Wall Street Spielball von Trump – Chancen auf Konterrallys trotz hoher Verunsicherungen

Zwischen Unsicherheit und Rally – Die Märkte bleiben zweigeteilt

Die Aktienmärkte blicken erneut auf eine volatile und stark divergierende Handelswoche zurück. Treibende Kraft hinter den starken Schwankungen war einmal mehr die erratische Politik von Donald Trump, der fast täglich neue Zollmaßnahmen ankündigt oder bestehende Pläne wieder verwirft. Diese Unsicherheit belastete vor allem die Wall Street, die als großer Underperformer aus der Woche ging und mittlerweile sogar auf Jahressicht ins Minus gerutscht ist.

Kapitalflucht aus den USA – Europa profitiert

Während die US-Märkte unter politischen Unsicherheiten und wachsenden Inflationssorgen leiden, hat sich Kapital zunehmend aus der Wall Street zurückgezogen und stattdessen Richtung Asien und Europa verlagert. Besonders der DAX konnte von dieser Entwicklung profitieren und erreichte in dieser Woche erneut neue Allzeithochs. Mit einer beeindruckenden Jahresperformance von 18 Prozent hat der deutsche Leitindex in nur wenigen Wochen fast alle Prognosen übertroffen.

Getrieben wurde der DAX nicht nur durch die Kapitalzuflüsse, sondern auch durch milliardenschwere Investitionsprogramme aus Deutschland und der EU. Diese sollen die wirtschaftliche Stagnation der letzten Jahre überwinden und Wachstumspotenzial für die kommenden Jahre schaffen. Trotz der extrem überdehnten Rally fehlen weiterhin klare Umkehrsignale, da der Markt immer wieder neue positive Impulse aus dem sogenannten „Goldlöckchen-Szenario“ erhält. Allerdings erhöht sich damit auch das Risiko, dass die Erwartungen zu hoch angesetzt sind und mögliche Enttäuschungen eine scharfe Korrektur auslösen könnten.

Wall Street in Korrekturmodus – Gefahr einer übergeordneten Eintrübung

Während der DAX von Rekord zu Rekord eilt, durchlebt die Wall Street ihre erste Korrektur des Jahres. Die großen US-Indizes haben nicht nur stark nachgegeben, sondern mittlerweile auch ihre 200-Tage-Linien nach unten durchbrochen. Dies ist ein Warnsignal für die Bullen – eine baldige Erholung wäre dringend notwendig, um weiteren Schaden zu vermeiden. Gelingt dies nicht, droht eine übergeordnete Eintrübung der Märkte mit weiterem Abwärtspotenzial.

Blick auf die nächste Handelswoche – Inflationsdaten im Fokus

In der kommenden Handelswoche richtet sich der Fokus der Anleger vor allem auf die neuen US-Verbraucherpreise sowie das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan mit den aktualisierten Inflationserwartungen. Die jüngsten Konjunkturdaten in den USA haben sich wiederholt eingetrübt, und zahlreiche Analystenhäuser haben ihre Wachstumsprognosen für die US-Wirtschaft bereits nach unten korrigiert.

Ein großes Risiko bleibt zudem die potenzielle Gefahr eines US-Government Shutdowns. Sollte es bis Freitag keinen Kompromiss im Schuldenstreit geben, droht eine Stilllegung vieler staatlicher Einrichtungen, was die Märkte weiter verunsichern würde.

Fazit – Erholung oder weiterer Abverkauf?

Die Märkte bleiben von höchster Unsicherheit geprägt, insbesondere in den USA. Dennoch könnte das mittlerweile sehr negative Sentiment in Kombination mit einer verbesserten Saisonalität die Basis für eine technische Erholung bilden. Eine Konterrally nach den jüngsten Abverkäufen ist nicht ausgeschlossen – entscheidend wird sein, ob die US-Daten Entspannung in den Inflationssorgen bringen und ob sich Donald Trump zumindest kurzfristig mit weiteren Zollmaßnahmen zurückhält.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Zeitumstellung USA
    • 08:00 Uhr DE Handelsbilanz Januar
    • 08:00 Uhr DE Industrieproduktion Januar
    • 16:00 Uhr USA Inflationserwartungen der Konsumenten
  • Dienstag:
    • 15:00 Uhr USA JOLTS-Daten (offene Stellen) Januar
  • Mittwoch:
    • (!) 13:30 Uhr USA Verbraucherpreise Februar
    • 15:00 Uhr CA BoC-Zinsentscheid
  • Donnerstag:
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion Januar
    • (!) 13:30 Uhr USA Erzeugerpreise Februar
    • 13:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • Freitag:
    • Shutdown Gefahr?
    • 08:00 Uhr DE Verbraucherpreise Februar (endgültig)
    • (!) 15:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan März (vorläufig)

