Trump, Inflation, Zinsen: Die Wall Street mit viel Gegenwind

Die Aktienmärkte blicken auf eine unruhige Handelswoche zurück, die von Unsicherheiten rund um die bevorstehende Handelspolitik von Donald Trump und seinen möglichen Strafzöllen geprägt war. Zusätzlich sorgten starke Konjunkturdaten, wie der robuste US-Arbeitsmarktbericht, und die gestiegenen Inflationserwartungen für Turbulenzen. Dies führte zu einem weiteren Anstieg des US-Dollars und einem Mehrmonatshoch bei den US-Anleiherenditen, was die Wall Street belastete. Ein anhaltender Renditeanstieg dürfte die Aktienmärkte weiterhin in unruhigem Fahrwasser halten.

Die US-Indizes wie der S&P 500 erreichten jedoch wichtige Unterstützungszonen, darunter die 100-Tage-Linie. Sollte diese verteidigt werden, könnte sich eine größere Erholungsbewegung einstellen, insbesondere da mittlerweile eine negative Marktstimmung dominiert. Der Markt erwartet, dass die US-Notenbank Fed in diesem Jahr nur noch einmal die Zinsen senken wird. Überraschungen, wie eine gedämpfte Inflationsentwicklung oder eine weniger scharfe Handelspolitik von Donald Trump, könnten daher für positive Impulse sorgen. Unter Trumps Präsidentschaft bleibt jedoch mit erhöhter Volatilität zu rechnen.

In der kommenden Handelswoche stehen wichtige Termine auf dem Kalender. Am Mittwoch werden die neuen US-Inflationsdaten erwartet, die entscheidende Hinweise auf den weiteren Kurs der Geldpolitik liefern könnten. Am Donnerstag folgen die Einzelhandelsumsätze, ein weiterer Schlüsselindikator für die Stärke der US-Konjunktur und die Inflation. Außerdem startet die Quartalsberichtssaison mit Ergebnissen von US-Großbanken. Der starke Dollar könnte hierbei zu Belastungen führen. Am Freitag steht schließlich der erste Verfallstermin des Jahres im Fokus, der für zusätzliche Schwankungen sorgen könnte.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • %%
  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr DE ZEW-Konjunkturerwartungen Januar
    • 11:00 Uhr Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen Januar
    • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise Dezember
  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion November
    • 14:30 Uhr USA Empire State Manufacturing Index Januar
    • (!) 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise Dezember
    • 20:00 Uhr USA Fed Beige Book
    • Quartalszahlen u. a. JP Morgan, citi, BlackRock, Wells Fargo
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr DE Verbraucherpreise Dezember (endgültig)
    • 13:30 Uhr Eurozone EZB Protokoll
    • (!) 14:30 Uhr USA Einzelhandelsumsatz Dezember
    • 14:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index Januar
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • Quartalszahlen u. a. Goldman Sachs, tsmc, Morgan Stanley
  • Freitag:
    • Kleiner Verfallstermin
    • 03:00 Uhr China BIP Q4 etc.
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise Dezember (endgültig)
    • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion Dezember

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Der DAX konnte sich mit Blick auf die Wall Street als Outperformer behaupten. Die noch unbekannten Zöllpläne von Trump bleiben jedoch ein großer Unsicherheitsfaktor. Der DAX bewegt sich seit August im steigenden Keil und befindet sich augenscheinlich nun in der Abschlusswelle 5. Ein Bruch durch die Keilunterkante würde eine mehrwöchige Konsolidierung triggern. Der Bereich an der 19.850 wird somit die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range über die 20k zur 20.200 aktiv. Darüber öffnet sich der Cluster 20.430 und nachfolgend zum Allzeithoch an der 20.520. Bei Bruch Türöffner in Richtung 20.750.

