Geopolitik dominiert auch zum Wochenauftakt – Märkte zeigen sich erstaunlich robust

Der Wochenauftakt steht erneut komplett im Zeichen der Geopolitik. Die zunächst abgebrochenen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran sorgten für einen schwachen Start, der im Tagesverlauf jedoch zu großen Teilen wieder aufgekauft wurde. Die Hoffnung bleibt bestehen, dass die Gespräche fortgesetzt werden und eine zeitnahe Lösung möglich ist.
Bemerkenswert ist dabei die Resilienz der Märkte: Trotz der klaren Risiken für Konjunktur und Inflation zeigen sich die Börsen stabil und blenden viele dieser Gefahren aktuell aus. Vor allem an der Wall Street wird die Lage zunehmend spannend. Der S&P 500 notiert nur noch rund 2,5 % unter seinem Allzeithoch, wodurch die Aufwärtsbewegung zunehmend fragiler wirkt. Die Fallhöhe steigt – und damit auch das Risiko für erneut schärfere Rücksetzer.
Eine Fortsetzung der aktuell extrem volatilen Marktphase sollte daher fest eingeplant werden.

Am morgigen Tag stehen unter anderem die US-Erzeugerpreise auf dem Wirtschaftskalender. Diese könnten – bedingt durch die geopolitischen Spannungen und den Anstieg der Energiepreise – einen deutlicheren Sprung zeigen und damit zusätzliche Impulse liefern.
Die Märkte handeln weiter Hoffnung – doch ohne echte Fortschritte bleibt das Umfeld höchst anfällig. Volatilität im Schlagzeilenmarkt ist aktuell kein Ausnahmezustand, sondern der neue Normalzustand.


Wichtige Wochentermine

  • Dienstag:
    • 05:00 Uhr CN Handelsbilanz März
    • (!) 14:30 Uhr US Erzeugerpreise März
  • Mittwoch:
    • 14:30 Uhr US Empire State Manufacturing Index April
    • (!) 20:00 Uhr US Fed Beige Book
  • Donnerstag:
    • 04:00 Uhr CN BIP Q1
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise März (endgültig)
    • 13:30 Uhr EU EZB Protokoll
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr US Philadelphia-Fed-Index April
    • 15:15 Uhr US Industrieproduktion März
  • Freitag:
    • 11:00 Uhr EU Handelsbilanz Februar

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX startet mit Abwärtsgap in den Tag, welches er im Tagesverlauf erholend nahezu komplett schließen konnte. Er rangiert damit jedoch weiter unter Widerstandszone der GD100/200. Unterhalb bleibt weitere Abwärtsgefahr jederzeit gegeben und wahrscheinlich. Oberhalb würde es hingegen eine erste charttechnische Aufhellung geben.
Der Bereich der 23.600 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb >> 23.660 > 23.810 > 23.940 > 24.110 (200-TL) > 24.170 (100-TL) > 24.370 > 24.430
  • Unterhalb >> 23.600 > 23.560 > 23.400 (Gap) > 23.290 > 23.140 (m. B.) > 23.040 > 22.850

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DAX legt Verschnaufpause ein – Widerstand und Zweifel bremsen

Nach dem gestrigen 5 %-Short-Squeeze schaltet der DAX einen Gang zurück. Die Verschnaufpause kommt nicht überraschend – gleich mehrere Faktoren sprechen aktuell gegen eine direkte Fortsetzung der Rally.
Zum einen wurde mit der dynamischen Bewegung die harte Widerstandszone aus 100- und 200-Tageslinie erreicht. Technisch ist das ein Bereich, an dem Gewinne gerne mitgenommen werden.
Zum anderen bleibt der Waffenstillstand zwischen den USA und Iran äußerst fragil. Die Aufassungen über ein mögliches Abkommen gehen weiterhin stark auseinander. Die weiterhin blockierte Straße von Hormus und der erneute Anstieg der Ölpreise zeigen, dass der Energiemarkt die Lage deutlich skeptischer einschätzt als die Aktienmärkte.
Für eine nachhaltige Erholung braucht es daher mehr als nur Hoffnung:
Konkrete Fortschritte und echte Durchbrüche – insbesondere eine verlässliche Öffnung der Straße von Hormus – sind entscheidend. Andernfalls bleibt die jüngste Bewegung nichts weiter als ein Strohfeuer bzw. Short-Squeeze, dem die fundamentale Basis für weitere Käufe fehlt.

Zum Wochenabschluss rücken zudem die US-Inflationsdaten in den Fokus. Die entscheidende Frage:
Wie stark schlagen die zuletzt deutlich gestiegenen Ölpreise bereits auf die Inflation durch?


