Growth Investing: Warum ich auf Wachstumsaktien setze – trotz Risiko

Heute geht’s um ein Thema, das an der Börse immer wieder heiß diskutiert wird: Growth Investing, also das gezielte Investieren in Unternehmen mit starkem Wachstum.
Ich geb’s ehrlich zu: Ich liebe Dividendenaktien. Aber Wachstumsaktien haben eben auch ihren ganz eigenen Reiz. Klar – mehr Risiko, mehr Schwankung – aber eben auch oft mehr Potenzial 🚀

Lass uns also mal gemeinsam draufschauen, wie ich an das Thema Growth Investing herangehe.


Was ist Growth Investing?

Beim Growth Investing investierst du gezielt in Unternehmen, die ein überdurchschnittliches Wachstum aufweisen – entweder beim Umsatz, Gewinn, Kundenstamm oder in einem schnell wachsenden Marktumfeld.

Das typische Growth-Unternehmen:

  • Reinvestiert Gewinne stark ins Wachstum
  • Zahlt oft (noch) keine Dividende
  • Ist in Trendbranchen aktiv (z. B. Tech, E-Commerce, Healthcare, Cloud, KI)

Ziel ist klar: Du willst von einer möglichst starken Kurssteigerung profitieren, weil das Unternehmen immer wertvoller wird.


Warum ich Growth Investing spannend finde 🚀

✅ Innovationskraft

Growth-Unternehmen sind oft Treiber neuer Technologien oder Ideen. Ich finde es spannend, Teil solcher Entwicklungen zu sein.

✅ Große Kurschancen

Wenn das Wachstum eintrifft (und über Jahre anhält), sind Kursgewinne von mehreren 100 % keine Seltenheit.

✅ Ideal für langfristige Anleger

Wachstumsaktien brauchen oft Zeit, um ihr Potenzial zu entfalten. Wer früh dabei ist und Geduld hat, kann stark profitieren.


Wie ich Wachstumsaktien auswähle

Ich achte dabei auf folgende Punkte:

1. Marktpotenzial

Ist der Markt groß genug? Wächst der Trend nachhaltig?

2. Umsatzwachstum

Mindestens 15–20 % Umsatzplus pro Jahr – gern mehr.

3. Margenentwicklung

Auch Wachstum muss irgendwann profitabel werden.

4. Geschäftsmodell verstehen

Klingt banal – ist aber wichtig. Ich investiere nicht blind in Hypes.

5. Konkurrenz-Situation

Hat das Unternehmen echte Wettbewerbsvorteile oder tummeln sich zig Player im gleichen Bereich?


Beispiele für Growth-Aktien (keine Anlageberatung!)

Typische Wachstumsunternehmen sind aktuell zum Beispiel:

  • Nvidia (KI & Chips)
  • Tesla (E-Mobilität)
  • Shopify (E-Commerce)
  • Palantir (Big Data)
  • MercadoLibre (E-Commerce in Südamerika)

Aber: Growth Investing heißt nicht nur „Tech“. Auch Unternehmen aus Gesundheit, erneuerbaren Energien oder Cybersecurity können spannend sein.


Risiken beim Growth Investing 😬

Natürlich ist nicht alles Gold, was glänzt. Wachstumsaktien sind oft:

  • Sehr teuer bewertet (hohes KGV oder gar keine Gewinne)
  • Extrem schwankungsanfällig
  • Abhängig von Zinsen (höhere Zinsen drücken Wachstumsstorys oft)

Deshalb investiere ich nur einen Teil meines Depots in Growth-Aktien – nie alles.


Mein Fazit: Growth Investing ist wie Achterbahn fahren 🎢

Ich liebe Wachstumsaktien – aber nur, wenn ich die Risiken kenne und bewusst eingehe.
Sie sind für mich der „Turbo“ im Depot – aber eben nicht das Fundament. Dafür nutze ich eher ETFs und solide Dividendenwerte.

Wenn du langfristig denkst, gut recherchierst und Kursschwankungen aushältst, kann Growth Investing eine richtig spannende Ergänzung deiner Strategie sein.


Und du?
Hast du Growth-Aktien im Depot? Oder ist dir das zu nervenaufreibend?
Schreib mir gerne in die Kommentare – ich bin gespannt!

