Live-Tradingtagebuch: So lief mein kompletter Handelstag – mit Setup, Entry, Exit & Emotionen

Heute nehme ich dich mit durch einen kompletten Tradingtag von mir – und zwar ohne Filter, ohne Schönrederei, ohne Photoshop-Gewinnscreenshots. Ich zeige dir, wie ich mich vorbereite, welche Setups ich gesucht habe, wie ich eingestiegen bin – und ja, auch wie ich heute zweimal ziemlich blöd ausgestoppt wurde.
Ich bin Alex. Ich trade mit Echtgeld. Und ich dokumentiere das hier nicht für Likes, sondern weil ich weiß, wie sehr ich mir sowas am Anfang gewünscht hätte.


07:45 Uhr – Vorbereitung mit Kaffee und Nachrichten

Mein Tradingtag beginnt meistens mit einer großen Tasse Kaffee und dem Check der Overnight-News. Heute hab ich mich auf folgende Quellen konzentriert:

  • Finviz Futures (vorbörsliche Bewegung checken)
  • Investing.com Wirtschaftskalender (wichtige Daten heute: 14:30 US-Verbraucherpreise)
  • Twitter/X: Mein Watchlist-Screening

Mein Ziel: herausfinden, welche Märkte heute „brennen“. Ich bin kein Scanner-Geek – ich arbeite eher visuell und mit Gefühl. Heute stachen mir besonders Nvidia, Airbnb und der DAX ins Auge.


08:15 Uhr – Markierungen in TradingView

Ich öffne meine Charts, meist in TradingView, und markiere:

  • Hochs/Tiefs der letzten 2–3 Tage
  • Unterstützungs- und Widerstandszonen
  • Gaps & PreMarket-Level

Besonders spannend heute: Airbnb stand kurz vor einem Ausbruch über das Hoch von gestern. Und Nvidia hatte ein Gap nach oben – typisch breakout-verdächtig.


09:00 Uhr – Trade 1: DAX-Breakout (und gleich mal verkackt)

Ich hab’s gesehen, ich hab’s gefühlt – und ich hab’s versaut 😅
DAX bei 18.000 Punkten, schöner PreMarket-Aufbau, enger Range-Break in Richtung Norden.

Ich bin zu früh rein. Ohne Retest. Einfach aus dem Impuls raus.

🟢 Entry: 18.007
🔴 Exit: 17.980
💸 Ergebnis: -27 Punkte (-67,50 € bei CFD mit 2,5 €/Punkt)

Learning: Ich war nicht geduldig genug. Der Retest kam – aber eben NACH meinem Stop. War mein Fehler. Setup war okay, aber mein Timing war… naja… Müll.


10:15 Uhr – Kein Trade, nur Beobachtung

Ich hab bewusst pausiert. Nicht nur wegen des Verlusts – sondern auch, weil der Markt einfach zu unruhig war. Keine saubere Struktur, zu viele Fehlausbrüche. Ich hab mein Setup nicht gesehen – also hab ich auch nix gemacht.

Und ja, das tut weh, nix zu machen, wenn’s überall blinkt. Aber Nicht-Traden ist auch ein Trade.


14:30 Uhr – Verbraucherpreise USA: Volatilität pur

Vor dem US-Opening kamen die Daten – und der Markt ist komplett explodiert. Nvidia war sofort auf meiner Liste. Ich hab auf ein Reversal gewartet, aber mich zurückgehalten. Keine klare Formation.

Dann kam Airbnb.


15:45 Uhr – Trade 2: Airbnb Breakout-Setup

Diesmal hab ich’s besser gemacht. Airbnb lief schön seitwärts zwischen 149,80 und 150,40 $ – mit steigendem Volumen. Dann kam der Ausbruch.

🟢 Entry: 150,50
🎯 Ziel: 151,80
🛑 Stop: 149,70

Der Trade lief fast wie im Lehrbuch – zumindest 10 Minuten lang. Dann: Rücksetzer. Ich hab den Stop bewusst gehalten.

