Trump relativiert, aber liefert keine Lösung – Märkte atmen zum Wochenstart auf

Nach dem scharfen Abverkauf am Freitag starteten die Märkte mit einer Erholung in die neue Woche. Der Abwärtsimpuls zum Wochenschluss war eindeutig politisch ausgelöst: Donald Trump hatte mit neuen Zolldrohungen gegen China die Stimmung an den Börsen gekippt – und sie am Wochenende mit einer teilweisen Relativierung genauso wieder etwas eingefangen.
Die Unsicherheit bleibt jedoch noch bestehen: Die neuen chinesischen Exportkontrollen u.a. bei den Seltenen Erden sind nach wie vor ungelöst und könnten einen vollständigen „Taco-Trade“ vorerst verhindern. Erst das für den 31. Oktober geplante Treffen zwischen Trump und Xi dürfte wieder für mehr Klarheit und potenzielle Entspannung sorgen. Bis dahin ist nicht ausgeschlossen, dass beide Seiten ihre Verhandlungsposition durch zusätzlichen Druck stärken wollen.

An der Wall Street sorgte der hohe Wochenauftakt dafür, dass die wichtige Supportzone vor der 50-Tageslinie verteidigt werden konnte. Erst ein Rutsch darunter würde das übergeordnete Chartbild ernsthaft eintrüben. Der DAX hingegen steht nach seinem Fehlausbruch wieder deutlich unter dem alten Allzeithoch – nun gilt es, die 24.000-Punkte-Marke als Unterstützung zu verteidigen.
Mit Beginn der zweiten Oktoberhälfte läuft der Markt zudem in eine saisonal volatile Phase, die für Schwankungen in beide Richtungen sorgen dürfte. Der VIX bleibt mit rund 20 Punkten trotz der jüngsten Erholung erstaunlich stabil auf erhöhtem Niveau – ein Hinweis, dass für die aktuelle Erholungsphase möglicherweise noch nicht das letzte Wort gesprochen hat.

In den USA wird heute aufgrund des Columbus Day nur mit dünnerem Volumen gehandelt, Impulse bleiben rar. Am morgigen Dienstag startet die Woche dann richtig – mit dem Auftakt der Earnings Season, in der Schwergewichte wie BlackRock, Goldman Sachs, Citigroup und JP Morgan ihre Zahlen vorlegen. Zudem richtet sich der Blick auf das Gespräch von Fed-Chef Jerome Powell zum Thema Economic Outlook and Monetary Policy – ein Termin, der das Marktgeschehen maßgeblich beeinflussen könnte.


Wichtige Wochentermine

  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr DE Verbraucherpreise September (endgültig)
    • (!) 11:00 Uhr DE ZEW-Konjunkturerwartungen Oktober
    • (!) 17:30 Uhr US Rede Fed Chef Powell – Economic Outlook and Monetary Policy
    • Quartalsberichte u.a. von BlackRock, Goldman Sachs, Citi, JP Morgan
  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr EU Industrieproduktion August
    • 14:30 Uhr US Empire State Manufacturing Index Oktober
    • (!) 14:30 Uhr US Verbraucherpreise September
    • 20:00 Uhr US Beige Book der Fed
    • Quartalsberichte u.a. von ASML
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr US Erzeugerpreise September
    • (!) 14:30 Uhr US Einzelhandelsumsatz September
    • (!) 14:30 Uhr US Philadelphia-Fed-Index Oktober
    • Quartalsberichte u.a. von tsmc, Schwab
  • Freitag:
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise September (endgültig)
    • (!) 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht September
    • 15:15 Uhr US Industrieproduktion September
    • Quartalsberichte u.a. von American Express

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX nach dem Abverkauf zum Wochenschluss mit einer Gegenbewegung. Unter dem alten Allzeithoch steht trotzdem vorerst ein Fehlausbruchsszenario, was die Tür zur Ausbruchs- und Supportzone an der 24k geöffnet hält. Die 2. Oktoberhälfte ist gerne deutlich volatiler geprägt.
Der Bereich an der 24.370 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 24.420 und anschließend .470 aktiv. Darüber kann die Bewegung wieder zur 24.560 und .590 fortgesetzt werden. Bei Bruch 24.670.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne zur 24.280 zu nennen. Darunter weiterer Druck in Richtung 24.200 und der Gap-Zone 24.170. Bei Bruch Türöffner Supportzone mit einem ersten Bereich bei 24.090/.065.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.370 > 24.420 > 24.470 > 24.560 > 24.590 > 24-640 > 24.670 > 24.770 > 24.840
  • Unterstützungen: 24.280 > 24.200 > 24.170 > 24.090 > 24.065 > 24.030 > 23.970 > 23.940 > 23.860 > 23.780 > 23.740 > 23.660 > 23.620 > 23.600 > 23.530 > 23.500 > 23.425 > 23.340 > 23.250 > 23.190 > 23.150 > 23.055

