DAX weiter auf Rekordjagd – Wie lange hält das Goldlöckchen-Szenario noch?

Die Börsen starteten fest in die neue Handelswoche, obwohl die Wall Street aufgrund eines Feiertags geschlossen blieb. Vor allem der DAX setzt seine unglaubliche Outperformance fort und erreichte neue Allzeithochs knapp unter der 22.800-Punkte-Marke. Damit hat der deutsche Leitindex nun fast 14,5 % in nur sieben Wochen zugelegt – eine außergewöhnliche Performance, die kaum Platz für negative Überraschungen lässt.

Rüstungswerte profitieren – Markt preist neue Entwicklungen ein
Während zuletzt vor allem Friedenshoffnungen als weiterer Kursmotor galten, zogen am Montag verstärkt Rüstungskonzerne an. Hintergrund ist die mögliche Reduzierung der US-Unterstützung für Europa, was Spekulationen über eine verstärkte europäische Aufrüstung befeuert. Damit weitet der DAX sein Goldlöckchen-Szenario erneut aus – stets wird das bestmögliche Szenario eingepreist.
Doch das birgt Risiken: Je höher die Erwartungshaltung, desto schwieriger wird es, positive Überraschungen nach oben zu generieren. Kleine Enttäuschungen könnten dann bereits ausreichen, um eine überfällige Konsolidierung einzuleiten.

Ausblick auf Dienstag: Wichtige Termine im Fokus

  • 11:00 Uhr ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland und die Eurozone
  • 14:30 Uhr US Empire State Manufacturing Index (Frühindikator für die Industrie)
  • Erste Gespräche zwischen Russland und den USA in Saudi-Arabien

Besonders das Treffen in Saudi-Arabien dürfte für Schlagzeilen sorgen. Auch wenn vorerst nur erste Annäherungstendenzen im Raum stehen, wird der Markt jede Nachricht über mögliche Friedensverhandlungen genau beobachten.

Wichtige Termine:

  • 11:00 Uhr DE ZEW-Konjunkturerwartungen Februar
  • 11:00 Uhr Eurozone ZEW-Konjunkturerwartungen Februar
  • 14:30 Uhr USA Empire State Manufacturing Index Februar

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Der DAX konnte seinen starken Jahresauftakt im Februar auf 13,6 % weiter ausbauen und ein neues Allzeithoch oberhalb der 22.600 Punkte erreichen. Damit liegt er deutlich über vielen Jahresendzielen der großen Analystenhäuser. Das Goldlöckchen-Szenario bleibt der zentrale Treiber, doch Abweichungen von dieser sehr hohen Erwartung könnten die Gefahr einer überfälligen Konsolidierung mit sich bringen.
Der Bereich an der 22.150 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range über die 22.300 zur 22.510 aktiv. Darüber öffnet sich der Cluster zur 22.800, gefolgt von der 23.000.

Unterhalb würde hingegen die erste Eintrübung zur 21.780 in den Fokus rücken. Darunter folgen 21.450 und anschließend 21.100.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX setzte seine Rally auch ohne die Wall Street fort und steht nun weniger als 1 % von der 23.000er-Marke entfernt. Die stark überhitzte Bewegung meidet weiterhin klare Umkehrsignale, während die große Cup & Handle-Formation aus dem Jahr 2022 nun kurz vor dem Zieleinlauf steht.
Die 22.720 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 22.800/.830 weiter aktiv. Darüber dürfte sich die Bewegung zur 22.880/.900 fortsetzen. Bei Bruch weitere Chance auf 22.970/23.000.
  • Unterhalb wäre hingegen die Range zur 22.630 aktiv. Darunter folgt die erste Eintrübung ins unechte Gap bei 22.525. Anschließend Weg zur 22.460 und .410.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 22.720 > 22.800 > 22.830 > 22.880 > 22.900 > 22.970 > 23.000
  • Unterstützungen: 22.630 > 22.600 > 22.250 > 22.460 > 22.410 > 22.310 > 22.210 > 22.150 > 22.070 > 22.040 > 21.990 > 21.930 > 21.825 > 21.770 > 21.720 > 21.670 > 21.585 > 21.510 > 21.430 > 21.340 > 21.280 > 21.200 > 21.120 > 21.060 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130
DAX Tageschart

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DAX weiter auf Rekordkurs – Trump-Putin-Telefonat beflügelt zusätzlich – Was ist mit den Zöllen?