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Der DAX bleibt ein extrem starker Outperformer und hat mit einer Spitzenperformance von +18 % die Wall Street, die weiterhin tief im Minus steckt, weit hinter sich gelassen. Besonders die gigantischen Investitionssummen aus Deutschland und der EU haben die Märkte in der vergangenen Woche befeuert – und das durchaus zu Recht, da diese Maßnahmen das Land zurück auf den Wachstumspfad führen könnten. Allerdings ist die Rally inzwischen stark überhitzt. Trotz der Euphorie sollte ein gesunder und kräftiger Rücksetzer nicht ausgeschlossen werden.
Der Bereich an der 22.900 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range zur 23.250 und der 23.550 aktiv. Darüber könnte gar eine weitere Beschleunigung zur 23.9/ 24k einsetzen.

Unterhalb würde hingegen die Spanne zur 22.550 und .400 weiter im Fokus stehen. Darunter folgt der Cluster 22.250 und 22.000. Bei Bruch 21.800.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX bleibt weiter der große Outperformer und in kompletter Divergenz zur Wall Street, wobei die neuen Allzeithochs mittlerweile mit sehr hoher Volatilität begleitet werden. 18% Jahresperformance so früh im Jahr sind extrem stark und deuten auf eine größere Korrektur im Jahresverlauf hin.
Die 23.000 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 23.200 weiter aktiv. Darüber dürfte sich die Bewegung erneut zur 23.350 fortsetzen. Bei Bruch folgen 23.400 und .500/550.
  • Unterhalb wäre hingegen die Range zur 22.830 aktiv. Darunter folgt die Bewegung in Richtung m. Bollingerband bei 22.650, wo es erstmal ernst wird für die Bullen. Bei Bruch Türöffner in Richtung 22.550 und 22.470.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.030 > 23.200 > 23.350> 23.400 > 23.500 > 23.550 > 23.730 > 23.750
  • Unterstützungen: 23.000 > 22.830 > 22.660 > 22.545 > 22.470 > 22.400 > 22.350 > 22.250 > 22.150 > 22.080 > 22.050 > 22.000 > 21.950 > 21.825 > 21.770 > 21.720 > 21.670 > 21.585 > 21.510 > 21.430 > 21.340 > 21.280 > 21.200 > 21.120 > 21.060 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130
DAX Tageschart

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Aktienmärkte Spielball von Trump – Zölle bleiben Unsicherheitsfaktor – Chance auf Umkehr?

Die Aktienmärkte blicken auf eine volatile Handelswoche zurück, in der vor allem die Wall Street unter Druck stand. Die Unsicherheit rund um die Handelspolitik von Donald Trump bleibt dabei der dominierende Faktor.

  • Die Zölle auf Importe aus Mexiko und Kanada (25 %) sollen am Dienstag in Kraft treten.
  • Die Märkte hoffen auf eine kurzfristige Einigung, die als Auslöser für eine Erholungsrally dienen könnte.
  • Falls die Zölle tatsächlich umgesetzt werden, droht ein erheblicher Schaden für die US-Konjunktur, den Konsum und damit auch für die Wall Street.
  • Auch die Zölle auf EU-Importe und die sogenannten reziproken Zölle bleiben in der Diskussion.

Die Märkte zeigen sich nervös, da die Auswirkungen dieser Maßnahmen schwer einzuschätzen sind. Trumps Politik bleibt ein unkalkulierbarer Risikofaktor, der jederzeit für neue Volatilität sorgen kann.

Saisonales Muster spricht für Gegenbewegung

Trotz der Unsicherheit entsprach der jüngste Rücksetzer dem saisonalen Muster:

  • Die zweite Februarhälfte ist oft von Schwäche und steigender Volatilität geprägt.
  • Mit dem Monatswechsel verbessert sich nun das saisonale Bild.
  • Gleichzeitig ist das Sentiment inzwischen sehr bärisch, was eine gute Grundlage für eine technische Erholung bietet.

