Historischer Wochenstart an den Märkten – Trump: Hardliner oder verhandlungsbereit?

Die neue Handelswoche begann mit einem Erdbeben an den Börsen: Der DAX verlor in der Spitze über 10 % – der größte Tagesverlust seit dem Corona-Crash. Auch die US-Indizes rutschten auf Bärenmarktniveau, was die Schwere der aktuellen Lage unterstreicht. Trumps Zollpolitik hat die Märkte fest im Griff – nicht nur durch ihre inhaltliche Wucht, sondern vor allem durch die Art der Kommunikation, die jeden Spielraum für Planungssicherheit zerstört.
Die Nervosität im Markt äußerte sich heute in einer historischen Schwankungsbreite. Der DAX pendelte im Tagesverlauf zwischen 18.490 und 20.800 Punkten – ein Unterschied von über 2.300 Punkten innerhalb weniger Stunden. Eine solche Bandbreite ist ein klares Zeichen für maximale Unsicherheit und völlige Orientierungslosigkeit unter den Marktteilnehmern. Dabei werden inzwischen nahezu alle Schlagzeilen unreflektiert als potentielle Impulsgeber interpretiert.

Trump bleibt der große Unsicherheitsfaktor

Entscheidend für den weiteren Verlauf bleibt die Frage, ob Trump an seinem nächsten Zollpaket zum 09. April festhält oder – wie in der Vergangenheit – erneut eine Zollpause oder Verhandlungsoffenheit signalisiert. Das Zeitfenster für diplomatische Gespräche schließt sich rapide, während die wirtschaftlichen Folgen der bisherigen Maßnahmen bereits spürbar werden. Eine Fortsetzung des Hardlinerkurses dürfte nicht nur die US-Wirtschaft in eine Rezession drücken, sondern hätte globale Auswirkungen.
Selbst im Falle eines Rückzugs oder einer Verhandlungslösung ist ein erheblicher Vertrauensverlust bereits eingetreten. Die Märkte wissen inzwischen, dass strategische Richtungswechsel in der US-Wirtschaftspolitik über Nacht möglich sind – mit gravierenden Folgen. Das wird die Risikoprämien dauerhaft erhöhen und auch künftig für empfindlichere Reaktionen auf politische Schlagzeilen sorgen.

Extreme Risiken, aber auch extreme Chancen

Eine Rücknahme oder Lockerung der Zölle könnte eine enorme Erholungsrally auslösen – getrieben von Short-Eindeckungen und wiederkehrender Liquidität. Bleibt Trump jedoch auf Hardliner-Kurs, dürfte die Rezession zur selbsterfüllenden Prophezeiung werden. Der 09. April wird damit zur entscheidenden Marke für die kurzfristige Marktstimmung – und vielleicht auch für die wirtschaftliche Weichenstellung der kommenden Quartale.
Kurzfristig braucht es etwas Stabiliät und die Hoffnung auf einen Turnaround Tuesday.

Wichtige Wochentermine:

  • Dienstag:
    • 12:00 Uhr US NFIB Small Business Index März
  • Mittwoch:
    • 20:00 Uhr US Fed Protokoll
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr US Verbraucherpreise März
  • Freitag:
    • Auftakt Quartalsberichtssaison
    • 08:00 Uhr DE Verbraucherpreise März (endgültig)
    • 14:30 Uhr US Erzeugerpreise März
    • (!) 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan April (vorläufig)

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Update folgt im Wochenverlauf

Der DAX bleibt weiterhin der klare Outperformer und hat mit einer Spitzenperformance von +18 % im Jahr 2025 die Wall Street, die weiterhin tief im Minus notiert, deutlich hinter sich gelassen.
Zunehmend auffällig ist jedoch, dass die einstige Outperformance und Dynamik schwindet und neue Hochs regelmäßig zu Gewinnmitnahmen genutzt werden. Die mehrwöchige Seitwärtsrange konnte bisher verteidigt werden, allerdings ist die Kombisupportzone nun sehr nah. Trumps Zolltermin am 02.04. kann daher einen entscheidenden Trigger setzen.
Der Bereich an der 22.700 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die obere Range zum m. Bollinger 22.900 und der 23k weiter aktiv. Darüber würde sich das Bild wieder in die obere Hälfte der Seitwärtsrange in Richtung 23.3 aufhellen. Bei Bruch Chance auf das Allzeithoch an der 23.500.

