Monatsschluss verletzt. Trotz starkem Börsenmonat November wird unterhalb eine Bewegung in Richtung der Septembertiefs noch eingeplant werden müssen.
Die Supportzone an der 23.980/24.010 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 24.075 und 24.115 weiter aktiv. Darüber rückt wieder die das mittlere Bollinger an der 24.190 und .220 in den Fokus. Bei Bruch Chance auf 24.270/.330.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne 23.950 und .880 zu nennen. Darunter folgt die Supportzone 23.830/.800. Bei Bruch droht die weitere Eintrübung in Richtung 23.680/.650.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.010 > 24.075 > 24.115 > 24.190 > 24.220 > 24.270 > 24.330 > 24.410 > 24.500 > 24.570 > 24.640 > 24.750 > 24.840
  • Unterstützungen: 23.980 > 23.950 > 23.880 > 23.830 > 23.800 > 23.680 > 23.650 > 23.570 > 23.530 > 23.430 > 23.380 > 23.250 > 23.190 > 23.150 > 23.055

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Märkte feiern Inflationsdaten und hoffen auf Einigung im Handelsstreit – Viele Impulse voraus

Die Märkte beendeten eine grüne Handelswoche, nachdem die neuen US-Inflationsdaten am Freitag mit 3 % etwas geringer ausfielen als befürchtet. Die Wall Street reagierte prompt mit einem Sprung auf neue Allzeithochs, obwohl eine Zinssenkung der Fed zuvor bereits als sicher eingepreist war. Auch der DAX konnte die Woche im Plus abschließen, bleibt jedoch weiterhin auf dem Niveau von Mitte Mai – ohne nachhaltigen Ausbruch nach oben.
Am Wochenende starten nun die Handelsgespräche zwischen den USA und China, die entscheidend sein dürften. Eine Einigung muss sich abzeichnen, damit das geplante Treffen zwischen Trump und Xi am 31. Oktober wie vorgesehen stattfinden kann. Der Markt blickt mit Spannung auf jede Schlagzeile – ein Scheitern der Gespräche wäre aktuell nicht eingepreist.

Die kommende Woche verspricht zusätzlich eine Vielzahl an wichtigen Impulsgebern:
Neben den Zinsentscheidungen der EZB und der Fed stehen auch die Earnings der Big Techs im Mittelpunkt. Vor allem sie müssen zeigen, dass die KI-Story weiter trägt. Hinzu kommen zahlreiche Konjunkturdaten, von denen allerdings einige erneut ausfallen könnten, da der US-Shutdown nun bereits in die vierte Woche geht – und vom Markt bislang erstaunlich ignoriert wird.
Am Freitag endet zudem der Oktober und der Blick richtet sich auf den November, traditionell einen der stärksten Börsenmonate des Jahres. Setzen sich positive Impulse durch – etwa eine Annäherung im Handelsstreit und solide Tech-Earnings – könnte sich die Rally fortsetzen. Doch jede Enttäuschung birgt Korrekturpotenzial.
Hinweis:
In Europa wurde bereits am Wochenende die Zeit umgestellt, in den USA jedoch noch nicht. Daher beginnen alle US-Termine in der kommenden Woche eine Stunde früher als gewohnt.


Wichtige Wochentermine

  • Montag:
    • (!) 10:00 Uhr DE ifo-Geschäftsklimaindex Oktober
    • 13:30 Uhr US Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter September
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr DE GfK-Konsumklima November
    • 15:00 Uhr US Verbrauchervertrauen Conference Board Oktober
    • 15:00 Uhr US Richmond Fed Manufacturing Index Oktober
    • Quartalsberichte u.a. von Paypal, Visa, Ups
  • Mittwoch:
    • 15:00 Uhr US Verbrauchervertrauen Conference Board Oktober
    • (!) 19:00 Uhr US Fed-Zinsentscheid
    • (!) 19:30 Uhr US Fed-Pressekonferenz
    • Quartalsberichte u.a. von Meta, Microsoft, Alphabet, Boeing
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 10:00 Uhr DE BIP Q3 (1. Veröffentlichung)
    • 11:00 Uhr EU BIP Q3 (1. Veröffentlichung)
    • (!) 13:30 Uhr US BIP Q3 (1. Veröffentlichung)
    • 14:00 Uhr DE Verbraucherpreise Oktober (Vorabschätzung)
    • (!) 14:15 Uhr EU EZB-Zinsentscheid
    • (!) 14:15 Uhr EU EZB-Pressekonferenz
    • 16:00 Uhr EU Verbrauchervertrauen Oktober (vorläufig)
    • Quartalsberichte u.a. von Apple, Amazon, Coinbase
  • Freitag:
    • Monatsabschluss
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise (Vorabschätzung)
    • (!) 13:30 Uhr US PCE-Kernrate September
    • 14:45 Uhr US Einkaufsmanagerindex Chicago Oktober