Der Kurs kam zurück bis 149,85 – aber drehte dann. Ich blieb drin.

🟢 Exit: 151,60
💰 Ergebnis: +1,10 $ x 100 Stück = +110 $

Endlich mal ein sauberer Trade. Mit Geduld. Mit Plan. Und mit ein bisschen Mut, den Stop nicht zu eng zu setzen.


17:00 Uhr – Fazit des Tages

Ein Tag mit Höhen und Tiefen. Kein Supergewinn, kein Totaldesaster. Aber ein Tag, an dem ich mich an meine Regeln gehalten habe (naja… nach dem DAX-Fehler dann zumindest). Und genau das ist für mich echtes Trading.

Tagesbilanz:
➖ Trade 1: -67,50 €
➕ Trade 2: +110 €
✅ Ergebnis: +42,50 €
😅 Gefühl: 7/10


Was ich heute gelernt hab

  1. Geduld schlägt Emotion. Immer.
  2. Setup ja – aber ohne Timing ist’s trotzdem Mist.
  3. Ein Trade kann deinen Tag retten – aber er muss durchdacht sein.

Wenn du so ein Live-Tagebuch spannend findest, sag’s mir gern! Ich kann das auch mal als Wochentagebuch machen – oder mit Screenshots und TradingView-Verlauf. Vielleicht auch mal einen Livestream oder Recap als Video, wenn Interesse da ist?

Bis dahin: Bleib dran, mach’s besser als ich früh morgens, und immer schön den Stop setzen 😉


Zwischen Hoffen und Bangen – die Märkte bleiben im Bann der Handelspolitik

Die Aktienmärkte blicken auf eine erneut stark politisch geprägte Handelswoche zurück. Während der DAX im Wochenverlauf ein Plus verbuchen konnte, rutschte die Wall Street ins Minus. Damit setzte sich das bekannte Muster fort: Europa mit relativer Stärke, während die US-Märkte zunehmend unter den Unsicherheiten leiden, die durch die Handelspolitik von Donald Trump ausgelöst werden. Zwar gab es zwischenzeitlich Hoffnungsschimmer – etwa durch angedeutete Zollerleichterungen oder Verhandlungssignale –, doch die allgemeine Unsicherheit bleibt hoch. Der Handelskonflikt wirkt längst wie ein Balanceakt: Auf der einen Seite steht die Hoffnung auf Deals und eine Rücknahme der Zölle, auf der anderen Seite die Sorge, dass sich die wirtschaftlichen Schäden mit jedem Tag ohne Einigung vertiefen. Gerade mit Blick auf die Inflation und das Wachstum steigt das Risiko, dass sich die angespannte Lage in harten Wirtschaftsdaten niederschlägt.

Osterruhe – und ein heißer Wochenstart danach

Zum Karfreitag bleiben die globalen Märkte geschlossen, während die Wall Street am Ostermontag bereits wieder den Handel aufnimmt. Die neue Woche dürfte dann gleich mit einigen potenziellen Kurstreibern aufwarten. Die Quartalsberichtssaison nimmt Fahrt auf, mit Unternehmen wie SAP, Tesla, Boeing, Alphabet oder auch Intel, die ihre Bücher öffnen. Vor allem die Ausblicke der großen Tech- und Industrieunternehmen dürften im Fokus stehen – weniger die reinen Zahlen, sondern die Frage, wie sich das geopolitisch angespannte Umfeld auf Margen, Nachfrage und Investitionsbereitschaft auswirkt. Zusätzlich werden mit dem ifo-Geschäftsklimaindex und den Einkaufsmanagerindizes wichtige Frühindikatoren für Deutschland und die Eurozone veröffentlicht.

