Konsolidierung vor Abschluss? – US-Wahl und Fed Zinsentscheid im Fokus

Die Aktienmärkte blicken auf eine volatile Handelswoche zurück, in der erste wichtige Unterstützungen getestet und erfolgreich verteidigt wurden. Die sofortige Gegenwehr der Bullen deutet zunehmend auf eine bullische Konsolidierung bis zur US-Wahl hin und hält die Hoffnung auf eine mögliche Jahresendrally, wenn auch vielleicht nur in kleinerem Ausmaß, hoch. Die jüngsten Arbeitsmarktdaten in den USA fielen überraschend schwach aus, was den Zinssenkungserwartungen zugutekommt. Besonders auffällig waren die Quartalszahlen der großen Tech-Unternehmen, die überwiegend solide Ergebnisse lieferten, jedoch selten positiv aufgenommen wurden. Anscheinend ist auf dem aktuellen Kursniveau bereits viel eingepreist.

In der kommenden Woche stehen vor allem die US-Wahlen am Dienstag im Fokus. Historisch betrachtet zeigt der Markt im Vorfeld solcher Ereignisse oft Nervosität, insbesondere wenn das Wahlergebnis nicht sofort klar ist. Am Donnerstag richtet sich die Aufmerksamkeit dann auf den Zinsentscheid der Federal Reserve. Nach dem schwächeren Arbeitsmarktbericht wird eine erneute Zinssenkung um 25 Basispunkte erwartet. Im Anschluss an diese Ereignisse beginnt die positive Saisonalität, wo die Monate November, Dezember und Januar die stärksten drei Monate des Jahres darstellen. Sofern es keine negativen Trigger gibt, dürfte die Liquidität in den Jahresabschluss hinein die positiven Entwicklungen stützen.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober (endgültig)
    • 10:30 Uhr Eurozone sentix-Konjunkturindex November
    • 16:00 Uhr USA Auftragseingang Industrie September
    • Quartalszahlen u.a. von Palantir, Biontech, Berkshire Hathaway
  • Dienstag:
    • (!) US-Präsidentschaftswahl
    • (!) 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Oktober
    • Quartalszahlen u.a. von Supermicro
  • Mittwoch:
    • US-Präsidentschaftswahl – Ergebnisse
    • 08:00 Uhr BRD Auftragseingang Industrie September
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Oktober (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Oktober (endgültig)
    • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise September
    • Quartalszahlen u.a. von arm, Qualcomm
  • Donnerstag:
    • 04:00 Uhr China Handelsbilanz Oktober
    • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanz Oktober
    • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion September
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsätze September
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 20:00 Uhr USA Zinsentscheid der Fed
    • (!) 20:30 Uhr USA Fed Pressekonferenz
    • Quartalszahlen u.a. von airbnb
  • Freitag:
    • Monatsauftakt
    • 16:00 Uhr USA Uni-Michigan Verbrauchervertrauen November
    • Quartalszahlen u.a. von Sony

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Der DAX komplettierte die erwartete ABC-Konsolidierung zur 19k. Die Handelsrange zur 19.4 bleibt damit vorerst aktiv und könnte volatil ausgefüllt werden. Bei Bruch durch die 19k dürfte nochmal ein kurzer 400-Punkte-Sell-off eingeleitet werden, welcher im bullischen Ideal dann den Startpunkt für die Jahresendrally darstellt. US-Wahl und FOMC stehen als große Volatilitätsereignisse an. Die 19.250 stellen die erste relevante Zone.

Oberhalb können die Bullen weiterhin die Range zur 19.400 aufrechterhalten. Sollte der DAX diese nachhaltig überwinden, würde die Aufhellung zur 19.530 folgen. Anschließend Chance auf die 19.610 & .680. Bei Bruch folgen 19.800 und .940.