Bis zum nächsten Artikel – Dein Alex


Eskalation statt Entspannung – Trumps Zollpolitik drückt weiter aufs Sentiment

Die Märkte bleiben auch zur Wochenmitte voll im Bann von Donald Trumps aggressiver Handelspolitik. Mit Inkrafttreten der reziproken Zölle sowie den zusätzlichen 50 % Strafzöllen auf chinesische Waren hat sich die angespannte Lage weiter zugespitzt. China reagierte prompt und konterte mit Vergeltungszöllen von über 83 %. Damit ist die nächste Eskalationsstufe erreicht – und der Handelskonflikt zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt nimmt zunehmend Züge eines Handelskriegs an.
Die entscheidende Frage für die Märkte bleibt nun, ob Trump auf die chinesischen Maßnahmen mit einer weiteren Eskalation antwortet oder den Weg in Richtung Verhandlungstisch sucht. Bisher hat er sich nicht öffentlich zu Chinas Gegenmaßnahmen geäußert.

Rezessionsängste und Anspannungen im Finanzsystem nehmen zu

Immer mehr prominente Stimmen aus der Wirtschaft warnen offen vor einer unmittelbar bevorstehenden Rezession in den USA. Die Verwerfungen am US-Anleihemarkt, insbesondere bei den Laufzeitaufschlägen und Kreditspreads, deuten ebenfalls auf zunehmenden Stress im Finanzsystem hin. Erste Stimmen warnen sogar vor einer drohenden neuen Finanzkrise – ausgelöst durch das toxische Zusammenspiel aus Handelskonflikten, steigender Inflation und einem drohenden wirtschaftlichen Einbruch.

Fed dürfte nicht mehr lange tatenlos zusehen

Je länger diese Phase der Unsicherheit anhält, desto wahrscheinlicher wird es, dass die US-Notenbank Fed zur Stabilisierung eingreifen muss. Die Erwartungen an neue geldpolitische Impulse steigen von Tag zu Tag. Ein erneutes Quantitative Easing (QE) rückt zunehmend in den Bereich des Möglichen – nicht aus Stärke der Fed, sondern aus Zwang der Märkte.

Am morgigen Donnerstag stehen die US-Verbraucherpreise für März auf dem Programm. In einem normalen Marktumfeld wäre dieser Datensatz richtungsweisend. Doch inmitten der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Dynamik wird er eher als nachlaufend und wenig marktbewegend angesehen. Entscheidend bleiben weiterhin die geopolitischen Schlagzeilen und Trumps Kommunikation.

In den kommenden Tagen wird es vor allem auf eine Person ankommen: Donald Trump. Nur durch ein Abrücken vom Hardliner-Kurs und eine erkennbare Hinwendung zu Verhandlungen könnte sich das stark belastete Marktumfeld stabilisieren. Gelingt das nicht, drohen neue Tiefs – nicht nur an den Aktienmärkten, sondern auch in der konjunkturellen Entwicklung der USA.

Wichtige Wochentermine:

  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr US Verbraucherpreise März
  • Freitag:
    • Auftakt Quartalsberichtssaison
    • 08:00 Uhr DE Verbraucherpreise März (endgültig)
    • 14:30 Uhr US Erzeugerpreise März
    • (!) 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan April (vorläufig)

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Update folgt im Wochenverlauf

Der DAX bleibt weiterhin der klare Outperformer und hat mit einer Spitzenperformance von +18 % im Jahr 2025 die Wall Street, die weiterhin tief im Minus notiert, deutlich hinter sich gelassen.
Zunehmend auffällig ist jedoch, dass die einstige Outperformance und Dynamik schwindet und neue Hochs regelmäßig zu Gewinnmitnahmen genutzt werden. Die mehrwöchige Seitwärtsrange konnte bisher verteidigt werden, allerdings ist die Kombisupportzone nun sehr nah. Trumps Zolltermin am 02.04. kann daher einen entscheidenden Trigger setzen.
Der Bereich an der 22.700 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die obere Range zum m. Bollinger 22.900 und der 23k weiter aktiv. Darüber würde sich das Bild wieder in die obere Hälfte der Seitwärtsrange in Richtung 23.3 aufhellen. Bei Bruch Chance auf das Allzeithoch an der 23.500.

