Mein realer Trade im Detail – Vom Setup bis zum Exit

Hey, ich bin Alex von Trading-Portal.NET – und heute zeig ich dir Schritt für Schritt, wie ich einen echten Trade durchgezogen habe.
Kein rückblickendes Blabla mit perfekt sitzendem Entry – sondern ein Trade, den ich so wirklich gemacht habe, mit allen Überlegungen, Unsicherheiten und Entscheidungen.
Transparenz pur. Und vielleicht nimmst du was für dein eigenes Setup mit. Los geht’s.


Das Setup: Nvidia Breakout über Wochenhoch

Datum: 14. März 2025
Markt: Nvidia (NVDA)
Timeframe: M15
Vorbereitung: Ich hatte die Aktie schon länger auf der Watchlist, da sie sich in einer engen Seitwärtsrange unterhalb des Wochenhochs bewegte. Dazu kamen starke Pre-Market-Zahlen und ein positiver Newsflow rund um neue KI-Chips für China.

Schlüssellevels:

  • Wochenhoch bei 934,20 $
  • Unterstützungszone: 908 $ – 910 $
  • Volumencluster bei 921 $

Entry: Volumen-Break mit Struktur

Um 15:42 Uhr (MEZ) kam es zu einem sauberen Volumen-Peak mit Close über 934,20 $ – mein Breakout-Level.
Ich bin mit halber Positionsgröße LONG rein bei 935,80 $, SL bei 928,70 $, TP bei 950,00 $.
RRR: 2:1

Wichtig: Ich hab gewartet, bis die Kerze geschlossen war. Ich wollte keinen Fakeout riskieren.
Das Volumen hat den Entry letztlich bestätigt – ein für mich klares Setup.


Der Tradeverlauf

In der ersten halben Stunde ging’s zäh. Die Aktie pendelte zwischen 935 $ und 940 $ – keine Dynamik.
Dann kam der Nasdaq in Schwung, Nvidia zog mit.
Um 16:28 Uhr wurde mein TP bei 950 $ erreicht – sauberer Exit mit +14,20 $ pro Aktie.
Ein schöner Gewinn, emotionslos abgewickelt. Genau so soll’s laufen.


Hätte ich mehr holen können?

Ja, im Nachhinein hätte ich bei 965 $ verkaufen können.
Aber ich bleibe dabei: Ich handle mein Setup, mein TP war klar definiert – und wurde erreicht.
Alles andere ist Gier.
Ich logge das, freu mich, und geh zum nächsten Trade.


Was ich aus dem Trade gelernt habe

✅ Geduld zahlt sich aus – ich bin erst NACH dem Close eingestiegen
✅ Pre-Market-Analyse + Volumen = perfekte Kombi
✅ Fester Plan → keine Hektik im Trade
❌ Vielleicht hätte ich für die zweite Hälfte ein Trail-TP überlegen können


Ein guter Trade ist kein spektakulärer – sondern ein strukturierter

Wenn du das machst, was du dir vorgenommen hast – dann war’s ein erfolgreicher Trade.
Nicht wegen der Höhe des Profits. Sondern wegen der Disziplin.
Genau das macht einen langfristig profitablen Trader aus.


Willst du beim nächsten Mal einen gescheiterten Trade von mir analysieren? Oder ein Setup-Tutorial mit Screenshots und Tool-Tipps?
Schreib mir gern –
dein Alex von Trading-Portal.NET 📘

Ausbruch aktiv, doch die Bullen werden müde – Chance für die Bären?

Der DAX konnte die Handelswoche mit einem kleinen Wochenplus abschließen, bleibt jedoch im Vergleich zur Wall Street deutlich zurück. Nach sechs Gewinnwochen in Folge scheint die Dynamik allmählich zu erlahmen. Der deutsche Leitindex pendelte die gesamte Woche über innerhalb der Handelsspanne vom Montag – ohne klare Impulse nach oben oder unten.
Anders die Wall Street: Dort gelang zu Wochenbeginn der Ausbruch über zentrale Widerstände, der bislang erfolgreich verteidigt werden konnte. Ein Rücklauf zur Ausbruchszone bleibt dennoch wahrscheinlich – gerade mit Blick auf die saisonale Statistik, in der die erste Maihälfte häufig stark verläuft, die zweite Monatshälfte aber tendenziell zur Schwäche neigt.

