Trump heizt die Börse an, doch der erste Reality-Check naht – DAX +8% und nun die Umkehr?

Die Aktienmärkte blicken auf eine bemerkenswerte Handelswoche zurück – die erste unter der Präsidentschaft von Donald Trump. Besonders der DAX konnte glänzen und sich als Outperformer hervortun. Mit einem Plus von 8 % seit Jahresbeginn kletterte er auf ein neues Allzeithoch bei über 21.500 Punkten, ein Niveau, das bereits viele Jahresendziele der Analysten übertroffen hat. Die Rallye ist beeindruckend, doch eine solche Dynamik ist kaum nachhaltig. Getrieben wurde die Euphorie von einem überraschend gemäßigten Auftritt Trumps, der einen Wunschzettel präsentierte, der die Märkte beflügelte: ein rasches Ende des Ukrainekriegs, die Rückkehr der Inflation, historische Steuersenkungen, Zinssenkungen, Schuldenabbau und gigantische Investitionen. Gleichzeitig blieb Trump beim Thema Zölle bislang zurückhaltend, was vor allem Europa und Deutschland stützte. Doch der Wunschzettel ist voller Widersprüche, und die Umsetzung – vor allem die Finanzierung – bleibt unklar. Die hohen Erwartungen an Trump bergen ein erhebliches Risiko für Enttäuschungen.

In der neuen Handelswoche rücken zentrale Entscheidungen und Daten in den Fokus. Am Mittwoch wird die US-Notenbank Fed ihren Zinsentscheid bekannt geben. Fed-Chef Jerome Powell dürfte den Erwartungen an umfassende Zinssenkungen eine Absage erteilen, was potenziell zu Spannungen mit Trump führen könnte. Am Donnerstag folgt der Zinsentscheid der EZB, die wohl erneut um 25 Basispunkte senken wird, um die schwächelnde Konjunktur in der Eurozone zu stützen. Wichtige Wirtschaftsdaten wie der ifo-Geschäftsklimaindex (Montag), die BIP-Zahlen für das vierte Quartal aus Deutschland, der Eurozone und den USA (Donnerstag) sowie Inflationsdaten aus Deutschland und den USA (Freitag) könnten die Märkte zusätzlich bewegen. Besonders heiße Inflationszahlen könnten die Erwartungen an Trump und die Fed deutlich belasten.

Die Märkte haben sich durch Trumps Worte hochgeschraubt, doch die eigentliche Arbeit beginnt jetzt. Die Erwartungshaltung ist enorm, und das Überraschungspotenzial liegt auf der Unterseite – nicht zuletzt, weil die Umsetzung vieler seiner Vorhaben ungewiss bleibt. Ein erster Reality-Check könnte bereits in der kommenden Woche folgen.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 02:30 Uhr China CFLP Einkaufsmanagerindizes Januar
    • 10:00 Uhr DE ifo-Geschäftsklimaindex Januar
  • Dienstag:
    • 14:30 Uhr USA Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Dezember
    • 16:00 Uhr USA Verbrauchervertrauen Conference Board Januar
    • 16:00 Uhr USA Richmond Fed Manufacturing Index Januar
    • Quartalszahlen u. a. General Motors, Starbucks
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr DE GfK-Konsumklima Februar
    • (!) 20:00 Uhr USA Fed-Zinsentscheid
    • (!) 20:30 Uhr USA Fed-Pressekonferenz
    • Quartalszahlen u. a. Microsoft, ASML, Meta, Tesla, IBM
  • Donnerstag:
    • 10:00 Uhr DE BIP Q4 (1. Veröffentlichung)
    • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q4 (1. Veröffentlichung)
    • (!) 14:15 Uhr Eurozone EZB-Zinsentscheid
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr USA BIP Q4 (1. Veröffentlichung)
    • (!) 14:45 Uhr Eurozone EZB-Pressekonferenz
    • Quartalszahlen u. a. Apple, Visa, Intel
  • Freitag:
    • 14:00 Uhr DE Verbraucherpreise Januar (Vorabschätzung)
    • 14:30 Uhr USA PCE-Kernrate Dezember

