Unsicherheit dominiert – Konsolidierung setzt sich fort – Hoffnung Thanksgiving?

Die Märkte blicken auf eine von Unsicherheit geprägte Handelswoche zurück, in der sich die Konsolidierung – trotz der eigentlich typischen Jahresendrally-Bestrebungen – weiter fortgesetzt hat. Eine Mischung aus dünner Liquidität, einem seit April stark überhitzten Markt, wachsender Skepsis gegenüber dem KI-Hype, Fragen zur US-Konjunktur und Inflation sowie der daraus resultierenden Unsicherheit über den geldpolitischen Kurs der Fed bildeten den Nährboden für die anhaltende Schwäche.
Der DAX weitete seine Korrektur inzwischen auf 7 % aus und rutschte erstmals seit Mai wieder unter die 23.000 Punkte. Auch die Wall Street spürte zunehmend den Druck. Der Nasdaq 100 verlor bereits über 8 % vom Allzeithoch. Der S&P 500 gab rund 5 % nach.
Historisch enden normale Konsolidierungen häufig genau in diesem Bereich – doch die Märkte müssen noch kämpfen. Besonders wichtig bleiben die 100-Tageslinien, die bei beiden US-Indizes aktuell umkämpft sind. Bei Bruch dieser Zone drohen weitere spürbare Abgaben.
Der DAX schloss sogar unter seiner 200-Tageslinie. Ohne Rücklauf, käme als nächstes Ziel die Gap-Zone 22.800–22.600 Punkte ins Spiel – ein technisch attraktiver Bereich.
Mit der verkürzten Thanksgiving-Woche könnte nun zumindest ein etwas freundlicheres Umfeld warten – vorausgesetzt, es gibt keine neuen negativen Impulse. Saisonal zählt diese Woche traditionell zu den stärkeren Börsenperioden.
Allerdings drängt sich nach dem langen US-Shutdown nun eine Reihe verspäteter Wirtschaftsdaten in den Kalender. Im Fokus stehen kommende Woche vor allem: die US-Inflationsdaten, die Einzelhandelsumsätze, die gemeinsam ein klareres Bild über den Zustand der US-Wirtschaft liefern werden.
Die Wall Street bleibt am Donnerstag geschlossen (Thanksgiving) und am Freitag nur verkürzt geöffnet.


Wichtige Wochentermine

  • Montag:
    • (!) 10:00 Uhr DE ifo-Geschäftsklimaindex November
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr DE BIP Q3 (2. Veröffentlichung)
    • 14:30 Uhr US Erzeugerpreise Oktober
    • (!) 14:30 Uhr US Einzelhandelsumsatz Oktober
    • (!) 16:00 Uhr US Verbrauchervertrauen Conference Board November
    • 16:00 Uhr US Richmond Fed Manufacturing Index November
  • Mittwoch:
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr US PCE-Kernrate Oktober
    • 14:30 Uhr US Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter
    • 14:30 Uhr US BIP Q3
    • 20:00 Uhr US Fed Beige Book
  • Donnerstag:
    • Thanksgiving – US-Börse geschlossen
    • 08:00 Uhr DE GfK-Konsumklima Dezember
    • 13:30 Uhr EU EZB Protokoll
  • Freitag:
    • Thanksgiving – US-Börse endet 19:00 Uhr
    • 08:00 Uhr DE Einzelhandelsumsatz Oktober
    • (!) 14:00 Uhr DE Verbraucherpreise November (Vorabschätzung)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX mit Wochenschluss unter den 200-Tageslinien. Erst oberhalb würde es eine erste Aufhellung & und die Chance für Erholungspotential geben. Unterhalb bleibt die Lage für den DAX noch fragil. Die Thanksgiving Woche ist gerne fester geprägt.
Der Bereich am ema200 bei 23.140 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb würde sich die Tür weiter ins erste Gap bis 23.270 öffnen. Darüber folgt der Cluster 23.320 und .390. Anschließend folgt der wichtige Widerstand am sma200 bei 23.470/.500. Bei Bruch würde die direkte Abwärtsgefahr wieder abnehmen.
  • Unterhalb ist hingegen die Range zur 23.095 zur 23.050 wieder zu nennen. Darunter droht der erneute Test der Wochentiefs um 22.930. Bei Bruch droht weiterer Abgabedruck in die Gap-Zone 22.8/22.6 mit ersten Marken bei 22.780/.750.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.270 > 23.320 > 23.390 > 23.470 > 23.500 > 23.590 > 23.660 > 23.700 > 23.830 > 23.850 > 23.980 > 24.030 > 24.080 > 24.140 > 24.220 > 24.340 > 24.420 > 24.500 > 24.540 > 24.640 > 24.750 > 24.840
  • Unterstützungen: 23.140 > 23.095 > 23.050 > 23.000 > 22.930 > 22.780 > 22.750 > 22.630