Die Aktienmärkte standen am Donnerstag ganz im Zeichen des Telefonats zwischen Donald Trump und Wladimir Putin. Die Hoffnung auf einen Friedensschluss im Ukraine-Krieg ist dadurch sprunghaft gestiegen – auch wenn eine schnelle Lösung angesichts der komplexen geopolitischen Lage eher unwahrscheinlich erscheint.

DAX setzt Höhenflug fort – 13,5 % seit Jahresanfang.
Wie so oft konnte der DAX von der optimistischen Marktstimmung profitieren. Er übersprang heute die Marke von 22.600 Punkten und setzte damit seinen steilen Jahresauftakt mit +13,6 % Performance fort. Kein anderer großer Index konnte eine vergleichbare Rally verzeichnen. Das ohnehin schon bullische „Goldlöckchen-Szenario“ für den DAX wird nun noch um eine geopolitische Friedenskomponente erweitert.

Zölle im Fokus: Trump-Rede im Oval Office erwartet.
Am Abend wird sich Donald Trump im Oval Office zu den sogenannten „reziproken Zöllen“ äußern. Die Märkte hoffen, dass Trump – ähnlich wie bereits bei Kanada und Mexiko – die Zölle nur ankündigen, aber nicht sofort in Kraft setzen wird, um Verhandlungspartner an den Tisch zu zwingen. Eine spätere Aktivierung könnte so im Raum stehen, was den unmittelbaren Druck auf die Märkte verringern würde.

US-Konjunkturdaten am Freitag
Zum Wochenabschluss stehen morgen die US-Industrieproduktion und vor allem die US-Einzelhandelsumsätze im Fokus.
Sollten die Einzelhandelsumsätze deutlich über den Erwartungen liegen, könnte das die Inflationserwartungen wieder anheizen und damit auch die Fed-Zinssenkungsfantasien dämpfen. Ein schwächerer Wert hingegen würde die Hoffnung auf eine baldige Lockerung der Geldpolitik stützen.

Fazit: DAX überhitzt, aber Momentum bleibt stark
Mit 13,6 % Jahresperformance in weniger als zwei Monaten ist die DAX-Rally bereits stark überdehnt – doch das Momentum bleibt ungebrochen. Sollte Trump bei den Zöllen moderat auftreten und sich die Friedenshoffnung weiter festsetzen, könnte der DAX noch weiter nach oben getrieben werden.
Allerdings bleibt das Umfeld sehr fragil – eine kleine Enttäuschung im Goldlöckchen-Szenario könnten den überhitzten Markt schnell aus der Balance bringen.

Wichtige Termine:

  • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q4 (2. Veröffentlichung)
  • (!) 14:30 Uhr USA Einzelhandelsumsatz Januar
  • 15:15 Uhr USA Industrieproduktion Januar

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Der DAX konnte seinen starkes Jahresauftakt in der ersten Februarhälfte weiter ausbauen und mit einem Allzeithoch nah der 22.000-er Marke und mit einer Jahresperformance von 10% vorerst krönen. Aufkommende neue Zollsorgen belasteten jedoch den Wochenabschluss. Die überfällige Konsolidierung könnte getriggert werden, wenn weitere Zollankündigungen von Trump in der neuen Woche folgen. Der Bereich an der 21.650 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range über die 21.800 zur 22.000 aktiv. Darüber öffnet sich der Cluster zur 22.200 und 22.400.

