Positive Woche trotz schwacher Konjunkturdaten… Obacht!

Die Aktienmärkte schlossen die Woche positiv ab, was angesichts einer Fülle schwacher Konjunkturdaten bemerkenswert ist. Deutschland wird wahrscheinlich wieder in die Rezession rutschen, während die Inflation weiterhin auf hohem Niveau verharrt. In den USA zeigt sich nun auch auf dem Arbeitsmarkt die Konjunkturabkühlung. Auf den ersten Blick haben die Märkte die konjunkturelle Abschwächung positiv aufgenommen, da sie den geldpolitischen Pivot der Federal Reserve (Fed) wahrscheinlicher macht. Es ist jedoch ein schmaler Grat, da eine zu starke Abschwächung der Konjunktur schnell wieder Rezessionssorgen aufkommen lassen könnte. Der gefährliche zweite Blick auf die Daten.

Die neue Handelswoche beginnt erst am Dienstag so richtig, wenn die Wall Street aus dem verlängerten Wochenende aufgrund des Feiertags am Montag (Labor Day) zurückkehrt. Mit dem Beginn des Septembers stehen die Marktteilnehmer nun vor einem der schwächsten und volatilsten Börsenmonate des Jahres.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • USA Feiertag – Wall Street geschlossen
    • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanz Juli
    • 10:30 Uhr Eurozone sentix-Konjunkturindex September
  • Dienstag:
    • 03:00 Uhr China Caixin Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor August
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor August (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor August (endgültig)
    • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise Juli
    • 16:00 Uhr USA Auftragseingang Industrie Juli
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD Auftragseingang Industrie Juli
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsatz Juli
    • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor August
    • 20:00 Uhr USA Beige Book der Fed
  • Donnerstag:
    • 05:00 Uhr China Handelsbilanz August
    • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion Juli
    • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q2 (2. Veröffentlichung)
    • 14:30 Uhr USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise August (endgültig)

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Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2023. DAX (+13,77%), S&P500 (+17,58%), Dow Jones (+5,13%) und Nasdaq100 (+41,68%).

Performance seit Januar 2023

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth (Nasdaq) & Value weiterhin auf einem Rekordhoch.

Performance seit 1990

Direkt zu Beginn der Blick zur Saisonalität. Eine der bekanntesten Börsenweisheiten lautet „Sell in May and go away, but remember to come back in September.„. Der nachfolgende Chart, wo der genannte Zeitraum für die letzten 15 Jahre markiert wurde, stellt dar, dass diese Weisheit durchaus ihre Daseinsberechtigung hat. Sehr häufig gab es zwischen Mai und September den stärksten Rücksetzer des Gesamtjahres; selbst innerhalb der Rekordhausse. Eine große Ausnahme stellte das Pandemiejahr 2020 dar, als der DAX innerhalb der schwachen Saisonalität stark zulegen konnte. Vor dem Hintergrund der Straffungspolitik der Notenbanken und dem Stagflationsszenario könnte die Börsenweisheit erneut um Gehör bitten.

„Sell in May“

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 konnte nach seinem Rücksetzer an das Verlaufshoch August 2022 um 4.325 für nun 2 Wochen eine Gegenbewegung einleiten, welche fast bis ans 78,6-er Retracement reichte. In der neuen Woche wird vermutlich die Zone 4.460/.470 wieder in den Blickpunkt rücken, wo die nächste Richtungsentscheidung stattfinden wird. Unterhalb wäre die Konso wohl beendet und die Augusttiefs rücken wieder in den Fokus. Ein Abpraller dürfte hingegen eine Bewegung in die Gap-Zone 4.550/.570 ermöglichen. Ein Durchrutschen durch das Verlaufshoch August 2022 würde gar weitere Tiefpunkte in Richtung 4.2xx aktivieren, wo sich für die Bullen eine wichtige Kaufzone bieten würde. Unter die 4.2 dürfen die Bären den Kurs hingegen nicht mehr drücken, da sich ansonsten auch das übergeordnete Bild wieder bärisch eintrübt. Den detaillierten Ausblick gibt es im Dashboard tagtäglich aktuell.

S&P500 4-Stundenchart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Dow Jones kämpft um die Ausbruchszone er großen iSKS-Formation und verletzt den Oktober-Aufwärtstrend. Die Ausbruchbewegung wurde damit stark gestört. Die 100-Tagelinien an der 34.2 stellen den wichtigen Support, welcher bei Bruch durch die 34.5 wieder in den Fokus rücken würde. Ein Abpraller hält hingegen einen weiteren Hochpunkt bei 35.2/35.3 möglich. Ein nachhaltiger Bruch durch die 100-Tagelinien würde das Bild hingegen weiter eintrüben. Die 33.800 wäre eine nächste Anlaufzone. Bei Bruch würden größeren Verwerfungen drohen. Nachfolgend müsste auch mit der 31.5 gerechnet werden.

