US-Indizes pushen weiter – Pain-Trade für Bären

Die US-Aktienmärkte zeigen sich auch am Dienstag von ihrer starken Seite. S&P 500 und Nasdaq konnten ihre gestrige Ausbruchsbewegung bestätigen und weiter zulegen. Mit dem Sprung über die 200-Tageslinie haben beide Indizes nun sämtliche Jahresverluste wettgemacht. Der Ausbruch bleibt damit aktiv, und Anleger, die bislang an der Seitenlinie standen, geraten zunehmend unter Zugzwang. Der sogenannte „Pain-Trade“ dürfte somit weiterlaufen – zur Freude der Bullen, zum Leid der Bären.

DAX als relativer Underperformer – Rally ermüdet?

Der DAX konnte seine Rekordjagd vom Wochenauftakt nicht fortsetzen und präsentiert sich im Vergleich zur Wall Street als Underperformer. Nach einer rund 30-prozentigen Rally seit Anfang April ist diese Entwicklung jedoch kaum überraschend. Eine technische Konsolidierung ist überfällig, wird bislang jedoch noch vermieden. Der Markt pendelt derzeit seitwärts, was auf eine Phase der Neupositionierung hindeuten könnte.

Der Wirtschaftskalender bleibt zur Wochenmitte recht dünn bestückt. In Deutschland werden lediglich die endgültigen Verbraucherpreise gemeldet. Neue richtungsweisende Impulse dürften erst wieder ab Donnerstag folgen – oder durch neue Schlagzeilen rund um die globale Handelspolitik.

Wichtige Wochentermine:

  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr DE Verbraucherpreise April (endgültig)
  • Donnerstag:
    • 11:00 Uhr EU Industrieproduktion März
    • 11:00 Uhr EU BIP Q1 (1. Veröffentlichung)
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr US Erzeugerpreise April
    • (!) 14:30 Uhr US Einzelhandelsumsatz April
    • 14:30 Uhr US Empire State Manufacturing Index Mai
    • (!) 14:30 Uhr US Philadelphia-Fed-Index Mai
    • 15:15 Uhr US Industrieproduktion April
  • Freitag:
    • Kleiner Verfallstermin
    • 14:30 Uhr US Importpreise April
    • 14:30 Uhr US Exportpreise April
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Mai (vorläufig)

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Der DAX erlebt bislang ein außergewöhnliches Börsenjahr: Innerhalb weniger Wochen stieg der Index zunächst um 18 %, fiel dann um 21 % und legte anschließend beeindruckende 25 % bzw. 5.000 Punkte zu. Damit bleibt der DAX der große Outperformer und weist eine starke Jahresperformance mit neuem Allzeithoch auf. Der Markt ist nach 5 starken Gewinnwochen deutlich überkauft, aber eine Verschnaufpause wird derzeit noch gemieden; muss nun aber erwartet werden.
Der Bereich an der 23k wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die Range zur 23.300 zumm AZH an der 23.550 aktiv. Darüber öffnet sich die Tür zu neuen Hochs bei 23.740 und anschließend rückt die 24k. Bei Bruch 24.4.

Unterhalb kann sich eine Konsolidierung zur 22.6 entwickeln. Darunter droht Abgabedruck zur 22.350/.250. Bei Bruch 22k.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX nach seiner 30% Rally plötzlich Underperformer zur Wall Street. Ermüdungstendenzen erkennbar, welche durch die starke Wall Street jedoch noch aufgefangen werden.
Wahrscheinlich befinden wir uns in der dynamischen dritten Welle, welche nach Abschluss in die 4 konsolidiert (kann gut 1000 Pkt umfassen), bevor die 5 neue Allzeithochs mit sich bringt.
Der Bereich an der 23.570 stellt eine erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die neutrale Spanne über die 23.610/.670 zur 23.740 weiter aktiv. Darüber wird der Weg zur 23.785/.800 geöffnet. Bei Bruch 23.980/24k.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne zur 23.500 und .460 zu erwarten. Darunter kann sich rasch Druck zur 23.300 entfalten. Bei Bruch Lauf zur 23.100/.060.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.550 > 23.610 > 23.670 > 23.740 > 23.785 > 23.800 > 23.980 > 24.100
  • Unterstützungen: 23.500 > 23.460 > 23.300 > 23.250 > 23.100 > 23.060 > 23.000 > 22.850 > 22.800 > 22.760 > 22.640 > 22.600 > 22.550 > 22.520 > 22.410 > 22.200 > 22.070 > 22.000 > 21.870 > 21.720 > 21.570 > 21.490 > 21.380
DAX Tageschart

