Alle Verluste wettgemacht – Zinswende startet aufgrund schwächelnder Konjunktur – Nächsten Daten nun im Fokus

Die Aktienmärkte beendeten eine vergleichsweise ruhige und nachrichtenarme Handelswoche mit einem festen Ausklang. Nach den heftigen Abverkäufen Anfang August konnten die Märkte die Verluste wieder wettmachen, was zu einer positiven Monatsperformance nahe den Allzeithochs führte. Trotz der aktuellen Überdehnung und dem überkauften Zustand der Märkte fehlen bislang klare Umkehrsignale. Mit Blick auf den kommenden September, der historisch als schwächster Börsenmonat gilt, könnte die Volatilität weiterhin jedoch hoch bleiben.

Jerome Powell, der Vorsitzende der US-Notenbank, hat beim Notenbanker-Symposium in Jackson Hole die bevorstehende Zinswende in den USA angekündigt. Die Entscheidung, die Zinsen im September zu senken, begründete er nicht mit einer Annäherung der Inflation an das Zielniveau, sondern mit der zunehmenden Eintrübung der Konjunktur und insbesondere des Arbeitsmarktes in den USA. Die Fed möchte vermeiden, zu spät zu reagieren, obwohl die nächsten Wirtschaftsdaten zeigen werden, ob dies bereits der Fall ist.

In der kommenden Woche rücken die neuen Inflationsdaten aus Deutschland, der Eurozone und den USA in den Fokus. Ein unerwarteter Anstieg der Inflationsraten könnte die Erwartungen für bevorstehende Zinssenkungen dämpfen. Zudem steht der Ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland auf der Agenda, dessen Ergebnisse weitere Einblicke in den Zustand der deutschen Wirtschaft liefern werden. Besonderes Augenmerk liegt auch auf den nachbörslich gemeldeten Quartalszahlen von Nvidia, von denen sich die Marktteilnehmer wichtige Impulse erhoffen.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 10:00 Uhr BRD ifo-Geschäftsklimaindex August
    • 14:30 Uhr USA Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Juli
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr BRD BIP Q2 (2. Veröffentlichung)
    • 16:00 Uhr USA Verbrauchervertrauen Conference Board August
    • 16:00 Uhr USA Richmond Fed Manufacturing Index August
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD GfK-Konsumklima für September
    • (!) 22:00 Uhr Nvidia Quartalszahlen
  • Donnerstag:
    • (!) 14:00 Uhr BRD Verbraucherpreise August (Vorabschätzung)
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr USA BIP Q2 (2. Veröffentlichung)
  • Freitag:
    • (!) 10:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise August (Vorabschätzung)
    • (!) 14:30 Uhr USA PCE-Kernrate Juli
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan August (endgültig)

Hinweis: Hole mehr aus Trading-Portal.NET und aktiviere Deinen Informationsvorsprung mit Trading-Portal.NET Premium. Alle Vorteile ansehen.

Trading-Portal.NET Newsletter abonnieren:


Der DAX mit sehr starken Bewegungen in den letzten Wochen. Die Verteidigung des Bullenmarkt-Aufwärtstrends bei 17.100 konnte sehr dynamisch als V-Erholung wieder aufgekauft werde, obwohl das konjunkturelle Umfeld herausfordernd bleibt. Das Sommertief sollte damit sehr wahrscheinlich bereits gefunden sein. Ein weiterer Rücksetzer und damit die Konsolidierung der letzten starken Anstiegsbewegung muss jedoch eingeplant werden, welche gut in der saisonal schwachen Periode im September vollzogen werden kann. Das m. Bollingerband an der 18.280 stellt weiterhin den ersten wichtigen Support dar. Oberhalb können die Bullen die Konsolidierung aufschieben und die Range zur .550 und .700 aktiv halten. Sollte der DAX diese überwinden, würde der Bereich am Allzeithoch um 19k bereits ins Spiel kommen. Als wahrscheinlicher ist zuvor die Konsolidierung anzusehen. So wäre unterhalb des m. Bollinger ein erster Wochencuster zur 18k zu nennen. Darunter bildet die 17.8/17.6 bereits einen Bereich, wo die Konso spätestens wieder aufgekauft werden muss. Fällt auch diese Unterstützung, droht erneut die Eintrübung zu den Tiefs.