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Der DAX zeigt einen extrem starken Jahresauftakt mit einer Spitzenperformance von +8 %. Selbst bei der 52-Wochen-Performance hat der DAX nun den Nasdaq als Outperformer überholt. Diese Dynamik ist jedoch kaum nachhaltig. Die Rally weist die typischen Merkmale einer 3. Welle nach Elliott auf, nach der erfahrungsgemäß eine stärkere Konsolidierung folgt. Diese könnte anschließend den Weg für einen erneuten Anstieg und möglicherweise neue Allzeithochs ebnen. Der Bereich am alten Allzeithoch bei 20.950/21.000 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range über die 21.260 zur 21.390 aktiv. Darüber öffnet sich der Cluster zur 21.750. Bei Bruch Chance über die 21.9 auf 22k.

Unterhalb würde hingegen die erste Eintrübung über die 20.800 und .630 zum alten Allzeithoch bei 20.520 in den Fokus rücken. Darunter folgen 20.430 und .370.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX schließt die Woche abermals als Outperformer, allerdings mit ersten Gewinnmitnahmen in den Wochenabschluss. Mit 8 % in der Spitze ist die aktuelle Jahresperformance überdurchschnittlich stark. Eine klare Übertreibungsphase, doch der Zwischenschritt der locker 500 Punkten betragen kann, wird bisher nicht nachhaltig zugelassen. Vermutlich bewegen wir uns in der 3. Welle eines bullischen Impulses. Die 21.420 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne über die 21.490 zur 21.520 aktiv. Darüber gibt es die weitere Aufhellung in Richtung der 21.590 und 21.640. Bei Bruch 21.660/.700.
  • Unterhalb wäre hingegen die Range über die 21.390 zur 21.320 im Fokus. Darunter öffnet sich der Weg über die 21.260 zur Gap-Zone bei 21.160. Bei Bruch folgt das Gap-Close an der 21.040.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 21.390 > 21.420 > 21.490 > 21.520 > 21.590 > 21.640 > 21.660 > 21.700
  • Unterstützungen: 21.320 > 21.260 > 21.160 > 21.130 > 21.040 > 21.000 > 20.950 > 20.930 > 20.880 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130 > 20.030 > 19.930 > 19.850 > 19.820 > 19.780 > 19.725 > 19.670 > 19.650 > 19.580 > 19.540 > 19.470 > 19.410 > 19.365 > 19.310 > 19.285 > 19.260 > 19.200 > 19.160 > 19.080 > 19.030 > 19.015 > 18.975 > 18.910 > 18.850 > 18.810 > 18.760 > 18.720
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Wall Street mit der Umkehr – DAX im Rekordrausch – Was macht Trump?

Die Aktienmärkte gehen mit Rückenwind in die neue Woche, nachdem sie kurz vor der Amtseinführung von Donald Trump eine starke Performance gezeigt haben. Die Wall Street konnte wichtige Unterstützungszonen erfolgreich verteidigen und drehte dynamisch nach oben. Der Rückgang der Anleiherenditen, ausgelöst durch schwächere Inflationsdaten, schuf die Basis für diese Erholung. Nun richten sich die Blicke darauf, ob die Indizes genügend Kraft finden, um die Allzeithochs erneut anzugreifen.

Der DAX glänzte erneut als Outperformer und markierte mit knapp unter 21.000 Punkten ein neues Allzeithoch. In den letzten zwei Wochen legte der Index beeindruckende 5% zu – das entspricht etwa einem Viertel der Jahresgewinne 2024. Die Rally wurde durch mehrere Faktoren gestützt: der schwache Euro, der deutsche Exporte attraktiver macht, die klare Erwartung weiterer Zinssenkungen der EZB, ein vergleichsweise günstiges Bewertungsniveau und die pessimistische Marktstimmung, die Raum für positive Überraschungen ließ. Hinzu kommt die Hoffnung, dass Donald Trump eine gemäßigte Handelspolitik verfolgt und Deutschland von Strafzöllen verschont bleibt. Diese Zuversicht könnte in der neuen Woche jedoch auf die Probe gestellt werden, wenn Trump sein Amt übernimmt. Seine Ankündigung, den Dollar zu schwächen, würde den Euro verteuern und die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Exporte beeinträchtigen. Anleger könnten entsprechend vorsichtiger agieren.