Ob eine mögliche Erholungsrally jedoch nachhaltig sein kann, bleibt abzuwarten. Entscheidend wird sein, ob sich das wirtschaftliche Umfeld stabilisiert oder weitere Belastungen auftreten.

Wichtige Termine in der kommenden Woche

  1. Dienstag: Start der Trump-Zölle auf Kanada und Mexiko – Entscheidung über mögliche Einigung oder Eskalation.
  2. Donnerstag: EZB-Zinsentscheid – eine weitere Zinssenkung wird erwartet.
  3. Freitag: US-Arbeitsmarktbericht – entscheidend für die Geldpolitik der Fed.

Besonders brisant: Die letzten US-Daten zeigten eine Kombination aus anhaltender Inflation und nachlassendem Wirtschaftswachstum. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnte dies Zinssenkungen weiter verzögern und die Märkte zusätzlich belasten.

Die Märkte stehen vor einer erneut spannenden Woche. Falls die Trump-Zölle doch noch abgewendet werden oder es zumindest eine Verzögerung gibt, könnte dies eine starke Erholungsbewegung auslösen. Sollte es jedoch zur Umsetzung kommen, droht eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung. Zudem bleibt der Fokus auf der Inflation und den Notenbanken, die über den weiteren Verlauf an den Börsen mitentscheiden werden. Die Volatilität dürfte weiterhin hoch bleiben.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Monatsauftakt März
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar (endgültig)
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise (Vorabschätzung)
    • (!) 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar
  • Dienstag:
    • (!) Frist läuft ab: Zölle Kanada/ Mexiko
  • Mittwoch:
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar (endgültig)
    • 14:15 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Februar
    • 16:00 Uhr USA Auftragseingang Industrie Januar
    • (!) 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar
    • 20:00 Uhr USA Beige Book der Fed
  • Donnerstag:
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsatz Januar
    • (!) 14:15 Uhr Eurozone EZB-Zinsentscheid
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:45 Uhr Eurozone EZB-Pressekonferenz
  • Freitag:
    • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q4 (endgültig)
    • (!) 14:30 Uhr US-Arbeitsmarktbericht Februar

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Der DAX befindet sich nach dem zweitbesten Jahresauftakt seiner Geschichte innerhalb einer flachen Konsolidierung. Die Bullen werden hierbei klar auf eine bullische A-B-C Konsolidierung setzen. Die Bären brauchen die Abwärtsdynamik und das impulsive Triggern eines Doppeltops. Das aktuelle Umfeld ist hochpolitisch und durch viele Unsicherheiten geprägt.
Der Bereich an der 22.500 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range zur 22.800 und dem Allzeithoch 23.000 aktiv. Darüber weitere Chance auf 23.250 und anschließend 23.440.

Unterhalb würde hingegen die Spanne zur 22.250 weiter im Fokus stehen. Darunter folgt der Cluster 22.250 und 22.000, wo die A-B-C Konsolidierung bullisch aufgelöst werden muss. Andernsfalls droht die Eintrübung zur 21.8 und 21.650.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX bleibt volatil getrieben, aber hält sich als Outperformer außerordentlich stabil und konsolidiert seine starke Rally bisher nur flach. Eine bullische A-B-C Konsolidierung bleibt damit wahrscheinlich, welchen noch ein weiteres Tief benötigt. Die Bären müssten hingegen auf starken Abgabedruck und der bärischen Aktivierung eines Doppeltops setzen. Sentiment und Saisonalität begünstigen den bullischen Pfad.
Das Thema Zölle bleibt jedoch das Damoklesschwert für die Märkte und den DAX.
Die 22.470 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 22.550 weiter aktiv. Darüber dürfte sich die Bewegung zur 22.625 fortsetzen. Bei Bruch die Aufhellung zur 22.700 und anschließend zur 22.800/.850.
  • Unterhalb wäre hingegen die Range zur 22.400 weiter aktiv. Darunter folgt die weitere Bewegung in die C mit der 22.320 und anschließend 22.250. Anschließend der Weg in die Gap-Zone 22.180/.150.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 22.550 > 22.625 > 22.670 > 22.700 > 22.800 > 22.850 > 22.940 > 23.000
  • Unterstützungen: 22.470 > 22.400 > 22.320 > 22.250 > 22.180 > 22.150 > 22.080 > 22.050 > 22.030 > 21.990 > 21.930 > 21.825 > 21.770 > 21.720 > 21.670 > 21.585 > 21.510 > 21.430 > 21.340 > 21.280 > 21.200 > 21.120 > 21.060 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130
DAX Tageschart

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DAX auf Rekordjagd – Trump-Politik sorgt weiter für Unsicherheit – Schwache Saisonalität?

