Enge Handelsspannen, neue Allzeithochs, hohe Bewertungen – Die letzte Chance der Bären

Die Aktienmärkte beendeten die Handelswoche mit engen Handelsspannen, wobei S&P 500, Dow Jones und DAX geringfügige neue Allzeithochs erreichten, ohne signifikante Anschlusskäufe zu verzeichnen. Der Nasdaq blieb nahezu unverändert und konnte seit dem Frühsommer nicht über sein Allzeithoch hinauswachsen. Besonders stützend für die Stimmung am Markt wirkten robuste Konjunkturdaten aus den USA, die das beliebte Goldlöckchen-Szenario unterstützten: Eine stabile Wirtschaft bei sinkender Inflation und einer beginnenden Phase der Zinssenkungen. Die Europäische Zentralbank (EZB) reagierte auf die stärkeren konjunkturellen Abschwächungen in der Eurozone mit einer weiteren Zinssenkung – die dritte in diesem Jahr – um die Wirtschaft zu stützen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat in dieser Woche die Zinsen zum dritten Mal in diesem Jahr gesenkt, um die schwächelnde Konjunktur in der Eurozone zu stützen. Die Märkte preisen optimistisch ein, dass diese Maßnahmen rechtzeitig greifen. Der DAX, ein traditionell konservativer Index, erreicht mittlerweile ein hohes Bewertungsniveau, das zunehmend Anlass zur Vorsicht gibt. Der bevorstehende November und Dezember könnten jedoch durch positive Saisonalität und erhöhte Aktienrückkäufe die Marktbewegungen noch weiter nach oben treiben.

In der kommenden Woche stehen wenige wichtige Wirtschaftstermine an, darunter die Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor in Deutschland, der Eurozone und den USA. Auch das Beige Book der Fed und der ifo-Geschäftsklimaindex werden erwartet, ebenso wie die Quartalsberichte von Tech-Schwergewichten wie SAP, Tesla und IBM.

Die bevorstehenden US-Wahlen könnten kurzfristig für erhöhte Volatilität sorgen, bevor die traditionell positive Jahresendrally einsetzt. Für die Bären könnte dies die letzte Chance sein, eine Marktkonsolidierung zu erzwingen, bevor der saisonale Aufwind beginnt.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise September
    • 16:00 Uhr USA Index der Frühindikatoren September
    • Quartalszahlen u.a. von SAP
  • Dienstag:
    • 16:00 Uhr USA Richmond Fed Manufacturing Index Oktober
    • Quartalszahlen u.a. von GM, Texas Instruments
  • Mittwoch:
    • 16:00 Uhr Eurozone Interview EZB-Präsidentin Lagarde
    • 20:00 Uhr USA Beige Book der Fed
    • Quartalszahlen u.a. von Tesla, IBM, Coca Cola, Boeing
  • Donnerstag:
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober (vorläufig)
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Oktober (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Oktober (vorläufig)
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober (vorläufig)
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Oktober (vorläufig)
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • Quartalszahlen u.a. von UBS, American Airlines
  • Freitag:
    • 10:00 Uhr BRD ifo-Geschäftsklimaindex Oktober
    • 14:30 Uhr USA Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter September
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan Oktober (endgültig)

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Der DAX legte weiter zu und erreicht an der 19.660/.680 die nächste Widerstandszone. Oberhalb wird die „magische Marke“ der 20k zunehmend Anziehungskraft ausüben. Die 5-wellige Struktur seit Anfang August deutet zumindest nochmal Konsolidierungswillen an, welcher bisher jedoch nicht aufgegriffen werden kann. Die 19.370/.400 stellt weiterhin die erste relevante Supportzone.