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DAX mit neuem Allzeithoch – Wall Street etwas zurückhaltend – Shutdown Tag 10

Die Märkte zeigten sich heute erneut zweigeteilt. Der DAX erreichte sein erstes Allzeithoch seit Juli – und das ausgerechnet in einer Woche, in der täglich neue Hiobsbotschaften aus der deutschen Wirtschaft gemeldet wurden. Damit schaut er nun auf 24% Jahresperformance zurück. Das gab es zuletzt 2019. Trotz dieses Achtungserfolgs fiel die Tageskerze etwas schwächer aus. Jetzt sind die Bullen gefordert: Sie brauchen Anschlusskäufer oberhalb der 24.700 Punkte, um die Tür in Richtung der 25.000 weiter aufzustoßen. Die Bären hingegen werden versuchen, die schwächere Tageskerze in den Wochenschluss aufzugreifen und den Index unter dem alten Hoch zu halten, um eine Konsolidierung einzuleiten.
An der Wall Street setzen nach der jüngsten Rally leichte Gewinnmitnahmen ein, ohne jedoch das übergeordnete bullische Bild ernsthaft zu gefährden. Die US-Indizes bleiben stark FOMO- und Buy-the-Dip-getrieben – der S&P 500 verbuchte in den letzten neun Handelstagen ganze acht Gewinntag. Eine kurze Schwächephase in der zweiten Oktoberhälfte würde allerdings gut ins überdehnte Bild und in die saisonale Struktur passen, bevor der traditionell starke November die Bühne betritt.

Der Wirtschaftskalender bleibt weiter dünn besetzt. Am Freitag richtet sich der Fokus auf das US-Konsumklima der Universität Michigan. Der offizielle US-Arbeitsmarktbericht wird hingegen erneut nicht veröffentlicht – der Government Shutdown geht damit bereits in den zehnten Tag.


Wichtige Wochentermine

  • Freitag:
    • (!) 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht September
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Oktober (vorläufig)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX schafft ein neues Allzeithoch, aber hinterlässt eine etwas eingetrübte Tageskerze. Schwäche in den Wochenabschluss könnte die Tür für eine Konsolidierung des letztes Impulses öffnen. Ein hoher Wochenabschluss hält hingegen die Tür zur 25k weit geöffnet.
Der Bereich an der 24.590 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleiben bleibt die Spanne zur 24.670 und .710 aktiv. Darüber wird die Rally zur 24.750 und .800 fortgesetzt. Bei Bruch weitere Aufhellung zur 24.850 und .910.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne zur 24.500 weiter zu nennen. Darunter Druck in Richtung 24.420 und .380. Bei Bruch Türöffner in Richtung Gap-Zone an der 24.250.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.590 > 24.670 > 24.710 > 24.750 > 24.800 > 24.850 > 24.910
  • Unterstützungen: 24.500 > 24.420 > 24.380 > 24.250 > 24.190 > 24.160 > 24.115 > 24.050 > 23.950 > 23.860 > 23.780 > 23.740 > 23.660 > 23.620 > 23.600 > 23.530 > 23.500 > 23.425 > 23.340 > 23.250 > 23.190 > 23.150 > 23.055

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DAX auf Allzeithoch-Kurs – KI bleibt das alles dominierende Thema

Impulsgeber von Seiten des Wirtschaftskalenders bleiben aktuell Mangelware. Und so bestimmen weiterhin der KI-Hype und das Momentum das Geschehen an den Märkten. Der DAX konnte seine flache Konsolidierung der letzten Tage heute als Outperformer nach oben auflösen und marschiert direkt in Richtung Allzeithoch. Trotz schwacher Nachrichten aus Industrie und Automobilsektor gelingt ihm damit der Befreiungsschlag aus der jüngsten Underperformance. Mit einer beeindruckenden Jahresperformance von rund 23,5 % liegt er 2025 sogar vor dem KI-getriebenen Nasdaq.

An der Wall Street dominiert ebenfalls einzig das Thema KI. Der Tech-Sektor bleibt der zentrale und fast alleinige Treiber der Rally, während „Buy the Dip“ zur gewohnten Erfolgsstrategie geworden ist. Der achte Gewinntag in neun Handelstagen könnte heute folgen – ein Plus von 34 % in nur sechs Monaten unterstreicht die überschäumende Euphorie, die sich nun auch noch in die saisonal starke Marktphase einfügt.

Am Abend steht um 20 Uhr das Fed-Protokoll an, das wohl erneut einen gespaltenen Rat zeigen dürfte – ganz im Einklang mit den Erwartungen der Marktteilnehmer.
Für morgen rücken die US-Auftragseingänge der Industrie in den Fokus. Eine Eröffnungsrede von Fed-Chef Powell dürfte dagegen keine neuen Impulse liefern. Der Government Shutdown, der morgen in den neunten Tag geht, sorgt zudem weiter für Verzögerungen bei wichtigen Inflations- und Arbeitsmarktdaten.