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Börsen starten mit Schwung – Handelskonflikt entschärft sich

Die Aktienmärkte sind mit deutlichem Rückenwind in die neue Handelswoche gestartet. Auslöser war die Einigung zwischen den USA und China, die gegenseitigen Zölle spürbar zu senken. Damit verliert der Handelskrieg seine Schärfe, und die Märkte beginnen, Worst-Case-Szenarien wieder auszupreisen. Das sorgt für neue Dynamik, insbesondere an der Wall Street, wo die Indizes aktuell an ihren Ausbruchsniveaus notieren. Sollte dieses Niveau verteidigt werden, könnte sich der Weg in Richtung Allzeithoch erneut öffnen.

Doch die neue Euphorie hat auch eine Schattenseite. Die Entspannung im Handelsstreit sorgt zugleich dafür, dass die Zinserwartungen sinken – und die US-Anleiherenditen wieder spürbar anziehen. Ein weiterer Renditeanstieg dürfte an den Aktienmärkten zunehmend skeptisch beobachtet werden. Steigende Finanzierungskosten und eine restriktivere Haltung der US-Notenbank bleiben damit ein Thema, das sich im Marktumfeld rasch wieder bemerkbar machen kann.

DAX mit Allzeithoch – aber schwachem Finish

Der DAX erreichte im Tagesverlauf ein neues Allzeithoch bei 23.900 Punkten, konnte dieses Niveau jedoch nicht halten und drehte als klarer Underperformer ins Minus. Nach einer fast 30-prozentigen Rally seit dem Tief Anfang April scheint dem Index aktuell die Kraft für neue Impulse zu fehlen. Eine Konsolidierung auf hohem Niveau wird zunehmend wahrscheinlich.

Am Dienstag richtet sich der Blick auf wichtige makroökonomische Impulse. In Deutschland werden die ZEW-Konjunkturerwartungen veröffentlicht, während in den USA die Verbraucherpreise (CPI) für zusätzlichen Zündstoff sorgen dürften.

Wichtige Wochentermine:

  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr DE ZEW-Konjunkturerwartungen Mai
    • (!) 14:30 Uhr US Verbraucherpreise April
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr DE Verbraucherpreise April (endgültig)
  • Donnerstag:
    • 11:00 Uhr EU Industrieproduktion März
    • 11:00 Uhr EU BIP Q1 (1. Veröffentlichung)
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr US Erzeugerpreise April
    • (!) 14:30 Uhr US Einzelhandelsumsatz April
    • 14:30 Uhr US Empire State Manufacturing Index Mai
    • (!) 14:30 Uhr US Philadelphia-Fed-Index Mai
    • 15:15 Uhr US Industrieproduktion April
  • Freitag:
    • 14:30 Uhr US Importpreise April
    • 14:30 Uhr US Exportpreise April
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Mai (vorläufig)

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Der DAX erlebt bislang ein außergewöhnliches Börsenjahr: Innerhalb weniger Wochen stieg der Index zunächst um 18 %, fiel dann um 21 % und legte anschließend beeindruckende 25 % bzw. 5.000 Punkte zu. Damit bleibt der DAX der große Outperformer und weist eine starke Jahresperformance mit neuem Allzeithoch auf. Der Markt ist nach 5 starken Gewinnwochen deutlich überkauft, aber eine Verschnaufpause wird derzeit noch gemieden; muss nun aber erwartet werden.
Der Bereich an der 23k wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die Range zur 23.300 zumm AZH an der 23.550 aktiv. Darüber öffnet sich die Tür zu neuen Hochs bei 23.740 und anschließend rückt die 24k. Bei Bruch 24.4.