Neue Woche mit Fokus auf China-Daten und Frühindikatoren

Der kommende Wochenauftakt bringt einige Impulse mit sich: Am Montag steht ein ganzer Block chinesischer Konjunkturdaten auf dem Programm. Hier könnte sich zeigen, ob sich die Auswirkungen des Handelskonflikts bereits in den realwirtschaftlichen Daten abzeichnen. In Europa und den USA rücken mit dem ifo-Geschäftsklima und den Einkaufsmanagerindizes zudem zentrale Frühindikatoren in den Fokus.

Bestimmend bleibt weiterhin das Thema Handelsstreit. Die Marktteilnehmer beobachten mit Spannung jede neue Schlagzeile zu möglichen Verhandlungen oder Eskalationen. Entscheidend wird zudem sein, ob die Wall Street das erreichte Ausbruchsniveau weiter verteidigen kann. Gelingt das, ist selbst ein Durchmarsch bis an das Allzeithoch denkbar – auch wenn fundamentale Daten wie Bewertung und Konjunktur diesen Anstieg derzeit kaum rechtfertigen.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • (!) 04:00 Uhr China Industrieproduktion April
    • 11:00 Uhr EU Verbraucherpreise April (endgültig)
    • 16:00 Uhr US Index der Frühindikatoren April
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr DE Erzeugerpreise April
    • 16:00 Uhr EU Verbrauchervertrauen Mai (vorläufig)
  • Mittwoch:
    • 10:00 Uhr EU EZB-Finanzstabilitätsbericht
  • Donnerstag:
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Mai (vorläufig)
    • 09:30 Uhr DE Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Mai (vorläufig)
    • (!) 10:00 Uhr DE ifo-Geschäftsklimaindex Mai
    • 10:00 Uhr EU Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Mai (vorläufig)
    • 10:00 Uhr EU Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Mai (vorläufig)
    • 13:30 Uhr EU Protokoll der letzten EZB-Sitzung
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
    • 15:45 Uhr US S&P Global Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Mai (vorläufig)
    • 15:45 Uhr US S&P Global Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Mai (vorläufig)
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr DE BIP Q1 (2. Veröffentlichung)

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Der DAX erlebt bislang ein außergewöhnliches Börsenjahr: Innerhalb weniger Wochen stieg der Index zunächst um 18 %, fiel dann um 21 % und legte anschließend beeindruckende 30 % bzw. 5.500 Punkte zu. Damit bleibt der DAX der große Outperformer auf Jahressicht. Er ist nach 6 starken Gewinnwochen in Folge aber deutlich überkauft und tendierte in der vergangenen Woche zur Underperformance. Konsolidierungswille ist zunehmend zu spüren und würde nun auch ins saisonale Muster passen. Die Bären müssen ihre Chance in der neuen Woche ergreifen.
Der Bereich an der 23.3 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die Range zur 23.670, .750 und zum AZH an der 23.900 aktiv. Darüber öffnet sich die Tür zu neuen Hochs bei 24.000 und anschließend rückt die 24.250 in den Blickpunkt. Bei Bruch 24.5.

Unterhalb kann sich eine Konsolidierung zur 23.100 weiter entwickeln. Darunter droht Abgabedruck zur 22.860. Bei Bruch 22.630.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX mit 6 grünen Wochenkerzen in Folge. In der vergangenen Woche jedoch als deutlicher Underperformer. Ermüdungserscheinungen, aber bisher können die Bären noch keinen größeren Druck aufbauen, um die 4. (Konsolidierungs)Welle einzuleiten.
Der Bereich an der 23.770 stellt eine erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 23.880 und 23.910 aktiv. Darüber wird der Weg zum neuen Allzeithoch an der 24.000 eröffnet. Bei Bruch Chance auf 24.100.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne zur 23.660 erneut zu erwarten. Darunter 23.550, gefolgt von der 23.430. Erst bei Bruch Chance auf Konsolidierung.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.770 > 23.880 > 23.910 > 23.980 > 24.000 > 24.250
  • Unterstützungen: 23.660 > 23.550 > 23.430 > 23.350 > 23.100 > 23.060 > 23.000 > 22.850 > 22.800 > 22.760 > 22.640 > 22.600 > 22.550 > 22.520 > 22.410 > 22.200 > 22.070 > 22.000 > 21.870 > 21.720 > 21.570 > 21.490 > 21.380
DAX Tageschart

Der Ausblick im Videoformat

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Vom Setup zum System: Wie du dein Trading planbar, sicher und profitabel machst

Du hast ein funktionierendes Setup. Du weißt, wann du einsteigen willst, wo dein Stop sitzt und wo dein Ziel liegt. Aber was passiert, wenn:

  • du zwei Verluste hintereinander kassierst?
  • der Markt heute völlig anders läuft?
  • du nicht weißt, wie viel du überhaupt riskieren darfst?