Trotz all dieser Daten bleibt das große Thema aber die globale Handelspolitik – und insbesondere die Frage, ob es Trump gelingen wird, über Worte hinaus auch Taten zu liefern, die für echte Entspannung sorgen. Der Markt sehnt sich nach einem klaren Signal. Doch solange dieses ausbleibt, bleibt die Volatilität hoch – und die Nervosität der Marktteilnehmer dürfte auch in der kommenden Woche ein ständiger Begleiter bleiben.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • Ostermontag: Wall Street geöffnet
    • 16:00 Uhr US Index der Frühindikatoren März
  • Dienstag:
    • 16:00 Uhr US Richmond Fed Manufacturing Index April
    • 16:00 Uhr EU Verbrauchervertrauen April (vorläufig)
    • Quartalszahlen u.a. von SAP, Tesla
  • Mittwoch:
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe April (vorläufig)
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor April (vorläufig)
    • 15:45 Uhr US S&P Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe April April (vorläufig)
    • 15:45 Uhr US S&P Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor April (vorläufig)
    • 20:00 Uhr US Fed Beige Book
    • Quartalszahlen u.a. von Boeing, IBM
  • Donnerstag:
    • (!) 10:00 Uhr DE ifo-Geschäftklimaindex
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr US Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter März
    • Quartalszahlen u.a. von Intel, Alphabet
  • Freitag:
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan April (endgültig)

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Der DAX ist nach den Zöllen von Trump in der Spitze um 21% auf ein Tief um 18.5 gefallen und konnte im Anschluss eine Gegenbewegung bis in den Bereich des 50-er Fibu-Levels und des m. Bollinger einleiten. Die Bewegung dürfte sehr wahrscheinlich nur vor größeren Herausforderung stehen. Eine erneute Schwächetendenz muss eingeplant werden.
Der Bereich an der 20.400 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die Range zur 20.800 und 21k aktiv. Darüber kann wieder der Kombiwiderstand an der 21.450/21.570 in den Fokus rücken. Abprallergefahr! Bei Bruch erste Aufhellung zur 21.850 und 22k.

Unterhalb würden hingegen erneut die 20k unter Druck stehen. Darunter droht erneut Abgabedruck zur 19.7/19.5, wo die Bullen wieder gute Chancen erhalten.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX beendete die Woche als Outperformer an seiner 100-Tageslinie und im Wochenchart knapp unter dem m. Bollingerband. Ein Bereich, der für die Bären wieder von Interesse sein dürfte und bei aufkommender Schwäche Druck in Richtung der 200-TL (20k) entwickeln kann. Oberhalb hätte er hingegen noch die Chance das 61,8-er Fibu-Level anzuvisieren.
Der Bereich an der 21.100 stellt eine erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne über die 21.260 zur 100-TL bei 21.380 aktiv. Darüber könnte sich die Gegenbewegung noch zum 61,8-er Fibu-Level bei 21.570 ausdehen. Eine Zone, die bei einer bärischen Vorlage rasch Abgabedruck aufbauen kann. Bei Bruch folgen hingegen noch die 21.675 und anschließend 21.850.
  • Unterhalb bleibt hingegen die Range zur 21k/ 20.970 zu nennen. Darunter droht erneuter Abgabedruck zur 20.790. Anschließend 20.550 und .390. Bei Bruch Türöffner zur 200-TL bei 20k.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 21.100 > 21.260 > 21.380 > 21.550 > 21.570 > 21.675 > 21.850
  • Unterstützungen: 21.000 > 20.970 > 20.850 > 20.790 > 20.550 > 20.390 > 20.050 > 20.000 > 19.860 > 19.670 > 19.450 > 19.370 > 19.080 > 19.050 > 18.750
DAX Tageschart

Der Ausblick im Videoformat

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Zölle kurbeln Konjunktur an – Vorzieheffekte

Guten Morgen!

In den letzten Monaten haben viele US-Unternehmen ihre Importe deutlich erhöht, um bevorstehende Zölle zu umgehen – ein Phänomen, das als „Tariff Front-Running“ bekannt ist. Diese Strategie hat kurzfristig zu einem Anstieg der wirtschaftlichen Aktivität geführt, birgt jedoch langfristige Risiken.

Was bedeutet „Tariff Front-Running“?

