Zwischen Hoffen und Bangen – die Märkte bleiben im Bann der Handelspolitik

Die Aktienmärkte blicken auf eine erneut stark politisch geprägte Handelswoche zurück. Während der DAX im Wochenverlauf ein Plus verbuchen konnte, rutschte die Wall Street ins Minus. Damit setzte sich das bekannte Muster fort: Europa mit relativer Stärke, während die US-Märkte zunehmend unter den Unsicherheiten leiden, die durch die Handelspolitik von Donald Trump ausgelöst werden. Zwar gab es zwischenzeitlich Hoffnungsschimmer – etwa durch angedeutete Zollerleichterungen oder Verhandlungssignale –, doch die allgemeine Unsicherheit bleibt hoch. Der Handelskonflikt wirkt längst wie ein Balanceakt: Auf der einen Seite steht die Hoffnung auf Deals und eine Rücknahme der Zölle, auf der anderen Seite die Sorge, dass sich die wirtschaftlichen Schäden mit jedem Tag ohne Einigung vertiefen. Gerade mit Blick auf die Inflation und das Wachstum steigt das Risiko, dass sich die angespannte Lage in harten Wirtschaftsdaten niederschlägt.

Osterruhe – und ein heißer Wochenstart danach

Zum Karfreitag bleiben die globalen Märkte geschlossen, während die Wall Street am Ostermontag bereits wieder den Handel aufnimmt. Die neue Woche dürfte dann gleich mit einigen potenziellen Kurstreibern aufwarten. Die Quartalsberichtssaison nimmt Fahrt auf, mit Unternehmen wie SAP, Tesla, Boeing, Alphabet oder auch Intel, die ihre Bücher öffnen. Vor allem die Ausblicke der großen Tech- und Industrieunternehmen dürften im Fokus stehen – weniger die reinen Zahlen, sondern die Frage, wie sich das geopolitisch angespannte Umfeld auf Margen, Nachfrage und Investitionsbereitschaft auswirkt. Zusätzlich werden mit dem ifo-Geschäftsklimaindex und den Einkaufsmanagerindizes wichtige Frühindikatoren für Deutschland und die Eurozone veröffentlicht.

Trotz all dieser Daten bleibt das große Thema aber die globale Handelspolitik – und insbesondere die Frage, ob es Trump gelingen wird, über Worte hinaus auch Taten zu liefern, die für echte Entspannung sorgen. Der Markt sehnt sich nach einem klaren Signal. Doch solange dieses ausbleibt, bleibt die Volatilität hoch – und die Nervosität der Marktteilnehmer dürfte auch in der kommenden Woche ein ständiger Begleiter bleiben.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Ostermontag: Wall Street geöffnet
    • 16:00 Uhr US Index der Frühindikatoren März
  • Dienstag:
    • 16:00 Uhr US Richmond Fed Manufacturing Index April
    • 16:00 Uhr EU Verbrauchervertrauen April (vorläufig)
    • Quartalszahlen u.a. von SAP, Tesla
  • Mittwoch:
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe April (vorläufig)
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor April (vorläufig)
    • 15:45 Uhr US S&P Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe April April (vorläufig)
    • 15:45 Uhr US S&P Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor April (vorläufig)
    • 20:00 Uhr US Fed Beige Book
    • Quartalszahlen u.a. von Boeing, IBM
  • Donnerstag:
    • (!) 10:00 Uhr DE ifo-Geschäftklimaindex
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr US Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter März
    • Quartalszahlen u.a. von Intel, Alphabet
  • Freitag:
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan April (endgültig)

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Der DAX ist nach den Zöllen von Trump in der Spitze um 21% auf ein Tief um 18.5 gefallen und konnte im Anschluss eine Gegenbewegung bis in den Bereich des 50-er Fibu-Levels und des m. Bollinger einleiten. Die Bewegung dürfte sehr wahrscheinlich nur vor größeren Herausforderung stehen. Eine erneute Schwächetendenz muss eingeplant werden.
Der Bereich an der 20.400 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die Range zur 20.800 und 21k aktiv. Darüber kann wieder der Kombiwiderstand an der 21.450/21.570 in den Fokus rücken. Abprallergefahr! Bei Bruch erste Aufhellung zur 21.850 und 22k.

