DAX auf Rekordjagd – Trump-Politik sorgt weiter für Unsicherheit – Schwache Saisonalität?

Die Aktienmärkte blicken auf eine positive Handelswoche zurück, die jedoch von viel Unsicherheit begleitet wurde. Besonders die Zollpolitik von Donald Trump sorgt für Verwirrung: Nachdem er bereits Strafzölle für Mexiko und Kanada verschoben hatte, wurde nun auch die Einführung der reziproken Zölle auf April vertagt. Taktische Verzögerung oder Grundstein seiner Verhandlungstaktik? Diese Frage wird die Märkte wohl noch länger (volatil) begleiten.

Friedenshoffnung in der Ukraine – oder doch nur ein Strohfeuer?
Für Aufsehen sorgte auch das Telefonat zwischen Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, das Hoffnungen auf eine baldige Friedenslösung im Ukraine-Krieg schürte. Diese Euphorie bekam jedoch auf der Münchner Sicherheitskonferenz einen Dämpfer, als sowohl ukrainische als auch russische Vertreter (Statement) keine kurzfristige Lösung in Aussicht stellten. Die tiefen Gräben zwischen EU und USA sind zudem sehr deutlichgeworden. Jegliche Art von Verhandlung dürfte durch Misstrauen begleitet werden.

DAX mit Rekordlauf – 13,6 % seit Jahresbeginn
Der DAX reagierte dennoch prompt auf die positiven Schlagzeilen und markierte ein neues Allzeithoch über 22.600 Punkten. Seit Jahresbeginn beträgt der Gewinn nun 13,6 %, womit der deutsche Leitindex weiter deutlich besser performt als die US-Märkte. Allerdings könnte das Goldlöckchen-Szenario (Zinslockerungen, Konjunkturerholung, Währungsvorteil, Hoffnung auf politische Stabilität…) bald auf die Probe gestellt werden. Historisch gesehen gehören die letzten beiden Februarwochen zu den schwächeren Phasen des Börsenjahres – Gewinnmitnahmen könnten also bevorstehen.

Ausblick auf die neue Handelswoche:

  • Montag: Feiertag in den USA
  • Dienstag: ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland/ Eurozone
  • Mittwoch: Fed-Protokoll mit möglichen Hinweisen zur Zinspolitik
  • Freitag: Einkaufsmanagerindizes für die Industrie und den Dienstleistungssektor

Neben den Makrodaten bleibt Trump der größte Unsicherheitsfaktor. Seine noch unklare Außen- und Wirtschaftspolitik sorgt für Volatilität – jede neue Schlagzeile kann die Märkte in Bewegung setzen.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Feiertag USA – Presidents Day
  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr DE ZEW-Konjunkturerwartungen Februar
    • 11:00 Uhr Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen Februar
    • 14:30 Uhr USA Empire State Manufacturing Index Februar
  • Mittwoch:
    • (!) 20:00 USA FOMC Protokoll
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr DE Erzeugerpreise Januar
    • (!) 14:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index Februar
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 16:00 Uhr USA Index der Frühindikatoren Januar
  • Freitag:
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar (vorläufig)
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar (vorläufig)
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan Februar (endgültig)

Hinweis: Hole mehr aus Trading-Portal.NET und aktiviere Deinen Informationsvorsprung mit meinem Traders Club. Alle Vorteile ansehen.


Der DAX konnte seinen starken Jahresauftakt im Februar auf 13,6 % weiter ausbauen und ein neues Allzeithoch oberhalb der 22.600 Punkte erreichen. Damit liegt er deutlich über vielen Jahresendzielen der großen Analystenhäuser. Das Goldlöckchen-Szenario bleibt der zentrale Treiber, doch Abweichungen von dieser sehr hohen Erwartung könnten die Gefahr einer überfälligen Konsolidierung mit sich bringen.
Der Bereich an der 22.150 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range über die 22.300 zur 22.510 aktiv. Darüber öffnet sich der Cluster zur 22.800, gefolgt von der 23.000.

