Neuer Rekord, aber viel Zurückhaltung vor Nvidia

Der DAX markierte am Mittwoch erneut ein Rekordhoch bei 24.325 Punkten, doch unmittelbar darauf setzten Gewinnmitnahmen ein. Das Kursniveau ist inzwischen so ambitioniert, dass selbst kleinste Enttäuschungen schnell zu Rücksetzern führen könnten. Viel Positives scheint bereits eingepreist, was die Luft nach oben merklich dünner werden lässt.
Auch an der Wall Street ist nach dem starken Wochenstart eine gewisse Zurückhaltung zu spüren. Die Märkte warten gespannt auf die Quartalszahlen von Nvidia, die nachbörslich gemeldet werden. Angesichts der hohen Erwartungen an den KI-Sektor könnte der morgige Donnerstag direkt von einer spürbaren Kursreaktion geprägt sein – in beide Richtungen.

Anleihemärkte und Zollstreit als Risikoquellen

Der Zollstreit von Trump spielt aktuell medial kaum eine Rolle, bleibt jedoch ein schwelendes Risiko. Ein einzelner Tweet von Donald Trump könnte reichen, um das Thema wieder auf die Agenda der Märkte zu katapultieren.
Mehr Aufmerksamkeit erhält derzeit der Anleihemarkt. Ein nachhaltiger Rückgang der Renditen ist bislang nicht in Sicht – ein Aspekt, der mittelfristig zum Problem für Aktien werden könnte, wenn sich die Finanzierungskosten weiter erhöhen.

Christi Himmelfahrt – Börsen bleiben offen

Obwohl morgen in Deutschland Feiertag ist, bleiben die Börsen regulär geöffnet. Im Fokus steht vor allem die zweite Veröffentlichung des US-BIP für das erste Quartal. Neue Impulse zur konjunkturellen Lage der USA könnten dabei die Marktstimmung weiter beeinflussen.


Wichtige Wochentermine:

  • Donnerstag:
    • Christi Himmelfahrt – Börse geöffnet
    • 11:00 Uhr US BIP Q1 (2. Veröffentlichung)
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr DE Einzelhandelsumsätze April
    • (!) 14:00 Uhr DE Verbraucherpreise Mai (Vorabschätzung)
    • 14:30 Uhr DE Konsumausgaben April
    • (!) 14:30 Uhr US PCE-Kernrate April
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Mai (endgültig)

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Der DAX schaffte es seinen Abverkauf auf die 18.500 mit einer 30%-Rally wieder komplett aufzukaufen und krönte dies mit einem Allzeithoch an der 24.152,24. Durch Trumps neuen Zolldrohungen folgte nun nach 7 Gewinnwochen eine erste Verlustwoche. Eine Konsolidierung der letzten starken Anstiegsbewegung dürfte damit ihren Auftakt genommen haben, welche im Idealfall aber recht flach verlaufen kann.
Die Zollgespräche zwischen der EU und den USA werden nun einen sehr starken Einfluss auf die weitere Kursentwicklung haben.
Der Bereich an der 23.7 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die Range zur 23.900 und zum AZH an der 24.100 aktiv. Darüber öffnet sich die Tür zu neuen Hochs bei 24.450/.550. Bei Bruch Chance auf 25k.

Unterhalb kann sich eine Konsolidierung zur 23.400 und nachfolgend 23.200 weiter entwickeln. Darunter droht Abgabedruck zur 22.800. Bei Bruch Test m. Bollinger (weekly) 22.400.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX nach einem neuen Allzeithoch mit ersten Gewinnmitnahmen, welche jedoch das übergeordnete Bild bisher nicht gefährden. Die weitere Reaktion im Broading Top (siehe Stundenchart) gilt es nun zu beobachbten. 2 Tage vor Börsenabschluss Monat Mai blickt der DAX auf eine starke 7%-Monatsperformance. +31% seit dem April-Tief.
Der Bereich an der 24.100 stellt eine erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne über die 24.150 zur 24.250 weiter aktiv. Darüber Chance auf ein neues Allzeithoch in Richtung oberes Bollinger an der 24.420. Bei Bruch folgen 24.520/.560.
  • Unterhalb ist hingegen weiterer Abgabedruck zur 23.970 und 23.870 zu erwarten. Darunter wäre der Kombisupport Wochen-PP/ m. Bollinger an der 23.690 als nächster wichtiger Support zu nennen. Bei Bruch Eintrübung zur 23.350.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.100 > 24.150 > 24.250 > 24.420 > 24.520 > 24.560 > 24.640
  • Unterstützungen: 23.970 > 23.870> 23.690 > 23.600 > 23.350 > 23.220 > 23.000 > 22.800 > 22.800 > 22.760 > 22.640 > 22.600 > 22.550 > 22.520 > 22.410 > 22.200 > 22.070 > 22.000 > 21.870 > 21.720 > 21.570 > 21.490 > 21.380
DAX Tageschart

