Mega-Rally und nun Konsolidierung scheinbar aus dem Nichts?!

Die Aktienmärkte haben in der vergangenen Woche beeindruckend neue Allzeithochs erreicht und dabei das starke saisonale Muster beibehalten. Besonders der DAX hat sich als großer Outperformer hervorgetan, trotz der anhaltenden politischen und konjunkturellen Herausforderungen. In nur sieben Handelstagen legte der deutsche Leitindex über 1.200 Punkte zu. Jedoch ist die Rally mittlerweile stark überdehnt, und auch die US-Indizes haben nun wichtige Widerstandslevels erreicht. Ein kleines Verschnaufen und eine Zwischenkonsolidierung wären gesund und würden gut ins historische Muster passen, das in den letzten Jahren häufig zu beobachten war. Typischerweise kommt es bis Mitte Dezember zu einer kleinen Schwächephase, die oft scheinbar aus dem Nichts auftritt. Diese Schwäche wird häufig durch Portfolioabpassungen – etwa im Rahmen von 60/40-Portfolios, die Aktien aufgrund ihrer Outperformance gegenüber Anleihen nun reduzieren – angetrieben. Danach werden die Märkte jedoch oft von der Santa Claus Rally erfasst, die den Jahresabschluss stützt.

Der Wirtschaftskalender für die kommende Woche ist eher dünn. Dennoch wird der Fokus auf den neuen Inflationsdaten aus den USA liegen. Sollten diese eine verfestigte Inflation zeigen, könnte dies die Fed dazu bewegen, eine Zinspause einzulegen. Im Gegensatz dazu erwarten die Märkte von der EZB am kommenden Donnerstag erneut eine Zinssenkung, möglicherweise um 25 oder sogar 50 Basispunkte. Diese geldpolitischen Entscheidungen werden die Märkte weiter beschäftigen und könnten zusätzliche Impulse setzen.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 10:00 Uhr Eurozone Sentix Konjunkturindex Dezember
  • Dienstag:
    • 04:00 Uhr China Handelsbilanz November
    • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise November (endgültig)
  • Mittwoch:
    • (!) 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise November
  • Donnerstag:
    • (!) 14:15 Uhr Eurozone EZB Zinsentscheid
    • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise November
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:45 Uhr Eurozone EZB Pressekonferenz
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanz Oktober
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion Oktober

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Der DAX konnte in der vergangenen Woche enorm zulegen und einen direkten Sprung über 1.200 Punkte hinlegen. Ein Durchschnaufen und eine Zwischenkonsolidierung erscheint überfällig und könnte im saisonalen Muster bis Mitte Dezember erfolgen. Bis zur Ausbruchszone würde dies alles im bullischen Muster verlaufen. Dezember und auch der Januar sind und bleiben auch starke Börsenmonate. Der Bereich an der 20.000 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb können die Bullen die Range über die 20.130 zur 20.380 aufrecht erhalten. Darüber würde eine weitere bullische Bewegung zur 20.680/.730 in den Blickpunkt rücken.

Unterhalb würde sich hingegen der Weg zur Ausbruchszone an der 19.660 öffnen. Ein Durchbruch würde ein Warnsignal in den Jahresabschluss darstellen und weitere Ziele bei 20.360 und .200 in den Fokus rücken.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX war nach der scharfen und starken Rally der letzten Tage am Freitag erstmals wieder in Underperformance zum US-Markt. Eine Zwischenkonsolidierung muss nun eingeplant werden, welche auch im saisonalen Muster häufig zu beobachten ist. Die 20.360 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 20.430 aktiv. Darüber öffnet sich der Weg zum neuen Allzeithoch an der 20.480. Bei Bruch wird die weitere Bewegung zur 20.530 und 20.570 möglich.
  • Unterhalb öffnet sich hingegen die Range über die 20.330 zur 20.280 und erste topishe Tendenzen treten auf. Darunter ist die Bewegung zur .240 und 20.180 wieder aktiv. Bei Bruch folgt die Eintrübung in Richtung Gap bei 20.100 und 20.010.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 20.360 > 20.430 > 20.480 > 20.530 > 20.570 > 20.680
  • Unterstützungen: 20.330 > 20.280 > 20.240 > 20.180 > 20.100 > 20.010 > 19.960 > 19.930 >19.850 > 19.800 > 19.670 > 19.630 > 19.580 > 19.540 > 19.470 > 19.410 > 19.365 > 19.310 > 19.285 > 19.260 > 19.200 > 19.160 > 19.080 > 19.030 > 19.015 > 18.975 > 18.910 > 18.850 > 18.810 > 18.760 > 18.720
DAX Tageschart
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Sehr starker November – Schwacher Dezember(auftakt)?