Wichtige Wochentermine

  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr DE Handelsbilanz August
    • 13:30 Uhr EU EZB Protokoll
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr US Rede Fed Chef Powell
    • 16:00 Uhr US Auftragseingang Industrie August
  • Freitag:
    • (!) 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht September
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Oktober (vorläufig)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX konnte die flache Konsolidierung der Vortage heute Richtung Allzeithoch auflösen. Stabilität oberhalb des AZH würde Anschlusskäufe in Richtung 25k ermöglichen. Echte Abwärtsdynamik würde hingegen erst unterhalb der 24k ein Warnsignal darstellen.
Der Bereich an der 24.500/.530 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleiben die Bullen direkt im Vorteil und der Cluster zur 24.600 aktiv. Darüber folgt nach dem Allzeithoch bei 24.640 vermutlich direkt der Lauf in Richtung 24.710. Bei Bruch weitere Aufhellung zur 24.800.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne zur 24.440 und der 24.380 zu nennen. Darunter Druck in Richtung des Gaps zur 24.260. Anschließend das Gap-Close 23.160/.115.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.530 > 24.600 > 24.640 > 24.710 > 24.800 > 24.950
  • Unterstützungen: 24.500 > 24.440 > 24.380 > 24.260 > 24.190 > 24.160 > 24.115 > 24.050 > 23.950 > 23.860 > 23.780 > 23.740 > 23.660 > 23.620 > 23.600 > 23.530 > 23.500 > 23.425 > 23.340 > 23.250 > 23.190 > 23.150 > 23.055

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KI-Hype überdeckt weiter die Risiken – Erste Risse in der KI-Story?

Die Aktienmärkte zeigten sich am Dienstag lange Zeit impulsarm. Der Wirtschaftskalender bot kaum frische Daten, einzig die deutschen Industrieaufträge rückten in den Fokus – und enttäuschten bereits den vierten Monat in Folge. Trotzdem konnte der DAX sein Niveau halten und konsolidiert weiterhin in einer flachen Seitwärtsbewegung.
An der Wall Street bleibt der KI-Hype das dominierende Thema, auch wenn die Aufwärtsdynamik zunehmend ausgereizt wirkt. Ein kleiner Rücklauf in Richtung der „Buy-the-Dip“-Zone am mittleren Bollinger-Band scheint sich vorzubereiten.
Zusätzlichen Druck brachte am Abend eine Schlagzeile von Oracle, wonach das Unternehmen finanzielle Herausforderungen bei der Vermietung von Nvidia-Chips sieht – ein mögliches erstes Warnsignal für die euphorisierte KI-Story.
Auch die Inflationserwartungen der US-Konsumenten, erhoben durch die New York Fed, überraschten mit einem unerwarteten Anstieg auf der Oberseite. Damit bleibt klar: Risiken sind vorhanden – sie werden derzeit jedoch konsequent von den fortlaufenden KI-Schlagzeilen überdeckt. Die größte Gefahr für den Markt wäre wohl, wenn diese Story tatsächlich ins Wanken gerät. Doch so weit ist es (noch) nicht.

Für den Mittwoch richtet sich der Blick vor allem auf das Fed-Protokoll, das neue Hinweise auf den geldpolitischen Kurs liefern könnte. Der Shutdown in den USA geht unterdessen in den achten Tag – eine Einigung ist weiterhin nicht in Sicht.


Wichtige Wochentermine

  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr DE Industrieproduktion August
    • (!) 20:00 Uhr US Fed/ FOMC Protokoll
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr DE Handelsbilanz August
    • 13:30 Uhr EU EZB Protokoll
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr US Rede Fed Chef Powell
    • 16:00 Uhr US Auftragseingang Industrie August
  • Freitag:
    • (!) 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht September
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Oktober (vorläufig)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX bleibt in der ersten Wochenhälfte weitgehend unverändert. Konsolidierende Rücksetzer in die Zone 24.2/24k würden für weitere Hochs sprechen. Neue Abwärtsdynamik birgt hingegen ein Risko, wobei erst ein Bruch zurück unter die 24k als Warnsignal zu verstehen wäre.
Der Bereich an der 24.380 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleiben die Bullen direkt im Vorteil und der Cluster zur 24.460 und .500 aktiv. Darüber rücken nach der 24.530 die 24.600 und das Allzeithoch zunehmend in den Fokus. Bei Bruch folgen hingegen direkt neue Hochs um 24.640 und 24.710.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne zur 24.310 weiterhin zu nennen. Darunter Druck in Richtung des Gaps zur 24.240 und 24.190. Anschließend das Gap-Close 23.160/.115. Bei Bruch Türöffner zur Ausbruchszone in Richtung 24k.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.380 > 24.460 > 24.530 > 24.600 > 24.640 > 24.710 > 24.800 > 24.850
  • Unterstützungen: 24.310 > 24.270 > 24.190 > 24.160 > 24.115 > 24.050 > 23.950 > 23.860 > 23.780 > 23.740 > 23.660 > 23.620 > 23.600 > 23.530 > 23.500 > 23.425 > 23.340 > 23.250 > 23.190 > 23.150 > 23.055