Der Ausblick im Videoformat

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Trading und Emotionen: Wie ich meine größten mentalen Krisen überlebt habe – und was du daraus lernen kannst

Ich bin Alex – und ich hab alles durch: Vom euphorischen „Jetzt läuft’s für immer“ bis hin zum bitteren „Ich bin einfach zu blöd dafür“.
Wenn du glaubst, du wärst allein damit: Bist du nicht. Und wenn du das Gefühl hast, du kommst da nicht raus: Doch, kommst du.


😡 Phase 1: Wut und Kontrollverlust

Ich erinnere mich an einen Tag, an dem ich zwei saubere Trades verloren habe – beide exakt nach Regel, beide ausgestoppt.
Ich war so frustriert, dass ich:

  • Regelverletzung begangen habe
  • einen dritten Trade direkt hinterhergeschoben habe
  • den Stop-Loss manuell verschoben hab
  • und am Ende 3x so viel verloren hab wie geplant

Fazit dieses Tages:
-61 €, ein kaputter Nachmittag, Selbstzweifel deluxe

📓 Journal-Eintrag: „Ich bin ein verdammter Amateur.“


😔 Phase 2: Selbstzweifel und der Rückzug

Nach zwei Wochen mit schlechter Performance hatte ich keinen Bock mehr. Ich hab alles in Frage gestellt:

  • Bin ich überhaupt der Typ dafür?
  • Warum klappt’s bei anderen und bei mir nicht?
  • Wieso verliere ich, obwohl ich mich an die Regeln halte?

Ich hab mein Konto zwei Wochen lang nicht geöffnet. Hab mich „erholt“. In Wirklichkeit: Ich war enttäuscht von mir selbst.


✊ Phase 3: Der Wendepunkt

Der Moment, der mich wieder auf die Spur gebracht hat, war kein großer Gewinn. Es war ein simpler Trade.
Ein Breakout auf Lufthansa.
+7,80 €
Perfekt nach Plan.

Das Gefühl war: Ich kann’s doch. Ich musste nur aufhören, gegen mich selbst zu kämpfen.


💡 Was ich über Emotionen im Trading gelernt habe

  • Wut kommt fast immer nach Kontrollverlust
  • Selbstzweifel entstehen, wenn man seine Regeln nicht mehr spürt
  • Euphorie ist gefährlicher als ein Verlust – sie bringt dich zum Overtrading
  • Emotionen sind nicht vermeidbar, aber kontrollierbar

🔧 Mein Werkzeugkasten gegen emotionale Ausbrüche

Hier sind 5 Dinge, die mir wirklich geholfen haben:

  1. Das 1-Minuten-Protokoll nach jedem Trade
    • War das ein Regeltrade?
    • Wie fühl ich mich gerade?
    • Was ist mein nächster konkreter Schritt?
  2. 15 Minuten Pause nach einem Verlust
    Kein Re-Entry, kein Markt-Scanning – einfach mal rausgehen.
  3. Reduktion der Screen-Time
    Weniger Zeit am Chart = weniger Unsinn = mehr Fokus.
  4. „Trading-Tagebuch vs. Emotionstagebuch“
    Ich schreibe nicht nur über Zahlen, sondern über Zustände.
    (z. B. „Hatte heute Stress im Job – nicht getradet.“)
  5. Trading-Mentor/Community
    Ich hab mir Leute gesucht, mit denen ich reden kann – auch wenn’s nicht läuft.

