Hurra die Konjunktur schwächelt weiter… Zinssenkungen. Erste Widerstände.

Die Aktienmärkte begannen die neue Handelswoche nach einer bewegten Vorwoche mit festen Kursen, wobei die Impulse für nachhaltige Bewegungen zunächst schwach blieben. Besonders im Fokus standen die neuesten Einkaufsmanagerindizes (PMI) aus Deutschland und der Eurozone. In Deutschland zeigten die Daten eine besorgniserregende Schwäche, mit einem PMI, der deutlich unter den Erwartungswerten lag und Befürchtungen vor einer erneuten Rezession schürte. Der PMI der Eurozone blieb ebenfalls hinter den Erwartungen zurück, führte jedoch paradoxerweise zu einer erhöhten Hoffnung auf weitere Zinssenkungen durch die Europäische Zentralbank (EZB). Diese Hoffnung kann sich als zweischneidiges Schwert erweisen, da sie zwar kurzfristig die Märkte stützen, langfristig jedoch auf strukturelle Schwächen der Wirtschaft hindeuten könnte. Der DAX erreichte zu Wochenbeginn eine erste wichtige Widerstandszone. Sollte es hier zu einem Rücksetzer kommen, könnte dies die kurzfristige Markterholung in Frage stellen und die Volatilität in einer ohnehin unsicheren Phase weiter erhöhen. Am Dienstag folgt mit dem ifo-Geschäftsklimaindex ein weiterer wichtiger Frühindikator.

Wichtige Termine:

  • 10:00 Uhr BRD ifo-Geschäftsklimaindex September
  • 16:00 Uhr USA Verbrauchervertrauen Conference Board September
  • 16:00 Uhr USA Richmond Fed Manufacturing Index September

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Der DAX schaffte in der Verfallsterminwoche den Sprung auf ein neues Allzeithoch und an den Kombiwiderstand bei 19.050. Der deutliche Abpraller und die eingetrübt Wochenkerze deuten nun eine neue bärische Gelegenheit an. Die schwache Saisonalität, die sich bis weit in den Oktober ziehen kann, könnte ihr übriges dazu beitragen. Der Bereich an der 18.720 stellt den ersten relevanten Bereich. Oberhalb können die Bullen weiterhin die Range zur 18.900 aufrechterhalten. Sollte der DAX diese nachhaltig überwinden, würde der Kombiwiderstand an der 19.080 doch wieder unter Druck gesetzt werden. Bei Bruch Türöffner zur 19.230. Unterhalb rückt über die 18.550 wieder das m. Bollinger an der 18.430 in den Fokus. Darunter würde die Eintrübung über die 18.3 zur 18.1 drohen.

Xetra-DAX Wochenchart
DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX verteidigt zum Wochenauftakt den ersten Support und komplettiert fast den ersten neutralen Wochencluster. Abermals Zinssenkungshoffnungen bei neuen Rezessionssorgen stellen einen schmalen Grat im Anstieg. Die 18.790 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Range zur 18.890 weiter aktiv. Darüber folgt die weitere Aufhellung zur 18.960/.975. Bei Bruch 19.050/.070.
  • Unterhalb öffnet sich hingegen die Spanne zur 18.720. Darunter folgt nach dem m. Bollinger bei 18.670 die 18.620. Bei Bruch folgt der Lauf zur 18.550/.530.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 18.790 > 18.850 > 18.890 > 18.960 > 18.975 > 19.050 > 19.070 > 19.100 > 19.190 > 19.300 > 19.380
  • Unterstützungen: 18.720 > 18.670 > 18.620 > 18.550 > 18.530 > 18.460 > 18.400 > 18.360 > 18.280 > 18.240 > 18.180 > 18.100 > 18.050 > 18.000 > 17.970 > 17.885 > 17.810 > 17.780 > 17.710 > 17.670 > 17.610 > 17.570 > 17.500 > 17.440 > 17.370> 17.350 > 17.200 > 17.160 > 17.100 > 17.070 > 17.000 > 16.930 > 16.850 > 16.800
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Die Fed und die Zinswende – Der Weg wird anspruchsvoller, als aktuell erhofft

