Starker Jahresauftakt – DAX legt Fundament für 2026

Die Märkte starteten mit Gewinnen in die erste vollständige Handelswoche des Jahres. Der DAX beendete diese Woche als klarer Outperformer mit einem Plus von gut 3 % und legte damit einen wichtigen Grundstein für ein solides Börsenjahr 2026. Historisch betrachtet folgte in rund 80 % der Fälle ein positives Gesamtjahr, wenn die erste Handelswoche mit Gewinnen abgeschlossen wurde. Zusätzlich konnte der DAX die seit Mai bestehende Seitwärtsrange nach oben auflösen, was die Chancen auf direkte Anschlusskäufe erhöht – bevor ein möglicher Rücksetzer zur Ausbruchszone erfolgt.
Auch an der Wall Street überwogen die Gewinne. Alle großen Indizes – mit Ausnahme des Nasdaq – konnten neue Allzeithochs markieren.

Saisonal mahnt jedoch zu mehr Vorsicht: Die zweite Januarhälfte ist häufig volatiler, und in Zwischenwahljahren – wie aktuell – statistisch sogar eher schwächer ausgeprägt.

Gespielt wird derzeit die Hoffnung, dass sich die Konjunktur über Tech und KI hinaus in die Breite erholen kann und damit auch die Weltkonjunktur anzieht – ein Umfeld, das dem exportlastigen DAX besonders zugutekommt. Zusätzlich wirken die Investitionsprogramme der Bundesregierung unterstützend.
Die jüngsten Konjunkturdaten fielen hingegen noch gemischt aus:
Deutschland überraschte positiv mit starken Industriezahlen, während die USA ein durchwachsenes Bild zeigten. Der Arbeitsmarktbericht lag im Rahmen der Erwartungen, bei zugleich sinkender Arbeitslosenquote. Damit rückt für die Notenbanken der Fokus wieder stärker auf das Thema Inflation und weniger auf Konjunktursorgen. Weitere Zinssenkungen könnten damit vorerst ausbleiben – ein Faktor, der die Anleihemärkte weiter unter Druck halten dürfte.

In der kommenden Woche stehen vor allem die US-Verbraucherpreise (Dezember) sowie die US-Einzelhandelsumsätze im Fokus. Zudem startet mit den großen US-Banken offiziell die Quartalsberichtssaison. Offen bleibt weiterhin die Entscheidung zu den Trump-Zöllen durch den Supreme Court of the United States – ein möglicher nächster Termin ist der 14. Januar.


Wichtige Wochentermine

  • Montag:
    • 09:55 Uhr EU sentix-Konjunkturindex Januar
  • Dienstag:
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (endgültig)
    • (!) 14:30 Uhr US Verbraucherpreise Dezember
    • Quartalszahlen u.a. von JP Morgan
  • Mittwoch:
    • 04:00 Uhr CN Handelsbilanz Dezember
    • 14:30 Uhr US Erzeugerpreise Dezember
    • (!) 14:30 Uhr US Einzelhandelsumsatz Dezember
    • 20:00 Uhr US Beige Book der Fed
    • Quartalszahlen u.a. von Wells Fargo, Citi, Bank of America
  • Donnerstag:
    • 13:30 Uhr EU EZB Protokoll
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr US Empire State Manufacturing Index Januar
    • (!) 14:30 Uhr US Philadelphia-Fed-Index Januar
    • Quartalszahlen u.a. von Morgan Stanley, Goldman Sachs, BlackRock, tsmc
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr DE Verbraucherpreise Dezember (endgültig)
    • 15:15 Uhr US Industrieproduktion Dezember

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX schließt die Woche stark mit gut 3% Performance ab und kann mit einer starken Wochenkerze die Mai-Seitwärtsrange auf der Oberseite durchbrechen. Ausbruchniveau, was weiteres Potential auf der Oberseite klar eröffnet. Nur ein deutlicher Rücklauf unter die 24.9 wäre ein Warnsignal.
Der Bereich der 25.130 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt die Spanne über die 24.210 zur 24.250 aktiv. Darüber weitere Zugewinne zur 25.325 und anschließend 25.390. Im Anschluss öffnet sich die Tür in Richtung 25.480/.500.
  • Unterhalb ist hingegen die Range 25.050/25.000 wieder zu nennen. Darunter folgt die erste größere Supportzone 24.900/.870. Nach der 24.840 erste Eintrübung in Richtung 24.770 und 24.680.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 25.130 > 25.210 > 25.250 > 25.325 > 25.390 > 25.480 > 25.500
  • Unterstützungen: 25.050 > 25.000 > 24.980 > 24.900 > 24.870 > 24.840 > 24.770 > 24.680 > 24.540 > 24.490 > 24.390 > 24.300 > 24.230 > 24.150 > 24.060 > 23.980 > 23.880 > 23.780 > 23.740 > 23.680 > 23.660 > 23.620 > 23.520 > 23.430 > 23.360 > 23.240 > 23.170 > 23.140 > 23.020 > 22.940 > 23.900 > 22.780 > 22.750 > 22.630

