Wenige Impulse und Trumps Rolle rückwärts

Der Wochenstart verlief impulsarm: Auf dem Wirtschaftskalender standen heute keine relevanten Termine, zudem blieb die Wall Street feiertagsbedingt geschlossen. Dennoch konnte der DAX zum Wochenauftakt deutlich zulegen und die Verluste vom Freitag nahezu vollständig aufholen.
Der Grund: Donald Trump hat seine zuletzt angedrohten 50 %-Zölle auf EU-Importe bis zum 9. Juli erneut ausgesetzt. Diese Kehrtwende sorgte für Erleichterung an den Märkten und stützte den DAX, der damit seine Range zwischen dem mittleren Bollingerband und dem Allzeithoch weiterhin verteidigen kann.
Auch die US-Futures notieren oberhalb ihrer Ausbruchszone rund um die 200-Tageslinie.

Am morgigen Dienstag rücken das US-Verbrauchervertrauen (Conference Board) sowie die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter in den Fokus. Beide Daten könnten Hinweise auf die aktuelle Verfassung der US-Konjunktur geben.
Trotz der leichten Erholung bleiben die bekannten Belastungsfaktoren bestehen: Trumps unberechenbare Zollpolitik sorgt weiterhin für Unsicherheit, ebenso wie der jüngste Renditeanstieg an den US- und japanischen Anleihemärkten. Diese Themen dürften auch in den kommenden Tagen das Marktgeschehen mitbestimmen.

Wichtige Wochentermine:

  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr DE GfK-Konsumklima Juni
    • 14:30 Uhr US Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter April
    • (!) 14:30 Uhr US Verbrauchervertrauen Conference Board Mai
  • Mittwoch:
    • 16:00 Uhr US Richmond Fed Manufacturing Index Mai
    • 20:00 Uhr US FOMC/ FED Protokoll
    • (!) Quartalsergebnisse von Nvidia
  • Donnerstag:
    • Christi Himmelfahrt – Börse geöffnet
    • 11:00 Uhr US BIP Q1 (2. Veröffentlichung)
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr DE Einzelhandelsumsätze April
    • (!) 14:00 Uhr DE Verbraucherpreise Mai (Vorabschätzung)
    • 14:30 Uhr DE Konsumausgaben April
    • (!) 14:30 Uhr US PCE-Kernrate April
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Mai (endgültig)

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Der DAX schaffte es seinen Abverkauf auf die 18.500 mit einer 30%-Rally wieder komplett aufzukaufen und krönte dies mit einem Allzeithoch an der 24.152,24. Durch Trumps neuen Zolldrohungen folgte nun nach 7 Gewinnwochen eine erste Verlustwoche. Eine Konsolidierung der letzten starken Anstiegsbewegung dürfte damit ihren Auftakt genommen haben, welche im Idealfall aber recht flach verlaufen kann.
Die Zollgespräche zwischen der EU und den USA werden nun einen sehr starken Einfluss auf die weitere Kursentwicklung haben.
Der Bereich an der 23.7 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die Range zur 23.900 und zum AZH an der 24.100 aktiv. Darüber öffnet sich die Tür zu neuen Hochs bei 24.450/.550. Bei Bruch Chance auf 25k.

Unterhalb kann sich eine Konsolidierung zur 23.400 und nachfolgend 23.200 weiter entwickeln. Darunter droht Abgabedruck zur 22.800. Bei Bruch Test m. Bollinger (weekly) 22.400.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX konnte seine Freitagsverluste aufgrund der Rolle rückwärts von Trump komplett wieder aufkaufen. Die enge Range am Allzeithoch bleibt somit weiter aktiv und könnte an dieser recht impulsarmen Handelswoche auch innerhalb einer Seitwärtsrange verteidigt werden.
Der Bereich an der 23.800 stellt eine erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne über die 24.000 zur 24.100 weiter aktiv. Darüber kann nach dem Allzeithoch an der 24.170 die Tür zur 24.400 aufgeschlagen werden. Bei Bruch Ausdehnung zur 24.550.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne zur 23.680 und .630 erneut zu erwarten. Darunter droht die weitere Eintrübung in Richtung 23.470 (m. Bollinger) und im Anschluss 23.220. Bei Bruch folgen 23k/22.8.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.000 > 24.055 > 24.100 > 24.170 > 23.400 > 24.550
  • Unterstützungen: 23.930 > 23.875> 23.810 > 23.680 > 23.630 > 23.470 > 23.220 > 23.000 > 22.800 > 22.800 > 22.760 > 22.640 > 22.600 > 22.550 > 22.520 > 22.410 > 22.200 > 22.070 > 22.000 > 21.870 > 21.720 > 21.570 > 21.490 > 21.380
DAX Tageschart

