Schwacher Start nach Ostern – Märkte im Bann der Iran-Deadline

Die Börsen starten mit Schwäche aus den Osterfeiertagen und bleiben fest im Griff der Geopolitik. Im Zentrum steht die von Donald Trump gesetzte Deadline an den Iran, die in der Nacht ausläuft. Sollte es kein Einlenken in Richtung Verhandlungen geben, droht eine weitere Eskalationsstufe. Trump stellte zuletzt starke Angriffe auf die iranische Infrastruktur in Aussicht, während der Iran seinerseits die Energiekrise rund um die Straße von Hormus weiter verschärfen könnte. Damit bleibt die Lage hochbrisant.
Die strategische Ausgangslage ist klar:
Der Iran verfügt beim Thema Öl und Gas aktuell über einen entscheidenden Hebel, während ein Nachgeben politisch kaum vermittelbar scheint.
Für die Börsen gilt unverändert: Nur eine echte diplomatische Lösung – inklusive einer raschen Öffnung der Straße von Hormus – kann die Lage nachhaltig beruhigen. Je länger die Blockade anhält, desto größer werden die Schäden für die Weltwirtschaft und desto stärker steigen die Risiken durch Inflation und Konjunkturbelastung.

Neben der Geopolitik rückt morgen auch das Protokoll der Federal Reserve (FOMC Minutes) in den Fokus. Dieses könnte zusätzliche Hinweise liefern, wie die Notenbank die aktuellen Risiken – insbesondere die steigenden Energiepreise – bewertet.
Die Märkte stehen an einem kritischen Punkt. Ohne Deeskalation droht eine weitere Verschärfung – mit entsprechend negativen Folgen für Risikoassets weltweit.


Wichtige Wochentermine

  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr DE Auftragseingang Industrie Februar
    • 11:00 Uhr EU Erzeugerpreise Februar
    • (!) 20:00 Uhr US FED Protokoll
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr DE Handelsbilanz Februar
    • 08:00 Uhr DE Industrieproduktion Februar
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr US BIP Q1 (endgültig)
    • (!) 14:30 Uhr US PCE-Kernrate März
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr DE Verbraucherpreise März (endgültig)
    • (!) 14:30 Uhr US Verbraucherpreise März
    • 16:00 Uhr US Auftragseingang Industrie Februar
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan April (vorläufig)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX startet mit Schwäche aus den Osterfeiertagen und unterhalb wichtiger Widerstände. Die Deadline von Trump steht nun im Fokus und dürfte den nächsten Akzent setzen. Ohne Einigung bleibt die Phase der hohen Volatiliät erhalten.
Der Bereich der 23.100 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb >> 23.100 (m. B.) > 23.260 > 23.330 > 23.450 (Gap) > 23.620 > 23.820 > 24.080 (200-TL)
  • Unterhalb >> 23.050 > 22.920 > 22.710 > 22.500 > 22.450 > 22.300 > 22.150

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Volatile Woche im Zeichen des Iran-Konflikts – Bessere Saisonalität benötigt einen Trigger

Abschluss einer erneut hochvolatilen Handelswoche, die komplett im Bann des Iran-Krieges stand. Besonders die Schließung der Straße von Hormus und der damit verbundene starke Anstieg der Ölpreise sorgen für Verunsicherung an den Märkten. Je länger diese Situation anhält, desto größer werden die Risiken für die Weltkonjunktur.
Der DAX beendet die Woche mit einem deutlichen Monatsminus und notiert klar unter seiner 200-Tageslinie. Dennoch bewegt sich der Index weiterhin innerhalb der seit fast einem Jahr bestehenden Seitwärtsrange. Damit bleiben die Vorgaben für die neue Woche zunächst schwach. Gleichzeitig gilt: Jeder ernsthafte Lösungsansatz im Konflikt könnte jederzeit einen kräftigen Short-Squeeze auslösen.
Saisonal würde das Umfeld grundsätzlich passen. Ab Mitte März beginnt häufig eine Phase, in der sich die Märkte stabilisieren und die zuvor hohe Volatilität ihren Peak erreicht hat. Dieses saisonale Muster benötigt jedoch einen klaren positiven Impuls, um greifen zu können.

Neben der Geopolitik rücken in der kommenden Woche auch die geldpolitischen Entscheidungen der Federal Reserve und der Europäische Zentralbank in den Fokus. Besonders spannend wird sein, wie die Notenbanker die neuen Inflationsrisiken durch die gestiegenen Energiepreise einschätzen.

Die Märkte bleiben im Spannungsfeld zwischen Geopolitik, Inflation und Geldpolitik – ein Umfeld, das weiterhin hohe Schwankungen verspricht.


