Geopolitik ohne Ende – Märkte bleiben Spielball des Iran-Konflikts

Die Börsen bleiben weiter fest im Griff der Geopolitik. Der Krieg rund um den Iran und die Entwicklung der Ölpreise bestimmen das Marktgeschehen nahezu vollständig. Donald Trump sucht zunehmend nach Wegen für einen Ausweg aus dem Konflikt – nicht zuletzt, weil steigende Energiepreise im Jahr der Zwischenwahlen zu einem politischen Problem werden könnten.
Das iranische Regime sitzt derweil fest im Sattel und verfügt mit der Straße von Hormus über einen strategisch wichtigen Hebel, um Druck auf die USA und den Westen auszuüben. Ohne eine rasche diplomatische Lösung drohen die wirtschaftlichen Schäden weiter zu wachsen – entsprechend steigt auch der Belastungsfaktor für die Aktienmärkte.
Der DAX konnte heute immerhin sein Montags-Gap schließen, benötigt nun jedoch einen klaren Bodenbildungsprozess. Bleibt dieser aus, rückt die 23.000-Punkte-Marke als nächste kritische Unterstützung in den Fokus.
Zum Wochenschluss stehen noch einmal die US-Inflationsdaten auf der Agenda. Entscheidend bleibt jedoch weiterhin die geopolitische Lage. Ohne einen ersten Hoffnungsschimmer im Iran-Konflikt dürfte die Risikobereitschaft gering bleiben – viele Investoren werden kaum bereit sein, übermäßig stark investiert ins Wochenende zu gehen.


Wichtige Wochentermine

  • Freitag:
    • 13:30 Uhr US Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Februar
    • (!) 13:30 Uhr US PCE-Kernrate Februar
    • 13:30 Uhr US BIP Q4 (2. Veröffentlichung)
    • 15:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan März (vorläufig)
    • 15:00 Uhr US JOLTS-Daten (offene Stellen) Januar

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX schließt das Montags-Gap und notiert damit wieder auf Wocheneinstand (März -6,7%). Die Bullen müssen von hier einen Bodenbildungsprozess einleiten, benötigen dafür aber einen passenden Trigger. Andernfalls bleiben die Vorgaben auch für die kommende Woche schwach.
Der Bereich der 23.560 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb >> 23.740 > 23.850/.890 > 23.950/24.070 > 24.170 (200-TL) > 24.360 (100-TL)
  • Unterhalb >> 23.650 > 23.560 > 23.440/.400 > 23.220 > 23.070/23.000

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Geopolitik drückt weiter auf die Märkte – Turnaround Tuesday verpufft

Die Börsen bleiben fest im Sog der Geopolitik. Die derzeit wenig klare Strategie der Administration von Donald Trump im Iran-Konflikt sorgt zunehmend für Sorgen, dass sich der Krieg und damit auch die Unterbrechung der Straße von Hormus länger hinziehen könnten.
Der gestrige „Turnaround Tuesday“ erweist sich damit – wie bereits befürchtet – als Bewegung auf sehr dünnem Fundament. Der DAX gibt einen Großteil seiner Gewinne bereits wieder ab und notiert weiterhin deutlich unter seiner 200-Tageslinie, was das angeschlagene technische Bild bestätigt.
Solange keine klaren Lösungsansätze im Konflikt erkennbar sind, dürfte die Volatilität hoch bleiben. Gleichzeitig steigen die wirtschaftlichen Risiken: hohe Ölpreise wirken als direkte Konjunkturbremse, während der Energiepreisschock gleichzeitig die Inflation anheizen könnte. Damit wächst erneut die Gefahr eines Stagflationsszenarios.
Der Markt bleibt damit gefangen zwischen geopolitischer Unsicherheit und zunehmenden makroökonomischen Risiken – eine Kombination, die kurzfristig wenig Raum für nachhaltige Erholungen lässt.