Xetra-DAX Wochenchart
DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX konnte seinen Support oberhalb seiner 100-Tageslinie über die ganze Handelswoche verteidigen und sich so nun 10% seit dem Augusttief aufkaufen. Umkehrsignale werden bisher gemieden, aber die Konsolidierung der Rallye bleibt überfällig. Die 18.540 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb halten die Bullen die Range zur 18.600. Darüber öffnet sich der Weg über die 18.630 an die 18.700. Bei Bruch wird die weitere Aufhellung zur 18.760 möglich.
  • Unterhalb öffnet sich hingegen wieder der Weg über die 18.490 zur 18.460. Darunter sind die 18.400 zu nennen. Bei Bruch droht die Eintrübung über die .360 zur 100-Tagelinie an der 18.280.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 18.540 > 18.600 > 18.630 > 18.700 > 18.760 > 18.850 > 18.915 > 18.970 > 19.000 > 19.050 > 19.115 > 19.150 > 19.300 > 19.380
  • Unterstützungen: 18.490 > 18.460 > 18.400 > 18.360 > 18.280 > 18.240 > 18.180 > 18.115 > 18.040 > 17.970 > 17.885 > 17.810 > 17.780 > 17.710 > 17.670 > 17.610 > 17.570 > 17.500 > 17.440 > 17.370> 17.350 > 17.200 > 17.160 > 17.100 > 17.070 > 17.000 > 16.930 > 16.850 > 16.800
DAX Tageschart
DAX Stundenchart

Der Ausblick im Videoformat

Exklusiver Traders Club

Getriebene Märkte – Bild hellt sich auf – Jackson Hole rückt in den Fokus

Die Aktienmärkte erlebten eine Rallye, die die Verluste der Vorwoche nahezu ausglich. Getrieben wurden sie durch ermutigende US-Konjunkturdaten, welche die Rezessionsängste, die vor zwei Wochen durch schwache Arbeitsmarktzahlen geschürt wurden, vorerst zerstreuten. Insbesondere die robusten US-Einzelhandelsumsätze trugen zur positiven Stimmung bei. Trotz der jüngsten Erholung bleibt die Datenlage komplex und nicht so klar, wie es der Markt erhofft. Dementsprechend werden die Märkte weiterhin sensibel auf US-Konjunkturdaten reagieren, und größere Abweichungen könnten erneut zu signifikanten Marktreaktionen führen.

Charttechnisch hat sich die Lage aufgehellt, und die unmittelbare Gefahr weiterer Kursverluste scheint gebannt. Dennoch muss mit einer Konsolidierung der jüngsten Gewinne gerechnet werden.

In der kommenden Woche rücken konjunkturelle Indikatoren, insbesondere die Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor, in den Vordergrund. Diese Daten werden Aufschluss darüber geben, ob die Konjunktur stabil bleibt oder neue Rezessionssorgen aufkommen lassen. Ein Höhepunkt der Woche wird das Jackson-Hole-Symposium der US-Notenbank sein, bei dem Fed-Chef Jerome Powell am Freitag zu wirtschaftlichen und konjunkturellen Aussichten sprechen wird.