Die Aktienmärkte erlebten in der verkürzten Thanksgiving-Woche einen nachrichtenarmen Handel, der jedoch im historischen Kontext oft mit positiven Abschlüssen verbunden ist. Der November erwies sich als äußerst stark, der beste Monat des Jahres, wobei insbesondere der Russell mit über 10% und der Dow Jones mit über 7% beeindruckende Gewinne verzeichnen konnten. Auch der DAX folgte dieser starken Entwicklung, trotz der schwierigen konjunkturellen Lage und der globalen Unsicherheiten, und schloss nur wenige Punkte unter seinem Allzeithoch.

Im historischen Kontext ist die erste Dezemberhälfte oft etwas schwächer geprägt, sodass der starke Anstieg im November möglicherweise eine kleine Konsolidierung nach sich ziehen könnte. Dafür stehen die letzten beiden Dezemberwochen und die ersten beiden Januarwochen wieder als besonders starke Phasen des Jahres in Aussicht, was Hoffnung auf eine Jahresendrally schürt.

In der kommenden Woche richten sich die Blicke vor allem auf die US ISM Einkaufsmanagerindizes für das Verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor, die als wichtige Frühindikatoren für die Wirtschaft gelten. Besonders im Fokus steht jedoch der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag, der entscheiden wird, ob die Fed im Dezember erneut die Zinsen senkt oder eine Zinspause einlegt. Zudem könnte das Diskussionspanel mit Fed-Chef Powell am Mittwoch für zusätzliche Klarheit sorgen und die geldpolitische Richtung im Jahresendspurt beeinflussen.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Monatsauftakt Dezember
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November (endgültig)
    • (!) 16:00 Uhr USA ISM Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November
  • Dienstag:
    • 16.00 Uhr USA JOLTs Stellenangebote Oktober
  • Mittwoch:
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen November (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen November (endgültig)
    • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise Oktober
    • 14:15 Uhr USA ADP Beschäftigungszahlen November
    • (!) 16:00 Uhr USA ISM Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen November
    • 16:00 Uhr USA Industrieaufträge Oktober
    • (!) 19:45 Uhr USA Fed Chef Powell spricht
    • 20:00 Uhr USA Fed Beige Book
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr BRD Industrieaufträge Oktober
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsätze Oktober
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanz Oktober
    • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion Oktober
    • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q3
    • (!) 14:30 Uhr USA Arbeitsmarktbericht November
    • 16:00 Uhr USA Uni-Michigan Verbrauchervertrauen Dezember

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Der DAX konnte in der Thanksgiving Woche ebenso zulegen und sich dem Allzeithoch nähern. Die erste Dezemberhälfte ist gerne nochmal von einer Schwächetendenz geprägt, was dem DAX vorerst wohl weiter im volatilen Handel halten dürfte. Die Gap-Zone von dieser Woche mit dem m. Bollinger wären dann wohl nochmal eine Anlaufstation. Der Bereich an der 19.460 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb können die Bullen die positive Range zur 19.570 und .660 anstreben. Darüber würde eine weitere bullische Bewegung zur 19.800 und nachfolgend .960 in den Blickpunkt rücken.