Unterhalb würden hingegen erneut die 20k unter Druck stehen. Darunter droht erneut Abgabedruck zur 19.7/19.5, wo die Bullen wieder gute Chancen erhalten.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX beendete die Woche als Outperformer an seiner 100-Tageslinie und im Wochenchart knapp unter dem m. Bollingerband. Ein Bereich, der für die Bären wieder von Interesse sein dürfte und bei aufkommender Schwäche Druck in Richtung der 200-TL (20k) entwickeln kann. Oberhalb hätte er hingegen noch die Chance das 61,8-er Fibu-Level anzuvisieren.
Der Bereich an der 21.100 stellt eine erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne über die 21.260 zur 100-TL bei 21.380 aktiv. Darüber könnte sich die Gegenbewegung noch zum 61,8-er Fibu-Level bei 21.570 ausdehen. Eine Zone, die bei einer bärischen Vorlage rasch Abgabedruck aufbauen kann. Bei Bruch folgen hingegen noch die 21.675 und anschließend 21.850.
  • Unterhalb bleibt hingegen die Range zur 21k/ 20.970 zu nennen. Darunter droht erneuter Abgabedruck zur 20.790. Anschließend 20.550 und .390. Bei Bruch Türöffner zur 200-TL bei 20k.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 21.100 > 21.260 > 21.380 > 21.550 > 21.570 > 21.675 > 21.850
  • Unterstützungen: 21.000 > 20.970 > 20.850 > 20.790 > 20.550 > 20.390 > 20.050 > 20.000 > 19.860 > 19.670 > 19.450 > 19.370 > 19.080 > 19.050 > 18.750
DAX Tageschart

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Märkte im Krisenmodus – zwischen Zollkrieg, Vertrauensverlust und der Hoffnung auf die Fed

Auch in dieser Woche blieben die Aktienmärkte fest im Griff der US-Handelspolitik. Donald Trumps Zollpolitik bleibt das dominierende Thema – schwankend zwischen punktuellen Rücknahmen einzelner Zölle und einer gleichzeitigen massiven Verschärfung im Handelskrieg, vor allem gegenüber China.
Die Folge ist ein zunehmender Vertrauensverlust an den Märkten. Was sich bislang vor allem in einer starken Verunsicherung und rückläufigen Frühindikatoren zeigte, dürfte sich in den kommenden Wochen und Monaten zunehmend auch in den harten Wirtschaftsdaten widerspiegeln.

US-Renditen steigen – wann kommt die Fed?

Zusätzlich richtet sich der Blick auf den US-Anleihemarkt. Der jüngste Renditeanstieg – vor allem bei den langlaufenden US-Staatsanleihen – sorgt zunehmend für Nervosität. Zum einen erschwert dies die Finanzierungsbedingungen für Unternehmen und Konsumenten, zum anderen signalisiert der Markt damit wachsende Inflationsrisiken und Zweifel an der Wirtschaftspolitik Trumps.
Die große Frage bleibt: Wann greift die US-Notenbank Fed ein? Erste Stimmen aus dem Markt erwarten, dass Fed-Chef Powell spätestens im Mai oder Juni mit geldpolitischen Maßnahmen gegensteuern muss.

Quartalsberichtssaison: Banken warnen vor schwierigen Zeiten

Gleichzeitig beginnt in dieser Woche die neue US-Quartalsberichtssaison – und bereits die ersten Ausblicke der US-Großbanken deuten an, was dem Markt bevorstehen könnte. Die CEOs der großen Institute äußerten sich auffallend zurückhaltend und warnten explizit vor schwierigen Zeiten für die US-Wirtschaft.
Hier dürfte sich in den kommenden Wochen entscheiden, ob die aktuell noch relativ hohen Aktienbewertungen in den USA zu halten sind – oder ob Gewinnrevisionen und schwächere Ausblicke für zusätzlichen Druck sorgen.