Unterhalb würde hingegen die erste Eintrübung zur 21.780 in den Fokus rücken. Darunter folgen 21.450 und anschließend 21.100.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX beendete eine weitere starke Handelswoche mit leichten Gewinnmitnahmen. Ein klares Umkehrsignal wurde dabei noch nicht ausgelöst, jedoch deutet die plötzliche Underperformance zur Wall Street in Kombination mit der anstehenden Saisonalität auf ein mögliches Warnsignal hin. Die überhitzte Rally könnte damit vor einer überfälligen Konsolidierung stehen.
Die 21.530 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zum Allzeithoch bei 22.600/.625 weiter aktiv. Darüber dürfte sich die Bewegung zur 22.670 und 22.735 fortsetzen. Bei Bruch weitere Chance auf 22.810.
  • Unterhalb wäre hingegen die Range zur 22.450 und 22.410 aktiv. Darunter folgt die erste Eintrübung über die 22.390 mit Lauf zum Gap bei 22.310. Anschließend Weg ins Gap bei 22.190 und .150.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 22.530 > 22.600 > 22.625 > 22.670 > 22.735 > 22.810
  • Unterstützungen: 22.450 > 22.410 > 22.390 > 22.310 > 22.210 > 22.150 > 22.070 > 22.040 > 21.990 > 21.930 > 21.825 > 21.770 > 21.720 > 21.670 > 21.585 > 21.510 > 21.430 > 21.340 > 21.280 > 21.200 > 21.120 > 21.060 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130
DAX Tageschart

Der Ausblick im Videoformat

Exklusiver Traders Club


Aktienmärkte mit Unsicherheit und Volatilität: Trump-Zölle und Inflationssorgen belasten

Die Aktienmärkte blicken auf eine volatile Handelswoche zurück, die vor allem durch Donald Trumps unberechenbare Zollpolitik geprägt war. Erst kündigte er Strafzölle auf Importe aus Kanada und Mexiko an, dann folgte eine Verschiebung um einen Monat, was für erhebliche Schwankungen an den Märkten sorgte. Doch damit nicht genug – am Freitag kündigte Trump an, dass in der neuen Woche weitere Zölle folgen könnten, möglicherweise auch für den Automobilsektor. Ob es sich um eine echte Maßnahme oder eine weitere Finte handelt, bleibt unklar. Die Unsicherheit über die zukünftige Handelspolitik dürfte den Markt auch in den kommenden Wochen begleiten.

Neben der Zollpolitik standen auch wichtige Konjunktur- und Inflationsdaten im Fokus. Während die Inflationserwartungen in den USA weiter ansteigen, zeigen sich erste Schwächeanzeichen in der Konjunktur. Diese Kombination aus steigenden Preisen und schwächelndem Wachstum stellt die Märkte vor neue Herausforderungen – eine Entwicklung, die nicht ewig ignoriert werden kann.

Quartalsberichtssaison: Tech-Giganten wackeln
Die Earnings Season läuft weiter auf Hochtouren, und in der vergangenen Woche standen viele große Technologiekonzerne im Rampenlicht. Auffällig war, dass fast alle Unternehmen in ihren Berichten Schwächen aufwiesen – sei es durch einen verhaltenen Ausblick, steigende Investitionsausgaben oder andere Belastungsfaktoren. Trotz durchwachsener Zahlen kann sich der Markt noch stabil halten, doch das Fundament wird zunehmend wacklig.

Saisonalität: Korrektur in der zweiten Februarhälfte?
Historisch betrachtet neigt die zweite Februarhälfte gerne zu einer Schwächephase. Gleichzeitig stützen jedoch weiterhin aktive Privatanleger sowie die angelaufenen Aktienrückkaufprogramme (Buybacks) den Markt.

