Volatiler Oktober – Handelsstreit und Regionalbanken sorgen für Unruhe

Die Märkte blicken auf eine äußerst volatile Handelswoche zurück – ein Muster, das saisonal durchaus gut in die zweite Oktoberhälfte passt. Belastet wurde das Geschehen vor allem durch den Handelsstreit zwischen den USA und China sowie neue Probleme im US-Regionalbankensektor.
Im Handelskonflikt bemüht sich die US-Regierung derzeit um Deeskalation und spielt die Spannungen herunter. China hingegen zeigt sich unnachgiebig, hält an seinen Forderungen fest und scheint die zunehmende Zurückhaltung der USA strategisch als Schwäche auszunutzen. Das anstehende Treffen zwischen Xi und Trump in zwei Wochen dürfte richtungsweisend werden – bis dahin bleibt das Thema ein ständiger Treiber von Unsicherheit und Volatilität.
Auch im US-Bankensektor kamen Sorgen auf: Mehrere faule Kredite, Vertrauensverluste und Liquiditätsengpässe am Repo-Markt setzten die Regionalbanken unter Druck. Noch scheint die Lage unter Kontrolle, doch die Nervosität bleibt spürbar.
Auf der Datenfront herrschte dagegen weiterhin Flaute – der Government Shutdown geht nun bereits in die dritte Woche, viele Konjunkturdaten fehlen. Positiv hervorzuheben ist dagegen der Start der Quartalsberichtssaison, die bislang solide verläuft und den Märkten etwas Stabilität verleiht.

Der DAX schloss die Woche deutlich im Minus und gab damit seine kompletten Monatsgewinne wieder ab. Mit dem Bruch der 24.000 Punkte hat sich das charttechnische Bild eingetrübt; der untere Teil der übergeordneten Seitwärtsrange rückt nun wieder in den Fokus. An der Wall Street verlief die Woche ebenfalls volatil, doch bisher hält der S&P 500 seine 50-Tageslinie als Support. Erst ein Bruch darunter würde die Lage ernsthaft eintrüben.

In der kommenden Woche bleibt die Quartalsberichtssaison der Hauptfokus – unter anderem mit Zahlen von Netflix, Tesla und Intel. Außerdem sollen am Freitag endlich die mehrfach verschobenen US-Inflationsdaten veröffentlicht werden.


Wichtige Wochentermine

  • Montag:
    • 04:00 Uhr CN BIP Q3
    • 08:00 Uhr DE Handelsbilanz August
  • Dienstag:
    • Quartalsberichte u.a. von Netflix, Coca Cola, GM, Texas Instruments
  • Mittwoch:
    • Quartalsberichte u.a. von Tesla, IBM, SAP
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 16:00 Uhr EU Verbrauchervertrauen Oktober (vorläufig)
    • Quartalsberichte u.a. von Intel, Ford, T-Mobile
  • Freitag:
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober (vorläufig)
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Oktober (vorläufig)
    • (!) 14:30 Uhr US Verbraucherpreise September
    • 15:45 Uhr US S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober (vorläufig)
    • 15:45 Uhr US S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Oktober (vorläufig)
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Oktober (endgültig)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX ist nach dem Fehlausbruch am Allzeithoch nun unter die 24k zurückgefallen und damit in die untere Hälfte der mehrmonatigen Seitwärtsrange. Unterhalb muss noch mit Tests des Vormonatstiefs gerechnet werden.
Der Bereich an der 23.830 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zum Mehrfachwiderstand an der 23.980/24k aktiv. Darüber wieder die Aufhellung zum m. Bollinger an der 24.100 & .130. Bei Bruch weitere Bewegung zur 24.170 und anschließend 24.280.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne zur 23.740 und 23.680 zu nennen. Darunter folgen weitere Tiefs in Richtung 23.570. Anschließend sind die 23.530 und .430 zu nennen.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.980 > 24.000 > 24.100 > 24.130 > 24.170 > 24.280 > 24.380 > 24.420 > 24.460 > 24.580 > 24.590 > 24-640 > 24.670 > 24.770 > 24.840
  • Unterstützungen: 23.830 > 23.740 > 23.680 > 23.570 > 23.530 > 23.430 > 23.380 > 23.250 > 23.190 > 23.150 > 23.055

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Fulminanter Wochenausklang – Trumps Drohung trifft die Märkte kalt – Taco oder doch mehr?