Unterhalb würde hingegen der Kombisupport an der 22.300/.200 unter Druck stehen. Darunter droht die erste Eintrübung über die 22k zur 21.800. Bei Bruch folgt die Gap-Zone an der 21.600.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX mit historischen Bewegungen und einer unglaublichen Schwankungsbreite von 2.300 Punkten zum Wochenauftakt. Bullenmarkttrendlinie verletzt. Die heftige 20%-Abrisskante der letzten Wochen wird selbst bei starken Konterrallys viel Zeit für Stabilität und eine Bodenbildung benötigen. Volatilität bleibt daher vorerst der tägliche Begleiter.
Nach dem Black Friday und Panic Monday hoffen die Märkte nun auf eine erste Gegenbewegung zum Turnaround Tuesday.
Der Bereich an der 19.700 stellt eine erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 19.860 und der 200-TL bei 19.950 aktiv. Darüber Chance auf weitere Erholung in Richtung 20.400. Bei Bruch das Gap-Close an der 20.600 und anschließend weitere Bewegung zur 20.900.
  • Unterhalb bleibt hingegen die 19.400 im Fokus. Darunter droht erneuter Abgabedruck zur 19.100 und anschließend zur 18.750. Bei Bruch folgt nach der 18.500 weiterer Abgabedruck zur 18.200.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 19.700 > 19.860 > 19.950 > 20.400 > 20.600 > 20.900
  • Unterstützungen: 19.400 > 19.100 > 18.750 > 18.500 > 18.200
DAX Tageschart

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Schockstarre nach Trumps Zollhammer – Nun Trump vs. Powell

Die Aktienmärkte reagierten am Donnerstag mit einem tiefroten Tag auf das, was viele nicht mehr für möglich gehalten hatten: Donald Trump übertraf mit seiner massiven Zollankündigung selbst die pessimistischsten Erwartungen. Besonders die US-Tech-Werte und Nebenwerte wurden regelrecht abverkauft. Der Russell 2000 notiert bereits klar im Bärenmarktbereich. In dieser Form wirkt Trumps Zollpaket wie eine wirtschaftspolitische Kehrtwende mit erheblichen Risiken – nicht nur für den internationalen Handel, sondern vor allem für die heimische US-Wirtschaft.
Die Zölle bringen eine gefährliche Kombination aus wachsendem Inflationsdruck und zunehmender Konjunkturschwäche mit sich. Die Unternehmen stehen nun unter doppeltem Druck: steigende Kosten bei gleichzeitigem Nachfragerückgang – ein klassisches Stagflationsszenario. Und je länger diese Zölle Bestand haben, desto nachhaltiger werden sie sich in Unternehmensgewinnen, Konsumverhalten und letztlich der Wachstumsdynamik niederschlagen.

Hoffnung auf Verhandlungen als letzte Bastion

Ein kleiner Hoffnungsschimmer bleibt jedoch: die Tatsache, dass nun alle Zölle auf dem Tisch liegen dürften. Viele Marktteilnehmer gehen davon aus, dass Trump diese Maximalforderungen als Verhandlungsmasse versteht – mit der Aussicht auf spätere Rücknahmen bei erfolgreichen Gesprächen. Diese Hoffnung allein könnte in den kommenden Tagen der entscheidende Impuls sein, um zumindest eine technische Gegenbewegung einzuleiten. Ob sich dieser „Verhandlungsjoker“ jedoch tatsächlich einlösen lässt, bleibt vorerst offen.