Wichtige Wochentermine

  • Donnerstag:
    • 13:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 13:30 Uhr US Handelsbilanz Januar
  • Freitag:
    • 13:30 Uhr US Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Februar
    • (!) 13:30 Uhr US PCE-Kernrate Februar
    • 13:30 Uhr US BIP Q4 (2. Veröffentlichung)
    • 15:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan März (vorläufig)
    • 15:00 Uhr US JOLTS-Daten (offene Stellen) Januar

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX gibt die Turnaround Tuesday Gewinne wieder ab und bleibt unter seiner 200-TL volatil angeschlagen. Ohne echte Lösungen im Iran-Konflikt bleibt das Gerüst jeglicher Erholung weiterhin sehr brüchig.
Der Bereich der 23.650 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb >> 23.800/.850 > 23.950 > 24.090 > 24.170 (200-TL) > 24.370 (100-TL)
  • Unterhalb >> 23.650 > 23.500 > 23.440 > 23.370 > 23.220 > 23k

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Turnaround Tuesday nach Trumps Worten – Fragiles Fundament, Widerstände voraus

Ein klassischer Turnaround Tuesday an den Aktienmärkten. Auslöser war eine verbale Intervention von Donald Trump, der ein baldiges Ende des Iran-Konflikts in Aussicht stellte. Die Märkte reagierten prompt: Der Ölpreis gab deutlich nach und sorgte für spürbare Erleichterung an den Börsen.
Doch bislang fehlen konkrete Fakten und ein klarer Fahrplan für eine diplomatische Lösung. Entsprechend fragil bleibt die aktuelle Erholung. Charttechnisch stehen wichtige Widerstände im Weg: Der S&P 500 nähert sich erneut seiner 100-Tageslinie, während der DAX an der 200-Tageslinie steht. Solange diese Marken nicht nachhaltig überwunden werden, bleibt die Bewegung vorerst nur eine technische Gegenreaktion.
Zusätzliche Spannung bringt der morgige Mittwoch mit den neuen US-Inflationsdaten. Diese berücksichtigen den jüngsten geopolitisch bedingten Anstieg der Ölpreise zwar noch nicht vollständig. Dennoch wäre die Verunsicherung groß, falls bereits jetzt ein deutlicher Preisanstieg gemeldet würde – insbesondere vor dem Hintergrund des sehr schwachen US-Arbeitsmarktberichts aus der vergangenen Woche.
In diesem Fall könnte schnell wieder das Stagflationsgespenst auf den Plan treten: schwächere Konjunktur bei gleichzeitig steigenden Preisen. Entsprechend bleibt der Markt im Spannungsfeld zwischen geopolitischer Hoffnung und makroökonomischer Unsicherheit.


Wichtige Wochentermine

  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr DE Verbraucherpreise Februar (endgültig)
    • (!) 13:30 Uhr US Verbraucherpreise Februar
  • Donnerstag:
    • 13:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 13:30 Uhr US Handelsbilanz Januar
  • Freitag:
    • 13:30 Uhr US Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Februar
    • (!) 13:30 Uhr US PCE-Kernrate Februar
    • 13:30 Uhr US BIP Q4 (2. Veröffentlichung)
    • 15:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan März (vorläufig)
    • 15:00 Uhr US JOLTS-Daten (offene Stellen) Januar

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX mit dem Turnaround Tuesday nach der komplettierten 10% Korrektur am Montag. Der Widerstand an der 200-TL rückt nun wieder in den Blickpunkt. Ohne echte Lösungen im Iran-Konflikt bleibt das Gerüst der Erholung sehr brüchig. Morgen folgen wichtige US-Inflationsdaten.
Der Bereich der 23.950 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb >> 24.100 > 24.170 (200-TL) > 24.230 > 24.380 (100-TL) > 24.540/.570 (Gap, m. B.)
  • Unterhalb >> 23.850/.800 > > 23.600/.560 > 23.500 > 23.440

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Panikstart in die Woche – Öl-Schock belastet die Märkte – Hoffen auf den Turnaround Tuesday

Ein fast schon panischer Start in die neue Handelswoche: Die Ölpreise schossen in der Nacht zeitweise in Richtung 120 Dollar nach oben. Die ungelöste Eskalation rund um den Iran-Konflikt und die Schließung der Straße von Hormus, einer der wichtigsten Energiehandelsrouten der Welt, sorgen für immer mehr Ängste
Der schwache Auftakt an den Aktienmärkten – der DAX lag inzwischen rund 10 % unter seinem Allzeithoch – konnte im Tagesverlauf zumindest teilweise wieder aufgeholt werden. Diese Stabilisierung nährt etwas Hoffnung auf einen möglichen Turnaround Tuesday.
Dennoch bleibt die Lage fragil. Der Konflikt im Nahen Osten ist ungelöst, und ohne erste Zeichen einer Entspannung dürften die Märkte weiterhin stark von Volatilität geprägt bleiben.
Je länger der Konflikt andauert, desto größer werden die wirtschaftlichen Schäden – insbesondere über den Kanal steigender Energiepreise.
Das Problem: Die konjunkturelle Ausgangslage ist ohnehin angeschlagen. Schwache US-Arbeitsmarktdaten sowie heute enttäuschende deutsche Industrieaufträge verstärken die Sorge, dass bei weiter steigenden Energiepreisen schnell wieder das Stagflationsgespenst auftauchen könnte.

