Wall Street Spielball von Trump – Hohe Verunsicherung trotz Zollrücknahme – DAX rennt

Die Aktienmärkte bleiben extrem zweigeteilt. Während der DAX von einem Rekordhoch zum nächsten eilt und mit einer Jahresperformance von 18 Prozent glänzt, steht die Wall Street weiter massiv unter Druck. Der S&P 500 hat erstmals seit November 2023 seine 200-Tageslinie unterschritten und notiert im laufenden Jahr tief im Minus.

Vertrauen in Trumps Wirtschaftspolitik schwindet

Donald Trump hat zwar heute einige der Zölle auf Kanada und Mexiko zurückgenommen beziehungsweise bis April verschoben, doch an der Wall Street hat dies kaum für Erleichterung gesorgt. Die ständige Ungewissheit über seine Wirtschaftspolitik und die beinahe täglichen Richtungswechsel haben das Vertrauen der Investoren erheblich erschüttert. Viele Marktteilnehmer sehen darin eine ernsthafte Gefahr für die wirtschaftliche Stabilität und befürchten sinkende Gewinnerwartungen bei den Unternehmen.

US-Arbeitsmarktbericht als entscheidender Faktor

Zum Wochenausklang richtet sich der Fokus der Märkte auf den US-Arbeitsmarktbericht. Die Märkte benötigen dringend einen positiven Impuls, um die aktuelle Schwächephase zu durchbrechen. Ein starker Arbeitsmarktbericht könnte zwar für Erleichterung sorgen, würde aber gleichzeitig die Befürchtung verstärken, dass die US-Notenbank mit Zinssenkungen weiterhin zögert. Bleiben die Daten hingegen hinter den Erwartungen zurück, könnte sich das ohnehin bereits angeschlagene charttechnische Bild weiter eintrüben und eine erneute Verkaufswelle auslösen.

Zwischen Unsicherheit und Hoffnung auf eine Wende

Während der DAX weiterhin von der lockeren Geldpolitik der EZB, Investitionshoffnungen und starken Zuflüssen profitiert, bleibt die Wall Street im Krisenmodus. Das negative Sentiment dominiert, eine technische Gegenbewegung wäre überfällig, doch es fehlt ein klarer Katalysator. Die Unsicherheit über Trumps Handels- und Wirtschaftspolitik bleibt der größte Bremsfaktor.

Wichtige Termine:

  • Freitag:
  • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q4 (endgültig)
  • (!) 14:30 Uhr US-Arbeitsmarktbericht Februar

Hinweis: Hole mehr aus Trading-Portal.NET und aktiviere Deinen Informationsvorsprung mit meinem Traders Club. Alle Vorteile ansehen.


Der DAX befindet sich nach dem zweitbesten Jahresauftakt seiner Geschichte innerhalb einer flachen Konsolidierung. Die Bullen werden hierbei klar auf eine bullische A-B-C Konsolidierung setzen. Die Bären brauchen die Abwärtsdynamik und das impulsive Triggern eines Doppeltops. Das aktuelle Umfeld ist hochpolitisch und durch viele Unsicherheiten geprägt.
Der Bereich an der 22.500 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range zur 22.800 und dem Allzeithoch 23.000 aktiv. Darüber weitere Chance auf 23.250 und anschließend 23.440.