Unterhalb wäre erneut der Weg der 19.320 zu nennen. Darunter würde wieder Abgabedruck zur 19.220 und 19.080 drohen.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX mit Lauf zum Allzeithoch in der Thanksgiving-Woche. Die Bewegung fand bei dünnen Umsätzen statt und steht somit vorerst noch unter Probe. Vor allem, weil in der ersten Dezemberhälfte eine kurze Schwächetendenz nicht unüblich ist. Die 19.550 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 19.625 aktiv. Darüber öffnet sich der Weg zur 19.660 und .715. Bei Bruch weitere Bewegung zur 19.800 und anschließend .970.
  • Unterhalb bleibt hingegen die Range zur 19.460 zu nennen. Darunter ist der Cluster zur 19.400 wieder aktiv. Bei Bruch folgt die Eintrübung zur Gap-Zone bei 19.350/.280.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 19.550 > 19.625 > 19.660 > 19.715 > 19.800 > 19.970 > 20.000
  • Unterstützungen: 19.460 > 19.400 > 19.365 > 19.345 > 19.285 > 19.260 > 19.200 > 19.160 > 19.080 > 19.030 > 19.015 > 18.975 > 18.910 > 18.850 > 18.810 > 18.760 > 18.720 > 18.660 > 18.630 > 18.550 > 18.530 > 18.460 > 18.400 > 18.360 > 18.280 > 18.240 > 18.180 > 18.100 > 18.060 > 18.000 > 17.970 > 17.885 > 17.810 > 17.780 > 17.710 > 17.670 > 17.610 > 17.570 > 17.500 > 17.440 > 17.370> 17.350 > 17.200 > 17.160 > 17.100 > 17.070 > 17.000 > 16.930 > 16.850 > 16.800
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Supportzonen halten – Mit Thanksgiving startet nun die beste saisonale Phase

Die Aktienmärkte blicken auf eine positive Wochenperformance zurück, in der wichtige Unterstützungszonen erfolgreich getestet und verteidigt wurden. Dieses Bild passt gut zur saisonalen Stärke, die mit der anstehenden Thanksgiving-Woche verbunden ist. Historisch gesehen haben die Märkte in dieser Woche in 80% der Fälle solide Kursgewinne erzielt, was als Startpunkt für das Jahresfinale und die Santa Claus Rally gilt.

Besonders bemerkenswert ist, dass der DAX trotz schwacher Konjunkturdaten aus Europa wieder Stärke zeigte. Die veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes deuten auf eine angespannte konjunkturelle Lage hin, die bis zum Beginn des Jahres 2025 anhalten könnte, mit einer möglichen Rezession am Horizont. Dennoch sehen die Märkte die positiven Aspekte dieser Entwicklung: Ein schwächerer Euro, der nun die Marke von 1,04 US-Dollar unterschritten hat, könnte die Exportwirtschaft stützen, während die EZB möglicherweise eine größere Zinssenkung um 50 Basispunkte im Dezember umsetzt.

Auch die Wall Street zeigte nach einer Konsolidierung Stabilität und könnte zu Thanksgiving sogar das Allzeithoch wieder in den Fokus rücken. Trotz der vielen Unsicherheiten, sei es durch geopolitische Spannungen, die Geldpolitik oder die konjunkturelle Lage, scheinen die Märkte bereit zu sein, den positiven saisonalen Jahresabschluss erneut durchzusetzen.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 10:00 Uhr BRD ifo-Geschäftsklimaindex November
  • Dienstag:
    • 16.00 Uhr USA Verbrauchervertrauen Conference Board November
    • 16.00 Uhr USA Richmond Fed Manufacturing Index November
    • 16.00 Uhr USA Neubauverkäufe Oktober
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD GfK-Konsumklima Dezember
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr USA Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Oktober
    • 14:30 Uhr USA BIP Q3 (2. Veröffentlichung)
    • (!) 16:00 Uhr USA PCE-Kernrate Oktober
    • (!) 20:00 Uhr USA Fed Protokoll
  • Donnerstag:
    • USA Feiertag – Thanksgiving
    • (!) 14:00 Uhr BRD Verbraucherpreise November (Vorabschätzung)
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 16:00 Uhr USA Index der Frühindikatoren Oktober
  • Freitag:
    • USA Feiertag – Thanksgiving – Verkürzter Handel
    • 08:00 Uhr BRD Einzelhandelsumsatz Oktober
    • (!) 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise November (Vorabschätzung)
    • 15:45 Uhr USA Einkaufsmanagerindex Chicago November