Unterhalb würde hingegen der Kombisupport an der 22.300/.200 unter Druck stehen. Darunter droht die erste Eintrübung über die 22k zur 21.800. Bei Bruch folgt die Gap-Zone an der 21.600.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX müht sich nach den Abverkäufen weiter um Stabilität unterhalb der 200-TL. Es bleibt wahrscheinlich, dass die Abrisskante der letzten Wochen selbst bei starken Konterrallys viel Zeit für Stabilität und eine Bodenbildung benötigen wird. Die erhöhte Volatilität wird daher weiter erhalten bleiben.
Der Bereich an der 19.660/.700 stellt eine erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 19.860 und der 200-TL bei 19.980 aktiv. Darüber Chance auf weitere Erholung zur 20.100 und anschließend in Richtung 20.330/.400. Bei Bruch folgt die 20.650.
  • Unterhalb bleibt hingegen die 19.400 und .360 im Fokus. Darunter droht erneuter Abgabedruck zur 19.080/.050. Bei Bruch rückt wieder die 19.100 in den Fokus.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 19.860 > 19.980 > 20.010 > 20.100 > 20.330 > 20.400 > 20.650 > 20.800 > 21.000
  • Unterstützungen: 19.700 > 19.660 > 19.400 > 19.360 > 19.080 > 19.050 > 18.750
DAX Tageschart

Der Ausblick im Videoformat

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Panik an den Börsen – Wichtige Erkenntnisse

Guten Morgen!

Der Begriff „Manic Monday“ bezieht sich auf einen bestimmten Montag, an dem die Finanzmärkte erhebliche Turbulenzen erlebten. Solche Tage sind oft geprägt von plötzlichen Kursrückgängen, hoher Volatilität und allgemeiner Marktunsicherheit.

Wichtige Erkenntnis aus einem „Manic Monday“

Eine zentrale Lehre aus solchen turbulenten Marktereignissen ist die Bedeutung von Risikomanagement und Disziplin für Investoren. In Zeiten erhöhter Volatilität neigen viele Anleger dazu, impulsive Entscheidungen zu treffen, die auf kurzfristigen Marktbewegungen basieren. Dies kann jedoch langfristig nachteilig sein.

Empfehlungen für Investoren:

  1. Emotionale Kontrolle bewahren: Lassen Sie sich nicht von kurzfristigen Marktbewegungen zu überstürzten Entscheidungen verleiten.
  2. Diversifikation des Portfolios: Ein breit gestreutes Portfolio kann helfen, Risiken zu minimieren und Verluste in volatilen Zeiten zu begrenzen.
  3. Langfristige Perspektive einnehmen: Konzentrieren Sie sich auf Ihre langfristigen Anlageziele und lassen Sie sich nicht von kurzfristigen Schwankungen abbringen.
  4. Regelmäßige Portfolio-Überprüfung: Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Anlagen und passen Sie diese bei Bedarf an veränderte Marktbedingungen an.

Zusammenfassend ist es entscheidend, in turbulenten Marktphasen einen kühlen Kopf zu bewahren und an einer wohlüberlegten Anlagestrategie festzuhalten.

Bis zum nächsten Mal

Was sind REITs? Immobilieninvestments für mein Depot – ganz ohne Beton

Hey, ich bin’s wieder – Alex.
Wenn du wie ich gern breit gestreut investierst, hast du dir bestimmt auch schon mal die Frage gestellt: „Soll ich Immobilien ins Portfolio holen?“
Aber direkt eine Wohnung kaufen? Finanzierung, Mietersuche, Instandhaltung… das war mir immer zu viel Aufwand. Zum Glück gibt’s eine smarte Alternative: REITs.

Ich zeig dir heute, was REITs sind, wie sie funktionieren – und warum ich sie als bequemen Baustein für mein Depot schätze.


Was ist ein REIT?

REIT steht für Real Estate Investment Trust. Klingt kompliziert, ist aber ziemlich einfach:
Ein REIT ist ein börsennotiertes Unternehmen, das in Immobilien investiert – zum Beispiel Einkaufszentren, Bürogebäude, Krankenhäuser oder Lagerhallen. Als Anleger kaufe ich Aktien dieses Unternehmens und profitiere indirekt von Mieteinnahmen und Immobilienwertsteigerungen.

Das Beste: REITs zahlen regelmäßig Dividenden – in vielen Ländern sind sie sogar gesetzlich dazu verpflichtet, einen Großteil ihrer Gewinne auszuschütten.


Warum ich REITs spannend finde 🧱📈

✅ Immobilien-Rendite – ohne Immobilien-Stress

Kein Papierkram, keine Mieter, keine Sanierungen. Ich bekomme die Vorteile von Immobilien – aber mit der Flexibilität von Aktien.