Fed Powell und der Arbeitsmarktbericht im Fokus

Am Freitag steht mit dem US-Arbeitsmarktbericht das nächste Schlüsselereignis an. In der aktuellen Marktstimmung könnte ein solider Bericht genau das richtige Signal sein, um zumindest kurzfristig Stabilität zu schaffen. Schwache Daten hingegen könnten die Rezessionsängste weiter anfeuern und den Abverkauf in den Wochenschluss tragen.
Ebenfalls im Blick: die Rede von Fed-Chef Jerome Powell zur wirtschaftlichen Lage. Es wäre eine Chance für Powell, verbal zu intervenieren und dem zunehmend nervösen Markt ein Mindestmaß an Orientierung zu geben – sei es durch die Betonung geldpolitischer Flexibilität oder durch ein gezieltes Signal der Absicherung gegen wirtschaftliche Verwerfungen.

Die Stimmung ist angespannt, das Chartbild angeschlagen, und die Nerven liegen förmlich blank. Der Freitag könnte für den weiteren Verlauf der nächsten Woche eine wichtige Weichenstellung bieten. Powell und der Arbeitsmarktbericht haben die Kraft, eine erste Stabilisierung zu ermöglichen. Doch sie müssen liefern – sonst droht eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung mit immer stärkerer Eigendynamik

Wichtige Wochentermine:

  • Freitag:
    • 10:00 Uhr DE Auftragseingang Industrie Februar
    • (!) 14:30 Uhr US-Arbeitsmarktbericht März
    • (!) 16:20 Uhr US Fed Chef Powell Rede „Economic Outlook“

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Der DAX bleibt weiterhin der klare Outperformer und hat mit einer Spitzenperformance von +18 % im Jahr 2025 die Wall Street, die weiterhin tief im Minus notiert, deutlich hinter sich gelassen.
Zunehmend auffällig ist jedoch, dass die einstige Outperformance und Dynamik schwindet und neue Hochs regelmäßig zu Gewinnmitnahmen genutzt werden. Die mehrwöchige Seitwärtsrange konnte bisher verteidigt werden, allerdings ist die Kombisupportzone nun sehr nah. Trumps Zolltermin am 02.04. kann daher einen entscheidenden Trigger setzen.
Der Bereich an der 22.700 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die obere Range zum m. Bollinger 22.900 und der 23k weiter aktiv. Darüber würde sich das Bild wieder in die obere Hälfte der Seitwärtsrange in Richtung 23.3 aufhellen. Bei Bruch Chance auf das Allzeithoch an der 23.500.

Unterhalb würde hingegen der Kombisupport an der 22.300/.200 unter Druck stehen. Darunter droht die erste Eintrübung über die 22k zur 21.800. Bei Bruch folgt die Gap-Zone an der 21.600.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX folgt der Wall Street und verlässt seine Seiwärtsrange, allerdings mit etwas mehr gedämpfter Abwärtsdynamik. Der Bereich an der 21.5 stellt eine erste gute Zone, wo mit mehr Gegenwehr zu rechnen wäre. US Payrolls und Fed Chef Powell können die Märkte am Nachmittag stark bewegen.
Der Bereich an der 21.840 stellt die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 21.950 und 22.000 weiter aktiv. Darüber folgt der Weg zur 22.150. Bei Bruch die weitere Erholung zur 22.290/.320. Anschließt GD50 bei 22.420.
  • Unterhalb wäre hingegen die 22.720 wieder die erste relevante Zone. Darunter folgt abermals Druck ins Gap und Fibu-Lebel bei 21.580. Bei Bruch weiteres Abwärtsrisiko zur 21.4/.370.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 21.950 > 22.000 > 22.150 > 22.190 > 22.290 > 22.320 > 22.420 > 22.540 > 22.680 > 22.740 > 22.840 > 22.880 > 22.980 > 23.050 > 23.100 > 23.220 > 23.340 > 23.380 > 23.470 > 23.550 > 23.600 > 23.720 > 23.750
  • Unterstützungen: 21.840 > 21.720 > 21.600 > 21.580 > 21.510 > 21.400 > 21.370 > 21.280 > 21.200 > 21.120 > 21.060 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130
DAX Tageschart