Für eine nachhaltige Stabilisierung braucht es daher vor allem Entspannung im Iran-Konflikt. Erst dann hätte ein möglicher Turnaround Tuesday auch die Chance, mehr zu werden als nur eine kurzfristige technische Gegenbewegung.


Wichtige Wochentermine

  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr DE Handelsbilanz Januar
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr DE Verbraucherpreise Februar (endgültig)
    • (!) 13:30 Uhr US Verbraucherpreise Februar
  • Donnerstag:
    • 13:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 13:30 Uhr US Handelsbilanz Januar
  • Freitag:
    • 13:30 Uhr US Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Februar
    • (!) 13:30 Uhr US PCE-Kernrate Februar
    • 13:30 Uhr US BIP Q4 (2. Veröffentlichung)
    • 15:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan März (vorläufig)
    • 15:00 Uhr US JOLTS-Daten (offene Stellen) Januar

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX fällt zum Wochenstart zeitweise unter die 23k Marke korrigierte damit in der Spitze um genau 10%. Die übergeordnete Seitwärtsrange vom letzten Sommer wurde damit abermals durchlaufen. Kann sie erneut verteidigt werden? Dienstage bieten sich nach Abverkäufen gerne als Erholungschance an – Turnaround Tuesday. Ohne echte Lösungen im Iran-Konflikt bleibt das Gerüst aber brüchig.
Der Bereich der 23.270 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb >>23.440 > 23.590 > 23.800/.850 > > 23.950 > 24.170 (200-TL)
  • Unterhalb >> 23.060/23k > 22.870 > 23.760/.610 (alte Gap-Zone 2025)

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Gegenbewegung als Sell the Rip? – Erste Hoffnung auf Entspannung im Iran-Konflikt

Nach der geopolitisch getriebenen Schwächephase zeigen die Börsen eine Gegenbewegung. Der Markt setzt darauf, dass der Konflikt rund um den Iran sich bald entspannt und die Lieferketten für Öl und Gas nicht nachhaltig gestört werden. Diese Hoffnung allein dürfte jedoch nicht ausreichen – sie wird nun auch durch konkrete Signale der Entspannung bestätigt werden müssen. Andernfalls droht rasch wieder ein klassisches „Sell the Rip“.
An der Wall Street hält sich der S&P 500 weiterhin innerhalb seiner neutralen Range. Stabilisiert wurde der Markt heute auch durch solide US-Konjunkturdaten. Sowohl die ADP-Beschäftigtenzahlen als auch der ISM-Index für den Dienstleistungssektor lieferten keine negativen Überraschungen und stützten damit das Sentiment.
Der DAX konnte sich nach dem Rückgang von rund 7,5 % vom Allzeithoch wieder bis an seine 200-Tageslinie heranarbeiten. Bisher wirkt diese Bewegung jedoch eher technisch geprägt als der Beginn einer nachhaltigen Trendwende.
Die erhöhte Volatilität dürfte damit noch nicht vorbei sein. Historisch ist eine nervöse Marktphase bis etwa Mitte März durchaus typisch – besonders in einem Umfeld, das gleichzeitig von Geopolitik, geldpolitischer Unsicherheit und starken Sektorrotationen geprägt ist.


Wichtige Wochentermine

  • Donnerstag:
    • 13:30 Uhr EU EZB Protokoll
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr US Handelsbilanz Januar
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr DE Industrieaufträge Januar
    • 11:00 Uhr EU BIP Q4
    • (!) 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht Februar
    • 16:00 Uhr US Einzelhandelsumsatz Februar

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX weiter politisch stark volatil getrieben und im direkten Einflussgebiet der 200-TL. Eine nachhaltige Entspannung im Iran-Konflikt birgt jederzeit die Chance auf einen Short-Squeeze. Bis dahin dürfte der Handel volatil geprägt bleiben zwischen Buy the Dip und Sell the Rip.
Der Bereich der 24.000 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb >> 24.100 > 24.180/.230 (Kombiwiderstand mit 200-TL) >> 24.380 (100-TL) – 24.440 >> 24.530/.570 (Gap-Zone)
  • Unterhalb >> 24.920 > 24.850/.800 > 24.650 >> 24.490/.430 (Kombisupport)

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