Die Aktienmärkte blicken auf eine positive Handelswoche zurück, die jedoch von viel Unsicherheit begleitet wurde. Besonders die Zollpolitik von Donald Trump sorgt für Verwirrung: Nachdem er bereits Strafzölle für Mexiko und Kanada verschoben hatte, wurde nun auch die Einführung der reziproken Zölle auf April vertagt. Taktische Verzögerung oder Grundstein seiner Verhandlungstaktik? Diese Frage wird die Märkte wohl noch länger (volatil) begleiten.

Friedenshoffnung in der Ukraine – oder doch nur ein Strohfeuer?
Für Aufsehen sorgte auch das Telefonat zwischen Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, das Hoffnungen auf eine baldige Friedenslösung im Ukraine-Krieg schürte. Diese Euphorie bekam jedoch auf der Münchner Sicherheitskonferenz einen Dämpfer, als sowohl ukrainische als auch russische Vertreter (Statement) keine kurzfristige Lösung in Aussicht stellten. Die tiefen Gräben zwischen EU und USA sind zudem sehr deutlichgeworden. Jegliche Art von Verhandlung dürfte durch Misstrauen begleitet werden.

DAX mit Rekordlauf – 13,6 % seit Jahresbeginn
Der DAX reagierte dennoch prompt auf die positiven Schlagzeilen und markierte ein neues Allzeithoch über 22.600 Punkten. Seit Jahresbeginn beträgt der Gewinn nun 13,6 %, womit der deutsche Leitindex weiter deutlich besser performt als die US-Märkte. Allerdings könnte das Goldlöckchen-Szenario (Zinslockerungen, Konjunkturerholung, Währungsvorteil, Hoffnung auf politische Stabilität…) bald auf die Probe gestellt werden. Historisch gesehen gehören die letzten beiden Februarwochen zu den schwächeren Phasen des Börsenjahres – Gewinnmitnahmen könnten also bevorstehen.

Ausblick auf die neue Handelswoche:

  • Montag: Feiertag in den USA
  • Dienstag: ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland/ Eurozone
  • Mittwoch: Fed-Protokoll mit möglichen Hinweisen zur Zinspolitik
  • Freitag: Einkaufsmanagerindizes für die Industrie und den Dienstleistungssektor

Neben den Makrodaten bleibt Trump der größte Unsicherheitsfaktor. Seine noch unklare Außen- und Wirtschaftspolitik sorgt für Volatilität – jede neue Schlagzeile kann die Märkte in Bewegung setzen.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Feiertag USA – Presidents Day
  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr DE ZEW-Konjunkturerwartungen Februar
    • 11:00 Uhr Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen Februar
    • 14:30 Uhr USA Empire State Manufacturing Index Februar
  • Mittwoch:
    • (!) 20:00 USA FOMC Protokoll
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr DE Erzeugerpreise Januar
    • (!) 14:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index Februar
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 16:00 Uhr USA Index der Frühindikatoren Januar
  • Freitag:
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar (vorläufig)
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar (vorläufig)
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan Februar (endgültig)

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Der DAX konnte seinen starken Jahresauftakt im Februar auf 13,6 % weiter ausbauen und ein neues Allzeithoch oberhalb der 22.600 Punkte erreichen. Damit liegt er deutlich über vielen Jahresendzielen der großen Analystenhäuser. Das Goldlöckchen-Szenario bleibt der zentrale Treiber, doch Abweichungen von dieser sehr hohen Erwartung könnten die Gefahr einer überfälligen Konsolidierung mit sich bringen.
Der Bereich an der 22.150 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range über die 22.300 zur 22.510 aktiv. Darüber öffnet sich der Cluster zur 22.800, gefolgt von der 23.000.