Unterhalb steht hingegen abermals nach der 19.150 die 19.000 im Fokus. Darunter wird die Konsolidierung zur 18.9 und im Anschluss 18.720 fortgesetzt. Bei Bruch folgen 18.660/18.5.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX mit einer neutralen Range zwischen 19k und 19.4. Ein weiterer finaler „Angst-Rutsch“ zur US-Wahl würde noch ins saisonale Muster passen. Die 19.210 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt eine erste Range über die .250 zur 19.300 aktiv. Darüber folgt die Bewegung über die .340 zum m. Bollingerband bei .380. Bei Bruch wieder die Aufhellung mit ersten Marken bei 19.420 und .480.
  • Unterhalb bleibt hingegen die Spanne zur 19.125 aktiv. Darunter rücken abermals u. Bollinger und 50-Tageslinie bei 19.030/19k in den Fokus. Bei Bruch setzt sich die Konsolidierung mit ersten weiteren Zielen zur 18.960 und 18.910 fort.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 19.250 > 19.300 > 19.340 > 19.380 > 19.420 > 19.480 > 19.550 > 19.600 > 19.640 > 19.660 > 19.710 > 19.770 > 19.800 > 19.830 > 19.860
  • Unterstützungen: 19.210 > 19.125 > 19.030 > 19.000 > 18.960 > 18.910 > 18.850 > 18.770 > 18.720 > 18.670 > 18.630 > 18.550 > 18.530 > 18.460 > 18.400 > 18.360 > 18.280 > 18.240 > 18.180 > 18.100 > 18.060 > 18.000 > 17.970 > 17.885 > 17.810 > 17.780 > 17.710 > 17.670 > 17.610 > 17.570 > 17.500 > 17.440 > 17.370> 17.350 > 17.200 > 17.160 > 17.100 > 17.070 > 17.000 > 16.930 > 16.850 > 16.800
DAX Tageschart
FDAX Tageschart

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Unruhe vor der Super-Woche – Big Techs, US-Wahl und Inflation im Fokus

Die Aktienmärkte blicken auf eine Handelswoche zurück, die von zunehmender Vorsicht und Zurückhaltung geprägt war. Besonders der Tech-Bereich konnte jedoch mit soliden Wochengewinnen glänzen. Im Vorfeld einer ereignisreichen neuen Woche und den US-Wahlen, die übernächste Woche stattfinden, bleibt ein gewisser Konsolidierungswille erkennbar. Diese Konsolidierung könnte sich noch fortsetzen, bevor im November die starke Saisonalität, unterstützt durch erhöhte Liquidität, in den Fokus rückt.

In der kommenden Handelswoche stehen zahlreiche Quartalsberichte großer Tech-Konzerne auf der Agenda, darunter Google, Microsoft, Meta, Amazon und Apple. Diese Berichte dürften die Volatilität in den Märkten aufrechterhalten. Darüber hinaus gibt es wichtige Wirtschaftsdaten, allen voran der US-Arbeitsmarktbericht, der als der derzeit wichtigste Datensatz in den USA gilt und am Freitag veröffentlicht wird. Auch die Inflationsdaten aus Deutschland, der Eurozone und den USA sowie die neuen BIP-Q3-Daten werden erwartet. Die bevorstehenden US-Wahlen könnten ebenfalls zur Aufrechterhaltung der Volatilität beitragen und dem bisher bullischen Konsolidierungswillen weiteren Schwung verleihen. Aufgrund der Zeitumstellung finden alle Termine in den USA eine Stunde früher statt.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Quartalszahlen u.a. von Ford
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr BRD GfK-Konsumklima November
    • 15:00 Uhr USA Verbrauchervertrauen Conference Board Oktober
    • 15:00 Uhr USA JOLTS-Daten (offene Stellen) September
    • Quartalszahlen u.a. von AMD, Alphabet, MC Donalds, PayPal
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD BIP Q3 (1. Veröffentlichung)
    • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q3 (1. Veröffentlichung)
    • 13:15 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar September
    • 13:30 Uhr USA BIP Q3 (1. Veröffentlichung)
    • 14:00 Uhr BRD Verbraucherpreise Oktober (Vorabschätzung)
    • Quartalszahlen u.a. von Microsoft, Meta, Caterpillar
  • Donnerstag:
    • Monatsabschluss
    • 08:00 Uhr BRD Einzelhandelsumsätze September
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise Oktober (Vorabschätzung)
    • 13:30 Uhr USA PCE-Kernrate September
    • 13:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • Quartalszahlen u.a. von Amazon, Uber, Apple, Intel
  • Freitag:
    • Monatsauftakt
    • 13:30 Uhr USA Arbeitsmarktbericht September
    • 15:00 Uhr USA ISM Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober
    • Quartalszahlen u.a. von ExxonMobil

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Der DAX bestätigte abermals seine Widerstandszone an der 19.660. Oberhalb wird die „magische Marke“ der 20k zunehmend Anziehungskraft ausüben. Die 5-wellige Struktur seit Anfang August deutet nochmal Konsolidierungswillen an, welcher den DAX nochmal unter die 19k drücken würde. Die Bären müssen diese Chance nun ergreifen, da ab November die starke Saisonalität beginnt. Die 19.470 stellt die erste relevante Zone.

