Gegenbewegung unter Probe

Die neue Handelswoche beginnt mit einer erneuten Gegenbewegung an den Aktienmärkten. Trotz einer stützenden Saisonalität bleibt die Erholung jedoch auf wackeligen Beinen, und ein weiterer Rücksetzer ist noch nicht ausgeschlossen. Die veröffentlichten Inflationsdaten aus Deutschland lieferten einen ersten Lichtblick: Die Teuerungsrate ist von 4,5% im Vormonat auf 3,8% gesunken. Sollten die Energiepreise nicht erneut ansteigen, könnte sich dieser rückläufige Trend fortsetzen, was den Druck auf die Europäische Zentralbank (EZB) verringern würde.

Für Dienstag stehen weitere wichtige Wirtschaftsdaten auf dem Programm. Die Veröffentlichung der BIP-Daten für das dritte Quartal sowie die neuen Inflationszahlen aus der Eurozone könnten ebenfalls positive Überraschungen mit sich bringen.

Wichtige Termine:

  • Monatsabschluss
  • 02:00 Uhr China CFLP Einkaufsmanagerindizes Oktober
  • 08:00 Uhr BRD Einzelhandelsumsätze September
  • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q3 (1. Veröffentlichung)
  • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise Oktober (Vorabschätzung)
  • 15:00 Uhr USA Verbrauchervertrauen Conference Board Oktober
  • Quartalszahlen u. a. von Pfizer, AMD, Caterpillar

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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX die nächstgrößeren Supportzone 14.8/14.6 erreicht und bisher verteidigt hat. Ein Abpraller würde stärkere Erholungen ermöglichen. Oberhalb wäre die Range zur 15k aktiv. Anschließend 15.3 und .450/.600. Erst darüber erste Aufhellung. Unterhalb der 14.560 droht hingegen ein weiterer Abwärtsimpuls zur 14.200. Nachfolgend stellen die 14k/13.8 den nächstgrößeren Support.

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Spannender Wochenabschluss voraus

Die Aktienmärkte präsentieren sich weiterhin nervös und von hoher Volatilität geprägt. Die jüngsten Konjunkturdaten aus den USA, insbesondere das BIP für das dritte Quartal, überraschten positiv und übertrafen die Erwartungen. Besonders aufmerksam wurden jedoch die schwächer als erwartet ausgefallenen Inflationsdaten (PCE) registriert, die im Ansatz auch ein Goldlöckchen-Szenario (erneut) andeuten könnten: eine solide Konjunktur bei gleichzeitigem Rückgang der Inflation. Die Aktienmärkte blicken jedoch bereits in die Zukunft, und das dritte Quartal ist in diesem Sinne bereits Geschichte.

Die Renditen reagierten in der ersten Reaktion leicht schwächer. Von der Europäischen Zentralbank (EZB) gab es keine Überraschungen bei den neuesten geldpolitischen Beschlüssen. Die EZB spielt auf Zeit und wartet auf weitere Daten, um den geldpolitischen Pivot zu untermauern. Für die Notenbanken wird es in den kommenden Monaten entscheidend sein, die Entwicklung der Energiepreise genau zu beobachten, um rechtzeitig auf mögliche inflationäre Tendenzen reagieren zu können. Die geopolitische Lage bleibt ein weiteres großes Fragezeichen und potenzieller Störfaktor für die Finanzmärkte.

Der Fokus der Börsen richtet sich nun wieder verstärkt auf die anstehenden Quartalsberichte der Unternehmen, insbesondere auf die darin enthaltenen Ausblicke. Die Bullen benötigen einen stabilen Wochenabschluss.

Wichtige Termine:

  • 14:30 Uhr USA PCE-Kernrate September
  • 16:00 Uhr USA Uni-Michigan Verbrauchervertrauen (endgültig)
  • Quartalszahlen u. a. von ExxonMobil

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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX nach Abpraller an seinen 200-Tagelinien den Weg zur nächstgrößeren Supportzone 14.8/14.6 eingeschlagen und bereits tangiert hat. Stärkere Gegenwehr wäre hier zu erwarten. Oberhalb der 15k bleibt die Range zur 15.3 und anschließend zur .450 und .600 aktiv. Erst darüber erste Aufhellung. Unterhalb wäre hingegen die 14.850 und .720 zu nennen. Bei Bruch 14.560 und anschließend die Gefahr von größeren Zielen an der 14k/13.8.