Unterhalb kann sich eine Konsolidierung zur 22.6 entwickeln. Darunter droht Abgabedruck zur 22.350/.250. Bei Bruch 22k.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX legt in der Spitze um fast 30% seit dem April-Tief zu und erreichte an der 23.900 ein neues Allzeithoch. Vom Schwung an der Wall Street konnte man hingegen nicht mehr profitieren und gab anschließend einen Großteil der Gewinne wieder ab. Erster Konsolidierungswille nach dieser überhitzen Bewegung?
Der Bereich an der 23.550 stellt eine erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne über die 23.600 zur 23.740 weiter aktiv. Darüber wird der Weg zur 23.880 und dem Allzeithoch bei 23.910 erneut geöffnet. Bei Bruch 23.980/24k.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne zur 23.400 und anschließend 23.300 zu erwarten. Darunter kann sich rasch Druck zur 23.050 entfalten. Bei Bruch Lauf zur 23.060/23k.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.550 > 23.600 > 23.740 > 23.650 > 23.740 > 23.850 > 23.910 > 23.980 > 24.100
  • Unterstützungen: 23.400 > 23.300 > 23.250 > 23.060 > 23.000 > 22.850 > 22.800 > 22.760 > 22.640 > 22.600 > 22.550 > 22.520 > 22.410 > 22.200 > 22.070 > 22.000 > 21.870 > 21.720 > 21.570 > 21.490 > 21.380
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Märkte im Bann von (möglichen) Handelsabkommen

Die Aktienmärkte bleiben auch zum Wochenausklang fest im Griff geopolitischer Entwicklungen. Besonders der Fokus auf mögliche Handelsdeals bestimmt das Geschehen. Die erste erzielte Vereinbarung zwischen den USA und Großbritannien sorgte zunächst für Erleichterung – mit der Hoffnung, dass weitere Abkommen mit anderen Wirtschaftsräumen folgen könnten. Besonders mit Blick auf China bleibt die Lage jedoch angespannt. Der bilaterale Handel zwischen den beiden größten Volkswirtschaften ist durch die massiven Zölle stark beeinträchtigt. Am Samstag steht nun das erste offizielle Gespräch zwischen den USA und China seit Monaten auf dem Programm – ein potenzieller Impulsgeber für die Märkte.

Wall Street am Scheideweg – DAX am Allzeithoch

Die US-Indizes verharren weiterhin innerhalb ihrer zentralen Widerstandszone. Die aktuelle Marktphase wirkt wie ein klassischer „Make or Break“-Moment. Ein nachhaltiger Ausbruch über die technischen Marken könnte die jüngste Erholung verlängern und das Bild aufhellen – scheitert dieser Versuch, droht hingegen eine neue Korrekturwelle. Das Sentiment bleibt vorsichtig optimistisch, jedoch stark schlagzeilengetrieben.

Der DAX präsentiert sich als klarer Outperformer und notiert weiterhin nur knapp unterhalb seines Allzeithochs. Innerhalb der engen Spanne der Vortage hält er sein starkes Niveau, auch wenn neue Impulse aktuell ausbleiben. Die deutsche Börse bleibt robust, profitiert aber gleichzeitig auch stark von jeder positiven Andeutung im internationalen Handel – umso anfälliger wäre sie bei Enttäuschungen.

