Märkte in Wartestellung – Tech-Sektor unter Druck nach schwachen Earnings

Die Aktienmärkte zeigten sich am Mittwoch von ihrer abwartenden Seite. Nach den turbulenten Tagen rund um Trumps Zollpolitik gab es heute einen eher ruhigen Übergangstag. Der DAX verharrt in der Entscheidungszone bei 21.500 Punkten, genau zwischen dem bullischen Szenario eines Gap-Closes mit Allzeithoch-Attacke und dem bärischen Szenario einer SKS-Umkehrformation mit Anlauf auf das Wochentief. Noch fehlt die klare Richtung, auch weil jederzeit neue Schlagzeilen zur Handelspolitik von Donald Trump für Bewegung sorgen könnten.

An der Wall Street geriet vor allem der Tech-Sektor unter Druck. Die schwachen Quartalszahlen von AMD und Alphabet (Google) sorgten für Enttäuschung. Es fällt zunehmend auf, dass in dieser Earnings Season die Big Techs Schwächen zeigen, während sie in den vorherigen Quartalen nahezu durchweg überzeugen konnten. Trotz dieser Unsicherheiten ist von einer breiten Marktverunsicherung noch nichts zu spüren.

Der Donnerstag könnte mit den Quartalszahlen von Amazon einen weiteren Impulsgeber für den Tech-Sektor liefern. Zudem bleibt Trump ein unkalkulierbarer Faktor, dessen nächste wirtschaftspolitische Ankündigung jederzeit für Volatilität sorgen könnte.

Wichtige Termine:

  • 08:00 Uhr DE Auftragseingang Industrie Dezember
  • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsatz Dezember
  • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • Quartalszahlen u. a. Amazon

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Der DAX zeigte eine extrem starke Januarperformance mit einer Spitzenperformance von +9,4 %. Selbst bei der 52-Wochen-Performance hat der DAX nun den Nasdaq als Outperformer überholt. Eine Konsolidierung erscheint überfällig und könnte mit den bestätigten Zollplänen von Trump eingeleitet werden. Der Bereich an der 21.520 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range über die 21.740 zur 21.900 aktiv. Darüber öffnet sich der Cluster zur 22.000 und 22.200.

Unterhalb würde hingegen die erste Eintrübung zur 21.200 in den Fokus rücken. Darunter folgen 20.900 und bei Bruch der Weg zum alten Allzeithoch bei 20.500.

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX am Mittwoch mit einem neutralen Übergangstag an der Entscheidungszone um der 21.500. Die Bullen benötigen weiterhin das Gap-Close, um eine mögliche SKS-Formation zu zerstören. Die Bären die Schwäche zum Wochentief. Die 21.500 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 21.530 und .600 im Fokus. Darüber dürfte sich die Bewegung zur 21.660 und ins Gap bei 21.690 fortsetzen. Bei Bruch folgen 21.730 und .770.
  • Unterhalb wäre hingegen die Range zur 21.430 aktiv und anschließend zur 21.340. Darunter öffnet sich der Cluster zur 21.280 und anschließend zur .200. Bei Bruch folgen 21.120 und .060.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 21.500 > 21.530 > 21.600 > 21.660 > 21.690 > 21.730 > 21.770 > 21.850 > 21.900 > 22.000 > 22.000
  • Unterstützungen: 21.430 > 21.340 > 21.280 > 21.200 > 21.120 > 21.060 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130 > 20.030 > 19.930 > 19.850 > 19.820 > 19.780 > 19.725 > 19.670 > 19.650 > 19.580 > 19.540 > 19.470 > 19.410 > 19.365 > 19.310 > 19.285 > 19.260 > 19.200 > 19.160 > 19.080 > 19.030 > 19.015 > 18.975 > 18.910 > 18.850 > 18.810 > 18.760 > 18.720
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Märkte stabilisieren sich nach Trumps Zoll-Hickhack – Verunsicherung bleibt hoch