Oberhalb können die Bullen weiterhin die Range 19.580 zur 19.660/.680 aufrechterhalten. Sollte der DAX diese nachhaltig überwinden, würde der Cluster zur 19.860 aktiviert werden. Anschließend Chance auf die 20k und 20.040. Unterhalb steht hingegen eine Konsolidierung zur 19.150 im Fokus. Darunter die Ausbruchszone 19k/18.9. Bei Bruch dürfte wohl der August-Aufwärtsimpuls konsolidiert werden.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX schloss direkt an der Oberkante des Wochenclusters und sehr nah an der oberen Verbindungslinie, welcher weiterhin nicht durchbrochen werden konnte. Unterhalb kann nochmal Konsolidierungswillen für den 5-wellige August-Impuls zur Entfaltung kommen. Die 19.580 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt eine erste Range zur 19.620 und .660 aktiv. Darüber rückt nach der 19.700 (Verbindungslinie) die .750 in den Fokus. Bei Bruch weitere Aufhellung zur 19.830.
  • Unterhalb öffnet sich hingegen die Spanne über die 19.500 zur 19.470. Darunter setzt sich die Konsolidierung zur Supportzone .410 und .370 fort. Bei Bruch rücken 19.310/.290 in den Fokus.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 19.580 > 19.620 > 19.660 > 19.700 > 19.750 > 19.830 > 19.860
  • Unterstützungen: 19.500 > 19.470 > 19.410 > 19.370 > 19.310 > 19.290 > 19.210 > 19.160 > 19.110 > 19.070 > 19.040 > 19.000 > 18.930 > 18.900 > 18.850 > 18.770 > 18.720 > 18.670 > 18.630 > 18.550 > 18.530 > 18.460 > 18.400 > 18.360 > 18.280 > 18.240 > 18.180 > 18.100 > 18.050 > 18.000 > 17.970 > 17.885 > 17.810 > 17.780 > 17.710 > 17.670 > 17.610 > 17.570 > 17.500 > 17.440 > 17.370> 17.350 > 17.200 > 17.160 > 17.100 > 17.070 > 17.000 > 16.930 > 16.850 > 16.800
DAX Tageschart
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Teflon-Märkte mit neuen Allzeithochs – Großereignisse stehen an

Die Aktienmärkte haben eine positive Woche hinter sich, in der der DAX auf die letzten Meter am Freitag alle Monatsverluste wieder wettmachen konnte. Dies geschah in einem Umfeld, das durch eine fortgesetzte Rezession in Deutschland, unerwartete Inflationsentwicklungen in den USA und diverse Gewinnwarnungen sowie Herabstufungen durch Analysten herausfordernd blieb. Positiv wirkten weiterhin der eingeleitete neue geldpolitische Lockerungszyklus und die Stimulusmaßnahmen aus China. Der S&P 500 erreicht nun die beste Jahresperformance seit 1997, obwohl die typisch starke Saisonalität im November und Dezember noch aussteht. Allerdings zeigen sich auch mahnende Divergenzen, etwa der VIX-Index, der weiterhin über 20 steht – ein ungewöhnlich hoher Wert bei Markthochs, und stetig steigende US-Anleiherenditen.

Die nächste Woche verspricht spannend zu werden: Neue Konjunkturprogramme aus China werden bereits am Wochenende vorgstellt und das BIP für das dritte Quartal wird veröffentlicht. Die geopolitische Lage bleibt angespannt, da die Antwort Israels auf einen Raketenangriff aus dem Iran noch aussteht. Zudem stehen wichtige Wirtschaftsindikatoren wie die ZEW-Konjunkturerwartungen und US-Einzelhandelsumsätze auf dem Wirtschaftskalender, während die Berichtssaison mit Ergebnissen von Schwergewichten wie Goldman Sachs und Netflix weiter Fahrt aufnimmt. Der Freitag markiert den Kleinen Verfallstermin, der zusätzliche Bewegungen am Markt auslösen könnte.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 04:00 Uhr China Handelsbilanz September
  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion August
    • 11:00 Uhr BRD ZEW-Konjunkturerwartungen Oktober
    • 11:00 Uhr Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen Oktober
    • 14:30 Uhr USA Empire State Manufacturing Index Oktober
    • Quartalszahlen u.a. von Citi, Goldman Sachs, Bank of America
  • Mittwoch:
    • Quartalszahlen u.a. von ASLM, Alcoa, Morgan Stanley
  • Donnerstag:
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise September (endgültig)
    • (!) 14:15 Uhr Eurozone EZB-Zinsentscheid
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index Oktober
    • (!) 14:30 Uhr USA Einzelhandelsumsatz September
    • (!) 14:45 Uhr Eurozone EZB-Pressekonferenz
    • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion September
    • Quartalszahlen u.a. von Netflix, Blackstone
  • Freitag:
    • Kleiner Verfallstermin
    • 04:00 Uhr China BIP Q3
    • 14:30 Uhr USA Baubeginne September
    • Quartalszahlen u.a. von American Express, P&G

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Der DAX nach dem Sprung über die 19k-er Marke mit dem Rücklauf zur Ausbruchszone 18/9/19k, welche weiterhin solide verteidigt werden konnte. Oberhalb der Zone bleiben die Bullen direkt im Vorteil. Erst bei Bruch könnte nochmal Schwung in die saisonal schwache Phase liefern.

