Starke Woche, noch stärkerer Monat – Rally im Sog der Iran-Hoffnung – Folgt ein Sell the fact?

Eine starke Handelswoche in einem bisher extrem starken Monat April. Die Börsen holen die Verluste nach der Irankrieg-Korrektur in Rekordgeschwindigkeit auf. S&P und Nasdaq sogar mit neuen allzeithochs, Dow und DAX mit deutlichen Erholungen, aber hinken noch etwas hinterher. Trump will mit aller Macht die Einigung mit dem Iran, um innenpoltisch nicht mehr unter Dauerfeuer zu stehen. Die Öffnung der Straße von Hormus lässt die Hoffnung weiter überschäumen, allerdings muss auch erwähnt werden, dass die richtige Verhandlungsrunde mit dem Iran in Islamabad frühstens am Sonntag wieder aufgenommen wird. Erst dann wird man wissen, ob man sich wirklich in allen Punkten einig ist, so wie von Trump aktuell behaupten. Falls ja, könnte die Börse endlich wieder abseits der Geopolitik agieren und einen neuen Fokus suchen.
Mit der scharfen Rally aufgrund der vielen Iran-Hoffnung könnte in der neuen Woche auch eine Art Sell the news Event drohen, wo die Börse das geopolitische Thema abhakt und dann die entstandenen Schaden analysieren wird und die Fokus auf die neuen Konjunktur- und Inflationsdaten sowie die laufende Berichtssaison lenken wird. Vor allem hier müssen die Zahlen stimmen, um die Rally auf ein solideres Fundament zu heben.


Wichtige Wochentermine

  • Montag:
    • 08:00 Uhr DE Erzeugerpreise März
  • Dienstag:
    • (!) 11:00 Uhr DE ZEW-Konjunkturerwartungen April
    • (!) 14:30 Uhr US Einzelhandelsumsatz März
    • (!) 14:30 Uhr US Anhörung des designierten Fed-Chefs Kevin Warsh
  • Mittwoch:
    • 16:00 Uhr EU Verbrauchervertrauen April (vorläufig)
    • Quartalszahlen u.a. von Tesla, IBM, Texas Instruments, Boeing
  • Donnerstag:
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe April (vorläufig)
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor April (vorläufig)
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 15:45 Uhr US S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe April (vorläufig)
    • 15:45 Uhr US S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor April (vorläufig)
    • Quartalszahlen u.a. von Intel
  • Freitag:
    • (!) 11:00 Uhr DE ifo-Geschäftsklimaindex April
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan April (endgültig)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX folgt der Wall Street und kann im April bereits gut 9% zulegen. Widerstandszone an der 200-TL wurde übersprungen und fungiert nun als Support. Charttechnische Aufhellung.
Der Bereich der 24.430 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb >> 24.430 > 24.550 > 24.700 > 24.900 (Gap) > 24.950 > 25.190 (Gap)
  • Unterhalb >> 24.330 > 24.200 (100-TL) > 24.100 (200-TL) > 23.950 > 23.850 > 23.750 (Gap)

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Wall Street auf dem Weg zu den Rekordshoch – DAX hinkt als Underperformer hinterher

Die Wall Street arbeitet sich Schritt für Schritt weiter nach oben – getragen von Hoffnung, technischen Käufen und einem anhaltenden Short-Squeeze. Der S&P 500 nähert sich damit erneut den Rekordhochs, auch wenn die Bewegung in diesem makroökonomischen Umfeld zunehmend auf fragiler Basis steht.
Der DAX bleibt hingegen klarer Underperformer. Er notiert weiterhin unterhalb seiner entscheidenden Widerstandszone aus 100- und 200-Tageslinie. Erst ein nachhaltiger Ausbruch darüber könnte neue Aufwärtsdynamik freisetzen und die offenen Gaps ins Spiel bringen.
Bleibt dieser Durchbruch aus und es kommt zu einem erneuten Abpraller, dürften die Bären schnell wieder die Kontrolle übernehmen und für neue Abwärtsimpulse sorgen.

Der morgige Mittwoch rückt mit dem Federal Reserve Beige Book in den Fokus. Der Bericht liefert Einblicke in die wirtschaftliche Lage der einzelnen Fed-Distrikte und könnte Hinweise darauf geben, ob der Iran-Konflikt bereits Spuren in Konjunktur und Inflation hinterlässt – insbesondere über die gestiegenen Energiepreise.

Die Wall Street lebt aktuell von Hoffnung und Technik, während der DAX noch um Anschluss ringt. Die kommenden Daten und auch die laufende Quartalsberichtssaison könnten zeigen, wie belastbar dieses fragile Gleichgewicht wirklich ist.