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Volatile Woche – Support hält, Zweifel wachsen, KI bleibt der Prüfstein

Die Märkte blicken auf eine volatile Handelswoche zurück, in der der Wirtschaftskalender nur wenige Impulse bot. Dennoch nimmt die Verunsicherung spürbar zu. Immer mehr Anleger stellen sich die Frage: Kann der KI-Hype mit seinen gewaltigen Investitionsausgaben (Capex) und hohen Bewertungen die hohen Erwartungen wirklich erfüllen? Wie stark ist die US-Konjunktur tatsächlich – und wie belastbar bleibt der US-Verbraucher? Wohin geht der geldpolitische Kurs wirklich?
Der DAX zeigte in dieser Woche einmal mehr seine typische Seitwärtsvolatilität. Nach dem Tief am letzten Freitag stieg er zunächst um 1.000 Punkte in Richtung Allzeithoch, nur um zur Wochenmitte wieder rund 800 Punkte abzugeben, bevor er sich zum Wochenschluss hin stabilisierte. Seine übergeordnete Mai-Seitwärtsrange bleibt damit weiterhin intakt – die Oberseite wird regelmäßig verkauft, während an der Unterseite immer wieder Käufer zugreifen.
An der Wall Street bleibt die 50-Tageslinie das zentrale Bollwerk der Bullen. Solange diese Zone verteidigt wird, behalten sie den Vorteil. Bemerkenswert in diesem Jahr ist zudem ein musterhaft bullischer Wochenauftakt: Der Montag war nun zehnmal in Folge grün – gelingt auch in der kommenden Woche die Fortsetzung dieses Trends? Der Donnerstag und Freitag tendieren 2025 hingegen gerne schwächer.

Im Fokus der neuen Handelswoche stehen die Earnings von Nvidia – ein potenzieller Richtungsweiser für den gesamten KI- und Tech-Sektor. Ihre Zahlen könnten entscheiden, ob die Zweifel an der KI-Euphorie vorerst verstummen oder sich zu einem breiteren Vertrauensbruch ausweiten.
Der traditionell starke Börsenmonat November zeigt bislang nur verhaltene Performance – doch noch bleiben zwei Wochen, um das historische Muster zu bestätigen.


Wichtige Wochentermine

  • Montag:
    • 14:30 Uhr US Empire State Manufacturing Index November
  • Dienstag:
    • 15:15 Uhr US Industrieproduktion Oktober
  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise Oktober
    • 20:00 Uhr US Fed Protokoll
    • (!) Nvidia Earnings
  • Donnerstag:
    • 11:00 Uhr EU Industrieproduktion September
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr US Philadelphia-Fed-Index November
  • Freitag:
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November (vorläufig)
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November (vorläufig)
    • 15:45 Uhr US S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November (vorläufig)
    • 15:45 Uhr US S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November (vorläufig)
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan November (endgültig)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX agiert volatil aber verteidigt weiterhin soldie seine Mai-Seitwärtsrange. Druchaus möglich, dass dieses Seitwärtsgeschieben bis in den Jahresabschluss anhalten wird.
Montage waren zuletzt gerne positive Handelstage.
Der Bereich an der 23.850 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 23.980 weiter aktiv. Darüber gibt es über die 24.040 zur 24.090 mehrere Widerstände. Bei Bruch folgt die Aufhellung über die 24.140 zur 24.210. Anschließend .340.
  • Unterhalb ist hingegen die Range zum u. Bollinger bei 23.690 wieder zu nennen. Darunter folgen 23.660 und .600. Bei Bruch die Eintrübung zur 23.500

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.980 > 24.040 > 24.090 > 24.140 > 24.210 > 24.340 > 24.420 > 24.500 > 24.540 > 24.640 > 24.750 > 24.840
  • Unterstützungen: 23.850 > 23.825 > 23.690 > 23.660 > 23.600 > 23.500 > 23.440 > 23.370 > 23.270 > 23.235 > 23.150 > 23.055