✅ Breite Streuung

Viele REITs investieren in Dutzende oder Hunderte Objekte. Das reduziert das Risiko einzelner Ausfälle oder Leerstände.

✅ Regelmäßige Ausschüttungen

REITs sind bekannt für ihre oft überdurchschnittlichen Dividendenrenditen. Ideal, wenn du dir ein passives Einkommen aufbauen willst.

✅ Liquidität

Ich kann REITs jederzeit an der Börse kaufen oder verkaufen – im Gegensatz zur echten Immobilie, die Monate braucht, bis sie verkauft ist.


Welche Arten von REITs gibt es?

Ich unterscheide grob in:

  • Equity REITs: Investieren direkt in Immobilien (z. B. Wohn- oder Gewerbeobjekte) – das ist der Klassiker.
  • Mortgage REITs: Investieren in Hypothekendarlehen – also eher in Finanzprodukte als in „echten“ Beton.
  • Hybrid REITs: Eine Mischung aus beidem.

Ich persönlich setze eher auf Equity REITs, weil ich das Geschäftsmodell besser verstehe und es oft stabiler läuft.


REITs in meinem Depot

Ich nutze REITs vor allem zur Diversifikation und als Cashflow-Komponente.
Ein paar bekannte REITs, die du dir mal anschauen kannst (keine Anlageberatung!):

  • Realty Income („The Monthly Dividend Company“)
  • Digital Realty (Rechenzentren)
  • WP Carey (gewerbliche Immobilien weltweit)
  • Vonovia oder LEG Immobilien (für den deutschen Markt)

Alternativ gibt’s auch REIT-ETFs, z. B.:

  • iShares Developed Markets Property Yield
  • Xtrackers FTSE EPRA/NAREIT Developed Europe

Gibt’s auch Risiken?

Klar, wie bei allem:

  • REITs sind zinssensibel – wenn Zinsen steigen, geraten REITs oft unter Druck.
  • In Krisen können Mieter ausfallen oder Immobilienwerte sinken.
  • Manche REITs sind sehr spezialisiert (z. B. nur Shopping-Malls) – das kann riskant sein, wenn der Sektor schwächelt.

Deshalb gilt wie immer: Breit streuen und nicht alles auf eine Karte setzen.


Mein Fazit: REITs sind für mich die Immobilienlösung fürs Depot

Ich finde: REITs sind ideal, wenn man in Immobilien investieren will, aber nicht den klassischen Weg gehen möchte.
Sie bringen Diversifikation, regelmäßige Ausschüttungen und passen super in ein langfristig orientiertes Portfolio.

Und das Beste: Ich kann in Immobilien investieren – ganz ohne Bohrmaschine oder Mietvertrag 😄


Wie stehst du zu REITs? Hast du schon welche im Depot oder denkst du darüber nach?
Ich freu mich wie immer auf dein Feedback – schreib mir gern!

Bis zum nächsten Artikel – Dein Alex

Turnaround Tuesday – Zwischen Erleichterung und Hoffnung – Die Unsicherheit bleibt

Nach dem panischen Wochenauftakt mit dem „Black Friday“ und dem „Panic Monday“ kehrten die Börsen heute zu einem gewissen Maß an Stabilität zurück. Der sogenannte Turnaround Tuesday brachte die erwartete technische Gegenbewegung – ein durchaus typisches Muster nach zwei derart heftigen Ausverkaufstagen. Dass die Märkte überhaupt zu dieser Erholung ansetzen konnten, lag vor allem an neuen Signalen aus dem Umfeld von Donald Trump.
Laut Aussagen aus der Trump-Administration laufen bereits Gespräche über die verhängten und angekündigten Zölle. Das nährt die Hoffnung, dass einige Maßnahmen nicht in vollem Umfang oder nur temporär gelten könnten. Diese Hoffnung war an den Märkten heute der wohl wichtigste Stützpfeiler. Gleichzeitig ist jedoch klar: Hoffnung ist an der Börse ein zweischneidiges Schwert – vor allem, wenn sie sich auf eine extrem volatile und wankelmütige US-Politik stützt.

