Börsen starten mit Schwung – Handelskonflikt entschärft sich

Die Aktienmärkte sind mit deutlichem Rückenwind in die neue Handelswoche gestartet. Auslöser war die Einigung zwischen den USA und China, die gegenseitigen Zölle spürbar zu senken. Damit verliert der Handelskrieg seine Schärfe, und die Märkte beginnen, Worst-Case-Szenarien wieder auszupreisen. Das sorgt für neue Dynamik, insbesondere an der Wall Street, wo die Indizes aktuell an ihren Ausbruchsniveaus notieren. Sollte dieses Niveau verteidigt werden, könnte sich der Weg in Richtung Allzeithoch erneut öffnen.

Doch die neue Euphorie hat auch eine Schattenseite. Die Entspannung im Handelsstreit sorgt zugleich dafür, dass die Zinserwartungen sinken – und die US-Anleiherenditen wieder spürbar anziehen. Ein weiterer Renditeanstieg dürfte an den Aktienmärkten zunehmend skeptisch beobachtet werden. Steigende Finanzierungskosten und eine restriktivere Haltung der US-Notenbank bleiben damit ein Thema, das sich im Marktumfeld rasch wieder bemerkbar machen kann.

DAX mit Allzeithoch – aber schwachem Finish

Der DAX erreichte im Tagesverlauf ein neues Allzeithoch bei 23.900 Punkten, konnte dieses Niveau jedoch nicht halten und drehte als klarer Underperformer ins Minus. Nach einer fast 30-prozentigen Rally seit dem Tief Anfang April scheint dem Index aktuell die Kraft für neue Impulse zu fehlen. Eine Konsolidierung auf hohem Niveau wird zunehmend wahrscheinlich.

Am Dienstag richtet sich der Blick auf wichtige makroökonomische Impulse. In Deutschland werden die ZEW-Konjunkturerwartungen veröffentlicht, während in den USA die Verbraucherpreise (CPI) für zusätzlichen Zündstoff sorgen dürften.

Wichtige Wochentermine:

  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr DE ZEW-Konjunkturerwartungen Mai
    • (!) 14:30 Uhr US Verbraucherpreise April
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr DE Verbraucherpreise April (endgültig)
  • Donnerstag:
    • 11:00 Uhr EU Industrieproduktion März
    • 11:00 Uhr EU BIP Q1 (1. Veröffentlichung)
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr US Erzeugerpreise April
    • (!) 14:30 Uhr US Einzelhandelsumsatz April
    • 14:30 Uhr US Empire State Manufacturing Index Mai
    • (!) 14:30 Uhr US Philadelphia-Fed-Index Mai
    • 15:15 Uhr US Industrieproduktion April
  • Freitag:
    • 14:30 Uhr US Importpreise April
    • 14:30 Uhr US Exportpreise April
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Mai (vorläufig)

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Der DAX erlebt bislang ein außergewöhnliches Börsenjahr: Innerhalb weniger Wochen stieg der Index zunächst um 18 %, fiel dann um 21 % und legte anschließend beeindruckende 25 % bzw. 5.000 Punkte zu. Damit bleibt der DAX der große Outperformer und weist eine starke Jahresperformance mit neuem Allzeithoch auf. Der Markt ist nach 5 starken Gewinnwochen deutlich überkauft, aber eine Verschnaufpause wird derzeit noch gemieden; muss nun aber erwartet werden.
Der Bereich an der 23k wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die Range zur 23.300 zumm AZH an der 23.550 aktiv. Darüber öffnet sich die Tür zu neuen Hochs bei 23.740 und anschließend rückt die 24k. Bei Bruch 24.4.