DAX bleibt stabiler – aber verwundbar

Der DAX konnte sich im Jahresverlauf bislang deutlich besser halten als die Wall Street. Vor allem die Aussicht auf Investitionsprogramme, eine lockere EZB-Politik und das niedrigere Bewertungsniveau halten den deutschen Leitindex auf einem besseren Niveau.
Trotzdem bleibt klar: In einem sich zuspitzenden globalen Handelskonflikt ist auch der DAX keinesfalls immun. Deutschland als exportabhängige Volkswirtschaft bleibt direkt betroffen.

Entscheidende Termine in der verkürzten Osterwoche

Die neue Handelswoche – verkürzt durch den Karfreitag – bringt zahlreiche wichtige Impulsgeber:

  • Dienstag: ZEW-Konjunkturerwartungen aus Deutschland – wohl erstmals voll im Einfluss des eskalierenden Handelskonflikts.
  • Mittwoch: Wichtige Konjunkturdaten aus China sowie die US-Einzelhandelsumsätze – zeigen sich hier bereits erste Bremsspuren durch die Verunsicherung? Am Abend außerdem ein aufschlussreiches Gespräch mit Fed-Chef Powell zur Lage der US-Wirtschaft.
  • Donnerstag: Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank. Die EZB dürfte ihren Zinssenkungszyklus fortsetzen und eine weitere Lockerung verkünden.

Der Markt bleibt damit klar politisch getrieben. Hoffnungsschimmer auf eine Beruhigung kommen – wenn überhaupt – nur aus zwei Richtungen: einer weicheren Haltung Trumps in den nächsten Wochen oder einer deutlicheren Unterstützung der Fed.
Beides ist derzeit noch offen.


Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 17:00 Uhr US Inflationserwartungen der Konsumenten März
    • Quartalszahlen u.a. von Goldman Sachs
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr DE Großhandelspreise März
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion Februar
    • 11:00 Uhr DE ZEW-Konjunkturerwartungen April
    • 14:30 Uhr US Importpreise/ Exportpreise März
    • 14:30 Uhr Empire State Manufacturing Index April
    • Quartalszahlen u.a. von Bank of America, CITI
  • Mittwoch:
    • 04:00 Uhr China BIP Q1
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise März (endgültig)
    • (!) 14:30 Uhr US Einzelhandelsumsatz März
    • 15:15 Uhr US Industrieproduktion März
    • (!) 19:30 Uhr US Rede Fed Chef Powell Economic Outlook
    • Quartalszahlen u.a. von ASML, Alcoa
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr DE Erzeugerpreise März
    • (!) 14:15 Uhr EU EZB Zinsentscheid
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr US Philadelphia-Fed-Index Apri
    • (!) 14:45 Uhr EU EZB Pressekonferenz
    • Quartalszahlen u.a. von Netflix, tsmc
  • Freitag:
    • Karfreitag: Börsen geschlossen

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Der DAX ist nach den Zöllen von Trump in der Spitze um 21% auf ein Tief um 18.5 gefallen, aber konnte sich rasch wieder stabilisieren. Eine nachhaltige Bodenbildung wird für die Entwicklung von Formationen jedoch Zeit benötigen. Dafür wäre auch ein abermaliger Lauf in Richtung der Tiefs denkbar. Die erhöhte Volatilität wird vorerst erhalten bleiben.
Der Bereich an der 20.000 (200-TL) wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die Range zur 20.4 aktiv. Darüber kann wieder der Kombiwiderstand an der 21k/21.300 in den Fokus rücken. Bei Bruch 21.6.