Der Ausblick im Videoformat

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Mein Weg: Wie ich mein erstes 1.000 €-Konto schrittweise skaliert habe – ohne es zu zerschießen

Ich war stolz, als mein Konto erstmals vierstellig war. 1.000 Euro. Für andere Kleingeld – für mich der Beweis: Ich kann’s. Aber dann kam die gefährlichste Phase: Der Gedanke „Jetzt kann ich größer traden.“
Und genau da fangen viele an, das mühsam Erarbeitete zu verlieren statt zu skalieren.
Heute zeige ich dir, wie ich es besser gemacht habe – nach einer ehrlichen Bauchlandung.


🔥 Phase 1: Die Skalierungsfalle – und was sie mit mir gemacht hat

Ich war bei 1.070 €, drei Wochen lang hatte ich sauber gehandelt. Dann kam der „Durchbruch-Moment“:

Trade: Nvidia Breakout → +47 € in 25 Minuten.
Ich dachte: „Jetzt läuft’s. Ich kann doppelt so viel riskieren.“

Nächste Woche:
Zwei überhebelte Trades → -92 €
Ergebnis: Fast alles weg, was ich aufgebaut hatte.

📓 Journal-Eintrag:
„Gier ist nicht Skalierung. Wachstum braucht Plan – nicht Ego.“


🛠️ Phase 2: Skalierungsstrategie in 3 Stufen

Ich hab mir eine klare Regel aufgestellt:

Ich erhöhe die Positionsgröße nur, wenn ich 3 Wochen lang stabil handle – mit Positivbilanz UND Regel-Treue.

Stufe 1: 1.000–1.200 €

  • Risiko: 1 %, also max. 10 €
  • Max. 2 Trades pro Tag
  • Setup: Nur klassischer Breakout
  • Ziel: Routine aufbauen, Trefferquote ≥ 50 %

Stufe 2: 1.200–1.600 €

  • Risiko: 1,25 %, also max. 15 €
  • 2 Setups erlaubt (Breakout & VWAP)
  • Fokus auf CRV ≥ 1:1,5
  • Ziel: Positionserweiterung verstehen, nicht überreizen

Stufe 3: 1.600–2.000 €

  • Risiko: 1,5 %, max. 25–30 €
  • Setups dürfen kombiniert werden (z. B. Breakout + Reversal)
  • Einstieg in Teilgewinnstrategien (TP1 / TP2)
  • Ziel: Effizienz steigern, nicht Action

📈 Mein Wochenablauf in der Skalierungsphase

Montag: Nur Watchlist & 1 Test-Trade mit Mini-Risiko
Dienstag–Donnerstag: Voller Fokus, 1–2 Trades max
Freitag: Nur bei glasklaren Setups – sonst frei

📌 Ich hab eine Excel-Zelle mit „Skalierungsfreigabe“ programmiert:
Nur wenn Kontostand + Regeln + Trefferquote stimmen → neue Stufe.
Sonst zurück auf die vorige.


🧠 Was sich durch kontrolliertes Skalieren verändert hat

✅ Ich fühlte mich nicht mehr getrieben, größer zu werden
✅ Ich begann, meine Verluste als Rückschritte im System zu sehen, nicht nur im Geld
✅ Ich lernte Geduld – und dass die besten Setups nicht täglich kommen


🧾 Konto-Skalierung ist ein mentaler Reifeprozess

Das größte Wachstum passiert nicht im Konto.
Es passiert im Kopf.

Wenn du mit 1.000 € richtig umgehen kannst, wirst du mit 10.000 € nicht scheitern.
Wenn du mit 1.000 € wild wirst – dann werden 10.000 € zur Katastrophe.

Skalierung ist keine Mutprobe. Es ist eine Belohnung für Disziplin.

News-Trading – So handle ich erfolgreich rund um Wirtschaftsdaten und Ereignisse

Hey, ich bin Alex von Trading-Portal.NET – und heute geht’s um eine der aufregendsten, aber auch riskantesten Disziplinen im Trading: das Handeln von Nachrichten.
Ob FED-Zinsentscheid, Non-Farm Payrolls oder CPI-Daten – News-Momente sorgen regelmäßig für starke Volatilität. Und genau da entstehen Chancen… oder eben teure Fehler.
In diesem Artikel zeig ich dir, wie ich 2025 mit News umgehe – inklusive Strategie, Vorbereitung und Fehlervermeidung.