„Tariff Front-Running“ bezeichnet das Vorziehen von Importen, bevor angekündigte Zölle in Kraft treten. Unternehmen versuchen so, Kostensteigerungen zu vermeiden, indem sie Waren frühzeitig einführen und lagern.

Aktuelle Entwicklungen

Im Januar 2025 stiegen die US-Importe um 10 % auf 401,2 Milliarden US-Dollar, während die Exporte nur um etwa 1 % zunahmen. Dies führte zu einem Rekordhandelsdefizit von 155,57 Milliarden US-Dollar

Besonders auffällig war der Anstieg der Importe von Elektrofahrzeugbatterien aus China, die um mehr als 15 % zunahmen. Diese Produkte sind schwer zu substituieren, was die Dringlichkeit für Unternehmen erhöht, sie vor der Einführung von Zöllen zu importieren.

Auswirkungen auf die Wirtschaft

Kurzfristig führt das „Tariff Front-Running“ zu einem Anstieg der wirtschaftlichen Aktivität und kann das Bruttoinlandsprodukt (BIP) positiv beeinflussen. Langfristig jedoch können die aufgebauten Lagerbestände und die nachfolgende Reduktion der Importe zu einem Rückgang der wirtschaftlichen Dynamik führen.

Fazit

Das Vorziehen von Importen als Reaktion auf angekündigte Zölle hat kurzfristig die wirtschaftliche Aktivität gesteigert. Langfristig könnten jedoch die aufgebauten Lagerbestände und die nachfolgende Reduktion der Importe zu einem Rückgang der wirtschaftlichen Dynamik führen.

Scalable Broker vs. Trade Republic: Mein ehrlicher Vergleich nach über 100 Trades

Wenn du neu im Trading bist und auf der Suche nach einem guten Broker, dann kennst du wahrscheinlich diese zwei Namen: Trade Republic und Scalable Capital. Beide werben mit kostenlosen Aktienkäufen, einfacher Bedienung und niedrigen Gebühren – aber wer ist wirklich besser für aktives Trading geeignet?
Ich, Alex, habe beide Plattformen intensiv genutzt. Über 100 Trades später kann ich dir sagen: Es gibt klare Unterschiede – und einige Überraschungen.


Warum ich überhaupt zwei Broker nutze

Ganz einfach: Diversifikation. Ich wollte nicht alles bei einem Anbieter haben, wollte Funktionen vergleichen und vor allem wissen, wie sich Orderausführung, Stabilität und Kosten im Alltag wirklich unterscheiden.
Ich trade aktiv – teilweise mehrmals täglich. Kein Buy-and-Hold. Und genau deshalb achte ich auf Dinge wie Ordergeschwindigkeit, Gebührenstruktur und Charttools. Spoiler: Keiner der beiden ist perfekt – aber jeder hat seine Stärken.


Die Benutzeroberfläche: Intuitiv vs. professioneller

Trade Republic:
Die App ist unschlagbar simpel. Fast schon zu simpel, wenn du mich fragst. Du kannst kaum etwas falsch machen, aber auch kaum etwas anpassen. Für langfristige Anleger perfekt – für aktive Trader… eher eingeschränkt.

Scalable Capital:
Scalable wirkt von Anfang an etwas „seriöser“. Du hast mehr Auswahl, kannst Limit-Orders präziser setzen, und die Weboberfläche ist deutlich flexibler. Gerade am Desktop macht das einen riesigen Unterschied – besonders bei mehreren Trades am Tag.

Mein Fazit: Wer nur am Handy tradet, wird Trade Republic mögen. Wer lieber am Laptop arbeitet, fährt mit Scalable besser.


Orderausführung & Handelsplätze: Hier trennt sich die Spreu vom Weizen

Trade Republic arbeitet ausschließlich mit LS Exchange (Lang & Schwarz). Heißt konkret: Du bist auf einen einzigen Handelsplatz angewiesen. Nachts oder am Wochenende geht da zwar auch was – aber die Spreads sind oft grausam.

