ETF oder Einzelaktien? Was besser zu dir passt – und wie ich entscheide

Wenn du mit dem Investieren anfängst, stellst du dir irgendwann die Frage:
„Soll ich lieber in ETFs investieren – oder in einzelne Aktien?“
Ich selbst stand auch vor dieser Entscheidung. Und ich sag’s direkt: Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“ – nur die Frage, was besser zu dir und deinen Zielen passt.
Lass uns gemeinsam draufschauen, welche Überlegungen ich angestellt habe – und warum ich heute auf beides setze.


📚 Kurze Erinnerung: Was sind ETFs, was sind Einzelaktien?

  • ETF: Ein börsengehandelter Fonds, der einen Index (z. B. MSCI World) abbildet. Kaufst du einen ETF, kaufst du viele Unternehmen auf einmal – einfach, günstig, breit gestreut.
  • Einzelaktie: Du investierst in genau ein Unternehmen. Chancen (und Risiken) sind entsprechend höher.

Beides hat seinen Platz – aber eben für unterschiedliche Bedürfnisse.


✅ Warum ich ETFs liebe

  • Breite Streuung schon mit kleinen Beträgen
  • Minimaler Aufwand (kein ständiges Beobachten nötig)
  • Kostengünstig (geringe Verwaltungsgebühren)
  • Perfekt für Sparpläne – automatisiertes Investieren leicht gemacht

Gerade wenn ich keine Lust oder Zeit habe, mich intensiv mit Einzelunternehmen zu beschäftigen, sind ETFs meine erste Wahl.


✅ Warum ich trotzdem auch Einzelaktien kaufe

  • Chancen auf Überrendite
    Wer gute Unternehmen früh entdeckt, kann deutlich stärker profitieren als mit einem ETF.
  • Mehr Einfluss aufs eigene Depot
    Ich kann gezielt Branchen, Trends oder Zukunftstechnologien abbilden.
  • Dividendenstrategie möglich
    Manche Einzelaktien (z. B. Coca-Cola, Microsoft, Unilever) zahlen stabile Dividenden, was ETFs nicht in der gleichen Form bieten.

🧠 Wie ich entscheide: ETF oder Einzelaktie?

Ich stelle mir selbst ein paar Fragen:

FrageWenn „Ja“ →Wenn „Nein“ →
Will ich viel Zeit für Recherche investieren?EinzelaktienETFs
Brauche ich breite Risikostreuung?ETFsEinzelaktien (plus gute Streuung nötig!)
Suche ich gezielt Dividenden oder Wachstum?EinzelaktienETFs
Ist mein Anlagehorizont langfristig (mind. 10 Jahre)?Beides möglichLieber ETFs

Mein Ansatz heute:

👉 Basis aus ETFs (70–80 % meines Depots)
👉 Ergänzung durch Einzelaktien, gezielt ausgewählt (20–30 %)

So hab ich die Sicherheit der Streuung – aber auch die Chance auf Extraschub durch besondere Unternehmen 🚀


Mein persönlicher Tipp 📝

Wenn du neu anfängst: Starte ruhig nur mit ETFs.
Sobald du dich sicherer fühlst und Lust auf tieferes Wissen hast, kannst du einzelne Aktien schrittweise ergänzen.

Und ganz wichtig: Einzelaktien sind spannend – aber niemals blind auf einen einzigen Wert setzen. Immer diversifizieren!


Fazit: Beides hat seinen Platz – die Mischung macht’s

Für mich war die Entscheidung am Ende klar: Warum nicht beides kombinieren?
ETFs für den soliden, langfristigen Vermögensaufbau.
Einzelaktien für gezielte Chancen und mehr persönliche Note im Depot.

Hauptsache, du hast einen Plan – und bleibst entspannt investiert, egal ob ETF oder Aktie.


Wie sieht es bei dir aus?
Bist du eher der ETF-Typ – oder jagen dich Wachstumsaktien durch dein Depot?
Schreib mir gern deine Gedanken in die Kommentare – ich freu mich wie immer auf den Austausch!

