Enger Handel Richtung Feiertage…

In der typischen Handelsphase vor Weihnachten zeigen die Börsen weiterhin ein vertrautes Muster: geringe Volatilität und leicht feste Tendenzen. Besonders an der Wall Street bleiben der Nasdaq und der S&P 500 weiterhin in der Nähe ihrer Allzeithochs und signalisieren damit eine anhaltend positive Stimmung unter den Investoren. Im Gegensatz dazu hat der DAX nach seinem kürzlichen Test der 17.000-Punkte-Marke eine Underperformance gezeigt und notiert weiter auf Wocheneinstandsniveau. Diese Entwicklung könnte auf eine gewisse Unsicherheit oder Zurückhaltung der Investoren hindeuten, insbesondere im Hinblick auf die jüngsten wirtschaftlichen Daten und Entwicklungen in Deutschland und Europa.

Das allgemeine Bild der Märkte in der zweiten Dezemberhälfte ist oft von einem Rückgang des Handelsvolumens und einer abnehmenden Volatilität geprägt, da viele Marktteilnehmer die Feiertage vorbereiten und das Handelsjahr abschließen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Märkte in dieser Zeit stabile oder leicht positive Tendenzen aufweisen, obwohl signifikante Kursbewegungen aufgrund des geringeren Volumens immer möglich sind.

Wichtige Termine:

  • 14:30 Uhr USA BIP Q3 (endgültig)
  • 14:30 Uhr USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
  • 14:30 Uhr USA Philadelphia-Fed-Index Dezember

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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX nach 6 Gewinnwochen erstmals Schwäche an der 17k zeigte und eine bärisch angehauchte Wochenkerze ausbildete. In der 2. Dezemberhälfte geht gerne die Vola starkt zurück. Es könnte daher in dieser Zeit eine Top-Bildung angestrebt werden. In der weiteren Folge wäre dann eine Konsolidierung zur 15.8/15.6 einzuplanen. Der Aufwärtstrend an der 16.800 stellt nun den ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleiben die Bullen weiter direkt im Vorteil mit der Spanne zur 16.950 und 17.020. Anschließend weitere Chance auf 17.1 – 17.140 – 17.230. Unterhalb wäre der Cluster .720 und im weiteren Verlauf die 16.600 aktiv. Darunter Fortsetzung der Konsolidierung 16.470/.400. Im Anschluss 16.2.

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Vorweihnachtlicher Handel…

In der typischen Handelsphase vor Weihnachten zeigen die Börsen weiterhin ein vertrautes Muster: geringe Volatilität und leicht feste Tendenzen. Besonders an der Wall Street bleiben der Nasdaq und der S&P 500 weiterhin in der Nähe ihrer Allzeithochs und signalisieren damit eine anhaltend positive Stimmung unter den Investoren. Im Gegensatz dazu hat der DAX nach seinem kürzlichen Test der 17.000-Punkte-Marke eine Underperformance gezeigt und notiert weiter auf Wocheneinstandsniveau. Diese Entwicklung könnte auf eine gewisse Unsicherheit oder Zurückhaltung der Investoren hindeuten, insbesondere im Hinblick auf die jüngsten wirtschaftlichen Daten und Entwicklungen in Deutschland und Europa.

Das allgemeine Bild der Märkte in der zweiten Dezemberhälfte ist oft von einem Rückgang des Handelsvolumens und einer abnehmenden Volatilität geprägt, da viele Marktteilnehmer die Feiertage vorbereiten und das Handelsjahr abschließen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Märkte in dieser Zeit stabile oder leicht positive Tendenzen aufweisen, obwohl signifikante Kursbewegungen aufgrund des geringeren Volumens immer möglich sind.