Wichtige Wochentermine

  • Freitag:
    • 08:00 Uhr DE Verbraucherpreise März (endgültig)
    • (!) 14:30 Uhr US Verbraucherpreise März
    • 16:00 Uhr US Auftragseingang Industrie Februar
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan April (vorläufig)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX weiter voll im Takt der politischen Schlagzeilen. Mit der Squeezebewegung wurde die Widerstandszone GD100/200 erreicht und getestet. Unterhalb dürfte die Gap-Zone in den Fokus rücken. Oberhalb – insbesondere auf Wochenschlussbasis – würde es eine charttechnische Aufhellung geben. US-Inflationsdaten im Fokus.
Der Bereich der 23.820 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb >> 23.820 > 23.970 > 24.100 (200-TL) > 24.180 (100-TL) > 24.280 > 24.430 > 24.580 (Gap)
  • Unterhalb >> 23.660/.630 > 23.500 > 23.450/.400 (Gap) > 23.340 > 23.150 > 23.120 (m. B.)

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Schwacher Start nach Ostern – Märkte im Bann der Iran-Deadline

Die Börsen starten mit Schwäche aus den Osterfeiertagen und bleiben fest im Griff der Geopolitik. Im Zentrum steht die von Donald Trump gesetzte Deadline an den Iran, die in der Nacht ausläuft. Sollte es kein Einlenken in Richtung Verhandlungen geben, droht eine weitere Eskalationsstufe. Trump stellte zuletzt starke Angriffe auf die iranische Infrastruktur in Aussicht, während der Iran seinerseits die Energiekrise rund um die Straße von Hormus weiter verschärfen könnte. Damit bleibt die Lage hochbrisant.
Die strategische Ausgangslage ist klar:
Der Iran verfügt beim Thema Öl und Gas aktuell über einen entscheidenden Hebel, während ein Nachgeben politisch kaum vermittelbar scheint.
Für die Börsen gilt unverändert: Nur eine echte diplomatische Lösung – inklusive einer raschen Öffnung der Straße von Hormus – kann die Lage nachhaltig beruhigen. Je länger die Blockade anhält, desto größer werden die Schäden für die Weltwirtschaft und desto stärker steigen die Risiken durch Inflation und Konjunkturbelastung.

Neben der Geopolitik rückt morgen auch das Protokoll der Federal Reserve (FOMC Minutes) in den Fokus. Dieses könnte zusätzliche Hinweise liefern, wie die Notenbank die aktuellen Risiken – insbesondere die steigenden Energiepreise – bewertet.
Die Märkte stehen an einem kritischen Punkt. Ohne Deeskalation droht eine weitere Verschärfung – mit entsprechend negativen Folgen für Risikoassets weltweit.


Wichtige Wochentermine

  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr DE Auftragseingang Industrie Februar
    • 11:00 Uhr EU Erzeugerpreise Februar
    • (!) 20:00 Uhr US FED Protokoll
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr DE Handelsbilanz Februar
    • 08:00 Uhr DE Industrieproduktion Februar
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr US BIP Q1 (endgültig)
    • (!) 14:30 Uhr US PCE-Kernrate März
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr DE Verbraucherpreise März (endgültig)
    • (!) 14:30 Uhr US Verbraucherpreise März
    • 16:00 Uhr US Auftragseingang Industrie Februar
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan April (vorläufig)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX startet mit Schwäche aus den Osterfeiertagen und unterhalb wichtiger Widerstände. Die Deadline von Trump steht nun im Fokus und dürfte den nächsten Akzent setzen. Ohne Einigung bleibt die Phase der hohen Volatiliät erhalten.
Der Bereich der 23.100 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb >> 23.100 (m. B.) > 23.260 > 23.330 > 23.450 (Gap) > 23.620 > 23.820 > 24.080 (200-TL)
  • Unterhalb >> 23.050 > 22.920 > 22.710 > 22.500 > 22.450 > 22.300 > 22.150

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Fester Quartalsauftakt – Hoffnung trägt die Märkte, doch das Fundament ist noch fragil!