Oberhalb können die Bullen weiterhin die Range 19.620 aufrechterhalten. Sollte der DAX diese nachhaltig überwinden, würde über die 19.660 der Cluster zur 19.800 aktiviert werden. Anschließend Chance auf die 19.950 & 20k.

Unterhalb steht hingegen abermals die 19.300 im Fokus. Darunter wird die Konsolidierung zur 19.150 fortgesetzt. Bei Bruch folgen 19k/18.9.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX mit einer mühsamen Handelswoche und flachen Zwischenerholung, welche die Tür für eine Fortsetzung der Konsolidierung geöffnet hält. Die 19.460 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt eine erste Range zur 19.520 weiter aktiv. Darüber folgt wieder die Aufhellung zur 19.580. Bei Bruch 19.630/.660.
  • Unterhalb bleibt die Spanne zur 19.400 aktiv. Darunter rückt erneut das mittlere Bollinger an der 19.330 in den Fokus. Bei Bruch setzt sich die Konsolidierung zur 19.270 fort.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 19.460 > 19.480 > 19.520 > 19.580 > 19.630 > 19.660 > 19.700 > 19.760 > 19.770 > 19.830 > 19.860
  • Unterstützungen: 19.400 > 19.330 > 19.315 > 19.270 > 19.200 > 19.160 > 19.100 > 19.060 > 19.040 > 19.000 > 18.930 > 18.900 > 18.850 > 18.770 > 18.720 > 18.670 > 18.630 > 18.550 > 18.530 > 18.460 > 18.400 > 18.360 > 18.280 > 18.240 > 18.180 > 18.100 > 18.060 > 18.000 > 17.970 > 17.885 > 17.810 > 17.780 > 17.710 > 17.670 > 17.610 > 17.570 > 17.500 > 17.440 > 17.370> 17.350 > 17.200 > 17.160 > 17.100 > 17.070 > 17.000 > 16.930 > 16.850 > 16.800
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Enge Handelsspannen, neue Allzeithochs, hohe Bewertungen – Die letzte Chance der Bären

Die Aktienmärkte beendeten die Handelswoche mit engen Handelsspannen, wobei S&P 500, Dow Jones und DAX geringfügige neue Allzeithochs erreichten, ohne signifikante Anschlusskäufe zu verzeichnen. Der Nasdaq blieb nahezu unverändert und konnte seit dem Frühsommer nicht über sein Allzeithoch hinauswachsen. Besonders stützend für die Stimmung am Markt wirkten robuste Konjunkturdaten aus den USA, die das beliebte Goldlöckchen-Szenario unterstützten: Eine stabile Wirtschaft bei sinkender Inflation und einer beginnenden Phase der Zinssenkungen. Die Europäische Zentralbank (EZB) reagierte auf die stärkeren konjunkturellen Abschwächungen in der Eurozone mit einer weiteren Zinssenkung – die dritte in diesem Jahr – um die Wirtschaft zu stützen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat in dieser Woche die Zinsen zum dritten Mal in diesem Jahr gesenkt, um die schwächelnde Konjunktur in der Eurozone zu stützen. Die Märkte preisen optimistisch ein, dass diese Maßnahmen rechtzeitig greifen. Der DAX, ein traditionell konservativer Index, erreicht mittlerweile ein hohes Bewertungsniveau, das zunehmend Anlass zur Vorsicht gibt. Der bevorstehende November und Dezember könnten jedoch durch positive Saisonalität und erhöhte Aktienrückkäufe die Marktbewegungen noch weiter nach oben treiben.

In der kommenden Woche stehen wenige wichtige Wirtschaftstermine an, darunter die Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor in Deutschland, der Eurozone und den USA. Auch das Beige Book der Fed und der ifo-Geschäftsklimaindex werden erwartet, ebenso wie die Quartalsberichte von Tech-Schwergewichten wie SAP, Tesla und IBM.