Unterhalb würde hingegen die Spanne zur 22.250 weiter im Fokus stehen. Darunter folgt der Cluster 22.250 und 22.000, wo die A-B-C Konsolidierung bullisch aufgelöst werden muss. Andernsfalls droht die Eintrübung zur 21.8 und 21.650.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX bleibt weiter der große Outperformer und in kompletter Divergenz zur Wall Street, wobei die neuen Allzeithochs mittlerweile mit sehr hoher Volatilität begleitet werden. 18% Jahresperformance so früh im Jahr sind extrem stark.
Die 23.240 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 23.320 und anschließend 23.420 aktiv. Darüber dürfte sich die Bewegung zur 23.500 und .570 weiter fortsetzen. Bei Bruch Türöffner in Richtung 23.730/.750.
  • Unterhalb wäre hingegen die Range zur 23.160 und 23.130 aktiv. Darunter folgt die Bewegung in Richtung 23.000. Anschließend 22.900 und 22.850.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.240 > 23.320 > 23.420 > 23.500 > 23.570 > 23.730 > 23.750
  • Unterstützungen: 23.160 > 23.130 > 23.080 > 23.000 > 22.900 > 22.850 > 22.700 > 22.630 > 22.540 > 22.470 > 22.350 > 22.250 > 22.150 > 22.080 > 22.050 > 22.000 > 21.950 > 21.825 > 21.770 > 21.720 > 21.670 > 21.585 > 21.510 > 21.430 > 21.340 > 21.280 > 21.200 > 21.120 > 21.060 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130
DAX Tageschart

Der Ausblick im Videoformat

Exklusiver Traders Club


DAX feiert Investitionspläne – Wall Street bleibt im Zollschatten von Trump

Die Aktienmärkte bleiben zweigeteilt, mit einer weiterhin starken Outperformance des DAX, während die Wall Street unter den anhaltenden Unsicherheiten durch Trumps aggressive Zollpolitik leidet.

DAX mit massiven Zugewinnen

Der DAX setzt seinen Höhenflug fort und kann erneut stark zulegen. Treiber ist diesmal ein kleiner „Whatever it takes“-Moment von Friedrich Merz, der mit der Aussicht auf milliardenschwere Investitionsprogramme für Deutschland ein positives Signal an die Märkte gesendet hat.

Während die deutsche Wirtschaft zuletzt unter schwachen Wachstumsdaten litt, könnte ein großer fiskalpolitischer Stimulus der erhoffte Impuls sein. Besonders Industriewerte und Bauunternehmen profitieren von dieser Aussicht.

Wall Street weiter unter Druck – Kommt der Turnaround?

In den USA bleibt das Marktumfeld hingegen angespannt:

  • Der S&P 500 und der Nasdaq notieren weiterhin an ihren 200-Tage-Linien und sind nach den jüngsten Abverkäufen deutlich überverkauft.
  • Das Marktsentiment ist extrem negativ, was normalerweise ein Zeichen für eine baldige technische Gegenreaktion sein könnte.
  • Fehlender Trigger: Es mangelt jedoch an einem klaren positiven Impuls. Ein erwartetes Telefonat zwischen Donald Trump und Justin Trudeau könnte möglicherweise für Erleichterung sorgen – falls sich Anzeichen für eine Annäherung im Zollstreit ergeben.

EZB-Zinsentscheid am Donnerstag im Fokus

Neben der US-Zollpolitik steht morgen vor allem der EZB-Zinsentscheid im Mittelpunkt der Märkte. Erwartet wird eine erneute Leitzinssenkung um 25 Basispunkte, womit sich die EZB weiter von der US-Notenbank Fed entfernt, die aufgrund der verfestigten Inflation eine Pause eingelegt hat.

  • Was bedeutet das für die Märkte?
    • Eine Zinssenkung könnte den DAX weiter beflügeln, da sie die Liquiditätssituation verbessert.
    • Die Divergenz zwischen der EZB und der Fed wächst – ein schwächerer Euro könnte damit weiter Druck auf die europäische Währung ausüben, was wiederum exportorientierte Unternehmen stützen würde.

Wichtige Termine:

  • Donnerstag:
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsatz Januar
    • (!) 14:15 Uhr Eurozone EZB-Zinsentscheid
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:45 Uhr Eurozone EZB-Pressekonferenz
  • Freitag:
    • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q4 (endgültig)
    • (!) 14:30 Uhr US-Arbeitsmarktbericht Februar

Hinweis: Hole mehr aus Trading-Portal.NET und aktiviere Deinen Informationsvorsprung mit meinem Traders Club. Alle Vorteile ansehen.