Wichtige Wochentermine

  • Montag:
    • 13:30 Uhr US Empire State Manufacturing Index März
    • 14:15 Uhr US Industrieproduktion Februar
  • Dienstag:
    • (!) 11:00 Uhr DE ZEW Konjunkturerwartungen März
  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise Februar (endgültig)
    • (!) 13:30 Uhr US Erzeugerpreise Februar
    • (!) 19:00 Uhr US Fed Zinsentscheid
    • (!) 19:30 Uhr US Fed Pressekonferenz
  • Donnerstag:
    • 13:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 13:30 Uhr US Philadelphia Fed Index März
    • (!) 14:15 Uhr EU EZB Zinsentscheid
    • (!) 14:45 Uhr EU EZB Pressekonferenz
  • Freitag:
    • Großer Verfallstermin

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX mit einer volatilen Woche innerhalb seiner Juni-Seitwärtsrange, die er nun nahezu komplett durchlaufen konnte. Der Schaden hält sich in Grenzen, wenn hier eine Stabilisierung gelingen kann. Bei Bruch der Spanne könnte hingegen gar ein Bärenmarkt drohen. Es braucht eine Lösung im Irankrieg.
Der Bereich der 23.450 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb >> 23.500/.590 > 23.720 > 23.850 > 23.950/24.030 > 24.170 (200-TL) > 24.360 (100-TL)
  • Unterhalb >> 23.240 > 23.030/22.990 > 22.930 > 22.870 > 22.770

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Extrem volatile Woche – Geopolitik und Stagflationssorgen belasten

Die Börsen beenden eine extrem turbulente Handelswoche, in der vor allem die Geopolitik rund um den Iran-Konflikt das Marktgeschehen dominierte. Der Ölpreis verzeichnete dabei den größten Wochenanstieg seit 1985 und setzte die Aktienmärkte weltweit unter Druck.
Der DAX zeigte sich als klarer Underperformer und verlor in der Spitze mehr als 7 % vom Hoch. An der Wall Street hielt sich der S&P 500 etwas stabiler, wobei sich insbesondere Tech-Werte vergleichsweise robust zeigten und nur moderate Verluste verbuchten.
Zusätzlich zur geopolitischen Belastung sorgte ein sehr schwacher US-Arbeitsmarktbericht für Verunsicherung. Gleichzeitig bleiben die Preiskomponenten erhöht, was die Diskussion über ein mögliches Stagflationsszenario neu entfacht. Auch der Bereich Private Credit blieb mit negativen Schlagzeilen ein zusätzlicher Unsicherheitsfaktor.

Für die kommende Woche werden dringend positive Impulse benötigt, um die Märkte zu stabilisieren. Ein möglicher Trigger könnten die neuen US-Inflationsdaten sein. Entscheidend wird jedoch vor allem sein, ob es erste Zeichen einer Beruhigung im Nahen Osten gibt – nur dann dürfte sich die aktuell hohe Risikoaversion spürbar abbauen.
Saisonal bewegt sich der Markt weiterhin im bekannten Muster: Bis etwa Mitte März treten häufig Schwächephasen und ein erhöhter VIX auf. Das bedeutet jedoch auch, dass sich ab der kommenden Woche erste Stabilisierungsversuche zeigen sollten, um das saisonale Fenster für eine spätere Erholung offen zu halten.


Wichtige Wochentermine

  • Montag:
    • 08:00 Uhr DE Erzeugung im Produzierenden Gewerbe Januar
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr DE Handelsbilanz Januar
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr DE Verbraucherpreise Februar (endgültig)
    • (!) 13:30 Uhr US Verbraucherpreise Februar
  • Donnerstag:
    • 13:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 13:30 Uhr US Handelsbilanz Januar
  • Freitag:
    • 13:30 Uhr US Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Februar
    • (!) 13:30 Uhr US PCE-Kernrate Februar
    • 13:30 Uhr US BIP Q4 (2. Veröffentlichung)
    • 15:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan März (vorläufig)
    • 15:00 Uhr US JOLTS-Daten (offene Stellen) Januar

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX hat nun seit dem Allzeithoch um 8,5% korrigiert und unterschritt auf Wochenschlussbasis seine 200-TL. Seine übergeordnete Seitwärtsrange vom letzten Sommer hat er damit fast wieder komplett durchlaufen. Chance auf Stabilität nach einem weiteren Tief? Saisonal wird Mitte März das Umfeld gerne besser.
Der Bereich der 23.650 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb >>23.850/.950 > 24.180/.230 (200-TL) > 24.350 (100-TL)
  • Unterhalb >> 23.650 > 23.490/.430 > 23.230 >> 23.100/.030

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Zweigeteilter Monatsabschluss – Support & Range hält – Iran-Frage bleibt kurzfristig aktut

Die Börsen beenden die letzte Februarwoche erneut zweigeteilt. An der Wall Street belastete vor allem der Tech-Sektor, sodass die großen Indizes mit leichten Verlusten aus dem Handel gingen. Damit fällt auch die Februarperformance schwächer aus – allerdings wurde der wichtige Supportbereich mehrfach getestet und stets verteidigt.
Der Februar hat seinem Ruf als schwieriger und volatiler Börsenmonat damit alle Ehre gemacht. Trotz massiver Sektorenrotation und zunehmender KI-Zweifel konnte die übergeordnete Range gehalten werden.
Der DAX beendete Woche und Monat hingegen als Outperformer, blieb jedoch ebenfalls innerhalb seiner Spanne zwischen 24.800 und 25.300 Punkten. Ein klarer Ausbruch auf der Ober- oder Unterseite blieb aus – das technische Patt hält vorerst an.