Unterhalb kann sich eine Konsolidierung zur 22.6 entwickeln. Darunter droht Abgabedruck zur 22.350/.250. Bei Bruch 22k.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX legt in der Spitze um fast 30% seit dem April-Tief zu und erreichte an der 23.900 ein neues Allzeithoch. Vom Schwung an der Wall Street konnte man hingegen nicht mehr profitieren und gab anschließend einen Großteil der Gewinne wieder ab. Erster Konsolidierungswille nach dieser überhitzen Bewegung?
Der Bereich an der 23.550 stellt eine erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne über die 23.600 zur 23.740 weiter aktiv. Darüber wird der Weg zur 23.880 und dem Allzeithoch bei 23.910 erneut geöffnet. Bei Bruch 23.980/24k.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne zur 23.400 und anschließend 23.300 zu erwarten. Darunter kann sich rasch Druck zur 23.050 entfalten. Bei Bruch Lauf zur 23.060/23k.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.550 > 23.600 > 23.740 > 23.650 > 23.740 > 23.850 > 23.910 > 23.980 > 24.100
  • Unterstützungen: 23.400 > 23.300 > 23.250 > 23.060 > 23.000 > 22.850 > 22.800 > 22.760 > 22.640 > 22.600 > 22.550 > 22.520 > 22.410 > 22.200 > 22.070 > 22.000 > 21.870 > 21.720 > 21.570 > 21.490 > 21.380
DAX Tageschart

Der Ausblick im Videoformat

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VWAP-Reversal vs. VWAP-Breakout vs. klassischer Breakout: Welches Setup ist wann die richtige Wahl?

Im Trading geht’s nicht nur darum, ein gutes Setup zu haben – sondern zu wissen, wann du welches Setup anwenden solltest. Ich habe selbst zu lange alles vermischt. Rücklauf, Ausbruch, Fakeout, Hoffnung… am Ende nur Chaos.
Heute bekommst du meinen Setup-Vergleich – übersichtlich, praxisnah, direkt umsetzbar. Damit du nicht mehr nach Bauchgefühl, sondern nach Plan entscheidest.


🧭 Die 3 Setups im Überblick

MerkmalBreakoutVWAP-ReversalVWAP-Breakout
Handelszeit9:00–10:30 / 15:30–16:0016:00–17:3010:00–11:00 / 15:45–16:45
Richtungmit dem Trendgegen die Übertreibungmit neuem Momentum
ZielTrendfortsetzungRücklauf zum VWAPBeschleunigung über Level
VWAP-Lageeher neutralweit entferntKurs stützt sich auf VWAP
Volumenbeim Ausbruch hochabnehmend vor Reversalvor Breakout ansteigend
EinstiegBuy-Stop über RangeReversal-Kerze mit VolumenBuy-Stop über Breakout-Zone
Stop-Lossunter Rangeüber Reversal-Kerzeunter Konsolidierung/VWAP
Schwierigkeitmittelhoch (Timing!)einfach bis mittel
Erfolgsquote (bei mir)~60 %~55 %~65 %

🔍 Wann nutze ich welches Setup?

📌 Klassischer Breakout

Ich nutze ihn, wenn…

  • der Markt frisch eröffnet hat
  • News oder Impulsgeber vorhanden sind
  • eine enge Range klar zu sehen ist
  • ich wenig Zeit habe, aber gute Vorbereitung

Typisches Beispiel: SAP konsolidiert zur Markteröffnung über PreMarket-Hoch → sauberer Ausbruch.


📌 VWAP-Reversal

Ich nutze ihn, wenn…

  • eine Übertreibung stattgefunden hat
  • der Kurs deutlich vom VWAP entfernt ist
  • das Momentum sichtbar ausläuft
  • ich geduldig bin und den Rücklauf will

Typisches Beispiel: AMD steigt über 3 % in 60 Minuten – Volumen geht zurück – Reversal-Kerze bei runder Marke → Short zurück zum VWAP.


📌 VWAP-Breakout

Ich nutze ihn, wenn…

  • der Markt ruhig konsolidiert
  • der VWAP flach ist
  • sich Volumen langsam aufbaut
  • ich eine Trendbeschleunigung erwarte

Typisches Beispiel: Tesla pendelt seitwärts auf dem VWAP – PreMarket-Hoch liegt knapp drüber – Breakout mit Volumen zündet den Move.