Der DAX befindet sich nach dem zweitbesten Jahresauftakt seiner Geschichte innerhalb einer flachen Konsolidierung. Die Bullen werden hierbei klar auf eine bullische A-B-C Konsolidierung setzen. Die Bären brauchen die Abwärtsdynamik und das impulsive Triggern eines Doppeltops. Das aktuelle Umfeld ist hochpolitisch und durch viele Unsicherheiten geprägt.
Der Bereich an der 22.500 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range zur 22.800 und dem Allzeithoch 23.000 aktiv. Darüber weitere Chance auf 23.250 und anschließend 23.440.

Unterhalb würde hingegen die Spanne zur 22.250 weiter im Fokus stehen. Darunter folgt der Cluster 22.250 und 22.000, wo die A-B-C Konsolidierung bullisch aufgelöst werden muss. Andernsfalls droht die Eintrübung zur 21.8 und 21.650.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX macht die Verluste des Vortags vollständig wett und notiert erneut nahe seinem Allzeithoch. Besonders die Aussicht auf gigantische Investitionsprogramme sorgt nun für zusätzlichen Rückenwind und treibt den Index weiter an.
Die 23.000 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 23.140 aktiv. Darüber dürfte sich die Bewegung erneut über die 23.240 zur 23.300 fortsetzen. Bei Bruch Türöffner zur 23.400 und 23.440.
  • Unterhalb wäre hingegen die Range zur 22.850 weiter aktiv. Darunter folgt die Bewegung über die 22.790 zur 22.630. Anschließend 22.540 und 22.470, von wo die Bullen selbst noch bullisch abdrehen können.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.000 > 23.140 > 23.240 > 23.310 > 23.400 > 23.440 > 23.500
  • Unterstützungen: 22.850 > 22.700 > 22.630 > 22.540 > 22.470 > 22.350 > 22.250 > 22.150 > 22.080 > 22.050 > 22.000 > 21.950 > 21.825 > 21.770 > 21.720 > 21.670 > 21.585 > 21.510 > 21.430 > 21.340 > 21.280 > 21.200 > 21.120 > 21.060 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130
DAX Tageschart

Der Ausblick im Videoformat

Exklusiver Traders Club


Märkte unter Druck – Trump setzt Zölle durch, Wall Street rutscht weiter ab – Rede im Fokus

Die Aktienmärkte reagierten am Dienstag heftig auf die Umsetzung der angekündigten Strafzölle auf Importe aus Kanada, Mexiko und China, die Donald Trump ohne weitere Verzögerung eingeführt hat. Der DAX, als exportorientierter Index, gab seine starken Vortagesgewinne vollständig ab und drehte scharf nach unten. Auch die Wall Street steht stark unter Druck, wobei die großen US-Indizes zur Stunde sogar ihre 200-Tage-Linien unterschritten haben.

Droht ein größerer Kursrutsch?

Ob es nun zu einem nachhaltigen Einbruch kommt oder sich eine technische Gegenbewegung einstellt, hängt stark von der Rede von Donald Trump zur Lage der Nation ab, die in der heutigen Nacht im US-Kongress stattfinden wird:

  • Versöhnlicher Ton: Falls Trump moderat auftritt, sich kompromissbereit zeigt oder Entspannungssignale in der Zollpolitik sendet, könnte dies eine starke Erholungsbewegung an den Märkten auslösen.
  • Hardliner-Kurs: Bleibt er bei seiner harten Linie und überrascht womöglich mit noch drastischeren Maßnahmen, könnte dies die nächste Abwärtswelle auslösen.

Zwar haben politische Börsen oft nur eine kurzfristige Wirkung, doch diesmal könnte es anders sein. Die eingeführten hohen Zölle sind ein realer wirtschaftlicher Belastungsfaktor, der sowohl die globale Wirtschaft als auch die Inflationsentwicklung negativ beeinflussen könnte.