Wichtige Wochentermine

  • Mittwoch:
    • 14:30 Uhr US Empire State Manufacturing Index April
    • (!) 20:00 Uhr US Fed Beige Book
  • Donnerstag:
    • 04:00 Uhr CN BIP Q1
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise März (endgültig)
    • 13:30 Uhr EU EZB Protokoll
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr US Philadelphia-Fed-Index April
    • 15:15 Uhr US Industrieproduktion März
  • Freitag:
    • 11:00 Uhr EU Handelsbilanz Februar

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX hinkt der starken Wall Street weiter hinterher und rangiert noch unter Widerstandszone der GD100/200. Unterhalb bleibt weitere Abwärtsgefahr jederzeit gegeben und wahrscheinlich. Oberhalb würde es hingegen eine erste charttechnische Aufhellung in Richtung der 2 offenen Gaps geben.
Der Bereich der 23.940 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb >> 24.020 > 24.110 (200-TL) > 24.170 (100-TL) > 24.260 > 24.370 > 24.430 > 24.580
  • Unterhalb >> 23.870 > 23.800 > 23.750 (Gap) > 23.600 > 23.480 > 23.400 (Gap)

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Geopolitik dominiert auch zum Wochenauftakt – Märkte zeigen sich erstaunlich robust

Der Wochenauftakt steht erneut komplett im Zeichen der Geopolitik. Die zunächst abgebrochenen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran sorgten für einen schwachen Start, der im Tagesverlauf jedoch zu großen Teilen wieder aufgekauft wurde. Die Hoffnung bleibt bestehen, dass die Gespräche fortgesetzt werden und eine zeitnahe Lösung möglich ist.
Bemerkenswert ist dabei die Resilienz der Märkte: Trotz der klaren Risiken für Konjunktur und Inflation zeigen sich die Börsen stabil und blenden viele dieser Gefahren aktuell aus. Vor allem an der Wall Street wird die Lage zunehmend spannend. Der S&P 500 notiert nur noch rund 2,5 % unter seinem Allzeithoch, wodurch die Aufwärtsbewegung zunehmend fragiler wirkt. Die Fallhöhe steigt – und damit auch das Risiko für erneut schärfere Rücksetzer.
Eine Fortsetzung der aktuell extrem volatilen Marktphase sollte daher fest eingeplant werden.

Am morgigen Tag stehen unter anderem die US-Erzeugerpreise auf dem Wirtschaftskalender. Diese könnten – bedingt durch die geopolitischen Spannungen und den Anstieg der Energiepreise – einen deutlicheren Sprung zeigen und damit zusätzliche Impulse liefern.
Die Märkte handeln weiter Hoffnung – doch ohne echte Fortschritte bleibt das Umfeld höchst anfällig. Volatilität im Schlagzeilenmarkt ist aktuell kein Ausnahmezustand, sondern der neue Normalzustand.


Wichtige Wochentermine

  • Dienstag:
    • 05:00 Uhr CN Handelsbilanz März
    • (!) 14:30 Uhr US Erzeugerpreise März
  • Mittwoch:
    • 14:30 Uhr US Empire State Manufacturing Index April
    • (!) 20:00 Uhr US Fed Beige Book
  • Donnerstag:
    • 04:00 Uhr CN BIP Q1
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise März (endgültig)
    • 13:30 Uhr EU EZB Protokoll
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr US Philadelphia-Fed-Index April
    • 15:15 Uhr US Industrieproduktion März
  • Freitag:
    • 11:00 Uhr EU Handelsbilanz Februar

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX startet mit Abwärtsgap in den Tag, welches er im Tagesverlauf erholend nahezu komplett schließen konnte. Er rangiert damit jedoch weiter unter Widerstandszone der GD100/200. Unterhalb bleibt weitere Abwärtsgefahr jederzeit gegeben und wahrscheinlich. Oberhalb würde es hingegen eine erste charttechnische Aufhellung geben.
Der Bereich der 23.600 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb >> 23.660 > 23.810 > 23.940 > 24.110 (200-TL) > 24.170 (100-TL) > 24.370 > 24.430
  • Unterhalb >> 23.600 > 23.560 > 23.400 (Gap) > 23.290 > 23.140 (m. B.) > 23.040 > 22.850

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Starke Woche – Hoffnung & Short-Squeeze treiben die Märkte

Die Börsen beenden eine insgesamt positive Handelswoche, getragen von der Hoffnung auf eine Deeskalation im Iran-Konflikt. Der weiterhin fragile Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran nährt Spekulationen auf ein mögliches Abkommen – und vor allem auf die Wiederöffnung der Straße von Hormus.
An der Wall Street konnten die großen Indizes ihre Verluste seit Beginn der Eskalation nahezu vollständig aufholen – nicht zuletzt durch einen kräftigen Short-Squeeze.
Doch diese Bewegung basiert zu einem großen Teil auf Vorschusslorbeeren. Die Verhandlungspositionen beider Seiten liegen weiterhin teils deutlich auseinander, und die Straße von Hormus bleibt aktuell gesperrt. Entsprechend fällt auch der Rückgang beim Ölpreis bislang eher moderat aus.
Für die neue Woche gilt daher: Ohne echte Fortschritte in den Verhandlungen dürfte der Gegenwind schnell wieder zunehmen. Die Märkte haben bereits viel positive Entwicklung vorweggenommen.

