Impulsarmer Dienstag – Märkte weiter in saisonaler Konsolidierung

Die Märkte zeigen sich an einem impulsarmen Dienstag ohne nennenswerte Vorgaben aus dem Wirtschaftskalender mit einer leichten Gegenbewegung, nachdem der Monatsauftakt zuvor schwächer verlaufen war. Neue Signale bleiben damit aus – das aktuelle, richtungslose Auf und Ab fügt sich weiterhin gut in die typische Saisonalität der ersten Dezemberhälfte.
Der DAX konsolidiert weiter oberhalb seiner 200-Tageslinie (SMA200). Solange diese hält, bleiben direkte Angriffe auf den Kombiwiderstand im Bereich der 24.000 Punkte möglich. In der ersten Dezemberhälfte sollte jedoch weiterhin mit einer fortgesetzten Konsolidierung gerechnet werden. Erst ein klarer Rutsch unter die 200-Tageslinie wäre ein ernstes Warnsignal und könnte den Bären zusätzliche Dynamik liefern.
An der Wall Street bleibt das Bild ähnlich: Die großen Indizes halten sich in einer engen Range nahe ihrer Allzeithochs. Auch hier spricht vieles für eine Fortsetzung der begonnenen leichten Konsolidierung.
Der Mittwoch bringt dafür wieder potenzielle Impulse: Auf dem Wirtschaftskalender stehen die US-ADP-Beschäftigtenzahlen und – noch wichtiger – der ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor. Beide könnten für neue Bewegung am Markt sorgen.


Wichtige Wochentermine

  • Mittwoch:
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November (endgültig)
    • 11:00 Uhr EU Erzeugerpreise Oktober
    • 14:15 Uhr US ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar November
    • 15:15 Uhr US Industrieproduktion November
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November
  • Donnerstag:
    • 13:30 Uhr US Challenger Stellenstreichungen November
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr DE Auftragseingang Industrie Oktober
    • 11:00 Uhr EU BIP (endgültig)
    • (!) 14:30 Uhr US PCE-Kernrate November
    • 14:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Dezember (vorläufig

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX konnte die Wochenverluste am Dienstag reduzieren und konnte weiterhin seine 200-Tageslinien verteidigen. Oberhalb würde die neutrale Range Richtung 24k aktiv bleiben.
Der Bereich 23.620 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt weiterhin die Spanne über die 23.700 zur 23.740 aktiv. Darüber rückt der Cluster 23.800 und .840 in den Fokus. Bei Bruch folgt der Test der Widerstandszone mit der 100-TL bei 23.970.
  • Unterhalb ist hingegen die Range zum sma200 bei 23.510 wieder zu nennen. Darunter droht der Fall zurück in die Range zum ema200 mit ersten Zonen bei der 23.430 und anschließend 23.360. Bei Bruch droht weiterer Abgabedruck zur 23.240 und den ema200 bei 23.170.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.700 > 23.740 > 23.800 > 23.840 > 23.970 > 24.040 > 24.100 > 24.140 > 24.220 > 24.340 > 24.420 > 24.500 > 24.540 > 24.640 > 24.750 > 24.840
  • Unterstützungen: 23.620 > 23.510 > 23.430 > 23.360 > 23.240 > 23.170 > 23.140 > 23.020 > 22.940 > 23.900 > 22.780 > 22.750 > 22.630

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Schwacher Dezemberauftakt – Konsolidierung noch im Rahmen, aber Risiken steigen

Die Märkte starteten mit Schwäche in den Dezember, nachdem sie in der Thanksgiving-Woche noch deutliche Zugewinne verbuchen konnten. Die aktuelle Abkühlung verläuft jedoch bislang vollkommen im Rahmen einer normalen Konsolidierung, wie sie in der ersten Dezemberhälfte – insbesondere nach einer starken Thanksgiving-Phase – saisonal häufig zu beobachten ist.
Der DAX testete erneut seine 200-Tageslinie (SMA200) und bewegt sich damit weiter mitten in seiner übergeordneten Seitwärtsrange. Für eine nachhaltige Aufhellung benötigen die Bullen einen Ausbruch über 24.000 Punkte, während die Bären auf einen Test der Novembertiefs setzen. Diese Abwärtsdynamik sollte aus bullischer Sicht jedoch unbedingt vermieden werden, da sonst eine charttechnische Eintrübung droht – und damit eine Absage an einen versöhnlichen Jahresausklang.
An der Wall Street fällt die Konsolidierung zur Stunde noch moderat aus. Die US-Indizes bleiben weiterhin in Schlagweite ihrer Allzeithochs, allerdings bleibt eine volatile und leicht abwärtsgerichtete Fortsetzung des Musters in der ersten Dezemberhälfte einzuplanen.
Wenig Unterstützung kam heute vom ISM-Einkaufsmanagerindex: Der Wert fiel erneut schwach aus – und besonders bemerkenswert ist, dass einziger Wachstumsbereich die bezahlten Preise waren. Für die US-Konjunktur ist das kein gutes Zeichen, doch zugleich steigen damit wieder die Erwartungen an weitere Zinssenkungen der Fed.
Am Dienstag rücken die US-JOLTS-Daten (offene Stellen, Oktober) in den Fokus. Sie könnten wichtige Hinweise darauf liefern, wie robust der US-Arbeitsmarkt zum Jahresende wirklich ist.


