Backtesting im Trading – meine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit echten Beispielen

Als ich angefangen habe, meine Trading-Strategien ernsthaft zu testen, war das für mich ein absoluter Gamechanger. Vorher habe ich nach Bauchgefühl gehandelt, ein bisschen nach Chartformationen, manchmal nach News – und das Ergebnis war, naja… ziemlich chaotisch. Erst durch Backtesting habe ich verstanden, ob eine Strategie wirklich funktioniert oder nur reines Wunschdenken ist.

Was ist Backtesting überhaupt?

Ganz simpel gesagt: Beim Backtesting testest du deine Trading-Strategie an historischen Kursdaten.
Du schaust also, wie deine Einstiegs- und Ausstiegsregeln in der Vergangenheit funktioniert hätten.
Natürlich ist die Vergangenheit keine Garantie für die Zukunft – aber ohne diesen Test tappst du komplett im Dunkeln.

Warum Backtesting so wichtig ist

Ich geb’s ehrlich zu: Früher dachte ich, Backtesting sei überflüssig. Schließlich ist ja jeder Chart anders, oder?
Aber die Wahrheit ist: Märkte wiederholen sich. Muster, Trends und Reaktionen auf bestimmte Levels sind erstaunlich stabil.
Ohne Backtesting weißt du nicht, ob deine Strategie überhaupt eine Chance hat. Mit Backtesting kannst du dagegen sehen:

  • Wie oft deine Strategie in Gewinn läuft
  • Wie hoch dein durchschnittlicher Verlust im Vergleich zum Gewinn ist
  • Ob deine Strategie in Seitwärtsphasen oder nur in Trends funktioniert
  • Welche Märkte und Zeiteinheiten sich am besten eignen

Mein Schritt-für-Schritt-Prozess beim Backtesting

Ich will dir mal ganz genau zeigen, wie ich vorgehe. Das ist kein Lehrbuchwissen, sondern wirklich mein eigener Workflow.

  1. Strategie definieren
    Bevor ich überhaupt anfange, muss ich glasklar wissen: Wann steige ich ein, wann steige ich aus, wo setze ich den Stop-Loss?
    Beispiel: Long-Einstieg, wenn der RSI unter 30 fällt und gleichzeitig eine Hammer-Kerze am Support auftaucht.
  2. Zeitraum und Markt festlegen
    Ich teste meistens mehrere Jahre zurück. Im DAX zum Beispiel gehe ich gerne 5 Jahre zurück, bei Forex-Paaren auch mal 10 Jahre.
    Wichtig: Je mehr Daten, desto aussagekräftiger das Ergebnis.
  3. Trades manuell oder automatisch durchspielen
    Ich habe am Anfang alles manuell im Chart durchgegangen – Kerze für Kerze. Das dauert ewig, aber man lernt dabei extrem viel.
    Heute nutze ich Tools wie TradingView, MetaTrader 5 oder Amibroker, um vieles zu automatisieren.
  4. Ergebnisse dokumentieren
    Jeder Trade kommt in mein Trading-Journal: Einstiegsdatum, Ausstiegsdatum, Gewinn/Verlust, Screenshot vom Chart.
    Daraus berechne ich dann Kennzahlen wie Trefferquote, durchschnittlicher Gewinn, maximaler Drawdown.
  5. Optimierung
    Wenn ich sehe, dass meine Strategie z. B. nur im Trend funktioniert, baue ich Filter ein (z. B. nur handeln, wenn der Kurs über dem 200er Moving Average liegt).

Typische Fehler beim Backtesting

Ich habe selbst viele Fehler gemacht, die du dir sparen kannst:

  • Curve Fitting: Die Strategie wird so lange angepasst, bis sie perfekt zur Vergangenheit passt – aber in der Zukunft völlig versagt.
  • Zu kleiner Datensatz: Wenn du nur 6 Monate testest, sagt das gar nichts über die Robustheit deiner Strategie.
  • Emotionale Trades einbauen: Backtesting funktioniert nur, wenn du dich strikt an deine Regeln hältst. Kein „Ach, hier hätte ich bestimmt anders gehandelt.“

Backtesting spart dir bares Geld 💡

Wenn ich eins gelernt habe: Jeder Euro, den du in Zeit fürs Backtesting investierst, spart dir später ein Vielfaches an Verlusten.
Bevor ich heute eine neue Idee wirklich trade, habe ich sie mindestens auf tausend Datenpunkten getestet. Erst dann weiß ich, ob sie Potenzial hat – oder in die Tonne gehört.