Unterhalb würde hingegen die erste Eintrübung drohen mit der Range 19.650 und anschließend zum Kombisupport am m. Bollinger 19.550/.470. Darunter droht der Weg zur 19.370.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX konnte sich mit Blick auf die Wall Street als Outperformer behaupten. Die noch unbekannten Zöllpläne von Trump bleiben jedoch ein großer Unsicherheitsfaktor. Der DAX bewegt sich seit August im steigenden Keil und befindet sich augenscheinlich nun in der Abschlusswelle 5. Die 20.270 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 20.350 aktiv. Darüber gibt es die weitere Aufhellung zur 20.430. Bei Bruch folgen 20.480 und das Allzeithoch bei 20.520.
  • Unterhalb bleibt hingegen die Range zum m. Bollinger an der 20.210/.190 aktiv. Darunter ist die Bewegung zur 20.135/.100 wieder geebnet. Bei Bruch folgt die weitere Eintrübung in Richtung 20.060/20k.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 20.270 > 20.310 > 20.340 > 20.390 > 20.460 > 20.520 > 20.600 > 20.690 > 20.770
  • Unterstützungen: 20.210 > 20.120 > 20.100 > 20.010 > 19.980 > 19.920 > 19.850 > 19.820 > 19.780 > 19.725 > 19.670 > 19.650 > 19.580 > 19.540 > 19.470 > 19.410 > 19.365 > 19.310 > 19.285 > 19.260 > 19.200 > 19.160 > 19.080 > 19.030 > 19.015 > 18.975 > 18.910 > 18.850 > 18.810 > 18.760 > 18.720
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2025: Schwacher Auftakt in ein Jahr voller Herausforderungen und Unsicherheiten

Die Aktienmärkte blicken auf ein beeindruckendes Jahr 2024 zurück, in dem beispielsweise der S&P 500 mit über +25% Performance das zweite Jahr in Folge außergewöhnlich stark abschnitt. Eine solche Serie gelang zuletzt Ende der 1990er Jahre und unterstreicht das derzeitige bullische Umfeld. Allerdings zeigt sich an der Wall Street mittlerweile ein sehr gestrecktes Bewertungsniveau, das bei den hohen Gewinnprognosen für die Unternehmen und den vielen politischen und geopolitischen Gefahren nun auch Spielraum für Enttäuschungen lässt.

Das neue Jahr 2025 birgt eine Reihe von Unsicherheiten. Die erneute Präsidentschaft von Donald Trump steht im Fokus, insbesondere seine Pläne für Strafzölle, die einen Handelskrieg auslösen könnten. Ein solcher Schritt würde Inflation und Wirtschaftswachstum belasten und die Unternehmensgewinne unter Druck setzen. Die US-Notenbank Fed könnte sich dann in einem schwierigen Spannungsfeld zwischen Preisstabilität und Konjunkturstabilisierung wiederfinden. Dennoch bleibt unklar, ob Trump wirklich bereit ist, Märkte und Wirtschaft auf diese Art und Weise zu gefährden.

Zum volumenschwachen Jahreswechsel zeigten sich die Märkte auffällig schwach, obwohl die ersten beiden Januarwochen historisch oft fester verlaufen. Der S&P 500 steht nun vor seiner 100-Tageslinie, einer wichtigen Supportzone, die bei erfolgreichem Halt eine technische Erholung in der kommenden Woche ermöglichen könnte.

Die erste vollständige Handelswoche des Jahres bringt zahlreiche wichtige Termine. Am Montag und Dienstag werden die neuen Inflationsdaten aus Deutschland und der Eurozone erwartet, gefolgt vom ISM-Einkaufsmanagerindex für den US-Dienstleistungssektor. Das Protokoll der letzten Fed-Sitzung am Mittwoch und der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag werden ebenfalls mit Spannung verfolgt. Diese Daten dürften die Marschrichtung für die Märkte zu Jahresbeginn maßgeblich beeinflussen.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 03.00 Uhr China Caixin Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (endgültig)
    • 10:30 Uhr Eurozone sentix-Konjunkturindex Januar
    • (!) 14:00 Uhr BRD Verbraucherpreise Januar (Vorabschätzung)
    • 16:00 Uhr USA Auftragseingang Industrie November
  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise Januar (Vorabschätzung)
    • (!) 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember
    • 16:00 Uhr USA JOLTS-Daten (offene Stellen) November
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr BRD Auftragseingang Industrie November
    • 08:00 Uhr BRD Einzelhandelsumsatz November
    • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise November
    • 14:15 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Dezember
    • (!) 20:00 Uhr USA Fed-Protokoll
  • Donnerstag:
    • Wall Street geschlossen
    • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanz November
    • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion November
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsatz November
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • Freitag:
    • (!) 14:30 Uhr USA Arbeitsmarktbericht Dezember
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan Januar (vorläufig)

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Der DAX konnte über die Feiertage seinen Dezember-Abwärtsimpuls schwach konsolidieren. Das Muster der Bewegung hält im Form einer ABC-Konsolidierung im Anschluss einen weiteren Abwärtsimpuls in Richtung der 19.6/19.5 als Geahr im Raum. Die ersten beiden Januarwochen sind hingegen mehrheitlich fester geprägt. Der Bereich an der 19.900 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine erste Range über die 20k zur 20.120 aktiv. Darüber öffnet sich der Cluster 20.2 zur 20.360.