Unterhalb würde hingegen die erste Eintrübung zur 21.780 in den Fokus rücken. Darunter folgen 21.450 und anschließend 21.100.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX beendete eine weitere starke Handelswoche mit leichten Gewinnmitnahmen. Ein klares Umkehrsignal wurde dabei noch nicht ausgelöst, jedoch deutet die plötzliche Underperformance zur Wall Street in Kombination mit der anstehenden Saisonalität auf ein mögliches Warnsignal hin. Die überhitzte Rally könnte damit vor einer überfälligen Konsolidierung stehen.
Die 21.530 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zum Allzeithoch bei 22.600/.625 weiter aktiv. Darüber dürfte sich die Bewegung zur 22.670 und 22.735 fortsetzen. Bei Bruch weitere Chance auf 22.810.
  • Unterhalb wäre hingegen die Range zur 22.450 und 22.410 aktiv. Darunter folgt die erste Eintrübung über die 22.390 mit Lauf zum Gap bei 22.310. Anschließend Weg ins Gap bei 22.190 und .150.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 22.530 > 22.600 > 22.625 > 22.670 > 22.735 > 22.810
  • Unterstützungen: 22.450 > 22.410 > 22.390 > 22.310 > 22.210 > 22.150 > 22.070 > 22.040 > 21.990 > 21.930 > 21.825 > 21.770 > 21.720 > 21.670 > 21.585 > 21.510 > 21.430 > 21.340 > 21.280 > 21.200 > 21.120 > 21.060 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130
DAX Tageschart

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Aktienmärkte mit Unsicherheit und Volatilität: Trump-Zölle und Inflationssorgen belasten

Die Aktienmärkte blicken auf eine volatile Handelswoche zurück, die vor allem durch Donald Trumps unberechenbare Zollpolitik geprägt war. Erst kündigte er Strafzölle auf Importe aus Kanada und Mexiko an, dann folgte eine Verschiebung um einen Monat, was für erhebliche Schwankungen an den Märkten sorgte. Doch damit nicht genug – am Freitag kündigte Trump an, dass in der neuen Woche weitere Zölle folgen könnten, möglicherweise auch für den Automobilsektor. Ob es sich um eine echte Maßnahme oder eine weitere Finte handelt, bleibt unklar. Die Unsicherheit über die zukünftige Handelspolitik dürfte den Markt auch in den kommenden Wochen begleiten.

Neben der Zollpolitik standen auch wichtige Konjunktur- und Inflationsdaten im Fokus. Während die Inflationserwartungen in den USA weiter ansteigen, zeigen sich erste Schwächeanzeichen in der Konjunktur. Diese Kombination aus steigenden Preisen und schwächelndem Wachstum stellt die Märkte vor neue Herausforderungen – eine Entwicklung, die nicht ewig ignoriert werden kann.

Quartalsberichtssaison: Tech-Giganten wackeln
Die Earnings Season läuft weiter auf Hochtouren, und in der vergangenen Woche standen viele große Technologiekonzerne im Rampenlicht. Auffällig war, dass fast alle Unternehmen in ihren Berichten Schwächen aufwiesen – sei es durch einen verhaltenen Ausblick, steigende Investitionsausgaben oder andere Belastungsfaktoren. Trotz durchwachsener Zahlen kann sich der Markt noch stabil halten, doch das Fundament wird zunehmend wacklig.

Saisonalität: Korrektur in der zweiten Februarhälfte?
Historisch betrachtet neigt die zweite Februarhälfte gerne zu einer Schwächephase. Gleichzeitig stützen jedoch weiterhin aktive Privatanleger sowie die angelaufenen Aktienrückkaufprogramme (Buybacks) den Markt.

Ausblick auf die kommende Woche: Fokus auf Trump, Powell und Inflationsdaten
Die neue Handelswoche dürfte nicht minder spannend werden.
🔹 Kommt die nächste Zollrunde von Trump? Falls die EU betroffen ist, könnte das den Markt massiv unter Druck setzen.
🔹 Fed-Chef Jerome Powell stellt sich der Befragung im Senat und Repräsentantenhaus – seine Worte könnten Aufschluss über die weitere Geldpolitik geben.
🔹 Am Mittwoch werden neue US-Inflationsdaten gemeldet – ein zu heißer Wert könnte Zinssenkungshoffnungen weiter dämpfen und die Märkte erneut ins Wanken bringen.