Dow Jones 4-Stundenchart

Der Nasdaq100 in diesem Jahr als Outperformer Dank einer KI-Übertreibungsphase. Die dynamische 3. Welle der Aufwärtsbewegung wurde abgeschlossen. Die Konsolidierung in die 4. Welle wurde passend zur schwachen Saisonalität aufgegriffen. Erste relevante Unterstützungen wurden unterschritten, wodurch eine größere Konsolidierung – mit Zwischenschritt – bis an die 14k wahrscheinlich wird. Erst bei Bruch durch die 14k/13.8 (Aufwärtstrend, Verlaufshoch 2022) trübt sich auch das übergeordnete Bild wieder bärisch ein. In der vergangenen Handelswoche konnte die Gegenbewegung bis zurück ans 78.6-er Retracement führen. Bei Stabilisierung an der 15.3 wird ein erneuter Angriff auf die Sommerhochs möglich. Die Bären brauchen nun erneuten Druck.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 4-Stundenchart
Nasdaq100 Wochenchart
Nasdaq100 Monatschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit den 1980-er Jahren. Während Corona wurde der 40-jährige Aufwärtstrend getestet und verteidigt. Obere Begrenzungslinie und 2022-er Begrenzungslinie bremsen die DAX-Rally (von Oktober 2022) momentan aus.

DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat September.

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2023.

Der DAX im Jahr 2023 mit den Jahres-Pivot-Punkten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX seit Oktober 38% zulegen konnte und am 2021/22-er Allzeithoch zunehmend toppish wirkte. Die Konsolidierung des Anstiegs startete passend zur schwachen Saisonalität und verläuft bisher im bullischen Muster.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX weiter sein Broadening-Top durchläuft. Erste Ziele Juli-Tief wurden erreicht und es setzte eine Gegenbewegung ein, die an der 16k jedoch wieder spürbar zu Schwäche neigt. Weitere Tiefpunkte in die Zone 15.4/15.2 bleiben in diesem Muster wahrscheinlich. Viel tiefer darf der DAX jedoch nicht fallen, da ansonsten eine größere Korrektur tief in den 14k-Bereich wahrscheinlich wird. Ein Rücklauf in den Bereich 16.3 bringt hingegen wieder das Allzeithoch als wahrscheinliches Szenario auf den Plan.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Aktienmärkte: Erholung, direkt Schwäche und erhöhte Unsicherheit

In der vergangenen Handelswoche konnten die Aktienmärkte volatil eine erwartete Erholungsbewegung verzeichnen, die sie zu den 50-Tage-Durchschnittslinien führte. Anschließend folgte jedoch rasche Schwäche, die die Kurse zurück in den unteren Bereich der bestehenden Seitwärtsrange drückte. Fundamental gesehen haben vor allem schwache Konjunkturdaten, darunter die Einkaufsmanagerindizes und negative Entwicklungen in China, sowie der weiterhin unsichere geldpolitische Kurs für Zurückhaltung an den Märkten gesorgt. Die erhöhte Volatilität und die Schwächeanfälle dürften in den kommenden Wochen anhalten, denn mit dem Beginn des Septembers könnte auch der traditionell schwächste Börsenmonat des Jahres bevorstehen. In der kommenden Handelswoche werden neue Inflationsdaten aus Deutschland, der Eurozone und den USA erwartet, sowie der US-Arbeitsmarktbericht. Diese Daten könnten den Zinskurs in den USA weiter manifestieren und die Richtung der Märkte beeinflussen.