Unterhalb würde hingegen die Spanne zum Trend und alten Allzeithoch bei 19.7/19.660 im Blickpunkt bleiben. Darunter droht die Eintrübung zum m. Bollingerband bei 19.5.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX im Januar bisher wenig verändert. Die Umsätze dürften sich nach den Feiertagen mit der kommenden Woche nun wieder normalisieren. Der Abwärtsimpuls von Mitte Dezember wurde bisher nur schwach konsolidiert, was die Gefahr einer weiteren Abwärtsbewegung akut hält. Die 19.920 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 20.000/.030 aktiv. Darüber würde sich der Weg ins „Dezember-Gap“ an die 20.100 eröffnen. Darüber folgen die 20.160 und anschließend an der .240 das Gap-Close.
  • Unterhalb öffnet sich hingegen die Range zur 19.870/.850. Darunter ist die Bewegung zur 19.820 und dem unteren Bollingerband bei 19.770 geöffnet. Bei Bruch folgt die Eintrübung in Richtung des Kombisupports am alten Allzeithoch bei 19.670/.650.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 20.000 > 20.030 > 20.100 > 20.160 > 20.210 > 20.240 > 20.300 > 20.360 > 20.400 > 20.450 > 20.525 > 20.590 > 20.650 > 20.770
  • Unterstützungen: 19.920 > 19.870 >19.850 > 19.820 > 19.770 > 19.670 > 19.650 > 19.580 > 19.540 > 19.470 > 19.410 > 19.365 > 19.310 > 19.285 > 19.260 > 19.200 > 19.160 > 19.080 > 19.030 > 19.015 > 18.975 > 18.910 > 18.850 > 18.810 > 18.760 > 18.720
DAX Tageschart
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DAX 20.500 und am Top? Letzte (echte) Handelswoche des Jahres mit vielen Großereignissen

Die Aktienmärkte blicken auf eine zweigeteilte Woche zurück. An der Wall Street überzeugte vor allem der Nasdaq, getragen von den starken Zugewinnen großer Technologiekonzerne, während der Dow Jones als deutlicher Underperformer das Schlusslicht bildete. Der DAX hingegen setzte seine Outperformance fort und erreichte mit über 20.500 Punkten ein neues Rekordhoch. Damit bleibt der DAX der klare Gewinner der letzten Wochen, gestützt durch Hoffnungen auf weitere Zinssenkungen der EZB, einen schwachen Euro, der die Exporte stützt, und mögliche fiskalpolitische Stimuli in Deutschland nach einer Regierungsbildung. Das Bewertungsniveau in Europa, insbesondere in Deutschland, gilt im Vergleich zu den USA im Verhältnis „günstiger“. Die starke Rallye beim DAX ist jedoch mittlerweile charttechnisch ausgereizt und könnte vor einer Konsolidierung stehen, die sich jedoch bis ins neue Jahr verzögern könnte. Die letzten beiden Handelswochen des Jahres, die historisch meist positiv geprägt sind, könnten eher von einer Richtungslosigkeit geprägt sein, bevor im neuen Jahr eine Konsolidierung einsetzen könnte.