Ein fulminanter, aber zugleich nervöser Wochenausklang: Am späten Freitag gerieten die Märkte deutlich unter Druck, nachdem Donald Trump neue Drohungen gegenüber China aussprach. Die zentrale Frage lautet nun: War es wieder einmal nur ein „Taco-Trump-Move“ – viel Lärm, aber am Ende keine Taten – oder ist er diesmal tatsächlich bereit, den Handelskrieg mit China erneut eskalieren zu lassen?
Im Raum steht eine Drohung für weitere „massive Zollerhöhungen“. Peking könnte im Gegenzug den Export seltener Erden weiter einschränken – ein Szenario, das die globale Lieferkette empfindlich treffen würde. Es wäre ein Handelskrieg, in dem es keinen Gewinner gäbe, nur Verlierer.
Zuvor war die Woche noch ganz im Zeichen des KI-Hypes verlaufen. Vor allem an der Wall Street dominierten FOMO und Buy-the-Dip das Geschehen. Der DAX hingegen schaffte zunächst ein neues Allzeithoch, nur um die Woche nach Trumps Drohungen auf Wochentief zu beenden. Das Ergebnis: eine klar bärische Wochenkerze, allerdings politisch geprägt.

In der neuen Woche dürfte neben der politischen Unsicherheit zunehmend die Quartalsberichtssaison in den Vordergrund rücken – sie muss nun das bullische Narrativ bestätigen, das die Märkte bislang getragen hat. Gleichzeitig fallen weiterhin wichtige US-Konjunkturdaten aus, da der Government Shutdown in seine zweite Woche geht – und vom Markt bisher erstaunlich ignoriert wird.

Ein zentrales Event steht am Dienstag an: Fed-Chef Jerome Powell wird zum Thema Economic Outlook and Monetary Policy sprechen. Einige Marktteilnehmer hoffen auf Worte zur aktuellen Euphorie und zur Frage der Finanzmarktstabilität.
Saisonal gesehen gilt die zweite Oktoberhälfte oft als Phase der Konsolidierung – ein kurzer Atemzug, bevor der starke November beginnt. Vielleicht war der Freitag also mehr als nur ein politischer Ausrutscher – vielleicht der Auftakt zu einer längst überfälligen Abkühlung.


Wichtige Wochentermine

  • Montag:
    • 05:00 Uhr CN Handelsbilanz September
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr DE Verbraucherpreise September (endgültig)
    • (!) 11:00 Uhr DE ZEW-Konjunkturerwartungen Oktober
    • (!) 17:30 Uhr US Rede Fed Chef Powell – Economic Outlook and Monetary Policy
    • Quartalsberichte u.a. von BlackRock, Goldman Sachs, Citi, JP Morgan
  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr EU Industrieproduktion August
    • 14:30 Uhr US Empire State Manufacturing Index Oktober
    • (!) 14:30 Uhr US Verbraucherpreise September
    • 20:00 Uhr US Beige Book der Fed
    • Quartalsberichte u.a. von ASML
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr US Erzeugerpreise September
    • (!) 14:30 Uhr US Einzelhandelsumsatz September
    • (!) 14:30 Uhr US Philadelphia-Fed-Index Oktober
    • Quartalsberichte u.a. von tsmc, Schwab
  • Freitag:
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise September (endgültig)
    • (!) 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht September
    • 15:15 Uhr US Industrieproduktion September
    • Quartalsberichte u.a. von American Express

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX mit einer interessanten Woche. Vom Allzeithoch ging in den Wochenschluss direkt zurück aufs Wochentief, allerdings sehr politisch getrieben. Es steht vorerst ein Fehlausbruch am alten Rekordhoch.
Der Bereich an der 24.390/.420 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 24.540 und .590 aktiv. Darüber kann die Bewegung wieder zur 24.680 fortgesetzt werden. Bei Bruch weitere Aufhellung zum AZH 24.770 und .840.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne zur 24.240 und .200 zu nennen. Darunter weiterer Druck in Richtung 24.090 und .060. Bei Bruch Türöffner zur 24.030 und der Ausbruchszone mit m. B. und 50-TL um 23.940.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.380 > 24.420 > 24.540 > 24.590 > 24.680 > 24.770 > 24.840
  • Unterstützungen: 24.240 > 24.200 > 24.090 > 24.060 > 24.030 > 23.970 > 23.940 > 23.860 > 23.780 > 23.740 > 23.660 > 23.620 > 23.600 > 23.530 > 23.500 > 23.425 > 23.340 > 23.250 > 23.190 > 23.150 > 23.055

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Rekordjagd in die Jahresendrally – oder Vorboten einer neuen Blase?