Anleger sollten sich bewusst sein, dass die Unsicherheit an den Märkten anhält und dass eine umsichtige Herangehensweise in diesem anspruchsvollen Umfeld entscheidend ist.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • %%
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr BRD GfK-Konsumklima September
    • 16:00 Uhr USA Verbrauchervertrauen Conference Board August
    • 16:00 Uhr USA JOLTS-Daten (offene Stellen) Juni
  • Mittwoch:
    • 14:00 Uhr BRD Verbraucherpreise August (Vorabschätzung)
    • 14:30 Uhr USA BIP Q2 (2. Veröffentlichung)
    • 14:15 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Juli
    • 16:00 Uhr USA Schwebende Hausverkäufe Juli
  • Donnerstag:
    • Monatsabschluss August
    • 03:00 Uhr China CFLP Einkaufsmanagerindizes August
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise August (Vorabschätzung)
    • 13:30 Uhr USA Challenger Stellenstreichungen Juli
    • 13:30 Uhr Eurozone EZB-Protokoll
    • 14:30 Uhr USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • 14:30 Uhr USA PCE-Kernrate Juli
  • Freitag:
    • Monatsauftakt September
    • 03:00 Uhr China Caixin Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe August
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe August (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe August (endgültig)
    • 14:30 Uhr USA Arbeitsmarktbericht August
    • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe August

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Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2023. DAX (+13,71%), S&P500 (+16,27%), Dow Jones (+6,49%) und Nasdaq100 (+37,48%).

Performance seit Januar 2023

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth (Nasdaq) & Value weiterhin auf einem Rekordhoch.

Performance seit 1990

Direkt zu Beginn der Blick zur Saisonalität. Eine der bekanntesten Börsenweisheiten lautet „Sell in May and go away, but remember to come back in September.„. Der nachfolgende Chart, wo der genannte Zeitraum für die letzten 15 Jahre markiert wurde, stellt dar, dass diese Weisheit durchaus ihre Daseinsberechtigung hat. Sehr häufig gab es zwischen Mai und September den stärksten Rücksetzer des Gesamtjahres; selbst innerhalb der Rekordhausse. Eine große Ausnahme stellte das Pandemiejahr 2020 dar, als der DAX innerhalb der schwachen Saisonalität stark zulegen konnte. Vor dem Hintergrund der Straffungspolitik der Notenbanken und dem Stagflationsszenario könnte die Börsenweisheit erneut um Gehör bitten.

„Sell in May“

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 konnte in der vergangenen Handelswoche wie erwartet die Abwärtsbewegung unterbrechen und eine Erholung bis an die 50-Tageslinie bei 4.460 einleiten. Der Bereich stellt die Oberseite des neutralen Clusters, welcher am Verlaufshoch August 2022 um 4.325 seinen Anfang nimmt. Ein Durchbrechen zur schwachen Saisonalität im September würde weitere Tiefpunkte in Richtung 4.2xx aktivieren, wo sich für die Bullen eine wichtige Kaufzone bieten würde. Unter die 4.2 dürfen die Bären den Kurs hingegen nicht mehr drücken, da sich ansonsten auch das übergeordnete Bild wieder bärisch eintrübt. Bei Bruch durch die 50-Tageslinie bei 4.460 würde sich das Bild hingegen wieder etwas aufhellen. Den detaillierten Ausblick gibt es im Dashboard tagtäglich aktuell.

S&P500 4-Stundenchart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Dow Jones fällt zurück in die Ausbruchszone und verletzt den Oktober-Aufwärtstrend. Die Ausbruchbewegung wurde damit stark gestört. Die 100-Tagelinien an der 34.1 stellen aktuell einen umkämpften Bereich. Oberhalb bleibt die neutrale Range zum GD50 m 34.680 aktiv. Darüber Chance auf eine erste Aufhellung. Ein nachhaltiger Bruch durch die 100-Tagelinien würde das Bild weiter eintrüben. Die 33.700 wäre eine nächste Anlaufzone. Bei Bruch würden größeren Verwerfungen drohen. Nachfolgend müsste auch mit der 31.5 gerechnet werden.

Dow Jones 4-Stundenchart

Der Nasdaq100 in diesem Jahr als Outperformer Dank einer KI-Übertreibungsphase. Die dynamische 3. Welle der Aufwärtsbewegung wurde abgeschlossen. Die Konsolidierung in die 4. Welle wurde passend zur schwachen Saisonalität aufgegriffen. Erste relevante Unterstützungen wurden unterschritten, wodurch eine größere Konsolidierung – mit Zwischenschritt – bis an die 14k wahrscheinlich wird. Erst bei Bruch durch die 14k/13.8 (Aufwärtstrend, Verlaufshoch 2022) trübt sich auch das übergeordnete Bild wieder bärisch ein. In der vergangenen Handelswoche konnte die Gegenbewegung bis an die 50-Tagelinie führen. Bei bärischer Übermacht folgt von hier bereits der Angriff zur 14.4.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 4-Stundenchart
Nasdaq100 Wochenchart
Nasdaq100 Monatschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit den 1980-er Jahren. Während Corona wurde der 40-jährige Aufwärtstrend getestet und verteidigt. Obere Begrenzungslinie und 2022-er Begrenzungslinie bremsen die DAX-Rally (von Oktober 2022) momentan aus.

DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat August.

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2023.

Der DAX im Jahr 2023 mit den Jahres-Pivot-Punkten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX seit Oktober 38% zulegen konnte und am 2021/22-er Allzeithoch zunehmend toppish wirkte. Die Konsolidierung des Anstiegs startete passend zur schwachen Saisonalität und verläuft bisher im bullischen Muster.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX weiter sein Broadening-Top durchläuft. Erste Ziele Juli-Tief wurden erreicht und es setzte eine Gegenbewegung ein, die vor der 16k jedoch wieder spürbar abverkauft wurden. Weitere Tiefpunkte in die Zone 15.4/15.2 bleiben wahrscheinlich. Viel tiefer darf der DAX jedoch nicht fallen, da ansonsten eine größere Korrektur tief in den 14k-Bereich wahrscheinlich wird. Ein Rücklauf in den Bereich 16.3 bringt hingegen wieder das Allzeithoch als wahrscheinliches Szenario auf den Plan.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
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Aktienmärkte im Abverkauf

Die Aktienmärkte schlossen ihre Handelswoche dunkelrot mit starken Verlusten ab. Die vorherrschende schwache Saisonalität manifestiert sich weiter mit unerbittlicher Kraft. Die Märkte wurden zusätzlich von einer Flut an schlechten Nachrichten aus China, einer erneut steigenden Inflation und wachsenden Konjunktursorgen getroffen. Während der vorherigen Rallye hatte der Markt stets den besten Fall und ein sehr optimistisches Szenario eingepreist, das nun nicht eintreten wird. Die Anpassung der Erwartungen ist nun deutlich spürbar. Die anhaltende schwache Saisonalität wird bis September anhalten, der historisch schwächste Monat des Börsenjahres. Nach eingeleiteten Erholungsbewegungen sind daher weitere Verluste sehr wahrscheinlich.

In diesem fragilen Umfeld ist es von großer Bedeutung, dass keines der bestehenden Problemfelder, sei es China oder die Ergebnisse der restriktiven Geldpolitik, zu einem systemischen Risiko wird und Angst in den Märkten schürt. Ein solches Szenario würde wahrscheinlich zu einer starken Beschleunigung des Verkaufsdrucks führen.

In der kommenden Woche richtet sich die Aufmerksamkeit der Anleger vor allem auf das Jackson Hole Symposium der Federal Reserve. Die Frage ist, ob Fed-Chef Powell in der Lage sein wird, die Märkte zu beruhigen, oder ob möglicherweise das Gegenteil eintritt? Die Entwicklung dieses Ereignisses wird voraussichtlich einen erheblichen Einfluss auf die Marktstimmung und die kurzfristige Richtung der Märkte haben.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise Juli
  • Dienstag:
    • 16:00 Uhr USA Richmond Fed Manufacturing Index August
    • 16:00 Uhr USA Verkauf bestehender Häuser Juli
  • Mittwoch:
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe August (vorläufig)
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor August (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe August (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor August (vorläufig)
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe August (vorläufig)
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor (vorläufig)
    • 16:00 Uhr USA Neubauverkäufe Juli
    • Quartalszahlen von Nvidia
  • Donnerstag:
    • Jackson Hole Symposium der Fed
    • 13:30 Uhr Eurozone EZB-Protokoll
    • 14:30 Uhr USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
  • Freitag:
    • Jackson Hole Symposium der Fed
    • 08:00 Uhr BRD BIP Q2 (2. Veröffentlichung)
    • 10:00 Uhr BRD ifo-Geschäftsklimaindex August
    • 16:00 Uhr USA Verbrauchervertrauen Uni Michigan August (endgültig)
    • 16:00 Uhr Rede Fed-Chef Powell

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Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2023. DAX (+13,71%), S&P500 (+16,27%), Dow Jones (+6,49%) und Nasdaq100 (+37,48%).

Performance seit Januar 2023

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth (Nasdaq) & Value weiterhin auf einem Rekordhoch.

Performance seit 1990

Direkt zu Beginn der Blick zur Saisonalität. Eine der bekanntesten Börsenweisheiten lautet „Sell in May and go away, but remember to come back in September.„. Der nachfolgende Chart, wo der genannte Zeitraum für die letzten 15 Jahre markiert wurde, stellt dar, dass diese Weisheit durchaus ihre Daseinsberechtigung hat. Sehr häufig gab es zwischen Mai und September den stärksten Rücksetzer des Gesamtjahres; selbst innerhalb der Rekordhausse. Eine große Ausnahme stellte das Pandemiejahr 2020 dar, als der DAX innerhalb der schwachen Saisonalität stark zulegen konnte. Vor dem Hintergrund der Straffungspolitik der Notenbanken und dem Stagflationsszenario könnte die Börsenweisheit erneut um Gehör bitten.