Mittwoch im Fokus – Konjunkturdaten und Beige Book

Neben Trumps Rede stehen morgen auch wichtige Wirtschaftsdaten auf der Agenda:

  • ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor:
    • Hier ist entscheidend, dass die konjunkturelle Komponente nicht weiter einbricht, während die Preiskomponente nicht erneut steigt.
    • Eine erneute Schwächephase in der US-Wirtschaft bei gleichzeitigem Inflationsdruck wäre eine äußerst ungünstige Kombination.
  • Beige Book der US-Notenbank:
    • Dieser Konjunkturbericht der regionalen Fed-Banken gibt wichtige Hinweise darauf, wie die US-Wirtschaft aktuell eingeschätzt wird.

Die Lage an den Märkten bleibt angespannt, und die nächsten 24 Stunden könnten entscheidend sein. Sollte Trump sich als Hardliner präsentieren und keine Entspannung in der Handelspolitik signalisieren, könnte sich der aktuelle Verkaufsdruck verstärken. Ein versöhnlicher Tonfall könnte hingegen für eine Erleichterung sorgen.

Wichtige Termine:

  • Mittwoch:
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar (endgültig)
    • 14:15 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Februar
    • 16:00 Uhr USA Auftragseingang Industrie Januar
    • (!) 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar
    • 20:00 Uhr USA Beige Book der Fed
  • Donnerstag:
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsatz Januar
    • (!) 14:15 Uhr Eurozone EZB-Zinsentscheid
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:45 Uhr Eurozone EZB-Pressekonferenz
  • Freitag:
    • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q4 (endgültig)
    • (!) 14:30 Uhr US-Arbeitsmarktbericht Februar

Hinweis: Hole mehr aus Trading-Portal.NET und aktiviere Deinen Informationsvorsprung mit meinem Traders Club. Alle Vorteile ansehen.


Der DAX befindet sich nach dem zweitbesten Jahresauftakt seiner Geschichte innerhalb einer flachen Konsolidierung. Die Bullen werden hierbei klar auf eine bullische A-B-C Konsolidierung setzen. Die Bären brauchen die Abwärtsdynamik und das impulsive Triggern eines Doppeltops. Das aktuelle Umfeld ist hochpolitisch und durch viele Unsicherheiten geprägt.
Der Bereich an der 22.500 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range zur 22.800 und dem Allzeithoch 23.000 aktiv. Darüber weitere Chance auf 23.250 und anschließend 23.440.

Unterhalb würde hingegen die Spanne zur 22.250 weiter im Fokus stehen. Darunter folgt der Cluster 22.250 und 22.000, wo die A-B-C Konsolidierung bullisch aufgelöst werden muss. Andernsfalls droht die Eintrübung zur 21.8 und 21.650.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX reagiert empfindlich auf die Eskalation des Zollkonflikts und dreht als exportsensibler Index scharf nach unten. Die Hoffnung auf Vernunft und ein Aussetzen der Zölle wurde nicht erfüllt.
Sollten die Zölle nachhaltig bestehen bleiben, dürfte der DAX weiter unter Druck geraten.
Im Fokus steht nun die mit Spannung erwartete Rede an die Nation von Donald Trump in der heutigen Nacht, die weitere Marktimpulse liefern könnte.
Die 22.500 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 22.670/.700 aktiv. Darüber dürfte sich die Bewegung erneut zur 22.850 fortsetzen. Bei Bruch wieder der Türöffner zur 23.000.
  • Unterhalb wäre hingegen die Range über die 22.410 zur 22.330 weiter aktiv. Darunter folgt die Bewegung zur 22.250 und ins Gap 22.150. Bei Bruch droht der Rutsch zur 22.000/21.950.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 22.500 > 22.670 > 22.700 > 22.850 > 22.940 > 23.000 > 23.050 > 23.140 > 23.240 > 23.310 > 23.400 > 23.450
  • Unterstützungen: 22.410 > 22.330 > 22.250 > 22.150 > 22.080 > 22.050 > 22.000 > 21.950 > 21.825 > 21.770 > 21.720 > 21.670 > 21.585 > 21.510 > 21.430 > 21.340 > 21.280 > 21.200 > 21.120 > 21.060 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130
DAX Tageschart