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Der DAX konnte abermals seine Supportzone halten bzw. sogar aufkaufen. Die langen Lunten an den Wochenkerzen bieten zudem eine gute Grundlage für einen weiterhin stabilen Handel, der zur anstehenden starken Saisonalität wieder bis ans Allzeithoch führen kann. Der Wochenanschluss gelang oberhalb des m. Bollinger an der 19.2, welche nun die erste relevante Zone darstellt.

Oberhalb können die Bullen die positive Range zur 19.500/.530 anstreben. Darüber würde das Allzeithoch an der 19.680 in den Blickpunkt rücken. Bei Bruch 19.8 und anschließend die Chance auf 20k.

Unterhalb wäre erneut der Weg der 18.950 (m. Bollinger weekly) zu nennen. Darunter würde Abgabedruck zur 18.770 drohen.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX verteidigte abermals klar seinen Supportbereich an der 19k und konnte den Kombiwiderstand an der 19.2 auf Wochenschlussbasis überwinden. Einen Bereich, den die Bullen nun halten müssen. Die 19.210 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 19.320 aktiv. Darüber öffnet sich der Weg ins Gap bei 19.380. Bei Bruch folgt die Trendlinie bei 19.440; anschließend 19.500.
  • Unterhalb bleibt hingegen die Range zur 19.150 bestehen. Darunter ist nach der 19.125 wieder der Cluster zur 19.060 zu nennen. Bei Bruch folgen die 18.980.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 19.210 > 19.230 > 19.320 > 19.380 > 19.440 > 19.500 > 19.560 > 19.630 > 19.660 > 19.710 > 19.780 > 19.810 > 19.830 > 19.860
  • Unterstützungen: 19.150 > 19.125 > 19.060 > 19.015 > 18.980 > 18.930 > 18.910 > 18.850 > 18.810 > 18.760 > 18.720 > 18.660 > 18.630 > 18.550 > 18.530 > 18.460 > 18.400 > 18.360 > 18.280 > 18.240 > 18.180 > 18.100 > 18.060 > 18.000 > 17.970 > 17.885 > 17.810 > 17.780 > 17.710 > 17.670 > 17.610 > 17.570 > 17.500 > 17.440 > 17.370> 17.350 > 17.200 > 17.160 > 17.100 > 17.070 > 17.000 > 16.930 > 16.850 > 16.800
DAX Tageschart
FDAX Tageschart

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DAX hält die Range – Wall Street mit Rücklauf – Fokus verschiebt sich auf Inflation & Geldpolitik

Die Aktienmärkte blicken auf eine volatile Handelswoche zurück. Der DAX konnte sich am besten behaupten und schloss die Woche nahezu unverändert, womit er seine neutrale Seitwärtsrange verteidigte. Auf der anderen Seite gab die Wall Street zum Wochenabschluss etwas nach und testete die Ausbruchszone der vergangenen Trump-Rally. Ohne klare Stabilisierung könnte die Konsolidierung in der kommenden Woche bis zum Aufwärtstrend fortgesetzt werden. Mit einem Plus von gut 3% bleibt die Monatsperformance im November jedoch überdurchschnittlich hoch.

Der Fokus der Märkte verlagerte sich in dieser Woche weniger auf den Trump-Trade, sondern stärker auf die Themen Konjunktur und Inflation. Besonders in den USA deutet sich eine Verfestigung der Inflation an, was die Sorgen um die zukünftige Geldpolitik verstärkte. Fed-Chef Powell betonte zudem, dass die US-Notenbank derzeit keine Eile habe, Zinssenkungen weiter voranzutreiben. Diese Haltung könnte auch im Kontext mit der politischen Unsicherheit unter der neuen Präsidentschaft Trumps stehen, der möglicherweise eine inflationäre Politik verfolgen könnte. Der Anstieg der US-Anleiherenditen wird zunehmend auch ein Belastungsfaktor für die Aktienindizes.