Bis bald – Dein Alex


Aktienmarkt 2025: Die besten Chancen inmitten von Unsicherheit – Meine Top-Picks und Strategien

Hallo zusammen,
ich bin Alex von Trading-Portal.NET, und heute möchte ich meine Einschätzungen und Erfahrungen zu den aktuellen Entwicklungen an den Aktienmärkten im Jahr 2025 mit euch teilen. In einer Zeit, die von geopolitischen Spannungen, wirtschaftlicher Unsicherheit und technologischen Umbrüchen geprägt ist, ist es entscheidend, informiert und flexibel zu agieren.


1. Marktüberblick: Volatilität und Unsicherheit prägen das Bild

Die globalen Aktienmärkte erleben derzeit eine Phase erhöhter Volatilität. Handelskonflikte, insbesondere zwischen den USA und China, sowie Unsicherheiten bezüglich der Geldpolitik führen zu schwankenden Kursen und verunsichern Anleger weltweit. Trotz dieser Herausforderungen gibt es jedoch auch Chancen für informierte und strategisch agierende Investoren.


2. Technologieaktien: Trotz Rückschlägen weiterhin attraktiv

Technologieunternehmen bleiben ein zentraler Bestandteil vieler Portfolios. Obwohl einige Tech-Aktien in den letzten Monaten Kursverluste verzeichneten, bieten sie langfristig weiterhin Wachstumspotenzial. Unternehmen, die in Bereichen wie künstliche Intelligenz, Cloud-Computing und Cybersicherheit tätig sind, könnten von zukünftigen Entwicklungen profitieren.


3. Gesundheitswesen: Ein defensiver Sektor mit Potenzial

Der Gesundheitssektor zeigt sich in der aktuellen Marktphase relativ stabil. Unternehmen, die innovative Therapien und Medikamente entwickeln, könnten langfristig von einer alternden Bevölkerung und steigender Gesundheitsausgaben profitieren. Es lohnt sich, hier gezielt nach Unternehmen mit soliden Fundamentaldaten und vielversprechender Pipeline Ausschau zu halten.


4. Rohstoffe und Energie: Nachhaltigkeit im Fokus

Mit dem zunehmenden Fokus auf Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien gewinnen Unternehmen aus dem Bereich der grünen Energie an Bedeutung. Investitionen in Solar-, Wind- und Wasserstofftechnologien könnten sich langfristig auszahlen, insbesondere wenn politische Maßnahmen den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft unterstützen.


5. Strategien für Anleger: Diversifikation und Risikomanagement

In einem volatilen Marktumfeld ist es besonders wichtig, das Portfolio breit zu diversifizieren und Risiken aktiv zu managen. Eine Mischung aus Wachstums- und Substanzwerten, ergänzt durch defensive Sektoren, kann helfen, Schwankungen abzufedern. Zudem sollten Anleger regelmäßig ihre Anlagestrategie überprüfen und an veränderte Marktbedingungen anpassen.


Chancen nutzen, Risiken im Blick behalten

Trotz der aktuellen Unsicherheiten bieten die Aktienmärkte im Jahr 2025 auch zahlreiche Chancen. Wichtig ist, informiert zu bleiben, die Entwicklungen genau zu beobachten und eine gut durchdachte Anlagestrategie zu verfolgen. Mit Geduld, Disziplin und einer klaren Ausrichtung können Anleger auch in herausfordernden Zeiten erfolgreich sein.
Bleibt dran und informiert euch regelmäßig über aktuelle Entwicklungen – nur so könnt ihr in einem dynamischen Marktumfeld erfolgreich sein.

Euer Alex von Trading-Portal.NET

Solider Start – starke DAX-Performance – Erste Zweifel…

Die Aktienmärkte starteten mit Schwung in die neue Handelswoche. Vor allem der DAX konnte seine Rolle als Outperformer weiter bestätigen. In den vergangenen drei Wochen legte er bereits über 21 % zu und erreicht damit Ende April eine beeindruckende Jahresperformance von gut 12 %. Eine starke Leistung, insbesondere wenn man bedenkt, dass die zugrunde liegenden Probleme – wie der drohende Handelskrieg und die hohen Zölle – bisher nur verbal entschärft wurden. Echte Fakten, die eine nachhaltige Entspannung signalisieren würden, bleiben weiterhin aus.
Das aktuelle Chartniveau ist deshalb als kritisch zu bewerten. Ohne klare Fortschritte in der Handelsfrage dürften weitere Kursgewinne zunehmend schwerer fallen. Die Märkte brauchen mehr als nur Worte – sie benötigen belastbare Ergebnisse. Auch die Wall Street startete freundlich, aber müht sich zunehmend auf diesem Niveau. Die Us-Indizes bewegen sich weiterhin innerhalb einer ausgeprägten Widerstandszone und bleiben charttechnisch auf dünnem Eis unterwegs.