Genau dafür brauchst du ein Trading-System. Und heute zeige ich dir, wie ich mein Setup (z. B. der EMA20-Pullback oder VWAP-Breakout) in ein vollständiges, robustes System verwandelt habe – mit Regeln, die halten, auch wenn’s mal ungemütlich wird.


📦 Baustein 1: Das Setup – dein Grundbaustein

Nehmen wir z. B. mein „Pullback zum EMA 20“:

  • Trendmarkt
  • Rücklauf an EMA 20
  • Einstieg bei bullisher Kerze
  • Stop unter dem Tief
  • Ziel = 2x Risiko

Rein als Idee funktioniert das. Aber du brauchst mehr.


📊 Baustein 2: Das Risikomanagement

Früher hab ich einfach „gefühlt“ 2 oder 3 Stücke gekauft. Heute? Klare Regel:

Maximal 1,5 % meines Kontos pro Trade riskieren.

Wenn ich z. B. 5.000 € Kapital habe → max. 75 € Risiko
Wenn mein Stop 0,50 € entfernt ist → 75 € / 0,50 € = 150 Stück traden

So hab ich Sicherheit. Und kann Verluste verkraften, ohne die Nerven zu verlieren.

📌 Mein System erlaubt mir max. 2 Trades am Tag – und kein Trade nach 17 Uhr.


📅 Baustein 3: Tagesfilter

Nicht jeder Tag ist ein guter Trading-Tag. Deshalb hab ich ein paar Filter eingebaut, die bestimmen, ob ich überhaupt handel.

✅ Ich trade nur, wenn:

  • Markttrend klar erkennbar ist (z. B. Nasdaq > Vortagesschluss)
  • Keine großen News direkt bevorstehen
  • Ich genug geschlafen hab (klingt albern – ist aber essenziell!)
  • Ich nicht übermäßig emotional bin (Stress, Ärger = kein Trade)

Diese Filter retten mich regelmäßig vor dummen Trades.


📔 Baustein 4: Journaling & Auswertung

Nach jedem Trade (egal ob Gewinn oder Verlust) trage ich folgendes ein:

DatumAssetSetupEntryExitSLTPErgebnisRegel eingehalten?
22.04AMDEMA20-PB153,10154,60152,80154,70+150 €

Ich analysiere wöchentlich:

  • Trefferquote
  • Durchschnittsgewinn/-verlust
  • CRV
  • Häufigster Fehler
  • Stärkster Tradingzeitraum

➡️ So wird aus einem Setup ein lernendes System.


⚙️ Baustein 5: Optimierung & Anpassung

Ich überprüfe mein System alle 4 Wochen:

  • Passt das Setup noch zum Marktumfeld?
  • Läuft das CRV unter 1,3? Dann muss ich nachjustieren.
  • Gibt’s Tageszeiten, in denen es regelmäßig nicht funktioniert?

Beispiel:
Ich hab gemerkt, dass mein Pullback-Setup zwischen 12:00 und 14:30 Uhr nie funktioniert. Also fliegt diese Zeit aus dem System. Keine Ausnahmen.


🧠 Bonus: Meine persönliche Trading-System-Regelkarte (ausgedruckt auf dem Tisch)

PunktRegel
Kapitalrisiko pro Trademax. 1,5 %
Setup-Gültigkeitnur bei Volumen + Trendrichtung
Max. Anzahl Trades/Tag2
Kein Trade beiStress, Müdigkeit, Unsicherheit
Tagesziel1 guter Trade reicht – alles andere ist Bonus
Handelszeiten9–10:30 Uhr / 15:30–17:00 Uhr

Das hängt bei mir direkt unter dem Bildschirm. Sieht langweilig aus – wirkt Wunder.