💬 Frage an dich: Soll ich im nächsten Artikel mal zeigen, wie ich mein Trading-Journal strukturiere und welche Kennzahlen ich wirklich regelmäßig auswerte? Das könnte der perfekte nächste Schritt sein, wenn du deine eigenen Ergebnisse professioneller analysieren willst.


Warum ich 2025 stärker auf Dividenden setze – und nicht nur auf Kursgewinne

Ich gebe es zu: Früher habe ich Dividendenaktien ein bisschen belächelt. Für mich zählte nur Wachstum, Wachstum, Wachstum. „Dividende? Das ist doch was für Rentner“, habe ich mal gesagt – und ja, ich schäme mich heute ein bisschen dafür. Denn inzwischen habe ich gelernt, wie mächtig der Dividenden-Effekt auf lange Sicht ist.


1. Der Perspektivwechsel

Der Auslöser war eigentlich simpel: 2022 und 2023 hatten mir gezeigt, wie brutal es ist, wenn Kursgewinne durch Marktschwankungen einfach verpuffen.
Dividenden dagegen sind wie kleine Bonuszahlungen, die man unabhängig vom kurzfristigen Marktchaos kassiert. Und 2024 habe ich zum ersten Mal gemerkt: Wenn diese Ausschüttungen regelmäßig reinkommen, verändert sich die gesamte Sicht auf das Portfolio.


2. Mein Ziel: Cashflow aus dem Depot

Ich habe mich entschieden, einen festen Teil meines Portfolios – aktuell etwa 40 % – auf Dividendenwerte umzustellen. Das sind Unternehmen, die:

  • Eine stabile oder wachsende Dividende seit vielen Jahren zahlen.
  • Auch in Krisenzeiten genügend Cashflow haben, um die Ausschüttung fortzusetzen.
  • In Branchen aktiv sind, die nicht alle paar Jahre komplett neu erfunden werden müssen.

Dazu gehören bei mir aktuell:

  • Johnson & Johnson (Gesundheitssektor)
  • Procter & Gamble (Konsumgüter)
  • Allianz (Versicherung)
  • Münchener Rück (Rückversicherung)
  • Shell (Energie)

3. Der Zinseszinseffekt – der echte Booster

Was mich richtig umgehauen hat: Wenn man Dividenden nicht verprasst, sondern automatisch wieder anlegt, passiert Magie.
Beispiel: Eine Aktie mit 4 % Dividendenrendite und durchschnittlich 5 % Kurswachstum pro Jahr – nach 15 Jahren ist das eingesetzte Kapital bei Reinvestition der Dividenden fast verdreifacht. Ohne großes Zocken, ohne ständiges Chartstudium.


4. Psychologischer Vorteil

Ein weiterer Punkt, den viele unterschätzen: Dividenden geben dir das Gefühl, trotz schwankender Kurse zu gewinnen.
Während ein reiner Growth-Investor in einer Seitwärtsphase frustriert ist, bekomme ich trotzdem meine Ausschüttungen. Das macht es viel leichter, ruhig zu bleiben – und nicht aus Panik zu verkaufen.


5. Risiken nicht vergessen

Natürlich gibt es keine 100% sichere Dividende. Unternehmen können ihre Ausschüttung kürzen oder streichen, wenn es wirtschaftlich eng wird. Deswegen schaue ich nicht nur auf die Höhe der Dividende, sondern vor allem auf die Ausschüttungsquote und die Bilanzqualität.
Wenn die Dividendenrendite zu hoch klingt, um wahr zu sein (z. B. >10 %), dann ist oft was faul.