Der Wirtschaftskalender fällt vergleichsweise dünn aus. Zu den relevanten Terminen zählen die US-Erzeugerpreise, das Beige Book der Federal Reserve sowie der Philadelphia-Fed-Index.
Doch entscheidend bleibt weiterhin die Geopolitik: Die Schlagzeilen rund um die Gespräche zwischen den USA und dem Iran werden die Richtung vorgeben.
Jeder weitere Tag mit geschlossener Straße von Hormus erhöht den Druck auf Konjunktur und Inflation – und macht die Folgeschäden schwerer umkehrbar. Die Märkte haben Hoffnung eingepreist – jetzt müssen unbedingt rasch Fakten folgen.


Wichtige Wochentermine

  • Montag:
    • 16:00 Uhr US Verkauf bestehender Häuser März
  • Dienstag:
    • 05:00 Uhr CN Handelsbilanz März
    • (!) 14:30 Uhr US Erzeugerpreise März
  • Mittwoch:
    • 14:30 Uhr US Empire State Manufacturing Index April
    • (!) 20:00 Uhr US Fed Beige Book
  • Donnerstag:
    • 04:00 Uhr CN BIP Q1
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise März (endgültig)
    • 13:30 Uhr EU EZB Protokoll
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 14:30 Uhr US Philadelphia-Fed-Index April
    • 15:15 Uhr US Industrieproduktion März
  • Freitag:
    • 11:00 Uhr EU Handelsbilanz Februar

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX konnte mit der Waffenstillstandsvereinbarung bis an die Widerstandszone GD100/200 squeezen, aber diese nicht überspringen und hinkt damit der Wall Street hinterher. Unterhalb bleibt Abwärtsgefahr jederzeit gegeben und die Gap-Zone von dieser Woche dürfte zeitnah in den Fokus rücken. Oberhalb würde es hingegen eine erste charttechnische Aufhellung geben.
Der Bereich der 23.800 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb >> 23.800 > 23.870 > 23.975 > 24.100 (200-TL) > 24.170 (100-TL) > 24.250 > 24.430 > 24.580 (Gap)
  • Unterhalb >> 23.700 > 23.600 > 23.500 > 23.430/.400 (Gap) > 223.150 > 23.120 (m. B.) > 23.040

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DAX legt Verschnaufpause ein – Widerstand und Zweifel bremsen

Nach dem gestrigen 5 %-Short-Squeeze schaltet der DAX einen Gang zurück. Die Verschnaufpause kommt nicht überraschend – gleich mehrere Faktoren sprechen aktuell gegen eine direkte Fortsetzung der Rally.
Zum einen wurde mit der dynamischen Bewegung die harte Widerstandszone aus 100- und 200-Tageslinie erreicht. Technisch ist das ein Bereich, an dem Gewinne gerne mitgenommen werden.
Zum anderen bleibt der Waffenstillstand zwischen den USA und Iran äußerst fragil. Die Aufassungen über ein mögliches Abkommen gehen weiterhin stark auseinander. Die weiterhin blockierte Straße von Hormus und der erneute Anstieg der Ölpreise zeigen, dass der Energiemarkt die Lage deutlich skeptischer einschätzt als die Aktienmärkte.
Für eine nachhaltige Erholung braucht es daher mehr als nur Hoffnung:
Konkrete Fortschritte und echte Durchbrüche – insbesondere eine verlässliche Öffnung der Straße von Hormus – sind entscheidend. Andernfalls bleibt die jüngste Bewegung nichts weiter als ein Strohfeuer bzw. Short-Squeeze, dem die fundamentale Basis für weitere Käufe fehlt.

Zum Wochenabschluss rücken zudem die US-Inflationsdaten in den Fokus. Die entscheidende Frage:
Wie stark schlagen die zuletzt deutlich gestiegenen Ölpreise bereits auf die Inflation durch?


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    • 08:00 Uhr DE Verbraucherpreise März (endgültig)
    • (!) 14:30 Uhr US Verbraucherpreise März
    • 16:00 Uhr US Auftragseingang Industrie Februar
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan April (vorläufig)

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Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX weiter voll im Takt der politischen Schlagzeilen. Mit der Squeezebewegung wurde die Widerstandszone GD100/200 erreicht und getestet. Unterhalb dürfte die Gap-Zone in den Fokus rücken. Oberhalb – insbesondere auf Wochenschlussbasis – würde es eine charttechnische Aufhellung geben. US-Inflationsdaten im Fokus.
Der Bereich der 23.820 wird die erste relevante Zone darstellen.

  • Oberhalb >> 23.820 > 23.970 > 24.100 (200-TL) > 24.180 (100-TL) > 24.280 > 24.430 > 24.580 (Gap)
  • Unterhalb >> 23.660/.630 > 23.500 > 23.450/.400 (Gap) > 23.340 > 23.150 > 23.120 (m. B.)

Der Ausblick im Videoformat

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