Die Aktienmärkte erlebten eine starke Aufwärtsbewegung nach der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed, die erstmals seit März 2020 die Zinsen um 50 Basispunkte senkte. Diese deutliche Senkung, kombiniert mit stabilen Konjunkturerwartungen der Fed, hat die Hoffnungen auf ein sogenanntes „Goldlöckchen-Szenario“ abermals entfacht, in dem die Wirtschaft stark bleibt, während die Inflation kontrolliert wird. Diese optimistische Marktreaktion steht jedoch unter dem Vorbehalt weiterer Konjunkturdaten, insbesondere aus dem US-Arbeitsmarkt. Sollten die kommenden Berichte Schwächen zeigen, könnte dies schnell Zweifel an der Einschätzung der Fed aufkommen lassen und Fragen aufwerfen, ob deren Konjunkturausblick realistisch ist. Umgekehrt würden anhaltend starke Wirtschaftsdaten die Notwendigkeit eines fortgesetzten aggressiven Zinssenkungszyklus in Frage stellen und könnten Befürchtungen einer Rückkehr der Inflation schüren. Der Senkungspfad könnte sich somit als anspruchsvoller erweisen, als vom Markt aktuell erhofft.

Die Dynamik am Markt wird zudem durch den Großen Verfallstermin beeinflusst, der morgen Freitag seinen Höhepunkt erreicht. Nach diesem Termin dürften sich die Märkte wieder freier bewegen können, wobei die Richtung stark von den nächsten Konjunkturdaten und deren Interpretation durch die Marktakteure abhängen wird.

Wichtige Termine:

  • Großer Verfallstermin “Hexensabbat”
  • 08:00 Uhr BRD Erzeugerpreise August
  • 16:00 Uhr Eurozone Verbrauchervertrauen September (vorläufig)
  • 17:00 Uhr Diskussionspanel mit EZB-Präsidentin Lagarde

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Der DAX konnte nach seiner Verluststrecke von 800 Punkte eine deutliche Gegenbewegung einleiten. Bisher verläuft diese jedoch im Rahmen einer technischen Erholung. Die schwache Saisonalität, die sich bis weit in den Oktober ziehen kann, wird vor allem in der 2. Septemberhälfte an Gewicht gewinnen. Es muss weiterhin mit einer erhöhten Schwankungsbreite gerechnet werden. Das m. Bollingerband an der 18.400 stellt weiterhin den ersten relevanten Bereich dar. Oberhalb können die Bullen weiterhin die Range über die 18.540 zur 18.700 aufrechterhalten. Sollte der DAX diese nachhaltig überwinden, würden die 18.900 und anschließend ein neues Allzeithoch um 19.050 bereits wieder ins Spiel kommen. Unterhalb des m. Bollinger muss eine direkte Fortsetzung der Abwärtsbewegung über die 18.2 in Richtung der 18.030 befürchtet werden. Darunter bildet die 17.870/17.850 bereits einen Bereich, wo die Konso spätestens wieder aufgekauft werden muss. Fällt auch diese Unterstützung, droht erneut die Eintrübung zu den Tiefs.

Xetra-DAX Wochenchart
DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX packt nach der Fed-Zinssenkung den Sprung über die 19.000 und damit dem Allzeithoch. Kombiwiderstand an der 19.050 wurde tangiert. Drohen Gewinnmitnahmen in dieser Zone? Der Große Verfallstermin wird am Freitag nochmals das Marktgeschehen und die Kursbewegungen dominieren. Die 18.950 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Range zur 19.000 und 19.050 aktiv. Darüber folgt die weitere Aufhellung zur 19.100. Bei Bruch 19.190.
  • Unterhalb öffnet sich hingegen die Spanne zur 18.870/.850. Darunter droht ist die Gap-Oberkante an der 18.800 zu nennen. Bei Bruch folgt das Gap-Close 18.750 und der Weg zur .720.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 18.950 > 19.000 > 19.050 > 19.100 > 19.190 > 19.300 > 19.380
  • Unterstützungen: 18.870 > 18.850 > 18.800 > 18.730 > 18.710 > 18.670 > 18.600 > 18.545 > 18.530 > 18.450 > 18.400 > 18.360 > 18.280 > 18.240 > 18.180 > 18.100 > 18.050 > 18.000 > 17.970 > 17.885 > 17.810 > 17.780 > 17.710 > 17.670 > 17.610 > 17.570 > 17.500 > 17.440 > 17.370> 17.350 > 17.200 > 17.160 > 17.100 > 17.070 > 17.000 > 16.930 > 16.850 > 16.800
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Neue Rekorde – Deutschland ohne Perspektive – Fed startet Zinssenkungen

