Volatile Woche im Zeichen des Iran-Konflikts – Bessere Saisonalität benötigt einen Trigger
Abschluss einer erneut hochvolatilen Handelswoche, die komplett im Bann des Iran-Krieges stand. Besonders die Schließung der Straße von Hormus und der damit verbundene starke Anstieg der Ölpreise sorgen für Verunsicherung an den Märkten. Je länger diese Situation anhält, desto größer werden die Risiken für die Weltkonjunktur.
Der DAX beendet die Woche mit einem deutlichen Monatsminus und notiert klar unter seiner 200-Tageslinie. Dennoch bewegt sich der Index weiterhin innerhalb der seit fast einem Jahr bestehenden Seitwärtsrange. Damit bleiben die Vorgaben für die neue Woche zunächst schwach. Gleichzeitig gilt: Jeder ernsthafte Lösungsansatz im Konflikt könnte jederzeit einen kräftigen Short-Squeeze auslösen.
Saisonal würde das Umfeld grundsätzlich passen. Ab Mitte März beginnt häufig eine Phase, in der sich die Märkte stabilisieren und die zuvor hohe Volatilität ihren Peak erreicht hat. Dieses saisonale Muster benötigt jedoch einen klaren positiven Impuls, um greifen zu können.
Neben der Geopolitik rücken in der kommenden Woche auch die geldpolitischen Entscheidungen der Federal Reserve und der Europäische Zentralbank in den Fokus. Besonders spannend wird sein, wie die Notenbanker die neuen Inflationsrisiken durch die gestiegenen Energiepreise einschätzen.
Die Märkte bleiben im Spannungsfeld zwischen Geopolitik, Inflation und Geldpolitik – ein Umfeld, das weiterhin hohe Schwankungen verspricht.
Wichtige Wochentermine
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Xetra-DAX Tagesausblick:
Der DAX mit einer volatilen Woche innerhalb seiner Juni-Seitwärtsrange, die er nun nahezu komplett durchlaufen konnte. Der Schaden hält sich in Grenzen, wenn hier eine Stabilisierung gelingen kann. Bei Bruch der Spanne könnte hingegen gar ein Bärenmarkt drohen. Es braucht eine Lösung im Irankrieg.
Der Bereich der 23.450 wird die erste relevante Zone darstellen.
- Oberhalb >> 23.500/.590 > 23.720 > 23.850 > 23.950/24.030 > 24.170 (200-TL) > 24.360 (100-TL)
- Unterhalb >> 23.240 > 23.030/22.990 > 22.930 > 22.870 > 22.770

Der Ausblick im Videoformat
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