Die Aktienmärkte bleiben weiter auf Rekordjagd. Doch während die Kurse neue Höhen erklimmen, mehren sich die warnenden Stimmen. Warren Buffett, Jeff Bezos und der CEO von Goldman Sachs sprechen offen von einer möglichen neuen Dotcom-Blase – und einem bevorstehenden Crash von locker 50%. Doch vielleicht sind genau solche Warnungen selbst die besten Kontraindikatoren? Schließlich zeigt sich die Geschichte oft ähnlich: Wenn die Großen warnen, läuft der Markt erst recht heiß.
Die Bewegung an den Märkten ist ohnehin weiter extrem – und könnte sich im vierten Quartal sogar noch weiter zuspitzen. Wer sich dagegenstellt, würde sich auch gegen die starke Saisonalität stellen, denn das letzte Jahresviertel zählt traditionell zu den besten Börsenphasen.
Allerdings gilt besonders der Oktober als Monat der Fallen, in dem Volatilität in beide Richtungen zunimmt und Zweifel aufkommt – bei Bullen wie bei Bären.
Diese Zweifel könnten diesmal berechtigt sein: Ein anhaltender Government Shutdown würde die ohnehin schwächelnde US-Konjunktur zusätzlich belasten. Auch der Arbeitsmarkt zeigt erste Risse. Bisher gelten schwache Daten an der Börse noch als „bad news are good news“, weil sie Zinssenkungen der Fed wahrscheinlicher machen – doch das Spiel funktioniert nur, solange die Wirtschaft nicht ernsthaft kippt.

Entscheidend wird die anstehende Quartalsberichtssaison. Zeigen sich Margenrückgänge durch Trumps neue Zölle? Und können die KI-Tech-Giganten ihre hohen Erwartungen weiter erfüllen? Jede Enttäuschung könnte den Rally-Zug ins Wanken bringen – eine Rally, die ohnehin fast ausschließlich von der KI-Euphorie getragen wird und Bewertungsniveaus erreicht hat, die an historische Extreme erinnern.
Alles Zutaten für einen höchst spannenden und wohl auch volatileren Oktober – bevor dann der traditionell starke November das Zepter übernehmen dürfte.


Wichtige Wochentermine

  • Montag:
    • 11:00 Uhr EU Einzelhandelsumsatz August
    • 19:00 Uhr EU Anhörung von EZB-Präsidentin Lagarde vor dem Europäischen Parlament
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr DE Industrieaufträge August
    • 14:30 Uhr US Handelsbilanz August
    • 17:00 Uhr US Inflationserwartungen der Konsumenten September
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr DE Industrieproduktion August
    • (!) 20:00 Uhr US Fed/ FOMC Protokoll
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr DE Handelsbilanz August
    • 13:30 Uhr EU EZB Protokoll
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr US Rede Fed Chef Powell
    • 16:00 Uhr US Auftragseingang Industrie August
  • Freitag:
    • (!) 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht September
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Oktober (vorläufig)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX notiert nach Auflösung der Konsolidierung direkt wieder vor dem Allzeithoch. Seit Mai wird dieses Niveau immer wieder zum Ausstieg genutzt. Konsolidierende Rücksetzer würde für weitere Hochs sprechen. Abwärtsdynamik birgen ein Risko, wobeo erst ein Bruch zurück unter die 24k als Warnsignal zu verstehen wäre.
Der Bereich an der 24.410 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleiben die Bullen direkt im Vorteil und der Cluster zur 24.490 aktiv. Darüber rückt das Allzeithoch an der 24.600 in den Fokus, wo durchaus ein Zwischenschritt einzuplanen wäre. Bei Bruch folgen hingegen direkt neue Hochs um 24.670 und 24.710.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne zur 24.300 weiterhin zu nennen. Darunter Druck in Richtung des Gaps 23.230 und .190. Anschließend das Gap-Close 23.160/.115. Bei Bruch Türöffner zur Ausbruchszone in Richtung 24k.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.410 > 24.490 > 24.600 > 24.670 > 24.710 > 24.800 > 24.850
  • Unterstützungen: 24.300 > 24.230 > 24.190 > 24.160 > 24.115 > 24.030 > 23.950 > 23.860 > 23.780 > 23.740 > 23.660 > 23.620 > 23.600 > 23.530 > 23.500 > 23.425 > 23.340 > 23.250 > 23.190 > 23.150 > 23.055

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Mit (An)Spannung in den Quartalswechsel…