Scalable Capital bietet dagegen den Handel über gettex, teilweise auch Xetra (ab PRIME-Broker Modell). Das ist ein klarer Vorteil, wenn du zu bestimmten Zeiten handeln willst – oder wenn du einfach bessere Preise suchst.

Ich habe mehrfach identische Orders getestet: Scalable hat mir oft bessere Fill-Preise gegeben – selbst bei kleinen Orders unter 500 €.


Gebühren: Kostenlos ist nicht gleich kostenlos

Beide Broker werben mit 0 € pro Trade – aber das gilt nicht immer und nicht überall.

Trade Republic verlangt 1 € Fremdkostenpauschale pro Order. Klingt wenig – summiert sich aber bei aktiven Tradern schnell auf.

Scalable Capital bietet ab dem PRIME-Modell (2,99 € im Monat) tatsächlich 0 € pro Trade – aber nur über gettex. Für Xetra-Trades zahlst du extra.

Wenn du regelmäßig tradest, lohnt sich PRIME fast immer. Ich hab das Modell seit einem halben Jahr – und locker wieder rausgeholt.


App-Stabilität & Service: Da gibt’s Luft nach oben

Ich hatte bei Trade Republic schon mehrfach das Problem, dass die App zur Eröffnung oder bei hoher Volatilität hängt. Das ist für Trader katastrophal. Gerade wenn man schnell raus oder rein muss.

Scalable Capital war hier stabiler – zumindest in meiner Erfahrung. Auch der Kundenservice reagierte bei Scalable meist schneller und freundlicher. Bei Trade Republic bekam ich oft nur vorformulierte Antworten.


Zusatzfunktionen: Sparpläne vs. Trading-Tools

Scalable punktet mit mehr Auswahl: ETF- und Aktiensparpläne, bessere Übersicht, mehr Infos zu den Papieren. Die Charts sind simpel, aber brauchbar. Wer ernsthaft Chartanalyse betreiben will, nutzt aber sowieso Tools wie TradingView oder Finviz.

Trade Republic ist eher minimalistisch – Fokus liegt auf der schnellen Order und Übersichtlichkeit.


Mein Fazit nach 100+ Trades

Für mich ist die Antwort inzwischen klar:

🔸 Scalable Capital ist die bessere Wahl für alle, die regelmäßig traden, auch mal über den Desktop arbeiten und ein bisschen mehr Kontrolle wollen.

🔹 Trade Republic ist okay für einfache, schnelle Käufe – vor allem mobil und für Einsteiger.

Ich persönlich nutze Scalable für mein aktives Trading – und Trade Republic nur noch für kleinere Swing-Positionen und Sparpläne.


Extra-Tipp zum Schluss: Beide kombinieren!

Warum entscheiden? Ich hab einfach beide Broker. Scalable für meine Breakout- und Momentum-Setups. Trade Republic für Buy-and-Hold und ein paar Spaßaktien. Und so hab ich das Beste aus beiden Welten.


Wenn du selbst schon Erfahrungen gemacht hast mit Scalable oder Trade Republic – schreib mir! Ich freu mich riesig über Austausch, gerade zu Themen wie Orderausführung, Spreads oder Support. Und im nächsten Beitrag zeig ich dir vielleicht mal mein Echtgeld-Konto – mit echten Zahlen, echten Fehlern und echten Learnings 😉

Bis bald, Alex


Tech-Sektor unter Druck – Märkte weiter von Handelsstreitigkeiten geprägt – Langes Wochenende

Die Aktienmärkte blieben auch zur Wochenmitte deutlich vom geopolitischen Umfeld bestimmt. Neue Exportbeschränkungen der USA für Chips nach China sorgten vor allem im Tech-Sektor für Abgaben. Das ohnehin angespannte Verhältnis zwischen den beiden Großmächten bleibt damit belastet – ein Faktor, der die Marktteilnehmer weiterhin vorsichtig agieren lässt.
Während Tech-Werte schwächelten, hielten sich die Standardwerte besser. Der Dow Jones und auch der DAX verzeichneten zwar leichte Verluste, zeigten sich aber stabiler als die Technologietitel. Die zentralen Widerstandsmarken konnten damit erneut nicht überwunden werden – auf der Unterseite fehlen bisher allerdings auch klare Umkehrsignale. Der Markt bleibt damit weiterhin in einer abwartenden Haltung gefangen.