„Sell in May“

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 durchbrach in der vergangenen Woche die Flaggenformation und beschleunigte die Abwärtsbewegung zum Verlaufshoch August 2022 um 4.325, welches eine interessante Zielzone für die schwache Saisonalität darstellen sollte. Durch das direkte Anlaufen des Bereichs werden bis in den September weitere Tiefpunkte in Richtung 4.2xx wahrscheinlicher. Das Verlaufshoch könnte hingegen für eine Zwischenkonsolidierung genutzt werden. Unter die 4.2 dürfen die Bären den Kurs hingegen nicht mehr drücken, da sich ansonsten auch das übergeordnete Bild wieder bärisch eintrübt. Den detaillierten Ausblick gibt es im Dashboard tagtäglich aktuell.

S&P500 4-Stundenchart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Dow Jones fällt zurück in die Ausbruchszone und notiert nun zwischen 34.3/34.6 an einer wichtigen Schaltzentrale. Ein Abpraller in dieser Zone könnte den nächsten Aufwärtsimpuls über das Jahreshoch starten und das bullische Bild erhalten. Die schwache Saisonalität bis Ende September lässt hingegen ernste Sorgenfalten entstehen, ob der Support verteidigt werden kann. Ein nachhaltiger Bruch zurück könnte eine große Bullenfalle zuschnappen lassen. Ziele um 33k werden dann wieder realistisch. Nachfolgend müsste auch mit der 31.5 gerechnet werden.

Dow Jones 4-Stundenchart

Der Nasdaq100 in diesem Jahr als Outperformer Dank einer KI-Übertreibungsphase. Die dynamische 3. Welle der Aufwärtsbewegung wurde abgeschlossen. Die Konsolidierung in die 4. Welle wurde passend zur schwachen Saisonalität aufgegriffen. Erste relevante Unterstützungen wurden unterschritten, wodurch eine größere Konsolidierung – mit Zwischenschritt – an die 14k wahrscheinlich wird. Erst bei Bruch durch die 14k/13.8 (Aufwärtstrend, Verlaufshoch 2022) trübt sich auch das übergeordnete Bild wieder bärisch ein.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 4-Stundenchart
Nasdaq100 Wochenchart
Nasdaq100 Monatschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit den 1980-er Jahren. Während Corona wurde der 40-jährige Aufwärtstrend getestet und verteidigt. Obere Begrenzungslinie und 2022-er Begrenzungslinie bremsen die DAX-Rally (von Oktober 2022) momentan aus.

DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat August.

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2023.

Der DAX im Jahr 2023 mit den Jahres-Pivot-Punkten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX seit Oktober 38% zulegen konnte und am 2021/22-er Allzeithoch zunehmend toppish wirkte. Die Konsolidierung des Anstiegs startete passend zur schwachen Saisonalität und verläuft bisher im bullischen Muster.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX weiter im Plan per 3-Weller sein Broadening-Top durchläuft. Erste Ziele Juli-Tief wurden erreicht. Die „saubere Zielzone“ wäre jedoch um 15.3 zu finden. Viel tiefer darf der DAX nicht fallen, da ansonsten eine größere Korrektur tief in den 14k-Bereich wahrscheinlich wird. Ein Rücklauf in den Bereich 16.3 bringt hingegen wieder das Allzeithoch als wahrscheinliches Szenario auf den Plan.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Sommerhandel & schwache Saisonalität

Die Börsen bewegen sich derzeit im Rahmen eines impulsarmen Sommerhandels, der vor allem im August und teilweise im September von einer Phase der Schwäche geprägt ist. Die Märkte haben Schwierigkeiten, Erholungsbewegungen aufrechtzuerhalten, da diese schnell wieder abverkauft werden. Zum Wochenabschluss gerieten erste bedeutende Unterstützungszonen unter Druck, und bei einem Durchbruch müsste mit einer größeren Korrektur gerechnet werden.

Die festeren Inflationsdaten aus den USA haben Sorgenfalten auf die Stirn der Anleger gezaubert. Die Federal Reserve wird voraussichtlich bis 2024 an ihrer restriktiven Geldpolitik festhalten (müssen), was die wirtschaftliche Erholung weiter dämpfen dürfte. Auch die Konjunkturlagen in China und Deutschland bereiten nach wie vor Sorgen.