Warum News-Trading so besonders (und gefährlich) ist

Wirtschaftsdaten und politische Statements bewegen die Märkte in Sekunden.
Kein Indikator, kein Pattern – einfach nur: Boom. Und entweder du bist vorbereitet, oder du bist Spielball der Algo-Wellen.
Aber: Wenn du strukturiert vorgehst, kannst du diese Moves gezielt nutzen. Nicht jedes Mal. Aber oft genug, um es profitabel zu machen.


Meine News-Trading-Strategie in 3 Phasen

1. Vorbereitung ist alles

  • Ich nutze den Econoday-Kalender & Forexfactory für eine strukturierte Wochenübersicht
  • Wichtige Termine (z. B. FOMC, EZB, CPI, PCE, NFP) werden farblich markiert
  • Ich checke die Erwartung der Analysten – also: was ist der Konsens?
  • Ich definiere vorher, ob ich nur beobachten oder aktiv traden will

Beispiel: Wenn die CPI-Daten stark abweichen vom Erwartungswert – dann reagiere ich. Wenn sie in der Spanne bleiben, mache ich meist nichts.


2. Das Event selbst – Reaktion vs. Spekulation

Ich unterscheide klar:

  • Pre-News-Setup: Selten. Nur bei extremem Sentiment. Kleines Risiko, kleiner Einsatz.
  • Live-Reaction: Mein Standard. Ich warte auf die erste Impulsbewegung (M1-M5), analysiere, ob die Bewegung technisch bestätigt wird, und steige dann in Richtung des dominanten Flows ein.

Wichtig:

  • Kein Trade in den ersten 5 Sekunden!
  • Immer mit hartem SL (meist 0,3 % vom Konto)
  • Keine „Ich hol mir das zurück“-Mentalität!

3. Nachbearbeitung – War’s das wert?

Jeder News-Trade wird bei mir einzeln dokumentiert:

  • Welches Event?
  • Was war der Konsens?
  • Wie stark war die Abweichung?
  • Wie hat der Markt reagiert?
  • Wo bin ich eingestiegen?
  • Was war mein Fehler / mein Vorteil?

Das ist Gold wert für künftige Events. Denn viele Muster wiederholen sich.


Typische Fehler beim News-Trading (die ich gemacht habe 😅)

  • Zu früh rein – ohne Bestätigung
  • SL zu eng / zu weit – beides fatal bei News
  • News-Event missverstanden (z. B. gute Arbeitsmarktdaten = schlecht für Aktien wegen Zinsen)
  • Technik versagt – Browser hängt, Order verzögert, etc. → Daher: Vorher alles checken!

Tools, die mir helfen

  • Squawk Services (Live-Audio-Feeds) – z. B. FinancialJuice
  • News-Filter in TradingView
  • Volumen-Heatmaps über Bookmap oder cTrader-Plugins
  • Alarmfunktionen bei Newszeit über Kalender-Integration in Notion

News sind kein Feind – wenn du sie verstehst

Für mich ist News-Trading ein fester Bestandteil meines Systems geworden.
Ich trade nicht jede News. Aber die, die ich handle, sind vorbereitet, strukturiert – und sauber dokumentiert.
Und das unterscheidet einen Profi von einem impulsiven Zocker.


Wie gehst du mit News um? Bist du eher Beobachter oder mittendrin?
Lass es mich wissen – oder schick mir gern deine Erfahrungen zu deinen heftigsten News-Trades.

Trumps Zollkeule ist zurück – DAX verliert Wochengewinn

Die Handelswoche verlief bis zum Freitag freundlich, insbesondere der DAX konnte erneut als Outperformer glänzen und hatte die Chance, seine siebte Gewinnwoche in Folge zu vollenden. Doch zum Wochenschluss wurde die Euphorie jäh gebremst: Neue Zolldrohungen von Donald Trump – 50 % auf EU-Importe ab dem 01. Juni und 20 % speziell auf Apple – sorgten für einen deutlichen Rücksetzer. Der DAX konnte sein Wochenplus nicht verteidigen, bleibt aber auf Monatssicht mit einem beachtlichen Zuwachs von rund 5 % weiter klar im grünen Bereich.