Unterhalb würde hingegen die erste Eintrübung zur 21.390 in den Fokus rücken. Darunter folgen 21.100 und anschließend 20.900. Bei Bruch droht der Weg zur 20.700/20.400.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX rennt und rennt und rennt; +13,6% seit Anfang Januar. Die Bären müssen darauf setzen, dass das heutige Aufwärtsgap morgen per Start direkt übersprungen bzw. geschlossen wird, andernfalls sind die Chancen für einen Happy Friday erhöht.
Die 21.510 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb wäre die Spanne zur 22.610 weiter aktiv. Darüber dürfte sich die Bewegung zur 22.720 und 22.760 fortsetzen. Bei Bruch weitere Chance auf 22.800/.830.
  • Unterhalb wäre hingegen die Range zur 22.410 aktiv. Darunter folgen über die 22.350 der Lauf zum Gap bei 22.300. Anschließend Weg ins Gap bei 22.200 und .150.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 22.510 > 22.610 > 22.720 > 22.760 > 22.800 > 22.830
  • Unterstützungen: 22.410 > 22.350 > 22.300 > 22.200 > 22.150 > 22.070 > 22.040 > 21.990 > 21.930 > 21.825 > 21.770 > 21.720 > 21.670 > 21.585 > 21.510 > 21.430 > 21.340 > 21.280 > 21.200 > 21.120 > 21.060 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130 > 20.030 > 19.930 > 19.850 > 19.820 > 19.780 > 19.725 > 19.670 > 19.650 > 19.580 > 19.540 > 19.470 > 19.410 > 19.365 > 19.310 > 19.285 > 19.260 > 19.200 > 19.160 > 19.080 > 19.030 > 19.015 > 18.975 > 18.910 > 18.850 > 18.810 > 18.760 > 18.720
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DAX erreicht 22.000 – Goldlöckchen-Szenario wird weiter gespielt

Die Aktienmärkte blieben auch am Dienstag zweigeteilt, mit einem starken DAX als Outperformer und einer stagnierenden Wall Street. Der DAX knackte erstmals die runde Marke von 22.000 Punkten und erreichte damit eine Jahresperformance von 10,7 %, nachdem er den Jahresauftakt noch unterhalb der 20.000-Punkte-Marke begann. Die Rally basiert weiterhin auf dem Goldlöckchen-Szenario, das auf einem perfekten Mix aus sinkender Inflation, beginnender Konjunkturerholung, fortlaufenden EZB-Zinssenkungen, Währungsvorteilen, Hoffnungen auf ein Ende des Ukraine-Kriegs und ein Ende des politischen Stillstands in Deutschland beruht. Alles muss ideal laufen – jede Abweichung könnte das Bild schnell kippen.

Wall Street bleibt verhalten – Trump könnte weitere Zölle verkünden.
Während der DAX feiert, bleibt die Wall Street wenig verändert und zeigt sich als klarer Underperformer. Hier bleibt die Unsicherheit über Trumps Zollpolitik weiterhin ein dominierendes Thema. Er könnte am Abend per Dekret weitere Handelsmaßnahmen ankündigen, die vor allem die EU und den Automobilsektor treffen könnten.

US-Inflationsdaten im Fokus – Powell vor zweiter Anhörung.
Der Dienstag verlief ohne größere Marktereignisse. Die Anhörung von Fed-Chef Jerome Powell im Senat war bislang ereignisarm. Powell blieb vorsichtig und machte keine neuen geldpolitischen Aussagen. Morgen folgt die zweite Anhörung vor dem Repräsentantenhaus. Der wichtigste Termin des Tages sind jedoch die neuen US-Inflationsdaten um 14:30 Uhr.
Sollten diese über den Erwartungen liegen, könnte das die Märkte hart treffen, da es Zinssenkungen der Fed weiter in die Ferne rücken würde.

Der DAX profitiert weiter vom perfekten Umfeld, doch die Märkte bewegen sich auf dünnem Eis. US-Zölle, zu heiße Inflationsdaten oder ein unerwartet hawkisher Powell könnten das überdehnte Momentum des deutschen Leitindex schnell ausbremsen. Die nächsten Tage könnten die Weichen für die nächste größere Marktbewegung stellen.

