DAX vor dem Durchbruch?

Der DAX setzte seine Abwärtsbewegung auch am Dienstag fort und erreichte die Marke von 15.700, die die untere Grenze einer technischen Flaggenformation darstellt. Diese Zone wird nun zum Schauplatz eines wichtigen Kampfes zwischen Bullen und Bären. Ein möglicher Bruch dieser Zone könnte die 200-Tage-Durchschnittslinien in den Fokus rücken und weitere Abwärtsbewegungen auslösen.

Das Marktumfeld bleibt nach wie vor anspruchsvoll und unsicher. Die Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone sind weiter in die Kontraktionszone gerutscht, der Ölpreis erreichte ein neues Jahreshoch und die Inflationserwartungen verbleiben auf einem zu hohen Niveau. Dieses Stagflationsszenario stellt die Europäische Zentralbank (EZB) vor eine große Herausforderung.

Wichtige Termine:

  • 08:00 Uhr BRD Auftragseingang Industrie Juli
  • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsatz Juli
  • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor August
  • 20:00 Uhr USA Beige Book der Fed

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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX weiter sein Broadening-Top durchläuft. Erste Ziele Juli-Tief wurden erreicht und es setzte eine Gegenbewegung ein, die an der 16k jedoch wieder spürbar zu Schwäche neigt. Weitere Tiefpunkte in die Zone 15.4/15.2 bleiben in diesem Muster wahrscheinlich. Viel tiefer darf der DAX jedoch nicht fallen, da ansonsten eine größere Korrektur tief in den 14k-Bereich wahrscheinlich wird. Ein Rücklauf in den Bereich 16.3 bringt hingegen wieder das Allzeithoch als wahrscheinliches Szenario auf den Plan.

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Ruhiger Wochenauftakt – Fehlende US-Impulse

Der Wochenauftakt für den DAX verlief ruhig, ohne nennenswerte Impulse von der Wall Street aufgrund eines Feiertags. Obwohl der DAX kurzzeitig die Marke von 16.000 ansteuerte, wurde dieser Anstieg erneut rasch abverkauft und der Index kehrte in Richtung Tagestief zurück. Die Stimmung beim DAX bleibt angeschlagen, und ein baldiger Rückgang in Richtung der Tiefs vom Juli sowie der 200-Tage-Durchschnittslinien ist wahrscheinlich.

Wichtige Termine:

  • 03:00 Uhr China Caixin Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor August
  • 09:00 Uhr Rede EZB-Präsidentin Lagarde
  • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor August (endgültig)
  • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor August (endgültig)
  • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise Juli
  • 16:00 Uhr USA Auftragseingang Industrie Juli

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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX weiter sein Broadening-Top durchläuft. Erste Ziele Juli-Tief wurden erreicht und es setzte eine Gegenbewegung ein, die an der 16k jedoch wieder spürbar zu Schwäche neigt. Weitere Tiefpunkte in die Zone 15.4/15.2 bleiben in diesem Muster wahrscheinlich. Viel tiefer darf der DAX jedoch nicht fallen, da ansonsten eine größere Korrektur tief in den 14k-Bereich wahrscheinlich wird. Ein Rücklauf in den Bereich 16.3 bringt hingegen wieder das Allzeithoch als wahrscheinliches Szenario auf den Plan.

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Aktienmärkte erholen sich zum Monatsabschluss trotz Herausforderungen

Die Aktienmärkte konnten sich in den Monatsabschluss September mit einer Erholungsbewegung verabschieden, auch wenn die Monatsperformance für August insgesamt klar negativ ausfiel. Das Muster der Woche wiederholte sich, gekennzeichnet durch schwache Konjunktur- und Arbeitsmarktdaten, begleitet von festen Inflationsdaten. Der geldpolitische Pivot der Federal Reserve (Fed) wurde erneut zu gerne eingepreist. Die Umsätze an der Wall Street bleiben kurz vor dem langen Wochenende (Montag Feiertag) gering. Der Monatsauftakt, insbesondere vor Feiertagen, tendiert häufig zu einer etwas festeren Marktstimmung. Jedoch gehört der neue Monat September zu den schwächsten und volatilsten Monaten des Jahres.