Die vergangene Handelswoche brachte an der Wall Street drei leichte Schwächetage in Folge. Damit näherten sich die großen Indizes erneut ihrer bekannten Buy-the-Dip-Zone der letzten Wochen. Genau hier müssen die Bullen jetzt wieder Stärke zeigen – ein Bruch würde das Chartbild erstmals etwas stärker eintrüben. Saisonal gilt der September-Quartalswechsel ohnehin als schwächer, was die Wahrscheinlichkeit eines Rücksetzers zusätzlich erhöht. Verstärkt wird das Risiko durch das anstehende Rebalancing zum Quartalsende, das diesmal zu Lasten der Aktienmärkte gehen dürfte – und das in einer Phase, in der die Unternehmensrückkäufe in der Blackout-Periode sind. Die Bären haben also ihre Chance. Nutzen sie sie nicht, bleibt das Buy-the-Dip-Muster weiter bullish intakt.

In Europa konnte sich der DAX zum Wochenschluss kaum bewegen. Trotz zahlreicher negativer Nachrichten aus Deutschland verteidigte er immerhin sein jüngstes Tief – positiv. Negativ bleibt jedoch, dass er trotz Rekordjagd an der Wall Street seit Mai keinerlei Performance mehr aufbauen konnte und weiterhin in seiner Range verharrt.

Spannung verspricht die neue Handelswoche: Im Fokus steht der US-Arbeitsmarktbericht. Allerdings droht ein Government Shutdown, der die Veröffentlichung verschieben könnte. Nach den zuletzt soliden US-Konjunkturdaten würde ein überraschend starker Jobbericht die Frage aufwerfen, ob die Fed überhaupt noch mehrere Zinssenkungen rechtfertigen kann – insbesondere, wenn die Inflation verfestigt bleibt. In diesem Fall dürfte der Fokus der Notenbank wieder stärker von der Vollbeschäftigung in Richtung Preisstabilität wandern. Ein bewegter Quartalswechsel scheint also unausweichlich.

Wichtige Wochentermine

  • Montag:
    • 16:00 Uhr US Schwebende Hausverkäufe August
  • Dienstag:
    • Quartalsabschluss
    • 08:00 Uhr DE Einzelhandelsumsätze August
    • 14:00 Uhr DE Verbraucherpreise September (Vorabschätzung)
    • 15:45 Uhr US Einkaufsmanagerindex Chicago September
    • (!) 16:00 Uhr US Verbrauchervertrauen Conference Board September
    • 16:00 Uhr US JOLTS-Daten (offene Stellen) Juli
  • Mittwoch:
    • Quartalsauftakt
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe September (endgültig)
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise September (Vorabschätzung)
    • 14:15 Uhr US ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar September
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe September
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 16:00 Uhr US Auftragseingang Industrie August
  • Freitag:
    • Feiertag Deutschland – Börse geöffnet
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor September (endgültig)
    • (!) 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht September
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor September

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX bleibt im September innerhalb der Seitwärtsrange gefangen. Am Freitag konnte jedoch das m. Bollingerband wieder genommen werden. Oberhalb besteht die Chance die 23.950 wieder anzusteuern. Ein neues Monatstief würde hingegen die Tür in Richtung 22.8 öffnen.
Der Bereich an der 23.640 (m. B.) wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt der Cluster über die 23.690 zur 23.740 aktiv. Darüber würden die 23.800 und 23.870 in den Blickpunkt rücken. Im Anschluss Lauf zur 100-TL bei 23.920/.940.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne zur 23.510 weiterhin zu nennen. Darunter folgt der Lauf zur 23.450. Bei Bruch 23.340.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.640 > 23.690 > 23.740 > 23.800 > 23.870 > 23.920/.940 > 23.980 > 24.000 > 24.070 > 24.220 > 24.300 > 24.400 > 24.480 > 24.510 > 24.600 > 24.700 > 24.800 > 24.850
  • Unterstützungen: 23.620 > 23.510 > 23.450 > 23.340 > 23.250 > 23.190 > 23.150 > 23.055

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Zweigeteilte Märkte – DAX unter Druck, Wall Street im Höhenflug – Kommen Käufer unter Druck?