Auch die Wall Street zeigte sich zum Ende der Woche schwächer. Die US-Indizes konsolidieren derzeit an ihren Support- und ehemaligen Ausbruchszonen. Eine klare Richtungsentscheidung dürfte wohl erst in der neuen Woche fallen. Entscheidend wird sein, ob Trumps Zolldrohungen ernst gemeint sind oder – wie bereits bei den China- und Reziprozitätszöllen – wieder schnell relativiert oder sogar ganz zurückgenommen werden.
Klar ist: Die Unsicherheit ist zurück – und mit ihr eine steigende Volatilität.

Ausblick auf die neue Handelswoche

Die neue Woche startet mit einem Feiertag in den USA (Memorial Day). Am Donnerstag ist zwar Christi Himmelfahrt, die Börsen bleiben aber geöffnet – das Handelsvolumen in Deutschland dürfte dennoch spürbar zurückgehen.
Wirtschaftlich stehen in der neuen Woche vor allem zwei Punkte im Mittelpunkt:

  • Dienstag: US-Verbrauchervertrauen (Conference Board)
  • Freitag: Inflationsdaten aus Deutschland und den USA

Gerade die Inflationsdaten am Freitag könnten noch einmal richtungsweisend werden – auch für die geldpolitische Debatte rund um die EZB und die Fed.

Wichtige Wochentermine:

  • Montag:
    • USA Feiertag – Memorial Day
    • 16:30 Uhr EU Rede EZB-Präsidentin Christine Lagarde
  • Dienstag:
    • 08:00 Uhr DE GfK-Konsumklima Juni
    • 14:30 Uhr US Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter April
    • (!) 14:30 Uhr US Verbrauchervertrauen Conference Board Mai
  • Mittwoch:
    • 16:00 Uhr US Richmond Fed Manufacturing Index Mai
    • 20:00 Uhr US FOMC/ FED Protokoll
    • (!) Quartalsergebnisse von Nvidia
  • Donnerstag:
    • Christi Himmelfahrt – Börse geöffnet
    • 11:00 Uhr US BIP Q1 (2. Veröffentlichung)
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr DE Einzelhandelsumsätze April
    • (!) 14:00 Uhr DE Verbraucherpreise Mai (Vorabschätzung)
    • 14:30 Uhr DE Konsumausgaben April
    • (!) 14:30 Uhr US PCE-Kernrate April
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Mai (endgültig)

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Der DAX schaffte es seinen Abverkauf auf die 18.500 mit einer 30%-Rally wieder komplett aufzukaufen und krönte dies mit einem Allzeithoch an der 24.152,24. Durch Trumps neuen Zolldrohungen folgte nun nach 7 Gewinnwochen eine erste Verlustwoche. Eine Konsolidierung der letzten starken Anstiegsbewegung dürfte damit ihren Auftakt genommen haben, welche im Idealfall aber recht flach verlaufen kann.
Die Zollgespräche zwischen der EU und den USA werden nun einen sehr starken Einfluss auf die weitere Kursentwicklung haben.
Der Bereich an der 23.7 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die Range zur 23.900 und zum AZH an der 24.100 aktiv. Darüber öffnet sich die Tür zu neuen Hochs bei 24.450/.550. Bei Bruch Chance auf 25k.

Unterhalb kann sich eine Konsolidierung zur 23.400 und nachfolgend 23.200 weiter entwickeln. Darunter droht Abgabedruck zur 22.800. Bei Bruch Test m. Bollinger (weekly) 22.400.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX verlor nach Trumps erneuter Zolldrohung gut 800 Punkte und testete sein m. Bollingerband. Die 30%-ige Anstiegsbewegung hätte aber noch die Chance erst in der 4. Konsolidierungswelle zu sein, wo im Anschluss nochmal neue Hochs folgen. Eine eher schwache Konsolidierung würde diese Annahme stützen. Dies gilt es nun zu beobachten.
Der Bereich an der 23.680 stellt eine erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne über die 23.900 weiter aktiv. Darüber rückt wieder das Allzeithoch an der 24.1/.150 in den Fokus. Bei Bruch Chance auf weitere Ausdehnung zur 24.4.
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne zum m. Bollinger bei 23.400 erneut zu erwarten. Darunter droht die weitere Eintrübung in Richtung 23.220. Bei Bruch folgen 23k/22.8.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 23.760 > 23.900 > 24.000 > 24.100 > 24.150 > 23.400
  • Unterstützungen: 23.680 > 23.400 > 23.220 > 23.000 > 22.800 > 22.800 > 22.760 > 22.640 > 22.600 > 22.550 > 22.520 > 22.410 > 22.200 > 22.070 > 22.000 > 21.870 > 21.720 > 21.570 > 21.490 > 21.380
DAX Tageschart