Ausblick auf die kommende Woche: Fokus auf Trump, Powell und Inflationsdaten
Die neue Handelswoche dürfte nicht minder spannend werden.
🔹 Kommt die nächste Zollrunde von Trump? Falls die EU betroffen ist, könnte das den Markt massiv unter Druck setzen.
🔹 Fed-Chef Jerome Powell stellt sich der Befragung im Senat und Repräsentantenhaus – seine Worte könnten Aufschluss über die weitere Geldpolitik geben.
🔹 Am Mittwoch werden neue US-Inflationsdaten gemeldet – ein zu heißer Wert könnte Zinssenkungshoffnungen weiter dämpfen und die Märkte erneut ins Wanken bringen.

Die Volatilität dürfte hoch bleiben, denn mit der Mischung aus unklarer Handelspolitik, geldpolitischer Unsicherheit und schwächelnder Konjunktur stehen die Börsen auf dünnem Eis.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 10:30 Uhr Eurozone sentix-Konjunkturindex Februar
  • Dienstag:
    • (!) 16:00 Uhr USA Anhörung von Fed Powell vor Bankenausschuss des Senats
  • Mittwoch:
    • (!) 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise Januar
    • (!) 16:00 Uhr USA Anhörung von Fed Powell vor Ausschuss des Repräsentantenhauses
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr DE Verbraucherpreise Januar (endgültig)
    • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion Januar
    • 14:30 Uhr USA Erzeugerpreise Januar
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • Freitag:
    • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q4 (2. Veröffentlichung)
    • (!) 14:30 Uhr USA Einzelhandelsumsatz Januar
    • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion Januar

Hinweis: Hole mehr aus Trading-Portal.NET und aktiviere Deinen Informationsvorsprung mit meinem Traders Club. Alle Vorteile ansehen.


Der DAX konnte seinen starkes Jahresauftakt in der ersten Februarhälfte weiter ausbauen und mit einem Allzeithoch nah der 22.000-er Marke und mit einer Jahresperformance von 10% vorerst krönen. Aufkommende neue Zollsorgen belasteten jedoch den Wochenabschluss. Die überfällige Konsolidierung könnte getriggert werden, wenn weitere Zollankündigungen von Trump in der neuen Woche folgen. Der Bereich an der 21.650 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range über die 21.800 zur 22.000 aktiv. Darüber öffnet sich der Cluster zur 22.200 und 22.400.

Unterhalb würde hingegen die erste Eintrübung zur 21.390 in den Fokus rücken. Darunter folgen 21.100 und anschließend 20.900. Bei Bruch droht der Weg zur 20.700/20.400.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX konnte sich am Freitag mit einem neuen Allzeithoch bis nah an die 22k schieben. Nach EU-Close gab es jedoch neue Zoll-Drohungen von Trump, die zu später Schwäche führte. Die Zölle dürften die größte Gefahr für die DAX-Rally darstellen, welche mit +10% bereits sehr überdehnt ist.
Die 21.830 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb wäre die Spanne zur 21.900 und .940 weiter im Fokus. Darüber dürfte sich die Bewegung über die 22.000 zur 22.020 fortsetzen. Bei Bruch öffnet sich der Cluster zur 22.070/22.100.
  • Unterhalb wäre hingegen die Range über die 21.780 zur 21.720 aktiv. Darunter folgen über die 21.650 das Gap-Close an der 21.585. Anschließend 21.530 und der Weg zur 21.430.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 21.830 > 21.900 > 21.940 > 22.000 > 22.020 > 22.070 > 22.100 > 22.200
  • Unterstützungen: 21.780 > 21.720 > 21.650 > 21.585 > 21.530 > 21.430 > 21.340 > 21.280 > 21.200 > 21.120 > 21.060 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130 > 20.030 > 19.930 > 19.850 > 19.820 > 19.780 > 19.725 > 19.670 > 19.650 > 19.580 > 19.540 > 19.470 > 19.410 > 19.365 > 19.310 > 19.285 > 19.260 > 19.200 > 19.160 > 19.080 > 19.030 > 19.015 > 18.975 > 18.910 > 18.850 > 18.810 > 18.760 > 18.720
DAX Tageschart

Der Ausblick im Videoformat

Exklusiver Traders Club


DAX mit Rekordstart ins Jahr – Doch Trumps Zollpolitik könnte zur Belastung werden. Zollhammer auch für Deutschland?