🧾 Ein Setup bringt dir Chancen – ein System bringt dir Stabilität

Der Markt ist chaotisch. Du darfst es nicht sein. Mit einem echten System hast du:

  • Struktur
  • Messbarkeit
  • Gelassenheit

Und das ist es, was aus einem guten Setup eine profitabel laufende Trading-Karriere macht.


Im nächsten Artikel zeig ich dir gern mein System als druckfertiges PDF-Poster mit allen Regeln, Phasen und Kontrollfragen – direkt zum Aufhängen an den Arbeitsplatz.
Oder wir bauen gemeinsam ein komplettes „Starter-System“ für Einsteiger mit kleinem Konto – mit Risiko, Setup-Auswahl, Broker-Tipps und Zeitplan.

ETF vs. aktiv gemanagte Fonds – was bringt mir wirklich mehr?

Hey, ich bin’s wieder – Alex.
Wenn du dich schon mal mit Geldanlage beschäftigt hast, bist du garantiert über diese Grundsatzfrage gestolpert:
ETF oder aktiv gemanagter Fonds – was ist besser?
Ich hab beide Varianten ausprobiert. Am Anfang war ich von aktiv gemanagten Fonds überzeugt. Heute liegt der Großteil meines Geldes in ETFs. Warum das so ist? Ich erzähl’s dir ehrlich – mit Zahlen, Gedanken und eigenen Erfahrungen.


🧠 Was ist überhaupt der Unterschied?

ETFs (Exchange Traded Funds):

  • Passiv gemanagt
  • Bilden einen Index nach (z. B. MSCI World, S&P 500)
  • Günstig, transparent, einfach
  • Kein Fondsmanager entscheidet – der Index bestimmt den Inhalt

Aktiv gemanagte Fonds:

  • Ein Manager (oder Team) entscheidet aktiv, welche Aktien oder Anleihen ins Portfolio kommen
  • Ziel: Bessere Rendite als der Markt
  • Teurer – wegen Managementgebühren, Transaktionskosten usw.

📉 Warum ich bei aktiv gemanagten Fonds skeptisch wurde

Ich hatte mal einen Europa-Fonds mit 1,6 % Gesamtkostenquote (TER). Die Performance?
In drei Jahren unter dem Euro Stoxx 50, und das, obwohl der Manager „Stock Picking“-Experte war.

Was ich gelernt habe:

  • Die wenigsten aktiven Fonds schlagen ihren Vergleichsindex langfristig
  • Die Gebühren fressen oft die komplette Mehrrendite
  • Timing und Menschenfehler sind auch bei Fondsmanagern normal

💸 Kostenvergleich: Das unsichtbare Rendite-Loch

Ein ETF auf den MSCI World kostet ca. 0,2–0,3 % TER pro Jahr.
Ein aktiver Fonds mit ähnlichem Fokus? Oft 1,5–2 % oder sogar mehr.

Klingt nach wenig – aber über 20 Jahre summiert sich das dramatisch:

Bei 10.000 € Startkapital und 6 % Rendite:

📈 Mit ETF (0,3 % TER): ca. 30.400 €
📉 Mit aktivem Fonds (1,5 % TER): ca. 25.000 €

👉 Unterschied: über 5.000 € – nur wegen Gebühren!


📈 Warum ich heute fast nur noch auf ETFs setze

Geringe Kosten
Transparenz – ich weiß immer, was ich kaufe
Breite Streuung
Kein Verkaufsdruck durch Fondsmanager-Entscheidungen
Super für Sparpläne – ideal für mein monatliches Investieren

Und vor allem: Ich muss nicht „besser“ sein als der Markt. Ich bin der Markt.


Gibt es Ausnahmen? Wann ein aktiver Fonds trotzdem sinnvoll sein kann

Ja, es gibt Ausnahmen. Ich halte aktiv gemanagte Fonds für nicht grundsätzlich schlecht. Manchmal kann es sinnvoll sein, z. B.:

  • In Nischenmärkten oder Schwellenländern, wo ETFs kaum Auswahl bieten
  • Bei bestimmten Themenfonds mit hoher Expertise
  • Wenn du einen Fondsmanager kennst und ihm vertraust

Aber: Ich achte immer auf die Kosten, Langzeitperformance und Transparenz. Und ich investiere maximal einen kleinen Teil meines Depots in aktive Produkte.