Wichtige Termine:

  • 08:00 Uhr BRD GfK-Konsumklima Januar
  • 08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise November
  • 16:00 Uhr USA Verbrauchervertrauen Conference Board Dezember
  • 16:00 Uhr USA Verkäufe bestehender Häuser Dezember

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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX nach 6 Gewinnwochen erstmals Schwäche an der 17k zeigte und eine bärisch angehauchte Wochenkerze ausbildete. In der 2. Dezemberhälfte geht gerne die Vola starkt zurück. Es könnte daher in dieser Zeit eine Top-Bildung angestrebt werden. In der weiteren Folge wäre dann eine Konsolidierung zur 15.8/15.6 einzuplanen. Der Aufwärtstrend an der 16.800 stellt nun den ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleiben die Bullen weiter direkt im Vorteil mit der Spanne zur 16.950 und 17.020. Anschließend weitere Chance auf 17.1 – 17.140 – 17.230. Unterhalb wäre der Cluster .720 und im weiteren Verlauf die 16.600 aktiv. Darunter Fortsetzung der Konsolidierung 16.470/.400. Im Anschluss 16.2.

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DAX schwächelt – ifo-Index & Außenhandel

Zu Beginn der letzten Handelswoche vor Weihnachten, die üblicherweise durch geringere Volatilität und niedrigeres Volumen charakterisiert ist und oft feste Tendenzen aufweist, startete der DAX überraschenderweise schwächer. Nachdem der Index kürzlich die Marke von 17.000 Punkten getestet hatte, entwickelte er sich deutlich zum Underperformer und durchbrach heute sogar den seit Oktober bestehenden Aufwärtstrend. Diese Entwicklung deutet auf eine mögliche Top-Bildung und die Notwendigkeit einer anschließenden Konsolidierung der starken Aufwärtsbewegung hin. Eine solche Konsolidierungsphase könnte spätestens nach den Feiertagen im neuen Jahr beginnen. Der erneut schwache ifo-Geschäftsklimaindex in Deutschland lieferte einen ersten Dämpfer für die Märkte. Die erhoffte Erholung der deutschen Wirtschaft bleibt bisher aus, was Bedenken über die wirtschaftliche Stabilität des Landes aufkommen lässt. Zudem steht der Außenhandel unter besonderer Beobachtung, nachdem Berichte über Angriffe auf mehrere Containerschiffe im Roten Meer durch Rebellen aufkamen. Eine Unterbrechung dieser wichtigen Frachtroute könnte erhebliche Auswirkungen auf auf unsere Exportnation haben.

Insgesamt spiegelt der heutige Handelstag die Unsicherheiten und Herausforderungen wider, mit denen die Märkte konfrontiert sind. Während die traditionell ruhige Weihnachtszeit ansteht, könnten sich die Investoren auf potenzielle Risiken und eine mögliche Veränderung der Marktdynamik im neuen Jahr vorbereiten.

Wichtige Termine:

  • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise November (endgültig)
  • 14:30 Uhr USA Baugenehmigungen November
  • 14:30 Uhr USA Baubeginne November

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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX nach 6 Gewinnwochen erstmals Schwäche an der 17k zeigte und eine bärisch angehauchte Wochenkerze ausbildete. In der 2. Dezemberhälfte geht gerne die Vola starkt zurück. Es könnte daher in dieser Zeit eine Top-Bildung angestrebt werden. In der weiteren Folge wäre dann eine Konsolidierung zur 15.8/15.6 einzuplanen. Der Aufwärtstrend an der 16.800 stellt nun den ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleiben die Bullen weiter direkt im Vorteil mit der Spanne zur 16.950 und 17.020. Anschließend weitere Chance auf 17.1 – 17.140 – 17.230. Unterhalb wäre der Cluster .720 und im weiteren Verlauf die 16.600 aktiv. Darunter Fortsetzung der Konsolidierung 16.470/.400. Im Anschluss 16.2.

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Rekordhoch abverkauft

Nach der dovisher Kehrtwende der US-amerikanischen Federal Reserve (Fed) starteten die Aktienmärkte dynamisch in den Handelstag. Der DAX erreichte dabei kurzzeitig ein neues Rekordhoch von über 17.000 Punkten, erlebte jedoch im weiteren Verlauf einen deutlichen Abverkauf von 2%. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass die beeindruckende Rallye von 2.400 Punkten nun doch ihrem Ende zuneigt. Ein weiteres Indiz für diese Annahme könnte morgen ein schwacher Wochenschluss und das Ende der sechswöchigen Gewinnserie sein.