Die Aktienmärkte setzten ihren positiven Start in die Woche fort und konnten ihre Gewinne weiter ausbauen. Besonders bemerkenswert war, dass an der Wall Street der S&P 500 und der Dow Jones neue Allzeithochs erreichten. Diese Bewegung passt zwar in das charttechnische Bild, läuft nun jedoch in eine Zone, wo Schwächetendenzen nicht unüblich wären, vor allem in Anbetracht der bevorstehenden schwachen saisonalen Phase und der erhöhten Unsicherheitsfaktoren.

Im Fokus steht nun die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed. Es wird allgemein erwartet, dass die Fed ihre erste Zinssenkung seit viereinhalb Jahren vornimmt. Allerdings bleibt unklar, ob der Zinsschritt 25 oder 50 Basispunkte betragen wird. Sollte die Fed einen größeren Schritt von 50 Basispunkten wählen, müsste sie dies vermutlich mit einer schwächere Konjunktur oder pessimistische Wirtschaftsprognosen begründen. Die heute gemeldeten stabilen Einzelhandelsumsätze und die Industrieproduktion sprechen jedoch eher für eine vorsichtigere Zinssenkung um 25 Basispunkte. Die ZEW-Konjunkturerwartungen aus Deutschland fielen abermals schwach aus, was die anhaltenden Schwierigkeiten der deutschen Wirtschaft ohne klare Wachstumsperspektive unterstreicht.

Der positive Wochenauftakt der Märkte könnte in der zweiten Wochenhälfte nun auf den Prüfstand gestellt werden und der Große Verfallstermin am Freitag dürfte zunehmend für zusätzliche Volatilität sorgen.

Wichtige Termine:

  • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise August (endgültig)
  • (!) 20:00 Uhr USA Fed-Zinsentscheid
  • (!) 20:30 Uhr USA Fed-Pressekonferenz

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Der DAX konnte nach seiner Verluststrecke von 800 Punkte eine deutliche Gegenbewegung einleiten. Bisher verläuft diese jedoch im Rahmen einer technischen Erholung. Die schwache Saisonalität, die sich bis weit in den Oktober ziehen kann, wird vor allem in der 2. Septemberhälfte an Gewicht gewinnen. Es muss weiterhin mit einer erhöhten Schwankungsbreite gerechnet werden. Das m. Bollingerband an der 18.400 stellt weiterhin den ersten relevanten Bereich dar. Oberhalb können die Bullen weiterhin die Range über die 18.540 zur 18.700 aufrechterhalten. Sollte der DAX diese nachhaltig überwinden, würden die 18.900 und anschließend ein neues Allzeithoch um 19.050 bereits wieder ins Spiel kommen. Unterhalb des m. Bollinger muss eine direkte Fortsetzung der Abwärtsbewegung über die 18.2 in Richtung der 18.030 befürchtet werden. Darunter bildet die 17.870/17.850 bereits einen Bereich, wo die Konso spätestens wieder aufgekauft werden muss. Fällt auch diese Unterstützung, droht erneut die Eintrübung zu den Tiefs.

Xetra-DAX Wochenchart
DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX mit weiteren Zugewinnen, aber als Underperformer zu den US-Indizes. Gap geschlossen und Widerstandszone erreicht. Umkehrtendenzen in diesem Bereich würden schnell die Bären wieder auf den Plan rufen. Die 18.730 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleiben die Bullen im Vorteil und die Range zur 18.800. Darüber öffnet sich der Weg zur 18.870. Bei Bruch 18.935.
  • Unterhalb öffnet sich hingegen die Spanne zur 18.670. Darunter droht wieder die Eintrübung zum m. Bollinger an die 18.600. Bei Bruch droht die ersten Eintrübung zur 18.530. Anschließend der Türöffner zur 100-TL.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 18.730 > 18.800 > 18.870 > 18.930 > 18.970 > 19.000 > 19.050 > 19.115 > 19.150 > 19.300 > 19.380
  • Unterstützungen: 18.670 > 18.600 > 18.545 > 18.530 > 18.450 > 18.400 > 18.360 > 18.280 > 18.240 > 18.180 > 18.100 > 18.050 > 18.000 > 17.970 > 17.885 > 17.810 > 17.780 > 17.710 > 17.670 > 17.610 > 17.570 > 17.500 > 17.440 > 17.370> 17.350 > 17.200 > 17.160 > 17.100 > 17.070 > 17.000 > 16.930 > 16.850 > 16.800
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Märkte im Wartemodus – Fokus auf US-Einzelhandel und die Zinswende der Fed