Meine Zusammenfassung: Weniger ist oft mehr – und ETFs sind mein Favorit

Ich mag es einfach. Und vor allem: effizient.
ETFs sind für mich das perfekte Werkzeug, um langfristig Vermögen aufzubauen – ohne Hektik, ohne emotionale Fehlentscheidungen, ohne überteuerte Gebühren.
Wenn du noch am Anfang stehst: Starte mit einem ETF-Sparplan – und beobachte, wie sich dein Geld entwickelt. Du wirst überrascht sein, wie viel Kraft in der Einfachheit steckt 💪


Wie machst du’s?
Setzt du auf ETFs, Fonds oder beides?
Ich freu mich auf deine Meinung – schreib mir gern


„Bäumchen wechsel dich“: DAX stabilisiert sich, Wall Street leichter

Die Märkte präsentierten sich am Donnerstag mit vertauschten Rollen. Während die Wall Street trotz stabiler Konjunkturdaten leichter notiert, konnte sich der DAX nach Test des Wochentiefs deutlich nach oben absetzen. Damit hält der deutsche Leitindex seine Konsolidierungsrange der letzten Tage weiter intakt.
Die Konsolidierung der 30%-Rally verläuft beim DAX bislang erstaunlich flach. Die Bären kommen weiterhin nicht in die Tür, während die Bullen selbst auf kleineren Zeitebenen die Oberhand behalten. Technisch bleibt die Lage damit konstruktiv, auch wenn erste Ermüdungserscheinungen sichtbar sind.

Anleiherenditen nehmen Druck heraus

Die US-Anleiherenditen, die im Mai bereits deutlich zugelegt hatten, legten heute eine Verschnaufpause ein. Nach den aktuellen Wirtschaftsdaten notierten sie wieder etwas schwächer – ein Umstand, der kurzfristig den Aktienmärkten Stabilität verleiht. Ein erneuter Renditeanstieg dürfte von den Märkten jedoch sensibel beobachtet werden.

Am morgigen Freitag stehen mit dem kleinen Verfallstermin sowie dem US-Konsumklima der Uni Michigan und den neuen Inflationserwartungen wichtige Impulsgeber auf der Agenda.

Wichtige Wochentermine:

  • Kleiner Verfallstermin
  • 14:30 Uhr US Importpreise April
  • 14:30 Uhr US Exportpreise April
  • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Mai (vorläufig)

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Der DAX erlebt bislang ein außergewöhnliches Börsenjahr: Innerhalb weniger Wochen stieg der Index zunächst um 18 %, fiel dann um 21 % und legte anschließend beeindruckende 25 % bzw. 5.000 Punkte zu. Damit bleibt der DAX der große Outperformer und weist eine starke Jahresperformance mit neuem Allzeithoch auf. Der Markt ist nach 5 starken Gewinnwochen deutlich überkauft, aber eine Verschnaufpause wird derzeit noch gemieden; muss nun aber erwartet werden.
Der Bereich an der 23k wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die Range zur 23.300 zumm AZH an der 23.550 aktiv. Darüber öffnet sich die Tür zu neuen Hochs bei 23.740 und anschließend rückt die 24k. Bei Bruch 24.4.

Unterhalb kann sich eine Konsolidierung zur 22.6 entwickeln. Darunter droht Abgabedruck zur 22.350/.250. Bei Bruch 22k.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX konnte nach Test des Wochentiefs erneut in die Wochenrange zurücklaufen. Bisher können die Bären keinen größeren Druck aufbauen, um die 4. (Konsolidierungs)Welle einzuleiten.
Der Bereich an der 23.570 stellt eine erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne zur 23.700 und 23.750 aktiv. Darüber wird der Weg zur 23.800 und nachfolgend 23.910 geöffnet. Bei Bruch Chance auf 24k.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne zur 23.450/.420 nochmals zu erwarten. Darunter kann sich Druck zur 23.220/.200 (Wochen-PP) entfalten. Bei Bruch Lauf zur 23.110 und 23k.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.550 > 23.700 > 23.750 > 23.785 > 23.810 > 23.910 > 23.980
  • Unterstützungen: 23.450 > 23.420 > 23.300 >23.220 > 23.200 > 23.060 > 23.000 > 22.850 > 22.800 > 22.760 > 22.640 > 22.600 > 22.550 > 22.520 > 22.410 > 22.200 > 22.070 > 22.000 > 21.870 > 21.720 > 21.570 > 21.490 > 21.380
DAX Tageschart

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