Morgen steht der offizielle US-Arbeitsmarktbericht im Fokus, zusammen mit dem ISM-Einkaufsmanagerindex, einem der wichtigsten Frühindikatoren.

Wichtige Termine:

  • Monatsauftakt September
  • 03:00 Uhr China Caixin Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe August
  • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe August (endgültig)
  • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe August (endgültig)
  • 14:30 Uhr USA Arbeitsmarktbericht August
  • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe August

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Ein bedenklicher Datenmix…

Die Aktienmärkte wurden heute erneut von schwachen Konjunkturdaten beeinflusst. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das zweite Quartal in den USA fiel deutlich schwächer aus als erwartet und die ADP-Arbeitsmarktdaten deuten ebenfalls auf eine deutliche Abschwächung hin. Gleichzeitig hält sich die Inflation in Deutschland seit Mai oberhalb der 6%-Marke fest. Die Europäische Zentralbank (EZB) steckt in der Zwickmühle der Stagflation… Auf der einen Seite muss die viel zu hohe Teuerung weiter bekämpft werden, auf der anderen Seite schwächt sich die Wirtschaft immer stärker ab. Dieser Balanceakt birgt das Risiko von weiteren Schäden in der Konjunktur. In den USA werden die nächsten Daten mehr Klarheit darüber bringen, wie stark die konjunkturelle Eintrübung ausfallen wird. Eine anfängliche Freude über das Ende der geldpolitischen Straffung könnte so schnell zu Rezessionssorgen führen. Eine Fülle an guter Impulsgeber prägen morgen den Monatsabschluss August.

Wichtige Termine:

  • Monatsabschluss August
  • 03:00 Uhr China CFLP Einkaufsmanagerindizes August
  • 08:00 Uhr BRD Einzelhandelsumsätze Juli
  • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise August (Vorabschätzung)
  • 13:30 Uhr USA Challenger Stellenstreichungen Juli
  • 13:30 Uhr Eurozone EZB-Protokoll
  • 14:30 Uhr USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
  • 14:30 Uhr USA PCE-Kernrate Juli

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Bad news are good news…

Die Aktienmärkte konnten nach schwächer als erwarteten US-Arbeitsmarktdaten (JOLTS-Daten) deutlich zulegen. Der erste Eindruck ist „Bad news are good news„, da die Märkte darauf hoffen, dass die Federal Reserve (Fed) im Kampf gegen die Inflation den schwächeren Arbeitsmarkt gut gebrauchen kann und somit die weiteren Zinserhöhungen möglicherweise aussetzt. Es ist jedoch wichtig, den zweiten Blick nicht zu vernachlässigen. Was passiert, wenn die Fed mit ihrer Politik möglicherweise überreagiert und die Schwäche am Arbeitsmarkt in eine größere Konjunkturschwäche ausartet? Die anfängliche Freude könnte sich dann in Konjunktursorgen verwandeln. Die weiteren Wirtschaftsdaten im Wochenverlauf werden in dieser Hinsicht mehr Klarheit bringen. Morgen stehen unter anderem die ADP-Beschäftigungszahlen und neue Inflationsdaten aus Deutschland im Fokus. Diese Daten werden weitere wichtige Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung und die geldpolitische Ausrichtung der Zentralbanken liefern.

Wichtige Termine:

  • 14:00 Uhr BRD Verbraucherpreise August (Vorabschätzung)
  • 14:15 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Juli
  • 14:30 Uhr USA BIP Q2 (2. Veröffentlichung)
  • 16:00 Uhr USA Schwebende Hausverkäufe Juli

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