Die Märkte befinden sich seit Mitte Juli in einer saisonal schwierigen Phase, die oft von erhöhter Volatilität begleitet wird. Diese könnte sich bis in den September hinein fortsetzen.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 16:00 Uhr USA Index der Frühindikatoren Juli
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise Juli
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise Juli (endgültig)
  • Mittwoch:
    • (!) 16:00 Uhr USA Benchmark-Revision Stellenwachstum
    • 20:00 Uhr USA Fed FOMC Protokoll
  • Donnerstag:
    • Jackson Hole Symposium der US-Notenbank Fed
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe August (vorläufig)
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor August (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe August (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor August (vorläufig)
    • 13:30 Uhr Eurozone EZB Protokoll
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe August (vorläufig)
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor August (vorläufig)
  • Freitag:
    • Jackson Hole Symposium der US-Notenbank Fed
    • 16:00 Uhr USA Neubauverkäufe Juli (annualisiert)
    • (!) 16:00 Uhr USA Fed-Chef Powell „Economic Outlook“ Jackson Hole

Hinweis: Hole mehr aus Trading-Portal.NET und aktiviere Deinen Informationsvorsprung mit Trading-Portal.NET Premium. Alle Vorteile ansehen.

Trading-Portal.NET Newsletter abonnieren:


Der DAX mit sehr starken Bewegungen in den letzten Wochen. Die Verteidigung des Bullenmarkt-Aufwärtstrends bei 17.100 konnte sehr dynamisch wieder aufgekauft werde. Das Sommertief sollte damit sehr wahrscheinlich bereits gefunden sein. Ein weiterer Rücksetzer und damit die Konsolidierung der letzten starken Anstiegsbewegung muss nun jedoch eingeplant werden. Das m. Bollingerband an der 18.260 stellt dafür einen ersten umkämpften Bereich dar. Oberhalb können die Bullen die Konsolidierung aufschieben und eine Erweiterung zur 18.550 anstreben. Sollte der DAX diese überwinden, würde der Bereich am Allzeithoch um 18.8/18.9 bereits ins Spiel kommen. Als wahrscheinlicher ist jedoch die Konsolidierung anzusehen. So wäre unterhalb des m. Bollinger ein erster Wochencuster zur 18.1 und nachfolgend 17.950 zu nennen. Darunter bildet die 17.8 bereits einen guten Bereich, wo die Konso wieder aufgekauft werden kann. Fällt auch diese Unterstützung, wären die 200-TL bei 17.600 erneut in Gefahr. Bei Bruch droht erneut die Eintrübung zu den Tiefs.

Xetra-DAX Wochenchart
DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX mit einer Rallye bis an seine 100-Tageslinie bei 18.3. Bei Schwäche in dieser Zone muss eine mehrtägige Konsolidierung eingeplant werden. Die 18.280/.300 stellen somit die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleiben die Bullen mit einer Range zur 18.370 direkt im Vorteil. Darüber folgt der Weg an die 18.420, gefolgt von der .490. Bei Bruch wird die weitere Aufhellung zur 18.550 möglich.
  • Unterhalb wäre hingegen die Spanne zur 18.200/.180 erneut im Fokus. Darunter droht der Weg zur 18.120. Bei Bruch ist die 18k wieder unter Druck.

Volatilität beherrscht die Aktienmärkte: Ein Auf und Ab der Emotionen

Die vergangene Handelswoche an den Aktienmärkten zeigte sich als eine Zeit der Extreme, mit dem besten und zugleich schwächsten Handelstag der letzten zwei Jahre. Der dramatische Wochenauftakt, getrieben durch aufkeimende Konjunktursorgen, konnte im Laufe der Woche durch etwas positivere Konjunkturdaten aus der zweiten Reihe teilweise kompensiert werden. Trotz der Erholung bleibt die Lage an den Märkten angespannt und fragil. Die Märkte sind stark von neuen Daten abhängig, und eine erneute Verschlechterung könnte schnell wieder Rezessionsängste schüren. In der kommenden Woche stehen wichtige Wirtschaftsdaten an, darunter der US-Einzelhandelsumsatz und der Philadelphia-Fed-Index, sowie die neuen US-Inflationszahlen. Eine Kombination aus schwachen Konjunkturdaten und anhaltend hohen Inflationsraten könnte den Märkten erneut zusetzen.