📉 Die härteste Lektion: Emotionen verschwinden nie – du lernst nur, besser damit zu leben

Du wirst nie völlig „kühl“ werden. Aber du wirst irgendwann:

  • früh merken, wenn was kippt
  • dir bewusst werden, warum du gerade so tickst
  • und lernen, trotzdem rational zu entscheiden

Das ist nicht nur Trading. Das ist Charakterformung.


Trading ist ein Spiegel deiner Psyche

Jeder Chart zeigt dir nicht nur die Märkte – sondern auch dich selbst.
Und manchmal ist das hart.
Aber: Je mehr du dich kennst, desto stabiler wirst du. Und desto klarer triffst du Entscheidungen – im Trading wie im Leben.


Wenn du willst, Alex, stelle ich dir im nächsten Beitrag meine persönliche „Emotionale Notfallkarte fürs Trading“ vor – mit Tools, Fragen und Mindset-Sätzen für genau die Tage, an denen man sonst alles hinschmeißen würde.

Oder: Wir steigen ein in das Thema „Wie du eine persönliche Trading-Routine aufbaust, die dich schützt“ – mit konkreten Ritualen vor, während und nach dem Tradingtag.

Wie immer: Du bestimmst die Richtung.
Bis bald. Alex

DAX auf Rekordjagd – 28. Allzeithoch – Erleichterung bei Anleihen und Zöllen

Der DAX setzt seine eindrucksvolle Serie fort und markiert mit 24.300 Punkten bereits sein 28. Allzeithoch in diesem Jahr. Mit 22 % Jahresperformance und knapp 8 % allein im Mai lässt der Index viele Bären zurück – eine Entwicklung, die in ihrer Dynamik überrascht.
Charttechnisch nähert sich der DAX nun der Oberkante des Broadening Tops – einer Zone, in der durchaus Gewinnmitnahmen einsetzen könnten. Sollte es jedoch zu keiner Korrektur kommen, rückt auch das obere Bollinger Band bei 24.500 Punkten ins Visier.
Die US-Indizes bewegen sich weiterhin oberhalb ihrer 200-Tageslinie. Damit bleibt die Chance auf eine fünfte Welle des April-Impulses bestehen – und damit auf ein weiteres Hoch. Erst ein Bruch durch die 200-Tageslinie würde das technische Bild eintrüben und zu einer Neubewertung führen.

Entlastung durch Renditerückgang – aber keine Entwarnung

Zur positiven Marktstimmung trägt auch der Rückgang der Anleiherenditen bei. Auslöser war eine verbale Intervention des japanischen Finanzministeriums, das über eine Drosselung der Emission von Staatsanleihen nachdenkt. Ob diese Maßnahme allein ausreicht, die Märkte dauerhaft zu beruhigen, bleibt jedoch abzuwarten.
Ebenfalls entlastend wirkt die aktuelle Entschärfung im Zollkonflikt – doch angesichts der bekannten Unberechenbarkeit von Donald Trumps Handelspolitik bleibt ein plötzlicher Stimmungsumschwung jederzeit möglich.

Ausblick: Fed-Protokoll & Nvidia im Fokus

Am Mittwoch richtet sich der Blick der Märkte auf zwei zentrale Ereignisse: Zum einen wird das Sitzungsprotokoll der US-Notenbank Fed veröffentlicht. Zum anderen legt Tech-Schwergewicht Nvidia seine Quartalszahlen vor – ein möglicher Impulsgeber für den gesamten Markt.