Der Ausblick im Videoformat

Exklusiver Traders Club


Aktienmärkte bleiben volatil – Trump-Zölle und Rede an die Nation im Fokus

Die Aktienmärkte starteten in den März mit der gleichen Unsicherheit, die bereits die vergangene Handelswoche geprägt hat. Trotz einer saisonal besseren Ausgangslage und eines sehr negativen Sentiments, das häufig als Kontraindikator dient, bleibt die Unsicherheit und Volatilität hoch.

Hauptfaktoren der Verunsicherung:

  1. Trump-Zölle auf Kanada und Mexiko:
    • Die Frist für die Einführung der 25%igen Strafzölle läuft am Dienstag ab.
    • Eine erneute Verlängerung oder Abschwächung der Zölle könnte sofort eine kräftige Rally auslösen.
    • Falls die Zölle tatsächlich in Kraft treten, drohen erhebliche wirtschaftliche Belastungen für die US-Konjunktur und den US-Verbraucher.
  2. Trumps Rede an die Nation im US-Kongress am Dienstag:
    • Die Märkte erwarten eine genauere Skizzierung seiner Wirtschaftspolitik.
    • Unklar bleibt weiterhin, ob Trump seinen harten protektionistischen Kurs fortsetzen oder auf Verhandlungslösungen setzen wird.
    • Erst nach dieser Rede könnten sich die Märkte freier bewegen.

Konjunkturdaten liefern gemischte Signale

  • Der ISM-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe zeigte heute erneut das bereits bekannte Muster:
    • Die Preiskomponente fiel deutlich heißer aus, was Inflationsängste schürt.
    • Gleichzeitig schwächte sich die Konjunktur weiter ab – ein ungünstiges Szenario für die Wirtschaft.

DAX setzt Rekordrally fort

  • Während die Wall Street vorsichtig agiert, setzt der DAX seine beeindruckende Rally fort.
  • Besonders Rüstungswerte und Autohersteller treiben den Index weiter nach oben.
  • Deutschland und Europa scheinen fest entschlossen, höhere Schulden aufzunehmen, um sowohl die Verteidigungsausgaben als auch Konjunkturprogramme zu finanzieren.
  • Der DAX verzeichnet nun eine Jahresperformance von 16% in nur zwei Monaten – ein extremes Wachstum ohne bisherige Umkehrsignale.

Die Unsicherheit an den Märkten bleibt hoch. Der kommende Dienstag könnte richtungsweisend werden – insbesondere in Bezug auf Trumps Handelspolitik und die Inflationserwartungen.

Wichtige Wochentermine:

  • Dienstag:
    • (!) Frist läuft ab: Zölle Kanada/ Mexiko
    • (!) Rede Donald Trump im Kongress
  • Mittwoch:
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar (endgültig)
    • 10:00 Uhr Eurozone Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar (endgültig)
    • 14:15 Uhr USA ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar Februar
    • 16:00 Uhr USA Auftragseingang Industrie Januar
    • (!) 16:00 Uhr USA ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Februar
    • 20:00 Uhr USA Beige Book der Fed
  • Donnerstag:
    • 11:00 Uhr Eurozone Einzelhandelsumsatz Januar
    • (!) 14:15 Uhr Eurozone EZB-Zinsentscheid
    • 14:30 Uhr USA Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:45 Uhr Eurozone EZB-Pressekonferenz
  • Freitag:
    • 11:00 Uhr Eurozone BIP Q4 (endgültig)
    • (!) 14:30 Uhr US-Arbeitsmarktbericht Februar

Hinweis: Hole mehr aus Trading-Portal.NET und aktiviere Deinen Informationsvorsprung mit meinem Traders Club. Alle Vorteile ansehen.