✅ Meine persönlichen Setup-Favoriten je nach Tagesform

Stimmung / ZeitbudgetMein bevorzugtes Setup
Morgens mit wenig ZeitKlassischer Breakout
Nachmittags mit FokusVWAP-Breakout
Später Nachmittag / ruhigVWAP-Reversal
Emotional angeschlagen 😅Gar kein Trade! (auch das ist erlaubt)

💡 Bonus: Kombi-Tage erkennen

Manchmal erlebst du einen perfekten Tag mit Setup-Kombi:

Beispiel:
9:30 Uhr: Breakout-Setup auf Nvidia
15:45 Uhr: VWAP-Breakout bei Tesla
16:20 Uhr: AMD macht ein wunderschönes VWAP-Reversal

Wenn du weißt, wann was dran ist, erkennst du solche Tage – und handelst sie bewusst.


📋 Fazit: Ein Setup ist gut – ein System ist besser

Seit ich meine Setups klar voneinander trenne, trade ich weniger – aber besser. Ich hab weniger FOMO, weniger Chaos, mehr Plan. Und das Beste: Ich kann sie gezielt backtesten, analysieren und optimieren.


Wenn du willst, bau ich dir im nächsten Artikel gerne ein Setup-Portfolio für Einsteiger auf: Mit konkreten Regeln, Zeiten, Tools und einem simplen Wochenplan. So kannst du dir wie ein Profi dein eigenes System bauen – Schritt für Schritt.
Oder: Lust auf einen Live-Tradetag mit Setup-Wechsel? Ich begleite den Tag aus meiner Sicht – wie ich entscheide, was ich trade und was ich bewusst nicht mache.
Wie immer: Sag’s, Alex – ich liefer 😉

Mein Daytrading-Setup 2025 – So trade ich Märkte in Minuten statt Monaten

Hey, ich bin Alex von Trading-Portal.NET – und heute öffne ich mal die Tür zu meinem ganz persönlichen Daytrading-Setup.
Kein Verkaufsgeblubber, keine Screenshot-Pose mit 27 Monitoren. Sondern einfach nur: So sieht mein reales, funktionierendes Setup aus, mit dem ich 2025 täglich an den Märkten unterwegs bin – effizient, schnell und möglichst stressfrei.


Warum Daytrading (immer noch) mein Ding ist

Ich liebe die Dynamik, die Spannung – und ja, auch die Herausforderung.
Für mich bedeutet Daytrading Kontrolle: Ich bin nicht von Quartalszahlen, Jahreshauptversammlungen oder CEO-Gefasel abhängig.
Ich lese Preisaktionen, reagiere auf Volumen, nutze Struktur – und mache oft in wenigen Minuten das, wofür andere Wochen warten.


Mein technisches Setup 2025

Ich halte es funktional.

  • 2 Monitore: Einer für Charts (mehrere Zeiteinheiten), einer für Newsfeed, Broker und Tools.
  • Broker: Ich nutze aktuell cTrader für schnelle Orderausführung. Stop-Loss & Take-Profit sind VOR dem Entry definiert.
  • Plattformen: TradingView fürs Charting (inkl. meiner eigenen Pine Scripts), Finviz Elite für Scans, Discord (für mein Netzwerk), und neuerdings auch GPT-Tools zur schnellen News-Analyse.

Tipp: Wer’s zu bunt macht, verliert Überblick. Und Übersicht = Kontrolle.


Meine Zeiteinheiten & Lieblingsmärkte

Ich trade hauptsächlich:

  • DAX (CFD)
  • NASDAQ (Futures oder Micro-Futures)
  • Einzelaktien mit Volumen-Peaks (z. B. NVDA, TSLA, AI-Stocks)

Timeframes:

  • M1 für Entry-Feinheiten
  • M5 & M15 für Setups
  • H1 für das große Bild

Klingt simpel – ist aber effektiv. Ich habe pro Tag 2–3 Slots, in denen ich handle. Wenn kein Setup kommt? Kein Trade. Das ist kein Zwangsberuf.