Vorverlagerter Wochenschluss mit wichtigen Terminen

Der morgige Donnerstag wird zum faktischen Wochenschluss, da am Karfreitag die Börsen geschlossen bleiben. Für die Wall Street steht am Ostermontag hingegen ein verkürzter Handelstag an.
Am Donnerstag richten sich die Blicke auf gleich mehrere wichtige Ereignisse:

  • Der EZB-Zinsentscheid, bei dem mit einer weiteren Zinssenkung gerechnet wird
  • Der Philadelphia Fed Index, der als Frühindikator wichtige Impulse für die Einschätzung der US-Konjunktur liefern kann
  • Der kleine Verfallstermin, der erfahrungsgemäß zu kurzfristigen Marktverwerfungen führen kann

Nachbörslich stehen dann die Quartalszahlen von Netflix im Fokus, die nicht nur den Streaming-Sektor, sondern auch den breiteren Tech-Markt beeinflussen könnten.

Wichtige Wochentermine:

  • Donnerstag:
    • Kleiner Verfallstermin
    • 08:00 Uhr DE Erzeugerpreise März
    • (!) 14:15 Uhr EU EZB Zinsentscheid
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr US Philadelphia-Fed-Index April
    • (!) 14:45 Uhr EU EZB Pressekonferenz
    • Quartalszahlen u.a. von Netflix, tsmc
  • Freitag:
    • Karfreitag: Börsen geschlossen

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Der DAX ist nach den Zöllen von Trump in der Spitze um 21% auf ein Tief um 18.5 gefallen, aber konnte sich rasch wieder stabilisieren. Eine nachhaltige Bodenbildung wird für die Entwicklung von Formationen jedoch Zeit benötigen. Dafür wäre auch ein abermaliger Lauf in Richtung der Tiefs denkbar. Die erhöhte Volatilität wird vorerst erhalten bleiben.
Der Bereich an der 20.000 (200-TL) wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die Range zur 20.4 aktiv. Darüber kann wieder der Kombiwiderstand an der 21k/21.300 in den Fokus rücken. Bei Bruch 21.6.

Unterhalb würden hingegen erneut die 19.700/19.500 unter Druck stehen. Darunter droht erneut Abgabedruck zur 19.1 und anschließend 18.7.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX blieb am Mittwoch wenig verändert und notiert damit weiter an seiner 100-Tageslinie. Ein Bereich, der für die Bären wieder von Interesse sein dürfte. Oberhalb hätte er noch die Chance das m. Bollingerband am 61,8-er Fibu-Level anzuvisieren.
Der Bereich an der 20.980 stellt eine erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne 21.100 – 21.200 zur 100-TL bei 21.320 aktiv. Darüber könnte sich die Gegenbewegung noch zum m. Bollinger und dem 61,8-er Fibu-Level ausdehen mit Marken bei 21.410 und anschließend der 21.530/.570. Eine Zone, die bei einer bärischen Vorlage rasch Abgabedruck aufbauen kann. Bei Bruch folgen hingegen noch die 21.750.
  • Unterhalb bleibt hingegen die Range zur 20.850 und .790 zu nennen. Darunter droht erneuter Abgabedruck über die 20.710 zur 20.550 und anschließend 20.390. Bei Bruch Türöffner zur 200-TL bei 20.050/20k.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 21.100 > 21.195 > 21.320 > 21.410 > 21.550 > 21.570 > 21.750
  • Unterstützungen: 20.980 > 20.850 > 20.790 > 20.550 > 20.390 > 20.050 > 20.000 > 19.860 > 19.670 > 19.450 > 19.370 > 19.080 > 19.050 > 18.750
DAX Tageschart

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