Die bevorstehenden US-Wahlen könnten kurzfristig für erhöhte Volatilität sorgen, bevor die traditionell positive Jahresendrally einsetzt. Für die Bären könnte dies die letzte Chance sein, eine Marktkonsolidierung zu erzwingen, bevor der saisonale Aufwind beginnt.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise September
    • 16:00 Uhr USA Index der Frühindikatoren September
    • Quartalszahlen u.a. von SAP
  • Dienstag:
    • 16:00 Uhr USA Richmond Fed Manufacturing Index Oktober
    • Quartalszahlen u.a. von GM, Texas Instruments
  • Mittwoch:
    • 16:00 Uhr Eurozone Interview EZB-Präsidentin Lagarde
    • 20:00 Uhr USA Beige Book der Fed
    • Quartalszahlen u.a. von Tesla, IBM, Coca Cola, Boeing
  • Donnerstag:
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober (vorläufig)
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Oktober (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Oktober (vorläufig)
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober (vorläufig)
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Oktober (vorläufig)
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • Quartalszahlen u.a. von UBS, American Airlines
  • Freitag:
    • 10:00 Uhr BRD ifo-Geschäftsklimaindex Oktober
    • 14:30 Uhr USA Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter September
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan Oktober (endgültig)

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Der DAX legte weiter zu und erreicht an der 19.660/.680 die nächste Widerstandszone. Oberhalb wird die „magische Marke“ der 20k zunehmend Anziehungskraft ausüben. Die 5-wellige Struktur seit Anfang August deutet zumindest nochmal Konsolidierungswillen an, welcher bisher jedoch nicht aufgegriffen werden kann. Die 19.370/.400 stellt weiterhin die erste relevante Supportzone.

Oberhalb können die Bullen weiterhin die Range 19.580 zur 19.660/.680 aufrechterhalten. Sollte der DAX diese nachhaltig überwinden, würde der Cluster zur 19.860 aktiviert werden. Anschließend Chance auf die 20k und 20.040. Unterhalb steht hingegen eine Konsolidierung zur 19.150 im Fokus. Darunter die Ausbruchszone 19k/18.9. Bei Bruch dürfte wohl der August-Aufwärtsimpuls konsolidiert werden.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX schloss direkt an der Oberkante des Wochenclusters und sehr nah an der oberen Verbindungslinie, welcher weiterhin nicht durchbrochen werden konnte. Unterhalb kann nochmal Konsolidierungswillen für den 5-wellige August-Impuls zur Entfaltung kommen. Die 19.580 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt eine erste Range zur 19.620 und .660 aktiv. Darüber rückt nach der 19.700 (Verbindungslinie) die .750 in den Fokus. Bei Bruch weitere Aufhellung zur 19.830.
  • Unterhalb öffnet sich hingegen die Spanne über die 19.500 zur 19.470. Darunter setzt sich die Konsolidierung zur Supportzone .410 und .370 fort. Bei Bruch rücken 19.310/.290 in den Fokus.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 19.580 > 19.620 > 19.660 > 19.700 > 19.750 > 19.830 > 19.860
  • Unterstützungen: 19.500 > 19.470 > 19.410 > 19.370 > 19.310 > 19.290 > 19.210 > 19.160 > 19.110 > 19.070 > 19.040 > 19.000 > 18.930 > 18.900 > 18.850 > 18.770 > 18.720 > 18.670 > 18.630 > 18.550 > 18.530 > 18.460 > 18.400 > 18.360 > 18.280 > 18.240 > 18.180 > 18.100 > 18.050 > 18.000 > 17.970 > 17.885 > 17.810 > 17.780 > 17.710 > 17.670 > 17.610 > 17.570 > 17.500 > 17.440 > 17.370> 17.350 > 17.200 > 17.160 > 17.100 > 17.070 > 17.000 > 16.930 > 16.850 > 16.800
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Teflon-Märkte mit neuen Allzeithochs – Großereignisse stehen an

Die Aktienmärkte haben eine positive Woche hinter sich, in der der DAX auf die letzten Meter am Freitag alle Monatsverluste wieder wettmachen konnte. Dies geschah in einem Umfeld, das durch eine fortgesetzte Rezession in Deutschland, unerwartete Inflationsentwicklungen in den USA und diverse Gewinnwarnungen sowie Herabstufungen durch Analysten herausfordernd blieb. Positiv wirkten weiterhin der eingeleitete neue geldpolitische Lockerungszyklus und die Stimulusmaßnahmen aus China. Der S&P 500 erreicht nun die beste Jahresperformance seit 1997, obwohl die typisch starke Saisonalität im November und Dezember noch aussteht. Allerdings zeigen sich auch mahnende Divergenzen, etwa der VIX-Index, der weiterhin über 20 steht – ein ungewöhnlich hoher Wert bei Markthochs, und stetig steigende US-Anleiherenditen.