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Warten auf Trump – Volatilität vor der Entscheidung – Daten rücken in den Fokus

Die Aktienmärkte bleiben am Mittwoch weiter volatil und richtungslos, während sich die Blicke zunehmend auf das angekündigte Zollpaket von Donald Trump richten. Der DAX bewegt sich weiter innerhalb seiner übergeordneten Seitwärtsrange und scheint auf einen Impuls von außen zu warten. Um 22:00 Uhr deutscher Zeit wird Trump im Rahmen einer öffentlichen Ansprache seinen Zollplan vorstellen – ein Ereignis, das dem morgigen Handelsstart potenziell eine klare Richtung geben dürfte.
Die Erwartungshaltung ist eher negativ gefärbt. Viele Marktteilnehmer befürchten eine Ausweitung der Zölle auf breite Warengruppen, möglicherweise im zweistelligen Prozentbereich – und das ohne Übergangsfristen. Sollte Trump jedoch auch nur ansatzweise Signale der Kompromissbereitschaft senden oder die Umsetzung zeitlich strecken, könnte der Markt kurzfristig mit einer Erleichterungsrally reagieren.

Wirtschaftsdaten rücken ebenfalls in den Fokus

Parallel zur politischen Unsicherheit rücken auch wieder wichtige Wirtschaftsdaten in den Vordergrund. Am Donnerstag steht mit dem ISM-Index für den Dienstleistungssektor ein starker Frühindikator auf dem Programm. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf der aktuellen Geschäftslage, sondern insbesondere auf der Preisentwicklung – ein weiterer Puzzlestein im Bild der aktuell diskutierten Stagflationsgefahr.
Am Freitag folgt mit dem offiziellen US-Arbeitsmarktbericht dann das zweite große Highlight der Woche. Die Märkte werden genau beobachten, ob sich die bislang schwachen weichen Daten – wie das Verbrauchervertrauen oder regionale Frühindikatoren – nun auch in den „harten“ Zahlen widerspiegeln. Ein überraschend schwacher Arbeitsmarktbericht könnte die Rezessionssorgen noch verstärken. Ein solider Bericht für Erleichterung sorgen.

Die nächsten beiden Tage dürften entscheidend sein. Trumps heutige Entscheidung könnte kurzfristig für eine stärkere Bewegung sorgen – je nach Ausmaß und Tonlage der Zölle. Die makroökonomischen Daten könnten danach zeigen, wie ernst die Lage wirklich ist. In einem ohnehin angespannten Marktumfeld dürfte es an Impulsen nun nicht mangeln.

Wichtige Wochentermine:

  • Donnerstag:
    • 09:55 Uhr DE Dienstleistungssektor März (endgültig)
    • 11:00 Uhr EU Erzeugerpreise Februar
    • 13:30 Uhr EU EZB Protokoll
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor März
  • Freitag:
    • 10:00 Uhr DE Auftragseingang Industrie Februar
    • (!) 14:30 Uhr US-Arbeitsmarktbericht März
    • (!) 16:20 Uhr US Fed Chef Powell Rede „Economic Outlook“

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Der DAX bleibt weiterhin der klare Outperformer und hat mit einer Spitzenperformance von +18 % im Jahr 2025 die Wall Street, die weiterhin tief im Minus notiert, deutlich hinter sich gelassen.
Zunehmend auffällig ist jedoch, dass die einstige Outperformance und Dynamik schwindet und neue Hochs regelmäßig zu Gewinnmitnahmen genutzt werden. Die mehrwöchige Seitwärtsrange konnte bisher verteidigt werden, allerdings ist die Kombisupportzone nun sehr nah. Trumps Zolltermin am 02.04. kann daher einen entscheidenden Trigger setzen.
Der Bereich an der 22.700 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die obere Range zum m. Bollinger 22.900 und der 23k weiter aktiv. Darüber würde sich das Bild wieder in die obere Hälfte der Seitwärtsrange in Richtung 23.3 aufhellen. Bei Bruch Chance auf das Allzeithoch an der 23.500.