Die Aktienmärkte zeigten sich am Dienstag nach den turbulenten Zollschlagzeilen von Donald Trump wieder stabiler. Die Entscheidung, die Strafzölle für Kanada und Mexiko um 30 Tage zu verschieben, wurde positiv aufgenommen. Anders sieht es bei China aus: Die angekündigten Strafzölle sind in Kraft getreten, worauf China umgehend mit Gegenzöllen reagierte. Die Märkte setzen nun darauf, dass ein Telefongespräch zwischen Trump und Chinas Präsident Xi Jinping zu einer ähnlichen vorläufigen Lösung führen könnte wie bei Kanada und Mexiko.

Dennoch bleibt Unsicherheit im Markt, insbesondere in Bezug auf mögliche Strafzölle gegen die EU. Trump hält sich bislang bedeckt, doch die Furcht vor einer Eskalation der Handelspolitik bleibt bestehen. Gleichzeitig gibt es auch stützende Faktoren: solide Unternehmensgewinne und der Beginn der US-Aktienrückkäufe, die für zusätzliche Nachfrage an den Märkten sorgen.

Am Mittwoch stehen erneut relevante Wirtschaftsdaten an. Im Fokus: die ADP-Beschäftigtenzahlen als Vorindikator für den offiziellen US-Arbeitsmarktbericht sowie der ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor. Diese Daten könnten Hinweise darauf liefern, ob die US-Wirtschaft weiterhin robust bleibt oder erste Bremsspuren zeigt. Die Märkte bleiben damit in einer angespannten Lage – jede neue Zoll-Meldung könnte für erneute Volatilität sorgen.

Wichtige Termine:

  • 02:45 Uhr China Caixin Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Januar
  • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Januar (endgültig)
  • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Januar (endgültig)
  • 11:00 Uhr Eurozone Erzeugerpreise Dezember
  • 14:15 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Januar
  • (!) 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Januar
  • Quartalszahlen u. a. Uber, Ford, Disney, arm

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Der DAX zeigte eine extrem starke Januarperformance mit einer Spitzenperformance von +9,4 %. Selbst bei der 52-Wochen-Performance hat der DAX nun den Nasdaq als Outperformer überholt. Eine Konsolidierung erscheint überfällig und könnte mit den bestätigten Zollplänen von Trump eingeleitet werden. Der Bereich an der 21.520 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range über die 21.740 zur 21.900 aktiv. Darüber öffnet sich der Cluster zur 22.000 und 22.200.

Unterhalb würde hingegen die erste Eintrübung zur 21.200 in den Fokus rücken. Darunter folgen 20.900 und bei Bruch der Weg zum alten Allzeithoch bei 20.500.

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der mit einer leichten Gegenbewegung nach dem schwachen Auftakt. Die Bullen benötigen das Gap-Close, um eine mögliche SKS-Formation zu zerstören. Die 21.430 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 21.500 und .540 im Fokus. Darüber dürfte sich die Bewegung zur 21.590 ins Gap bei 21.650 fortsetzen. Bei Bruch folgen 21.730 und .770.
  • Unterhalb wäre hingegen die Range zur 21.380 aktiv und anschließend zur 21.280. Darunter öffnet sich der Cluster zur 21.220/.200. Bei Bruch folgen 21.150 und .120.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 21.430 > 21.500 > 21.540 > 21.590 > 21.650 > 21.700 > 21.730 > 21.790 > 21.850 > 21.900 > 22.000 > 22.000
  • Unterstützungen: 21.380 > 21.300 > 21.280 > 21.220/.200 > 21.150 > 21.120 > 21.050 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130 > 20.030 > 19.930 > 19.850 > 19.820 > 19.780 > 19.725 > 19.670 > 19.650 > 19.580 > 19.540 > 19.470 > 19.410 > 19.365 > 19.310 > 19.285 > 19.260 > 19.200 > 19.160 > 19.080 > 19.030 > 19.015 > 18.975 > 18.910 > 18.850 > 18.810 > 18.760 > 18.720
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Mieser Monatsauftakt – Trumps Zollpolitik sorgt für Verluste und hohe Volatilität – Turnaround Tuesday?