Geopolitische Unsicherheiten, insbesondere die Spannungen zwischen Iran und Israel, bleiben ebenfalls ein Risikofaktor, auch wenn sie die Märkte nur kurzzeitig beeinflussen könnten. Charttechnisch haben die großen Indizes eine gewisse Stabilisierung erfahren, indem sie sich von den Wochentiefs erholen konnten. Der DAX verteidigt weiterhin den Bullenmarktaufwärtstrend, während der Nasdaq seine 200-Tage-Linie stützt. Die anhaltende saisonale Tendenz wird jedoch wahrscheinlich einen klaren neuen Aufwärtstrend verhindern, weshalb mit einer anhaltenden Nervosität und potenziellen weiteren Tiefpunkten in den kommenden Wochen gerechnet werden sollte.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 08:00 Uhr BRD Großhandelspreise Juli
  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr BRD ZEW-Konjunkturerwartungen August
    • 11:00 Uhr Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen August
    • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise Juli
  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion Juni
    • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q2 (2. Veröffentlichung)
    • (!) 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise Juli
  • Donnerstag:
    • 04:00 Uhr China Industrieproduktion Juli
    • 13:30 Uhr Eurozone EZB Protokoll
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • (!) 14:30 Uhr USA Einzelhandelsumsatz Juli
    • 14:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index August
    • 14:30 Uhr USA Industrieproduktion Juli
  • Freitag:
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsatz Juni
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan August (vorläufig)

Hinweis: Hole mehr aus Trading-Portal.NET und aktiviere Deinen Informationsvorsprung mit Trading-Portal.NET Premium. Alle Vorteile ansehen.

Trading-Portal.NET Newsletter abonnieren:


Der DAX konnte in der vergangenen Handelswoche den Bullenmarkt-Aufwärtstrend bei 17.100 verteidigen und sich im Laufe der Woche deutlich davon absetzen. Diese Erholung bietet eine eine gute Ausgangslage für eine weitere Aufwärtsbewegung in der kommenden Woche, allerdings sind erste Widerstände bereits in Sichtweite. Die Marke von 17.500 stellt eine erste Supportzone im Bereich der 200-Tage-Linien dar. Oberhalb dieser Zone erstreckt sich eine neutrale Range bis 17.800, die als nächste Hürde fungiert. Sollte der DAX diese überwinden, könnte der Bereich um 17.950 als stärkerer Widerstand ins Spiel kommen. Ein Durchbruch würde eine Aufhellung in Richtung 18.100 ermöglichen. Sollte der DAX jedoch unter 17.500 fallen, könnte der Druck auf die Marke von 17.300 zurückkehren. Fällt auch diese Unterstützung, wäre der Aufwärtstrend bei 17.100 erneut in Gefahr.

Xetra-DAX Wochenchart
DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX konnte sich zum Wochenabschluss wieder über seine 200-Tagelinie schieben. Trotz des guten Wochenreversals muss weiterhin erhöhte Volatilität eingeplant werden. Ein Rücksetzer in Richtung der Vorwochentiefs (Doppelboden) würde sich gut ins Bild des Stundencharts fügen. Die 17.700 stellt den ersten relevanten Bereich.

  • Oberhalb wäre die Range zur 17.800 weiterhin zu nennen. Darüber der Lauf zur 17.880. Bei Bruch weitere Aufhellung zur 17.930/.970; einer größeren Widerstandszone.
  • Unterhalb wäre die Spanne über die .630 zur 17.550 erneut im Fokus. Darunter droht wieder die Eintrübung zum sma200 bei mittlerweile 17.460. Bei Bruch öffnet sich wieder die Tür in Richtung der Wochentiefs mit ersten Marken bei 17.350.