Die Volatilität dürfte hoch bleiben, denn mit der Mischung aus unklarer Handelspolitik, geldpolitischer Unsicherheit und schwächelnder Konjunktur stehen die Börsen auf dünnem Eis.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 10:30 Uhr Eurozone sentix-Konjunkturindex Februar
  • Dienstag:
    • (!) 16:00 Uhr USA Anhörung von Fed Powell vor Bankenausschuss des Senats
  • Mittwoch:
    • (!) 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise Januar
    • (!) 16:00 Uhr USA Anhörung von Fed Powell vor Ausschuss des Repräsentantenhauses
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr DE Verbraucherpreise Januar (endgültig)
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion Januar
    • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise Januar
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • Freitag:
    • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q4 (2. Veröffentlichung)
    • (!) 14:30 Uhr USA Einzelhandelsumsatz Januar
    • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion Januar

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Der DAX konnte seinen starkes Jahresauftakt in der ersten Februarhälfte weiter ausbauen und mit einem Allzeithoch nah der 22.000-er Marke und mit einer Jahresperformance von 10% vorerst krönen. Aufkommende neue Zollsorgen belasteten jedoch den Wochenabschluss. Die überfällige Konsolidierung könnte getriggert werden, wenn weitere Zollankündigungen von Trump in der neuen Woche folgen. Der Bereich an der 21.650 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range über die 21.800 zur 22.000 aktiv. Darüber öffnet sich der Cluster zur 22.200 und 22.400.

Unterhalb würde hingegen die erste Eintrübung zur 21.390 in den Fokus rücken. Darunter folgen 21.100 und anschließend 20.900. Bei Bruch droht der Weg zur 20.700/20.400.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX konnte sich am Freitag mit einem neuen Allzeithoch bis nah an die 22k schieben. Nach EU-Close gab es jedoch neue Zoll-Drohungen von Trump, die zu später Schwäche führte. Die Zölle dürften die größte Gefahr für die DAX-Rally darstellen, welche mit +10% bereits sehr überdehnt ist.
Die 21.830 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb wäre die Spanne zur 21.900 und .940 weiter im Fokus. Darüber dürfte sich die Bewegung über die 22.000 zur 22.020 fortsetzen. Bei Bruch öffnet sich der Cluster zur 22.070/22.100.
  • Unterhalb wäre hingegen die Range über die 21.780 zur 21.720 aktiv. Darunter folgen über die 21.650 das Gap-Close an der 21.585. Anschließend 21.530 und der Weg zur 21.430.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 21.830 > 21.900 > 21.940 > 22.000 > 22.020 > 22.070 > 22.100 > 22.200
  • Unterstützungen: 21.780 > 21.720 > 21.650 > 21.585 > 21.530 > 21.430 > 21.340 > 21.280 > 21.200 > 21.120 > 21.060 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130 > 20.030 > 19.930 > 19.850 > 19.820 > 19.780 > 19.725 > 19.670 > 19.650 > 19.580 > 19.540 > 19.470 > 19.410 > 19.365 > 19.310 > 19.285 > 19.260 > 19.200 > 19.160 > 19.080 > 19.030 > 19.015 > 18.975 > 18.910 > 18.850 > 18.810 > 18.760 > 18.720
DAX Tageschart

Der Ausblick im Videoformat

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DAX mit Rekordstart ins Jahr – Doch Trumps Zollpolitik könnte zur Belastung werden. Zollhammer auch für Deutschland?

Die Aktienmärkte haben den ersten Monat des Jahres mit starken Gewinnen abgeschlossen. Besonders der DAX überzeugte mit einer Performance von über 9 %, ein solch starker Januar gelang zuletzt im Jahr 2012. Die europäischen Märkte profitierten insbesondere vom schwachen Euro, der expansiven Geldpolitik der EZB und einem faireren Bewertungsniveau im Vergleich zu den US-Indizes. Zudem wurde darauf spekuliert, dass Donald Trump Strafzölle gegen Europa möglicherweise nicht durchsetzen wird.

Auch an der Wall Street verlief der Januar positiv, der S&P 500 konnte über 3 % zulegen. Historisch betrachtet bedeutet ein solcher Januar in über 90 % der Fälle ein positives Gesamtjahr. Doch zum Wochenschluss sorgte Trump für neue Unsicherheiten. Er kündigte an, dass zum 1. Februar Strafzölle von 25 % auf Importe aus Kanada und Mexiko sowie 10 % auf Importe aus China in Kraft treten werden. Auch die Europäische Union werde nicht verschont bleiben, jedoch wurde noch kein konkreter Zeitpunkt genannt. Sollte Trump diese Maßnahmen tatsächlich umsetzen, dürfte dies die Aktienmärkte zu Wochenbeginn belasten und eine überfällige Konsolidierung einleiten. Allerdings bleibt Trump für seine abrupte Meinungsänderungen bekannt, weshalb seine Social-Media-Aktivitäten genau beobachtet werden müssen.