Die Aktienmärkte haben den ersten Monat des Jahres mit starken Gewinnen abgeschlossen. Besonders der DAX überzeugte mit einer Performance von über 9 %, ein solch starker Januar gelang zuletzt im Jahr 2012. Die europäischen Märkte profitierten insbesondere vom schwachen Euro, der expansiven Geldpolitik der EZB und einem faireren Bewertungsniveau im Vergleich zu den US-Indizes. Zudem wurde darauf spekuliert, dass Donald Trump Strafzölle gegen Europa möglicherweise nicht durchsetzen wird.

Auch an der Wall Street verlief der Januar positiv, der S&P 500 konnte über 3 % zulegen. Historisch betrachtet bedeutet ein solcher Januar in über 90 % der Fälle ein positives Gesamtjahr. Doch zum Wochenschluss sorgte Trump für neue Unsicherheiten. Er kündigte an, dass zum 1. Februar Strafzölle von 25 % auf Importe aus Kanada und Mexiko sowie 10 % auf Importe aus China in Kraft treten werden. Auch die Europäische Union werde nicht verschont bleiben, jedoch wurde noch kein konkreter Zeitpunkt genannt. Sollte Trump diese Maßnahmen tatsächlich umsetzen, dürfte dies die Aktienmärkte zu Wochenbeginn belasten und eine überfällige Konsolidierung einleiten. Allerdings bleibt Trump für seine abrupte Meinungsänderungen bekannt, weshalb seine Social-Media-Aktivitäten genau beobachtet werden müssen.

In der ersten Februarwoche stehen wichtige Konjunkturdaten im Fokus. Am Montag und Mittwoch werden die ISM-Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor in den USA veröffentlicht, bevor am Freitag der offizielle US-Arbeitsmarktbericht folgt. Zudem setzen die großen Tech-Unternehmen ihre Quartalsberichtsaison fort, mit Zahlen von Alphabet, Amazon und PayPal.

Bisher war die Berichtssaison zwar solide, offenbarte jedoch einige Schwachstellen – insbesondere beim Ausblick und auf der Kostenseite. Saisonal betrachtet verläuft die erste Februarhälfte oft freundlich, da die Rückkäufe von US-Aktien nach der Blackout-Periode wieder in vollem Umfang aufgenommen werden. Allerdings bleibt die Unsicherheit durch Trumps unklare Handelspolitik ein erheblicher Risikofaktor, der jederzeit für Volatilität sorgen kann.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Monatsauftakt Februar
    • 02:45 Uhr China Caixin Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Januar
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Januar (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Januar (endgültig)
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise (Vorabschätzung)
    • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Januar
  • Dienstag:
    • 16:00 Uhr USA Auftragseingang Industrie Dezember
    • 16:00 Uhr USA JOLTS-Daten (offene Stellen) Dezember
    • Quartalszahlen u. a. PayPal, AMD, Alphabet, Snap
  • Mittwoch:
    • 02:45 Uhr China Caixin Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Januar
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Januar (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Januar (endgültig)
    • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise Dezember
    • 14:15 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Januar
    • (!) 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Januar
    • Quartalszahlen u. a. Uber, Ford, Disney, arm
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr DE Auftragseingang Industrie Dezember
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsatz Dezember
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • Quartalszahlen u. a. Amazon
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr DE Industrieproduktion Dezember
    • (!) 14:30 Uhr USA Arbeitsmarktbericht Januar
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan Februar (vorläufig)

Hinweis: Hole mehr aus Trading-Portal.NET und aktiviere Deinen Informationsvorsprung mit meinem Traders Club. Alle Vorteile ansehen.