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KI-Hype überstrahlt politische Krisen – Märkte starten turbulent in die Woche

Ein verrückter Auftakt in die neue Handelswoche: Der japanische Nikkei schoss bereits früh um rund 5 % nach oben, nachdem bekannt wurde, dass die Liberaldemokratin Sanae Takaichi neue Premierministerin wird – und wohl eine expansivere, ausgabenfreudige Wirtschaftspolitik anstrebt. Gleichzeitig stiegen die japanischen Anleiherenditen auf Mehrjahreshochs – ein mögliches Warnsignal, dass die Euphorie nicht ganz ohne Schattenseiten bleibt.
In Europa rutscht Frankreich derweil tiefer in eine politische Krise. Nach nur vier Wochen trat erneut der Premierminister zurück – bereits der sechste innerhalb von zwei Jahren. Das Land gilt zunehmend als politisch unregierbar, während die Staatsverschuldung weiter anschwillt. Auch hier steigen die Renditen deutlich – ein klares Zeichen für das schwindende Vertrauen der Märkte.

Doch all diese Risiken werden weiterhin von einem Thema überlagert: Künstliche Intelligenz. Heute wurde der nächste große Deal verkündet – diesmal zwischen AMD und OpenAI. Die AMD-Aktie schoss daraufhin um beeindruckende 35 % nach oben, die zweitstärkste Tagesbewegung in der Geschichte des Unternehmens. Kaum eine Woche vergeht, in der sich die großen KI-Player nicht gegenseitig neue Kooperationen sichern. Es entsteht eine Art geschlossene Kreislaufwirtschaft – die Branche investiert zunehmend in sich selbst, um Wachstum und Nachfrage künstlich aufrechtzuerhalten. Der Hype läuft immer heißer, Warnsignale werden gekonnt ignoriert.

Der Wirtschaftskalender bleibt morgen weitgehend leer. Durch den weiterhin aktiven Government Shutdown – inzwischen Tag 6 – drohen zudem wichtige Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten auszufallen. Für die US-Notenbank Fed wird die nächste Zinsentscheidung im Oktober damit immer mehr zur Bauchentscheidung, gestützt auf ein unvollständiges Bild der Wirtschaftslage.


Wichtige Wochentermine

  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr DE Industrieaufträge August
    • 14:30 Uhr US Handelsbilanz August
    • 17:00 Uhr US Inflationserwartungen der Konsumenten September
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr DE Industrieproduktion August
    • (!) 20:00 Uhr US Fed/ FOMC Protokoll
  • Donnerstag:
    • 08:00 Uhr DE Handelsbilanz August
    • 13:30 Uhr EU EZB Protokoll
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr US Rede Fed Chef Powell
    • 16:00 Uhr US Auftragseingang Industrie August
  • Freitag:
    • (!) 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht September
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Oktober (vorläufig)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX zum Wochenauftakt nur wenig verändert. Er kann vom weiteren KI-Hype an der Wall Street nicht profitieren. Konsolidierende Rücksetzer in die Zone 24.2/24k würden für weitere Hochs sprechen. Neue Abwärtsdynamik birgt hingegen ein Risko, wobei erst ein Bruch zurück unter die 24k als Warnsignal zu verstehen wäre.
Der Bereich an der 24.380 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleiben die Bullen direkt im Vorteil und der Cluster zur 24.485/.500 aktiv. Darüber rücken die 24.590 und das Allzeithoch zunehmend in den Fokus. Bei Bruch folgen hingegen direkt neue Hochs um 24.700.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne zur 24.270 weiterhin zu nennen. Darunter Druck in Richtung des Gaps und der 24.190. Anschließend das Gap-Close 23.160/.115. Bei Bruch Türöffner zur Ausbruchszone in Richtung 24.060.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.380 > 24.485/.500 > 24.590 > 24.670 > 24.700 > 24.800 > 24.850
  • Unterstützungen: 24.270 > 24.190 > 24.160 > 24.115 > 24.060 > 23.950 > 23.860 > 23.780 > 23.740 > 23.660 > 23.620 > 23.600 > 23.530 > 23.500 > 23.425 > 23.340 > 23.250 > 23.190 > 23.150 > 23.055

Der Ausblick im Videoformat

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