Wichtige Wochentermine

  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise (Vorabschätzung)
    • 16:00 Uhr US JOLTS-Daten (offene Stellen) Oktober
  • Mittwoch:
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November (endgültig)
    • 11:00 Uhr EU Erzeugerpreise Oktober
    • 14:15 Uhr US ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar November
    • 15:15 Uhr US Industrieproduktion November
    • (!) 16:00 Uhr ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November
  • Donnerstag:
    • 13:30 Uhr US Challenger Stellenstreichungen November
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr DE Auftragseingang Industrie Oktober
    • 11:00 Uhr EU BIP (endgültig)
    • (!) 14:30 Uhr US PCE-Kernrate November
    • 14:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Dezember (vorläufig

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX startet nach der Erholung der Vorwoche mit Schwäche in die neue Woche, aber konnte bisher weiterhin seine 200-Tageslinien verteidigen. Oberhalb würde die neutrale Range Richtung 24k aktiv bleiben.
Der Bereich 23.590/.620 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt weiterhin die Spanne über die 23.670 (m. B.) zur 23.740 aktiv. Darüber kann die weitere Aufhellung in Richtung 23.840 gelingen. Bei Bruch folgt nach der 23.890 der Test der Widerstandszone mit der 100-TL bei 23.970.
  • Unterhalb ist hingegen die Range zum sma200 bei 23.500 wieder zu nennen. Darunter droht der Fall zurück in die Range zum ema200 mit ersten Zonen bei der 23.440 und anschließend 23.360. Bei Bruch droht weiterer Abgabedruck zur 23.280 und den ema200 bei 23.160.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.620 > 23.670 > 23.740 > 23.840 > 23.890 > 23.970 > 24.040 > 24.080 > 24.140 > 24.220 > 24.340 > 24.420 > 24.500 > 24.540 > 24.640 > 24.750 > 24.840
  • Unterstützungen: 23.590 > 23.500 > 23.440 > 23.360 > 23.280 > 23.160 > 23.140 > 23.020 > 22.940 > 23.900 > 22.780 > 22.750 > 22.630

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Positive Auftaktstimmung – Thanksgiving-Woche startet mit technischer Erholung – Daten im Fokus

Die Märkte sind positiv, wenn auch impulsarm, in die traditionell stärkere Thanksgiving-Woche gestartet. Nach drei Wochen deutlicher Schwäche deutet sich damit eine technische Erholung an.
An der Wall Street konnten die Indizes ihre 100-Tageslinien zunächst behaupten und nehmen nun Kurs auf die erste bedeutende Widerstandszone rund um 50-Tageslinie und mittleres Bollinger-Band. Hier wird sich entscheiden, ob die Erholung Substanz hat oder lediglich ein klassischer Dead Cat Bounce bleibt.
Der DAX zeigt sich hingegen weiter wacklig. Er verharrt aktuell zwischen seinen 200-Tageslinien und muss erst Stabilität beweisen, bevor an eine nachhaltigere Gegenbewegung gedacht werden kann.
Im verkürzten US-Handelsverlauf (Donnerstag US-Feiertag, Freitag verkürzt geöffnet) rücken nun wichtige Konjunkturdaten (u.a. Einzelhandelsumsätze, Erzeugerpreise (PPI), PCE-Inflationsdaten) in den Mittelpunkt
Diese Zahlen werden darüber entscheiden, wie belastbar die aktuelle Erholung ist – ob es also nur ein kurzer Reflex bleibt oder tatsächlich der Auftakt zur Jahresendrally im historischen Muster der Thanksgiving-Woche wird.
Bereits am Dienstag stehen die US-Produzentenpreise (PPI) und die Einzelhandelsumsätze an – Daten, die endlich wieder ein klareres Bild über den Zustand der US-Konjunktur liefern können.