Wichtige Termine:

  • (!) 14:30 Uhr USA Verbraucherpreise Januar
  • (!) 16:00 Uhr USA Anhörung von Fed Powell vor Ausschuss des Repräsentantenhauses

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Der DAX konnte seinen starkes Jahresauftakt in der ersten Februarhälfte weiter ausbauen und mit einem Allzeithoch nah der 22.000-er Marke und mit einer Jahresperformance von 10% vorerst krönen. Aufkommende neue Zollsorgen belasteten jedoch den Wochenabschluss. Die überfällige Konsolidierung könnte getriggert werden, wenn weitere Zollankündigungen von Trump in der neuen Woche folgen. Der Bereich an der 21.650 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range über die 21.800 zur 22.000 aktiv. Darüber öffnet sich der Cluster zur 22.200 und 22.400.

Unterhalb würde hingegen die erste Eintrübung zur 21.390 in den Fokus rücken. Darunter folgen 21.100 und anschließend 20.900. Bei Bruch droht der Weg zur 20.700/20.400.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX bleibt unvermindert der extrem starke Outperformer und erreicht mit fast 11% Jahresperformance die nächste runde Marke an der 22.000. Eine Konsolidierung wird weiterhin nicht zugelassen, aber mit dieser muss nun trotzdem jederzeit – auch impulslos – gerechnet werden.
Die 21.910 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb wäre die Spanne über die 21.990 zur 22.040 weiter im Fokus. Darüber dürfte sich die Bewegung zur 22.070/.100 und anschließend 22.150 fortsetzen. Bei Bruch öffnet sich der Cluster zu oberen Bollingerband bei 22.220.
  • Unterhalb wäre hingegen die Range zur 21.825 aktiv. Darunter folgen über die 21.770 die 21.720. Anschließend 21.670 und der Weg ins Gap bei 21.580.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 21.930 > 21.990 > 22.040 > 22.070 > 22.100 > 22.150 > 22.220 > 22.250
  • Unterstützungen: 21.825 > 21.770 > 21.720 > 21.670 > 21.585 > 21.510 > 21.430 > 21.340 > 21.280 > 21.200 > 21.120 > 21.060 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130 > 20.030 > 19.930 > 19.850 > 19.820 > 19.780 > 19.725 > 19.670 > 19.650 > 19.580 > 19.540 > 19.470 > 19.410 > 19.365 > 19.310 > 19.285 > 19.260 > 19.200 > 19.160 > 19.080 > 19.030 > 19.015 > 18.975 > 18.910 > 18.850 > 18.810 > 18.760 > 18.720
DAX Tageschart

Der Ausblick im Videoformat

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Aktienmärkte trotzen Trumps Zolldrohungen – DAX bleibt nahe Allzeithoch – Powell & Trump im Fokus

Die Aktienmärkte starteten fester in die neue Handelswoche, trotz erneuter Zolldrohungen von Donald Trump. Er kündigte an, die Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte auf 25 % anzuheben und sprach zudem vage von der Ankündigung von „gegenseitigen Zöllen“, ohne jedoch Details und einen Starttermin zu nennen. Der Markt nahm dies gelassen auf, da bisher konkrete Maßnahmen ausblieben.

DAX hält sich nahe 22.000 – aber wie lange noch?
Besonders der DAX bleibt als Outperformer im Fokus, da die Stahlimporte nur minimal ins Gewicht fallen und sich das Goldlöckchen-Szenario für Europa und Deutschland weiterhin hält. Zinssenkungserwartungen der EZB, ein schwacher Euro sowie das vergleichsweise günstige Bewertungsniveau ziehen weiterhin Kapital an. Doch die Hoffnung, dass Deutschland und die EU gänzlich von den Zöllen verschont bleiben, dürfte eine trügerische Sicherheit sein. Es erscheint sehr wahrscheinlich, dass Trump bald die Automobilindustrie ins Visier nimmt. Jeder neue Tweet oder Kommentar zu diesem Thema könnte daher die Volatilität abrupt ansteigen lassen.