Unterhalb würden hingegen erneut die 19.700/19.500 unter Druck stehen. Darunter droht erneut Abgabedruck zur 19.1 und anschließend 18.7.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX hat sich nach dem Abverkauf in der Zone zwischen 100-Tagesline (21.3) und der 200-Tageslinie (22k) eingefunden. Die Vola und Zeit für die Ausbildung von Formationen wird noch etwas Zeit benötigen.
Der Bereich an der 20.400 stellt eine erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 20.780 aktiv. Darüber öffnet sich wieder die Tür zur 21k und der Komiwiderstandszone 21.2/21.3. Bei Bruch folgt die 21.420 und .570.
  • Unterhalb bleibt hingegen die Range zur 200-TL bei 20.050/20.000 zu nennen. Darunter droht erneuter Abgabedruck zur 19.850 und 19.750 und im weiteren Verlauf 670.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 20.390 > 20.420 > 20.740/.780 > 20.980 > 21.110 > 21.210 > 21.270
  • Unterstützungen: 20.050 > 20.000 > 19.860 > 19.750 > 19.670 > 19.450 > 19.370 > 19.080 > 19.050 > 18.750
DAX Tageschart

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Märkte im Bann der Trump-Politik – Woche der Entscheidung steht an

Auch die zurückliegende Woche war an den Aktienmärkten stark durch die geopolitische Unsicherheit geprägt – allen voran durch die erneut verschärften Zolldrohungen von Donald Trump. Die Einführung der Autozölle sowie die Ankündigung des sogenannten „Tags der Befreiung“ am 2. April, an dem weitreichende neue Handelsmaßnahmen verkündet werden sollen, belasten die Märkte zunehmend. Die Börse reagiert nervös, die Verunsicherung ist spürbar auf hohem Niveau angekommen.

Konjunktursignale trüben sich weiter ein

Makroökonomisch zeigt sich ein klar negatives Muster: Die Inflationserwartungen steigen deutlich, während die Konjunkturdaten schwächer ausfallen und die Wachstumsaussichten zurückgenommen werden. Der Mix aus anziehendem Preisdruck und nachlassender Wirtschaftsaktivität weckt zunehmend Sorgen vor einem Stagflationsszenario. Die Märkte fragen sich: Wird Trump trotz der abkühlenden Konjunktur und den Abverkäufen an der Wall Street seinen harten Zollkurs durchziehen oder sich angesichts der Risiken zurückhaltender zeigen?

Wall Street bleibt angeschlagen

Die US-Indizes konnten sich im Wochenverlauf zwar zwischenzeitlich erholen, scheiterten jedoch scharf an ihren 200-Tageslinien – ein herber Rückschlag für die Bullen. Charttechnisch bleibt das Bild angeschlagen, ein weiterer Abwärtsimpuls ist wahrscheinlich. Dennoch besteht oberhalb der letzten Tiefs weiterhin die Chance auf eine fortgesetzte Stabilisierung, falls Trump beim anstehenden Zolltermin am Dienstag nicht negativ überrascht. Ansonsten dürfte der Bruch und nächste Impuls nach unten folgen.

DAX verteidigt Range – Entscheidung naht

Im Gegensatz zur Wall Street konnte sich der DAX vergleichsweise stabil halten. Die neutrale Seitwärtsrange blieb intakt, auch wenn ebenso deutliche Schwächetendenzen den Index erfassten. Die bevorstehende Woche – und insbesondere der 2. April – dürften auch für den deutschen Leitindex richtungsentscheidend werden. Bleibt der große Knall aus, ist zumindest kurzfristig eine weitere Stabilisierung möglich. Andernfalls könnte auch der DAX seine bisherige Outperformance einbüßen.