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Starkes Börsenjahr beendet – 2026 deutlich selektiver? – Keine Santa-Rally für alle

Die Börsen beendeten ein erneut gutes Jahr, in dem vor allem der DAX mit einem Plus von rund 23 % als klarer Outperformer überzeugen konnte. Bemerkenswert: In den vergangenen drei Jahren wurden jeweils überdurchschnittliche Renditen erzielt – ein Muster, das historisch häufig von einer schwächeren Folgeperiode begleitet wurde. Eine der wenigen Ausnahmen bildet das Ende der 1990er-Jahre auf dem Höhepunkt der Dotcom-Blase. Auch das nun beginnende Jahr der Midterm Elections ist statistisch oft von unterdurchschnittlicher Performance und größeren Rücksetzern geprägt.
An der Wall Street blieb zudem die klassische Santa-Rally in weiten Teilen aus. Selbst die „Big Seven“ fungierten zuletzt nicht mehr als verlässliche Antreiber. Das könnte ein Vorgeschmack auf das Jahr 2026 sein, in dem Performance voraussichtlich deutlich selektiver erzielt wird und der KI-Trade nicht mehr in der Breite funktioniert, sondern zunehmend differenziert betrachtet werden muss.

Mit der ersten vollständigen Handelswoche des neuen Jahres dürften die Umsätze nun wieder spürbar anziehen. Im Fokus stehen vor allem die US-ISM-Einkaufsmanagerindizes sowie der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Die zentrale Frage lautet: Bleibt die US-Konjunktur stabil – oder droht ein schwacher Jahresauftakt?
Begleitend dürfte auch der US-Angriff auf Venezuela die Märkte beschäftigen. Historisch betrachtet hatten begrenzte militärische Aktionen jedoch meist nur eine kurzfristige und überschaubare Wirkung auf die Wall Street.


Wichtige Wochentermine

  • Montag:
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember
  • Dienstag:
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (endgültig)
    • (!) 14:00 Uhr DE Verbraucherpreise Dezember (Vorabschätzung)
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr DE Einzelhandelsumsatz Dezember
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise Dezember (Vorabschätzung)
    • 14:15 Uhr US ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Dezember
    • 16:00 Uhr US Auftragseingang Industrie November
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember
    • 16:00 Uhr US JOLTS-Daten (offene Stellen) November
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr DE Auftragseingang Industrie November
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr US Challenger Stellenstreichungen Dezember
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr DE Handelsbilanz November
    • 08:00 Uhr DE Industrieproduktion November
    • (!) 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht Dezember
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Januar (vorläufig)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX konnte nicht nur das Jahr (+23%) als Outperformer beenden, sondern auch den Dezember, wo er im Gegensatz zur Wall Street auch eine Santa-Rally liefern konnte. Damit hat er die Mai-Seitwärtsrange aber auch wieder komplett durchlaufen. Der weitere Weg dürfte nun deutlich steiniger werden.
Bei Ablehnung im Bereich der 24.6 könnte eine Konsolidierung vorbereitet werden.
Der Bereich der 24.420 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 24.490 und .550 nennen. Darüber rückt wieder der Cluster zur 24.660 in den Blickpunkt. Bei Bruch Fortsetzung der Rally zur 24.725 und .780
  • Unterhalb ist hingegen der Support und Aufwärtstrend bei 24.330/.300 unter Druck. Darunter kann schnell Abgabedruck in Richtung Monats-PP und m. Bollinger 24.200/.150 erfolgen. Bei Bruch folgen 24.060 und die 100-TL an der 23.980.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.420 > 24.490 > 24.550 > 24.660 > 24.725 > 24.780 > 24.870 > 24.910
  • Unterstützungen: 24.330 > 24.300 > 24.200 > 24.150 > 24.060 > 23.980 > 23.880 > 23.780 > 23.740 > 23.680 > 23.660 > 23.620 > 23.520 > 23.430 > 23.360 > 23.240 > 23.170 > 23.140 > 23.020 > 22.940 > 23.900 > 22.780 > 22.750 > 22.630