Der DAX zeigte eine extrem starke Januarperformance mit einer Spitzenperformance von +9,4 %. Selbst bei der 52-Wochen-Performance hat der DAX nun den Nasdaq als Outperformer überholt. Eine Konsolidierung erscheint überfällig und könnte mit den bestätigten Zollplänen von Trump eingeleitet werden. Der Bereich an der 21.520 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range über die 21.740 zur 21.900 aktiv. Darüber öffnet sich der Cluster zur 22.000 und 22.200.

Unterhalb würde hingegen die erste Eintrübung zur 21.200 in den Fokus rücken. Darunter folgen 20.900 und bei Bruch der Weg zum alten Allzeithoch bei 20.500.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX konnte den Januar mit +9% als starker Outperformer beenden. Die Zollpolitik der USA birgt zum Wochenauftakt nun die Gefahr eines Abwärtsgaps, welches den DAX in eine überfällige Konsolidierung zwingen würde. Die 21.680 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne über die 21.730 zum AZH an der 21.790 aktiv. Darüber dürfte sich die Rally in Richtung der 21.850 und .900 fortsetzen. Bei Bruch folgt der Türöffner zur 22.000.
  • Unterhalb wäre hingegen die Range über die 21.630 zur 21.580 wieder im Fokus. Darunter öffnet sich der Cluster zur 21.540 und .510, wo der erste größere Support wartet. Bei Bruch öffnet sich die Tür zum Gap-Close bei 21.430 und anschließend .370.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 21.680 > 21.730 > 21.790 > 21.850 > 21.900 > 22.000 > 22.000
  • Unterstützungen: 21.630 > 21.580 > 21.540 > 21.510 > 21.430 > 21.370 > 21.285 > 21.260 > 21.200 > 21.080 > 21.045 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130 > 20.030 > 19.930 > 19.850 > 19.820 > 19.780 > 19.725 > 19.670 > 19.650 > 19.580 > 19.540 > 19.470 > 19.410 > 19.365 > 19.310 > 19.285 > 19.260 > 19.200 > 19.160 > 19.080 > 19.030 > 19.015 > 18.975 > 18.910 > 18.850 > 18.810 > 18.760 > 18.720
DAX Tageschart

Der Ausblick im Videoformat

Exklusiver Traders Club


Trump heizt die Börse an, doch der erste Reality-Check naht – DAX +8% und nun die Umkehr?

Die Aktienmärkte blicken auf eine bemerkenswerte Handelswoche zurück – die erste unter der Präsidentschaft von Donald Trump. Besonders der DAX konnte glänzen und sich als Outperformer hervortun. Mit einem Plus von 8 % seit Jahresbeginn kletterte er auf ein neues Allzeithoch bei über 21.500 Punkten, ein Niveau, das bereits viele Jahresendziele der Analysten übertroffen hat. Die Rallye ist beeindruckend, doch eine solche Dynamik ist kaum nachhaltig. Getrieben wurde die Euphorie von einem überraschend gemäßigten Auftritt Trumps, der einen Wunschzettel präsentierte, der die Märkte beflügelte: ein rasches Ende des Ukrainekriegs, die Rückkehr der Inflation, historische Steuersenkungen, Zinssenkungen, Schuldenabbau und gigantische Investitionen. Gleichzeitig blieb Trump beim Thema Zölle bislang zurückhaltend, was vor allem Europa und Deutschland stützte. Doch der Wunschzettel ist voller Widersprüche, und die Umsetzung – vor allem die Finanzierung – bleibt unklar. Die hohen Erwartungen an Trump bergen ein erhebliches Risiko für Enttäuschungen.