Die Aktienmärkte begannen die Woche zurückhaltend, da die Investoren angesichts der bevorstehenden wichtigen wirtschaftlichen Ereignisse eine abwartende Haltung einnehmen. Am Dienstag richten sich alle Augen auf die Veröffentlichung der US-Einzelhandelsdaten. Diese könnten besonders in Anbetracht der bevorstehenden Entscheidungen der US-Notenbank Fed signifikante Marktbewegungen auslösen. Ein schwacher Bericht könnte Sorgen schüren, dass die Fed möglicherweise zu spät oder nicht entschieden genug handelt, um eine sich abkühlende Wirtschaft zu stützen. Dies könnte die Erwartungen für einen größeren Zinsschritt verstärken, der dann als Reaktion auf eine schnellere Konjunkturabkühlung gesehen werden könnte. Auf der anderen Seite könnte ein starker Einzelhandelsbericht die Hoffnungen auf ein sogenanntes Goldlöckchen-Szenario, also eine perfekte Mischung aus moderatem Wachstum und kontrollierter Inflation, nähren und die Marktstimmung verbessern.

Zusätzlich zu den Daten aus den USA stehen auch die ZEW-Konjunkturerwartungen aus Deutschland und die US-Industrieproduktion im Blickpunkt, die weitere Aufschlüsse über den Zustand der globalen Wirtschaft geben könnten. Der große Verfallstag am Freitag wird voraussichtlich zusätzlich für Volatilität sorgen, da viele Optionen und Futures auf Aktien und Indizes auslaufen.

Wichtige Termine:

  • 11:00 Uhr BRD ZEW-Konjunkturerwartungen September
  • 11:00 Uhr Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen September
  • (!) 14:30 Uhr USA Einzelhandelsumsatz August
  • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion August

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Der DAX konnte nach seiner Verluststrecke von 800 Punkte eine deutliche Gegenbewegung einleiten. Bisher verläuft diese jedoch im Rahmen einer technischen Erholung. Die schwache Saisonalität, die sich bis weit in den Oktober ziehen kann, wird vor allem in der 2. Septemberhälfte an Gewicht gewinnen. Es muss weiterhin mit einer erhöhten Schwankungsbreite gerechnet werden. Das m. Bollingerband an der 18.400 stellt weiterhin den ersten relevanten Bereich dar. Oberhalb können die Bullen weiterhin die Range über die 18.540 zur 18.700 aufrechterhalten. Sollte der DAX diese nachhaltig überwinden, würden die 18.900 und anschließend ein neues Allzeithoch um 19.050 bereits wieder ins Spiel kommen. Unterhalb des m. Bollinger muss eine direkte Fortsetzung der Abwärtsbewegung über die 18.2 in Richtung der 18.030 befürchtet werden. Darunter bildet die 17.870/17.850 bereits einen Bereich, wo die Konso spätestens wieder aufgekauft werden muss. Fällt auch diese Unterstützung, droht erneut die Eintrübung zu den Tiefs.

Xetra-DAX Wochenchart
DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX mit sehr abwartenden Start in eine ereignisreiche Handelswoche. Erste relevant Supportzone hält bisher. Die 18.630 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb halten die Bullen die Range zur 18.700. Darüber öffnet sich der Weg zur 18.745 ins noch offene Gap und zur .780. Bei Bruch 18.870/.900.
  • Unterhalb öffnet sich hingegen die Spanne zur 18.595 ans m. Bollinger. Darunter droht wieder die Eintrübung zur 18.540 und anschließend .510. Bei Bruch droht über die .450 der Weg zur 100-TL bei 18.400.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 18.630 > 18.700 > 18.745 > 18.780 > 18.870 > 18.900 > 18.950 > 19.000 > 19.050 > 19.115 > 19.150 > 19.300 > 19.380
  • Unterstützungen: 18.595 > 18.540 > 18.510 > 18.450 > 18.400 > 18.360 > 18.280 > 18.240 > 18.180 > 18.100 > 18.050 > 18.000 > 17.970 > 17.885 > 17.810 > 17.780 > 17.710 > 17.670 > 17.610 > 17.570 > 17.500 > 17.440 > 17.370> 17.350 > 17.200 > 17.160 > 17.100 > 17.070 > 17.000 > 16.930 > 16.850 > 16.800
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EZB in den Erwartungen – Märkte an der Widerstandszone