Die nächste Woche verspricht spannend zu werden: Neue Konjunkturprogramme aus China werden bereits am Wochenende vorgstellt und das BIP für das dritte Quartal wird veröffentlicht. Die geopolitische Lage bleibt angespannt, da die Antwort Israels auf einen Raketenangriff aus dem Iran noch aussteht. Zudem stehen wichtige Wirtschaftsindikatoren wie die ZEW-Konjunkturerwartungen und US-Einzelhandelsumsätze auf dem Wirtschaftskalender, während die Berichtssaison mit Ergebnissen von Schwergewichten wie Goldman Sachs und Netflix weiter Fahrt aufnimmt. Der Freitag markiert den Kleinen Verfallstermin, der zusätzliche Bewegungen am Markt auslösen könnte.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 04:00 Uhr China Handelsbilanz September
  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion August
    • 11:00 Uhr BRD ZEW-Konjunkturerwartungen Oktober
    • 11:00 Uhr Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen Oktober
    • 14:30 Uhr USA Empire State Manufacturing Index Oktober
    • Quartalszahlen u.a. von Citi, Goldman Sachs, Bank of America
  • Mittwoch:
    • Quartalszahlen u.a. von ASLM, Alcoa, Morgan Stanley
  • Donnerstag:
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise September (endgültig)
    • (!) 14:15 Uhr Eurozone EZB-Zinsentscheid
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index Oktober
    • (!) 14:30 Uhr USA Einzelhandelsumsatz September
    • (!) 14:45 Uhr Eurozone EZB-Pressekonferenz
    • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion September
    • Quartalszahlen u.a. von Netflix, Blackstone
  • Freitag:
    • Kleiner Verfallstermin
    • 04:00 Uhr China BIP Q3
    • 14:30 Uhr USA Baubeginne September
    • Quartalszahlen u.a. von American Express, P&G

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Der DAX nach dem Sprung über die 19k-er Marke mit dem Rücklauf zur Ausbruchszone 18/9/19k, welche weiterhin solide verteidigt werden konnte. Oberhalb der Zone bleiben die Bullen direkt im Vorteil. Erst bei Bruch könnte nochmal Schwung in die saisonal schwache Phase liefern.

Der Bereich an der 19.200 stellt die erste relevante Zone. Oberhalb können die Bullen weiterhin die Range zur 19.410 aufrechterhalten. Sollte der DAX diese nachhaltig überwinden, würde der Cluster zur 19.530 und anschließend 19.660 aktiviert werden. Bei Bruch 19.8. Unterhalb bleibt hingegen die Ausbruchszone 19.060/18.900 im Fokus. Darunter würde eine große A-B-C Konsolidierung in den Vordergrund rücken und den nächsten Cluster zur 18.750 aktivieren. Anschließend stellen 18.600 und das m. Bollinger an der 18.520 eine gute Zielzone der A-B-C Konso sowie eine starke Supportzone, wo stärkere Gegenwehr wahrscheinlich wird.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX konnte per Impuls am Support 18.9 abdrehen, wodurch eine fortgesetzte Abwärtsbewegung im A-B-C Muster nun direkt unter Zugzwang gerät. Die 19.310 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt eine erste Range zur 19.410 aktiv. Darüber rückt über die .470 ein neues Allzeithoch bei 19.510 in den Fokus. Bei Bruch 19.600 und .640.
  • Unterhalb öffnet sich hingegen die Spanne zur 19.240 und .210. Darunter folgt die 19.110. Bei Bruch bekommt das ABC-Muster doch wieder Oberwasser mit nächsten Marken bei 19.070/.040. Anschließend 18.930/.900.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 19.310 > 19.410 > 19.440 > 19.470 > 19.510 > 19.600 > 19.640 > 19.750
  • Unterstützungen: 19.240 > 19.210 > 19.110 > 19.070 > 19.040 > 19.000 > 18.930 > 18.900 > 18.850 > 18.770 > 18.720 > 18.670 > 18.630 > 18.550 > 18.530 > 18.460 > 18.400 > 18.360 > 18.280 > 18.240 > 18.180 > 18.100 > 18.050 > 18.000 > 17.970 > 17.885 > 17.810 > 17.780 > 17.710 > 17.670 > 17.610 > 17.570 > 17.500 > 17.440 > 17.370> 17.350 > 17.200 > 17.160 > 17.100 > 17.070 > 17.000 > 16.930 > 16.850 > 16.800
DAX Tageschart
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Schwacher Oktoberauftakt – Inflation und geopolitische Spannungen im Fokus