Über dem Wochenende richtet sich der Blick nun auf die geopolitische Lage rund um den Iran. Die Frage nach einem möglichen Militärschlag steht im Raum und könnte kurzfristig für Unsicherheit sorgen. Ein großflächiger Angriff mit Eskalationspotenzial erscheint derzeit jedoch eher unwahrscheinlich. Sollte es bei einer begrenzten Aktion bleiben, dürfte sich der Markt rasch wieder an die geopolitische Gemengelage gewöhnen.
In der kommenden Woche stehen mit dem US-ISM-Einkaufsmanagerindex sowie dem US-Arbeitsmarktbericht zwei zentrale Konjunkturindikatoren an. Sie könnten den nächsten Impuls liefern – insbesondere in einem Markt, der weiterhin sensibel auf Daten und geldpolitische Erwartungen reagiert.


Wichtige Wochentermine

  • Montag:
    • Monatsauftakt März
    • 08:00 Uhr DE Einzelhandelsumsatz Februar
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar (endgültig)
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar
  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise Februar (Vorabschätzung)
  • Mittwoch:
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar (endgültig)
    • 14:15 Uhr US ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Februar
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar
    • 20:00 Uhr US Beige Book der Fed
  • Donnerstag:
    • 13:30 Uhr EU EZB Protokoll
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr US Handelsbilanz Januar
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr DE Industrieaufträge Januar
    • 11:00 Uhr EU BIP Q4
    • (!) 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht Februar
    • 16:00 Uhr US Einzelhandelsumsatz Februar

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX als Outperformer im Februar, aber dennoch ohne Durchbruch und weiter in der Range 25.3 – 24.8, wo er nun wieder die Oberseite tangierte. Range-Trader finden hier wieder ihre Chance.
Die Iran-Frage könnte für den Monatsauftakt den ersten Impuls liefern.
Der Bereich der 25.190 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb >> 25.290/.310 >> 25.410 >> 25.470/.510 (Allzeithoch)
  • Unterhalb >> 25.080 >> 24.970 (m. Bollinger) >> 24.900/.830 (50-TL)

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Volatiler Februar – Supreme-Court-Urteil sorgt für neue Unsicherheit – Iran Eskalation weiter unklar

Eine ohnehin nervöse Handelswoche verabschiedet sich mit einem Knall. Starke Schwankungen prägten den Freitag – getrieben diesmal neben der unklaren KI-Thematik und der möglichen Eskalation im Iran vor allem durch die Entscheidung des Supreme Court of the United States.
Das Gericht erklärte einen Großteil von Donald Trump Zöllen für nichtig. Die große Frage lautet nun:
Kann Trump diese Zölle durch andere Maßnahmen ersetzen – oder verliert er damit eines seiner wichtigsten politischen Druckmittel?
Zusätzlich herrscht erhebliche Unsicherheit über mögliche Rückzahlungen bereits eingezogener Zölle. Diese juristische und politische Gemengelage dürfte in den kommenden Tagen für zusätzliche Volatilität sorgen. Der Februar macht seinem Ruf als nervöser Börsenmonat erneut alle Ehre.

Trotz des turbulenten Umfelds schließt der DAX erneut als Outperformer mit einem soliden Wochenplus. Auch an der Wall Street konnten wichtige Unterstützungszonen verteidigt werden – ein Zeichen relativer Stabilität im Gesamtbild.

Der Iran bleibt jedoch über das Wochenende ein geopolitischer Unsicherheitsfaktor.

In der neuen Handelswoche rücken unter anderem der ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland sowie die mit Spannung erwarteten Earnings von Nvidia in den Fokus. Gerade im KI-Sektor könnten diese Zahlen erneut richtungsweisend werden.


Wichtige Wochentermine

  • Montag:
    • (!) 10:00 Uhr DE ifo-Geschäftsklimaindex Februar
    • 14:30 Uhr US Auftragseingang Industrie Dezember
  • Dienstag:
    • 16:00 Uhr US Richmond Fed Manufacturing Index Februar
    • 16:00 Uhr US Verbrauchervertrauen Conference Board Februar
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr DE GfK-Konsumklima März
    • 08:00 Uhr DE BIP Q4 (2. Veröffentlichung)
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise Januar (endgültig)
    • (!) Quartalszahlen von Nvidia
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • Freitag:
    • (!) 14:00 Uhr DE Verbraucherpreise Februar (Vorabschätzung)
    • (!) 14:30 Uhr US Erzeugerpreise Januar

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX kann die Woche als Outperformer beenden und hält sich damit weiter oberhalb wichtiger Unterstützungen und in Schlagweite des Allzeithochs, welches bei Anlaufen jedoch immer wieder zu Schwäche führt. Der Iran könnte als kurzfristiger Faktor die Vola noch hochhalten.
Der Bereich der 25.200 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb >> 25.270/.300 >> 25.360/.390 >> 25.480/.520
  • Unterhalb >> 25.110/.070 >> 24.960/.900 >> 24.870/.700

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