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Konsolidierung vertieft sich – Märkte suchen den positiven Impuls

Die Märkte haben ihre Konsolidierung in dieser Woche weiter ausgedehnt. Der DAX verlor seit seinem Allzeithoch inzwischen rund 5,3 % und hat damit den Großteil seiner Mai-Seitwärtsrange erneut durchlaufen. Aktuell notiert er knapp oberhalb der 200-Tageslinie – ein wichtiger Supportbereich. Auch an der Wall Street bewegen sich die großen Indizes an wichtigen Supportmarken, die seit dem Frühjahr immer wieder erfolgreich von den Dip Buyers verteidigt wurden.
Die Bullen müssen nun wieder in den Markt zurückkehren, um das Chartbild nicht ausgerechnet im historisch stärksten Börsenmonat November eintrüben zu lassen. Es fehlt derzeit nur ein positiver Funke, um die Verunsicherung aufzubrechen – etwa ein Ende des Rekord-Shutdowns, der seit Wochen anhält und die US-Konjunktur zunehmend belastet. Viele wichtige Wirtschaftsindikatoren werden derzeit gar nicht erst gemeldet, was die Orientierung weiter erschwert.
Die in dieser Woche veröffentlichten Zahlen aus der zweiten Reihe boten ebenfalls wenig Unterstützung: Sie fielen durchweg schwach aus – bei gleichzeitig hohen Preiskomponenten. Das wiederum untergräbt die Erwartungen an weitere Zinssenkungen der Fed. Auch der US-Arbeitsmarkt zeigt weitere Ermüdungserscheinungen. Gleichzeitig mehren sich die Stimmen, die die gigantischen KI-Investitionen der Big Techs kritisch hinterfragen – sowohl in Bezug auf Bewertungsniveau, Rentabilität als auch Nachhaltigkeit.
Die kommende Woche könnte damit entscheidend werden:
Kann die aktuelle Konsolidierung – die bislang noch geordnete Züge trägt – beendet werden und Platz für eine Jahresendrally schaffen? Oder entwickelt sich ausgerechnet in der stärksten Börsenphase des Jahres eine größere Korrektur? Der Markt steht an einem entscheidenden Scheideweg.


Wichtige Wochentermine

  • Montag:
    • 10:30 Uhr EU sentix-Konjunkturindex November
  • Dienstag:
    • (!) 11:00 Uhr DE ZEW-Konjunkturerwartungen November
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr DE Verbraucherpreise Oktober (endgültig)
  • Donnerstag:
    • 11:00 Uhr EU Industrieproduktion September
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr US Verbraucherpreise Oktober
  • Freitag:
    • 03:00 Uhr CN Industrieproduktion Oktober
    • 11:00 Uhr EU BIP Q3 (2. Veröffentlichung)
    • 14:30 Uhr US Einzelhandelsumsatz Oktober
    • 22:00 Uhr US Fed-Finanzstabilitätsbericht

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX prallte in dieser Woche an der Widerstandszone 24k ab, durchlief in der Folge fast komplett die Mai-Seitwärtsrange und notiert nun kurz vor seiner wichtigen 200-Tageslinien. Ab hier muss der Funke der Jahresendrally ansetzen, ansonsten droht eine übergeordnete Eintrübung.
Der Bereich an der 23.600/.620 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 23.800 weiter aktiv. Darüber öffnet sich der Cluster 23.850 zur .950. Bei Bruch folgt die größere Widerstandszone 24.030/24.060.
  • Unterhalb ist hingegen die Range zur 23.500 wieder zu nennen. Darunter folgt die Supportzone mit der 200-Tageslinie bei 23.420/.370. Bei Bruch droht die weitere Eintrübung zur 23.270/.240.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.800 > 23.840 > 23.860 > 23.950 > 24.030 > 24.060 > 24.140 > 24.190 > 24.230 > 24.290 > 24.330 > 24.410 > 24.500 > 24.570 > 24.640 > 24.750 > 24.840
  • Unterstützungen: 23.620/.600 > 23.500 > 23.420 > 23.370 > 23.270 > 23.235 > 23.150 > 23.055

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Zweigeteilter Monatsabschluss – DAX schwächelt, Wall Street weiter KI-getrieben