Die erste Handelswoche des Oktobers endete für die Aktienmärkte mit Schwäche, eine Entwicklung, die typisch für den oft volatilen und schwierigen Börsenmonat Oktober ist. Trotz positiver Konjunkturdaten aus den USA, die auf eine anhaltend robuste Wirtschaft hinweisen, waren die Märkte von einer gewissen Zurückhaltung geprägt. Auch der Arbeitsmarktbericht zeigte starke Zahlen, was normalerweise ein positiver Indikator wäre, jedoch bleiben die Preiskomponenten weiterhin erhöht, was die Sorge vor einer Rückkehr der Inflation schürt. Zusätzlich belastet der geopolitische Konflikt im Nahen Osten zwischen Israel und dem Iran die Marktstimmung, da befürchtet wird, dass eine Eskalation den Ölpreis weiter in die Höhe treiben und somit inflationäre Drucke verstärken könnte. Diese Entwicklungen stellen die Erwartungen einer deutlichen Zinswende in Frage. Zinsfutures haben bereits einige der erwarteten Zinssenkungen in den USA zurückgenommen, was darauf hindeutet, dass die Federal Reserve möglicherweise vorsichtiger agieren muss.

Die Märkte stehen nun vor der Herausforderung, auf neue Inflationsdaten aus den USA zu reagieren, die in der kommenden Woche veröffentlicht werden. Sollten diese ebenfalls hoch ausfallen, könnte dies die Zinssenkungserwartungen weiter dämpfen und den Fokus erneut stark auf das Inflationsthema lenken. Darüber hinaus startet am Freitag mit den Quartalsberichten von großen Finanzinstituten wie JP Morgan, Wells Fargo und BlackRock die neue Earnings Season, die zusätzliche Volatilität in die Märkte bringen dürfte. Die Investoren müssen sich also auf eine weitere Woche einstellen, in der die Nervosität an den Märkten wahrscheinlich anhalten wird.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 08:00 Uhr BRD Auftragseingang Industrie August
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsatz August
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion August
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanz August
    • 20:00 Uhr USA FOMC-Protokoll
  • Donnerstag:
    • 13:30 Uhr Eurozone EZB-Protokoll
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise September
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise September (endgültig)
    • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise September
    • 16:00 Uhr USA Verbrauchervertrauen Uni Michigan Oktober (vorläufig)
    • Quartalszahlen u.a. von JP Morgan, Wells Fargo, Black Rock

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Der DAX nach dem Sprung über die 19k-er Marke nun mit dem Rücklauf zur Ausbruchszone. Oberhalb der Zone bleiben die Bullen direkt im Vorteil. Erst bei Bruch könnte nochmal Schwung in die saisonal schwache Phase liefern.

Der Bereich an der 19.190 stellt die erste relevante Zone. Oberhalb können die Bullen weiterhin die Range zur 19.410 aufrechterhalten. Sollte der DAX diese nachhaltig überwinden, würde der Cluster 19.660 aktiviert werden. Unterhalb bleibt hingegen die Ausbruchszone 19k/18.910 im Fokus. Darunter würde wieder die Eintrübung zur 18.700 drohen, anschließend das m. Bollinger an der 18.450, wo stärkere Gegenwehr möglich wird.

Xetra-DAX Wochenchart
DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX beendete die Woche als Underperformer, aber verteidigte trotzdem seine Ausbruchszone an der 19k. Ein erneuter Angriff auf den Support erscheint nach Zwischenschritt wahrscheinlich. Die 19.080 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Range zur 19.170 und .210 aktiv. Darüber folgt die weitere Aufhellung zur 19.300. Bei Bruch 19.410.
  • Unterhalb öffnet sich hingegen die Spanne an die 18.990. Darunter folgt die Eintrübung zum m. Bollinger an der 18.900. Bei Bruch droht der Weg zur 18.850 und anschließend .770.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 19.170 > 19.210 > 19.250 > 19.300 > 19.410 > 19.440 > 19.500 > 19.560 > 19.650 > 19.750
  • Unterstützungen: 19.080 > 18.990 > 18.900 > 18.850 > 18.770 > 18.720 > 18.690 > 18.630 > 18.550 > 18.530 > 18.460 > 18.400 > 18.360 > 18.280 > 18.240 > 18.180 > 18.100 > 18.050 > 18.000 > 17.970 > 17.885 > 17.810 > 17.780 > 17.710 > 17.670 > 17.610 > 17.570 > 17.500 > 17.440 > 17.370> 17.350 > 17.200 > 17.160 > 17.100 > 17.070 > 17.000 > 16.930 > 16.850 > 16.800
DAX Tageschart
DAX Stundenchart

Der Ausblick im Videoformat

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