Die Aktienmärkte starteten mit deutlichen Verlusten in den Februar, begleitet von erhöhter Volatilität. Der Grund: Donald Trumps angekündigte Strafzölle auf Waren aus Kanada, Mexiko und China, die am Montag in Kraft treten sollten. Doch im Tagesverlauf gab es eine überraschende Wendung: Die Zölle für Mexiko wurden nach einer vorläufigen Vereinbarung um einen Monat verschoben. Dies sorgte an der Wall Street für eine spürbare Erholung. Dennoch bleibt die Unsicherheit hoch, insbesondere da die Strafzölle für Kanada weiterhin bestehen. Ein Gespräch zwischen Trump und Kanadas Premierminister Trudeau am Abend könnte hier noch für eine Kurskorrektur sorgen. Eine positive Schlagzeile würde morgen einen Turnaround Tuesday begünstigen.

Grundsätzlich bleiben viele Fragen zu Trumps Handelsstrategie offen: Geht es ihm darum, seine Handelspartner zu Verhandlungen zu zwingen? Oder ist es eine Maßnahme, um den hochverschuldeten US-Haushalt zu stabilisieren? Sollte Letzteres der Fall sein, könnte das Thema Strafzölle dauerhaft auf der Agenda bleiben. Ihre wirtschaftlichen Folgen wären jedoch gravierend – sie könnten die Inflation anheizen und das Wirtschaftswachstum bremsen, was eigentlich nicht in Trumps Interesse liegt.

Neben der geopolitischen Unsicherheit stehen in der neuen Handelswoche weitere wichtige Wirtschaftsdaten an. Am Dienstag werden die US-Auftragseingänge der Industrie und die JOLTs-Daten zu offenen Stellen veröffentlicht. Zudem legen große Tech-Konzerne wie PayPal, AMD und Alphabet ihre Quartalszahlen vor. Die Märkte dürften weiterhin anfällig für starke Kursbewegungen bleiben.

Wichtige Termine:

  • 16:00 Uhr USA Auftragseingang Industrie Dezember
  • 16:00 Uhr USA JOLTS-Daten (offene Stellen) Dezember
  • Quartalszahlen u. a. PayPal, AMD, Alphabet, Snap

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Der DAX zeigte eine extrem starke Januarperformance mit einer Spitzenperformance von +9,4 %. Selbst bei der 52-Wochen-Performance hat der DAX nun den Nasdaq als Outperformer überholt. Eine Konsolidierung erscheint überfällig und könnte mit den bestätigten Zollplänen von Trump eingeleitet werden. Der Bereich an der 21.520 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range über die 21.740 zur 21.900 aktiv. Darüber öffnet sich der Cluster zur 22.000 und 22.200.

Unterhalb würde hingegen die erste Eintrübung zur 21.200 in den Fokus rücken. Darunter folgen 20.900 und bei Bruch der Weg zum alten Allzeithoch bei 20.500.

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX beginnt den Monat mit deutlicher Schwäche, belastet durch Trumps Zolldrohungen. Nach einer starken Januar-Performance von über 9 % wäre eine Konsolidierung jedoch nicht ungewöhnlich – vielmehr wäre sie sogar gesund und überfällig. Die unklare und wechselhafte Politik von Trump bleibt jedoch ein zentraler Unsicherheitsfaktor und sorgt weiterhin für Volatilität an den Märkten. Die 21.430 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 21.500 und .540 im Fokus. Darüber dürfte sich die Bewegung zur 21.580 ins Gap bei 21.630 fortsetzen. Bei Bruch folgen 21.700 und .730.
  • Unterhalb wäre hingegen die Range über die 21.370 zur 21.280 wieder im Fokus. Darunter öffnet sich der Cluster zur 21.160. Bei Bruch folgen 21.075/.055.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 21.430 > 21.500 > 21.540 > 21.580 > 21.630 > 21.700 > 21.730 > 21.790 > 21.850 > 21.900 > 22.000 > 22.000
  • Unterstützungen: 21.370 > 21.280 > 21.160 > 21.120 > 21.075 > 21.050 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130 > 20.030 > 19.930 > 19.850 > 19.820 > 19.780 > 19.725 > 19.670 > 19.650 > 19.580 > 19.540 > 19.470 > 19.410 > 19.365 > 19.310 > 19.285 > 19.260 > 19.200 > 19.160 > 19.080 > 19.030 > 19.015 > 18.975 > 18.910 > 18.850 > 18.810 > 18.760 > 18.720
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Starker Januar! Starkes Jahr? Der DAX toppt alle und schnuppert immer dünnere Höhenluft