Viele starke Impulsgeber im Wochenverlauf

Neben den allgegenwärtigen Schlagzeilen rund um die globale Handelspolitik stehen diese Woche auch viele wirtschaftliche Impulsgeber auf der Agenda. Im Fokus bleiben die Quartalsberichte der großen US-Technologiekonzerne, neue BIP-Daten aus Europa und den USA sowie wichtige Inflationsdaten. Zudem wartet am Freitag der US-Arbeitsmarktbericht, der traditionell einen starken Einfluss auf die Marktstimmung hat.
Das Marktumfeld bleibt damit höchst spannend – und volatil.

Wichtige Wochentermine:

  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr DE GfK-Konsumklima Mai
    • 16:00 Uhr US Verbrauchervertrauen Conference Board April
    • 16:00 Uhr US JOLTS-Daten (offene Stellen) März
    • Quartalszahlen u.a. von Snap, PayPal, Coca Cola, UPS
  • Mittwoch:
    • Monatsabschluss
    • 03:30 Uhr China CFLP Einkaufsmanagerindizes
    • 08:00 Uhr DE Einzelhandelsumsatz März
    • 10:00 Uhr DE BIP Q1 (1. Veröffentlichung)
    • 11:00 Uhr EU BIP Q1 (1. Veröffentlichung)
    • (!) 14:00 Uhr DE Verbraucherpreise April (Vorabschätzung)
    • 14:15 Uhr US ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar März
    • (!) 14:30 Uhr US BIP Q1 (1. Veröffentlichung)
    • 16:00 Uhr US PCE-Kernrate März
    • Quartalszahlen u.a. von Microsoft, Meta, Qualcomm, Caterpillar
  • Donnerstag:
    • Monatsauftakt/ Feiertag DE – Tag der Arbeit
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe April
    • Quartalszahlen u.a. von Apple, Amazon
  • Freitag:
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe April (endgültig)
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise (Vorabschätzung)
    • (!) 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht April
    • 16:00 Uhr US Auftragseingang Industrie März

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Der DAX ist nach den Zöllen von Trump in der Spitze um 21% auf ein Tief um 18.5 gefallen und konnte im Anschluss als Outperformer eine scharfe Gegenbewegung von über 20% einleiten und damit alle Monatsverluste wieder aufholen. Im Gegensatz zur Wall Street wurde das Chartbild damit etwas „entschärft“, aber das stark überkaufte Niveau in den großen Zeitebenen bleibt somit auch erhalten.
Mich würde es nicht verwundern, wenn der DAX weiter den Fahrplan 2015 verfolgt (siehe Quartalschart) und die Marktteilnehmer vor hochvolatilen Monaten stehen. Ein weiteres Standbein wird einzuplanen sein.
Der Bereich an der 21.550 (m. Bollinger/ 61,8-er) wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die Range zur 21.870 und 22.250 aktiv. Darüber folgt an der 22.4/.550 der nächste Kombiwiderstand. Bei Bruch weitere Aufhellung zur 23.1 möglich.

