Tauziehen zwischen Bullen & Bären

Die neue Handelswoche hat mit einer auffälligen Zweiteilung an den Aktienmärkten begonnen. Während der DAX und US-Nebenwerte sich als Outperformer stabilisieren konnten, musste der Technologie-Sektor, insbesondere die Nasdaq, empfindliche Rückschläge hinnehmen. Diese starke Marktsegmentierung deutet darauf hin, dass die jüngste Rallye an Dynamik verliert und möglicherweise eine Pause bevorsteht. Verschiedene Faktoren verstärken diese Annahme. Eingedeckte Leerverkäufe, Aktienrückkäufe vor der Blackout-Periode und ein allgemein bullisches Marktgefühl/ Sentiment könnten die Rallye ebenso untergraben. Historisch gesehen gab es in den ersten Dezemberwochen oft eine Schwächephase, was ein weiteres Indiz für eine bevorstehende Marktkonsolidierung sein könnte.

Die aktuell gemeldeten Wirtschaftsdaten stützen weiterhin nicht das von den Märkten erhoffte Goldlöckchen-Szenario. Der Außenhandel in Deutschland bleibt schwach. Ähnlich enttäuschend sind die Daten aus der Eurozone, wie der Sentix Konjunkturindex zeigt. In den USA überrascht die Industrieproduktion mit dem stärksten Rückgang seit den Covid-Lockdowns.

Diese Entwicklungen stellen die Frage, ab wann „bad news“ nicht mehr als „good news“ für die Märkte gelten. Bisher waren schwache Konjunkturdaten oft ein Signal für eine lockere Geldpolitik, was die Aktienmärkte stützte. Doch angesichts der aktuellen Datenlage könnte sich diese Wahrnehmung ändern. Die Märkte könnten anfangen, schlechte Wirtschaftsdaten als tatsächliche Risiken für das Wachstum und die Unternehmensgewinne zu betrachten. Dies markiert einen schmalen Grat für Investoren, die zwischen Hoffnung auf geldpolitische Unterstützung und der Realität einer schwächelnden Wirtschaft balancieren müssen.

Wichtige Termine:

  • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November (endgültig)
  • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November (endgültig)
  • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise Oktober
  • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November
  • 16:00 Uhr USA JOLTS-Daten (offene Stellen) Oktober

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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX mit 5 Gewinnwochen in Folge über 12% direkt zulegen konnte und nun kurz vor dem Allzeithoch notiert. Stark überkauft, aber bisher ohne Umkehrtendenz (die aber auch plötzlich auftreten kann). Der Zwischenschritt sollte geduldig abgewartet werden. Die Zone um 16.230 stellt nun den ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleibt die Tür zur 16.450 und dem AZH geöffnet. Anschließend ist die Verbindungslinie an der 16.6 zu nennen. Bei Bruch durch die 16.730 öffnet sich der Cluster zur 17k. Unterhalb stellen hingegen die 16.050 die ersten Anlaufzone. Bei Bruch droht die überfällige Konsolidierung zur 15.750/.650.

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Dezemberauftakt mit Fed-Chef Powell

Die Aktienmärkte haben den Monat November mit einer bemerkenswert positiven Entwicklung abgeschlossen, wobei dieser Monat als der stärkste des laufenden Jahres hervorsticht. Besonders auffällig war die Performance des DAX, der normalerweise für seine Trägheit bekannt ist, aber einen beeindruckenden Anstieg von fast 10% verzeichnen konnte.

Interessanterweise hatten die erneut verbesserten Inflationsdaten aus der Eurozone einen vergleichsweise geringen Einfluss auf die Marktdynamik. Dies könnte darauf hindeuten, dass die Märkte bereits ein hohes Maß an positiven Erwartungen eingepreist haben. In einem solchen Szenario wird es zunehmend schwieriger, die Märkte mit positiven Nachrichten zu überraschen, da viele der guten Neuigkeiten bereits in den aktuellen Kursen berücksichtigt sind. Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass das Überraschungspotenzial sich zunehmend in eine negative Richtung verschiebt. Mit anderen Worten, während positive Nachrichten möglicherweise nicht mehr den gleichen Effekt haben wie zuvor, könnten negative Entwicklungen oder unerwartete Wendungen einen stärkeren Einfluss auf die Märkte haben.

Ein Schlüsselfaktor für die Marktentwicklung in der Wochenabschluss wird nun die Rede des Fed-Vorsitzenden Jerome Powell sein. Er wird sich auf einem Diskussionspanel zu Wort melden, und seine Äußerungen werden genau beobachtet werden, da sie wichtige Hinweise auf die zukünftige Geldpolitik der USA und mögliche Auswirkungen auf die globalen Finanzmärkte geben könnten.

Wichtige Termine:

  • Monatsauftakt Dezember
  • 09:55 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November (endgültig)
  • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November (endgültig)
  • 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November
  • 17:00 Uhr USA Diskussion mit Fed-Chef Powell

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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX nach Verteidigung der wichtigen Supportzone 14.8/14.6 eine starke Rallye mit +10% in 4 Gewinnwochen in Folge einleiten konnte. Der Widerstand an der 15.6 wurde hierbei zur 16k übersprungen. Oberhalb der 15.900/.950 bleibt die Tür in die Gap-Zone 16.2 geöffnet. Anschließend Chance auf 16.320 und .450. Eine Konsolidierung nach der Feiertagswoche würde sich jedoch anbieten und ist überfällig. Unterhalb der 15.900 bleibt hingegen hingegen die Spanne für eine Konsolidierung zur 15.650/.600 aktiv. Bei Bruch würde nach der 15.460 wieder Abgabedruck zur 15.3 drohen.