Wichtige Wochentermine

  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr DE BIP Q3 (2. Veröffentlichung)
    • 14:30 Uhr US Erzeugerpreise Sepember
    • (!) 14:30 Uhr US Einzelhandelsumsatz September
    • (!) 16:00 Uhr US Verbrauchervertrauen Conference Board November
    • 16:00 Uhr US Richmond Fed Manufacturing Index November
  • Mittwoch:
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr US PCE-Kernrate Oktober
    • 14:30 Uhr US Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter
    • 14:30 Uhr US BIP Q3
    • 20:00 Uhr US Fed Beige Book
  • Donnerstag:
    • Thanksgiving – US-Börse geschlossen
    • 08:00 Uhr DE GfK-Konsumklima Dezember
    • 13:30 Uhr EU EZB Protokoll
  • Freitag:
    • Thanksgiving – US-Börse endet 19:00 Uhr
    • 08:00 Uhr DE Einzelhandelsumsatz Oktober
    • (!) 14:00 Uhr DE Verbraucherpreise November (Vorabschätzung)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX startet fester in die neue Woche, aber hängt weiter zwischen seinen 200-Tageslinien fest. Erst oberhalb (23.5+) würde es eine erste Aufhellung & und die Chance für Erholungspotential in Richtung 24k geben. Unterhalb bleibt die Lage für den DAX noch fragil.
Der Bereich bei 23.250 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt weiterhin die Spanne über die 23.330 zur 23.390 aktiv. Darüber folgt der Cluster zum sma200 bei 23.480/.510. Bei Bruch erste Aufhellung mit weiteren Anlaufmarken bei 23.590 und .620.
  • Unterhalb ist hingegen die Range zum ema200 bei 23.140 wieder zu nennen. Darunter bleibt die Lage direkt fragil und eine Spanne zur 23.050/.030 aktiv. Bei Bruch droht weiterer Abgabedruck zu neuen Tiefs 23.940/.900; übergeordnet die Gap-Zone 22.8/22.6.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.270 > 23.330 > 23.390 > 23.480 > 23.510 > 23.590 > 23.620 > 23.700 > 23.830 > 23.850 > 23.980 > 24.030 > 24.080 > 24.140 > 24.220 > 24.340 > 24.420 > 24.500 > 24.540 > 24.640 > 24.750 > 24.840
  • Unterstützungen: 23.140 > 23.050 > 23.020 > 22.940 > 23.900 > 22.780 > 22.750 > 22.630

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Erholung – aber die Bullen stehen noch vor der Bewährungsprobe

Den Märkten gelang am Donnerstag eine kräftige Erholungsbewegung, nachdem die Nvidia-Earnings die Erwartungen erneut übertreffen konnten. Der KI-Sektor zeigt sich jedoch zunehmend gespalten: Während Nvidia weiterhin als großer Gewinner hervorsticht, geraten viele andere KI-Werte unter Druck und werden hinterfragt. Genau deshalb bleibt fraglich, ob Nvidia allein als Impuls wirklich ausreicht, um den gesamten Markt nachhaltig zu stabilisieren.
Heute testeten die Indizes bereits die ersten großen Widerstände. Ein dynamischer Abpraller an diesen Marken muss nun unbedingt vermieden werden – erst ein Ausbruch darüber würde das Chartbild wieder klar aufhellen.
Der DAX konnte im Tagesverlauf erneut bis an seine 200-Tage-Linie laufen, doch ein nachhaltiger Sprung darüber gelang auch heute nicht. Damit bleibt es für den DAX eine klassische Make-or-Break-Zone vor dem Wochenende:
Durchbruch → Chance auf eine spürbare Entlastungsrally
Erneuter Abpraller → Risiko weiterer Schwäche
Zusätzlich dürfte der morgige Kleine Verfallstermin die Volatilität weiter oben halten – ein Umfeld, in dem schnelle Richtungswechsel jederzeit möglich sind.
Die Bullen benötigen jedenfalls mehr als nur Nvidia, um den ersehnten Befreiungsschlag zu landen.


