Dunkelroter Handelstag – Geopolitik drückt die Märkte – Trump unter Druck

Ein weiterer dunkelroter Tag an den Börsen. Die Märkte bleiben fest im Bann der Geopolitik mit der Eskalation rund um den Iran. Vor allem der deutliche Anstieg der Energiepreise bei Öl und Gas sorgt für Verunsicherung. Je länger der Konflikt andauert, desto größer werden die Risiken für die Konjunktur – und desto höher die Gefahr eines Wiederaufflammens der Inflation.
Für Donald Trump ist der Konflikt auch innenpolitisch brisant. Im Jahr der Zwischenwahlen ist der politische Preis hoch – eine rasche Lösung muss nicht nur aus Marktsicht dringend gelingen.
Der DAX liegt in der Spitze nun rund 7,5 % unter seinem Allzeithoch und hat seine 200-Tageslinie klar verletzt – ein technisches Warnsignal.
An der Wall Street hält sich der S&P 500 im relativen Vergleich noch etwas besser, doch auch hier wurde der erste größere CTA-Verkaufs-Trigger getestet. Unterhalb dieser Zone droht zusätzlicher, systematischer Abgabedruck.

Am morgigen Mittwoch rücken mit dem US-ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor sowie dem Federal Reserve Beige Book wichtige Konjunkturdaten in den Fokus. Allerdings überdeckt die geopolitische Lage derzeit nahezu alle makroökonomischen Impulse.
Die Märkte bleiben damit hochsensibel – und die Volatilität dürfte vorerst anhalten.


Wichtige Wochentermine

  • Mittwoch:
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar (endgültig)
    • 14:15 Uhr US ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Februar
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar
    • 20:00 Uhr US Beige Book der Fed
  • Donnerstag:
    • 13:30 Uhr EU EZB Protokoll
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr US Handelsbilanz Januar
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr DE Industrieaufträge Januar
    • 11:00 Uhr EU BIP Q4
    • (!) 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht Februar
    • 16:00 Uhr US Einzelhandelsumsatz Februar

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX mit einer Abrisskante und 2 starken Abwärtsgaps unter die 200-TL. Ein Schaden, der für eine mögliche Bodenbildung Zeit benötigen wird. „Politische Börsen“ haben in der Regel kurze Beine, aber nur wenn Grundproblematik (Öl-, Gaspreis) wieder eingefangen werden kann. Es gilt eine Beruhigung abzuwarten.
Der Bereich der 24.850 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb >> 24.020 > 24.170/.220 (Kombiwiderstand mit 200-TL) >> 24.400 (Darüber Boden drin)
  • Unterhalb >> 24.790 – .600 >> 24.490/.430 (Kombisupport) >> 24.230/.100

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DAX vor dem Monatsabschluss weiter Outperformer – KI-Skepsis bleibt trotz Nvidia Boom

Einen Tag vor dem Monatsultimo schiebt sich der DAX als Outperformer wieder in Richtung Monatshoch – und damit an die Oberkante der seit drei Wochen aktiven Seitwärtsrange. Ein hoher Monatsschluss könnte wohl auch die Tür für einen konstruktiven Start in den März öffnen. Kommt es hingegen zu einem erneuten, scharfen Abpraller, rückt die Unterseite an der 100-Tageslinie wieder in den Fokus.
An der Wall Street zeigt sich ein zweigeteiltes Bild: Der S&P 500 verharrt weiter in seiner Range. Auffällig ist, dass selbst die sehr starken Quartalszahlen von Nvidia keinen nachhaltigen Schub liefern konnten. Die Verunsicherung rund um die KI-Thematik – Stichwort Capex, Fragmentierung zwischen Gewinnern und Verlierern – hängt weiter im Markt.
Zum Monatsabschluss rücken die US-Erzeugerpreise in den Fokus. Nach einem ohnehin nervösen Februar – der seinem Ruf als volatiler Börsenmonat gerecht wurde – könnte dieser Datensatz den passenden Schlusspunkt setzen.

Gelingt ein stabiler Monatsclose, könnten die Bullen im März kurzfristig wieder das Ruder übernehmen. Allerdings sind Zwischenwahljahre historisch vor allem in der ersten Jahreshälfte häufig schwierig und volatil. Die Range entscheidet – und die Daten liefern den Trigger.