Unterhalb würde hingegen der Kombisupport an der 22.300/.200 unter Druck stehen. Darunter droht die erste Eintrübung über die 22k zur 21.800. Bei Bruch folgt die Gap-Zone an der 21.600.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX abwartend in der Seitwärtsrange. Trumps Zölle hätten das Potential den DAX stark zu bewegen.
Der Bereich an der 22.350 stellt die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 22.540 weiter aktiv. Darüber folgt der Weg zum Wochen-PP bei 22.680. Bei Bruch die weitere Erholung über die 22.740 zum Gap und dem m. Bollinger bei 22.840.
  • Unterhalb wäre hingegen die 22.280 und .260 wieder die erste relevante Zone. Darunter folgt abermals Druck über die 22.190 zur 22.150. Bei Bruch 21.990 und nachfolgend 21.850.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 22.540 > 22.680 > 22.740 > 22.840 > 22.880 > 22.980 > 23.050 > 23.100 > 23.220 > 23.340 > 23.380 > 23.470 > 23.550 > 23.600 > 23.720 > 23.750
  • Unterstützungen: 22.350 > 22.280 > 22.260 > 22.190 > 22.150 > 22.000 > 21.850 > 21.820 > 21.720 > 21.650 > 21.585 > 21.510 > 21.430 > 21.340 > 21.280 > 21.200 > 21.120 > 21.060 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130
DAX Tageschart

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Quartalswechsel mit bekannten Mustern – Jetzt kommt der Handelskrieg, oder?

Die Aktienmärkte präsentierten sich zum Start ins neue Quartal mit einer Erholungsbewegung, die an ein vertrautes Muster erinnert. Die Schwäche zum Monatsende wurde am gestrigen Quartalsabschluss zügig aufgefangen, heute folgten Kurszuwächse. Der DAX konnte seine Seitwärtsrange damit weiter stabil verteidigen und positioniert sich nun mit einem gewissen Sicherheitsabstand vor dem morgigen großen Zolltermin im Weißen Haus (22:00 Uhr deutscher Zeit). Der Quartalswechsel wird häufig von Sonderfaktoren wie Rebalancing, Mittelzuflüssen oder Glattstellungen geprägt, was die Stärke relativiert – dennoch: Die Stabilität ist inmitten der geopolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheit wichtig.

USA: Datenlage trübt sich weiter ein

Wenig Anlass zur Entwarnung liefern dagegen die Konjunkturdaten aus den USA. Der ISM-Einkaufsmanagerindex fiel erneut schwächer aus und zeigte gleichzeitig eine besorgniserregend anziehende Preiskomponente. Das Narrativ eines sich manifestierenden Stagflationsszenarios – also stagnierendem Wachstum bei steigenden Preisen – wird damit weiter gestützt. Sollte Trump morgen weitreichende Zölle verhängen, dürfte sich dieses Risiko weiter verschärfen. Die ohnehin fragile wirtschaftliche Lage würde durch höhere Importpreise und potenzielle Gegenzölle zusätzlich unter Druck geraten.

Erwartungshaltung bereits sehr negativ – Überraschungspotenzial?