Die kommende Handelswoche bringt die letzten bedeutenden Impulsgeber des Jahres. Erwartet werden die Einkaufsmanagerindizes für das Verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor, der ifo-Geschäftsklimaindex und die ZEW-Konjunkturerwartungen aus Deutschland sowie die Einzelhandelsumsätze aus den USA. Am Mittwoch steht der Zinsentscheid der US-Notenbank an, bei dem eine weitere Zinssenkung um 25 Basispunkte erwartet wird. Im Fokus steht jedoch der Ausblick für 2025 – ob die Fed weiterhin von einer stabilen Konjunktur und rückläufiger Inflation ausgeht oder ob eine Zinspause erforderlich wird. Der große Verfallstermin am Freitag könnte zudem für erhöhte Volatilität sorgen. Gleichzeitig wird die PCE-Kernrate gemeldet, ein wichtiger Inflationsindikator für die US-Notenbank, der die Erwartungen für die Geldpolitik im neuen Jahr beeinflussen könnte.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 03.00 Uhr China Industrieproduktion November
    • 09:15 Uhr Eurozone Rede von EZB-Präsidentin Christine Lagarde
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember (vorläufig)
    • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (vorläufig)
    • 14:30 Uhr USA Empire State Manufacturing Index Dezember
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember
  • Dienstag:
    • 10:00 Uhr BRD ifo-Geschäftsklimaindex Dezember
    • 11:00 Uhr BRD ZEW-Konjunkturerwartungen Dezember
    • 11:00 Uhr Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen Dezember
    • (!) 14:30 Uhr USA Einzelhandelsumsatz November
    • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion November
  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise November (endgültig)
    • (!) 20:00 Uhr USA Fed-Zinsentscheid
    • (!) 20:30 Uhr USA Fed-Pressekonferenz
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr BRD GfK-Konsumklima Januar
    • 13:00 Uhr GB BoE-Zinsentscheid
    • 14:30 Uhr USA BIP Q3 (endgültig)
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index Dezember
    • 16:00 Uhr USA Index der Frühindikatoren November
  • Freitag:
    • (!) Großer Verfallstermin
    • 08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise November
    • (!) 14:30 Uhr USA PCE-Kernrate November
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan Dezember (endgültig)

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Der DAX erreichte in der vergangenen Woche nochmal ein neues Allzeithoch bei 20.522,82 Punkten und bleibt damit im Dezember der große Outperformer. Der starke Impuls seit Ende November hat damit seine Mindestziele erreicht. Nun muss der Beginn eines Top-Bildungsprozesses erwatet werden. Eine nachfolgende Konsolidierung könnte das Ausbruchsniveau bei 19.700 Punkten in den Fokus rücken – eine Bewegung, die sich möglicherweise bis ins neue Jahr verzögern könnte. Der Bereich an der 20.400 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die Range zum Allzeithoch an der 20.520 aktiv, welche bei Bruch die Tür zur 20.650 öffnet. Darüber würde gar die 20.770/.800 in den Fokus rücken.

Unterhalb würde hingegen die Spanne zur 20.280 im Blickpunkt bleiben. Darunter droht die Eintrübung zur 20.150 und anschließend 20.000.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX mit einem neuen Allzeithoch an der 20.522,82, welches jedoch direkt abverkauft wurde. Der Impuls von Ende November hätte damit nun seine Mindestziele für den Abschluss erreicht. Der Auftakt in eine Top-Bildung muss daher erwartet werden. Die 20.400 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 20.450 und nachfolgend 20.500 aktiv. Darüber würde sich nach dem Allzeithoch bei 20.525 der der Weg zur 20.590 öffnen. Bei Bruch wird die weitere Bewegung zur 20.650 möglich.
  • Unterhalb öffnet sich hingegen wieder die Range zur 20.330. Darunter ist die Bewegung zur 20.280 und 20.255 wieder aktiv. Bei Bruch folgt die Eintrübung über die 20.185 und anschließend in Richtung Gap bei 20.100/.010.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 20.400 > 20.450 > 20.500 > 20.525 > 20.590 > 20.650 > 20.770
  • Unterstützungen: 20.330 > 20.280 > 20.255 > 20.180 > 20.130 > 20.100 > 20.010 > 19.960 > 19.930 >19.850 > 19.800 > 19.670 > 19.630 > 19.580 > 19.540 > 19.470 > 19.410 > 19.365 > 19.310 > 19.285 > 19.260 > 19.200 > 19.160 > 19.080 > 19.030 > 19.015 > 18.975 > 18.910 > 18.850 > 18.810 > 18.760 > 18.720
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Mega-Rally und nun Konsolidierung scheinbar aus dem Nichts?!

Die Aktienmärkte haben in der vergangenen Woche beeindruckend neue Allzeithochs erreicht und dabei das starke saisonale Muster beibehalten. Besonders der DAX hat sich als großer Outperformer hervorgetan, trotz der anhaltenden politischen und konjunkturellen Herausforderungen. In nur sieben Handelstagen legte der deutsche Leitindex über 1.200 Punkte zu. Jedoch ist die Rally mittlerweile stark überdehnt, und auch die US-Indizes haben nun wichtige Widerstandslevels erreicht. Ein kleines Verschnaufen und eine Zwischenkonsolidierung wären gesund und würden gut ins historische Muster passen, das in den letzten Jahren häufig zu beobachten war. Typischerweise kommt es bis Mitte Dezember zu einer kleinen Schwächephase, die oft scheinbar aus dem Nichts auftritt. Diese Schwäche wird häufig durch Portfolioabpassungen – etwa im Rahmen von 60/40-Portfolios, die Aktien aufgrund ihrer Outperformance gegenüber Anleihen nun reduzieren – angetrieben. Danach werden die Märkte jedoch oft von der Santa Claus Rally erfasst, die den Jahresabschluss stützt.