Die kommende Woche verspricht endlich wieder mehr Aktivität im Wirtschaftskalender. Besonders im Fokus stehen die Konjunkturdaten aus China und Deutschland.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 08:00 Uhr BRD Großhandelspreise Juli
  • Dienstag:
    • 04:00 Uhr China Industrieproduktion Juli
    • 04:00 Uhr China Einzelhandelsumsatz Juli
    • 11:00 Uhr BRD ZEW-Konjunkturerwartungen August
    • 11:00 Uhr Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen August
    • 14:30 Uhr USA Einzelhandelsumsatz Juli
    • 14:30 Uhr USA Empire State Manufacturing Index August
  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion Juni
    • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q2 (2. Veröffentlichung)
    • 14:30 Uhr USA Baugenehmigungen Juli
    • 14:30 Uhr USA Baubeginne Juli
    • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion Juli
    • 20:00 Uhr USA FED-Protokoll
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • 14:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index August
  • Freitag:
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise Juli (endgültig)

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Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2023. DAX (+13,71%), S&P500 (+16,27%), Dow Jones (+6,49%) und Nasdaq100 (+37,48%).

Performance seit Januar 2023

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth (Nasdaq) & Value weiterhin auf einem Rekordhoch.

Performance seit 1990

Direkt zu Beginn der Blick zur Saisonalität. Eine der bekanntesten Börsenweisheiten lautet „Sell in May and go away, but remember to come back in September.„. Der nachfolgende Chart, wo der genannte Zeitraum für die letzten 15 Jahre markiert wurde, stellt dar, dass diese Weisheit durchaus ihre Daseinsberechtigung hat. Sehr häufig gab es zwischen Mai und September den stärksten Rücksetzer des Gesamtjahres; selbst innerhalb der Rekordhausse. Eine große Ausnahme stellte das Pandemiejahr 2020 dar, als der DAX innerhalb der schwachen Saisonalität stark zulegen konnte. Vor dem Hintergrund der Straffungspolitik der Notenbanken und dem Stagflationsszenario könnte die Börsenweisheit erneut um Gehör bitten.

„Sell in May“

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 erreichte in der vergangenen Woche innerhalb einer Flaggenformation den März-Aufwärtstrend an der 4.450. Eine direkte Verteidigung würde auch größere Erholungen wieder ermöglichen. Erste Marken wären die 4.5 und 4.525. Anschließend die Gap-Zone 4.445/.465. Darüber werden wieder Angriffe auf das Jahreshoch möglich. Unterhalb rückt hingegen die 4.465 in den Blickpunkt. Bei Bruch durch den Trend dürfte die Konsolidierung deutlich ausgedehnt werden. Erste Anlaufzonen wären hier die 4.410 und 4.385. In weiteren Schritten könnte das Verlaufshoch aus 2022 bei 4.325 eine Zielzone darstellen. Den detaillierten Ausblick gibt es im Dashboard tagtäglich aktuell.

S&P500 4-Stundenchart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Dow Jones erreichte bei 35.7 eine wichtige Zielzone, die aktuell konsolidiert wird. Bisher im bullischen Flaggenmuster. Im bullischen Idealfall wird diese vor der Ausbruchszone 34.6 bereits wieder ausgebremst und der nächste Aufwärtsimpuls beginnt. Die Flagge reicht zum Wochenauftakt von 34.9 zur 35.4. Ein Ausbruch auf der Oberseite würde das Jahreshoch an der 35.7 wieder in den Fokus rücken mit der Wahrscheinlichkeit bereits den nächste Aufwärtsimpuls gestartet zu haben. Ein Verlassen auf der Unterseite würde hingegen die Ausbruchszone 34.6/34.4 unter Druck setzen. Hier müssen die Bullen einen starken Rebound setzen, andernfalls kann die große iSKS-Auflösung noch in einer Bullenfalle enden.