Wichtige Wochentermine

  • Freitag:
    • (!) 14:00 Uhr DE Verbraucherpreise Februar (Vorabschätzung)
    • (!) 14:30 Uhr US Erzeugerpreise Januar

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX weiter volatil zwischen der 25.300 und dem m. Bollingerband, wo er nun pünktlich zum Monatsabschluss erneut an der Oberkante angekommen ist. Erneut dynamischer Abpraller oder hoher Schluss und gute Vorgabe für den März? Noch finden Range-Trader hier ihre Ansätze.
Der Bereich der 25.100 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb >> 25.150 >> 25.230 >> 25.300 (Verbindungslinie) >> 25.370 > 25.440
  • Unterhalb >> 25.050/25.000 >> 24.900/.880 (Kombi-Support) >> 24.800 (50-TL)

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Tech zieht die Märkte an – Alles blickt nun auf Nvidia

Der Markt zeigt sich vor den heutigen Quartalszahlen von Nvidia (nach der Closing Bell) fester. Vor allem der Tech-Sektor treibt die Indizes an – ein klassisches „Vorschussvertrauen“ in den KI-Marktführer. Die zentrale Frage lautet nun: Kann Nvidia diese Vorschusslorbeeren bestätigen – und vielleicht sogar eine neue Rotation in den Tech-Sektor auslösen?
Der DAX bleibt mit einer Monatsperformance von rund +2,5 % weiterhin Outperformer, bewegt sich jedoch weiterhin in seiner neutralen Monatsrange. Die relative Stärke ist sichtbar, aber ein klarer Befreiungsschlag steht aus.
An der Wall Street notiert der S&P 500 wieder mitten in seiner Seitwärtsrange. Die Unterstützungen wurden zuletzt abermals verteidigt, doch auch hier bleibt die Oberseite hart umkämpft. Ein klarer Impuls fehlt bislang.

Spannend wird sein, ob der Monatsabschluss des saisonal schwierigen Februars ohne größere technische Schäden gelingt. Sollte der Markt die Unterstützungen halten und ohne nachhaltigen Bruch durch die 100-Tageslinien aus dem Monat gehen, wäre ab März durchaus eine Wiederaufnahme der bullischen Bewegung realistisch.
Vieles hängt nun an Nvidia – und daran, ob der KI-Sektor erneut als Stabilitätsanker fungieren kann oder neue Zweifel schürt.


Wichtige Wochentermine

  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • Freitag:
    • (!) 14:00 Uhr DE Verbraucherpreise Februar (Vorabschätzung)
    • (!) 14:30 Uhr US Erzeugerpreise Januar

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX weiter volatil zwischen der 25.300 und dem m. Bollingerband, welches seit Anfang Februar immer wieder verteidigt werden konnte. Die Nähe zur Oberseite könnte nochmal eine Schwächetendenz andeuten. Man sollte sich jedoch darauf einstellen, dass diese Spanne nun schon lange Bestand hat und ein baldiger Bruch wahrscheinlich wird (der März bietet sich an).
Der Bereich der 25.110 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb >> 25.110 >> 25.210 >> 25.270/.310 >> 25.430
  • Unterhalb >> 25.050/24.990 >> 24.900/.860 (Kombi-Support mit m. Bollinger) >> 24.770 (50-TL)

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Volatilität bleibt hoch – Support hält weiter – Nvidia im Fokus

Ein weitgehend unverändertes Bild an den Märkten: Die Kurse bleiben sehr volatil und werden weiterhin von Schlagzeilen rund um die KI-Entwicklung sowie den geopolitischen Spannungen um den Iran getrieben. Trotz spürbarer Schwäche in mehreren Sektoren behauptet sich der Gesamtmarkt bislang erstaunlich stabil und kann wichtige Unterstützungszonen verteidigen.
Sollte diese Stabilität bis in den Monatsschluss hinein Bestand haben, könnte das als konstruktives Signal für den März gewertet werden. Doch bis dahin dürfte der Markt weiter ein wilder Ritt bleiben – mit schnellen Richtungswechseln und hoher Schwankungsbreite.

Am morgigen Mittwoch rücken die mit Spannung erwarteten Quartalszahlen von Nvidia in den Mittelpunkt. Sie gelten als entscheidender Gradmesser für den gesamten Tech- und KI-Sektor. Die zentrale Frage lautet: Können starke Zahlen für Beruhigung sorgen und die KI-Story stabilisieren – oder verstärken sie bei Enttäuschung die bestehenden Sorgen rund um Bewertung, Capex und Nachhaltigkeit des Trends?