Unterhalb würden hingegen erneut die Spanne 21.4 zur 21k in den Fokus rücken. Darunter droht erneut Abgabedruck zur 20.6 und 20.4.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX mit einer starken Performance in den letzten 3 Wochen und notiert nun wieder im Wirkungskreis des 78,6-er Fibu-Levels und der 50-TL. Dünnes Eis, wenn das makroökonomische Umfeld sich nicht aufhellt. Bei Ablehnung öffnet sich die Tür zurück zur 100-Tageslinie.
Der Bereich an der 22.200 (50-TL) stellt eine erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 22.330 und dem 78,6-er bei 22.400 aktiv. Darüber wird die weitere Aufhellung über die 22.510 zur 22.570 möglich. Bruch folgt die Gap-Zone 22.680/.830.
  • Unterhalb droht eine erste Eintrübung mit der 22.130 und 22.070 als erste Anlaufzone. Darunter folgt nach der 22.000 der Lauf zur 21.870. Anschließend der Weg ins Gap bei 21.720 und dem 61,8-er Fibu-Level bei 21.570.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 22.200 > 22.330 > 22.400 > 22.510 > 22.570 > 22.680 > 22.830
  • Unterstützungen: 22.130 > 22.070 > 22.000 > 21.870 > 21.720 > 21.570 > 21.490 > 21.380
DAX Tageschart

Der Ausblick im Videoformat

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Erfolgreich traden trotz wenig Zeit: Mein Fahrplan für 1 Stunde am Tag

Wenn du denkst, Daytrading ist nur was für Leute mit 12 Monitoren, Energy-Drink-Infusion und 18 Stunden Zeit am Tag – dann kann ich dich beruhigen: Es geht auch anders.
Ich bin Alex. Ich liebe Trading – aber ich hab auch noch ein Leben. Familie, Freunde, andere Projekte. Deshalb hab ich mir ein System gebaut, mit dem ich in etwa einer Stunde am Tag sinnvolle Trades finde, plane und manchmal auch abarbeite.

Hier zeig ich dir meinen ganz persönlichen Ablauf – ehrlich, praxiserprobt und realistisch.


Warum weniger manchmal mehr ist

Früher dachte ich, ich müsste jede Kursbewegung mitnehmen. Jede 5-Minuten-Kerze beobachten. Jede News sofort handeln.

Heute weiß ich:
👉 Je mehr ich glotze, desto mehr Fehler mache ich.
👉 Je weniger ich trade, desto besser sind meine Ergebnisse.

Wenig Zeit zwingt dich, das Wesentliche zu fokussieren. Und genau das ist im Trading Gold wert.


Mein Ablauf für 1 Stunde Trading am Tag

1. Watchlist-Check (ca. 15 Minuten)

Morgens – oft noch mit Kaffee in der Hand – checke ich meine vorbereitete Watchlist (siehe vorheriger Artikel). Ich schau:

  • Was ist noch relevant?
  • Gab es über Nacht News, die mein Setup beeinflussen?
  • Gibt es Pre-Market Bewegung bei meinen Kandidaten?

Wenn ja: Feinjustierung der Levels in TradingView. Wenn nein: Kein Panik-Trading.


2. Marktstart beobachten (ca. 15–20 Minuten)

Ich beobachte den Opening-Drive – egal ob DAX (9 Uhr) oder US-Märkte (15:30 Uhr).

Ich suche nur nach meinen Setups:

  • Breakouts aus sauberer Range
  • Retests an markierten Levels
  • Reversals nach Fehlausbrüchen

Kein Setup = kein Trade. Punkt.
(Und ja, manchmal passiert 15 Minuten nix – dann geht halt der Laptop wieder zu.)


3. Trade ausführen oder Alert setzen (ca. 10 Minuten)

Wenn sich ein Trade ergibt, setze ich meine Order mit klar definiertem Risiko. Immer mit:

  • Limit-Order (kein Market-Gehüpfe)
  • Stop-Loss
  • Zielbereich (Take-Profit)

Wenn ich keine Zeit hab zu warten, setze ich einen Alarm in TradingView: „Wenn Kurs X erreicht, dann Ton abspielen“. So kann ich später reagieren.


4. Kurze Nachbereitung am Abend (ca. 10–15 Minuten)

Abends schaue ich:

  • Wurde ein Trade ausgelöst?
  • Wenn ja: Wie lief er?
  • Was hab ich gut gemacht, was nicht?

Ich notiere mir maximal 2–3 Sätze in mein Trading-Journal. Kein Roman. Nur kurz und knackig.


Welche Setups eignen sich besonders?