Die Märkte verabschiedeten sich zweigeteilt aus dem Oktober. Der DAX zeigte sich auf Monatssicht kaum verändert, konnte in der vergangenen Woche nicht von der starken Wall Street profitieren. Zum Monatsende verletzte er sogar unter die wichtige Supportzone um 24.000 Punkten – ein möglicher Hinweis, dass der Start in den November noch mit etwas Schwäche begleitet werden könnte.
An der Wall Street dominierten hingegen erneut die KI-Techs, die trotz sehr schwacher Marktbreite die großen Indizes weiter nach oben trieben. Ihre Earnings überzeugten größtenteils und halten die KI-Story damit am Leben – allerdings sendet die geringe Marktteilnahme ein weiteres Warnsignal, das im aktuell euphorischen Umfeld zu gerne weiter übersehen wird.
Mit dem November startet nun der saisonal stärkste Börsenmonat des Jahres – und das, nachdem die Wall Street bereits sieben Gewinnmonate in Folge verzeichnen konnte. Die spannende Frage lautet: Kann die starke Saisonalität die ohnehin extreme KI-Rally noch weiter antreiben, oder greift die Saisonalität diesmal nicht?
Der weiterhin aktive Government Shutdown, der kurz davorsteht, der längste in der US-Geschichte zu werden, sorgt weiter dafür, dass auch in der kommenden Woche mehrere US-Daten nicht veröffentlicht werden. Dennoch stehen mit den ISM-Einkaufsmanagerindizes (wichtige Frühindikatoren), den ADP-Beschäftigungszahlen und dem US-Konsumklima der Universität Michigan gleich mehrere potenzielle Trigger im Fokus – flankiert von der laufenden Earnings Season, die weiter über den Kursverlauf entscheiden dürfte.


Wichtige Wochentermine

  • Montag:
    • Monatsauftakt November
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober (endgültig)
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober
    • Quartalsberichte u.a. von Palantir, Biontech
  • Dienstag:
    • 16:00 Uhr US Industrieproduktion August
    • 16:00 Uhr US JOLTS Stellenangebote September
    • Quartalsberichte u.a. von Uber, AMD, Supermicro, Pfizer
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr DE Auftragseingang Industrie September
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Oktober (endgültig)
    • (!) 14:15 Uhr US ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Oktober
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Oktober
    • Quartalsberichte u.a. von Robinhood, Mc Donalds, arm , Snap
  • Donnerstag:
    • 09:55 Uhr DE Industrieproduktion September
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 13:30 Uhr US Challenger Stellenstreichungen Oktober
    • Quartalsberichte u.a. von modera, airbnb
  • Freitag:
    • 14:00 Uhr CN Handelsbilanz Oktober
    • 14:00 Uhr DE Handelsbilanz Oktober
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan November (vorläufig)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX kommt seit Mai nicht von der Stelle und konnte trotz starker Wall Street bullische Formationen nicht aufgreifen. Die Supportzone an der 24k wurde in den Monatsschluss verletzt. Trotz starkem Börsenmonat November wird unterhalb eine Bewegung in Richtung der Septembertiefs noch eingeplant werden müssen.
Die Supportzone an der 23.980/24.010 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 24.075 und 24.115 weiter aktiv. Darüber rückt wieder die das mittlere Bollinger an der 24.190 und .220 in den Fokus. Bei Bruch Chance auf 24.270/.330.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne 23.950 und .880 zu nennen. Darunter folgt die Supportzone 23.830/.800. Bei Bruch droht die weitere Eintrübung in Richtung 23.680/.650.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.010 > 24.075 > 24.115 > 24.190 > 24.220 > 24.270 > 24.330 > 24.410 > 24.500 > 24.570 > 24.640 > 24.750 > 24.840
  • Unterstützungen: 23.980 > 23.950 > 23.880 > 23.830 > 23.800 > 23.680 > 23.650 > 23.570 > 23.530 > 23.430 > 23.380 > 23.250 > 23.190 > 23.150 > 23.055

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Märkte feiern Inflationsdaten und hoffen auf Einigung im Handelsstreit – Viele Impulse voraus

Die Märkte beendeten eine grüne Handelswoche, nachdem die neuen US-Inflationsdaten am Freitag mit 3 % etwas geringer ausfielen als befürchtet. Die Wall Street reagierte prompt mit einem Sprung auf neue Allzeithochs, obwohl eine Zinssenkung der Fed zuvor bereits als sicher eingepreist war. Auch der DAX konnte die Woche im Plus abschließen, bleibt jedoch weiterhin auf dem Niveau von Mitte Mai – ohne nachhaltigen Ausbruch nach oben.
Am Wochenende starten nun die Handelsgespräche zwischen den USA und China, die entscheidend sein dürften. Eine Einigung muss sich abzeichnen, damit das geplante Treffen zwischen Trump und Xi am 31. Oktober wie vorgesehen stattfinden kann. Der Markt blickt mit Spannung auf jede Schlagzeile – ein Scheitern der Gespräche wäre aktuell nicht eingepreist.