In der ersten Februarwoche stehen wichtige Konjunkturdaten im Fokus. Am Montag und Mittwoch werden die ISM-Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor in den USA veröffentlicht, bevor am Freitag der offizielle US-Arbeitsmarktbericht folgt. Zudem setzen die großen Tech-Unternehmen ihre Quartalsberichtsaison fort, mit Zahlen von Alphabet, Amazon und PayPal.

Bisher war die Berichtssaison zwar solide, offenbarte jedoch einige Schwachstellen – insbesondere beim Ausblick und auf der Kostenseite. Saisonal betrachtet verläuft die erste Februarhälfte oft freundlich, da die Rückkäufe von US-Aktien nach der Blackout-Periode wieder in vollem Umfang aufgenommen werden. Allerdings bleibt die Unsicherheit durch Trumps unklare Handelspolitik ein erheblicher Risikofaktor, der jederzeit für Volatilität sorgen kann.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Monatsauftakt Februar
    • 02:45 Uhr China Caixin Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Januar
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Januar (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Januar (endgültig)
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise (Vorabschätzung)
    • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Januar
  • Dienstag:
    • 16:00 Uhr USA Auftragseingang Industrie Dezember
    • 16:00 Uhr USA JOLTS-Daten (offene Stellen) Dezember
    • Quartalszahlen u. a. PayPal, AMD, Alphabet, Snap
  • Mittwoch:
    • 02:45 Uhr China Caixin Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Januar
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Januar (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Januar (endgültig)
    • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise Dezember
    • 14:15 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Januar
    • (!) 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Januar
    • Quartalszahlen u. a. Uber, Ford, Disney, arm
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr DE Auftragseingang Industrie Dezember
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsatz Dezember
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • Quartalszahlen u. a. Amazon
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr DE Industrieproduktion Dezember
    • (!) 14:30 Uhr USA Arbeitsmarktbericht Januar
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan Februar (vorläufig)

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Der DAX zeigte eine extrem starke Januarperformance mit einer Spitzenperformance von +9,4 %. Selbst bei der 52-Wochen-Performance hat der DAX nun den Nasdaq als Outperformer überholt. Eine Konsolidierung erscheint überfällig und könnte mit den bestätigten Zollplänen von Trump eingeleitet werden. Der Bereich an der 21.520 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range über die 21.740 zur 21.900 aktiv. Darüber öffnet sich der Cluster zur 22.000 und 22.200.

Unterhalb würde hingegen die erste Eintrübung zur 21.200 in den Fokus rücken. Darunter folgen 20.900 und bei Bruch der Weg zum alten Allzeithoch bei 20.500.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX konnte den Januar mit +9% als starker Outperformer beenden. Die Zollpolitik der USA birgt zum Wochenauftakt nun die Gefahr eines Abwärtsgaps, welches den DAX in eine überfällige Konsolidierung zwingen würde. Die 21.680 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne über die 21.730 zum AZH an der 21.790 aktiv. Darüber dürfte sich die Rally in Richtung der 21.850 und .900 fortsetzen. Bei Bruch folgt der Türöffner zur 22.000.
  • Unterhalb wäre hingegen die Range über die 21.630 zur 21.580 wieder im Fokus. Darunter öffnet sich der Cluster zur 21.540 und .510, wo der erste größere Support wartet. Bei Bruch öffnet sich die Tür zum Gap-Close bei 21.430 und anschließend .370.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 21.680 > 21.730 > 21.790 > 21.850 > 21.900 > 22.000 > 22.000
  • Unterstützungen: 21.630 > 21.580 > 21.540 > 21.510 > 21.430 > 21.370 > 21.285 > 21.260 > 21.200 > 21.080 > 21.045 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130 > 20.030 > 19.930 > 19.850 > 19.820 > 19.780 > 19.725 > 19.670 > 19.650 > 19.580 > 19.540 > 19.470 > 19.410 > 19.365 > 19.310 > 19.285 > 19.260 > 19.200 > 19.160 > 19.080 > 19.030 > 19.015 > 18.975 > 18.910 > 18.850 > 18.810 > 18.760 > 18.720
DAX Tageschart

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