Die Börsen starten freundlich in das neue Quartal und den April, nachdem der März noch deutlich im Minus geschlossen hatte. Aktuell handelt es sich jedoch vor allem um eine überfällige technische Gegenbewegung, getragen von der Hoffnung auf ein baldiges Ende des Iran-Konflikts.
Noch fehlt es an konkreten Fortschritten. Sollte es bei bloßen Ankündigungen bleiben, dürfte die Erholung schnell wieder in sich zusammenfallen – ein klassisches „Sell the Rip“-Szenario.
Der DAX und auch die US-Indizes zeigen sich zwar zunächst stabilisiert, doch die Basis bleibt unterhalb der 200-Tageslinie fragil. Ohne echte Entspannung & Durchbruch in der Geopolitik ist jede Aufwärtsbewegung anfällig.
In der Nacht richtet sich der Fokus auf die Ansprache von Donald Trump zum Iran-Konflikt. Diese dürfte den Ton für den kommenden Handelstag vorgeben.
Die entscheidende Frage: Nur Rhetorik – oder echte Fortschritte?
Denn nur konkrete Schritte in Richtung Waffenruhe und Deeskalation könnten die Grundlage für eine nachhaltige Bodenbildung schaffen. Ohne diese bleibt die aktuelle Erholung nichts weiter als ein kurzfristiges Aufbäumen in einem weiterhin angespannten Marktumfeld.


Wichtige Wochentermine

  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr US Handelsbilanz Februar
  • Freitag:
    • Feiertag – Karfreitag
    • (!) 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht März

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX mit der technischen Gegenbewegung zum Quartalsauftakt, allerdings notiert der Index noch deutlich unter der 200-TL (24.1). Echte Fortschritte in der Geopolitik könnten einen volatile Bodenbildungsprozess einleiten.
Der Bereich der 23.150 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb >> 23.240 > 23.450 (Gap-Close) > 23.600 > 23.750 > 24.000 > 24.100 (200-TL)
  • Unterhalb >> 23.150 > 23.050 > 22.850 (Gap) > 22.740 > 22.680 > 22.450

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Vorsichtige Erholung – aber das Grundproblem bleibt

Nach dem Abverkauf zum Wochenschluss starten die Märkte etwas fester in die neue Woche und bestätigen damit ein bekanntes Muster: Montage werden aktuell gerne für Erholungen genutzt. Doch wie schon zuletzt fehlt es diesen Bewegungen an Nachhaltigkeit.
Der Grund ist unverändert: Die geopolitische Lage im Nahen Osten – insbesondere rund um die Straße von Hormus – bleibt ungelöst. Ohne echte Fortschritte wird es schwierig, eine stabile Marktphase zu etablieren.
Der DAX und auch die US-Indizes reagieren weiterhin sensibel auf jede neue Schlagzeile. Solange keine Entspannung in Sicht ist, bleibt die Lage fragil.

Dabei ist die Richtung klar: Je länger der Konflikt andauert, desto größer werden die Belastungen für Inflation und Konjunktur. Steigende Energiepreise wirken wie ein Bremsklotz – und erhöhen gleichzeitig das Risiko, dass sich geldpolitische Hoffnungen weiter verschieben.
Im weiteren Wochenverlauf rückt vor allem der US-Arbeitsmarktbericht in den Fokus. Dieser könnte zusätzliche Hinweise liefern, wie robust die US-Wirtschaft in diesem Umfeld tatsächlich noch ist.
Mit dem Übergang in den April startet zudem ein saisonal stärkerer Börsenmonat. Doch aktuell überlagert die ungelöste Geopolitik dieses Muster deutlich.
Technische Erholungen sind möglich – aber ohne geopolitische Entspannung bleiben sie anfällig.
Die Märkte brauchen mehr als nur kurzfristige Hoffnung: Sie brauchen konkrete Fortschritte.


Wichtige Wochentermine

  • Dienstag:
    • Monatsabschluss März
    • (!) 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise März (Vorabschätzung)
    • 16:00 Uhr US Verbrauchervertrauen Conference Board März
    • 16:00 Uhr US JOLTS-Daten (offene Stellen) Januar
  • Mittwoch:
    • Monatsauftakt April
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe März (endgültig)
    • 14:15 Uhr US ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar März
    • (!) 14:30 Uhr US Einzelhandelsumsatz März
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe März
  • Donnerstag:
    • 13:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr US Handelsbilanz Februar
  • Freitag:
    • Feiertag – Karfreitag
    • (!) 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht März

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX mit einer Erholung am Montag, aber weiter mit einer dunkelroten März-Performance. Echte Erholungen & Short-Squeezes werden erst bei nachhaltigen Impulsen zu erwarten sein. Bis dahin bleibt die Schwankungsbreite weiterhin hoch und anspruchsvoll.
Der Bereich der 22.450 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb >> 22.600 > 22.660 > 22.740 > 22.870 > 22.980 > 23.030
  • Unterhalb >> 22.450 > 22.300 > 22.210 > 22.100 > 21.950

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