Morgen im Fokus: Powell-Anhörung vor dem Senat:
Am Dienstag wird Fed-Chef Jerome Powell vor dem Bankenausschuss des Senats aussagen – eine Rede, die von Donald Trump genau beobachtet werden dürfte. Trump fordert offen eine schnelle Zinssenkung, um die US-Wirtschaft zu stützen. Powell dürfte sich jedoch aufgrund anhaltender Inflation und solider Konjunkturdaten dagegen sperren. Ein Konflikt zwischen beiden könnte sich weiter zuspitzen.

Ausblick: Eine von Schlagzeilen geprägte Woche
Die Handelswoche bleibt von Unsicherheiten getrieben, insbesondere durch die unklare Zollpolitik von Trump und die geldpolitische Haltung der Fed. Sollte Trump seine Drohungen konkretisieren oder Powell Zinssenkungen klar ausschließen, könnte die Volatilität stark zunehmen. Der Markt bleibt also weiter in einer fragilen Balance zwischen Hoffnung und Risiko.

Wichtige Termine:

  • (!) 16:00 Uhr USA Anhörung von Fed Powell vor Bankenausschuss des Senats

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Der DAX konnte seinen starkes Jahresauftakt in der ersten Februarhälfte weiter ausbauen und mit einem Allzeithoch nah der 22.000-er Marke und mit einer Jahresperformance von 10% vorerst krönen. Aufkommende neue Zollsorgen belasteten jedoch den Wochenabschluss. Die überfällige Konsolidierung könnte getriggert werden, wenn weitere Zollankündigungen von Trump in der neuen Woche folgen. Der Bereich an der 21.650 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range über die 21.800 zur 22.000 aktiv. Darüber öffnet sich der Cluster zur 22.200 und 22.400.

Unterhalb würde hingegen die erste Eintrübung zur 21.390 in den Fokus rücken. Darunter folgen 21.100 und anschließend 20.900. Bei Bruch droht der Weg zur 20.700/20.400.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX konnte sich trotz weiterer Zolldrohungen am Allzeithoch und der runden Marke von 22.000 halten. Sämtliche Ankündigungen von Trump tangieren bisher nur minimal die deutsche Konjunktur und den DAX. Eine Tatsache, die mit einer Meldung von Trump rasch negiert werden kann. Es ist weiterhin mit erhöhter Volatilität zu rechnen.
Die 21.880 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb wäre die Spanne über die 21.940 zur 22.000 weiter im Fokus. Darüber dürfte sich die Bewegung zur 22.050/.070 fortsetzen. Bei Bruch öffnet sich der Cluster zur 22.150 und 22.200.
  • Unterhalb wäre hingegen die Range über die 21.830 zur 21.780 aktiv. Darunter folgen über die 21.720 der Weg ins Gap an der 21.670. Anschließend 21.585.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 21.880 > 21.940 > 22.000 > 22.050 > 22.070 > 22.150 > 22.200
  • Unterstützungen: 21.830 > 21.780 > 21.720 > 21.670 > 21.585 > 21.530 > 21.430 > 21.340 > 21.280 > 21.200 > 21.120 > 21.060 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130 > 20.030 > 19.930 > 19.850 > 19.820 > 19.780 > 19.725 > 19.670 > 19.650 > 19.580 > 19.540 > 19.470 > 19.410 > 19.365 > 19.310 > 19.285 > 19.260 > 19.200 > 19.160 > 19.080 > 19.030 > 19.015 > 18.975 > 18.910 > 18.850 > 18.810 > 18.760 > 18.720
DAX Tageschart

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DAX weiter im Höhenflug – Wall Street bleibt zurückhaltend – Earnings gemischt

Die Aktienmärkte präsentierten sich am Donnerstag erneut zweigeteilt. Während die Wall Street mit engen Handelsspannen unterhalb des Allzeithochs verharrte, setzte der DAX seine beeindruckende Rally fort und hat seit Jahresbeginn bereits +10% Performance erreicht. Damit bleibt er der klare Outperformer im globalen Vergleich – zum Vergleich: der Nasdaq kommt aktuell nur auf +2,2% Jahresperformance.