Dow Jones 4-Stundenchart

Der Nasdaq100 in diesem Jahr der Outperformer inmitten einer KI-Übertreibungsphase. Die dynamische 3. Welle der Aufwärtsbewegung könnte abgeschlossen sein (siehe Wochenchart). Konsolidierung in die 4. Welle während der schwachen Saisonalität wahrscheinlich bereits angelaufen. Im Anschluss können die Bullen ein weiteres Hoch nah am Allzeithoch erzwingen. Erst bei Bruch durch die 14k wird diese Chance unwahrscheinlich. Mit der 15.150/14.8 steht die Bewegung vor ersten Minimalzielen. Bei Bruch wird die große Konsolidierung wahrscheinlich.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 4-Stundenchart
Nasdaq100 Wochenchart
Nasdaq100 Monatschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit den 1980-er Jahren. Während Corona wurde der 40-jährige Aufwärtstrend getestet und verteidigt. Obere Begrenzungslinie und 2022-er Begrenzungslinie bremsen die DAX-Rally (von Oktober 2022) momentan aus.

DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat August.

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2023.

Der DAX im Jahr 2023 mit den Jahres-Pivot-Punkten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX seit Oktober 38% zulegen konnte und am 2021/22-er Allzeithoch zunehmend toppish wirkt. Eine Konsolidierung des Anstiegs während der schwachen Saisonalität würde sich anbieten.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX weiter im Seitwärtstrend tendiert. Ein Broadening-Top ist erkennbar und bringt auf der Unterseite noch Ziele um 15.6 und möglicherweise auch 15.3 mit. Viel tiefer darf der DAX nicht fallen, da ansonsten eine größere Korrektur tief in den 14k-Bereich wahrscheinlich wird. Ein Rücklauf in den Bereich 16.3 bringt hingegen wieder das Allzeithoch als wahrscheinliches Szenario auf den Plan.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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Auftakt in die Konsolidierung

Ich melde mich nach meinem erholsamen Urlaub zurück und freue mich, euch wieder mit regelmäßigen Börsenupdates zu versorgen. Während meiner Abwesenheit haben die Märkte die Ratingabstufung von Fitch als Anlass genutzt, um eine überfällige Konsolidierung einzuleiten. Momentan deutet alles darauf hin, dass noch ein Zwischenschritt bevorsteht, bevor die Konsolidierung weiter voranschreitet. Nun befinden wir bereits im August, der gemeinsam mit dem September zu den schwächsten saisonalen Phasen des Jahres gehört.

Ein wichtiger Faktor in der vergangenen Woche war die Quartalsberichtssaison, die nun langsam ausläuft und das Interesse der Märkte verlieren könnte. In der kommenden Handelswoche stehen vor allem neue Inflationsdaten aus den USA und die Handelsbilanzen aus China und den USA im Fokus.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion Juni
    • 10:00 Uhr Eurozone sentix-Konjunkturindex August
  • Dienstag:
    • 04:00 Uhr China Handelsbilanz Juli
    • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise Juli (endgültig)
    • 14:30 Uhr USA Handelsbilanz Juli
  • Mittwoch:
    • 04:00 Uhr China Erzeuger- & Verbraucherpreise Juli
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise Juli
    • 20:00 Uhr USA FED-Protokoll
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Großhandelspreise Juli
    • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise Juli
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan August (vorläufig)

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Blicken wir auf einige interessante Chartbilder:

Wir beginnen die Chartreihe mit einem Performancevergleich zwischen Nasdaq100 (blau), S&P500 (gelb), Dow Jones (lila) und DAX seit Jahresbeginn 2023. DAX (+14,57%), S&P500 (+16,65%), Dow Jones (+5,85%) und Nasdaq100 (+39,76%).

Performance seit Januar 2023

Im großen Vergleich seit Anfang der 1990-er Jahre ist die Divergenz zwischen Growth (Nasdaq) & Value weiterhin auf einem Rekordhoch.

Performance seit 1990

Direkt zu Beginn der Blick zur Saisonalität. Eine der bekanntesten Börsenweisheiten lautet „Sell in May and go away, but remember to come back in September.„. Der nachfolgende Chart, wo der genannte Zeitraum für die letzten 15 Jahre markiert wurde, stellt dar, dass diese Weisheit durchaus ihre Daseinsberechtigung hat. Sehr häufig gab es zwischen Mai und September den stärksten Rücksetzer des Gesamtjahres; selbst innerhalb der Rekordhausse. Eine große Ausnahme stellte das Pandemiejahr 2020 dar, als der DAX innerhalb der schwachen Saisonalität stark zulegen konnte. Vor dem Hintergrund der Straffungspolitik der Notenbanken und dem Stagflationsszenario könnte die Börsenweisheit erneut um Gehör bitten.