Der Wirtschaftskalender für die kommende Woche ist eher dünn. Dennoch wird der Fokus auf den neuen Inflationsdaten aus den USA liegen. Sollten diese eine verfestigte Inflation zeigen, könnte dies die Fed dazu bewegen, eine Zinspause einzulegen. Im Gegensatz dazu erwarten die Märkte von der EZB am kommenden Donnerstag erneut eine Zinssenkung, möglicherweise um 25 oder sogar 50 Basispunkte. Diese geldpolitischen Entscheidungen werden die Märkte weiter beschäftigen und könnten zusätzliche Impulse setzen.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 10:00 Uhr Eurozone Sentix Konjunkturindex Dezember
  • Dienstag:
    • 04:00 Uhr China Handelsbilanz November
    • 08:00 Uhr BRD Verbraucherpreise November (endgültig)
  • Mittwoch:
    • (!) 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise November
  • Donnerstag:
    • (!) 14:15 Uhr Eurozone EZB Zinsentscheid
    • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise November
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:45 Uhr Eurozone EZB Pressekonferenz
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanz Oktober
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion Oktober

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Der DAX konnte in der vergangenen Woche enorm zulegen und einen direkten Sprung über 1.200 Punkte hinlegen. Ein Durchschnaufen und eine Zwischenkonsolidierung erscheint überfällig und könnte im saisonalen Muster bis Mitte Dezember erfolgen. Bis zur Ausbruchszone würde dies alles im bullischen Muster verlaufen. Dezember und auch der Januar sind und bleiben auch starke Börsenmonate. Der Bereich an der 20.000 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb können die Bullen die Range über die 20.130 zur 20.380 aufrecht erhalten. Darüber würde eine weitere bullische Bewegung zur 20.680/.730 in den Blickpunkt rücken.

Unterhalb würde sich hingegen der Weg zur Ausbruchszone an der 19.660 öffnen. Ein Durchbruch würde ein Warnsignal in den Jahresabschluss darstellen und weitere Ziele bei 20.360 und .200 in den Fokus rücken.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX war nach der scharfen und starken Rally der letzten Tage am Freitag erstmals wieder in Underperformance zum US-Markt. Eine Zwischenkonsolidierung muss nun eingeplant werden, welche auch im saisonalen Muster häufig zu beobachten ist. Die 20.360 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 20.430 aktiv. Darüber öffnet sich der Weg zum neuen Allzeithoch an der 20.480. Bei Bruch wird die weitere Bewegung zur 20.530 und 20.570 möglich.
  • Unterhalb öffnet sich hingegen die Range über die 20.330 zur 20.280 und erste topishe Tendenzen treten auf. Darunter ist die Bewegung zur .240 und 20.180 wieder aktiv. Bei Bruch folgt die Eintrübung in Richtung Gap bei 20.100 und 20.010.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 20.360 > 20.430 > 20.480 > 20.530 > 20.570 > 20.680
  • Unterstützungen: 20.330 > 20.280 > 20.240 > 20.180 > 20.100 > 20.010 > 19.960 > 19.930 >19.850 > 19.800 > 19.670 > 19.630 > 19.580 > 19.540 > 19.470 > 19.410 > 19.365 > 19.310 > 19.285 > 19.260 > 19.200 > 19.160 > 19.080 > 19.030 > 19.015 > 18.975 > 18.910 > 18.850 > 18.810 > 18.760 > 18.720
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Sehr starker November – Schwacher Dezember(auftakt)?

Die Aktienmärkte erlebten in der verkürzten Thanksgiving-Woche einen nachrichtenarmen Handel, der jedoch im historischen Kontext oft mit positiven Abschlüssen verbunden ist. Der November erwies sich als äußerst stark, der beste Monat des Jahres, wobei insbesondere der Russell mit über 10% und der Dow Jones mit über 7% beeindruckende Gewinne verzeichnen konnten. Auch der DAX folgte dieser starken Entwicklung, trotz der schwierigen konjunkturellen Lage und der globalen Unsicherheiten, und schloss nur wenige Punkte unter seinem Allzeithoch.