So paradox es klingen mag: Die Märkte blicken mit einer bereits sehr pessimistischen Erwartung auf Trumps bevorstehenden Zollplan. In der Vergangenheit war es oft genau diese Konstellation, die das Überraschungspotenzial auf der Oberseite begünstigte. Wenn Trump morgen beispielsweise nur moderate Zölle verhängt, diese auf einzelne Branchen begrenzt oder einen konkreten Aufschub einräumt, könnte es zu einer temporären Entlastungsrally kommen – ganz einfach, weil das befürchtete Worst-Case-Szenario ausbleibt.
Ein solches Reaktionsmuster hätte allerdings rein taktischen Charakter. Die übergeordnete Lage bleibt belastet, vor allem wenn man bedenkt, dass weitere Eskalationsstufen jederzeit nachgeschoben werden können.

So oder so… Trump liefert den Takt

Die Marktteilnehmer schauen gespannt nach Washington. Der Ausgang der morgigen Zollentscheidung könnte kurzfristig über Richtungsentscheidungen entscheiden. Eine breite Zollerhebung im zweistelligen Prozentbereich ohne Übergangsfristen wäre ein massiver Belastungsfaktor und könnte die Korrektur an den Märkten beschleunigen. Begrenzte Zölle, auf bestimmte Branchen zugeschnitten oder mit Aufschub versehen, wären hingegen – zumindest temporär – ein positives Signal. Die Nervosität bleibt hoch.

Wichtige Wochentermine:

  • Mittwoch:
    • (!) Zolltermin von Trump
    • 14:15 Uhr US ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar März
    • 16:00 Uhr US Auftragseingang Industrie Februar
  • Donnerstag:
    • 09:55 Uhr DE Dienstleistungssektor März (endgültig)
    • 11:00 Uhr EU Erzeugerpreise Februar
    • 13:30 Uhr EU EZB Protokoll
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor März
  • Freitag:
    • 10:00 Uhr DE Auftragseingang Industrie Februar
    • (!) 14:30 Uhr US-Arbeitsmarktbericht März
    • (!) 16:20 Uhr US Fed Chef Powell Rede „Economic Outlook“

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Der DAX bleibt weiterhin der klare Outperformer und hat mit einer Spitzenperformance von +18 % im Jahr 2025 die Wall Street, die weiterhin tief im Minus notiert, deutlich hinter sich gelassen.
Zunehmend auffällig ist jedoch, dass die einstige Outperformance und Dynamik schwindet und neue Hochs regelmäßig zu Gewinnmitnahmen genutzt werden. Die mehrwöchige Seitwärtsrange konnte bisher verteidigt werden, allerdings ist die Kombisupportzone nun sehr nah. Trumps Zolltermin am 02.04. kann daher einen entscheidenden Trigger setzen.
Der Bereich an der 22.700 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die obere Range zum m. Bollinger 22.900 und der 23k weiter aktiv. Darüber würde sich das Bild wieder in die obere Hälfte der Seitwärtsrange in Richtung 23.3 aufhellen. Bei Bruch Chance auf das Allzeithoch an der 23.500.

Unterhalb würde hingegen der Kombisupport an der 22.300/.200 unter Druck stehen. Darunter droht die erste Eintrübung über die 22k zur 21.800. Bei Bruch folgt die Gap-Zone an der 21.600.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX konnte in den Quartalswechsel nochmal an der Supportzone abprallen. Trump großer Zolltag kann für den DAX (sehr exportlastig) ein großes Volatilitätsereignis darstellen. Es ist Zurückhaltung angesagt.
Der Bereich an der 22.370 (50-TL) stellt die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 22.540 weiter aktiv. Darüber folgt der Weg über die 22.640 zum Wochen-PP bei 22.680. Bei Bruch die weitere Erholung zur 22.740 und dem m. Bollinger bei 22.840.
  • Unterhalb wäre hingegen die 22.230 und .190 wieder die erste relevante Zone. Darunter folg abermals Druck zur 22.150 und 20.090. Bei Bruch 21.950.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 22.540 > 22.640 > 22.680 > 22.740 > 22.840 > 22.920 > 23.050 > 23.100 > 23.220 > 23.340 > 23.380 > 23.470 > 23.550 > 23.600 > 23.720 > 23.750
  • Unterstützungen: 22.230 > 22.190 > 22.150 > 22.090 > 21.950 > 21.850 > 21.820 > 21.720 > 21.650 > 21.585 > 21.510 > 21.430 > 21.340 > 21.280 > 21.200 > 21.120 > 21.060 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130
DAX Tageschart