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Sektorenrotation prägt die Woche – entscheidende Termine stehen bevor

Die Börsen blicken auf eine zweigeteilte Handelswoche zurück, die klar von einer Sektorenrotation geprägt war. Tech-Titel gerieten zunehmend unter Druck und entwickelten sich zu den Underperformern, während defensive Werte deutlich zulegen konnten. Die gemischten Quartalszahlen von Oracle und Broadcom verstärkten diese Bewegung zusätzlich. Entsprechend notierten Nasdaq und S&P 500 aufgrund ihrer hohen Tech-Gewichtung auf Wochensicht im Minus.
Der Dow Jones konnte sich hingegen als klarer Outperformer absetzen und ein neues Allzeithoch markieren. Der DAX folgte dieser Stärke zeitweise und näherte sich dem Hoch um bis zu 1,5 Prozent an, bevor am Freitag leichte Schwäche einsetzte. Wichtige Unterstützungen blieben dabei jedoch intakt.

Die kommende Handelswoche ist zugleich die letzte vollständige Woche des Jahres und bringt noch einmal zahlreiche potenzielle Impulsgeber aus dem Wirtschaftskalender. In den USA stehen sowohl wichtige Arbeitsmarktdaten als auch neue Inflationszahlen an. Die zentrale Frage bleibt dabei, ob die Fed die Risiken innerhalb ihrer beiden Mandate – Preisstabilität und Beschäftigung – korrekt eingeschätzt hat.
In Europa richten sich die Blicke auf den ZEW-Index, den ifo-Geschäftsklimaindex sowie den EZB-Zinsentscheid. Hinzu kommt der Große Verfall am Freitag, der zusätzlich für Volatilität sorgen kann.

Sollten größere Störfeuer von der Datenseite ausbleiben, könnte das Börsenjahr in der anschließenden Santa-Claus-Phase mit zunehmend dünnen Umsätzen und tendenziell fester Tendenz auslaufen.


Wichtige Wochentermine

  • Montag:
    • 03:00 Uhr CN Industrieproduktion November
    • 11:00 Uhr EU Industrieproduktion Oktober
    • 14:30 Uhr US Empire State Manufacturing Index Dezember
  • Dienstag:
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember (vorläufig)
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (vorläufig)
    • (!) 11:00 Uhr US ZEW-Konjunkturerwartungen Dezember
    • (!) 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht November
    • (!) 14:30 Uhr US Einzelhandelsumsatz November
  • Mittwoch:
    • (!) 10:00 Uhr DE ifo-Geschäftsklimaindex Dezember
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise November (endgültig)
  • Donnerstag:
    • (!) 14:15 Uhr EU EZB-Zinsentscheid
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr US Verbraucherpreise November
    • (!) 14:30 Uhr US Philly Fed Herstellungsindex Dezember
    • (!) 14:45 Uhr EU EZB-Pressekonferenz
  • Freitag:
    • Großer Verfallstermin
    • 08:00 Uhr DE GfK-Konsumklima Januar
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Dezember (endgültig)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX konnte sich in der vergangenen Woche wieder bis an die 24.4 schieben, nachdem der Support an der 100-Tageslinie bzw. der 24.000-Punkte-Marke mehrfach erfolgreich verteidigt werden konnte. Die Umkehr am Freitag sorgte jedoch für eine eingetrübte Wochenkerze, sodass die Supportzone in der neuen Woche nochmal in den Fokus rücken könnte.
Der Bereich der 24.215 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt die Spanne über die 24.280 in Richtung der .370 nennen. Darüber rückt der Cluster 24.450 in den Blickpunkt. Bei Bruch Chance auf 24.570.
  • Unterhalb ist hingegen die 24.130 und 24.080 wieder zu nennen. Darunter folgt abermals der Test der Supportzone 23.980/.950. Bei Bruch droht wieder die Eintrübung in Richtung 23.880 und .780.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.215 > 24.280 > 24.370 > 24.450 > 24.570 > 24.680 > 24.750 > 24.840
  • Unterstützungen: 24.150 > 24.070 > 24.050 > 23.980 > 23.950 > 23.880 > 23.780 > 23.740 > 23.680 > 23.660 > 23.620 > 23.520 > 23.430 > 23.360 > 23.240 > 23.170 > 23.140 > 23.020 > 22.940 > 23.900 > 22.780 > 22.750 > 22.630