Die neue Woche verspricht damit kaum weniger politische Brisanz – mit dem 2. April als Schlüsseldatum. Wichtige Impulse aus dem Wirtschaftskalender (Rede Fed Chef, US-Arbeitsmarktbericht, Frühindikatoren…) stehen zusätzlich auf der Agenda.
Die Märkte stehen vor einer möglicherweise entscheidenden Weggabelung.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Quartalsabschluss
    • 03:30 Uhr China CFLP Einkaufsmanagerindizes März
    • 08:00 Uhr DE Einzelhandelsumsatz Februar
    • (!) 14:00 Uhr DE Verbraucherpreise März (Vorabschätzung)
    • 15:45 Uhr US Einkaufsmanagerindex Chicago März
  • Dienstag:
    • Quartalsauftakt
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe März (endgültig)
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise März
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe März
    • 16:00 Uhr JOLTS-Daten (offene Stellen) Februar
  • Mittwoch:
    • (!) Zolltermin von Trump
    • 14:15 Uhr US ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar März
    • 16:00 Uhr US Auftragseingang Industrie Februar
  • Donnerstag:
    • 09:55 Uhr DE Dienstleistungssektor März (endgültig)
    • 11:00 Uhr EU Erzeugerpreise Februar
    • 13:30 Uhr EU EZB Protokoll
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor März
  • Freitag:
    • 10:00 Uhr DE Auftragseingang Industrie Februar
    • (!) 14:30 Uhr US-Arbeitsmarktbericht März
    • (!) 16:20 Uhr US Fed Chef Powell Rede „Economic Outlook“

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Der DAX bleibt weiterhin der klare Outperformer und hat mit einer Spitzenperformance von +18 % im Jahr 2025 die Wall Street, die weiterhin tief im Minus notiert, deutlich hinter sich gelassen.
Zunehmend auffällig ist jedoch, dass die einstige Outperformance und Dynamik schwindet und neue Hochs regelmäßig zu Gewinnmitnahmen genutzt werden. Die mehrwöchige Seitwärtsrange konnte bisher verteidigt werden, allerdings ist die Kombisupportzone nun sehr nah. Trumps Zolltermin am 02.04. kann daher einen entscheidenden Trigger setzen.
Der Bereich an der 22.700 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die obere Range zum m. Bollinger 22.900 und der 23k weiter aktiv. Darüber würde sich das Bild wieder in die obere Hälfte der Seitwärtsrange in Richtung 23.3 aufhellen. Bei Bruch Chance auf das Allzeithoch an der 23.500.

Unterhalb würde hingegen der Kombisupport an der 22.300/.200 unter Druck stehen. Darunter droht die erste Eintrübung über die 22k zur 21.800. Bei Bruch folgt die Gap-Zone an der 21.600.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX rutscht nach der Ankündigung der Autozölle in die untere Hälfte seiner Seitwärtsrange und steht nun nah an der Kombisupportzone. Eine übergeordnet Eintrübung hat noch nicht stattgefunden, aber Trumps Zolltag am 02.04. hätte Kraft eine entscheidende Bewegung auszulösen.
Der Bereich an der 22.480 stellt die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 22.570/.590 aktiv. Darüber folgt der Weg zur Gap-Zone an der 22.740. Bei Bruch das Gap-Close an der 22.830 und der Test des m. Bollinger bei 22.900.
  • Unterhalb wäre hingegen die 22.360 die erste relevante Marke. Darunter wird die untere Seitwärtsrange zm Kombisupport 22.280/.250 durchlaufen. Bei Bruch folgt die Eintrübung ins noch offene Gap bei 22.150 und .120.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 22.570/.590 > 22.625 > 22.720 > 22.780 > 22.830 > 22.900 > 23.050 > 23.100 > 23.220 > 23.340 > 23.380 > 23.470 > 23.550 > 23.600 > 23.720 > 23.750
  • Unterstützungen: 22.480 > 22.360 > 22.280 > 22.250 > 22.150 > 22.110 > 22.050 > 22.000 > 21.950 > 21.825 > 21.770 > 21.720 > 21.670 > 21.585 > 21.510 > 21.430 > 21.340 > 21.280 > 21.200 > 21.120 > 21.060 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130
DAX Tageschart

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Märkte auf der Suche nach Stabilität – Trumps „Liberation Day“ rückt in den Fokus

Die Aktienmärkte mühten sich in der vergangenen Woche sichtbar um Stabilität, nachdem vier verlustreiche Wochen zuvor tiefe Spuren hinterlassen hatten. Besonders die Wall Street testete mit viel Mühe ihre wichtige Widerstandszone rund um die 200-Tage-Linie – ein klassischer technischer Prüfstein, der bislang nicht nachhaltig überwunden werden konnte. Solange dieser Bereich nicht überboten wird, bleibt das Marktumfeld anfällig: Eine ausgedehnte Erholung wird damit weiter hinausgezögert. Im Gegenteil – neue Abwärtsdynamik und sogar eine mögliche Kapitulationsphase wären im negativen Szenario denkbar.