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Börse im Trump-Sog – Märkte vor einer extrem spannungsgeladenen Woche

Die Aktienmärkte starteten mit deutlicher Schwäche in eine Handelswoche, die in vielerlei Hinsicht richtungsweisend werden dürfte. Die Verunsicherung ist mit Händen zu greifen – und das aus gutem Grund. Donald Trump hat den „Tag der Befreiung“ für Mittwoch angekündigt. An diesem Tag sollen, so die Aussagen des US-Präsidenten, weitreichende neue Zölle verkündet werden. Ob Trump dabei als kompromissloser Hardliner auftritt oder sich mit Teilmaßnahmen und Aufschüben zurückhält, bleibt das große Fragezeichen – mit unmittelbaren Auswirkungen auf das Marktgeschehen.
Der Quartalswechsel könnte hingegen technisch noch etwas stützend für den Aktienmarkt (Window Dressing, Pensionsfonds) wirken.

Bangen vor Zollhammer und Wirtschaftsdaten

Neben Trumps Ankündigungen stehen in dieser Woche auch harte makroökonomische Fakten im Fokus. Die ISM-Einkaufsmanagerindizes sowie der offizielle US-Arbeitsmarktbericht am Freitag könnten zeigen, ob die Unsicherheit aus der Handelspolitik bereits in der realen Wirtschaft angekommen ist. Die Angst vor einer „blutroten Woche“ ist real – nämlich dann, wenn Trump tatsächlich Zölle im zweistelligen Prozentbereich festlegt und die Wirtschaftsdaten zugleich signalisieren, dass die US-Wirtschaft spürbar unter Druck gerät.
Doch es gibt auch das Szenario der Erleichterung: Sollte Trump nur selektive oder symbolische Zölle einführen, größere Maßnahmen nur in Aussicht stellen und die Wirtschaftsdaten stabil bleiben, könnte sich die derzeit angestaute Unsicherheit schnell in eine scharfe Erholungsrally entladen.

DAX mit starkem Quartal – aber anfällig

Der DAX schloss den Monat zwar im Minus, blickt aber auf ein sehr starkes erstes Quartal zurück. Mit rund 11 % Performance und zahlreichen Allzeithochs konnte er sich als klarer Outperformer etablieren. Diese relative Stärke steht nun jedoch auf dem Prüfstand. Sollten sich die Zolldrohungen auch auf europäische Kernbranchen wie die Automobilindustrie ausweiten, könnte sich das Blatt schnell wenden. In einem politisch getriebenen Umfeld ist diese Outperformance keineswegs garantiert – im Gegenteil.

Wall Street tief im Krisenmodus

Ganz anders zeigt sich das Bild in den USA. Die Wall Street beendete das erste Quartal mit dem schlechtesten Ergebnis seit Beginn der Corona-Pandemie. Der technologische Leitindex Nasdaq 100 verlor sogar über 14 % in wenigen Wochen. Die psychologische Belastung durch die erratische Wirtschaftspolitik, steigende Inflationserwartungen und nachlassende Konjunkturdynamik ist enorm. Nun kommt es auf die nächsten Schritte an – und ein wenig auch auf das Bauchgefühl von Donald Trump.

Es wird eine Woche zwischen Hoffen und Bangen. Noch haben beide Szenarien – Sell-off/ Bärenmarkt oder Erleichterung – ihre Berechtigung. Die Märkte bleiben auf Standby.