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Goldilock-Szenario…

Die Aktienmärkte setzen ihren Aufwärtstrend fort, angetrieben von besseren BIP-Daten aus den USA und einem deutlichen Rückgang der Inflation in Deutschland. Das Goldlöckchen-Szenario, bei dem eine robuste Konjunktur mit schwacher Inflation und lockerer Geldpolitik zusammenkommt, wird von den Märkten gefeiert und immer stärker eingepreist. Dies birgt jedoch auch das Risiko, dass das Überraschungspotenzial nach unten verlagert wird. Wenn die Märkte bereits viele positive Entwicklungen antizipieren, wird es schwer sein, diese Erwartungen zu übertreffen.

Der November könnte nun mit einer rekordverdächtigen Performance abschließen, insbesondere der Nasdaq hat in diesem Monat beeindruckende Gewinne von 12% verzeichnet. Die kommenden Inflationsdaten aus Europa und den USA werden daher mit Spannung erwartet und könnten die Richtung der Märkte beeinflussen. Freitag folgt noch eine Rede von Powell.

Wichtige Termine:

  • Monatsabschluss
  • 02:00 Uhr China CFLP Einkaufsmanagerindizes November
  • 08:00 Uhr BRD Einzelhandelsumsätze Oktober
  • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise (Vorabschätzung)
  • 14:30 Uhr USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
  • 14:30 Uhr USA PCE-Kernrate Oktober
  • 16:00 Uhr USA Schwebende Hausverkäufe Oktober

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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX nach Verteidigung der wichtigen Supportzone 14.8/14.6 eine starke Rallye mit +10% in 4 Gewinnwochen in Folge einleiten konnte. Der Widerstand an der 15.6 wurde hierbei zur 16k übersprungen. Oberhalb der 15.900/.950 bleibt die Tür in die Gap-Zone 16.2 geöffnet. Anschließend Chance auf 16.320 und .450. Eine Konsolidierung nach der Feiertagswoche würde sich jedoch anbieten und ist überfällig. Unterhalb der 15.900 bleibt hingegen hingegen die Spanne für eine Konsolidierung zur 15.650/.600 aktiv. Bei Bruch würde nach der 15.460 wieder Abgabedruck zur 15.3 drohen.

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Träger Handel…

Die Aktienmärkte zeigen sich weiterhin in einem Seitwärtsmuster und bewegen sich nur in engen Handelsspannen. Es scheint, als würden weder die Bullen noch die Bären bereit sein, einen klaren Schritt zu unternehmen, und die Märkte warten auf neue Impulsgeber. In den kommenden Tagen werden Inflationsdaten aus Deutschland, der Eurozone und den USA veröffentlicht, und diese könnten potenziell zu solchen Impulsgebern werden. Bisher wurde trotz der starken Rallye im November eine überfällige Konsolidierung vermieden, und die Märkte haben sich in einer Seitwärtsbewegung gehalten.

Der DAX testete und verteidigte am Dienstag seinen ersten Unterstützungsbereich, was darauf hindeutet, dass die Bullen nach wie vor bemüht sind, die Märkte zu stützen. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob diese Unterstützung halten wird.

Wichtige Wochentermine:

  • 14:00 Uhr BRD Verbraucherpreise November (Vorabschätzung)
  • 14:30 Uhr USA BIP Q3 (2. Veröffentlichung)
  • 20:00 Uhr USA Beige Book der Fed

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Warten auf den nächsten Impuls…

Die Aktienmärkte begannen die neue Handelswoche nach Thanksgiving mit etwas Zurückhaltung. Trotz der anhaltenden Diskussionen über eine überfällige Konsolidierung nach der starken Rallye im November, haben die Märkte bisher noch keine klaren Anzeichen dafür gezeigt. Die Saisonalität zum Jahresende, die normalerweise starke Kursgewinne mit sich bringt, könnte kurzfristig jedoch diesen Rücksetzer begünstigen. Die Woche nach Thanksgiving ist historisch gesehen oft von einer gewissen Schwäche geprägt, und auch die erste Dezemberhälfte ist häufig Abgaben mit Abgaben versehen. Dies könnte dazu beitragen, dass die Märkte in den nächsten Tagen eine kleine Verschnaufpause einlegen.

In dieser Woche werden vor allem die neuen Inflationsdaten sowie die Rede von Fed-Chef Jerome Powell am Freitag im Fokus der Anleger stehen. Die Entwicklung der Inflation und die geldpolitischen Aussichten der Fed werden weiterhin wichtige Treiber für die Märkte sein.

Wichtige Wochentermine:

  • 08:00 Uhr BRD GfK-Konsumklima Dezember
  • 16:00 Uhr USA Verbrauchervertrauen Conference Board November
  • 16:00 Uhr USA Richmond Fed Manufacturing Index November

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