In der neuen Handelswoche rücken zentrale Entscheidungen und Daten in den Fokus. Am Mittwoch wird die US-Notenbank Fed ihren Zinsentscheid bekannt geben. Fed-Chef Jerome Powell dürfte den Erwartungen an umfassende Zinssenkungen eine Absage erteilen, was potenziell zu Spannungen mit Trump führen könnte. Am Donnerstag folgt der Zinsentscheid der EZB, die wohl erneut um 25 Basispunkte senken wird, um die schwächelnde Konjunktur in der Eurozone zu stützen. Wichtige Wirtschaftsdaten wie der ifo-Geschäftsklimaindex (Montag), die BIP-Zahlen für das vierte Quartal aus Deutschland, der Eurozone und den USA (Donnerstag) sowie Inflationsdaten aus Deutschland und den USA (Freitag) könnten die Märkte zusätzlich bewegen. Besonders heiße Inflationszahlen könnten die Erwartungen an Trump und die Fed deutlich belasten.

Die Märkte haben sich durch Trumps Worte hochgeschraubt, doch die eigentliche Arbeit beginnt jetzt. Die Erwartungshaltung ist enorm, und das Überraschungspotenzial liegt auf der Unterseite – nicht zuletzt, weil die Umsetzung vieler seiner Vorhaben ungewiss bleibt. Ein erster Reality-Check könnte bereits in der kommenden Woche folgen.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • 02:30 Uhr China CFLP Einkaufsmanagerindizes Januar
    • 10:00 Uhr DE ifo-Geschäftsklimaindex Januar
  • Dienstag:
    • 14:30 Uhr USA Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Dezember
    • 16:00 Uhr USA Verbrauchervertrauen Conference Board Januar
    • 16:00 Uhr USA Richmond Fed Manufacturing Index Januar
    • Quartalszahlen u. a. General Motors, Starbucks
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr DE GfK-Konsumklima Februar
    • (!) 20:00 Uhr USA Fed-Zinsentscheid
    • (!) 20:30 Uhr USA Fed-Pressekonferenz
    • Quartalszahlen u. a. Microsoft, ASML, Meta, Tesla, IBM
  • Donnerstag:
    • 10:00 Uhr DE BIP Q4 (1. Veröffentlichung)
    • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q4 (1. Veröffentlichung)
    • (!) 14:15 Uhr Eurozone EZB-Zinsentscheid
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr USA BIP Q4 (1. Veröffentlichung)
    • (!) 14:45 Uhr Eurozone EZB-Pressekonferenz
    • Quartalszahlen u. a. Apple, Visa, Intel
  • Freitag:
    • 14:00 Uhr DE Verbraucherpreise Januar (Vorabschätzung)
    • 14:30 Uhr USA PCE-Kernrate Dezember

Hinweis: Hole mehr aus Trading-Portal.NET und aktiviere Deinen Informationsvorsprung mit meinem Traders Club. Alle Vorteile ansehen.


Der DAX zeigt einen extrem starken Jahresauftakt mit einer Spitzenperformance von +8 %. Selbst bei der 52-Wochen-Performance hat der DAX nun den Nasdaq als Outperformer überholt. Diese Dynamik ist jedoch kaum nachhaltig. Die Rally weist die typischen Merkmale einer 3. Welle nach Elliott auf, nach der erfahrungsgemäß eine stärkere Konsolidierung folgt. Diese könnte anschließend den Weg für einen erneuten Anstieg und möglicherweise neue Allzeithochs ebnen. Der Bereich am alten Allzeithoch bei 20.950/21.000 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range über die 21.260 zur 21.390 aktiv. Darüber öffnet sich der Cluster zur 21.750. Bei Bruch Chance über die 21.9 auf 22k.