Meine Strategie in Kurzform

Ich arbeite fast immer nach dem gleichen Ablauf:

  1. Pre-Market Analyse: Was ist passiert? Was sagt der Kalender? Wo sind Gaps?
  2. Markierung von Key-Levels (Vortageshoch, Vortagestief, Opening Range)
  3. Warten auf Volumen & Struktur: Kein Entry ohne Bestätigung.
  4. Schneller Einstieg mit klarem SL – maximal 0,5 % Risiko pro Trade.
  5. TP oft nach RRR 2:1 oder am nächsten Level

Wichtig: Kein Setup? Kein Trade. Besser gelangweilt als pleite.


Tools, die mir 2025 den Tag retten

  • Auto-Risk-Calc: Mein Tool berechnet automatisch meine Lotgröße basierend auf Entry, SL und Kontostand.
  • Sentiment-Alerts per ChatGPT Plugin: Erkennt ungewöhnliche Social Buzz auf bestimmte Aktien – gerade bei Smallcaps spannend.
  • Chart-Recorder: Zeichnet meine Sessions automatisch auf – für spätere Fehleranalyse.

Typische Fehler (die ich nicht mehr mache)

  • Zu viele Trades
  • Zu späte Entries
  • SL nachziehen aus Angst
  • Setup ändern, weil „Bauchgefühl“
    Nein. Mein System ist mein Boss – nicht mein Bauch.

Fazit: Daytrading ist Arbeit – aber es lohnt sich

Wenn man’s ernst nimmt, diszipliniert bleibt und das Setup zu einem selbst passt, ist Daytrading ein großartiges Werkzeug.
Aber es ist kein Lotto, kein passives Einkommen, kein „mit einem Klick reich“-Blödsinn.
Du brauchst Fokus, Regeln – und vor allem: den Mut, auch mal NICHT zu traden.


Wie sieht dein Trading-Setup aus? Hast du 2025 was verändert oder probierst du gerade neue Tools aus?
Lass es mich wissen – und wenn du willst, teile ich beim nächsten Mal mein Risk-Management im Detail oder ein Beispiel für einen realen Trade mit dir.

Bis dahin – Alex von Trading-Portal.NET 🎯📉


VWAP-Breakout-Strategie: Wenn der Trend mit voller Wucht startet

Viele warten auf Rückläufe zum VWAP. Ich auch – meistens. Aber manchmal? Da wird der VWAP zur Startlinie für starke Moves, die sich nicht mehr bändigen lassen. Genau da kommt mein VWAP-Breakout-Setup ins Spiel.
Heute zeig ich dir, wie ich erkenne, wann der VWAP nicht nur Magnet, sondern Katapult ist – und wie du solche Setups gezielt handeln kannst.


🚀 Das Setup in einem Satz

Der Kurs stabilisiert sich eng am VWAP – und explodiert dann mit Volumen über einen klaren Widerstand hinaus.

Das ist kein Reversal-Setup – sondern eine Momentum-Strategie.


🔍 Die Bedingungen für einen VWAP-Breakout

✅ Kurs liegt über (Long) oder unter (Short) dem VWAP
✅ VWAP ist flach oder leicht ansteigend
✅ Enge Konsolidierung am VWAP (3–6 Kerzen seitwärts)
✅ Widerstandszone direkt oberhalb (z. B. Vortageshoch, PreMarket-Hoch)
Volumen zieht beim Ausbruch an
✅ Optimal: News oder Marktstärke im Rücken

Der VWAP fungiert hier als starke Basis, von der aus der Breakout beschleunigt.


📈 Zeitrahmen & Marktphase

  • Chart-Zeitrahmen: 5-Minuten-Kerzen
  • Uhrzeit: Zwischen 10:00–11:00 Uhr (DAX), 15:45–16:45 Uhr (US-Markt)
  • Ideal bei: Trendtagen mit klarer Marktstimmung (z. B. nach starken US-Daten, Earnings, Notenbank-Entscheidungen)

🟩 Entry-Regeln

  • Einstieg per Buy-Stop leicht über der Breakout-Zone
  • Nur, wenn der Kurs mind. 10 Minuten stabil über dem VWAP bleibt
  • Stop-Loss unter dem Konsolidierungsbereich oder unter VWAP

📌 CRV-Ziel: mindestens 1:1,5 – besser 1:2 (z. B. 0,50 € Risiko, 1,00 € Ziel)