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX konnte die Supportzone an der 24k verteidigen, aber nicht die Range aus der 24.4 verlassen. Eine ausgebildete iSKS-Umkehrformation müssen die Bullen nun aktivieren. Die Bären brauchen Kurse unterhalb der 24k.
Der Bereich an der 24.220 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 24.270 und .300 weiter aktiv. Darüber wird die Vorwochenrange über die 24.350 zur .410 wieder durchlaufen. Bei Bruch Chance auf Aktivierung der iSKS mit ersten Zielen bei 24.500 und .570.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne über die 24.170 zur 24.090 zu nennen. Darunter folgt wieder die Supportzone 24.030 und 23.970. Bei Bruch droht wieder die Eintrübung in Richtung 23.850/.830.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.220 > 24.270 > 24.300 > 24.410 > 24.500 > 24.570 > 24.640 > 24.750 > 24.840
  • Unterstützungen: 24.170 > 24.090 > 24.030 > 23.970 > 23.850 > 23.730 > 23.680 > 23.570 > 23.530 > 23.430 > 23.380 > 23.250 > 23.190 > 23.150 > 23.055

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Volatiler Oktober – Handelsstreit und Regionalbanken sorgen für Unruhe

Die Märkte blicken auf eine äußerst volatile Handelswoche zurück – ein Muster, das saisonal durchaus gut in die zweite Oktoberhälfte passt. Belastet wurde das Geschehen vor allem durch den Handelsstreit zwischen den USA und China sowie neue Probleme im US-Regionalbankensektor.
Im Handelskonflikt bemüht sich die US-Regierung derzeit um Deeskalation und spielt die Spannungen herunter. China hingegen zeigt sich unnachgiebig, hält an seinen Forderungen fest und scheint die zunehmende Zurückhaltung der USA strategisch als Schwäche auszunutzen. Das anstehende Treffen zwischen Xi und Trump in zwei Wochen dürfte richtungsweisend werden – bis dahin bleibt das Thema ein ständiger Treiber von Unsicherheit und Volatilität.
Auch im US-Bankensektor kamen Sorgen auf: Mehrere faule Kredite, Vertrauensverluste und Liquiditätsengpässe am Repo-Markt setzten die Regionalbanken unter Druck. Noch scheint die Lage unter Kontrolle, doch die Nervosität bleibt spürbar.
Auf der Datenfront herrschte dagegen weiterhin Flaute – der Government Shutdown geht nun bereits in die dritte Woche, viele Konjunkturdaten fehlen. Positiv hervorzuheben ist dagegen der Start der Quartalsberichtssaison, die bislang solide verläuft und den Märkten etwas Stabilität verleiht.

Der DAX schloss die Woche deutlich im Minus und gab damit seine kompletten Monatsgewinne wieder ab. Mit dem Bruch der 24.000 Punkte hat sich das charttechnische Bild eingetrübt; der untere Teil der übergeordneten Seitwärtsrange rückt nun wieder in den Fokus. An der Wall Street verlief die Woche ebenfalls volatil, doch bisher hält der S&P 500 seine 50-Tageslinie als Support. Erst ein Bruch darunter würde die Lage ernsthaft eintrüben.

In der kommenden Woche bleibt die Quartalsberichtssaison der Hauptfokus – unter anderem mit Zahlen von Netflix, Tesla und Intel. Außerdem sollen am Freitag endlich die mehrfach verschobenen US-Inflationsdaten veröffentlicht werden.


Wichtige Wochentermine

  • Montag:
    • 04:00 Uhr CN BIP Q3
    • 08:00 Uhr DE Handelsbilanz August
  • Dienstag:
    • Quartalsberichte u.a. von Netflix, Coca Cola, GM, Texas Instruments
  • Mittwoch:
    • Quartalsberichte u.a. von Tesla, IBM, SAP
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 16:00 Uhr EU Verbrauchervertrauen Oktober (vorläufig)
    • Quartalsberichte u.a. von Intel, Ford, T-Mobile
  • Freitag:
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober (vorläufig)
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Oktober (vorläufig)
    • (!) 14:30 Uhr US Verbraucherpreise September
    • 15:45 Uhr US S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober (vorläufig)
    • 15:45 Uhr US S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Oktober (vorläufig)
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Oktober (endgültig)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX ist nach dem Fehlausbruch am Allzeithoch nun unter die 24k zurückgefallen und damit in die untere Hälfte der mehrmonatigen Seitwärtsrange. Unterhalb muss noch mit Tests des Vormonatstiefs gerechnet werden.
Der Bereich an der 23.830 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zum Mehrfachwiderstand an der 23.980/24k aktiv. Darüber wieder die Aufhellung zum m. Bollinger an der 24.100 & .130. Bei Bruch weitere Bewegung zur 24.170 und anschließend 24.280.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne zur 23.740 und 23.680 zu nennen. Darunter folgen weitere Tiefs in Richtung 23.570. Anschließend sind die 23.530 und .430 zu nennen.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.980 > 24.000 > 24.100 > 24.130 > 24.170 > 24.280 > 24.380 > 24.420 > 24.460 > 24.580 > 24.590 > 24-640 > 24.670 > 24.770 > 24.840
  • Unterstützungen: 23.830 > 23.740 > 23.680 > 23.570 > 23.530 > 23.430 > 23.380 > 23.250 > 23.190 > 23.150 > 23.055

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