Für die neue Woche gibt es einen eher dünnen Wirtschaftskalender. Am Mittwoch stehen die Quartalszahlen von Nvidia im Mittelpunkt, während am Donnerstag der Philadelphia-Fed-Index und am Freitag die Einkaufsmanagerindizes für das Verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor wichtige Impulse liefern könnten.

Wichtige Wochentermine:

  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise Oktober (endgültig)
    • 14:30 Uhr USA Baubeginne Oktober
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise Oktober
    • (!) Quartalszahlen von Nvidia
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index November
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 16:00 Uhr USA Index der Frühindikatoren Oktober
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD BIP Q3 (2. Veröffentlichung)
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November (vorläufig)
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November (vorläufig)
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November
    • 16:00 Uhr USA Uni-Michigan Verbrauchervertrauen November

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Der DAX konnte im volatilen Handel seine neutrale Seitwärtsrange halten. Die lange Lunte an der Wochenkerze bietet zudem eine gute Grundlage für einen weiterhin stabilen Handel. Die Supportzone an der 19k muss als erste relevante Zone dafür jedoch nachhaltig verteidigt werden.

Oberhalb können die Bullen die Range zur 19.200 aufrechterhalten. Darüber würde nach der .390 erneut die 19.550 in den Blickpunkt rücken. Bei Bruch 19.660 und Chance auf 19.800.

Unterhalb droht erneut der Test der 18.850 (m. Bollinger weekly). Darunter die Fortsetzung der Konsolidierung mit Zielen bei 18.7 und 18.5

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX vermeidete die Aktivierung der SKS-Formation und bleibt vorerst zwischen 19k und 19.3 neutral eingeklemmt. Die 19.210 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zum m. Bollinger bei 19.290 aktiv. Darüber öffnet sich der Weg ins Gap bei 19.380. Bei Bruch weitere Bewegung zur 19.450 möglich.
  • Unterhalb bleibt hingegen die Range zur 19.120 bestehen. Darunter ist wieder der Cluster ins unechte Gap bei 19.030 zu nennen. Bei Bruch folgen 18.960 und .910.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 19.210 > 19.290 > 19.380 > 19.460 > 19.510 > 19.550 > 19.630 > 19.660 > 19.710 > 19.780 > 19.810 > 19.830 > 19.860
  • Unterstützungen: 19.120 > 19.030 >19.000 > 18.960 > 18.910 > 18.850 > 18.800 > 18.760 > 18.720 > 18.660 > 18.630 > 18.550 > 18.530 > 18.460 > 18.400 > 18.360 > 18.280 > 18.240 > 18.180 > 18.100 > 18.060 > 18.000 > 17.970 > 17.885 > 17.810 > 17.780 > 17.710 > 17.670 > 17.610 > 17.570 > 17.500 > 17.440 > 17.370> 17.350 > 17.200 > 17.160 > 17.100 > 17.070 > 17.000 > 16.930 > 16.850 > 16.800
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Start in die positive Saisonalität – Trump Rally vor Konsolidierung? – Unsicherheit in Deutschland

Die Aktienmärkte haben in der vergangenen Handelswoche eine bewegte Phase durchlebt, in der die Indizes unterschiedliche Leistungen zeigten. Die Wall Street profitierte von der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten und erlebte eine starke Rallye, die den November mit einem positiven Momentum einleitete. Diese Entwicklung ist typisch für die starke Saisonalität, die in den letzten Monaten des Jahres oft zu beobachten ist. Im Gegensatz dazu reagierte der DAX auf Trumps Wahl mit einer gewissen Schwäche. Hier bestehen Bedenken, dass Trumps geplante Strafzölle den deutschen Außenhandel zusätzlich belasten könnten. Hinzu kommt die Unsicherheit, die mit dem Ende der Ampel-Koalition verbunden ist. Trotz dieser Herausforderungen konnte der DAX jedoch seine Supportzone halten und bleibt somit innerhalb seiner Seitwärtsrange.