📊 Praxisbeispiel: Nvidia (NVDA)

Tag: Donnerstag
PreMarket: starker Anstieg nach Analysten-Upgrade
VWAP: stabil bei 894 $
Kurs: Seitwärts zwischen 896,80–898,10 $
Breakout-Zone: 898,20 $
Entry: Buy-Stop bei 898,30 $
Stop: 896,40 $
Ziel: 901,00 $

Ergebnis: Kurs bricht nach 15 Minuten aus, läuft sauber bis 902 $ → +1,70 $ je Aktie
Bei 100 Stück: +170 $


⚠️ Häufige Fehler vermeiden

❌ Einstieg zu früh, wenn sich die Range noch nicht klar gebildet hat
❌ VWAP zu steil – dann ist’s oft ein „Fake-Move“
❌ Kein Volumen beim Ausbruch – Gefahr von Fehlsignalen
❌ Widerstand direkt nach Breakout – Raum fehlt

💡 Tipp: Je flacher und ruhiger die Vorphase – desto stärker oft der Ausbruch.


🧠 Warum dieses Setup funktioniert

Der VWAP ist wie ein Preisschild für institutionelle Händler. Wenn der Kurs darüber stabilisiert und sich Volumen aufbaut, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass größere Marktteilnehmer „draufklicken“. Und wenn sie einmal drin sind – bewegen sie den Kurs.


🧾 Fazit: VWAP + Breakout = Power-Setup für Trendtage

Dieses Setup ist kein Alltags-Setup. Aber wenn der Markt Momentum hat, ist es eines der kraftvollsten Werkzeuge, die ich kenne.

Einfach zu erkennen, technisch logisch, gut messbar – und vor allem: sauber zu handeln, auch mit wenig Zeit.


Wenn du willst, stelle ich dir im nächsten Artikel gerne ein komplettes VWAP-Setup-Vergleichsblatt zusammen:
➡️ Reversal vs. Breakout
➡️ Uhrzeit, Entry, CRV, typische Fehler
➡️ Kompakt und ready zum Ausdrucken

Oder hättest du Bock auf ein Spezial: Wie du dir als Einsteiger ein ganzes Setup-Portfolio aufbaust – mit Tageszeiten, Marktbedingungen und Tools?

Märkte im Bann der US-Handelsgespräche – Hält der Widerstand?

Die Aktienmärkte bleiben auch zum neuen Wochenstart fest im Griff geopolitischer Entwicklungen – allen voran der laufenden US-Handelspolitik. Nach dem Rahmenabkommen zwischen Großbritannien und den USA keimt Hoffnung auf weitere Fortschritte im globalen Handelskonflikt auf. Der Fokus richtet sich nun auf das erste formelle Treffen zwischen den USA und China, das am Samstag in Genf stattfinden soll. Die Erwartungen sind hoch, auch wenn echte Durchbrüche wohl noch verfrüht wären.
Ein erster vorsichtiger Annäherungsschritt, der den Weg für weitere, zeitnahe Verhandlungen ebnet, könnte bereits reichen, um die Märkte positiv in die neue Woche zu tragen. Signale des guten Willens – etwa die schrittweise Rücknahme einzelner Zölle – würden als starkes Zeichen gewertet werden. Umgekehrt dürften verhärtete Fronten oder gar ein Scheitern des Gesprächs direkt als Belastung aufgefasst werden. Die Märkte sind in ihrer Erwartungshaltung entsprechend anfällig für Enttäuschungen.

DAX mit bemerkenswerter Outperformance

Der DAX bleibt weiterhin der dominante Outperformer. Seit dem Zwischentief am 07. April bei rund 18.500 Punkten konnte der deutsche Leitindex über 5.000 Punkte zulegen und bei 23.500 Punkten ein neues Allzeithoch markieren. Das entspricht einer beeindruckenden Performance von über 18 % seit Jahresbeginn – während die Wall Street noch ein Minus auf Jahressicht verwalten muss.
Die US-Indizes haben zuletzt wichtige technische Widerstandsmarken angelaufen. Vor allem der S&P 500 und der Nasdaq 100 stehen unmittelbar an der 200-Tageslinie – eine klassische „Make-or-Break“-Zone. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde das angeschlagene Chartbild deutlich aufhellen. Scheitert der Versuch hingegen, bleiben bärische Szenarien mit weiteren Rücksetzern hoch im Kurs.