Die vergangene Handelswoche offenbarte einmal mehr das aktuell zweigeteilte Bild an den globalen Märkten. Während die Wall Street in einem regelrechten Rausch zu neuen Allzeithochs eilte, zeigte sich Europa deutlich schwächer, insbesondere der DAX, der die Woche als klarer Underperformer beendete.
In Deutschland wirkte die schwache Saisonalität des Septembers bislang sehr treffsicher: Der DAX rutschte im Wochenverlauf bis auf ein neues Monatstief bei 23.300 Punkten. Erst ein Bruch dieser Marke könnte weiteren Abgabedruck in Richtung 22.700 Punkte nach sich ziehen. Seit dem Allzeithoch summiert sich der Rückgang auf rund -5,5 % – ein Ausmaß, das in einer schwachen Saisonalitätsphase nicht untypisch ist. Schwergewichte wie SAP verzeichneten dabei besonders deutliche Verluste: -25 % seit dem Hoch zeigen, dass die Rücksetzer durchaus Substanz haben.

Ganz anders hingegen das Bild in den USA: Erstmals seit 2021 konnten alle vier großen US-Indizes – S&P 500, Nasdaq, Dow Jones und Russell 2000 – neue Allzeithochs markieren. Der Haupttreiber bleibt der Tech- und KI-Bereich, dessen Kursgewinne zuletzt immer exzessivere Ausmaße annehmen: Oracle +34 %, Intel +24 %, Alphabet +19 %, jeweils allein im laufenden September. Das Momentum ist stark – aber auch zunehmend reif für eine Gegenbewegung.

Zum Start in die neue Woche dürften die Märkte zunächst mit den Nachwirkungen des großen Verfallstermins beschäftigt sein. Vor allem die Auflösung von Call-Absicherungen könnte kurzfristig Druck erzeugen – insbesondere auf die stark gelaufene Wall Street, die eine Mini-Konsolidierung zur Verarbeitung der jüngsten Kursrally gut gebrauchen könnte.
Der Wirtschaftskalender nimmt im Wochenverlauf wieder Fahrt auf. In Deutschland rückt am Mittwoch der ifo-Geschäftsklimaindex in den Fokus, in den USA ist es vor allem die PCE-Kernrate (Freitag) – der bevorzugte Inflationsindikator der Fed. Zudem befinden sich die wichtigen Aktienrückkäufe (Buybacks) ab der neuen Woche vollständig in der Blackout-Periode, was das Käuferlager weiter ausdünnt.
Die kommenden Tage könnten somit die letzte ernsthafte Chance für die Bären sein, sich auf die saisonal schwächste Phase des Jahres zu berufen. Ab Oktober beginnt statistisch wieder das bullische Jahresschlussquartal – doch bis dahin könnten die Karten noch einmal gemischt werden.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 16:00 Uhr EU Verbrauchervertrauen September (vorläufig)
  • Dienstag:
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe September (vorläufig)
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor September (vorläufig)
    • 15:45 Uhr US S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe September (vorläufig)
    • 15:45 Uhr US S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor September (vorläufig)
    • 16:00 Uhr US Richmond Fed Manufacturing Index September
  • Mittwoch:
    • (!) 10:00 Uhr DE ifo-Geschäftsklimaindex September
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr DE GfK-Konsumklima Oktober
    • (!) 14:30 Uhr US BIP Q2 (endgültig)
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr US Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter August
  • Freitag:
    • (!) 14:30 Uhr US PCE-Kernrate August
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan September (endgültig)

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Der DAX nach Test der Supportzone 23.3 mit der ersten Gegenwehr; bisher jedoch nur im techischen Rahmen und ohne Durchbruch. Falls der Bereich 23.3/23.2 keinen Halt bietet, würde die Gap-Zone um 22.7 mit der 200-TL in den Fokus rücken. Die Bullen benötigen Stabilität oberhalb der 23.9.
Der Bereich an der 23.675 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt der Cluster zur 23.750 & dem m. Bollinger aktiv. Darüber würden nach der 23.860 wieder die 100-TL, welche seit 2 Wochen deckelt, an der 23.900 in den Fokus rücken. Bei Bruch Chance auf 23.940 und 24k (50-TL).
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne über zur 23.590 zur .565 zu nennen. Darunter folgt das Gap-Close und der erneute Lauf zur 23.480. Bei Bruch 23.380/.340.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.750 > 23.860 > 23.900 > 23.940 > 24.000 > 24.040 > 24.070 > 24.220 > 24.300 > 24.400 > 24.480 > 24.510 > 24.600 > 24.700 > 24.800 > 24.850
  • Unterstützungen: 23.675 > 23.590 > 23.565 > 23.480 > 23.380 > 23.340 > 23.270 > 23.220 > 23.190 > 23.055
DAX Tageschart

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