Der DAX befindet sich nach dem zweitbesten Jahresauftakt seiner Geschichte innerhalb einer flachen Konsolidierung. Die Bullen werden hierbei klar auf eine bullische A-B-C Konsolidierung setzen. Die Bären brauchen die Abwärtsdynamik und das impulsive Triggern eines Doppeltops. Das aktuelle Umfeld ist hochpolitisch und durch viele Unsicherheiten geprägt.
Der Bereich an der 22.500 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range zur 22.800 und dem Allzeithoch 23.000 aktiv. Darüber weitere Chance auf 23.250 und anschließend 23.440.

Unterhalb würde hingegen die Spanne zur 22.250 weiter im Fokus stehen. Darunter folgt der Cluster 22.250 und 22.000, wo die A-B-C Konsolidierung bullisch aufgelöst werden muss. Andernsfalls droht die Eintrübung zur 21.8 und 21.650.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX startet fulminant in den März und erreicht mit 23.300+ direkt zum Monatsauftakt ein weiteres Allzeithoch. In den letzten zwei Monaten konnte er eine beeindruckende Performance von über 16 % erzielen und bleibt damit ein klarer Outperformer gegenüber der weiterhin verunsicherten Wall Street.
Das Thema Zölle bleibt jedoch auch das Damoklesschwert für die Märkte und den DAX.
Die 23.000 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 23.140 aktiv. Darüber dürfte sich die Bewegung erneut über die 23.240 zur 23.310 fortsetzen. Bei Bruch folgen 23.450.
  • Unterhalb wäre hingegen die Range zur 22.850 weiter aktiv. Darunter folgt wieder die Bewegung zur 22.670. Bei Bruch Türöffner zur 22.550.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.000 > 23.140 > 23.240 > 23.310 > 23.400 > 23.450
  • Unterstützungen:
  • > 22.320 > 22.250 > 22.180 > 22.150 > 22.080 > 22.050 > 22.030 > 21.990 > 21.930 > 21.825 > 21.770 > 21.720 > 21.670 > 21.585 > 21.510 > 21.430 > 21.340 > 21.280 > 21.200 > 21.120 > 21.060 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130
DAX Tageschart

Der Ausblick im Videoformat

Exklusiver Traders Club


Märkte bleiben nervös – Trump setzt weiter auf Zolldrohungen – Sentiment sehr bärisch

Die Aktienmärkte stehen weiterhin unter Druck und bleiben stark von den Äußerungen von Donald Trump geprägt. Seine jüngsten Aussagen verstärken die Unsicherheit:

  • Zölle auf Kanada, Mexiko und China sollen Anfang März kommen – für China sogar eine Erhöhung.
  • Reziproke Zölle und Autozölle für die EU sollen im April folgen.
  • Fraglich bleibt, ob dies nur eine Verhandlungstaktik ist oder ob Trump tatsächlich einen Handelskrieg riskiert.

Ein massiver Handelskonflikt ist aktuell nicht in den Märkten eingepreist, da die meisten Anleger noch auf einen strategischen Bluff Trumps setzen. Sollten die Zölle tatsächlich in vollem Umfang umgesetzt werden, drohen erhebliche Verwerfungen im globalen Handel.

Stimmung an den Märkten extrem bärisch – Zeit für eine Erholung?

  • Das Sentiment ist stark ins Negative gekippt, die Angst vor Handelskonflikten dominiert.
  • Saisonalität ist mit Monatsbeginn März jedoch oft stärker, was eine Gegenbewegung zusätzlich begünstigen könnte.
  • Es fehlt nur ein positiver Trigger für eine Erholungsrally – etwa eine Entspannungssignal von Trump oder positiv aufgenommene Wirtschaftsdaten.