Der Ausblick im Videoformat

Exklusiver Traders Club

Tech-Quartalsberichte und US-Wirtschaftsdaten lösen Börsenturbulenzen aus

Die vergangene Handelswoche endete für die Aktienmärkte mit deutlichen Verlusten, geprägt durch eine Kombination aus schwacher Saisonalität und enttäuschenden Quartalsberichten großer Technologiekonzerne. Experten hatten im Vorfeld deutlich bessere Ergebnisse erwartet, die hohe Erwartungshaltung führte zu spürbaren Kursstürzen, als die tatsächlichen Zahlen veröffentlicht wurden. Zusätzlich verunsicherte die Entscheidung der US-Notenbank Fed, die Leitzinsen vorerst unverändert zu lassen und bis September keine Änderungen vorzunehmen, den Markt weiter. Dies wurde insbesondere nach der Veröffentlichung schwacher US-Konjunkturdaten kritisch gesehen. Der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe und enttäuschende Arbeitsmarktzahlen deuteten auf eine mögliche Rezession hin, was Fragen aufwirft, ob die Fed die wirtschaftliche Abschwächung möglicherweise unterschätzt hat.

Die kommende Woche bietet weniger wirtschaftliche Daten, doch der Fokus liegt auf dem ISM-Index für den Dienstleistungssektor, der am Montag veröffentlicht wird. Ein weiterer schwacher Bericht könnte die Rezessionsängste verstärken und zusätzlichen Druck auf die Märkte ausüben. Eine positive Überraschung hingegen könnte den Aktienmärkten den dringend benötigten Auftrieb geben und zu einer Erholung führen. Trotz der potenziellen Erholungschancen wird eine anhaltende Volatilität auf den Märkten erwartet. Anleger sollten sich auf weiterhin unsichere Handelsbedingungen einstellen.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 03:45 Uhr China Caixin Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Juli
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Juli (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Juli (endgültig)
    • 10:30 Uhr Eurozone sentix-Konjunkturindex August
    • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise Juni
    • (!) 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Juli
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr BRD Auftragseingang Industrie Juni
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsatz Juni
    • 14:30 Uhr USA Handelsbilanz Juni
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanz Juni
    • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion Juni
  • Donnerstag:
    • 05:00 Uhr China Handelsbilanz Juli
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise Juli (endgültig)

Hinweis: Hole mehr aus Trading-Portal.NET und aktiviere Deinen Informationsvorsprung mit Trading-Portal.NET Premium. Alle Vorteile ansehen.

Trading-Portal.NET Newsletter abonnieren:


Der DAX konsolidiert weiter die Anstiegsbewegung seit letzten Herbst und erreicht mit dem Apriltief eine erste interessante Anlaufzonen. Die Bullen müssen in der neuen Handelswoche den Abwärtssog ausbremsen, um eine bullische Struktur der Konsolidierung zu wahren. Der Bereich der 17.480 stellt die nächstgrößere Supportzone, wo scharfe Gegenbewegungen möglich werden. Die erste neutrale Range würde dann von 17.8 zur 17.950 reichen. Oberhalb weitere Aufhellung zur 18.280 möglich. Bei Bruch 18.550. Unterhalb würde hingegen bereits die 17.1 in den Fokus rücken.

Xetra-DAX Wochenchart
DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX verliert 1.000 Punkte in nur 3 Handelstagen und läuft mit dem Apriltief in eine größere Supportzone. Die Abwärtsdynamik suggeriert jedoch, dass noch mit Test der 200-Tagelinie (sma200: 17.440, ema200: 17.560) in den weiteren Tagen gerechnet werden muss. Der ISM kann einen wichtigen Impuls für die Märkte liefern. Ein leicht besserer Datensatz den Turnaround Tuesday triggern. Die 17.740 stellen den ersten relevanten Bereich.

  • Oberhalb wäre die Range zur 17.840 zu nennen. Darüber der Lauf ins Gap zum ersten größeren Widerstand an der 17.950. Bei Bruch 18.030 und Gap Close 18.070.
  • Unterhalb stellen 17.660 den ersten Cluster. Darunter würde der ema200 bei 17.550 in den Fokus rücken. Bei Bruch der sma200 bei 17.440.