Interessanterweise trat Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), weniger dovish auf als Fed-Chef Jerome Powell. Lagarde betonte, dass der Rückgang der Inflation noch nicht gesichert sei und viele Unsicherheiten bestehen. Besonders hervorgehoben wurden die nach unten korrigierten Konjunkturerwartungen, was den Preis für die erfolgreiche Bekämpfung der Inflation darstellt: eine konjunkturelle Eintrübung. Während die Märkte sich derzeit noch in einer Jahresendrallyestimmung befinden und sich auf baldige und zahlreiche Zinssenkungen freuen, könnte diese Haltung eine gewisse Vorsicht vermissen lassen. Historische Beispiele zeigen, dass rasche und zahlreiche Zinssenkungen häufig in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten auftreten und vom Markt oft mit Verzögerung, aber empfindlich aufgegriffen werden. Dies könnte ein Warnsignal für die Märkte sein, die möglicherweise die langfristigen Auswirkungen einer konjunkturellen Abschwächung und die damit verbundenen Herausforderungen für Unternehmensgewinne und Marktstabilität unterschätzen.

Wichtige Termine:

  • Großer Verfallstermin
  • 03:00 Uhr China Industrieproduktion November
  • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember (vorläufig)
  • 09:30 Uhr BRD Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (vorläufig)
  • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember (vorläufig)
  • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (vorläufig)
  • 14:30 Uhr USA Empire State Manufacturing Index Dezember
  • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion November
  • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Dezember (vorläufig)
  • 15:45 Uhr USA S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Dezember (vorläufig)

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Der Blick zum Wochenchart, wo der DAX mit 6 Gewinnwochen in Folge über 14% direkt zulegen konnte und damit ein neues Allzeithoch erreichte. Stark überkauft, aber bisher ohne Umkehrtendenz (die aber auch plötzlich auftreten kann). Die Zone um 16.600 stellt nun den ersten relevanten Bereich. Oberhalb bleiben die Bullen im Vorteil mit der Spanne über die .720 zur 16.870. Anschließend Türöffnet zur 17.040 und 17.100. Unterhalb stellt der Aufwärtstrend an der 16.480 den ersten Support. Bei Bruch droht die überfällige Konsolidierung mit ersten Zielen über die .400 zur 16.240.

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Nach der Fed ist vor der EZB…

Die Aktienmärkte reagieren auf die jüngsten Entscheidungen der US-amerikanischen Federal Reserve (Fed), die von einer weniger hawkischen Haltung ihres Vorsitzenden Jerome Powell geprägt waren, als von vielen Marktteilnehmern erwartet. Die Fed signalisierte, dass sie den Kampf gegen die Inflation schneller als zuvor prognostiziert gewinnen könnte, und äußerte sogar Bedenken hinsichtlich einer möglichen Überstraffung der Geldpolitik, die die Wirtschaft schädigen könnte. Die Märkte nahmen diese Entwicklungen positiv auf und feiern die Aussicht auf den Zinshöhepunkt sowie die Möglichkeit von Zinssenkungen Anfang 2024. Diese Reaktion zeigt, wie sensibel die Märkte auf die geldpolitischen Signale reagieren, insbesondere in Bezug auf die Inflationserwartungen und die Geschwindigkeit der geldpolitischen Normalisierung.

Am morgigen Tag stehen die geldpolitischen Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) an. Es wird erwartet, dass EZB-Präsidentin Christine Lagarde eine ähnliche Linie wie Powell verfolgen könnte, zumal die Fortschritte bei der Inflationsbekämpfung in der Eurozone sogar noch weiter fortgeschritten sind. Gleichzeitig muss jedoch auch die zunehmende konjunkturelle Eintrübung in Europa berücksichtigt werden. Die erfolgreiche Bekämpfung der Inflation und die Aussicht auf Zinssenkungen im Jahr 2024 könnten zwar kurzfristig positiv für die Märkte sein, allerdings bergen sie auch Herausforderungen. Eine konjunkturelle Abschwächung und potenziell schwächere Unternehmensgewinne könnten das Bewertungsniveau an den Märkten beeinflussen. Die Pressekonferenz der EZB werde ich auf meinem YouTube-Kanal wieder live übertragen und moderieren.

Wichtige Termine:

  • 14:15 Uhr Eurozone EZB-Zinsentscheid
  • 14:30 Uhr USA Einzelshandelumsätze November
  • 14:30 Uhr USA Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
  • 14:45 Uhr Eurozone EZB-Pressekonferenz

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