Die Aktienmärkte präsentieren sich nach den Notenbankentscheidungen und den ersten Quartalszahlen der großen Technologiekonzerne weiterhin freundlich. Besonders der DAX setzt seine beeindruckende Outperformance fort und kann mit einer Monatsperformance von über 9 % einen fast historischen Jahresstart verzeichnen. Damit hat er bereits die Hälfte der Vorjahresperformance erreicht und viele optimistische Jahresendziele der Analysten übertroffen. Trotz der extremen Höhenluft bleibt das Momentum vorerst erhalten.

Die US-Notenbank Fed lieferte weitgehend erwartungsgemäß und signalisierte indirekt eine Zinspause, ohne sich jedoch auf eine klare Richtung für die kommenden Monate festzulegen. Besonders die unsichere Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump wurde als ein Faktor genannt, den es weiter zu beobachten gilt. Eine weitere Zinssenkung wurde nicht in Aussicht gestellt, und die Märkte erwarten den nächsten Schritt frühestens im Juni.

Die EZB hingegen setzt ihren expansiven Kurs konsequent fort und hat nun bereits fünf Zinssenkungen in Folge vorgenommen. Eine weitere Senkung im März wird offen diskutiert. Die europäische Geldpolitik ist bereits stärker auf Wachstumsförderung ausgerichtet, da die Inflation in der Eurozone weiter zurückgegangen ist. Dies ist einer der Hauptgründe für die anhaltende Outperformance des DAX. Neben der expansiven Geldpolitik profitieren deutsche Aktien auch vom schwachen Euro, der die Exportwirtschaft stützt, sowie von einer bislang ausgebliebenen Eskalation in Trumps Zollpolitik gegenüber Europa. Das Bewertungsniveau des DAX, das noch vor einigen Wochen als attraktiv galt, hat sich jedoch durch die rasante Rally spürbar verteuert.

Die Quartalszahlen der US-Technologiekonzerne waren bisher positiv, aber nicht einheitlich. Während einige Unternehmen starke Keyfacts präsentierten, gab es auch Enttäuschungen bei wichtigen Kennzahlen wie der Ausgabenseite oder dem Ausblick. Zudem belastet der starke US-Dollar zunehmend die international aufgestellten Unternehmen. Trotzdem nimmt der Markt diese Warnsignale bislang kaum zur Kenntnis.

Am Freitag stehen mit den Einzelhandelsumsätzen aus Deutschland, den deutschen Verbraucherpreisen und der PCE-Kernrate in den USA noch einmal entscheidende Wirtschaftsdaten auf dem Kalender. Mit dem Monatsabschluss des Januars wird zudem ein wichtiger saisonaler Indikator gesetzt. Historisch gesehen deutet ein starker Januar oft auf eine positive Jahresperformance hin. Die entscheidende Frage bleibt jedoch: Wie lange kann das außergewöhnliche Momentum noch anhalten, bevor eine überfällige Konsolidierung einsetzt?