Wichtige Wochentermine:

  • Mittwoch:
    • 16:00 Uhr US Richmond Fed Manufacturing Index Mai
    • 20:00 Uhr US FOMC/ FED Protokoll
    • (!) Quartalsergebnisse von Nvidia
  • Donnerstag:
    • Christi Himmelfahrt – Börse geöffnet
    • 11:00 Uhr US BIP Q1 (2. Veröffentlichung)
    • 14:30 Uhr US Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • Freitag:
    • 08:00 Uhr DE Einzelhandelsumsätze April
    • (!) 14:00 Uhr DE Verbraucherpreise Mai (Vorabschätzung)
    • 14:30 Uhr DE Konsumausgaben April
    • (!) 14:30 Uhr US PCE-Kernrate April
    • 16:00 Uhr US Konsumklima Uni Michigan Mai (endgültig)

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Der DAX schaffte es seinen Abverkauf auf die 18.500 mit einer 30%-Rally wieder komplett aufzukaufen und krönte dies mit einem Allzeithoch an der 24.152,24. Durch Trumps neuen Zolldrohungen folgte nun nach 7 Gewinnwochen eine erste Verlustwoche. Eine Konsolidierung der letzten starken Anstiegsbewegung dürfte damit ihren Auftakt genommen haben, welche im Idealfall aber recht flach verlaufen kann.
Die Zollgespräche zwischen der EU und den USA werden nun einen sehr starken Einfluss auf die weitere Kursentwicklung haben.
Der Bereich an der 23.7 wird die erste relevante Zone darstellen.

Oberhalb bleibt die Range zur 23.900 und zum AZH an der 24.100 aktiv. Darüber öffnet sich die Tür zu neuen Hochs bei 24.450/.550. Bei Bruch Chance auf 25k.

Unterhalb kann sich eine Konsolidierung zur 23.400 und nachfolgend 23.200 weiter entwickeln. Darunter droht Abgabedruck zur 22.800. Bei Bruch Test m. Bollinger (weekly) 22.400.

Xetra-DAX Tagesausblick:

Der DAX bleibt der starke Outperformer und erreicht an der 24.300 sein 28. Allzeithoch in diesem Jahr. Bremst das Broading Top (siehe Stundenchart) nun aus? Falls nein, wäre auch das obere Bollinger an der 24.5 als weiteres kurzfristiges Ziel noch möglich.
Der Bereich an der 24.100 stellt eine erste relevante Zone.

  • Oberhalb bleibt die Spanne über die 24.200 zum Allzeithoch an der 24.300 weiter aktiv. Darüber rückt nach der 24.370 das obere Bollinger an der 24.470 in den Fokus. Bei Bruch folgen 24.550/.640
  • Unterhalb ist hingegen die Spanne über die 24k zur 23.920 erneut zu erwarten. Darunter wäre nach der 23.820 der Kombisupport Wochen-PP/ m. Bollinger an der 23.680 zu nennen. Bei Bruch Eintrübung zur 23.350.

Relevante Marken in der Übersicht:

  • Widerstände: 24.100 > 24.196 > 24.300 > 24.370 > 24.470 > 24.550 > 24.640
  • Unterstützungen: 24.000 > 23.920 > 23.820> 23.680 > 23.630 > 23.350 > 23.220 > 23.000 > 22.800 > 22.800 > 22.760 > 22.640 > 22.600 > 22.550 > 22.520 > 22.410 > 22.200 > 22.070 > 22.000 > 21.870 > 21.720 > 21.570 > 21.490 > 21.380
DAX Tageschart

Der Ausblick im Videoformat

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Meine Morgenroutine für die Marktanalyse – So starte ich fokussiert in den Trading-Tag

Hey, ich bin Alex von Trading-Portal.NET – und heute zeig ich dir, wie mein Trading-Tag beginnt.
Denn bevor ich überhaupt einen Chart anklicke oder über einen Einstieg nachdenke, kommt bei mir erstmal: Struktur.
Meine morgendliche Marktanalyse ist das Fundament meines Handelstages. Und glaub mir: Seit ich das konsequent mache, treffe ich bessere Entscheidungen – und trade viel entspannter.


Warum eine Morgenroutine im Trading so wichtig ist

Der Markt ist chaotisch – dein Kopf darf es nicht sein.
Gerade 2025, wo wir täglich mit KI-News, geopolitischen Spannungen und Volatilitätswellen konfrontiert sind, brauchst du eine klare Basis.
Und genau das gibt mir meine Morgenroutine: Fokus, Richtung, Ruhe.