Das Weltwirtschaftsforum in Davos wird ebenfalls im Fokus stehen, da führende Politiker und Wirtschaftsexperten ihre Sicht auf die globale Lage darlegen. Auf dem Wirtschaftskalender stehen am Dienstag die ZEW-Konjunkturerwartungen, während am Freitag die Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor veröffentlicht werden. Zudem nimmt die Quartalsberichtssaison weiter an Fahrt auf, mit Zahlen von Unternehmen wie Netflix, Texas Instruments und American Express.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Feiertag USA – Martin Luther King Day – Amtseinführung Donald Trump
    • Auftakt Weltwirtschaftsforum in Davos
    • 08:00 Uhr DE Erzeugerpreise Dezember
  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr DE ZEW-Konjunkturerwartungen Januar
    • 11:00 Uhr Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen Januar
    • Quartalszahlen u. a. Netflix, Charles Schwab
  • Mittwoch:
    • 16:00 Uhr Rede EZB-Präsidentin Lagarde in Davos
    • 16:00 Uhr USA Index der Frühindikatoren Dezember
    • Quartalszahlen u. a. P&G, Alcoa
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 17:00 Uhr Rede Trump in Davos (Videolink)
    • Quartalszahlen u. a. Texas Instruments, American Airlines
  • Freitag:
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Januar (vorläufig)
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Januar (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Januar (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Januar (vorläufig)
    • 11:00 Uhr Rede EZB-Präsidentin Lagarde in Davos
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Januar
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Januar
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan Januar (endgültig)
    • Quartalszahlen u. a. American Express, Verizon

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Der DAX mit Blick auf die Wall Street weiter als der starke Outperformer und +5% in 2 Wochen. Die noch unbekannten Zöllpläne von Trump bleiben jedoch ein Unsicherheitsfaktor. Der DAX bewegt sich seit August im steigenden Keil und befindet sich augenscheinlich in der Abschlusswelle 5, welche bisher jedoch weiter intakt ist. Erst ein Bruch durch die Keilunterkante würde eine mehrwöchige Konsolidierung triggern. Der Bereich am alten Allzeithoch bei 20.500 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range über die 20.620 zur 20.950/21k aktiv. Darüber öffnet sich der Cluster 21.200. Bei Bruch würde sich die Tür über die 21.380 in Richtung der 20.5 öffnen.

Unterhalb würde hingegen die erste Eintrübung drohen mit der Range zur 20.300. Darunter droht der Weg zur Keilunterkante an der 20k. ei Bruch die übergeordnete Eintrübung.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX mit einer ungewöhnlich starken Outperformance in den letzten Wochen. Der 900-Punkte-Impuls dürfte vor einer Konsolidierung stehen, die natürlich auch bullisch ausfallen kann. Am Montag Amtseinfrührung von Trump und Wall Street im Feiertag. Die 20.850 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne über die 20.900 zur 20.950 und .980 aktiv. Darüber gibt es die weitere Aufhellung in Richtung der 21.060. Bei Bruch Türöffner in Richtung 21.150/.180.
  • Unterhalb bleibt hingegen die Range über die 20.770 zur 20.720 aktiv. Darunter ist der Weg zum Gap 20.670 und anschließend 20.630 zu erwarten. Bei Bruch folgen 20.570 und das alte Allzeithoch 20.520.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 20.850 > 20.900 > 20.950 > 20.980 > 21.060 > 21.150 > 21.180 > 21.210
  • Unterstützungen: 20.770 > 20.720 > 20.670 > 20.630 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130 > 20.030 > 19.930 > 19.850 > 19.820 > 19.780 > 19.725 > 19.670 > 19.650 > 19.580 > 19.540 > 19.470 > 19.410 > 19.365 > 19.310 > 19.285 > 19.260 > 19.200 > 19.160 > 19.080 > 19.030 > 19.015 > 18.975 > 18.910 > 18.850 > 18.810 > 18.760 > 18.720
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Trump, Inflation, Zinsen: Die Wall Street mit viel Gegenwind

Die Aktienmärkte blicken auf eine unruhige Handelswoche zurück, die von Unsicherheiten rund um die bevorstehende Handelspolitik von Donald Trump und seinen möglichen Strafzöllen geprägt war. Zusätzlich sorgten starke Konjunkturdaten, wie der robuste US-Arbeitsmarktbericht, und die gestiegenen Inflationserwartungen für Turbulenzen. Dies führte zu einem weiteren Anstieg des US-Dollars und einem Mehrmonatshoch bei den US-Anleiherenditen, was die Wall Street belastete. Ein anhaltender Renditeanstieg dürfte die Aktienmärkte weiterhin in unruhigem Fahrwasser halten.