Schlagzeilen zu China im Fokus

Für den Rest der Handelswoche sind keine marktbewegenden Wirtschaftsdaten mehr zu erwarten. Damit dürften die Anleger ihre Aufmerksamkeit voll und ganz auf neue Entwicklungen rund um den Handelskonflikt richten. Jede positive oder negative Meldung zur Verhandlungsbereitschaft oder zu Fortschritten zwischen den USA und China kann zum entscheidenden Kurstreiber oder Bremsklotz werden.

Wichtige Wochentermine:

  • Freitag:
  • 05:00 Uhr China Handelsbilanzsaldo April

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Der DAX erlebt bislang ein außergewöhnliches Börsenjahr: Innerhalb weniger Wochen stieg der Index zunächst um 18 %, fiel dann um 21 % und legte anschließend beeindruckende 25 % zu. Damit bleibt der DAX der große Outperformer und weist eine starke Jahresperformance nahe dem Allzeithoch auf. Die dynamische V-Erholung hat den vorherigen Abverkauf nahezu vollständig vergessen gemacht. Das alte Allzeithoch könnte nun allerdings als kurzfristige Hürde wirken – auch wenn ein Überschießen nach oben nicht ausgeschlossen ist. Der Markt ist aktuell deutlich überkauft, weshalb im Bereich des Allzeithochs mit einer Verschnaufpause gerechnet werden sollte.
Der Bereich an der 23.100 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die Range zur 23.370 und dem AZH an der 23.450 aktiv. Darüber öffnet sich die Tür zu neuen Hochs bei 23.650. Anschließend rückt die 24k in den Fokus.

Unterhalb kann sich eine Konsolidierung zur 22.8 und 22.5 entwickeln. Darunter droht Abgabedruck zur 22k. Bei Bruch 21.6.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX hält sich in dieser Woche in einer Seitwärtsrange nah am Allzeithoch. Es könnte der Hinweis auf eine größere Seitwärtsbewegung darstellen mit einer unteren Spanne bis zur 50-Tageslinie.
Der Bereich an der 23.350 stellt eine erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne über die 23.430 zum neuen Allzeithoch bei 23.500 weiter aktiv. Darüber wird der Weg zur 23.600 und .650 geöffnet. Bei Bruch Chance auf Lauf zur 23.800.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne 23.250 zur 23.160 zu nennen. Darunter folgen die 23.090 und 23.060. Bei Bruch Lauf zur 22.850/.800 zu erwarten.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.350 > 23.430 > 23.500 > 23.600 > 23.650 > 23.800
  • Unterstützungen: 23.250 > 23.160 > 23.090 > 23.060 > 22.850 > 22.800 > 22.760 > 22.640 > 22.600 > 22.550 > 22.520 > 22.410 > 22.200 > 22.070 > 22.000 > 21.870 > 21.720 > 21.570 > 21.490 > 21.380
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Märkte treten auf der Stelle vor Fed-Entscheidung – Verhandlungen brauchen Fortschritte

Die Aktienmärkte zeigen sich am Mittwoch verhalten und verwalten ihre enge Handelsspanne. Anleger agieren vorsichtig vor dem mit Spannung erwarteten geldpolitischen Statement der US-Notenbank, das heute Abend um 20 Uhr veröffentlicht wird. Besonders im Fokus steht dabei die Frage, ob Fed-Chef Jerome Powell erste Hinweise auf eine mögliche Zinssenkung geben wird – oder ob die Fed an ihrem abwartenden Kurs festhält. Mit erhöhter Volatiltität ist zu rechnen.

Handelsgespräche USA–China: Hoffnung trifft Realität

Unterdessen wurde die Nachricht, dass die USA und China am Wochenende erste Gespräche zur Entschärfung des Handelskonflikts führen wollen, an den Märkten zwar positiv aufgenommen – jedoch ohne große Euphorie. Der Grund: Ein gewisser Fortschritt wurde bereits in die Kurse eingepreist. Nun sind konkrete Ergebnisse gefragt. Bleiben die Gespräche ergebnislos oder werden nur vage Absichtserklärungen präsentiert, droht Enttäuschung und entsprechender Abgabedruck.