Am Donnerstag setzten die Aktienmärkte ihre Erholung fort und näherten sich dabei dem mittleren Bollinger Band, einer wichtigen Widerstandszone. Sollte der Wochenabschluss oberhalb dieses Niveaus gelingen, könnte dies eine solide Basis für weitere Gewinne in der kommenden Woche bilden. Ein Rückgang von diesem Niveau könnte hingegen die Tiefs der vergangenen Woche erneut in den Vordergrund rücken. Die zweite Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) um 25 Basispunkte, die am Donnerstag bekannt gegeben wurde, kam nicht überraschend und entsprach den Markterwartungen. Diese Maßnahme spiegelt die verstärkte Fokussierung der EZB auf die Unterstützung der Konjunktur wider, wobei die Inflation zunehmend in den Hintergrund rückt.

Für den Freitag stehen noch die Industrieproduktion aus der Eurozone und das Verbrauchervertrauen der University of Michigan auf der Agenda. Die Marktbullen stehen somit vor der Herausforderung, die aktuellen Gewinne zu verteidigen und zu bestätigen, dass es sich bei der jüngsten Erholung nicht nur um eine technische Gegenbewegung im anhaltenden Abwärtstrend handelt.

Wichtige Termine:

  • 11:00 Uhr Eurozone Industrieproduktion Juli
  • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan September (vorläufig)

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Der DAX drehte scharf vor der 19k-er Marke ab und setzt damit, wie saisonal durchaus typisch, wieder in die Sommerkorrektur, die sich bis in den Oktober ziehen kann. Durch den scharfen Abverkauf muss auch eine zeitnahe Konsolidierung eingeplant werden. Das m. Bollingerband an der 18.350 stellt hierfür den ersten relevanten Bereich dar. Oberhalb können die Bullen die Konsolidierung zur 18.550 und .660 anstreben. Sollte der DAX diese überwinden, würden die 18.770 und anschließend der Bereich am Allzeithoch um 19k bereits wieder ins Spiel kommen. Unterhalb des m. Bollinger muss eine direkte Fortsetzung der Abwärtsbewegung in Richtung der 18.050 befürchtet werden. Darunter bildet die 17.870/17.800 bereits einen Bereich, wo die Konso spätestens wieder aufgekauft werden muss. Fällt auch diese Unterstützung, droht erneut die Eintrübung zu den Tiefs.

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Der DAX dehnte mit der Wall Street im Rücken seine Erholung weiter aus und erreicht das mittlere Bollingerband. Die Bewegung stellt nach dem 800 Punkte-Abverkauf bisher nur eine technische Erholung. Die 18.500 stellen nun die erste relevante Zone.

  • Oberhalb halten die Bullen die Range zum m. Bollinger an der 18.580 aufrecht. Darüber öffnet sich wieder der Weg über die .615 an die Gap-Zone bei 18.675. Bei Bruch Gap-Close an der .730 und anschließend .770/.830.
  • Unterhalb öffnet sich hingegen die Spanne zur 18.400 und der 100-TL bei .370. Darunter droht wieder die Eintrübung zur 18.280. Bei Bruch 18.220 und das Gap-Close an der 18.180.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 18.500 > 18.580 > 18.615 > 18.675 > 18.710 > 18.730 > 18.770 > 18.830 > 18.880 > 18.910 > 18.970 > 19.000 > 19.050 > 19.115 > 19.150 > 19.300 > 19.380
  • Unterstützungen: 18.400 > 18.370 > 18.280 > 18.220 > 18.180 > 18.100 > 18.050 > 18.000 > 17.980 > 17.885 > 17.810 > 17.780 > 17.710 > 17.670 > 17.610 > 17.570 > 17.500 > 17.440 > 17.370> 17.350 > 17.200 > 17.160 > 17.100 > 17.070 > 17.000 > 16.930 > 16.850 > 16.800
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