Die US-Indizes wie der S&P 500 erreichten jedoch wichtige Unterstützungszonen, darunter die 100-Tage-Linie. Sollte diese verteidigt werden, könnte sich eine größere Erholungsbewegung einstellen, insbesondere da mittlerweile eine negative Marktstimmung dominiert. Der Markt erwartet, dass die US-Notenbank Fed in diesem Jahr nur noch einmal die Zinsen senken wird. Überraschungen, wie eine gedämpfte Inflationsentwicklung oder eine weniger scharfe Handelspolitik von Donald Trump, könnten daher für positive Impulse sorgen. Unter Trumps Präsidentschaft bleibt jedoch mit erhöhter Volatilität zu rechnen.

In der kommenden Handelswoche stehen wichtige Termine auf dem Kalender. Am Mittwoch werden die neuen US-Inflationsdaten erwartet, die entscheidende Hinweise auf den weiteren Kurs der Geldpolitik liefern könnten. Am Donnerstag folgen die Einzelhandelsumsätze, ein weiterer Schlüsselindikator für die Stärke der US-Konjunktur und die Inflation. Außerdem startet die Quartalsberichtssaison mit Ergebnissen von US-Großbanken. Der starke Dollar könnte hierbei zu Belastungen führen. Am Freitag steht schließlich der erste Verfallstermin des Jahres im Fokus, der für zusätzliche Schwankungen sorgen könnte.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • %%
  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr DE ZEW-Konjunkturerwartungen Januar
    • 11:00 Uhr Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen Januar
    • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise Dezember
  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion November
    • 14:30 Uhr USA Empire State Manufacturing Index Januar
    • (!) 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise Dezember
    • 20:00 Uhr USA Fed Beige Book
    • Quartalszahlen u. a. JP Morgan, citi, BlackRock, Wells Fargo
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr DE Verbraucherpreise Dezember (endgültig)
    • 13:30 Uhr Eurozone EZB Protokoll
    • (!) 14:30 Uhr USA Einzelhandelsumsatz Dezember
    • 14:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index Januar
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • Quartalszahlen u. a. Goldman Sachs, tsmc, Morgan Stanley
  • Freitag:
    • Kleiner Verfallstermin
    • 03:00 Uhr China BIP Q4 etc.
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise Dezember (endgültig)
    • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion Dezember

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Der DAX konnte sich mit Blick auf die Wall Street als Outperformer behaupten. Die noch unbekannten Zöllpläne von Trump bleiben jedoch ein großer Unsicherheitsfaktor. Der DAX bewegt sich seit August im steigenden Keil und befindet sich augenscheinlich nun in der Abschlusswelle 5. Ein Bruch durch die Keilunterkante würde eine mehrwöchige Konsolidierung triggern. Der Bereich an der 19.850 wird somit die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range über die 20k zur 20.200 aktiv. Darüber öffnet sich der Cluster 20.430 und nachfolgend zum Allzeithoch an der 20.520. Bei Bruch Türöffner in Richtung 20.750.