Wichtige Wochentermine

  • Freitag:
    • Kleiner Verfallstermin
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November (vorläufig)
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November (vorläufig)
    • 15:45 Uhr US S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November (vorläufig)
    • 15:45 Uhr US S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November (vorläufig)
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan November (endgültig)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX kämpft weiter an seinen 200-Tageslinien. Der sma200 vor der 23.5 konnte am Donnerstag nur erfolglos getestet werden. Erst oberhalb würde es eine erste Aufhellung geben. Unterhalb bleibt die Lage für die DAX noch fragil. Der Kleine Verfall am Freitag kann die Vola zusätzlich erhöhen.
Der Bereich an der 23.380 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur Widerstandszone mit dem sma200 zur 23.470 und .510 weiter aktiv. Darüber kann eine erste Aufhellung gelingen mit ersten Ziel bei 23.590. Anschließend 23.660/.700.
  • Unterhalb ist hingegen die Range zur 23.270 wieder zu nennen. Darunter wird die Range zum ema200 bei 23.140 abermals durchlaufen. Bei Bruch drohen neue Tiefs zur 23.050/23.000, was direkt negativ wäre in den Wochenschluss.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.380 > 23.470 > 23.510 > 23.590 > 23.660 > 23.700 > 23.830 > 23.850 > 23.980 > 24.030 > 24.080 > 24.140 > 24.220 > 24.340 > 24.420 > 24.500 > 24.540 > 24.640 > 24.750 > 24.840
  • Unterstützungen: 23.270 > 23.180 > 23.140 > 23.050 > 23.000 > 22.930 > 22.780

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November-Schieflage: Schwächster November seit 2008 – Entscheidet Nvidia?

Die Märkte weiten ihre Verluste im eigentlich historisch starken November weiter aus und verzeichnen inzwischen die schwächste November-Performance seit 2008.
Der DAX notiert mittlerweile rund 6,5 % unter seinem Allzeithoch und hat heute die 200-Tage-Linie an der Unterkante der Mai-Seitwärtsrange nach unten verletzt. Genau hier müssen die Bullen jetzt aktiv werden – gelingt es ihnen nicht, die 23.000 Punkte zu verteidigen, droht die nächste charttechnische Eintrübung.
Auch an der Wall Street setzt sich die Schwäche fort. Die Indizes weiten ihre Konsolidierung aus, bislang jedoch geordnet in Form einer ABC-Korrektur. Nun rückt die 100-Tage-Linie als zentrale Buy-the-Dip-Zone und wichtige Unterstützungsmarke in den Fokus. Die große Frage: Können die Bullen dort wieder zugreifen?
Ein entscheidender Trigger könnte bereits morgen kommen: Nvidia veröffentlicht nachbörslich seine Earnings – und diese könnten für die gesamte KI-Story richtungsweisend werden. Gibt es frischen Treibstoff für den Hype? Oder werden die zunehmenden Zweifel und Bewertungsängste bestätigt?

Zusätzlich wird morgen das Fed-Protokoll veröffentlicht. Da aufgrund des Shutdowns weiterhin viele Daten fehlen, bleibt der geldpolitische Pfad extrem unsicher. Auch hier drängt sich die Frage auf, ob im Dezember tatsächlich schon weitere Zinssenkungen folgen – oder ob die Fed zurückrudern muss.
Trotz aller Unsicherheit bietet das negative Sentiment auch Chancen:
Je trüber das Umfeld, desto größer das Überraschungspotenzial – insbesondere, wenn ein starker Impuls (z. B. Nvidia) auf eine zunehmend pessimistische Marktstimmung trifft.


Wichtige Wochentermine

  • Mittwoch:
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise Oktober
    • 20:00 Uhr US Fed Protokoll
    • (!) Nvidia Earnings
  • Donnerstag:
    • 11:00 Uhr EU Industrieproduktion September
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht September
    • (!) 14:30 Uhr US Philadelphia-Fed-Index November
  • Freitag:
    • Kleiner Verfallstermin
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November (vorläufig)
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November (vorläufig)
    • 15:45 Uhr US S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November (vorläufig)
    • 15:45 Uhr US S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor November (vorläufig)
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan November (endgültig)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX schaukelt mit Schwung durch seine komplette Mai-Seitwärtsrange und verletzt seine 200-Tageslinien. Die Bullen müssen vor der 23k nun Willen zeigen und rasch den Weg zurück über die 200-TL packen, um den Grundstein für einen versöhnlichen Jahresausklang zu legen.
Der Bereich an der 23.240 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 23.325 und .360 weiter aktiv. Darüber folgt der Lauf ins Gap und der Test der 200-TL (sma200) bei 23.460. Bei Bruch Chance auf erste Aufhellung zur 23.500 und .590.
  • Unterhalb ist hingegen die Range über die 23.200 um ema200 bei 23.140 wieder zu nennen. Darunter folgen die 23.050. Bei Bruch droht der Rutsch unter die 23k zur 22.930.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.325 > 23.360 > 23.460 > 23.500 > 23.590 > 23.700 > 23.830 > 23.850 > 23.980 > 24.030 > 24.080 > 24.140 > 24.220 > 24.340 > 24.420 > 24.500 > 24.540 > 24.640 > 24.750 > 24.840
  • Unterstützungen: 23.240 > 23.200 > 23.140 > 23.050 > 23.00 > 22.930 > 22.780

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