DAX: Outperformance ins Stocken geraten

Der DAX zeigte sich im Vergleich eher träge und verharrte innerhalb seiner neutralen Range. Doch auch hier ist eine gewisse Veränderung spürbar: Neue Hochpunkte werden zunehmend schneller abverkauft – ein Hinweis darauf, dass die Outperformance des deutschen Leitindex zunächst ausgereizt ist. Viel Optimismus scheint bereits in die Kurse eingepreist zu sein, was das Risiko für Rücksetzer erhöht.

US-Konjunktur: Stagflation wird ein Thema

Im Zentrum der vergangenen Woche stand nicht Trumps Zollpolitik, sondern die konjunkturelle Einschätzung der US-Notenbank Fed. Diese passte ihre Wachstumsprognosen deutlich nach unten an, während die Inflationsprognosen angehoben wurden – ein gefährliches Szenario einer beginnenden Stagflation. Die Fed bleibt angesichts der politischen Unsicherheiten vorsichtig und hält sich mit konkreten Aussagen zur Zinspolitik für den weiteren Jahresverlauf zurück. Der Handlungsspielraum scheint in beide Richtungen begrenzt.

Ausblick: Zölle rücken wieder in den Fokus

In der neuen Handelswoche richtet sich der Blick der Märkte auf die anstehende PCE-Kernrate – ein besonders von der Fed beachteter Inflationsindikator. Ein zu starker Wert würde Zinssenkungshoffnungen dämpfen und das fragile Stimmungsbild zusätzlich belasten. Zugleich rückt mit dem 2. April auch Trumps großer Zolltermin „Liberation Day“ in den Vordergrund. Noch ist unklar, ob der US-Präsident einen konfrontativen Kurs einschlägt oder doch auf einen moderateren Weg einschwenkt. Die Märkte dürften sich bis dahin in Zurückhaltung üben, was zu einem zähen, richtungslosen Handel führen könnte.

Zwischen Hoffen und Bangen

Die Märkte brauchen dringend einen positiven Impuls, um aus der Korrekturphase herauszufinden und eine echte Erholung einzuleiten. Gelingt dies nicht und werden neue negative Signale – sei es von Konjunkturdaten, von Trump oder aus geopolitischen Entwicklungen – in den Markt getragen, droht das fragile Chartbild weiter zu kippen. Dann wäre auch ein Eintritt in eine echte Bärenmarktphase nicht mehr auszuschließen.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe März (vorläufig)
    • 10:00 Uhr EU Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe März (vorläufig)
    • 14:45 Uhr US S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe März
    • 14:45 Uhr US S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor März
  • Dienstag:
    • 10:00 Uhr DE ifo-Geschäftsklimaindex März
    • 15:00 Uhr US Verbrauchervertrauen Conference Board März
    • 15:00 Uhr US Richmond Fed Manufacturing Index März
  • Mittwoch:
    • 13:30 Uhr US Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Februar
  • Donnerstag:
    • (!) 13:30 Uhr US BIP Q4 (endgültig)
    • 13:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr DE GfK Konsumklima April
    • (!) 13:30 Uhr US PCE Kernrate Februar
    • 15:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan März (endgültig)

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Der DAX bleibt weiterhin der klare Outperformer und hat mit einer Spitzenperformance von +18 % im Jahr 2025 die Wall Street, die weiterhin tief im Minus notiert, deutlich hinter sich gelassen.
Zunehmend auffällig ist jedoch, dass die einstige Outperformance schwindet und neue Hochs regelmäßig zu Gewinnmitnahmen genutzt werden – ein Hinweis auf nachlassende Kaufdynamik und das in den Kursen nun bereits viel eingepreist ist. Die mehrwöchige Seitwärtsrange kann bisher jedoch solide verteidigt werden.
Der Bereich an der 23.000 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die obere Range zur 23.300 und anschließend 23.500 weiter aktiv. Erneut Gefahr von raschen Gewinnmitnahmen. Darüber könnte ein weiterer Befreiungsschlag zur 23.8 gelingen.