Unterhalb würde hingegen die erste Eintrübung drohen mit der Range 19.650 und anschließend zum Kombisupport am m. Bollinger 19.550/.470. Darunter droht der Weg zur 19.370.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX konnte sich mit Blick auf die Wall Street als Outperformer behaupten. Die noch unbekannten Zöllpläne von Trump bleiben jedoch ein großer Unsicherheitsfaktor. Der DAX bewegt sich seit August im steigenden Keil und befindet sich augenscheinlich nun in der Abschlusswelle 5. Die 20.270 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 20.350 aktiv. Darüber gibt es die weitere Aufhellung zur 20.430. Bei Bruch folgen 20.480 und das Allzeithoch bei 20.520.
  • Unterhalb bleibt hingegen die Range zum m. Bollinger an der 20.210/.190 aktiv. Darunter ist die Bewegung zur 20.135/.100 wieder geebnet. Bei Bruch folgt die weitere Eintrübung in Richtung 20.060/20k.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 20.270 > 20.310 > 20.340 > 20.390 > 20.460 > 20.520 > 20.600 > 20.690 > 20.770
  • Unterstützungen: 20.210 > 20.120 > 20.100 > 20.010 > 19.980 > 19.920 > 19.850 > 19.820 > 19.780 > 19.725 > 19.670 > 19.650 > 19.580 > 19.540 > 19.470 > 19.410 > 19.365 > 19.310 > 19.285 > 19.260 > 19.200 > 19.160 > 19.080 > 19.030 > 19.015 > 18.975 > 18.910 > 18.850 > 18.810 > 18.760 > 18.720
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2025: Schwacher Auftakt in ein Jahr voller Herausforderungen und Unsicherheiten

Die Aktienmärkte blicken auf ein beeindruckendes Jahr 2024 zurück, in dem beispielsweise der S&P 500 mit über +25% Performance das zweite Jahr in Folge außergewöhnlich stark abschnitt. Eine solche Serie gelang zuletzt Ende der 1990er Jahre und unterstreicht das derzeitige bullische Umfeld. Allerdings zeigt sich an der Wall Street mittlerweile ein sehr gestrecktes Bewertungsniveau, das bei den hohen Gewinnprognosen für die Unternehmen und den vielen politischen und geopolitischen Gefahren nun auch Spielraum für Enttäuschungen lässt.

Das neue Jahr 2025 birgt eine Reihe von Unsicherheiten. Die erneute Präsidentschaft von Donald Trump steht im Fokus, insbesondere seine Pläne für Strafzölle, die einen Handelskrieg auslösen könnten. Ein solcher Schritt würde Inflation und Wirtschaftswachstum belasten und die Unternehmensgewinne unter Druck setzen. Die US-Notenbank Fed könnte sich dann in einem schwierigen Spannungsfeld zwischen Preisstabilität und Konjunkturstabilisierung wiederfinden. Dennoch bleibt unklar, ob Trump wirklich bereit ist, Märkte und Wirtschaft auf diese Art und Weise zu gefährden.

Zum volumenschwachen Jahreswechsel zeigten sich die Märkte auffällig schwach, obwohl die ersten beiden Januarwochen historisch oft fester verlaufen. Der S&P 500 steht nun vor seiner 100-Tageslinie, einer wichtigen Supportzone, die bei erfolgreichem Halt eine technische Erholung in der kommenden Woche ermöglichen könnte.

Die erste vollständige Handelswoche des Jahres bringt zahlreiche wichtige Termine. Am Montag und Dienstag werden die neuen Inflationsdaten aus Deutschland und der Eurozone erwartet, gefolgt vom ISM-Einkaufsmanagerindex für den US-Dienstleistungssektor. Das Protokoll der letzten Fed-Sitzung am Mittwoch und der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag werden ebenfalls mit Spannung verfolgt. Diese Daten dürften die Marschrichtung für die Märkte zu Jahresbeginn maßgeblich beeinflussen.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 03.00 Uhr China Caixin Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (endgültig)
    • 10:30 Uhr Eurozone sentix-Konjunkturindex Januar
    • (!) 14:00 Uhr BRD Verbraucherpreise Januar (Vorabschätzung)
    • 16:00 Uhr USA Auftragseingang Industrie November
  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise Januar (Vorabschätzung)
    • (!) 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember
    • 16:00 Uhr USA JOLTS-Daten (offene Stellen) November
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD Auftragseingang Industrie November
    • 08:00 Uhr BRD Einzelhandelsumsatz November
    • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise November
    • 14:15 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Dezember
    • (!) 20:00 Uhr USA Fed-Protokoll
  • Donnerstag:
    • Wall Street geschlossen
    • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanz November
    • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion November
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsatz November
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • Freitag:
    • (!) 14:30 Uhr USA Arbeitsmarktbericht Dezember
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan Januar (vorläufig)