Der Bereich an der 19.200 stellt die erste relevante Zone. Oberhalb können die Bullen weiterhin die Range zur 19.410 aufrechterhalten. Sollte der DAX diese nachhaltig überwinden, würde der Cluster zur 19.530 und anschließend 19.660 aktiviert werden. Bei Bruch 19.8. Unterhalb bleibt hingegen die Ausbruchszone 19.060/18.900 im Fokus. Darunter würde eine große A-B-C Konsolidierung in den Vordergrund rücken und den nächsten Cluster zur 18.750 aktivieren. Anschließend stellen 18.600 und das m. Bollinger an der 18.520 eine gute Zielzone der A-B-C Konso sowie eine starke Supportzone, wo stärkere Gegenwehr wahrscheinlich wird.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX konnte per Impuls am Support 18.9 abdrehen, wodurch eine fortgesetzte Abwärtsbewegung im A-B-C Muster nun direkt unter Zugzwang gerät. Die 19.310 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt eine erste Range zur 19.410 aktiv. Darüber rückt über die .470 ein neues Allzeithoch bei 19.510 in den Fokus. Bei Bruch 19.600 und .640.
  • Unterhalb öffnet sich hingegen die Spanne zur 19.240 und .210. Darunter folgt die 19.110. Bei Bruch bekommt das ABC-Muster doch wieder Oberwasser mit nächsten Marken bei 19.070/.040. Anschließend 18.930/.900.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 19.310 > 19.410 > 19.440 > 19.470 > 19.510 > 19.600 > 19.640 > 19.750
  • Unterstützungen: 19.240 > 19.210 > 19.110 > 19.070 > 19.040 > 19.000 > 18.930 > 18.900 > 18.850 > 18.770 > 18.720 > 18.670 > 18.630 > 18.550 > 18.530 > 18.460 > 18.400 > 18.360 > 18.280 > 18.240 > 18.180 > 18.100 > 18.050 > 18.000 > 17.970 > 17.885 > 17.810 > 17.780 > 17.710 > 17.670 > 17.610 > 17.570 > 17.500 > 17.440 > 17.370> 17.350 > 17.200 > 17.160 > 17.100 > 17.070 > 17.000 > 16.930 > 16.850 > 16.800
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Schwacher Oktoberauftakt – Inflation und geopolitische Spannungen im Fokus

Die erste Handelswoche des Oktobers endete für die Aktienmärkte mit Schwäche, eine Entwicklung, die typisch für den oft volatilen und schwierigen Börsenmonat Oktober ist. Trotz positiver Konjunkturdaten aus den USA, die auf eine anhaltend robuste Wirtschaft hinweisen, waren die Märkte von einer gewissen Zurückhaltung geprägt. Auch der Arbeitsmarktbericht zeigte starke Zahlen, was normalerweise ein positiver Indikator wäre, jedoch bleiben die Preiskomponenten weiterhin erhöht, was die Sorge vor einer Rückkehr der Inflation schürt. Zusätzlich belastet der geopolitische Konflikt im Nahen Osten zwischen Israel und dem Iran die Marktstimmung, da befürchtet wird, dass eine Eskalation den Ölpreis weiter in die Höhe treiben und somit inflationäre Drucke verstärken könnte. Diese Entwicklungen stellen die Erwartungen einer deutlichen Zinswende in Frage. Zinsfutures haben bereits einige der erwarteten Zinssenkungen in den USA zurückgenommen, was darauf hindeutet, dass die Federal Reserve möglicherweise vorsichtiger agieren muss.