Wichtige Wochentermine

  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr DE GfK-Konsumklima März
    • 08:00 Uhr DE BIP Q4 (2. Veröffentlichung)
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise Januar (endgültig)
    • (!) Quartalszahlen von Nvidia
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • Freitag:
    • (!) 14:00 Uhr DE Verbraucherpreise Februar (Vorabschätzung)
    • (!) 14:30 Uhr US Erzeugerpreise Januar

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX weiter volatil zwischen der 25.300 und dem m. Bollingerband, welches seit Anfang Februar immer wieder verteidigt werden konnte. Diese Range bietet sich weiter für Intraday-Swings an. Man muss sich jedoch darauf einstellen, dass diese Spanne nun schon lange Bestand hat und ein baldiger Bruch wahrscheinlich wird.
Der Bereich der 25.000 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb >> 25.100 >> 25.200 – .270 >> 25.320 (o. Bollinger)
  • Unterhalb >> 24.900/.850 (Kombi-Support mit m. Bollinger) >> 24.770 (50-TL) >> 24.710/.680

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Rauf und runter – Märkte bleiben im Vola-Modus – Zollentscheidung voraus?

Die Börsen zeigen sich weiter nervös und richtungslos. Die gestrige Aufwärtsbewegung wurde heute direkt wieder abverkauft. Der DAX hat damit sämtliche Gewinne von gestern wieder abgegeben und pendelt erneut im Wirkungsbereich der 25.000er-Marke. Ein klarer Ausbruch bleibt aus – stattdessen dominiert das bekannte Hin und Her innerhalb der Range.
Auch an der Wall Street setzt sich dieses Muster fort. Der S&P 500 hängt weiterhin volatil in seiner Seitwärtsbewegung fest. Jeder Ausbruchsversuch wird derzeit rasch wieder eingefangen und der Support zugleich aufgekauft.

Für zusätzliche Verunsicherung sorgt neben der KI-Thematik vor allem die geopolitische Lage rund um den Iran. Eine mögliche militärische Eskalation am Wochenende steht zunehmend im Raum. Entsprechend dürften viele Investoren davor zurückschrecken, größere Risiken über das Wochenende zu halten. Risikoabbau vor dem Freitagsschluss ist daher nicht unwahrscheinlich.
Der morgige Handelstag hat es zusätzlich in sich:
Mit dem US-BIP für Q4 und der US-PCE-Kernrate stehen zwei zentrale Konjunktur- und Inflationsdaten auf der Agenda. Gleichzeitig sorgt der Kleine Verfallstermin für zusätzliche technische Dynamik. Darüber hinaus könnte der Oberste Gerichtshof sein Urteil zu Trumps Zöllen veröffentlichen – ein potenzieller zusätzlicher Volatilitätstreiber.
Vieles spricht somit für einen nervösen und möglicherweise sehr bewegungsreichen Wochenabschluss. Die Range bleibt intakt – aber der Druck im System nimmt spürbar zu.


Wichtige Wochentermine

  • Freitag:
    • Kleiner Verfallstermin / Zollfrage
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Februar (vorläufig)
    • (!) 14:30 Uhr US BIP Q4 (1. Veröffentlichung)
    • (!) 14:30 Uhr US PCE-Kernrate Januar
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Februar (endgültig)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX hat seinen kompletten gestrigen Anstieg wieder abgegeben. Die Vola geht weiter in die Verlängerung; durchaus typisch für den Februar. Doppeltop vs. iSKS. Der Freitag bieten zum Kleinen Verfall eine Reihe an Impulsgebern. Es ist weiterhin mit hoher Schwankungsbreite zu rechnen.
Der Bereich der 25.100 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb wäre die Spanne zur 25.200 weiter aktiv. Darüber erneut die Chance auf 25.270 und nachfolgend 25.330. Anschließend Chance auf AZH 25.420/.480.
  • Unterhalb bleibt die 25.000 im Fokus. Darunter droht wieder die Eintrübung zur 24.950 und .900. Bei Bruch Türöffner zum m. Bollingerband 24.830 und der .770.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 25.100 > 25.200 > 25.270 > 25.330 > 25.420 > 25.480 > 25.570 > 25.600 > 25.700
  • Unterstützungen: 25.000 > 24.950 > 24.900 > 24.830 > 24.770 > 24.710 > 24.670 > 24.630 > 24.530 > 24.430 > 24.300 >24.270 > 24.220 > 24.150 > 24.110 > 23.920 > 23.880 > 23.740 > 23.680 > 23.660 > 23.620 > 23.520 > 23.430 > 23.360 > 23.240 > 23.170 > 23.140 > 23.020 > 22.940 > 23.900 > 22.780 > 22.750 > 22.630

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