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Guter Dezemberauftakt – doch jetzt kommen die entscheidenden Wochen

Die Wall Street blickt auf eine gute erste Handelswoche im Dezember zurück und knüpft damit nahtlos an die positive Thanksgiving-Woche an. Der S&P 500 vollendete den 9. Gewinntag in den vergangenen 10 Handelstagen und steht erneut direkt vor seinem Allzeithoch. Auch der DAX zeigte Stärke: Mit der Rückeroberung der 24.000 Punkte bewegt er sich wieder mitten in seiner übergeordneten Seitwärtsrange.

Diese Zuversicht wurde allerdings in einer ansonsten impulsarmen Woche vergeben – und das, obwohl die entscheidenden Daten und Ereignisse des Jahres erst in den kommenden zwei Wochen anstehen. Im Mittelpunkt der neuen Woche steht der Fed-Zinsentscheid. Eine Zinssenkung gilt als sicher eingepreist, doch die eigentliche Frage lautet: Wie wird sich die Fed im Statement präsentieren? Eher optimistisch? Oder zunehmend besorgt über die konjunkturelle Abkühlung?
Ebenfalls mit Spannung erwartet werden die Oracle-Quartalszahlen, nachdem die CDS-Prämien zuletzt spürbar angezogen haben. Zudem richtet sich der Blick auf das neue ChatGPT-Modell von OpenAI: Kann OpenAI Googles Gemini erneut überholen – oder droht ein Rückstand im KI-Wettrennen?

In der darauffolgenden Woche folgen dann die US-Inflationsdaten sowie der viel beachtete US-Arbeitsmarktbericht. Erst dann wird sich zeigen, ob die aktuell vergebenen Vorschusslorbeeren gerechtfertigt sind.
Saisonal betrachtet ist vor allem die zweite Dezemberhälfte häufig freundlicher geprägt. Dennoch dürfte die Volatilität angesichts der bevorstehenden Schlüsselereignisse nochmals zunehmen.


Wichtige Wochentermine

  • Montag:
    • 04:00 Uhr CN Handelsbilanz November
    • 08:00 Uhr DE Industrieproduktion Oktober
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr DE Handelsbilanz Oktober
    • 16:00 Uhr US JOLTS-Daten (offene Stellen) Oktober
  • Mittwoch:
    • (!) 20:00 Uhr US Fed Zinsentscheid
    • (!) 20:00 Uhr US Fed Pressekonferenz
    • Quartalszahlen von Oracle
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • 14:30 Uhr US Handelsbilanz September
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr DE Verbraucherpreise November (endgültig)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX konnte in der vergangenen Woche nach Verteidigung seiner 200-Tageslinien wieder die 24k mit der 100-TL ansteuern. Kann der Bereich nun gehalten werden, oder droht der Fall zurück in die Range zur 200-TL? Der Montag dürfte dafür bereits entscheidend werden.
Der Bereich 23.970 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt weiterhin die Spanne über die 24.030 zur 24.130 zu nennen. Darüber weitere Aufhellung in Richtung 24.200/.230. Bei Bruch rückt die 24.300/.330 in den Fokus.
  • Unterhalb ist hingegen nach der 23.930 die Gap-Zone 23.870 im Fokus. Darunter droht der Fall zurück in die Range mit 23.820 und .790 als nächste Anlaufzone. Bei Bruch folgen 23.730 und das m. Bollinger an der 23.680.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.960 > 24.030 > 24.130 > 24.200 > 24.230 > 24.300 > 24.330 > 24.420 > 24.500 > 24.540 > 24.640 > 24.750 > 24.840
  • Unterstützungen: 24.970 > 23.930 > 23.870 > 23.820 > 23.790 > 23.730 > 23.680 > 23.660 > 23.620 > 23.520 > 23.430 > 23.360 > 23.240 > 23.170 > 23.140 > 23.020 > 22.940 > 23.900 > 22.780 > 22.750 > 22.630

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Unsicherheit dominiert – Konsolidierung setzt sich fort – Hoffnung Thanksgiving?