Der Ausblick im Videoformat

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Meine monatliche Investitionsstrategie – so bleibe ich dauerhaft dran

Viele denken beim Investieren an große Summen, wilde Börsentrades oder Timing-Tricks.
Aber für mich ist der Schlüssel zum Erfolg viel einfacher: Regelmäßigkeit.
Denn was bringt mir der beste ETF oder die spannendste Aktie, wenn ich nur einmal im Jahr zufällig investiere?
Deshalb möchte ich dir heute zeigen, wie ich meine monatliche Investitionsroutine aufgebaut habe, was mir dabei hilft – und warum sie für meinen Vermögensaufbau so entscheidend ist.


🎯 Warum ich monatlich investiere

Ganz einfach:
Weil ich damit…

✅ …den Cost-Average-Effekt voll nutze
✅ …nicht auf den „perfekten Zeitpunkt“ warten muss
✅ …eine Routine entwickle, die mich diszipliniert investieren lässt
✅ …mein Investieren komplett stressfrei automatisieren kann

Und das Beste: Selbst kleine Beträge wachsen langfristig.
Regelmäßigkeit schlägt Einmalaktionen – das hab ich früh gelernt.


💰 So sieht meine monatliche Investition in der Praxis aus

Ich teile dir mal grob meine Struktur – natürlich individuell anpassbar:

1. Fixer Betrag – direkt nach Gehaltseingang

Ich investiere am Monatsanfang, direkt nachdem mein Gehalt da ist.
So kommt gar nicht erst der Gedanke „Ich brauch das Geld vielleicht später noch…“.
Pay yourself first – mein Motto.

2. Automatischer ETF-Sparplan

Rund 70–80 % meiner monatlichen Investitionen gehen in einen ETF-Sparplan.
Meine Favoriten:

  • Vanguard FTSE All-World
  • iShares MSCI World
  • Xtrackers MSCI Emerging Markets

Das läuft vollautomatisch – ich muss nichts mehr tun. Und genau das ist der Gamechanger.

3. Einzelaktien manuell (wenn Budget übrig ist)

Wenn ich am Monatsende noch Spielraum habe, schaue ich gezielt nach spannenden Einzelaktien.
Meistens Dividendenzahler oder Wachstumswerte, die ich sowieso auf meiner Watchlist habe.

Beispiel:

  • Procter & Gamble
  • Microsoft
  • Allianz
  • Novo Nordisk

Ich versuche aber, auch hier nicht emotional zu reagieren, sondern vorher festzulegen, welche Kriterien erfüllt sein sollen.


🧾 Mein Ablauf – Monat für Monat

  1. Ersten Werktag im Monat: Gehalt kommt
  2. Automatischer ETF-Sparplan läuft
  3. Ich prüfe mein Budget
  4. Wenn möglich: manuelle Nachkäufe bei Aktien
  5. Kurzcheck im Portfolio Performance Tool (keine Bewertung, nur Überblick)

Mehr mache ich nicht. Kein Market-Timing. Kein ständiges Umschichten. Nur: dranbleiben.


📈 Warum diese Routine mein Depot stabil hält

Ich hab schon einige Schwankungen erlebt: Corona-Crash, Inflationspanik, Zinswende.
Aber durch meine feste monatliche Strategie bleibe ich ruhig und investiert – ganz ohne Panikverkäufe oder hektische Aktionen.
Die Routine hilft mir, rational zu bleiben – und nicht ständig alles zu hinterfragen.
Und sie sorgt dafür, dass mein Geld ständig für mich arbeitet, selbst wenn ich im Urlaub bin, schlafe oder Netflix schaue 😄


Routine schlägt Impuls – und bringt mich langfristig ans Ziel

Für mich ist Investieren kein Sprint, sondern ein Prozess.
Und genau deshalb ist meine monatliche Investitionsstrategie so wichtig.
Sie ist einfach, effizient, und sie passt zu meinem Leben. Kein Stress – aber stetiger Fortschritt.
Wenn du noch nicht regelmäßig investierst: Fang an.
Mit 25 €, mit 50 €, mit 100 €. Hauptsache: du startest und bleibst dran.


Wie machst du es?
Hast du eine feste Investitionsroutine – oder entscheidest du spontan?
Ich freu mich auf deinen Kommentar – und den Austausch mit dir!
Bis zum nächsten Mal –
Dein Alex