Wichtige Termine zum Monatsabschluss

  • Deutschland: Einzelhandelsumsätze und Inflationsdaten
  • USA: PCE-Kernrate (wichtigste Inflationskomponente für die Fed)

Die Inflationszahlen aus den USA könnten einen wichtigen Trigger liefern:

  • Kühlere Inflation könnte eine Erleichterung bringen und eine Rally auslösen.
  • Höhere Inflation würde Zinssenkungen weiter in die Ferne rücken und den Druck auf die Märkte aufrechterhalten.

Trump bleibt jedoch der größte Unsicherheitsfaktor. Sollte er seine Zölle umsetzen, drohen massive wirtschaftliche Verwerfungen. Ein bärisches Sentiment und ein saisonal starker März könnten jedoch bald eine Gegenbewegung auslösen. Die morgigen Inflationsdaten sind der wichtigste kurzfristige Trigger für den Markt.

Wichtige Termine:

  • Freitag:
    • Monatsabschluss
    • 08:00 Uhr DE Einzelhandelsumsätze Januar
    • 14:00 Uhr DE Verbraucherpreise Februar (Vorabschätzung)
    • (!) 14:30 Uhr USA PCE-Kernrate Januar

Hinweis: Hole mehr aus Trading-Portal.NET und aktiviere Deinen Informationsvorsprung mit meinem Traders Club. Alle Vorteile ansehen.


Update folgt im Wochenverlauf.
Der DAX konnte seinen starken Jahresauftakt im Februar auf 13,6 % weiter ausbauen und ein neues Allzeithoch oberhalb der 22.600 Punkte erreichen. Damit liegt er deutlich über vielen Jahresendzielen der großen Analystenhäuser. Das Goldlöckchen-Szenario bleibt der zentrale Treiber, doch Abweichungen von dieser sehr hohen Erwartung könnten die Gefahr einer überfälligen Konsolidierung mit sich bringen.
Der Bereich an der 22.150 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt eine Range über die 22.300 zur 22.510 aktiv. Darüber öffnet sich der Cluster zur 22.800, gefolgt von der 23.000.

Unterhalb würde hingegen die erste Eintrübung zur 21.780 in den Fokus rücken. Darunter folgen 21.450 und anschließend 21.100.

DAX Wochenchart größer

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX musste nach den erneuten Zolldrohungen von Trump alle gestrigen Gewinne wieder abgeben. Eine bullische A-B-C Konsolidierung bleibt damit wahrscheinlich, welchen noch ein weiteres Tief benötigt. Die Bären müssten hingegen auf starken Abgabedruck und der bärischen Aktivierung eines Doppeltops setzen. Sentiment und Saisonalität begünstigen den bullischen Pfad.
Die 22.540 stellen die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne über die 22.580 zur 22.670 weiter aktiv. Darüber dürfte sich die Bewegung zur 22.700 und 22.740 fortsetzen. Bei Bruch die Aufhellung auf 22.790 und 22.850.
  • Unterhalb wäre hingegen die Range zur 22.480 weiter aktiv. Darunter folgt die weitere Bewegung in die C mit der 22.390. Anschließend der Weg zur 22.270 und 22.230.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 22.580 > 22.670 > 22.670 > 22.740 > 22.790 > 22.850 > 22.880 > 22.940 > 23.000
  • Unterstützungen: 22.540 > 22.480 > 22.390 > 22.320 > 22.270 > 22.230 > 22.150 > 22.100 > 22.050 > 22.030 > 21.990 > 21.930 > 21.825 > 21.770 > 21.720 > 21.670 > 21.585 > 21.510 > 21.430 > 21.340 > 21.280 > 21.200 > 21.120 > 21.060 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130
DAX Tageschart

Der Ausblick im Videoformat

Exklusiver Traders Club