Die Märkte blicken auf eine von Unsicherheit geprägte Handelswoche zurück, in der sich die Konsolidierung – trotz der eigentlich typischen Jahresendrally-Bestrebungen – weiter fortgesetzt hat. Eine Mischung aus dünner Liquidität, einem seit April stark überhitzten Markt, wachsender Skepsis gegenüber dem KI-Hype, Fragen zur US-Konjunktur und Inflation sowie der daraus resultierenden Unsicherheit über den geldpolitischen Kurs der Fed bildeten den Nährboden für die anhaltende Schwäche.
Der DAX weitete seine Korrektur inzwischen auf 7 % aus und rutschte erstmals seit Mai wieder unter die 23.000 Punkte. Auch die Wall Street spürte zunehmend den Druck. Der Nasdaq 100 verlor bereits über 8 % vom Allzeithoch. Der S&P 500 gab rund 5 % nach.
Historisch enden normale Konsolidierungen häufig genau in diesem Bereich – doch die Märkte müssen noch kämpfen. Besonders wichtig bleiben die 100-Tageslinien, die bei beiden US-Indizes aktuell umkämpft sind. Bei Bruch dieser Zone drohen weitere spürbare Abgaben.
Der DAX schloss sogar unter seiner 200-Tageslinie. Ohne Rücklauf, käme als nächstes Ziel die Gap-Zone 22.800–22.600 Punkte ins Spiel – ein technisch attraktiver Bereich.
Mit der verkürzten Thanksgiving-Woche könnte nun zumindest ein etwas freundlicheres Umfeld warten – vorausgesetzt, es gibt keine neuen negativen Impulse. Saisonal zählt diese Woche traditionell zu den stärkeren Börsenperioden.
Allerdings drängt sich nach dem langen US-Shutdown nun eine Reihe verspäteter Wirtschaftsdaten in den Kalender. Im Fokus stehen kommende Woche vor allem: die US-Inflationsdaten, die Einzelhandelsumsätze, die gemeinsam ein klareres Bild über den Zustand der US-Wirtschaft liefern werden.
Die Wall Street bleibt am Donnerstag geschlossen (Thanksgiving) und am Freitag nur verkürzt geöffnet.


Wichtige Wochentermine

  • Montag:
    • (!) 10:00 Uhr DE ifo-Geschäftsklimaindex November
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr DE BIP Q3 (2. Veröffentlichung)
    • 14:30 Uhr US Erzeugerpreise Oktober
    • (!) 14:30 Uhr US Einzelhandelsumsatz Oktober
    • (!) 16:00 Uhr US Verbrauchervertrauen Conference Board November
    • 16:00 Uhr US Richmond Fed Manufacturing Index November
  • Mittwoch:
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr US PCE-Kernrate Oktober
    • 14:30 Uhr US Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter
    • 14:30 Uhr US BIP Q3
    • 20:00 Uhr US Fed Beige Book
  • Donnerstag:
    • Thanksgiving – US-Börse geschlossen
    • 08:00 Uhr DE GfK-Konsumklima Dezember
    • 13:30 Uhr EU EZB Protokoll
  • Freitag:
    • Thanksgiving – US-Börse endet 19:00 Uhr
    • 08:00 Uhr DE Einzelhandelsumsatz Oktober
    • (!) 14:00 Uhr DE Verbraucherpreise November (Vorabschätzung)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX mit Wochenschluss unter den 200-Tageslinien. Erst oberhalb würde es eine erste Aufhellung & und die Chance für Erholungspotential geben. Unterhalb bleibt die Lage für den DAX noch fragil. Die Thanksgiving Woche ist gerne fester geprägt.
Der Bereich am ema200 bei 23.140 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb würde sich die Tür weiter ins erste Gap bis 23.270 öffnen. Darüber folgt der Cluster 23.320 und .390. Anschließend folgt der wichtige Widerstand am sma200 bei 23.470/.500. Bei Bruch würde die direkte Abwärtsgefahr wieder abnehmen.
  • Unterhalb ist hingegen die Range zur 23.095 zur 23.050 wieder zu nennen. Darunter droht der erneute Test der Wochentiefs um 22.930. Bei Bruch droht weiterer Abgabedruck in die Gap-Zone 22.8/22.6 mit ersten Marken bei 22.780/.750.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.270 > 23.320 > 23.390 > 23.470 > 23.500 > 23.590 > 23.660 > 23.700 > 23.830 > 23.850 > 23.980 > 24.030 > 24.080 > 24.140 > 24.220 > 24.340 > 24.420 > 24.500 > 24.540 > 24.640 > 24.750 > 24.840
  • Unterstützungen: 23.140 > 23.095 > 23.050 > 23.000 > 22.930 > 22.780 > 22.750 > 22.630

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