Der DAX hält sich weiterhin stark und notiert als übergeordneter Outperformer knapp unterhalb seines Allzeithochs. Technisch deutet sich eine größere Seitwärtstendenz an, bei der sich Bullen und Bären noch neutralisieren. In den USA hingegen bleibt die Wall Street unterhalb der 200-Tageslinie gefangen – ein entscheidender technischer Widerstand, der über eine Fortsetzung der Erholung oder einen erneuten Rückfall entscheiden dürfte.

Der Wirtschaftskalender für die zweite Wochenhälfte ist eher dünn bestückt. Umso größer ist die Bedeutung der beginnenden Gespräche im Handelskonflikt – sie dürften den Takt an den Märkten vorgeben. Anleger hoffen auf ein substanzielles Signal der Entspannung. Bleibt dieses aus, könnte die zuletzt positive Marktstimmung kippen.

Wichtige Wochentermine:

  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr DE Handelsbilanzsaldo März
    • 08:00 Uhr DE Industrieproduktion März
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • Quartalszahlen u.a. von shopify, coinbase
  • Freitag:
    • 05:00 Uhr China Handelsbilanzsaldo April

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Der DAX erlebt bislang ein außergewöhnliches Börsenjahr: Innerhalb weniger Wochen stieg der Index zunächst um 18 %, fiel dann um 21 % und legte anschließend beeindruckende 25 % zu. Damit bleibt der DAX der große Outperformer und weist eine starke Jahresperformance nahe dem Allzeithoch auf. Die dynamische V-Erholung hat den vorherigen Abverkauf nahezu vollständig vergessen gemacht. Das alte Allzeithoch könnte nun allerdings als kurzfristige Hürde wirken – auch wenn ein Überschießen nach oben nicht ausgeschlossen ist. Der Markt ist aktuell deutlich überkauft, weshalb im Bereich des Allzeithochs mit einer Verschnaufpause gerechnet werden sollte.
Der Bereich an der 23.100 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die Range zur 23.370 und dem AZH an der 23.450 aktiv. Darüber öffnet sich die Tür zu neuen Hochs bei 23.650. Anschließend rückt die 24k in den Fokus.

Unterhalb kann sich eine Konsolidierung zur 22.8 und 22.5 entwickeln. Darunter droht Abgabedruck zur 22k. Bei Bruch 21.6.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX hält am Mittwoch die Range der Vortage und zeigt damit etwas Konsolidierungswillen am Allzeithoch. Es könnte den Auftakt in eine seitliche Schiebezone mit der 50-TL vor der 22.4 als untere Begrenzung darstellen.
Der Bereich an der 23.170 stellt eine erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne über die 23.250 zur 23.370 weiter aktiv. Darüber wird der Weg zum Allzeithoch an der 23.450/.470. Bei Bruch Chance auf Lauf zur 23.650.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne 23.050 zur 22.970 zu nennen. Darunter folgen die 22.800 an der Gap-Zone. Bei Bruch Lauf ins Gap 22.760 mit Chance auf Gap-Close an der 22.600.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.250 > 23.370 > 23.450 > 23.470 > 23.650 > 23.690
  • Unterstützungen: 23.170 > 23.050 > 22.970 > 22.800 > 22.760 > 22.640 > 22.600 > 22.550 > 22.520 > 22.410 > 22.200 > 22.070 > 22.000 > 21.870 > 21.720 > 21.570 > 21.490 > 21.380
DAX Tageschart

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Märkte mit Verschnaufpause vor wichtigen Impulsen – Fed und Trump