Meine tägliche Marktanalyse – Schritt für Schritt

1. 🕖 Start: ca. 7:45 Uhr (MEZ)

Ich beginne bewusst vor dem offiziellen Handelsstart, um ungestört analysieren zu können.


2. 📅 Makro-Check: Was bringt der Tag?

  • Wirtschaftskalender (Forexfactory, Investing.com):
    👉 Welche Daten kommen heute? Wann? Wie relevant?
    👉 Besonders wichtig: CPI, PCE, Fed-Speaker, EZB, Arbeitsmarktdaten
  • Overnight News:
    👉 Was ist in Asien passiert? Was macht der Nikkei?
    👉 Gaps im DAX / Futures?
    👉 Headlines zu China, Öl, Währungen?

3. 📈 Marktstruktur & Level-Analyse

Ich öffne TradingView und gehe systematisch vor:

  • DAX, S&P 500, Nasdaq auf H4 → markante Levels, Trends, Range
  • Vortageshoch / -tief, Eröffnungskurs, Gap-Zonen
  • Volumencluster und Liquiditätszonen (wenn möglich via Heatmap)

Ich ziehe mir meine eigenen Zonen: Wo könnte es drehen? Wo könnte es explodieren?


4. 🗞️ Sentiment-Check

Ich werfe einen kurzen Blick auf:

  • Reddit (Wallstreetbets) – gibt’s Hype-Titel?
  • Twitter/X – Top-Trends & Keywords
  • CNN Fear & Greed Index
  • Volatilitätsindex VIX – Steigend oder entspannt?

Wenn alles gierig ist – bin ich vorsichtiger. Wenn alle Panik haben – werde ich neugierig.


5. 🧠 Mentale Check-in

Ganz ehrlich: Ich frag mich jeden Morgen kurz selbst:

  • Bin ich heute fokussiert?
  • Schlafe ich emotional noch einem Trade hinterher?
  • Muss ich heute überhaupt handeln?

Klingt simpel – rettet aber regelmäßig mein Konto.


6. 🗂️ Meine Watchlist erstellen

Ich picke mir 3–5 Titel für den Tag:

  • Indizes (z. B. DAX, NASDAQ, SPX)
  • 1–2 High-Volume Stocks (z. B. Nvidia, AMD, Tesla)
  • Eventuell ein Special Interest (z. B. Aktie mit Earnings oder Hype)

Ich notiere mir: Level, Setup-Ideen, Trigger-Zonen


7. 🚦Plan aufstellen

Jeder Tag braucht ein Ziel.

  • Trade ich heute aktiv – oder bleibe ich Beobachter?
  • Welches Setup akzeptiere ich – welches nicht?
  • Was ist mein Risikolimit für den Tag?

Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, starte ich in die Session.


Tools, die ich verwende

  • TradingView (inkl. Session-Templates & Level-Zonen)
  • Investing.com & ForexFactory für News
  • Notion für meine Checkliste & Tagesjournal
  • Discord-Channel für Austausch & Pre-Market-Meinungen
  • Kaffee. Viel Kaffee.

Ohne Struktur bist du Spielball – mit Routine wirst du Navigator

Meine Morgenroutine ist kein starrer Ablauf – aber sie gibt mir jeden Tag eine solide Ausgangslage.
Ich verschwende keine Energie auf impulsive Entscheidungen, sondern reagiere vorbereitet.
Du brauchst keine 12 Monitore. Aber du brauchst einen klaren Kopf – und den holst du dir mit einer festen Morgenroutine.


Hast du auch eine Analyse-Routine? Oder fliegst du morgens direkt rein ins Chaos?
Lass es mich wissen – ich freu mich über Austausch und neue Impulse.

Die FIRE-Bewegung: Finanzielle Freiheit mit 40 – realistisch oder Traum?

Vielleicht hast du schon mal vom Begriff FIRE gehört. Das steht für:
Financial Independence, Retire Early – also finanzielle Unabhängigkeit erreichen und frühzeitig in Rente gehen.
Für manche klingt das nach Spinnerei. Für andere nach dem perfekten Lebensmodell.
Ich hab mich eine ganze Weile damit beschäftigt – und teile heute mit dir, was FIRE genau bedeutet, ob es realistisch ist und welche Teile ich davon in mein Leben integriert habe.