Der Ausblick im Videoformat

Exklusiver Traders Club

Tech-Abverkauf, Test Supportzone – Big Techs und Fed dürften Vola hochhalten

Die Aktienmärkte haben eine besonders turbulente Woche hinter sich, wobei insbesondere Tech-Werte spürbare Verluste hinnehmen mussten. Der Nasdaq erlebte einen deutlichen Rückgang (-10% seit dem Hoch) und steht nun an einer kritischen technischen Marke – seiner 100-Tage-Linie. Sollte diese Linie halten, könnte dies zu einer Stabilisierung führen, während ein Durchbrechen wahrscheinlich zu weiteren deutlichn Verkäufen führen würde. Die Woche war zusätzlich durch enttäuschende Konjunkturdaten aus Deutschland sowie durch die Quartalsberichte einiger Tech-Riesen geprägt, die nicht den hohen Erwartungen entsprachen. Die Ergebnisse von Alphabet und Tesla haben dabei die Bedenken bezüglich der anhaltend hohen Bewertungen im Technologiesektor verstärkt.

In der kommenden Woche richten sich alle Augen auf die Berichte weiterer Schwergewichte wie Apple, Microsoft, AMD, Amazon und Meta, von denen erhebliche Bewegungen im Tech-Sektor ausgehen dürften. Zudem steht am Mittwoch die geldpolitische Entscheidung der US-Notenbank Fed an, bei der Marktbeobachter gespannt sind, ob endlich eine Zinssenkung für September signalisiert wird.

Angesichts dieser Unsicherheiten und der anstehenden Ereignisse wird die hohe Volatilität am Markt wohl weiterhin Bestand haben.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 08:00 Uhr BRD Einzelhandelsumsatz Juni
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr BRD BIP Q2 (1. Veröffentlichung)
    • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q2 (1. Veröffentlichung)
    • (!) 14:00 Uhr BRD Verbraucherpreise Juli (Vorabschätzung)
    • 16:00 Uhr USA Verbrauchervertrauen Conference Board Juli
    • 16:00 Uhr USA JOLTS-Daten (offene Stellen) Mai
    • Quartalszahlen u. a. von AMD, Microsoft, Paypal
  • Mittwoch:
    • Monatsabschluss Juli
    • (!) 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise Juli (Vorabschätzung)
    • 14:15 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Juni
    • (!) 20:00 Uhr USA Fed-Zinsentscheid
    • (!) 20:30 Uhr USA Fed-Pressekonferenz
    • Quartalszahlen u. a. von Meta ,arm
  • Donnerstag:
    • Monatsauftakt August
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Juli (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Juli (endgültig)
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
    • (!) 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Juli
    • Quartalszahlen u. a. von Amazon, Apple, Intel
  • Freitag:
    • (!) 14:30 Uhr USA Arbeitsmarktbericht Juli
    • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Juli

Hinweis: Hole mehr aus Trading-Portal.NET und aktiviere Deinen Informationsvorsprung mit Trading-Portal.NET Premium. Alle Vorteile ansehen.

Trading-Portal.NET Newsletter abonnieren:


Der DAX hält sich seit April innerhalb einer volatilen Seitwärtsrange. Von der Rekordjagd an der Wall Street konnte er nicht mehr profitieren. Wichtige Supportbereiche werden bisher jedoch gehalten. Die erste neutrale Range dürfte von der 18.2 über die .320 (m. Bollinger) zur 18.470 reichen. Oberhalb könte der Cluster zur 18.7 wieder geöffnet werden. Bei Bruch Allzeithoch an der 18.9. Unterhalb stellt die 18k den nächsten Support. Bei Bruch wird das Apriltief 17.8 und 17.6 unter Druck gesetzt.

Xetra-DAX Wochenchart
DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tageschart:
Der Blick zum kurzfristigen Chartbild, um die untergeordneten Marken besser zu erkennen.

Kurzum für den Tageschart:

Es ist eine „Premium-Mitgliedschaft“ erforderlich, um den kompletten Inhalt anzuzeigen. Ebenso erhältst du damit Zugriff auf das Trading-Portal.NET Dashboard.

Du bist bereits Premium-Mitglied? Dann logge dich einfach ein!

Der Ausblick im Videoformat

Exklusiver Traders Club