Wichtige Wochentermine:

  • Monatsabschluss Januar
  • 08:00 Uhr DE Einzelhandelsumsatz Dezember
  • 14:00 Uhr DE Verbraucherpreise Januar (Vorabschätzung)
  • 14:30 Uhr USA PCE-Kernrate Dezember

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Der DAX zeigt einen extrem starken Jahresauftakt mit einer Spitzenperformance von +8 %. Selbst bei der 52-Wochen-Performance hat der DAX nun den Nasdaq als Outperformer überholt. Diese Dynamik ist jedoch kaum nachhaltig. Die Rally weist die typischen Merkmale einer 3. Welle nach Elliott auf, nach der erfahrungsgemäß eine stärkere Konsolidierung folgt. Diese könnte anschließend den Weg für einen erneuten Anstieg und möglicherweise neue Allzeithochs ebnen. Der Bereich am alten Allzeithoch bei 20.950/21.000 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range über die 21.260 zur 21.390 aktiv. Darüber öffnet sich der Cluster zur 21.750. Bei Bruch Chance über die 21.9 auf 22k.

Unterhalb würde hingegen die erste Eintrübung über die 20.800 und .630 zum alten Allzeithoch bei 20.520 in den Fokus rücken. Darunter folgen 20.430 und .370.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX rennt der Wall Street immer weiter davon und ist drauf und dran den Monat morgen mit fast 10% Performance abzuschließen. Ein starke Übertreibungsphase, die bisher nicht enden mag. Vor allem das Goldlöckchenszenario treibt Liquidität nach Europa und auch in den DAX. Die Geldpolitik bleibt günstig und hält den Euro schwach. Die Zollpolitik der USA birgt Gefahren, die von Trump bisher jedoch gemieden werden. Die 21.650 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 21.700 und 21.750 aktiv. Darüber dürfte sich die Rally in Richtung der 21.830 fortsetzen. Bei Bruch folgt der Türöffner zur 21.900.
  • Unterhalb wäre hingegen die Range zur 21.590 und anschließend zur 21.510 wieder im Fokus. Darunter öffnet sich der Cluster ins Gap bei 21.430 und 21.385. Bei Bruch öffnet sich die Tür zur 21.280.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 21.700 > 21.750 > 21.785 > 21.830 > 21.900 > 21.960 > 22.000
  • Unterstützungen: 21.650 > 21.620 > 21.590 > 21.510 > 21.430 > 21.385 > 21.285 > 21.260 > 21.200 > 21.080 > 21.045 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130 > 20.030 > 19.930 > 19.850 > 19.820 > 19.780 > 19.725 > 19.670 > 19.650 > 19.580 > 19.540 > 19.470 > 19.410 > 19.365 > 19.310 > 19.285 > 19.260 > 19.200 > 19.160 > 19.080 > 19.030 > 19.015 > 18.975 > 18.910 > 18.850 > 18.810 > 18.760 > 18.720
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Notenbanken und Big Techs kurz vor Monatsschluss im Fokus – DAX on fire

Die Aktienmärkte bleiben weiter zweigeteilt. Während die Wall Street nach den jüngsten Turbulenzen im Tech-Sektor in eine abwartende Haltung übergeht, setzt der DAX seine extreme Outperformance im Januar fort. Mit einer Monatsperformance von fast 9 % liegt der deutsche Leitindex mittlerweile selbst auf Jahressicht klar vor dem Nasdaq und zeigt eine ungewöhnliche relative Stärke. Ob diese Outperformance Bestand haben kann, dürfte sich in den nächsten beiden Tagen mit den Entscheidungen der US-Notenbank Fed (heute Abend) und der EZB (morgen) wohlmöglich klären. Der DAX profitierte bisher vor allem von der klaren Zinspolitik der EZB, die eine Serie von Zinssenkungen eingeleitet hat, sowie vom Währungsvorteil durch den starken US-Dollar bzw. eher dem schwachen Euro. Sollte der Dollar durch eine Ankündigung von Fed-Chef Jerome Powell oder politische Maßnahmen von US-Präsident Donald Trump an Wert verlieren, könnte sich dieser Vorteil jedoch rasch umkehren. Ein schwächerer Dollar würde den exportorientierten DAX unter Druck setzen und möglicherweise eine Gegenbewegung einleiten.