Im historischen Kontext ist die erste Dezemberhälfte oft etwas schwächer geprägt, sodass der starke Anstieg im November möglicherweise eine kleine Konsolidierung nach sich ziehen könnte. Dafür stehen die letzten beiden Dezemberwochen und die ersten beiden Januarwochen wieder als besonders starke Phasen des Jahres in Aussicht, was Hoffnung auf eine Jahresendrally schürt.

In der kommenden Woche richten sich die Blicke vor allem auf die US ISM Einkaufsmanagerindizes für das Verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor, die als wichtige Frühindikatoren für die Wirtschaft gelten. Besonders im Fokus steht jedoch der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag, der entscheiden wird, ob die Fed im Dezember erneut die Zinsen senkt oder eine Zinspause einlegt. Zudem könnte das Diskussionspanel mit Fed-Chef Powell am Mittwoch für zusätzliche Klarheit sorgen und die geldpolitische Richtung im Jahresendspurt beeinflussen.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Monatsauftakt Dezember
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November (endgültig)
    • (!) 16:00 Uhr USA ISM Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November
  • Dienstag:
    • 16.00 Uhr USA JOLTs Stellenangebote Oktober
  • Mittwoch:
    • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen November (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen November (endgültig)
    • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise Oktober
    • 14:15 Uhr USA ADP Beschäftigungszahlen November
    • (!) 16:00 Uhr USA ISM Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen November
    • 16:00 Uhr USA Industrieaufträge Oktober
    • (!) 19:45 Uhr USA Fed Chef Powell spricht
    • 20:00 Uhr USA Fed Beige Book
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr BRD Industrieaufträge Oktober
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsätze Oktober
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr BRD Handelsbilanz Oktober
    • 08:00 Uhr BRD Industrieproduktion Oktober
    • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q3
    • (!) 14:30 Uhr USA Arbeitsmarktbericht November
    • 16:00 Uhr USA Uni-Michigan Verbrauchervertrauen Dezember

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Der DAX konnte in der Thanksgiving Woche ebenso zulegen und sich dem Allzeithoch nähern. Die erste Dezemberhälfte ist gerne nochmal von einer Schwächetendenz geprägt, was dem DAX vorerst wohl weiter im volatilen Handel halten dürfte. Die Gap-Zone von dieser Woche mit dem m. Bollinger wären dann wohl nochmal eine Anlaufstation. Der Bereich an der 19.460 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb können die Bullen die positive Range zur 19.570 und .660 anstreben. Darüber würde eine weitere bullische Bewegung zur 19.800 und nachfolgend .960 in den Blickpunkt rücken.

Unterhalb wäre erneut der Weg der 19.320 zu nennen. Darunter würde wieder Abgabedruck zur 19.220 und 19.080 drohen.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX mit Lauf zum Allzeithoch in der Thanksgiving-Woche. Die Bewegung fand bei dünnen Umsätzen statt und steht somit vorerst noch unter Probe. Vor allem, weil in der ersten Dezemberhälfte eine kurze Schwächetendenz nicht unüblich ist. Die 19.550 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 19.625 aktiv. Darüber öffnet sich der Weg zur 19.660 und .715. Bei Bruch weitere Bewegung zur 19.800 und anschließend .970.
  • Unterhalb bleibt hingegen die Range zur 19.460 zu nennen. Darunter ist der Cluster zur 19.400 wieder aktiv. Bei Bruch folgt die Eintrübung zur Gap-Zone bei 19.350/.280.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 19.550 > 19.625 > 19.660 > 19.715 > 19.800 > 19.970 > 20.000
  • Unterstützungen: 19.460 > 19.400 > 19.365 > 19.345 > 19.285 > 19.260 > 19.200 > 19.160 > 19.080 > 19.030 > 19.015 > 18.975 > 18.910 > 18.850 > 18.810 > 18.760 > 18.720 > 18.660 > 18.630 > 18.550 > 18.530 > 18.460 > 18.400 > 18.360 > 18.280 > 18.240 > 18.180 > 18.100 > 18.060 > 18.000 > 17.970 > 17.885 > 17.810 > 17.780 > 17.710 > 17.670 > 17.610 > 17.570 > 17.500 > 17.440 > 17.370> 17.350 > 17.200 > 17.160 > 17.100 > 17.070 > 17.000 > 16.930 > 16.850 > 16.800
DAX Tageschart
FDAX Tageschart

Der Ausblick im Videoformat

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