Unterhalb würde hingegen die untere Spanne der letzten Wochen zur 22.600 weiter im Fokus stehen. Darunter droht erneut der Test der Supportzone 22.2. Bei Bruch folgt die erste Eintrübung 22k/21.8.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX verteidigt nun bereits seit Mitte Februar erfolgreich seinen Support bei 22.200 Punkten und damit die Seitwärtsrange. Ruckartige Gewinnmitnahmen bei neuen Hochs deutet jedoch zunehmend Konsolidierungswillen an.
Die 22.850 (m. Bollinger) stellt die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 23.000 ins unechte Gap weiter aktiv. Darüber dürfte sich die Bewegung erneut zur 23.100 fortsetzen. Bei Bruch 23.230
  • Unterhalb wäre hingegen die 22.750 als nächste Marke zu nennen. Darunter droht wieder der der Weg zur 22.620/.580. Bei Bruch folgen 22.530 und anschließend .420.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.000 > 23.030 > 23.100 > 23.230 > 23.330 > 23.380 > 23.470 > 23.550 > 23.600 > 23.720 > 23.750
  • Unterstützungen: 22.800 > 22.750 > 22.620 > 22.580 > 22.530 > 22.420 > 22.400 > 22.290 > 22.250 > 22.150 > 22.050 > 22.000 > 21.950 > 21.825 > 21.770 > 21.720 > 21.670 > 21.585 > 21.510 > 21.430 > 21.340 > 21.280 > 21.200 > 21.120 > 21.060 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130
DAX Tageschart

Der Ausblick im Videoformat

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Politische Unsicherheit prägt weiterhin das Marktgeschehen – Chance auf Erholung

Die Aktienmärkte blicken auf eine erneut stark politisch geprägte Handelswoche zurück. Im Mittelpunkt stand einmal mehr die unberechenbare Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump. Tägliche Drohungen, Richtungswechsel und das Fehlen klarer Aussagen sorgten an der Wall Street für anhaltende Unsicherheit – und führten dazu, dass sich die US-Indizes nun bereits die vierte Woche in Folge in einer Korrekturphase befinden.

Technische Erholung überfällig

Aus technischer Sicht wäre eine Erholung inzwischen überfällig. Das Marktumfeld ist stark überverkauft, das Sentiment ausgesprochen negativ, und auch die Saisonalität spricht inzwischen für eine stützende Wirkung auf die Kurse. Eine mögliche Gegenbewegung in den kommenden zwei Wochen würde gut zum politisch relevanten Datum am 2. April passen – jenem Tag, an dem weitere Zölle unter Trump aktiviert werden sollen. Im wahrscheinlich negativen Szenario könnte eine solche Erholung allerdings nur eine Atempause sein, bevor neue Tiefs folgen.

DAX stabilisiert sich dank politischer Einigung

Deutlich robuster zeigte sich erneut der DAX, der eine volatile Woche versöhnlich beenden konnte. Besonders die politische Einigung rund um das Sondervermögen sowie die geplante Reform der Schuldenbremse und die damit verbundene Hoffnung auf milliardenschwere Investitionen in Infrastruktur und Verteidigung sorgten für Auftrieb. Diese fiskalpolitische Perspektive könnte dem deutschen Markt auch in den kommenden Wochen weiter Halt geben – insbesondere, wenn von außen keine neuen Belastungsfaktoren hinzukommen.