Der DAX profitiert weiterhin vom Goldlöckchenszenario:
Schwächerer Euro, der die Exportwirtschaft unterstützt
Lockerung der Geldpolitik mit weiteren Zinssenkungen durch die EZB
Hoffnung auf fiskalische Stimuli
Relativ niedrige Bewertungen im Vergleich zu den USA
Negatives Sentiment, das Überraschungsrallys begünstigt

Allerdings ist diese Bewegung mittlerweile sehr stark überdehnt, und mit +10% bereits eine potenzielle Jahresperformance erreicht. Das könnte in den kommenden Wochen Gewinnmitnahmen oder eine Konsolidierung wahrscheinlicher machen.

Die Wall Street zeigt sich hingegen weiterhin zurückhaltend. Die Kombination aus einem starken Dollar und hohen Anleiherenditen sorgt für Vorsicht. Trotz einer durchwachsenen Quartalsberichtssaison, in der viele große Unternehmen keine durchweg überzeugenden Zahlen liefern konnten, hält sich der Markt jedoch stabil.
Am Freitag wird der US-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht, ein wichtiger Impulsgeber für die Märkte.
🔹 Ein schwacher Bericht könnte die Hoffnungen auf Zinssenkungen der Fed wiederbeleben.
🔹 Ein starker Bericht könnte hingegen die Anleiherenditen weiter steigen lassen und damit die Zinssenkungsfantasien komplett ausbremsen.
Die Märkte stehen vor einem spannenden Abschluss der Woche!

Wichtige Termine:

  • 08:00 Uhr DE Industrieproduktion Dezember
  • (!) 14:30 Uhr USA Arbeitsmarktbericht Januar
  • 16:00 Uhr USA Konsumklima Uni Michigan Februar (vorläufig)

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Der DAX zeigte eine extrem starke Januarperformance mit einer Spitzenperformance von +9,4 %. Selbst bei der 52-Wochen-Performance hat der DAX nun den Nasdaq als Outperformer überholt. Eine Konsolidierung erscheint überfällig und könnte mit den bestätigten Zollplänen von Trump eingeleitet werden. Der Bereich an der 21.520 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range über die 21.740 zur 21.900 aktiv. Darüber öffnet sich der Cluster zur 22.000 und 22.200.

Unterhalb würde hingegen die erste Eintrübung zur 21.200 in den Fokus rücken. Darunter folgen 20.900 und bei Bruch der Weg zum alten Allzeithoch bei 20.500.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX konnte seine starke Januar-Outperformance wieder aufgreifen und sich mit einem weiteren Sprung in Richtung der 22k schieben. Mit 10% Jahresperformance lässt er die komplette Wall Street mit Abstand hinter sich. Die 21.770 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb wäre die Spanne zur 21.840 und .900 im Fokus. Darüber dürfte sich die Bewegung über die 21.950 zur 22.000 fortsetzen, gefolgt von der 22.070. Bei Bruch öffnet sich der Cluster zur 22.100 und anschließend der Weg zur 22.200/.220.
  • Unterhalb wäre hingegen die Range über die 21.720 zur 21.630 aktiv. Darunter folgen Gap-Close an der 21.585 und der Weg zur .530. Bei Bruch droht die ersten Eintrübung und der Weg zur 21.430.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 21.770 > 21.840 > 21.900 > 21.950 > 22.000 > 22.070 > 22.100 > 22.200/.220
  • Unterstützungen: 21.720 > 21.630 > 21.585 > 21.530 > 21.430 > 21.340 > 21.280 > 21.200 > 21.120 > 21.060 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130 > 20.030 > 19.930 > 19.850 > 19.820 > 19.780 > 19.725 > 19.670 > 19.650 > 19.580 > 19.540 > 19.470 > 19.410 > 19.365 > 19.310 > 19.285 > 19.260 > 19.200 > 19.160 > 19.080 > 19.030 > 19.015 > 18.975 > 18.910 > 18.850 > 18.810 > 18.760 > 18.720
DAX Tageschart

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