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Anhaltende Volatilität…

Die Aktienmärkte setzen ihren Kampf um Stabilität fort. Nach einer kurzzeitigen Erholung am Dienstag gaben die Kurse heute wieder nach, obwohl das bärische Muster noch Platz für eine Fortsetzung der Gegenbewegung bietet. An der Wall Street standen die Anleger vor der Herausforderung, die gemischten Quartalsergebnisse der Tech-Giganten Alphabet und Microsoft zu verdauen. In Deutschland konnte der ifo-Geschäftsklimaindex erstmals seit April einen leichten Anstieg verzeichnen, was einen kleinen Lichtblick in einem sonst schwierigen Umfeld darstellt. Die Wirtschaft bleibt jedoch mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, und die Unsicherheit am Markt ist weiterhin hoch.

Für den morgigen Handelstag rücken die Veröffentlichung der neuen BIP-Daten aus den USA sowie die geldpolitischen Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) in den Fokus. Diese Ereignisse könnten wichtige Impulse für die Märkte liefern und die Richtung für die kommenden Tage vorgeben.

Wichtige Termine:

  • 14:15 Uhr Eurozone EZB Zinsentscheid
  • 14:45 Uhr Eurozone EZB Pressekonferenz
  • 14:30 Uhr USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
  • 14:30 Uhr USA Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter September
  • 14:30 Uhr USA BIP Q3 (1. Veröffentlichung)
  • Quartalszahlen u. a. von Amazon, Ford, Intel

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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX nach Abpraller an seinen 200-Tagelinien den Weg zur nächstgrößeren Supportzone 14.8/14.6 eingeschlagen und bereits tangiert hat. Stärkere Gegenwehr wäre hier zu erwarten. Oberhalb der 15k bleibt die Range zur 15.3 und anschließend zur .450 und .600 aktiv. Erst darüber erste Aufhellung. Unterhalb wäre hingegen die 14.850 und .720 zu nennen. Bei Bruch 14.560 und anschließend die Gefahr von größeren Zielen an der 14k/13.8.

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Gegenbewegung auf dünnem Eis?

Die Aktienmärkte zeigten sich am Dienstag von ihrer etwas besseren Seite und stabilisierten sich, nachdem zu Beginn der Woche wichtige Unterstützungen getestet wurden. Doch die derzeitige Gegenbewegung sollte eher als technische Reaktion interpretiert werden, deren Nachhaltigkeit sich noch beweisen muss. In Deutschland bleibt die Datenlage derweil weiterhin enttäuschend. Das GfK-Konsumklima und die Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe sowie den Dienstleistungssektor fielen schwächer aus als erwartet und verweilen auf einem Niveau, das auf eine wirtschaftliche Rezession hindeutet.

Für den morgigen Handelstag steht der ifo-Geschäftsklimaindex im Blickpunkt der Anleger. Dieser könnte weitere Hinweise auf den Zustand der deutschen Wirtschaft liefern und somit Impulse für den Markt setzen. Zudem werden Quartalszahlen von Meta (ehemals Facebook) erwartet, die ebenfalls das Potential haben, die Marktstimmung zu beeinflussen.

Wichtige Termine:

  • 10:00 Uhr BRD ifo-Geschäftsklimaindex Oktober
  • 16:00 Uhr USA Neubauverkäufe September
  • Quartalszahlen u. a. von Meta, IBM, Boeing

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Anspannung & Suche nach Halt – Renditen & Earnings im Fokus

Der Wochenauftakt an den Finanzmärkten gestaltete sich nervenaufreibend. Vor allem der anhaltende Anstieg der Anleiherenditen sorgte für Druck auf die großen Indizes, sowohl an der Wall Street als auch im deutschen DAX. Beide Märkte näherten sich bedrohlich ihren nächstgrößeren Unterstützungszonen, was die Sorgenfalten der Anleger tiefer werden ließ. Im weiteren Tagesverlauf gab es jedoch ein kleines Aufatmen: Die Renditen drehten leicht ins Negative, was den Märkten etwas Luft verschaffte und die Hoffnung auf eine bevorstehende Erholung weckte. Doch die Lage bleibt angespannt und der Druck auf die Unterstützungszonen ist noch nicht gebannt.

Für den morgigen Handelstag stehen einige potenzielle Impulsgeber auf dem Wirtschaftskalender, die für weitere Richtungshinweise sorgen könnten. Besonders im Fokus stehen dabei die Unternehmenszahlen aus der Tech-Branche. Nach Börsenschluss werden mit Microsoft und Alphabet zwei Schwergewichte ihre Quartalsberichte präsentieren.

Wichtige Termine:

  • 08:00 Uhr BRD GfK-Konsumklima November
  • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober (vorläufig)
  • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Oktober (vorläufig)
  • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober (vorläufig)
  • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Oktober (vorläufig)
  • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Oktober (vorläufig)
  • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Oktober (vorläufig)
  • 16:00 Uhr USA Richmond Fed Manufacturing Index Oktober
  • Quartalszahlen u. a. von Microsoft, Alphabet, Coca Cola, Visa

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