Die Aktienmärkte zeigten sich am Dienstag schwächer. Nach der beeindruckenden 25 %-Rally in wenigen Wochen prallte der DAX zunächst knapp unterhalb seines Allzeithochs ab. Ein Rücksetzer, der nach der jüngsten Überhitzung nicht überrascht. Politische Begleitmusik kam aus Berlin, wo die Kanzlerwahl von Friedrich Merz erst im zweiten Wahlgang entschieden wurde – ein Signal für gewisse Unsicherheit im politischen Berlin, das auch am Markt nicht spurlos vorbeiging.
Auch an der Wall Street überwiegt zur Stunde Zurückhaltung. Die großen US-Indizes notieren im Minus und kämpfen weiterhin mit der hartnäckigen Widerstandszone. Die laufende Konsolidierung reichte mittlerweile bis zur 50-Tageslinie – ein technisches Zwischenziel, das nun Halt geben oder eine Ausweitung der Korrektur einleiten könnte.

Handelsgespräche und Fed-Entscheidung im Fokus

Im weiteren Tagesverlauf rückt das Treffen von Donald Trump mit dem kanadischen Premier Carney in den Mittelpunkt. Die Märkte warten gespannt auf mögliche Signale einer Entspannung im Handelskonflikt – oder aber auf eine weitere Verhärtung der Fronten. Eine neue Schlagzeile könnte schnell als Impulsgeber fungieren.
Am morgigen Mittwoch folgt dann der geldpolitische Höhepunkt der Woche: Die Zinsentscheidung der US-Notenbank. Fed-Chef Jerome Powell steht vor einem schwierigen Balanceakt. Wird er angesichts der zuletzt durchwachsenen Konjunkturdaten erste Zinssenkungen signalisieren – oder bleibt er auf seinem bisherigen Kurs der Zurückhaltung? Letzteres könnte erneut harsche Kritik von Donald Trump provozieren, der bereits mehrfach eine aktivere Rolle der Fed eingefordert hatte.

Wichtige Wochentermine:

  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr DE Auftragseingang Industrie März
    • 11:00 Uhr EU Einzelhandelsumsatz März
    • (!) 20:00 Uhr US Fed-Zinsentscheid
    • (!) 20:30 Uhr US Fed-Pressekonferenz
    • Quartalszahlen u.a. von Uber, arm
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr DE Handelsbilanzsaldo März
    • 08:00 Uhr DE Industrieproduktion März
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • Quartalszahlen u.a. von shopify, coinbase
  • Freitag:
    • 05:00 Uhr China Handelsbilanzsaldo April

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Der Bereich an der 23.100 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die Range zur 23.370 und dem AZH an der 23.450 aktiv. Darüber öffnet sich die Tür zu neuen Hochs bei 23.650. Anschließend rückt die 24k in den Fokus.

Unterhalb kann sich eine Konsolidierung zur 22.8 und 22.5 entwickeln. Darunter droht Abgabedruck zur 22k. Bei Bruch 21.6.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX am Dienstag politisch getrieben und mit einer ersten Schwächetendenz kurz vor dem Allzeithoch. Es könnte den Auftakt in eine seitliche Schiebezone mit der 50-TL vor der 22.4 als untere Begrenzung darstellen.
Der Bereich an der 23.160 stellt eine erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne über die 23.250 zur 23.370 weiter aktiv. Darüber wird der Weg zum Allzeithoch an der 23.470 und der 23.500 erneut möglich. Bei Bruch folgen die 23.650 und .690.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne 23.070 zur 22.940 zu nennen. Darunter folgen die 22.800 an der Gap-Zone. Bei Bruch Chance auf Gap-Close an der 22.600.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.250 > 23.370 > 23.470 > 23.500 > 23.650 > 23.690
  • Unterstützungen: 23.160 > 23.090 > 22.940 > 22.800 > 22.760 > 22.640 > 22.600 > 22.550 > 22.520 > 22.410 > 22.200 > 22.070 > 22.000 > 21.870 > 21.720 > 21.570 > 21.490 > 21.380
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