„Sell in May“

Ein kurzer Blick in den US-Markt (Komplette Updates für den US-Markt gibt es auf Trading-Portal.NET – Premium) ins übergeordnete Bild. Der S&P500 verletzte mit der 4.500 den ersten relevanten Support. Wochenkerze sehr schwach und deutet mit Zwischenschritt eine Fortsetzung der Konsolidierung an. Die 4.500 stellen einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleibt die Range zum m. Bollinger bei 4.525 aktiv. Darüber die weitere Bewegung zur 4.540. Bei Bruch Bewegung in die Gap-Zone 4.560/.570. Unterhalb rückt hingegen die 4.465 in den Blickpunkt. Darunter das Gap-Close bei 4.440, welche mit dem März-Aufwärtstrend bei 4.430 den nächstgrößeren Support stellt. Bei Bruch 4.4/.385.

S&P500 Tageschart
S&P500 Wochenchart
Große Bild – S&P500 im Monatschart
Große Bild – S&P500 Quartalschart

Der Dow Jones konnte während meiner Abwesenheit mit der 35.7 eine wichtige Zielzone erreichen. Eine Konsolidierung war in dieser Zone wahrscheinlich. Im bullischen Idealfall wird diese vor der Ausbruchszone 34.6 bereits wieder ausgebremst. Die 35.2 stellen einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb steht eine erste Spanne zur 35.350. Darüber die weitere Aufhellung zur 35.5. Bei Bruch 35.680 und anschließend .850. Unterhalb stellen die 34.920 einen ersten Support. Darunter droht der Weg zur Ausbruchszone 34.680/.600. Bei Bruch 34.450. In der zweiten Grafik ist der Dow Jones Wochenchart zu erkennen.

Dow Jones Tageschart

Der Nasdaq100 in diesem Jahr der Outperformer inmitten einer KI-Übertreibungsphase. Die Bären konnten an der 16k eine Konsolidierung einleiten und den Wochenschluss nah am Wochentief erzwingen. Bisher verläuft diese Bewegung jedoch nicht zu bärisch. Die 15.350 stellen einen ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleibt die Spanne zur 15.445 aktiv. Darüber folgen erneut die 15.590. Bei Bruch .630/.710. Unterhalb rücken hingegen über die .300 die 15.150/.130 in den Blickpunkt. Ein Bereich, wo die Bullen stärkere Gegenwehr leisten können. Darunter droht direkt die weitere Eintrübung zur 14.950. Anschließend 14.8.

Nachfolgend auch die übergeordneten Bilder im Monatschart (1 Kerze = 1 Monat) und Jahreschart (1 Kerze = 1 Jahr).

Nasdaq100 Tageschart
Nasdaq100 Wochenchart
Nasdaq100 Monatschart

Der weitere Blick zum DAX Quartalschart (jede Kerze stellt ein Quartal dar) seit den 1980-er Jahren. Während Corona wurde der 40-jährige Aufwärtstrend getestet und verteidigt. Obere Begrenzungslinie und 2022-er Begrenzungslinie bremsen die DAX-Rally (von Oktober 2022) momentan aus.

DAX Quartalschart

Zum Abschluss noch die neuen Pivot-Punkte für die nächste Woche und den Monat August.

Ergänzend auch noch die Pivot-Punkte für das Gesamtjahr 2023.

Der DAX im Jahr 2023 mit den Jahres-Pivot-Punkten
DAX Kursindex am Hochpunkt der Dotcom-Bubble

Nachfolgend der DAX vom großen ins kleine Bild analysiert:

Xetra-DAX Monatschart.
Der Blick zum DAX Monatschart, wo der DAX seit Oktober 38% zulegen konnte und am 2021/22-er Allzeithoch zunehmend toppish wirkt. Eine Konsolidierung des Anstiegs während der schwachen Saisonalität würde sich anbieten.

Xetra-DAX Monatschart

Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX weiter im Seitwärtstrend tendiert. Ein Broadening-Top ist erkennbar. Die in der vergangenen Woche gestartete Konsolidierung wird auf der Unterseite weitere Ziele mit sich bringen. Ein Zwischenschritt in Form eines 3-Wellers (häufig gesehen im Seitwärtstrend) muss jedoch eingeplant werden. Oberhalb der 15.8 kann dieser Schritt bereits zum Wochenauftakt eingeleitet werden. Die Gegenbewegung kann dann über die 16k zur neuen Gap-Zone 16.141 – 16.240 ausgedehnt werden, bevor die Abwärtsbewegung den nächsten Impuls aufnimmt. Unterhalb droht hingegen der direkte Weg mit der 15.7/.650 als nächste Anlaufzone. Bei Bruch Türöffner zur 15.460/.300.

Xetra-DAX Wochenchart

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

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