Unterhalb würde hingegen die erste Eintrübung über die 20.800 und .630 zum alten Allzeithoch bei 20.520 in den Fokus rücken. Darunter folgen 20.430 und .370.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX schließt die Woche abermals als Outperformer, allerdings mit ersten Gewinnmitnahmen in den Wochenabschluss. Mit 8 % in der Spitze ist die aktuelle Jahresperformance überdurchschnittlich stark. Eine klare Übertreibungsphase, doch der Zwischenschritt der locker 500 Punkten betragen kann, wird bisher nicht nachhaltig zugelassen. Vermutlich bewegen wir uns in der 3. Welle eines bullischen Impulses. Die 21.420 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne über die 21.490 zur 21.520 aktiv. Darüber gibt es die weitere Aufhellung in Richtung der 21.590 und 21.640. Bei Bruch 21.660/.700.
  • Unterhalb wäre hingegen die Range über die 21.390 zur 21.320 im Fokus. Darunter öffnet sich der Weg über die 21.260 zur Gap-Zone bei 21.160. Bei Bruch folgt das Gap-Close an der 21.040.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 21.390 > 21.420 > 21.490 > 21.520 > 21.590 > 21.640 > 21.660 > 21.700
  • Unterstützungen: 21.320 > 21.260 > 21.160 > 21.130 > 21.040 > 21.000 > 20.950 > 20.930 > 20.880 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130 > 20.030 > 19.930 > 19.850 > 19.820 > 19.780 > 19.725 > 19.670 > 19.650 > 19.580 > 19.540 > 19.470 > 19.410 > 19.365 > 19.310 > 19.285 > 19.260 > 19.200 > 19.160 > 19.080 > 19.030 > 19.015 > 18.975 > 18.910 > 18.850 > 18.810 > 18.760 > 18.720
DAX Tageschart

Der Ausblick im Videoformat

Exklusiver Traders Club


Wall Street mit der Umkehr – DAX im Rekordrausch – Was macht Trump?

Die Aktienmärkte gehen mit Rückenwind in die neue Woche, nachdem sie kurz vor der Amtseinführung von Donald Trump eine starke Performance gezeigt haben. Die Wall Street konnte wichtige Unterstützungszonen erfolgreich verteidigen und drehte dynamisch nach oben. Der Rückgang der Anleiherenditen, ausgelöst durch schwächere Inflationsdaten, schuf die Basis für diese Erholung. Nun richten sich die Blicke darauf, ob die Indizes genügend Kraft finden, um die Allzeithochs erneut anzugreifen.

Der DAX glänzte erneut als Outperformer und markierte mit knapp unter 21.000 Punkten ein neues Allzeithoch. In den letzten zwei Wochen legte der Index beeindruckende 5% zu – das entspricht etwa einem Viertel der Jahresgewinne 2024. Die Rally wurde durch mehrere Faktoren gestützt: der schwache Euro, der deutsche Exporte attraktiver macht, die klare Erwartung weiterer Zinssenkungen der EZB, ein vergleichsweise günstiges Bewertungsniveau und die pessimistische Marktstimmung, die Raum für positive Überraschungen ließ. Hinzu kommt die Hoffnung, dass Donald Trump eine gemäßigte Handelspolitik verfolgt und Deutschland von Strafzöllen verschont bleibt. Diese Zuversicht könnte in der neuen Woche jedoch auf die Probe gestellt werden, wenn Trump sein Amt übernimmt. Seine Ankündigung, den Dollar zu schwächen, würde den Euro verteuern und die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Exporte beeinträchtigen. Anleger könnten entsprechend vorsichtiger agieren.