Wichtige Wochentermine:

  • Dienstag:
    • Quartalsauftakt
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe März (endgültig)
    • 11:00 Uhr Eurozone Verbraucherpreise März
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe März
    • 16:00 Uhr JOLTS-Daten (offene Stellen) Februar
  • Mittwoch:
    • (!) Zolltermin von Trump
    • 14:15 Uhr US ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar März
    • 16:00 Uhr US Auftragseingang Industrie Februar
  • Donnerstag:
    • 09:55 Uhr DE Dienstleistungssektor März (endgültig)
    • 11:00 Uhr EU Erzeugerpreise Februar
    • 13:30 Uhr EU EZB Protokoll
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor März
  • Freitag:
    • 10:00 Uhr DE Auftragseingang Industrie Februar
    • (!) 14:30 Uhr US-Arbeitsmarktbericht März
    • (!) 16:20 Uhr US Fed Chef Powell Rede „Economic Outlook“

Hinweis: Hole mehr aus Trading-Portal.NET und aktiviere Deinen Informationsvorsprung mit meinem Traders Club. Alle Vorteile ansehen.


Der DAX bleibt weiterhin der klare Outperformer und hat mit einer Spitzenperformance von +18 % im Jahr 2025 die Wall Street, die weiterhin tief im Minus notiert, deutlich hinter sich gelassen.
Zunehmend auffällig ist jedoch, dass die einstige Outperformance und Dynamik schwindet und neue Hochs regelmäßig zu Gewinnmitnahmen genutzt werden. Die mehrwöchige Seitwärtsrange konnte bisher verteidigt werden, allerdings ist die Kombisupportzone nun sehr nah. Trumps Zolltermin am 02.04. kann daher einen entscheidenden Trigger setzen.
Der Bereich an der 22.700 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die obere Range zum m. Bollinger 22.900 und der 23k weiter aktiv. Darüber würde sich das Bild wieder in die obere Hälfte der Seitwärtsrange in Richtung 23.3 aufhellen. Bei Bruch Chance auf das Allzeithoch an der 23.500.

Unterhalb würde hingegen der Kombisupport an der 22.300/.200 unter Druck stehen. Darunter droht die erste Eintrübung über die 22k zur 21.800. Bei Bruch folgt die Gap-Zone an der 21.600.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX beendet den März rot, aber blickt als Outperformer auf ein sehr starkes 1. Quartal hin. Allerdings muss die März-Schwäche nun rasch abgelegt werden, da der Index zunehmend vor topishen Strukturen steht.
Der Bereich an der 22.150 stellt die erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 22.280 und dem gestrigen Gap/ 50-TL bei 22.320/.380 aktiv. Darüber folgt der Weg zur 22.490. Bei Bruch die weitere Erholung 22.580 und .670.
  • Unterhalb wäre hingegen die 22.030 wieder die erste relevante Zone. Darunter folg erneut Druck über die 21.980 in Richtung 21.850. Bei Bruch 21.810 und die Gap-Zone 21.720.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 22.280 > 22.320 > 22.380 > 22.490 > 22.580 > 22.670 > 22.720 > 22.780 > 22.830 > 22.900 > 23.050 > 23.100 > 23.220 > 23.340 > 23.380 > 23.470 > 23.550 > 23.600 > 23.720 > 23.750
  • Unterstützungen: 22.150 > 22.030 > 21.980 > 21.850 > 21.820 > 21.720 > 21.650 > 21.585 > 21.510 > 21.430 > 21.340 > 21.280 > 21.200 > 21.120 > 21.060 > 21.000 > 20.970 > 20.870 > 20.850 > 20.720 > 20.670 > 20.620 > 20.570 > 20.520 > 20.490 > 20.430 > 20.330 > 20.300 > 20.210 > 20.170 > 20.130
DAX Tageschart

Der Ausblick im Videoformat

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