Die Märkte stehen nun vor der Herausforderung, auf neue Inflationsdaten aus den USA zu reagieren, die in der kommenden Woche veröffentlicht werden. Sollten diese ebenfalls hoch ausfallen, könnte dies die Zinssenkungserwartungen weiter dämpfen und den Fokus erneut stark auf das Inflationsthema lenken. Darüber hinaus startet am Freitag mit den Quartalsberichten von großen Finanzinstituten wie JP Morgan, Wells Fargo und BlackRock die neue Earnings Season, die zusätzliche Volatilität in die Märkte bringen dürfte. Die Investoren müssen sich also auf eine weitere Woche einstellen, in der die Nervosität an den Märkten wahrscheinlich anhalten wird.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 08:00 Uhr BRD Auftragseingang Industrie August
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsatz August
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion August
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanz August
    • 20:00 Uhr USA FOMC-Protokoll
  • Donnerstag:
    • 13:30 Uhr Eurozone EZB-Protokoll
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise September
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise September (endgültig)
    • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise September
    • 16:00 Uhr USA Verbrauchervertrauen Uni Michigan Oktober (vorläufig)
    • Quartalszahlen u.a. von JP Morgan, Wells Fargo, Black Rock

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Der DAX nach dem Sprung über die 19k-er Marke nun mit dem Rücklauf zur Ausbruchszone. Oberhalb der Zone bleiben die Bullen direkt im Vorteil. Erst bei Bruch könnte nochmal Schwung in die saisonal schwache Phase liefern.

Der Bereich an der 19.190 stellt die erste relevante Zone. Oberhalb können die Bullen weiterhin die Range zur 19.410 aufrechterhalten. Sollte der DAX diese nachhaltig überwinden, würde der Cluster 19.660 aktiviert werden. Unterhalb bleibt hingegen die Ausbruchszone 19k/18.910 im Fokus. Darunter würde wieder die Eintrübung zur 18.700 drohen, anschließend das m. Bollinger an der 18.450, wo stärkere Gegenwehr möglich wird.

Xetra-DAX Wochenchart
DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX beendete die Woche als Underperformer, aber verteidigte trotzdem seine Ausbruchszone an der 19k. Ein erneuter Angriff auf den Support erscheint nach Zwischenschritt wahrscheinlich. Die 19.080 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Range zur 19.170 und .210 aktiv. Darüber folgt die weitere Aufhellung zur 19.300. Bei Bruch 19.410.
  • Unterhalb öffnet sich hingegen die Spanne an die 18.990. Darunter folgt die Eintrübung zum m. Bollinger an der 18.900. Bei Bruch droht der Weg zur 18.850 und anschließend .770.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 19.170 > 19.210 > 19.250 > 19.300 > 19.410 > 19.440 > 19.500 > 19.560 > 19.650 > 19.750
  • Unterstützungen: 19.080 > 18.990 > 18.900 > 18.850 > 18.770 > 18.720 > 18.690 > 18.630 > 18.550 > 18.530 > 18.460 > 18.400 > 18.360 > 18.280 > 18.240 > 18.180 > 18.100 > 18.050 > 18.000 > 17.970 > 17.885 > 17.810 > 17.780 > 17.710 > 17.670 > 17.610 > 17.570 > 17.500 > 17.440 > 17.370> 17.350 > 17.200 > 17.160 > 17.100 > 17.070 > 17.000 > 16.930 > 16.850 > 16.800
DAX Tageschart
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China-Stimulus belebt DAX – Neuer Zinszyklus treibt Goldlöckchen Hoffnung immer höher

Die Aktienmärkte konnten die vergangene Handelswoche positiv abschließen und damit ihre Monatsperformance für den September weiter ins Positive ziehen, was durchaus bemerkenswert ist, da dieser Monat historisch als der schwächste Börsenmonat des Jahres gilt. Besonders der DAX stach heraus, da er ein deutliches neues Allzeithoch erreichte, angetrieben vor allem durch die Hoffnung auf weitere Zinssenkungen und die umfangreichen Stimulusmaßnahmen in China. Der exportorientierte DAX könnte somit von einer globalen konjunkturellen Belebung profitieren, auch wenn die Binnenkonjunktur in Deutschland schwach bleibt und eine Rezession zum Jahresschluss wahrscheinlich ist. Die erneute Gewinnwarnung von Volkswagen, welcher am Freitagabend nach Börsenschluss veröffentlicht wurde, unterstreicht dieses Umfeld deutlich.