Neben den Notenbanksitzungen stehen in den nächsten Tagen weitere wichtige Impulse an. Am Donnerstag werden die BIP-Zahlen für das vierte Quartal aus Deutschland, der Eurozone und den USA erwartet. Zudem dürfte der EZB-Zinsentscheid, bei dem eine weitere Senkung um 25 Basispunkte erwartet wird, für Bewegung sorgen. Auch die Berichtssaison bleibt spannend: Nachbörslich stehen die Quartalszahlen von Apple und anderen Tech-Schwergewichten an, die eine entscheidende Rolle für die Stimmung am Markt spielen könnten. Zusätzlich bleibt die Unsicherheit über Trumps Handelspolitik bestehen. Ab dem 1. Februar könnten bereits neue Zölle auf Importe aus Mexiko und Kanada in Kraft treten. Diese Entwicklungen könnten in den kommenden Tagen die Volatilität weiter anheizen. Die Märkte stehen damit kurz vor dem Monatsabschluss an einem entscheidenden Punkt.

Wichtige Wochentermine:

  • 10:00 Uhr DE BIP Q4 (1. Veröffentlichung)
  • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q4 (1. Veröffentlichung)
  • (!) 14:15 Uhr Eurozone EZB-Zinsentscheid
  • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • 14:30 Uhr USA BIP Q4 (1. Veröffentlichung)
  • (!) 14:45 Uhr Eurozone EZB-Pressekonferenz
  • Quartalszahlen u. a. Apple, Visa, Intel

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Der DAX zeigt einen extrem starken Jahresauftakt mit einer Spitzenperformance von +8 %. Selbst bei der 52-Wochen-Performance hat der DAX nun den Nasdaq als Outperformer überholt. Diese Dynamik ist jedoch kaum nachhaltig. Die Rally weist die typischen Merkmale einer 3. Welle nach Elliott auf, nach der erfahrungsgemäß eine stärkere Konsolidierung folgt. Diese könnte anschließend den Weg für einen erneuten Anstieg und möglicherweise neue Allzeithochs ebnen. Der Bereich am alten Allzeithoch bei 20.950/21.000 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range über die 21.260 zur 21.390 aktiv. Darüber öffnet sich der Cluster zur 21.750. Bei Bruch Chance über die 21.9 auf 22k.

Unterhalb würde hingegen die erste Eintrübung über die 20.800 und .630 zum alten Allzeithoch bei 20.520 in den Fokus rücken. Darunter folgen 20.430 und .370.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX baute seine Rekordrally und Outperformance weiter aus und steht kurz vor dem Abschluss einer 9%-Monatskerze. Die Notenbankentscheidungen der Fed und EZB könnten die Bewegungen beim EURUSD auch auf die DAX-Perfomance übertragen. Die 21.590 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 21.650 und anschließend 21.700 aktiv. Darüber gibt es die weitere Rally in Richtung der 21.780/.800. Bei Bruch folgt der Türöffner zur 21.900.
  • Unterhalb wäre hingegen die Range zur 21.510 und anschließend zur 21.400 wieder im Fokus. Darunter öffnet sich der Cluster 21.310 zur 21.260. Bei Bruch droht nach der 21.200 der Weg ins Gap bei 21.080/21.045.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 21.590 > 21.650 > 21.670 > 21.700 > 21.780 > 21.800 > 21.900
  • Unterstützungen: 21.500 > 21.410 > 21.310 > 21.260 > 21.200 > 21.080 > 21.045 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130 > 20.030 > 19.930 > 19.850 > 19.820 > 19.780 > 19.725 > 19.670 > 19.650 > 19.580 > 19.540 > 19.470 > 19.410 > 19.365 > 19.310 > 19.285 > 19.260 > 19.200 > 19.160 > 19.080 > 19.030 > 19.015 > 18.975 > 18.910 > 18.850 > 18.810 > 18.760 > 18.720
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