Das Weltwirtschaftsforum in Davos wird ebenfalls im Fokus stehen, da führende Politiker und Wirtschaftsexperten ihre Sicht auf die globale Lage darlegen. Auf dem Wirtschaftskalender stehen am Dienstag die ZEW-Konjunkturerwartungen, während am Freitag die Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor veröffentlicht werden. Zudem nimmt die Quartalsberichtssaison weiter an Fahrt auf, mit Zahlen von Unternehmen wie Netflix, Texas Instruments und American Express.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Feiertag USA – Martin Luther King Day – Amtseinführung Donald Trump
    • Auftakt Weltwirtschaftsforum in Davos
    • 08:00 Uhr DE Erzeugerpreise Dezember
  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr DE ZEW-Konjunkturerwartungen Januar
    • 11:00 Uhr Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen Januar
    • Quartalszahlen u. a. Netflix, Charles Schwab
  • Mittwoch:
    • 16:00 Uhr Rede EZB-Präsidentin Lagarde in Davos
    • 16:00 Uhr USA Index der Frühindikatoren Dezember
    • Quartalszahlen u. a. P&G, Alcoa
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 17:00 Uhr Rede Trump in Davos (Videolink)
    • Quartalszahlen u. a. Texas Instruments, American Airlines
  • Freitag:
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Januar (vorläufig)
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Januar (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Januar (vorläufig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Januar (vorläufig)
    • 11:00 Uhr Rede EZB-Präsidentin Lagarde in Davos
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Januar
    • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Januar
    • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan Januar (endgültig)
    • Quartalszahlen u. a. American Express, Verizon

Hinweis: Hole mehr aus Trading-Portal.NET und aktiviere Deinen Informationsvorsprung mit meinem Traders Club. Alle Vorteile ansehen.


Der DAX mit Blick auf die Wall Street weiter als der starke Outperformer und +5% in 2 Wochen. Die noch unbekannten Zöllpläne von Trump bleiben jedoch ein Unsicherheitsfaktor. Der DAX bewegt sich seit August im steigenden Keil und befindet sich augenscheinlich in der Abschlusswelle 5, welche bisher jedoch weiter intakt ist. Erst ein Bruch durch die Keilunterkante würde eine mehrwöchige Konsolidierung triggern. Der Bereich am alten Allzeithoch bei 20.500 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range über die 20.620 zur 20.950/21k aktiv. Darüber öffnet sich der Cluster 21.200. Bei Bruch würde sich die Tür über die 21.380 in Richtung der 20.5 öffnen.

Unterhalb würde hingegen die erste Eintrübung drohen mit der Range zur 20.300. Darunter droht der Weg zur Keilunterkante an der 20k. ei Bruch die übergeordnete Eintrübung.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX mit einer ungewöhnlich starken Outperformance in den letzten Wochen. Der 900-Punkte-Impuls dürfte vor einer Konsolidierung stehen, die natürlich auch bullisch ausfallen kann. Am Montag Amtseinfrührung von Trump und Wall Street im Feiertag. Die 20.850 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne über die 20.900 zur 20.950 und .980 aktiv. Darüber gibt es die weitere Aufhellung in Richtung der 21.060. Bei Bruch Türöffner in Richtung 21.150/.180.
  • Unterhalb bleibt hingegen die Range über die 20.770 zur 20.720 aktiv. Darunter ist der Weg zum Gap 20.670 und anschließend 20.630 zu erwarten. Bei Bruch folgen 20.570 und das alte Allzeithoch 20.520.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 20.850 > 20.900 > 20.950 > 20.980 > 21.060 > 21.150 > 21.180 > 21.210
  • Unterstützungen: 20.770 > 20.720 > 20.670 > 20.630 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130 > 20.030 > 19.930 > 19.850 > 19.820 > 19.780 > 19.725 > 19.670 > 19.650 > 19.580 > 19.540 > 19.470 > 19.410 > 19.365 > 19.310 > 19.285 > 19.260 > 19.200 > 19.160 > 19.080 > 19.030 > 19.015 > 18.975 > 18.910 > 18.850 > 18.810 > 18.760 > 18.720
DAX Tageschart
FDAX Tageschart

Der Ausblick im Videoformat

Exklusiver Traders Club