In der kommenden Woche endet der September und damit auch das Quartal, was zusätzliche Aufmerksamkeit auf die Märkte lenken dürfte. Besondere Beachtung finden der ISM-Einkaufsmanagerindex und der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag, die wichtige Einblicke in den Zustand der US-Wirtschaft bieten werden. Die Märkte setzen derzeit stark auf das sogenannte Goldlöckchen-Szenario, das von einer rückläufigen Inflation, mehreren bevorstehenden Zinssenkungen und einer gleichzeitig stabilen Konjunktur mit Gewinnwachstum bei den Unternehmen ausgeht. Ob die Konjunktur tatsächlich stabil bleibt, werden diese Daten aufzeigen. Es bleibt jedoch ebenso fraglich, ob bei einer anhaltend guten Konjunktur eine starke Zinswende mit vielen Zinssenkungen wirklich umsetzbar ist, oder ob der Markt sich ein zu positives Szenario ausmalt. Angesichts der anhaltenden schwachen Saisonalität, die in einem US-Wahljahr typischerweise bis Ende Oktober andauert, ist mit weiterhin erhöhter Volatilität zu rechnen.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Quartalsabschluss
    • 03:30 Uhr China Einkaufsmanagerindizes September
    • (!) 14:00 Uhr BRD Verbraucherpreise September (Vorabschätzung)
    • 19:00 Uhr USA Rede Fed Chef Powell „Economic Outlook“
  • Dienstag:
    • Quartalsauftakt
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe September (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe September (endgültig)
    • (!) 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise September (Vorabschätzung)
    • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe September
    • 16:00 Uhr USA JOLTS-Daten (offene Stellen) August
  • Mittwoch:
    • 14:15 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar September
  • Donnerstag:
    • Tag der Deutschen Einheit – Börse geöffnet
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor September (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor September (endgültig)
    • 13:30 Uhr Eurozone EZB-Protokoll
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor September
    • 16:00 Uhr USA Auftragseingang Industrie August
  • Freitag:
    • (!) 14:30 Uhr USA Arbeitsmarktbericht September

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Der DAX konnte nach dem China-Stimulus den Ausbruch über die 19k-er Marke vollziehen und als Outperformer nah am Wochenhoch schließen. Oberhalb der Zone bleiben die Bullen klar im Vorteil. Erst ein Rücklauf könnte nochmal Schwung in die saisonal schwache Phase liefern. Die neue Handelswoche wird viele starke Impulse, vor allem aus den USA, mit sich bringen.

Der Bereich an der 19.230 stellt die erste relevante Zone. Oberhalb können die Bullen weiterhin die Range zur 19.470 aufrechterhalten. Sollte der DAX diese nachhaltig überwinden, würde der Cluster 19.660 und .750 aktiviert werden. Bei Bruch folgt gar der Türöffner zur großen 20k Marke. Unterhalb rückt hingegen die Ausbruchszone 19.050/18.950 in den Fokus. Darunter würde wieder die Eintrübung zur 18.720 drohen, anschließend das m. Bollinger an der 18.450.

Xetra-DAX Wochenchart
DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der China Stimulus und die Zinssenkungsfantasien peitschten den DAX als Outperformer zum neuen Allzeithoch. Oberhalb der 19k hält der DAX sein Ausbruchniveau mit Chancen auf die 20k. Quartalsabschluss. 2. Gewinnwarnung von VW (nachbörslich veröffentlicht) könnte den Auftakt eintrüben. Die 19.400 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Range zur 19.470/.490 aktiv. Darüber folgt die weitere Aufhellung zur 19.560/.580. Bei Bruch 19.650. Anschließend .750.
  • Unterhalb öffnet sich hingegen die Spanne zur 19.310. Darunter folgt der Weg zur 19.230. Bei Bruch droht der Weg in Richtung der Ausbruchszone zur 19.150/.110.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 19.400 > 19.470/.490 > 19.560/.580 > 19.650 > 19.750
  • Unterstützungen: 19.310 > 19.230 > 19.150> 19.110 > 19.030 > 18.970 > 18.920 > 18.850 > 18.790 > 18.730 > 18.690 > 18.630 > 18.550 > 18.530 > 18.460 > 18.400 > 18.360 > 18.280 > 18.240 > 18.180 > 18.100 > 18.050 > 18.000 > 17.970 > 17.885 > 17.810 > 17.780 > 17.710 > 17.670 > 17.610 > 17.570 > 17.500 > 17.440 > 17.370> 17.350 > 17.200 > 17.160 > 17.100 > 17.070 > 17.000 > 16.930 > 16.850 > 16.800
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Die Fed setzt voll auf Goldlöckchen – Erwartungshaltung nun die größte Gefahr

Die Aktienmärkte beendeten eine dynamische Handelswoche, in der neue Allzeithochs von Dow Jones, S&P 500 und DAX erreicht wurden, allerdings konnte der DAX seine Wochengewinne zum Abschluss nicht halten und gab diese fast vollständig wieder ab. Die belastende konjunkturelle Lage in Deutschland, insbesondere im Automobilsektor, wirkte sich negativ aus.