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Der DAX konnte über die Feiertage seinen Dezember-Abwärtsimpuls schwach konsolidieren. Das Muster der Bewegung hält im Form einer ABC-Konsolidierung im Anschluss einen weiteren Abwärtsimpuls in Richtung der 19.6/19.5 als Geahr im Raum. Die ersten beiden Januarwochen sind hingegen mehrheitlich fester geprägt. Der Bereich an der 19.900 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine erste Range über die 20k zur 20.120 aktiv. Darüber öffnet sich der Cluster 20.2 zur 20.360.

Unterhalb würde hingegen die Spanne zum Trend und alten Allzeithoch bei 19.7/19.660 im Blickpunkt bleiben. Darunter droht die Eintrübung zum m. Bollingerband bei 19.5.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX im Januar bisher wenig verändert. Die Umsätze dürften sich nach den Feiertagen mit der kommenden Woche nun wieder normalisieren. Der Abwärtsimpuls von Mitte Dezember wurde bisher nur schwach konsolidiert, was die Gefahr einer weiteren Abwärtsbewegung akut hält. Die 19.920 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 20.000/.030 aktiv. Darüber würde sich der Weg ins „Dezember-Gap“ an die 20.100 eröffnen. Darüber folgen die 20.160 und anschließend an der .240 das Gap-Close.
  • Unterhalb öffnet sich hingegen die Range zur 19.870/.850. Darunter ist die Bewegung zur 19.820 und dem unteren Bollingerband bei 19.770 geöffnet. Bei Bruch folgt die Eintrübung in Richtung des Kombisupports am alten Allzeithoch bei 19.670/.650.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 20.000 > 20.030 > 20.100 > 20.160 > 20.210 > 20.240 > 20.300 > 20.360 > 20.400 > 20.450 > 20.525 > 20.590 > 20.650 > 20.770
  • Unterstützungen: 19.920 > 19.870 >19.850 > 19.820 > 19.770 > 19.670 > 19.650 > 19.580 > 19.540 > 19.470 > 19.410 > 19.365 > 19.310 > 19.285 > 19.260 > 19.200 > 19.160 > 19.080 > 19.030 > 19.015 > 18.975 > 18.910 > 18.850 > 18.810 > 18.760 > 18.720
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DAX 20.500 und am Top? Letzte (echte) Handelswoche des Jahres mit vielen Großereignissen

Die Aktienmärkte blicken auf eine zweigeteilte Woche zurück. An der Wall Street überzeugte vor allem der Nasdaq, getragen von den starken Zugewinnen großer Technologiekonzerne, während der Dow Jones als deutlicher Underperformer das Schlusslicht bildete. Der DAX hingegen setzte seine Outperformance fort und erreichte mit über 20.500 Punkten ein neues Rekordhoch. Damit bleibt der DAX der klare Gewinner der letzten Wochen, gestützt durch Hoffnungen auf weitere Zinssenkungen der EZB, einen schwachen Euro, der die Exporte stützt, und mögliche fiskalpolitische Stimuli in Deutschland nach einer Regierungsbildung. Das Bewertungsniveau in Europa, insbesondere in Deutschland, gilt im Vergleich zu den USA im Verhältnis „günstiger“. Die starke Rallye beim DAX ist jedoch mittlerweile charttechnisch ausgereizt und könnte vor einer Konsolidierung stehen, die sich jedoch bis ins neue Jahr verzögern könnte. Die letzten beiden Handelswochen des Jahres, die historisch meist positiv geprägt sind, könnten eher von einer Richtungslosigkeit geprägt sein, bevor im neuen Jahr eine Konsolidierung einsetzen könnte.