6. Mein kleines Fazit

Dividenden sind für mich inzwischen nicht mehr nur „nice to have“, sondern ein fester Bestandteil meiner Anlagestrategie. Sie bieten Stabilität, planbaren Cashflow und den Zinseszinseffekt, der über Jahre hinweg gigantisch wirken kann.
Und ja – ich freue mich inzwischen fast mehr auf den Dividendenkalender als auf mein Gehalt. Verrückt, oder? 😄


Warum ich 2025 mein Portfolio umgestellt habe – und was du daraus lernen kannst

Ich muss zugeben, 2024 war für mich als Anleger und Trader ein ziemlich verrücktes Jahr. Von euphorischen Tech-Rallys bis hin zu abrupten Abverkäufen – ich habe fast jede Emotion durchlebt, die man an der Börse haben kann. Anfang 2025 habe ich mir dann einen radikalen Schritt erlaubt: Ich habe mein Portfolio neu strukturiert. Und ich will dir heute genau erklären, warum… und vor allem, wie du davon profitieren kannst.


1. Der Auslöser – warum ich nicht mehr einfach abwarten konnte

Viele kennen das: Man hat eine Depotstruktur, die „eigentlich“ passt. Aber zwischen „eigentlich“ und „optimal“ liegen an der Börse manchmal Welten.
Ende 2024 hatte ich immer noch zu viele Wachstumswerte aus der Corona-Ära im Depot. Unternehmen, die mal gehypt waren, aber deren fundamentale Zahlen längst nicht mehr zu den Bewertungen passten. Gleichzeitig habe ich gemerkt: Mein Cash-Anteil war zu gering, um flexibel reagieren zu können.

Die Folge? Ich war zu oft gezwungen, nicht zu handeln, obwohl es Gelegenheiten gab. Das hat mich wahnsinnig gemacht.


2. Mein neues Vorgehen – die 60/30/10-Regel

Für 2025 habe ich mir eine neue Aufteilung überlegt:

  • 60 % langfristige Investments: Qualitätsaktien mit soliden Bilanzen, Dividendenhistorie und klarer Marktposition. Hier liegen Titel wie Microsoft, Nestlé, aber auch ein paar solide deutsche Mittelständler.
  • 30 % Swing- und Positionstrades: Aktien, ETFs oder Rohstoffe, die ich zwischen einigen Wochen und wenigen Monaten halte. Perfekt, um Trends mitzunehmen.
  • 10 % High-Risk-Zockecke: Ja, bewusst. Hier landen spekulative Trades, auch mal Penny Stocks oder Kryptos, bei denen ich weiß: Das Geld kann weg sein.

Diese Aufteilung gibt mir Struktur, ohne dass ich die Chance auf spannende Trades verliere.


3. Risiko- & Moneymanagement – der unterschätzte Gamechanger

Viele Trader reden über die „perfekte Strategie“. Aber was bringt dir die beste Strategie, wenn du keine Kontrolle über dein Risiko hast?
Ich setze inzwischen strikte Stop-Loss-Marken – und ja, manchmal werde ich rausgekegelt, bevor der Kurs wieder dreht. Aber langfristig schützt mich das vor den richtig teuren Fehlgriffen.

💡 Mein Tipp: Definiere vor jedem Trade den maximalen Verlust in Euro, den du akzeptierst. Nicht in Prozent vom Kurs, sondern vom Depotwert. Das hat bei mir den Druck enorm reduziert.


4. Die psychologische Komponente

Trading ist kein Sprint, es ist ein Marathon – und einer, der auch mental fordert.
Ich habe mir angewöhnt, Tradingtagebuch zu führen. Nicht nur die Trades, sondern auch meine Gedanken und Gefühle dazu. Klingt esoterisch? Mag sein. Aber ich erkenne mittlerweile ziemlich schnell, wenn ich in den „Overtrading“-Modus rutsche. Und dann heißt es: Pause. Keine neuen Trades, bis der Kopf wieder klar ist.


5. Was das für dich heißt

Vielleicht bist du eher der langfristige Anleger, vielleicht der Daytrader – egal. Wichtig ist:

  • Hinterfrage regelmäßig deine Depotstruktur
  • Halte immer etwas Cash bereit
  • Akzeptiere Verluste als Teil des Spiels
  • Arbeite an deiner Disziplin – täglich

Ich bin überzeugt: 2025 wird ein spannendes Börsenjahr. Aber nur wer vorbereitet ist, wird am Ende zu den Gewinnern gehören.