Blick auf die neue Woche

In der neuen Handelswoche stehen erneut wichtige Ereignisse auf dem Programm. Am Montag werden in den USA die Einzelhandelsumsätze veröffentlicht – ein wichtiger Gradmesser für die Stärke des privaten Konsums. Am Mittwoch folgt der Zinsentscheid der US-Notenbank, der angesichts der zuletzt hartnäckigen Inflationsdaten besonders aufmerksam verfolgt wird. Eine klare Linie der Fed, gepaart mit zurückhaltender Rhetorik, könnte die Märkte beruhigen. Zum Wochenschluss folgt dann der große Verfallstermin an den Terminbörsen, der nochmals für deutliche Bewegungen sorgen könnte.

Die Märkte bleiben damit weiterhin anfällig für politische Schlagzeilen, könnten kurzfristig jedoch in eine überfällige technische Erholung übergehen – sofern von Trump & Co. keine neuen Störfeuer kommen.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 03:00 Uhr China Industrieproduktion Februar
    • (!) 13:30 Uhr USA Einzelhandelsumsatz Februar
    • 13:30 Uhr USA Empire State Manufacturing Index März
  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr DE ZEW-Konjunkturerwartungen März
    • 11:00 Uhr Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen März
    • 14:15 Uhr USA Industrieproduktion Februar
  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise Februar (endgültig)
    • (!) 19:00 Uhr USA Fed Zinsentscheid
    • (!) 19:30 Uhr USA Fed Pressekonferenz
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr DE Erzeugerpreise Februar
    • 13:00 Uhr GB BoE-Zinsentscheid
    • 13:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 13:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index März
  • Freitag:
    • (!) Großer Verfallstermin

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Der DAX bleibt weiterhin der klare Outperformer und hat mit einer Spitzenperformance von +18 % im Jahr 2025 die Wall Street, die weiterhin tief im Minus notiert, deutlich hinter sich gelassen.
Erste Schwächetendenzen konnten zuletzt durch politische Entscheidungen wie die Reform der Schuldenbremse und das Sondervermögen schnell wieder abgefangen werden. Zwar hat der DAX zuletzt an Dynamik eingebüßt, doch klare Umkehrsignale wurden bisher vermieden.
Eine überfällige technische Erholung an der Wall Street könnte den DAX auch weiterhin im Sog in Richtung Allzeithoch halten – dann allerdings wohl nicht mehr in der Rolle des starken Outperformers, sondern eher im Gleichlauf mit den globalen Märkten.
Der Bereich an der 22.650 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range zur 22.800 und 23.250 weiter aktiv. Darüber könnte die Bewegung über die 23.350 in Richtung 23.550 einsetzen. Bei Bruch 23.700/23.900.

Unterhalb würde hingegen die Spanne der letzten 4 Wochen über die 23.450 zur 22.250 weiter im Fokus stehen. Darunter droht eine erste Eintrübung zur 22k und 21.900. Bei Bruch 22.550

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX verteidigt nun bereits seit vier Wochen erfolgreich seinen Support bei 22.200 Punkten und konnte sich dabei oberhalb des mittleren Bollingerbands stabilisieren.
Auch wenn die Aufwärtsdynamik spürbar nachgelassen hat, behalten die Bullen weiterhin die Oberhand.
Die 22.830 stellt die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 23.000 weiter aktiv. Darüber dürfte sich die Bewegung zur 23.200 fortsetzen. Bei Bruch folgt wieder die Aufhellung zur 23.250 und 23.320.
  • Unterhalb wäre hingegen das m. Bollinger an der 22.650 weiter im Blick. Darunter folgt die weitere Eintrübung zur 22.440 und .410. Bei Bruch folgen 22.290 und der zuletzt stets verteidigte Support bei 22.250.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 22.830 > 23.000 > 23.050 > 23.250 > 23.300 > 23.320 > 23.410 > 23.470 > 23.550 > 23.730 > 23.750
  • Unterstützungen: 22.650 > 22.440 > 22.410 > 22.290 > 22.250 > 22.150 > 22.050 > 22.000 > 21.950 > 21.825 > 21.770 > 21.720 > 21.670 > 21.585 > 21.510 > 21.430 > 21.340 > 21.280 > 21.200 > 21.120 > 21.060 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130
DAX Tageschart

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