Der nächste Knackpunkt: Reziproke Zölle und China-Ultimatum

Morgen soll die nächste Zollrunde mit den sogenannten reziproken Zöllen starten. Zusätzlich läuft heute um 18 Uhr die Frist für weitere 50 % Zölle auf chinesische Waren ab – es sei denn, China zieht im letzten Moment seine eigenen Vergeltungsmaßnahmen zurück. Dies eröffnet die nächste Eskalationsstufe im Handelskonflikt zwischen den USA und China. Zwischen anderen Handelspartnern bleibt zwar Hoffnung auf Entspannung, doch auch dort laufen Verhandlungen mit über 70 Ländern parallel – eine Herkulesaufgabe mit ungewissem Ausgang.

Volatilität bleibt – Dead Cat Bounce nicht ausgeschlossen

Ob es sich bei der heutigen Erholung um mehr als nur eine kurzfristige Reaktion handelt, muss sich erst noch zeigen. Eine sogenannte „Dead Cat Bounce“ – also eine kurzfristige Erholung im Abwärtstrend – bleibt ein realistisches Szenario. Die grundsätzliche Unsicherheit über den wahren wirtschaftspolitischen Kurs der USA bleibt bestehen und dürfte die Märkte auch weiterhin zwischen Hoffnung, Angst und Spekulation pendeln lassen.

Die Trump-Administration spielt weiterhin ein riskantes Spiel mit Zöllen und Erwartungen. Je länger die Zölle bestehen bleiben, desto größer wird der wirtschaftliche Schaden – sowohl für die Inflation als auch für das globale Wachstum. Die heutigen Kursgewinne dürfen daher nicht als Entwarnung missverstanden werden. Die Volatilität bleibt – und sie wird wohl auch in den nächsten Tagen das Bild an den Märkten dominieren.

Wichtige Wochentermine:

  • Mittwoch:
    • 20:00 Uhr US Fed Protokoll
  • Donnerstag:
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr US Verbraucherpreise März
  • Freitag:
    • Auftakt Quartalsberichtssaison
    • 08:00 Uhr DE Verbraucherpreise März (endgültig)
    • 14:30 Uhr US Erzeugerpreise März
    • (!) 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan April (vorläufig)

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Update folgt im Wochenverlauf

Der DAX bleibt weiterhin der klare Outperformer und hat mit einer Spitzenperformance von +18 % im Jahr 2025 die Wall Street, die weiterhin tief im Minus notiert, deutlich hinter sich gelassen.
Zunehmend auffällig ist jedoch, dass die einstige Outperformance und Dynamik schwindet und neue Hochs regelmäßig zu Gewinnmitnahmen genutzt werden. Die mehrwöchige Seitwärtsrange konnte bisher verteidigt werden, allerdings ist die Kombisupportzone nun sehr nah. Trumps Zolltermin am 02.04. kann daher einen entscheidenden Trigger setzen.
Der Bereich an der 22.700 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die obere Range zum m. Bollinger 22.900 und der 23k weiter aktiv. Darüber würde sich das Bild wieder in die obere Hälfte der Seitwärtsrange in Richtung 23.3 aufhellen. Bei Bruch Chance auf das Allzeithoch an der 23.500.

Unterhalb würde hingegen der Kombisupport an der 22.300/.200 unter Druck stehen. Darunter droht die erste Eintrübung über die 22k zur 21.800. Bei Bruch folgt die Gap-Zone an der 21.600.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX nach den Abverkäufen mit der Gegenbewegung zum Turnaround Tuesday. Es bleibt jedoch sehr wahrscheinlich, dass die heftige 20%-Abrisskante der letzten Wochen selbst bei starken Konterrallys viel Zeit für Stabilität und eine Bodenbildung benötigen wird. Die erhöhte Volatilität wird daher weiter erhalten bleiben.
Der Bereich an der 200-TL bei 19.960 stellt eine erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 20.250 und 20.400 aktiv. Darüber Chance auf weitere Erholung in Richtung 20.600/.650. Bei Bruch rückt nach der 20.800 das 50-er Fibu-Level bei 21k in den Fokus.
  • Unterhalb bleibt hingegen die 19.860 und 19.790 im Fokus. Darunter droht erneuter Abgabedruck zur 19.650 und anschließend 19.400. Bei Bruch rückt wieder die 19.100 in den Fokus.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 19.960 > 20.250 > 20.400 > 20.600 > 20.650 > 20.800 > 21.000
  • Unterstützungen: 19.860 > 19.790 > 19.650 > 19.400 > 19.100 > 18.750
DAX Tageschart

Der Ausblick im Videoformat

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