Ein Hauptereignis der Woche war die überraschend starke Zinssenkung der US-Notenbank Fed um 50 Basispunkte – die erste Zinssenkung seit März 2020. Fed-Chef Jerome Powell rechtfertigte diesen deutlichen Schritt als präventive Maßnahme, um das Goldlöckchen-Szenario – ein Umfeld moderater Inflation bei gleichzeitig solider wirtschaftlicher Aktivität – zu unterstützen. Ob Powell’s optimistische Sichtweise gerechtfertigt ist, wird sich in den kommenden Wochen anhand neuer Konjunkturdaten zeigen. Jegliche negativen Abweichungen könnten das Vertrauen schnell erschüttern und die Märkte unter Druck setzen, insbesondere da diese stark auf das Fortbestehen des Goldlöckchen-Szenarios setzen.

Die neue Woche bringt wichtige Konjunkturindikatoren mit sich, darunter die Einkaufsmanagerindizes und die PCE-Kernrate aus den USA, die genau beobachtet werden sollten. Es ist zudem wichtig zu beachten, dass die Monate September und Oktober häufig die schwächste saisonale Phase für die Märkte darstellen, was zusätzliche Volatilität bedeuten könnte.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe September (vorläufig)
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor September (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe September (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor September (vorläufig)
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe September (vorläufig)
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor September (vorläufig)
  • Dienstag:
    • 10:00 Uhr BRD ifo-Geschäftsklimaindex September
    • 16:00 Uhr USA Verbrauchervertrauen Conference Board September
    • 16:00 Uhr USA Richmond Fed Manufacturing Index September
  • Mittwoch:
    • 16:00 Uhr USA Neubauverkäufe August (annualisiert)
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr BRD GfK-Konsumklima Oktober
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr USA Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter August
    • 14:30 Uhr USA BIP Q2 (endgültig)
  • Freitag:
    • (!) 14:30 Uhr USA PCE-Kernrate August
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan September (endgültig)

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Der DAX schaffte in der Verfallsterminwoche den Sprung auf ein neues Allzeithoch und an den Kombiwiderstand bei 19.050. Der deutliche Abpraller und die eingetrübt Wochenkerze deuten nun eine neue bärische Gelegenheit an. Die schwache Saisonalität, die sich bis weit in den Oktober ziehen kann, könnte ihr übriges dazu beitragen. Der Bereich an der 18.720 stellt den ersten relevanten Bereich. Oberhalb können die Bullen weiterhin die Range zur 18.900 aufrechterhalten. Sollte der DAX diese nachhaltig überwinden, würde der Kombiwiderstand an der 19.080 doch wieder unter Druck gesetzt werden. Bei Bruch Türöffner zur 19.230. Unterhalb rückt über die 18.550 wieder das m. Bollinger an der 18.430 in den Fokus. Darunter würde die Eintrübung über die 18.3 zur 18.1 drohen.

Xetra-DAX Wochenchart
DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX fällt in den Wochenschluss deutlich von seinem Wochenhoch zurück. Die Bären könnten in der neuen Woche wieder ihre Chance wittern. Die 18.780 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Range zur 18.870 weiter aktiv. Darüber folgt die weitere Aufhellung zur 18.960. Bei Bruch 19.030.
  • Unterhalb öffnet sich hingegen die Spanne zur 18.710. Darunter wäre das m. Bollinger bei 18.650 zu nennen. Bei Bruch folgt der Lauf zur 18.580 und anschließend .530/.460.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 18.780 > 18.870 > 18.960 > 19.030 > 19.080 > 19.100 > 19.190 > 19.300 > 19.380
  • Unterstützungen: 18.710 > 18.650 > 18.580 > 18.530 > 18.460 > 18.400 > 18.360 > 18.280 > 18.240 > 18.180 > 18.100 > 18.050 > 18.000 > 17.970 > 17.885 > 17.810 > 17.780 > 17.710 > 17.670 > 17.610 > 17.570 > 17.500 > 17.440 > 17.370> 17.350 > 17.200 > 17.160 > 17.100 > 17.070 > 17.000 > 16.930 > 16.850 > 16.800
DAX Tageschart
DAX Stundenchart

Der Ausblick im Videoformat

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