💬 Schreib mir gern in die Kommentare, wie dein Depot aktuell aussieht und ob du auch schon mal einen kompletten Neuanfang gewagt hast. Vielleicht tauschen wir ja die ein oder andere Strategie aus.


So habe ich mein ETF-Depot aufgebaut – Schritt für Schritt erklärt

Wenn ich heute mein ETF-Depot anschaue, sehe ich Struktur, Diversifikation und Klarheit.
Aber das war nicht immer so.
Am Anfang stand ich wie viele da:
Welche ETFs soll ich nehmen? Wieviel soll ich monatlich investieren? Und wie finde ich überhaupt den richtigen Einstieg?
Deshalb nehme ich dich heute mal mit – Schritt für Schritt – und zeige dir, wie ich mein ETF-Depot aufgebaut habe. Vielleicht ist ja auch für dich was Hilfreiches dabei.


🧠 Schritt 1: Warum ETFs?

Bevor ich überhaupt angefangen habe, hab ich mich gefragt:
„Was will ich eigentlich erreichen?“

Meine Antwort:
✅ langfristiger Vermögensaufbau
✅ möglichst wenig Aufwand
✅ überschaubares Risiko

Deshalb war schnell klar:
ETFs passen perfekt. Sie sind:

  • breit gestreut
  • günstig
  • transparent
  • einfach zu besparen

🧮 Schritt 2: Mein monatliches Budget

Ich hab mir angeschaut, wie viel Geld ich jeden Monat übrig habe, ohne mich zu stressen.
Mein Ziel: Einen Betrag, den ich wirklich langfristig durchhalte.

Ich hab mit 150 € im Monat gestartet – heute sind’s mehr.
Aber: Regelmäßigkeit ist wichtiger als Höhe.


🌍 Schritt 3: Die ETF-Auswahl

Jetzt wurde es spannend.
Ich wollte nicht 10 verschiedene ETFs, sondern ein simples und solides Setup.
Am Ende hab ich mich für folgendes entschieden:

1. MSCI World ETF

→ bildet über 1.500 Unternehmen aus Industrieländern ab
→ ca. 70 % meines ETF-Anteils

2. MSCI Emerging Markets ETF

→ ergänzt mit Schwellenländern wie China, Indien, Brasilien
→ ca. 20 %

3. Small Cap ETF (optional)

→ für ein bisschen mehr Wachstumsfantasie
→ ca. 10 %

Ich hab mich bewusst für thesaurierende ETFs entschieden – also solche, die die Dividenden automatisch reinvestieren.


🛠️ Schritt 4: Depot & Sparplan eingerichtet

Ich hab mich bei einem Online-Broker registriert (Trade Republic, Scalable oder ING – alle okay), dort mein Depot eröffnet und meine ETFs hinterlegt.

Dann: Sparpläne eingerichtet.
Einmal im Monat – automatischer Einzug vom Konto.
Fertig. Kein Stress mehr.


📅 Schritt 5: Einmal im Jahr: Check & Anpassung

Ich schau mir mein Depot einmal im Jahr genauer an:

  • Hat sich das Verhältnis der ETFs stark verschoben?
  • Braucht’s eine kleine Umschichtung?
  • Gibt’s neue ETFs, die meine Strategie besser abbilden?

Aber: Ich bleibe meinem Setup treu. Kein hektisches Hin und Her.


⚠️ Das hab ich bewusst vermieden

  • Kein Home Bias – also nicht nur deutsche Aktien
  • Keine Branchenwetten (nur Tech, nur Pharma etc.)
  • Keine fancy ETFs mit „AI“, „Green“, „Future XYZ“ im Namen
    → Das klingt alles cool, ist aber oft riskant und teuer.

🧘 Weniger ist mehr – und einfach ist oft besser

Ich weiß, es gibt da draußen 3.000 ETFs.
Und es macht Spaß, zu stöbern. Aber mein Rat:
Keep it simple. Lieber 2–3 ETFs, die du verstehst und langfristig besparst,
als 12 Produkte, die du nicht mehr auseinanderhalten kannst.