Wenn du wenig Zeit hast, brauchst du Setups, die:

  • klare Einstiegspunkte haben
  • schnell anlaufen (innerhalb von 15–30 Minuten)
  • klare Stop- und Zielzonen bieten

Meine Favoriten:

  • Breakout-Setups (z.B. Opening-Range-Breakout)
  • Pullbacks an bekannte Moving Averages (z.B. EMA 20)
  • Reversals an psychologischen Marken (z.B. runde Zahlen wie 100, 500, 1000)

Ich meide:
❌ Swingtrades mit 10 Tagen Haltezeit
❌ Intraday-Scalping mit 20 Trades pro Stunde
❌ Tick-Trading, das dich in den Wahnsinn treibt


Mein Mindset dabei

Wenn du nur 1 Stunde am Tag hast, brauchst du eine Sache besonders: Disziplin.

Du kannst nicht jede Chance handeln. Du kannst nicht alles erwischen. Und das musst du auch nicht.

Ein sauberer Trade pro Woche schlägt 20 halbgare Trades am Tag – immer.


Tools, die mir helfen

  • TradingView für Setups und Alerts
  • Scalable Broker für schnelle, günstige Orderausführung
  • Google Kalender für Tradingzeiten eintragen (ja, wirklich!)

Und: Ein simpler Küchenwecker.
Ich stelle mir manchmal 20 Minuten auf Timer. Wenn kein Setup da ist → Schluss.


Fazit: Zeit ist nicht das Problem – Fokus schon

Es geht nicht darum, mehr zu machen. Es geht darum, das Richtige zu machen.

Eine Stunde am Tag reicht völlig aus, wenn du:

  • einen klaren Plan hast
  • deine Setups kennst
  • Geduld hast, auf deine Chancen zu warten

Trading ist kein „mehr hilft mehr“-Spiel. Trading ist ein „besser hilft besser“-Spiel.


Wenn du willst, kann ich dir im nächsten Artikel mal eine komplette Woche dokumentieren: Meine echten Trades mit wenig Zeit, inklusive Screenshots, Trades, Verlusten und Gewinnen.
Oder sollen wir mal gemeinsam ein einfaches Breakout-Setup Schritt-für-Schritt bauen, das perfekt für Berufstätige geeignet ist?
Sag einfach, was du willst, Alex – ich bin sowas von ready! 🚀
Bis bald Alex

Erholung auf Grundlage von Trumps Lippenbekenntnissen

Die Aktienmärkte blicken auf eine positive Woche zurück, in der sich der DAX erneut als großer Outperformer hervortun konnte. Seit den Tiefs vom 7. April hat der deutsche Leitindex inzwischen über 20 % an Wert zugelegt und damit sämtliche Monatsverluste vollständig aufgeholt. Das Chartbild hat sich damit, im Gegensatz zur Wall Street, wieder spürbar aufgehellt. Dennoch sollte ein erneuter Rücksetzer mit Ausbildung eines zusätzlichen Standbeins weiterhin eingeplant werden – zu dynamisch verlief die jüngste Aufwärtsbewegung.
Fundamental bleibt das Umfeld weiterhin angespannt. Im Handelskrieg vor allem zwischen den USA und China gibt es zwar immer wieder neue Lippenbekenntnisse, doch echte Fortschritte oder belastbare Vereinbarungen sind bislang ausgeblieben. Die Hoffnung, die an steigenden Märkten mitschwingt, kann jederzeit schnell enttäuscht werden, wenn aus den politischen Aussagen keine greifbaren Fakten folgen.