Die starke Entwicklung an der Wall Street könnte in der kommenden Woche eine kleine Konsolidierung erfahren, während der DAX auf Stabilität hofft. Grundsätzlich bleibt das saisonale Muster im November und Dezember positiv, was den Märkten eine Unterstützung bieten könnte. Auf dem Wirtschaftskalender für die kommende Woche stehen weniger Termine an, dennoch sind einige wichtige Daten von Bedeutung. Besonders im Fokus stehen die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sowie die neuen Verbraucherpreise und Einzelhandelsumsätze aus den USA. Darüber hinaus wird eine Rede von Fed-Chef Powell erwartet, die weitere Hinweise auf die zukünftige Geldpolitik der US-Notenbank geben könnte.

Wichtige Wochentermine:

  • Dienstag:
    • 08.00 Uhr BRD Verbraucherpreise Oktober (endgültig)
    • 11.00 Uhr BRD ZEW-Konjunkturerwartungen November
    • 11.00 Uhr Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen November
  • Mittwoch:
    • 11.00 Uhr Eurozone Industrieproduktion September
    • (!) 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise Oktober
  • Donnerstag:
    • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q3 (1. Veröffentlichung)
    • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise Oktober
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 21:00 Uhr USA Rede Fed Chef Powell
  • Freitag:
    • 03:00 Uhr China Industrieproduktion Oktober
    • (!) 14:30 Uhr USA Einzelhandelsumsatz Oktober
    • 14:30 Uhr USA Empire State Manufacturing Index November
    • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion Oktober

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Der DAX konnte von der Rally an der Wall Street nicht profitieren (Strafzölle, Politik) und schloss die Woche kaum verändert. Die Supportzone an der 19k konnte hingegen verteidigt werden und so bleibt die Handelsrange zur 19.4 vorerst weiter volatil aktiv. Die 19k stellen somit die erste relevante Zone.

Oberhalb können die Bullen weiterhin die erwähnte Range zur 19.400 aufrechterhalten. Darüber würde erneut die 19.6 in den Blickpunkt rücken. Bei Bruch Jahresendrally mit 19.800 und .940 als nächste Zielzone.

Unterhalb droht die Fortsetzung der Konsolidierung zur 18.760/.700. Darunter würde gar weiterer Abgabedruck zur 18.4 folgen.

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Der DAX als Underperformer aber weiterhin oberhalb seiner Supportzone an der 19k und damit innerhalb der neutralen Range zur 19.400. Die 19.260 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt eine erste Range zum mittleren Bollingerband bei 19.380 aktiv. Darüber folgt die Aufhellung zur 19.520. Bei Bruch weitere Bewegung zur 19.630 und .660.
  • Unterhalb bleibt hingegen die Spanne zur 19.150 zu nennen. Darunter steht abermals die 50-TL bei 19.080 im Fokus. Bei Bruch setzt sich die Konsolidierung zur 19.000 und 18.960 fort.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 19.260 > 19.380 > 19.480 > 19.520 > 19.630 > 19.660 > 19.710 > 19.780 > 19.810 > 19.830 > 19.860
  • Unterstützungen: 19.150 > 19.100 > 19.080 > 19.000 > 18.960 > 18.910 > 18.840 > 18.770 > 18.720 > 18.660 > 18.630 > 18.550 > 18.530 > 18.460 > 18.400 > 18.360 > 18.280 > 18.240 > 18.180 > 18.100 > 18.060 > 18.000 > 17.970 > 17.885 > 17.810 > 17.780 > 17.710 > 17.670 > 17.610 > 17.570 > 17.500 > 17.440 > 17.370> 17.350 > 17.200 > 17.160 > 17.100 > 17.070 > 17.000 > 16.930 > 16.850 > 16.800
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