Für mich war die Entscheidung für ein klares ETF-Depot einer der besten Schritte auf dem Weg zu mehr finanzieller Unabhängigkeit.


Wie sieht dein ETF-Setup aus?
Minimalistisch oder breit aufgestellt?
Schreib’s mir gern – ich bin gespannt!


Meine größten Fehler an der Börse – und was ich daraus gelernt habe

Hey, hier ist wieder Alex.
Heute wird’s ein bisschen unangenehm – aber ehrlich.
Denn ich spreche über meine größten Fehler beim Investieren.
Ja, ich habe Fehler gemacht. Einige sogar.
Aber weißt du was? Genau daraus hab ich am meisten gelernt.

Und vielleicht hilft dir mein Erfahrungsbericht ja, den einen oder anderen Fehler zu vermeiden – oder zumindest schneller zu erkennen.


❌ Fehler 1: Ich bin Hypes hinterhergerannt

Als ich angefangen hab, war ich heiß auf alles, was schnell viel Rendite versprochen hat.

  • Biotech-Aktien
  • Wasserstoff-Startups
  • Krypto-Coins mit Tiernamen 🐶

Ich wollte schnell reich werden. Aber meistens bin ich einfach nur teuer eingestiegen – und hab dann im Minus verkauft, als die Euphorie weg war.

Lektion:
Wenn alle drüber reden, ist es meist zu spät.
Heute investiere ich nur in Dinge, die ich verstehe und langfristig halten will.


💤 Fehler 2: Ich war zu passiv – oder zu hektisch

Es gab Phasen, da hab ich überhaupt nichts gemacht – aus Angst, einen Fehler zu machen.
Dann wieder hab ich ständig rumgeklickt, Trades gemacht, verkauft, gekauft, verkauft …
Immer in der Hoffnung, „diesmal wird’s besser.“

Lektion:
Kontinuität schlägt Aktionismus.
Heute hab ich Sparpläne laufen und klare Regeln. Ich muss nicht mehr dauernd was tun – und das fühlt sich viel besser an.


🤯 Fehler 3: Ich hab Emotionen entscheiden lassen

Ich erinnere mich an einen Tag im März 2020.
Corona-Crash. Alles rot. Ich saß vorm Bildschirm und dachte:
„Ich muss alles verkaufen – bevor es noch schlimmer wird.“

Ich hab verkauft. Panisch. Und danach?
Die Kurse haben sich erholt – und ich saß draußen. Klassischer Fehler.

Lektion:
Emotionen sind schlechte Ratgeber.
Heute hab ich mir feste Regeln gebaut: Krise = Füße stillhalten.


🧮 Fehler 4: Ich hatte keinen Plan

Am Anfang hab ich einfach „mal was gekauft“.
Hier ein ETF, da eine Aktie, dort ein bisschen Krypto.
Ohne Ziel, ohne Strategie.
Ergebnis? Ein Depot wie ein Wühltisch.
Keine Struktur, keine Richtung.

Lektion:
Investieren ohne Plan ist wie Autofahren ohne Navi.
Heute hab ich klare Ziele, eine Strategie und überprüfe regelmäßig meinen Fortschritt.


📚 Fehler 5: Ich hab zu spät angefangen

Der Klassiker – aber wahr.
Ich dachte mit Anfang 20: „Ach, das mach ich später mal.“
Wäre ich da schon mit kleinen Sparplänen gestartet – ich wäre heute weiter.

Lektion:
Je früher du anfängst, desto besser.
Selbst mit 25 € im Monat. Es geht nicht um viel – sondern um früh.


💬 Fehler gehören dazu – wenn man draus lernt

Jeder Investor macht Fehler. Auch die Profis.
Entscheidend ist, ob du hinfällst und liegen bleibst – oder wieder aufstehst und schlauer bist.
Heute bin ich entspannter, strukturierter – und erfolgreicher.
Nicht, weil ich keine Fehler mehr mache.
Sondern weil ich gelernt hab, damit umzugehen.