Die kommende Woche verspricht zusätzlich eine Vielzahl an wichtigen Impulsgebern:
Neben den Zinsentscheidungen der EZB und der Fed stehen auch die Earnings der Big Techs im Mittelpunkt. Vor allem sie müssen zeigen, dass die KI-Story weiter trägt. Hinzu kommen zahlreiche Konjunkturdaten, von denen allerdings einige erneut ausfallen könnten, da der US-Shutdown nun bereits in die vierte Woche geht – und vom Markt bislang erstaunlich ignoriert wird.
Am Freitag endet zudem der Oktober und der Blick richtet sich auf den November, traditionell einen der stärksten Börsenmonate des Jahres. Setzen sich positive Impulse durch – etwa eine Annäherung im Handelsstreit und solide Tech-Earnings – könnte sich die Rally fortsetzen. Doch jede Enttäuschung birgt Korrekturpotenzial.
Hinweis:
In Europa wurde bereits am Wochenende die Zeit umgestellt, in den USA jedoch noch nicht. Daher beginnen alle US-Termine in der kommenden Woche eine Stunde früher als gewohnt.


Wichtige Wochentermine

  • Montag:
    • (!) 10:00 Uhr DE ifo-Geschäftsklimaindex Oktober
    • 13:30 Uhr US Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter September
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr DE GfK-Konsumklima November
    • 15:00 Uhr US Verbrauchervertrauen Conference Board Oktober
    • 15:00 Uhr US Richmond Fed Manufacturing Index Oktober
    • Quartalsberichte u.a. von Paypal, Visa, Ups
  • Mittwoch:
    • 15:00 Uhr US Verbrauchervertrauen Conference Board Oktober
    • (!) 19:00 Uhr US Fed-Zinsentscheid
    • (!) 19:30 Uhr US Fed-Pressekonferenz
    • Quartalsberichte u.a. von Meta, Microsoft, Alphabet, Boeing
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 10:00 Uhr DE BIP Q3 (1. Veröffentlichung)
    • 11:00 Uhr EU BIP Q3 (1. Veröffentlichung)
    • (!) 13:30 Uhr US BIP Q3 (1. Veröffentlichung)
    • 14:00 Uhr DE Verbraucherpreise Oktober (Vorabschätzung)
    • (!) 14:15 Uhr EU EZB-Zinsentscheid
    • (!) 14:15 Uhr EU EZB-Pressekonferenz
    • 16:00 Uhr EU Verbrauchervertrauen Oktober (vorläufig)
    • Quartalsberichte u.a. von Apple, Amazon, Coinbase
  • Freitag:
    • Monatsabschluss
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise (Vorabschätzung)
    • (!) 13:30 Uhr US PCE-Kernrate September
    • 14:45 Uhr US Einkaufsmanagerindex Chicago Oktober

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX konnte die Supportzone an der 24k verteidigen, aber nicht die Range aus der 24.4 verlassen. Eine ausgebildete iSKS-Umkehrformation müssen die Bullen nun aktivieren. Die Bären brauchen Kurse unterhalb der 24k.
Der Bereich an der 24.220 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 24.270 und .300 weiter aktiv. Darüber wird die Vorwochenrange über die 24.350 zur .410 wieder durchlaufen. Bei Bruch Chance auf Aktivierung der iSKS mit ersten Zielen bei 24.500 und .570.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne über die 24.170 zur 24.090 zu nennen. Darunter folgt wieder die Supportzone 24.030 und 23.970. Bei Bruch droht wieder die Eintrübung in Richtung 23.850/.830.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.220 > 24.270 > 24.300 > 24.410 > 24.500 > 24.570 > 24.640 > 24.750 > 24.840
  • Unterstützungen: 24.170 > 24.090 > 24.030 > 23.970 > 23.850 > 23.730 > 23.680 > 23.570 > 23.530 > 23.430 > 23.380 > 23.250 > 23.190 > 23.150 > 23.055

Der Ausblick im Videoformat

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