💡 Was ist FIRE?

FIRE ist eine Bewegung, die vor allem in den USA groß geworden ist – rund um das Ziel, so viel Vermögen aufzubauen, dass man nicht mehr auf Erwerbsarbeit angewiesen ist.

Das funktioniert, indem man:

viel spart (oft 40–70 % vom Einkommen)
✅ das Ersparte konsequent investiert
✅ und dann von den Erträgen lebt – idealerweise schon mit 40 oder früher

Klingt krass? Ist es auch. Aber eben nicht unmöglich.


🔢 Wie viel Geld braucht man für FIRE?

Hier kommt die bekannte 4 %-Regel ins Spiel:
Sie sagt, dass du pro Jahr 4 % deines Kapitals entnehmen kannst, ohne dass dein Geld „aufgebraucht“ wird.

Rechnung:

  • Du brauchst 2.000 € pro Monat → 24.000 € pro Jahr
  • 24.000 € ÷ 0,04 = 600.000 €

Mit diesem Kapital könntest du theoretisch dein Leben lang davon leben – wenn du sparsam bleibst und klug entnimmst.

Natürlich: Je höher dein Lebensstandard, desto höher die Zielsumme.


🚀 Wie FIRE funktioniert – und was dafür nötig ist

1. Extrem hohe Sparquote

Viele FIRE-Fans leben bewusst minimalistisch, um 50–70 % ihres Einkommens zu sparen.

2. Investieren in ETFs & Aktien

Das Geld wird in breit gestreute ETFs investiert – z. B. MSCI World, All-World oder Dividendenstrategien.

3. Passive Einnahmen aufbauen

Neben Kapitalerträgen setzen viele auch auf passives Einkommen: Blogs, Bücher, Immobilien oder Online-Business.

4. Früher „Ruhestand“ = neue Freiheit

Die wenigsten FIRE-Menschen liegen dann wirklich nur am Strand. Viele starten eigene Projekte – aber eben frei von finanzieller Abhängigkeit.


🧠 Ist FIRE realistisch?

Ehrlich gesagt: Für die meisten nicht im extremen Sinne.
Aber: Teile der Idee sind extrem wertvoll – und lassen sich auch ohne radikalen Verzicht umsetzen.

Was ich übernommen habe:

Sparquote erhöhen – ohne Askese
Früh anfangen zu investieren
Ziel definieren, wie viel Geld ich „brauche“
Mehr auf Freiheit und Zeit als auf Konsum achten

Ich persönlich strebe keine Rente mit 40 an – aber ich arbeite daran, mit 50 deutlich mehr Wahlfreiheit zu haben. Und das motiviert mich jeden Tag.


💬 Kritik an FIRE – und meine Meinung dazu

FIRE wird oft kritisiert, weil:

  • Es auf einem einfachen Rechenmodell basiert
  • Unvorhersehbare Kosten (z. B. Krankheit, Kinder) schwer planbar sind
  • Es in Deutschland durch Steuern, Krankenversicherung etc. komplexer wird

Meine Meinung:
FIRE ist kein Dogma, sondern eine Inspiration.
Du musst nicht mit 40 in Rente gehen – aber du kannst lernen, bewusster mit deinem Geld und deiner Zeit umzugehen.


FIRE ist kein Muss – aber ein Denkmodell, das motiviert

Ich bin kein Hardcore-FIRE-Typ. Aber ich liebe den Gedanken, nicht bis 67 auf „Freiheit“ zu warten.
Ob ich nun mit 50, 55 oder 60 finanziell unabhängig bin – ist egal.
Wichtig ist: Ich arbeite bewusst darauf hin. Und dabei hilft mir die FIRE-Philosophie enorm.


Wie siehst du das Thema FIRE?
Zielst du auf finanzielle Unabhängigkeit – oder ist dir Freiheit im Jetzt wichtiger?
Ich freu mich auf deine Meinung – wie immer gern per Kommentar oder Nachricht.