Die kommende Handelswoche bringt die letzten bedeutenden Impulsgeber des Jahres. Erwartet werden die Einkaufsmanagerindizes für das Verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor, der ifo-Geschäftsklimaindex und die ZEW-Konjunkturerwartungen aus Deutschland sowie die Einzelhandelsumsätze aus den USA. Am Mittwoch steht der Zinsentscheid der US-Notenbank an, bei dem eine weitere Zinssenkung um 25 Basispunkte erwartet wird. Im Fokus steht jedoch der Ausblick für 2025 – ob die Fed weiterhin von einer stabilen Konjunktur und rückläufiger Inflation ausgeht oder ob eine Zinspause erforderlich wird. Der große Verfallstermin am Freitag könnte zudem für erhöhte Volatilität sorgen. Gleichzeitig wird die PCE-Kernrate gemeldet, ein wichtiger Inflationsindikator für die US-Notenbank, der die Erwartungen für die Geldpolitik im neuen Jahr beeinflussen könnte.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 03.00 Uhr China Industrieproduktion November
    • 09:15 Uhr Eurozone Rede von EZB-Präsidentin Christine Lagarde
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember (vorläufig)
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (vorläufig)
    • 14:30 Uhr USA Empire State Manufacturing Index Dezember
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember
  • Dienstag:
    • 10:00 Uhr BRD ifo-Geschäftsklimaindex Dezember
    • 11:00 Uhr BRD ZEW-Konjunkturerwartungen Dezember
    • 11:00 Uhr Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen Dezember
    • (!) 14:30 Uhr USA Einzelhandelsumsatz November
    • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion November
  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise November (endgültig)
    • (!) 20:00 Uhr USA Fed-Zinsentscheid
    • (!) 20:30 Uhr USA Fed-Pressekonferenz
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr BRD GfK-Konsumklima Januar
    • 13:00 Uhr GB BoE-Zinsentscheid
    • 14:30 Uhr USA BIP Q3 (endgültig)
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index Dezember
    • 16:00 Uhr USA Index der Frühindikatoren November
  • Freitag:
    • (!) Großer Verfallstermin
    • 08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise November
    • (!) 14:30 Uhr USA PCE-Kernrate November
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan Dezember (endgültig)

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Der DAX erreichte in der vergangenen Woche nochmal ein neues Allzeithoch bei 20.522,82 Punkten und bleibt damit im Dezember der große Outperformer. Der starke Impuls seit Ende November hat damit seine Mindestziele erreicht. Nun muss der Beginn eines Top-Bildungsprozesses erwatet werden. Eine nachfolgende Konsolidierung könnte das Ausbruchsniveau bei 19.700 Punkten in den Fokus rücken – eine Bewegung, die sich möglicherweise bis ins neue Jahr verzögern könnte. Der Bereich an der 20.400 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die Range zum Allzeithoch an der 20.520 aktiv, welche bei Bruch die Tür zur 20.650 öffnet. Darüber würde gar die 20.770/.800 in den Fokus rücken.

Unterhalb würde hingegen die Spanne zur 20.280 im Blickpunkt bleiben. Darunter droht die Eintrübung zur 20.150 und anschließend 20.000.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX mit einem neuen Allzeithoch an der 20.522,82, welches jedoch direkt abverkauft wurde. Der Impuls von Ende November hätte damit nun seine Mindestziele für den Abschluss erreicht. Der Auftakt in eine Top-Bildung muss daher erwartet werden. Die 20.400 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 20.450 und nachfolgend 20.500 aktiv. Darüber würde sich nach dem Allzeithoch bei 20.525 der der Weg zur 20.590 öffnen. Bei Bruch wird die weitere Bewegung zur 20.650 möglich.
  • Unterhalb öffnet sich hingegen wieder die Range zur 20.330. Darunter ist die Bewegung zur 20.280 und 20.255 wieder aktiv. Bei Bruch folgt die Eintrübung über die 20.185 und anschließend in Richtung Gap bei 20.100/.010.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 20.400 > 20.450 > 20.500 > 20.525 > 20.590 > 20.650 > 20.770
  • Unterstützungen: 20.330 > 20.280 > 20.255 > 20.180 > 20.130 > 20.100 > 20.010 > 19.960 > 19.930 >19.850 > 19.800 > 19.670 > 19.630 > 19.580 > 19.540 > 19.470 > 19.410 > 19.365 > 19.310 > 19.285 > 19.260 > 19.200 > 19.160 > 19.080 > 19.030 > 19.015 > 18.975 > 18.910 > 18.850 > 18.810 > 18.760 > 18.720
DAX Tageschart
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