Wirtschaftsdaten rücken wieder stärker in den Fokus

Neben den geopolitischen Themen rücken in der neuen Woche auch wieder klassische Wirtschaftsdaten in den Vordergrund. Besonders die neuen US-Verbraucherpreise und die Einzelhandelsumsätze dürften am Markt aufmerksam verfolgt werden. Die zentrale Frage: Spiegelt sich die aggressive Zollpolitik Trumps bereits in den Inflationsdaten oder dem Konsumverhalten wider? Beide Zahlen könnten Hinweise darauf geben, ob die Wirtschaft unter der Belastung bereits spürbar leidet.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
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  • Dienstag:
    • 11:00 Uhr DE ZEW-Konjunkturerwartungen Mai
    • (!) 14:30 Uhr US Verbraucherpreise April
  • Mittwoch:
    • 08:00 Uhr DE Verbraucherpreise April (endgültig)
  • Donnerstag:
    • 11:00 Uhr EU Industrieproduktion März
    • 11:00 Uhr EU BIP Q1 (1. Veröffentlichung)
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 14:30 Uhr US Erzeugerpreise April
    • (!) 14:30 Uhr US Einzelhandelsumsatz April
    • 14:30 Uhr US Empire State Manufacturing Index Mai
    • (!) 14:30 Uhr US Philadelphia-Fed-Index Mai
    • 15:15 Uhr US Industrieproduktion April
  • Freitag:
    • 14:30 Uhr US Importpreise April
    • 14:30 Uhr US Exportpreise April
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Mai (vorläufig)

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Der DAX erlebt bislang ein außergewöhnliches Börsenjahr: Innerhalb weniger Wochen stieg der Index zunächst um 18 %, fiel dann um 21 % und legte anschließend beeindruckende 25 % bzw. 5.000 Punkte zu. Damit bleibt der DAX der große Outperformer und weist eine starke Jahresperformance mit neuem Allzeithoch auf. Der Markt ist nach 5 starken Gewinnwochen deutlich überkauft, aber eine Verschnaufpause wird derzeit noch gemieden; muss nun aber erwartet werden.
Der Bereich an der 23k wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die Range zur 23.300 zumm AZH an der 23.550 aktiv. Darüber öffnet sich die Tür zu neuen Hochs bei 23.740 und anschließend rückt die 24k. Bei Bruch 24.4.

Unterhalb kann sich eine Konsolidierung zur 22.6 entwickeln. Darunter droht Abgabedruck zur 22.350/.250. Bei Bruch 22k.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX nach 5000 Punkten in nur 1 Monat mit neuen Allzeithochs. Erschöpfungslücke mit Chance auf Konsolidierung oder Türöffner zum weiteren Pain-Trade in Richtung 24k? Ein wichtiger bzw. der wichtigste Impuls kann von den Handelgesprächen zwischen China und den USA (Samstag) erfolgen. Große Ausschläge zu Beginn möglich.
Der Bereich an der 23.500 stellt eine erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 23.600 weiter aktiv. Darüber wird der Weg zur 23.660 und .740 geöffnet. Bei Bruch Chance auf Lauf zur 23.900.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne ins Freitags-Gap von 23.430 zur 23.350 zu erwarten. Darunter folgen die 23.300 und 23.250. Bei Bruch Lauf zur 23.060/23k.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.500 > 23.550 > 23.600 > 23.650 > 23.740 > 23.800 > 23.900 > 23.980
  • Unterstützungen: 23.430 > 23.350 > 23.300 > 23.250 > 23.060 > 23.000 > 22.850 > 22.800 > 22.760 > 22.640 > 22.600 > 22.550 > 22.520 > 22.410 > 22.200 > 22.070 > 22.000 > 21.870 > 21.720 > 21.570 > 21.490 > 21.380
DAX Tageschart

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