Neue Woche mit vielen Impulsgebern

Die kommende Handelswoche verspricht eine hohe Schlagzahl an wichtigen Terminen. Die laufende Quartalsberichtssaison nimmt mit Schwergewichten wie Microsoft, Meta, Qualcomm, Apple und Amazon richtig Fahrt auf. Dazu rücken die ersten Schätzungen für das BIP im ersten Quartal aus Deutschland, der Eurozone und den USA in den Fokus. Parallel werden neue Inflationsdaten veröffentlicht, die in Anbetracht der aktuellen Stagflationssorgen besondere Beachtung finden dürften.
Als weiterer Höhepunkt steht am Freitag der US-Arbeitsmarktbericht auf dem Programm, der traditionell ein bedeutender Impulsgeber für die Märkte ist. Und natürlich bleibt das Thema Zölle ein ständiger Begleiter – mit der entsprechenden Volatilität im Hintergrund.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
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  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr DE GfK-Konsumklima Mai
    • 16:00 Uhr US Verbrauchervertrauen Conference Board April
    • 16:00 Uhr US JOLTS-Daten (offene Stellen) März
    • Quartalszahlen u.a. von Snap, PayPal, Coca Cola, UPS
  • Mittwoch:
    • Monatsabschluss
    • 03:30 Uhr China CFLP Einkaufsmanagerindizes
    • 08:00 Uhr DE Einzelhandelsumsatz März
    • 10:00 Uhr DE BIP Q1 (1. Veröffentlichung)
    • 11:00 Uhr EU BIP Q1 (1. Veröffentlichung)
    • (!) 14:00 Uhr DE Verbraucherpreise April (Vorabschätzung)
    • 14:15 Uhr US ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar März
    • (!) 14:30 Uhr US BIP Q1 (1. Veröffentlichung)
    • 16:00 Uhr US PCE-Kernrate März
    • Quartalszahlen u.a. von Microsoft, Meta, Qualcomm, Caterpillar
  • Donnerstag:
    • Monatsauftakt/ Feiertag DE – Tag der Arbeit
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • (!) 16:00 Uhr US ISM-Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe April
    • Quartalszahlen u.a. von Apple, Amazon
  • Freitag:
    • 09:55 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe April (endgültig)
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise (Vorabschätzung)
    • (!) 14:30 Uhr US Arbeitsmarktbericht April
    • 16:00 Uhr US Auftragseingang Industrie März

Hinweis: Hole mehr aus Trading-Portal.NET und aktiviere Deinen Informationsvorsprung mit meinem Traders Club. Alle Vorteile ansehen.


Der DAX ist nach den Zöllen von Trump in der Spitze um 21% auf ein Tief um 18.5 gefallen und konnte im Anschluss als Outperformer eine scharfe Gegenbewegung von über 20% einleiten und damit alle Monatsverluste wieder aufholen. Im Gegensatz zur Wall Street wurde das Chartbild damit etwas „entschärft“, aber das stark überkaufte Niveau in den großen Zeitebenen bleibt somit auch erhalten.
Mich würde es nicht verwundern, wenn der DAX weiter den Fahrplan 2015 verfolgt (siehe Quartalschart) und die Marktteilnehmer vor hochvolatilen Monaten stehen. Ein weiteres Standbein wird einzuplanen sein.
Der Bereich an der 21.550 (m. Bollinger/ 61,8-er) wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die Range zur 21.870 und 22.250 aktiv. Darüber folgt an der 22.4/.550 der nächste Kombiwiderstand. Bei Bruch weitere Aufhellung zur 23.1 möglich.

Unterhalb würden hingegen erneut die Spanne 21.4 zur 21k in den Fokus rücken. Darunter droht erneut Abgabedruck zur 20.6 und 20.4.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX blickt auf einen gigantischen Monat April zurück mit einer Schwankungsbreite von über 20%. Alle Monatsverluste aufgeholt. Gute Chance auf eine Bodenbildung, wo ein weiteres Standbein jedoch noch zu erwarten bleibt.
Der Bereich an der 22.215 (50-TL) stellt eine erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 22.350 und dem 78,6-er bei 22.410 aktiv. Darüber wird die weitere Aufhellung zur 22.450 und nachfolgend 22.585 möglich. Bruch folgt die Gap-Zone 22.680/.830.
  • Unterhalb bleibt hingegen 22.1 und 21.970 im Fokus. Darunter folgt der Lauf zur 21.870 und anschließend ins Gap 21.720 mit dem 61,8-er Fibu-Level bei 21.570. Bei m. Bollinger und 100-TL bei 21.470 und .380.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 22.215 > 22.350 > 22.410 > 22.450 > 22.585 > 22.680 > 22.830
  • Unterstützungen: 22.110 > 21.970 > 21.870 > 21.720 > 21.570 > 21.470 > 21.380
DAX Tageschart

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